Cross-checked catalogue of all currently valid Austrian collective agreements, per the source policy: main source = the responsible employer-side chamber, kollektivvertrag.at (OEGB-Verlag) as complete cross-check baseline. - oegb/: 593 variants from kollektivvertrag.at with full consolidated texts (JSON primary format, Markdown for review/diff) plus catalog.json/.csv; fetched via the portal's JSON servlets (dashboard/structure/slices/topics), resumable - wko/: 614 current documents from the WKO KV database (1,820 branch overviews across 10 regions) with texts and catalog; match-report against the baseline: 407 pairs, 30 date disagreements flagged - chambers/chambers.json: curated registry of chamber-side sources and publication gaps (GOeD member-only, RA/Notariat not public, OCR-less scan PDFs, missing hospital-doctors KV) - kv-catalog.json/.csv: merged catalogue, 768 entries, chamber classification, main_source, cross_check status, manual_review lists - tools/fetch_kv_portal.py / fetch_wko_kv.py / build_kv_catalog.py: stdlib-only fetchers and merge step, each with a --refresh diff mode - RUNBOOK.md: update cycle for keeping the library current (annual, tied to the Wartung rhythm and KV rounds) Lohntafel PDFs are linked but not downloaded; wage tables contained in the KV texts are converted. No Odoo module changes.
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Rotes Kreuz NÖ
- Variante:
SI-2809_de(Grupperotes-kreuz) - Anstellungsart: Arbeiter:innen, Angestellte
- Bundesländer: Niederösterreich
- Gewerkschaft: vida, GPA-djp
- Gültig ab / Stand: 2026-08-05 / 2026-08-05
- Quelle: https://www.kollektivvertrag.at/kv?variant-group-id=rotes-kreuz&variant-id=SI-2809_de&topic-id=1
- Abgerufen: 2026-09-09
Teil: Anhang / Lohn/ Gehalt (Version 20260101, gültig ab 2025-12-31)
Anhang für das Bundesland Niederösterreich
Dieser Anhang gilt ab 01.01.2026 und beinhaltet die landesspezifischen, dem Anhang vorbehaltenen Bestimmungen des Kollektivvertrages, die einen integrierenden Bestandteil desselben bilden.
1. Verwendungsgruppenschema
1.1.
Arbeitnehmer:innen im Verwaltungsdienst (VD), Rettungsdienst (RD) und in den Gesundheits- und Sozialen Diensten (GSD)
a)
Grundlage für die Entlohnung der Arbeitnehmer:innen sind die in § 27 dieses Kollektivvertrages angeführten Verwendungsgruppen und die in dieser Anlage des Kollektivvertrages des ÖRK angeführten Gehaltsstufen.
Für Arbeitnehmer:innen in der mobilen (HKP), teilstationären und stationären Pflege und Betreuung enthält der Kollektivvertrag des Österreichischen Roten Kreuzes / Abschnitt B (kurz: ÖRK KV / Abschnitt B) Sonderbestimmungen: Hinsichtlich Verwendungsgruppen gilt § 45 des Abschnitts B, hinsichtlich Gehaltsstufen gilt § 44 des Abschnitts B.
b)
Jede:r Arbeitnehmer:in wird nach der Art ihrer/seiner tatsächlichen Arbeitsverwendung und Qualifikation in eine der Verwendungsgruppen eingereiht.
c)
Vordienstzeiten werden gemäß § 30 des allgemeinen Teils dieses Kollektivvertrags angerechnet. Für Arbeitnehmer:innen die dem ÖRK KV / Abschnitt B unterliegen gilt § 46 (Vordienstzeiten für Gehalt).
d)
Bei überdurchschnittlicher Leistung bzw um marktgerechte Entlohnung zu erzielen, kann über Vorschlag bei der Landesgeschäftsführung KV-Überzahlung beantragt werden.
e)
Der/die Arbeitnehmer:in rückt jeweils nach zwei Jahren bis zum Erreichen der höchsten Gehaltsstufe ihrer/seiner Verwendungsgruppe in die nächsthöhere Stufe vor. Stichtag dafür ist das Eintrittsdatum der/des Arbeitnehmer:in, wobei die Vorrückung zum nächstfolgenden 1. Jänner bzw 1. Juli erfolgt. Durch eine außerordentliche Höherreihung tritt keine Änderung des Vorrückungstermins ein.
f)
Der Arbeitgeber gewährt allen unter diesen Anhang fallenden Arbeitnehmer:innen bei Erreichen des 55. Lebensjahres eine außerordentliche Gehaltsvorrückung um eine Gehaltstufe.
g)
Erfolgt eine Umstufung, aufgrund einer geänderten Dienstverwendung, in eine andere (höhere bzw niedrigere) Verwendungsgruppe, so bleibt die Gehaltsstufe, sofern die Einstufung gemäß tatsächlich geleisteten Dienstjahren (inkl angerechneter DJ) vorgenommen wurde, unberührt und erfolgt mindestens linear unter Berücksichtigung von Punkt c, sofern die ursprüngliche Einstufung korrekt vorgenommen wurde.
Verwendungsgruppen für Arbeitnehmer:innen im Rettungsdienst
A 1 Hilfskräfte
Arbeitnehmer:innen, die schematische oder mechanische Arbeiten verrichten, die als einfache Hilfsarbeiten zu bezeichnen sind.
zB: Hilfskräfte in Werkstätte, Haus- und Wäschereinigung, Küche (Essenausgabe, Küchenarbeiten, etc), Fahrer:innen für Betreuungsfahrten, Hausarbeiter:innen, usw
A 2 Einsatzfahrer:innen BKTW/KTW/RTW / Rettungssanitäter:innen/Flüchtlingsbetreuer:innen (ohne fachspezifische Ausbildung)
Arbeitnehmer:innen, die einfache, nicht schematische oder mechanische Arbeiten nach gegebenen Richtlinien und Arbeitsanweisungen verrichten.
zB: Einsatzfahrer:innen Behelfs-Krankentransportwagen (BKTW), Krankentransportwagen (KTW), Rettungstransportwagen (RTW)
A 3 Einsatzfahrer:innen NEF/NAW / Notfallsanitäter:innen / Dienstführende (als Zusatztätigkeit*
Regelmäßige Zusatztätigkeit als DF (im Schnitt 1x/Woche)
) / Lehrbeauftragte / Praxisanleiter:innen / Instruktor:innen / Sachbearbeiter:innen (SB) / Servicecenter Mitarbeiter:innen
Arbeitnehmer:innen, die nach allgemeinen Richtlinien und Weisungen die Arbeit im Rahmen des erteilten Auftrages selbstständig erledigen zB: Lehrbeauftragte, SB für Bekleidung, Gebäude und Grundstücke, Großunfall- und Katastrophen-Wesen (GEM), Hygiene, KFZ, Medizinproduktegesetz (MPG), Öffentlichkeitsarbeit und Social Media.
Hat ein:e Arbeitnehmer:in mehr als drei SB-Funktionen gleichzeitig inne, so erfolgt eine Umstufung in die Verwendungsgruppe A4. Von der Umstufung bleibt eine allfällige vorhandene Funktionszulage unberührt.
A 4 Dienstführende (als Haupttätigkeit) / Fachbereichsleiter:innen für RD/Ausbildung einer kleinen Dienststelle*
Bezirksstellenkategorie C oder D oder nicht alle Leistungsbereiche ausgebaut
/ Fachbereichsleiter:innen Jugendrotkreuz / Sachbearbeiter:innen (SB)
Arbeitnehmer:innen, die Arbeiten (zB: Führungsverantwortung, wirtschaftliche Verantwortung, etc) selbstständig ausführen, wozu besondere Fachkenntnisse und praktische Erfahrung notwendig sind.
zB: Teamleiter:innen Interne und Externe Ausbildung, SB Notarztmittel, Personal (und Bekleidung), Marketing und Events, Zivildienst RKT und FSJ
A 5 Bezirksstellengeschäftsführer:innen*
Bezirksstellenkategorie C oder D / Umstufung aus A 5 in D 6 erfolgt, wenn Bezirksstelle 3 volle Jahre das Kriterium der VG D 6 erfüllt
(D 5 möglich, wenn überwiegend in der Verwaltung) / Fachbereichsleiter:innen für RD/Ausbildung einer großen Dienststelle*
Bezirksstellenkategorie A oder B und alle Leistungsbereiche (Verein, GSD – zumindest alle Basisdienstleistungen, RD, Ausbildung) ausgebaut
Arbeitnehmer:innen, die schwierige Arbeiten verantwortlich selbstständig ausführen, wozu besondere Fachkenntnisse und praktische Erfahrung notwendig und die regelmäßig mit der Führung, Unterweisung und Beaufsichtigung von Arbeitnehmer:innen beauftragt sind.
A 6 Notärzt:innen
Verwendungsgruppen für Arbeitnehmer:innen in den Gesundheits- und Sozialen Diensten
B 1/a Hilfskräfte, Helfer:innen im sozialpädagogischen Bereich
Arbeitnehmer:innen, die schematische oder mechanische Arbeiten verrichten, die als einfache Hilfsarbeiten zu bezeichnen sind.
zB: Horthelfer:innen, Kinderkrippenhelfer:innen, Essenszustelldienste, Fahrtendienst, usw
Arbeitnehmer:innen im Betreuten Wohnen (keine direkte Tätigkeit am Menschen – nur für Unterstützungsleistungen im Umfeld, Besorgungen, Begleitung, Behördenwege, …)
B 1/b Kindergruppenbetreuer:innen
Ausbildungsvoraussetzungen: Einschlägige interne oder gesetzliche.
B 2 Altenfachbetreuer:innen und Vergleichbare (wenn nicht im ÖRK-KV / Abschnitt B erfasst)
Ausbildungsvoraussetzungen: Mindestausbildungsdauer bis 1.600 Stunden, einschlägige interne oder gesetzliche.
B 3/a Teamleiter:innen GSD-Dienstleistungen
Ausbildungsvoraussetzungen: Einschlägige interne oder gesetzliche
B 3/b Dipl. gehobener Dienst für Gesundheits- und Krankenpflege (wenn nicht im ÖRK-KV / Abschnitt B erfasst)
Ausbildungsvoraussetzungen: Einschlägige interne oder gesetzliche
B 3/c Pädagog:innen, Hortpädagog:innen, Sozialpädagog:innen, Freizeitpädagog:innen, Deutschtrainer:innen
Ausbildungsvoraussetzungen: Einschlägige interne oder gesetzliche
B 3/d Dipl. Sozialbetreuer:innen (wenn nicht im ÖRK-KV / Abschnitt B erfasst)
Ausbildungsvoraussetzungen: Einschlägige interne oder gesetzliche
B 4/a Fachbereichsleiter:innen für GSD an einem nicht zertifizierten GSD-Bezirksstellenstützpunkt
(oder bei weniger als 3 nachgeordneten Stützpunkten und/oder weniger als 15 Arbeitnehmer:innen in Vollzeitäquivalenten)
Ausbildungsvoraussetzungen: Einschlägige interne oder gesetzliche.
B 4/b Dipl. Sozialarbeiter:innen (wenn nicht im ÖRK-KV / Abschnitt B erfasst)
Ausbildungsvoraussetzungen: Einschlägige interne oder gesetzliche.
B 5 Fachbereichsleiter:innen für GSD an einem zertifizierten GSD-Bezirksstellen-Stützpunkt
(bei mindestens 3 nachgeordneten Stützpunkten und/oder mit mindestens 15 Arbeitnehmer:innen in Vollzeitäquivalenten)
Ausbildungsvoraussetzungen: Einschlägige interne oder gesetzliche.
Verwendungsgruppen für Arbeitnehmer:innen im Verwaltungsdienst
D Allgemein – insbesondere Arbeitnehmer:innen im Büro- und Verwaltungsdienst einschließlich Jugendorganisation sowie Aus-, Fort- und Weiterbildung
D 1 Arbeitnehmer:innen, die einfache (Hilfs-)Tätigkeiten, für die keine spezifische Ausbildung erforderlich ist, ausführen.
zB: Bürohilfsdienst, Reinigungsarbeiten, Essensausgabe, Küchenarbeiten (auch RD A1), Lagerarbeiten, Stubenpersonal, Ferialpraktikant:innen, sofern sie nicht von § 14 ÖRK-KV erfasst sind.
D 2 Telefonist:innen, Rezeptionist:innen, Materialverwalter:innen
Ausbildung: einschlägige abgeschlossene Lehr- oder Schulausbildung oder entsprechend gleichwertige praktische Ausbildung, Erfassen der Transportberichte, Schreibarbeiten und Datenerfassung
D 3 Verwaltungsmitarbeiter:innen
Arbeitnehmer:innen, die nach allgemeinen Richtlinien und Weisungen die Arbeit im Rahmen des erteilten Auftrages selbstständig erledigen zB: Arbeitnehmer:innen mit allgemeinen Verwaltungsaufgaben, Sachbearbeiter:innen, Sekretariatskräfte, Buchhalter:innen ohne Prüfung, Ein- und Verkäufer:innen, Mitgliederverwaltung, Leistungsverrechnung, Sicherheitsfachkraft, Servicetelefon.
D 4 Lohn- und Gehaltsverrechner:innen, Buchhalter:innen mit Buchhalterprüfung bzw Fachbereichsleiter:innen Vereinsservice einer kleinen*
Bezirksstellenkategorie C oder D oder nicht alle Leistungsbereiche ausgebaut
Dienststelle, Einsatzkoordinator:innen
Arbeitnehmer:innen, die Arbeiten mit hoher Eigenverantwortung (zB: Führungsverantwortung, wirtsch. Verantwortung) bzw selbstständig ausführen, wozu besondere Fachkenntnisse und praktische Erfahrung notwendig sind.
D 5 Referatsleiter:innen auf Landesebene, Fachbereichsleiter:innen (LVZ), Bezirksstellengeschäftsführer:innen*
Bezirksstellenkategorie C oder D / Umstufung aus D 5 in D 6 erfolgt, wenn Bezirksstelle 3 volle Jahre das Kriterium der VG D 6 erfüllt
(A 5 möglich, wenn hauptsächlich Fahrdienst), Fachbereichsleiter:innen Vereinsservice einer großen*
Bezirksstellenkategorie A oder B und alle Leistungsbereiche (Verein, GSD – zumindest alle Basisdienstleistungen, RD, Ausbildung) ausgebaut
Dienststelle, Bilanzbuchhalter:innen, Fachreferent:innen
Angestellte, die schwierige Arbeiten verantwortlich selbständig ausführen, wozu besondere Fachkenntnisse und praktische Erfahrung notwendig sind, und die regelmäßig mit der Führung, Unterweisung und Beaufsichtigung von Arbeitnehmer:innen beauftragt sind.
D 6 Abteilungsleiter:innen und Stabsstellenleiter:innen; Bezirksstellengeschäftsführer:innen über alle Bereiche einer Bezirksstelle*
Bezirksstellenkategorie A oder B
bzw eines Verwaltungsverbundes*
gemeinsame Verwaltungsleitung mehrerer Bezirksstellen
Angestellte, die Arbeiten erledigen, die besonders verantwortungsvoll sind, selbständig ausgeführt werden müssen, wozu umfangreiche, überdurchschnittliche Berufskenntnisse und mehrjährige praktische Erfahrung erforderlich sind, sowie mit der regelmäßigen und dauernden verantwortlichen Führung, Unterweisung und Beaufsichtigung von Angestelltengruppen und der Dienstmannschaft beauftragt sind.
D 7 Mitglieder der Landesgeschäftsführung sowie deren Stellvertreter:innen, Bereichsgeschäftsführer:innen
2. Gehaltstabellen (gilt nicht für Arbeitnehmer:innen, die dem ÖRK KV/Abschnitt B unterliegen, sofern nicht anders ausgewiesen)
a)
Die Gehälter / Lehrlingsentschädigungen sind am Letzten jedes Monats fällig (gilt auch für ÖRK KV / Abschnitt B).
b)
Die Gehälter (auch Ist-Gehälter) erhöhen sich um denselben Prozentsatz (zzgl. allfälliger vom Land gewährter Einmalzahlungen) und Wirksamkeitstermin analog dem Gehaltsschema der aktiven Beamt:innen des Landes Niederösterreich. Lehrlingsentschädigungen befinden sich im Kollektivvertrag des Österreichischen Roten Kreuzes
c)
Im Falle einer Nulllohnrunde kann der Arbeitgeber dennoch, unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Lage, eine für das jeweilige Jahr gültige Einmalzahlung gewähren.
2.1. Arbeitnehmer:innen im Verwaltungsdienst
Die folgende Gehaltstabelle gilt für Arbeitnehmer:innen mit Eintritt vor 1.6.1999 und Verbleib in diesem Gehaltsschema.
Bezugstabelle
gemäß Entlohnungsschema der aktiven Beamten des Landes NÖ 1. Jänner – 30. Juni 2026
| Gehaltsstufe | E | D | C | B | A | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Dienstklasse I | | | | | | |
| 1 | 2.028,60 | 2.092,70 | 2.157,00 | – | – | |
| 2 | 2.046,40 | 2.121,60 | 2.195,60 | – | – | |
| 3 | 2.064,20 | 2.150,60 | 2.234,00 | – | – | |
| 4 | 2.081,70 | 2.179,60 | 2.272,80 | – | – | |
| 5 | 2.099,20 | 2.208,60 | – | – | – | |
| 6 | 2.116,90 | 2.237,10 | – | – | – | |
| Dienstklasse II | | | | | | |
| 1 | 2.134,60 | 2.266,30 | 2.311,20 | 2.350,00 | – | |
| 2 | 2.152,20 | 2.295,10 | 2.350,00 | 2.400,20 | – | |
| 3 | 2.169,90 | 2.324,10 | 2.389,72 | 2.453,49 | – | |
| 4 | 2.187,80 | 2.353,00 | 2.431,85 | 2.507,71 | – | |
| 5 | 2.205,40 | 2.382,74 | – | – | – | |
| 6 | 2.223,00 | 2.414,17 | – | – | – | |
| Dienstklasse III | | | | | | |
| 1 | 2.240,50 | 2.446,03 | 2.474,95 | 2.562,62 | 2.843,46 | |
| 2 | 2.258,30 | 2.478,68 | 2.518,56 | 2.620,80 | – | |
| 3 | 2.276,00 | 2.511,78 | 2.562,62 | 2.681,01 | – | |
| 4 | 2.293,80 | 2.544,32 | 2.609,05 | – | – | |
| 5 | 2.311,20 | 2.635,60 | – | – | – | |
| 6 | 2.328,30 | – | – | – | – | |
| Dienstklasse | | | | | | |
| | IV | V | VI | VII | VIII | IX |
| 1 | – | – | 3.975,45 | 4.797,24 | 6.412,01 | 9.056,54 |
| 2 | – | 3.406,76 | 4.089,11 | 4.947,34 | 6.741,14 | 9.553,32 |
| 3 | 2.733,32 | 3.520,91 | 4.201,93 | 5.096,71 | 7.070,15 | 10.049,62 |
| 4 | 2.836,80 | 3.633,73 | 4.350,94 | 5.425,48 | 7.566,81 | 10.546,88 |
| 5 | 2.947,51 | 3.747,76 | 4.499,22 | 5.754,36 | 8.062,86 | 11.043,42 |
| 6 | 3.062,26 | 3.861,54 | 4.648,11 | 6.086,64 | 8.559,52 | 11.539,83 |
| 7 | 3.177,14 | 3.975,45 | 4.797,24 | 6.412,01 | 9.056,54 | – |
| 8 | 3.292,50 | 4.089,11 | 4.947,34 | 6.741,14 | 9.553,32 | – |
| 9 | 3.406,76 | 4.201,93 | 5.096,71 | 7.070,15 | – | – |
| Zulagen für alle Dienstklassen | | | | | | |
| Erschwerniszulage bis DKl V | 224,66 | | | | | |
| Erschwerniszulage ab DKl VI | 285,64 | | | | | |
| Infektionszulage | 82,69 | | | | | |
| Computerzulage | 157,61 | | | | | |
| Kinderzulage | 30,00 | | | | | |
Bezugstabelle
gemäß Entlohnungsschema der aktiven Beamten des Landes NÖ ab 1. Juli 2026
| Gehaltsstufe | E | D | C | B | A | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Dienstklasse I | | | | | | |
| 1 | 2.095,54 | 2.161,76 | 2.228,18 | – | – | |
| 2 | 2.113,93 | 2.191,61 | 2.268,05 | – | – | |
| 3 | 2.132,32 | 2.221,57 | 2.307,72 | – | – | |
| 4 | 2.150,40 | 2.251,53 | 2.347,80 | – | – | |
| 5 | 2.168,47 | 2.281,48 | – | – | – | |
| 6 | 2.186,76 | 2.310,92 | – | – | – | |
| Dienstklasse II | | | | | | |
| 1 | 2.205,04 | 2.341,09 | 2.387,47 | 2.427,55 | – | |
| 2 | 2.223,22 | 2.370,84 | 2.427,55 | 2.479,41 | – | |
| 3 | 2.241,51 | 2.400,80 | 2.468,58 | 2.534,46 | – | |
| 4 | 2.260,00 | 2.430,65 | 2.512,10 | 2.590,46 | – | |
| 5 | 2.278,18 | 2.461,37 | – | – | – | |
| 6 | 2.296,36 | 2.493,84 | – | – | – | |
| Dienstklasse III | | | | | | |
| 1 | 2.314,44 | 2.526,75 | 2.556,62 | 2.647,19 | 2.937,29 | |
| 2 | 2.332,82 | 2.560,48 | 2.601,67 | 2.707,29 | – | |
| 3 | 2.351,11 | 2.594,67 | 2.647,19 | 2.769,48 | – | |
| 4 | 2.369,50 | 2.628,28 | 2.695,15 | – | – | |
| 5 | 2.387,47 | 2.722,57 | – | – | – | |
| 6 | 2.405,13 | – | – | – | – | |
| Dienstklasse | | | | | | |
| | IV | V | VI | VII | VIII | IX |
| 1 | – | – | 4.106,64 | 4.955,55 | 6.623,61 | 9.355,41 |
| 2 | – | 3.519,18 | 4.224,05 | 5.110,60 | 6.963,60 | 9.868,58 |
| 3 | 2.823,52 | 3.637,10 | 4.340,59 | 5.264,90 | 7.303,46 | 10.381,26 |
| 4 | 2.930,41 | 3.753,64 | 4.494,52 | 5.604,52 | 7.816,51 | 10.894,93 |
| 5 | 3.044,78 | 3.871,44 | 4.647,69 | 5.944,25 | 8.328,93 | 11.407,85 |
| 6 | 3.163,31 | 3.988,97 | 4.801,50 | 6.287,50 | 8.841,98 | 11.920,64 |
| 7 | 3.281,99 | 4.106,64 | 4.955,55 | 6.623,61 | 9.355,41 | – |
| 8 | 3.401,15 | 4.224,05 | 5.110,60 | 6.963,60 | 9.868,58 | – |
| 9 | 3.519,18 | 4.340,59 | 5.264,90 | 7.303,46 | – | – |
| Zulagen für alle Dienstklassen | | | | | | |
| Erschwerniszulage bis DKl V | 232,07 | | | | | |
| Erschwerniszulage ab DKl VI | 295,07 | | | | | |
| Infektionszulage | 85,41 | | | | | |
| Computerzulage | 162,81 | | | | | |
| Kinderzulage | 30,00 | | | | | |
2.2. Arbeitnehmer:innen im Verwaltungsdienst, Rettungsdienst und in den Gesundheits- und Sozialen Diensten (ausgenommen Arbeitnehmer:innen, die dem ÖRK KV / Abschnitt B unterliegen)
Die folgende Gehaltstabelle gilt für alle Arbeitnehmer:innen im Rettungsdienst (A), die ab dem 01.06.1999 eingetreten oder aus einem früheren Schema übergetreten sind.
In der Tabelle sind inkludiert: Infektions-, Erschwernis-, Computer- und Gefahrenzulage.
Gehaltstabelle
- Jänner – 30. Juni 2026 für alle Arbeitnehmerinnen bzw. Arbeitnehmer im Rettungsdienst (A)
| DJ | GST | A 1 | A 2 | A 3 | A 4 | A 5 | A 6 | A 6n |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1 – 2 | 1 | 2.162,30 | 2.462,08 | 2.647,23 | 2.758,51 | 3.230,40 | 4.023,87 | 6.350,16 |
| 3 – 4 | 2 | 2.185,40 | 2.497,77 | 2.686,55 | 2.800,53 | 3.279,30 | 4.094,56 | 6.472,42 |
| 5 – 6 | 3 | 2.209,20 | 2.533,92 | 2.727,33 | 2.843,12 | 3.328,93 | 4.166,34 | 6.594,80 |
| 7 – 8 | 4 | 2.233,10 | 2.570,98 | 2.768,67 | 2.887,59 | 3.379,29 | 4.239,69 | 6.716,93 |
| 9 – 10 | 5 | 2.257,60 | 2.608,71 | 2.810,70 | 2.936,25 | 3.430,37 | 4.314,02 | 6.839,31 |
| 11 – 12 | 6 | 2.282,50 | 2.647,12 | 2.853,52 | 2.985,76 | 3.481,81 | 4.390,16 | 6.961,57 |
| 13 – 14 | 7 | 2.307,90 | 2.686,32 | 2.899,21 | 3.036,00 | 3.534,23 | 4.467,50 | 7.083,95 |
| 15 – 16 | 8 | 2.333,90 | 2.726,99 | 2.948,11 | 3.087,44 | 3.587,49 | 4.546,55 | 7.206,21 |
| 17 – 18 | 9 | 2.360,10 | 2.768,45 | 2.997,74 | 3.139,85 | 3.641,35 | 4.627,41 | 7.328,71 |
| 19 – 20 | 10 | 2.388,19 | 2.810,47 | 3.048,22 | 3.193,96 | 3.696,31 | 4.709,72 | 7.450,97 |
| 21 – 22 | 11 | 2.418,21 | 2.853,29 | 3.099,91 | 3.249,04 | 3.752,11 | 4.793,61 | 7.573,34 |
| 23 – 24 | 12 | 2.448,97 | 2.898,97 | 3.152,93 | 3.305,21 | 3.808,64 | 4.879,19 | 7.695,60 |
| 25 – 26 | 13 | 2.480,94 | 2.947,75 | 3.207,28 | 3.362,10 | 3.866,50 | 4.966,22 | 7.817,98 |
| 27 – 28 | 14 | 2.513,59 | 2.997,50 | 3.262,48 | 3.420,32 | 3.924,85 | 5.055,07 | 7.940,24 |
| 29 – 30 | 15 | 2.546,80 | 3.047,98 | 3.318,64 | 3.478,79 | 3.984,40 | 5.145,13 | 8.062,62 |
| 31 – 32 | 16 | 2.580,69 | 3.099,67 | 3.376,14 | 3.538,71 | 4.044,81 | 5.237,13 | 8.184,88 |
| 33 – 34 | 17 | 2.615,26 | 3.152,69 | 3.434,36 | 3.599,47 | 4.106,18 | 5.330,82 | 8.307,26 |
| 35 – 36 | 18 | 2.649,27 | 3.204,86 | 3.492,10 | 3.659,63 | 4.166,82 | 5.423,30 | 8.429,39 |
| 37 – 38 | 19 | 2.683,50 | 3.257,27 | 3.549,84 | 3.719,91 | 4.227,71 | 5.516,14 | 8.551,77 |
| 39 – 40 | 20 | 2.717,61 | 3.309,56 | 3.607,70 | 3.780,20 | 4.288,72 | 5.608,98 | 8.674,03 |
| 41 – 42 | 21 | 2.751,73 | 3.361,86 | 3.665,44 | 3.840,36 | 4.349,48 | 5.701,83 | 8.796,41 |
Gehaltstabelle
ab 1. Juli 2026 für alle Arbeitnehmerinnen bzw. Arbeitnehmer im Rettungsdienst (A)
| DJ | GST | A 1 | A 2 | A 3 | A 4 | A 5 | A 6 | A 6n |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1 – 2 | 1 | 2.233,66 | 2.543,33 | 2.734,59 | 2.849,54 | 3.337,00 | 4.156,66 | 6.559,72 |
| 3 – 4 | 2 | 2.257,52 | 2.580,20 | 2.775,21 | 2.892,95 | 3.387,52 | 4.229,68 | 6.686,01 |
| 5 – 6 | 3 | 2.282,10 | 2.617,54 | 2.817,33 | 2.936,94 | 3.438,78 | 4.303,83 | 6.812,43 |
| 7 – 8 | 4 | 2.306,79 | 2.655,82 | 2.860,04 | 2.982,88 | 3.490,81 | 4.379,60 | 6.938,59 |
| 9 – 10 | 5 | 2.332,10 | 2.694,80 | 2.903,45 | 3.033,15 | 3.543,57 | 4.456,38 | 7.065,01 |
| 11 – 12 | 6 | 2.357,82 | 2.734,47 | 2.947,69 | 3.084,29 | 3.596,71 | 4.535,04 | 7.191,30 |
| 13 – 14 | 7 | 2.384,06 | 2.774,97 | 2.994,88 | 3.136,19 | 3.650,86 | 4.614,93 | 7.317,72 |
| 15 – 16 | 8 | 2.410,92 | 2.816,98 | 3.045,40 | 3.189,33 | 3.705,88 | 4.696,59 | 7.444,01 |
| 17 – 18 | 9 | 2.437,98 | 2.859,81 | 3.096,67 | 3.243,47 | 3.761,51 | 4.780,11 | 7.570,56 |
| 19 – 20 | 10 | 2.467,00 | 2.903,22 | 3.148,81 | 3.299,36 | 3.818,29 | 4.865,14 | 7.696,85 |
| 21 – 22 | 11 | 2.498,01 | 2.947,45 | 3.202,21 | 3.356,26 | 3.875,93 | 4.951,80 | 7.823,26 |
| 23 – 24 | 12 | 2.529,79 | 2.994,64 | 3.256,98 | 3.414,28 | 3.934,33 | 5.040,20 | 7.949,55 |
| 25 – 26 | 13 | 2.562,81 | 3.045,03 | 3.313,12 | 3.473,05 | 3.994,09 | 5.130,11 | 8.075,97 |
| 27 – 28 | 14 | 2.596,54 | 3.096,42 | 3.370,14 | 3.533,19 | 4.054,37 | 5.221,89 | 8.202,27 |
| 29 – 30 | 15 | 2.630,84 | 3.148,56 | 3.428,16 | 3.593,59 | 4.115,89 | 5.314,92 | 8.328,69 |
| 31 – 32 | 16 | 2.665,85 | 3.201,96 | 3.487,55 | 3.655,49 | 4.178,29 | 5.409,96 | 8.454,98 |
| 33 – 34 | 17 | 2.701,56 | 3.256,73 | 3.547,69 | 3.718,25 | 4.241,68 | 5.506,74 | 8.581,40 |
| 35 – 36 | 18 | 2.736,70 | 3.310,62 | 3.607,34 | 3.780,40 | 4.304,33 | 5.602,27 | 8.707,56 |
| 37 – 38 | 19 | 2.772,06 | 3.364,76 | 3.666,98 | 3.842,67 | 4.367,22 | 5.698,17 | 8.833,98 |
| 39 – 40 | 20 | 2.807,29 | 3.418,78 | 3.726,75 | 3.904,95 | 4.430,25 | 5.794,08 | 8.960,27 |
| 41 – 42 | 21 | 2.842,54 | 3.472,80 | 3.786,40 | 3.967,09 | 4.493,01 | 5.889,99 | 9.086,69 |
Die folgende Gehaltstabelle gilt für alle Arbeitnehmer:innen in den Gesundheits- und Sozialen Diensten (B), die ab dem 01.06.1999 eingetreten oder aus einem früheren Schema übergetreten sind (ausgenommen Arbeitnehmer:innen, die dem ÖRK KV / Abschnitt B unterliegen)
In der Tabelle sind inkludiert: Infektions-, Erschwernis-, Computer- und Gefahrenzulage.
Gehaltstabelle
- Jänner – 30. Juni 2026 für alle Arbeitnehmerinnen bzw. Arbeitnehmer in den Gesundheits- und Sozialen Diensten (B)
| | GST | B 1 a | B 1 b | B 2 | B 3 a | B 3 b | B 3 c |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1 – 2 | 1 | 2.162,30 | 2.447,39 | 2.774,55 | 2.647,23 | 3.409,55 | 2.958,77 |
| 3 – 4 | 2 | 2.185,40 | 2.478,57 | 2.810,25 | 2.686,55 | 3.452,64 | 3.024,86 |
| 5 – 6 | 3 | 2.209,20 | 2.510,20 | 2.846,51 | 2.727,33 | 3.497,19 | 3.083,08 |
| 7 – 8 | 4 | 2.233,10 | 2.542,40 | 2.884,08 | 2.768,67 | 3.542,70 | 3.147,84 |
| 9 – 10 | 5 | 2.257,60 | 2.575,27 | 2.925,36 | 2.810,70 | 3.588,82 | 3.221,80 |
| 11 – 12 | 6 | 2.282,50 | 2.608,71 | 2.967,36 | 2.853,52 | 3.635,67 | 3.289,23 |
| 13 – 14 | 7 | 2.307,90 | 2.642,83 | 3.010,45 | 2.899,21 | 3.683,72 | 3.360,52 |
| 15 – 16 | 8 | 2.333,90 | 2.678,07 | 3.055,00 | 2.948,11 | 3.732,62 | 3.430,61 |
| 17 – 18 | 9 | 2.360,10 | 2.713,77 | 3.100,39 | 2.997,74 | 3.782,25 | 3.500,58 |
| 19 – 20 | 10 | 2.388,19 | 2.750,15 | 3.146,63 | 3.048,22 | 3.832,73 | 3.570,66 |
| 21 – 22 | 11 | 2.418,21 | 2.787,31 | 3.193,48 | 3.099,91 | 3.884,30 | 3.639,42 |
| 23 – 24 | 12 | 2.448,97 | 2.825,05 | 3.241,53 | 3.152,93 | 3.937,44 | 3.708,17 |
| 25 – 26 | 13 | 2.480,94 | 2.863,57 | 3.290,20 | 3.207,28 | 3.991,55 | 3.778,14 |
| 27 – 28 | 14 | 2.513,59 | 2.905,14 | 3.340,07 | 3.262,48 | 4.046,99 | 3.850,89 |
| 29 – 30 | 15 | 2.546,80 | 2.948,84 | 3.390,54 | 3.318,64 | 4.103,15 | 3.919,52 |
| 31 – 32 | 16 | 2.580,69 | 2.993,39 | 3.442,11 | 3.376,14 | 4.160,65 | 3.988,28 |
| 33 – 34 | 17 | 2.615,26 | 3.039,14 | 3.495,25 | 3.434,36 | 4.218,75 | 4.029,31 |
| 35 – 36 | 18 | 2.649,27 | 3.084,05 | 3.547,30 | 3.492,10 | 4.276,49 | 4.070,23 |
| 37 – 38 | 19 | 2.683,50 | 3.129,32 | 3.599,59 | 3.549,84 | 4.334,23 | 4.112,47 |
| 39 – 40 | 20 | 2.717,61 | 3.174,35 | 3.652,13 | 3.607,70 | 4.392,21 | 4.152,18 |
| 41 – 42 | 21 | 2.751,73 | 3.219,50 | 3.704,42 | 3.665,44 | 4.449,95 | 4.193,09 |
| | GST | B 3 d | B 4 a | B 4 b | B 5 | B 6 |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 1 – 2 | 1 | 3.241,66 | 2.758,51 | 3.531,56 | 3.230,40 | 4.023,87 |
| 3 – 4 | 2 | 3.284,75 | 2.800,53 | 3.577,56 | 3.279,30 | 4.094,56 |
| 5 – 6 | 3 | 3.329,29 | 2.843,12 | 3.624,17 | 3.328,93 | 4.166,34 |
| 7 – 8 | 4 | 3.374,69 | 2.887,59 | 3.672,10 | 3.379,29 | 4.239,69 |
| 9 – 10 | 5 | 3.420,81 | 2.936,25 | 3.720,52 | 3.430,37 | 4.314,02 |
| 11 – 12 | 6 | 3.467,77 | 2.985,76 | 3.770,15 | 3.481,81 | 4.390,16 |
| 13 – 14 | 7 | 3.515,71 | 3.036,00 | 3.820,51 | 3.534,23 | 4.467,50 |
| 15 – 16 | 8 | 3.564,61 | 3.087,44 | 3.871,83 | 3.587,49 | 4.546,55 |
| 17 – 18 | 9 | 3.614,24 | 3.139,85 | 3.924,24 | 3.641,35 | 4.627,41 |
| 19 – 20 | 10 | 3.664,72 | 3.193,96 | 3.978,35 | 3.696,31 | 4.709,72 |
| 21 – 22 | 11 | 3.716,28 | 3.249,04 | 4.033,43 | 3.752,11 | 4.793,61 |
| 23 – 24 | 12 | 3.769,42 | 3.305,21 | 4.089,47 | 3.808,64 | 4.879,19 |
| 25 – 26 | 13 | 3.823,65 | 3.362,10 | 4.146,49 | 3.866,50 | 4.966,22 |
| 27 – 28 | 14 | 3.878,97 | 3.420,32 | 4.204,71 | 3.924,85 | 5.055,07 |
| 29 – 30 | 15 | 3.935,14 | 3.478,79 | 4.263,30 | 3.984,40 | 5.145,13 |
| 31 – 32 | 16 | 3.992,63 | 3.538,71 | 4.323,09 | 4.044,81 | 5.237,13 |
| 33 – 34 | 17 | 4.050,86 | 3.599,47 | 4.383,86 | 4.106,18 | 5.330,82 |
| 35 – 36 | 18 | 4.108,60 | 3.659,63 | 4.443,90 | 4.166,82 | 5.423,30 |
| 37 – 38 | 19 | 4.166,34 | 3.719,91 | 4.504,18 | 4.227,71 | 5.516,14 |
| 39 – 40 | 20 | 4.224,20 | 3.780,20 | 4.564,58 | 4.288,72 | 5.608,98 |
| 41 – 42 | 21 | 4.281,94 | 3.840,36 | 4.624,87 | 4.349,48 | 5.701,83 |
Gehaltstabelle
ab 1. Juli 2026 für alle Arbeitnehmerinnen bzw. Arbeitnehmer in den Gesundheits- und Sozialen Diensten (B)
| | GST | B 1 a | B 1 b | B 2 | B 3 a | B 3 b | B 3 c |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1 – 2 | 1 | 2.233,66 | 2.528,15 | 2.866,11 | 2.734,59 | 3.522,07 | 3.056,41 |
| 3 – 4 | 2 | 2.257,52 | 2.560,36 | 2.902,99 | 2.775,21 | 3.566,58 | 3.124,68 |
| 5 – 6 | 3 | 2.282,10 | 2.593,04 | 2.940,44 | 2.817,33 | 3.612,60 | 3.184,82 |
| 7 – 8 | 4 | 2.306,79 | 2.626,30 | 2.979,25 | 2.860,04 | 3.659,61 | 3.251,72 |
| 9 – 10 | 5 | 2.332,10 | 2.660,25 | 3.021,90 | 2.903,45 | 3.707,25 | 3.328,12 |
| 11 – 12 | 6 | 2.357,82 | 2.694,80 | 3.065,28 | 2.947,69 | 3.755,65 | 3.397,77 |
| 13 – 14 | 7 | 2.384,06 | 2.730,04 | 3.109,79 | 2.994,88 | 3.805,28 | 3.471,42 |
| 15 – 16 | 8 | 2.410,92 | 2.766,45 | 3.155,81 | 3.045,40 | 3.855,80 | 3.543,82 |
| 17 – 18 | 9 | 2.437,98 | 2.803,32 | 3.202,70 | 3.096,67 | 3.907,06 | 3.616,10 |
| 19 – 20 | 10 | 2.467,00 | 2.840,90 | 3.250,47 | 3.148,81 | 3.959,21 | 3.688,49 |
| 21 – 22 | 11 | 2.498,01 | 2.879,29 | 3.298,86 | 3.202,21 | 4.012,48 | 3.759,52 |
| 23 – 24 | 12 | 2.529,79 | 2.918,28 | 3.348,50 | 3.256,98 | 4.067,38 | 3.830,54 |
| 25 – 26 | 13 | 2.562,81 | 2.958,07 | 3.398,78 | 3.313,12 | 4.123,27 | 3.902,82 |
| 27 – 28 | 14 | 2.596,54 | 3.001,01 | 3.450,29 | 3.370,14 | 4.180,54 | 3.977,97 |
| 29 – 30 | 15 | 2.630,84 | 3.046,15 | 3.502,43 | 3.428,16 | 4.238,55 | 4.048,86 |
| 31 – 32 | 16 | 2.665,85 | 3.092,17 | 3.555,70 | 3.487,55 | 4.297,95 | 4.119,89 |
| 33 – 34 | 17 | 2.701,56 | 3.139,43 | 3.610,59 | 3.547,69 | 4.357,97 | 4.162,28 |
| 35 – 36 | 18 | 2.736,70 | 3.185,82 | 3.664,36 | 3.607,34 | 4.417,61 | 4.204,55 |
| 37 – 38 | 19 | 2.772,06 | 3.232,59 | 3.718,38 | 3.666,98 | 4.477,26 | 4.248,18 |
| 39 – 40 | 20 | 2.807,29 | 3.279,10 | 3.772,65 | 3.726,75 | 4.537,15 | 4.289,20 |
| 41 – 42 | 21 | 2.842,54 | 3.325,74 | 3.826,67 | 3.786,40 | 4.596,80 | 4.331,46 |
| | GST | B 3 d | B 4 a | B 4 b | B 5 | B 6 |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 1 – 2 | 1 | 3.348,63 | 2.849,54 | 3.648,10 | 3.337,00 | 4.156,66 |
| 3 – 4 | 2 | 3.393,15 | 2.892,95 | 3.695,62 | 3.387,52 | 4.229,68 |
| 5 – 6 | 3 | 3.439,16 | 2.936,94 | 3.743,77 | 3.438,78 | 4.303,83 |
| 7 – 8 | 4 | 3.486,05 | 2.982,88 | 3.793,28 | 3.490,81 | 4.379,60 |
| 9 – 10 | 5 | 3.533,70 | 3.033,15 | 3.843,30 | 3.543,57 | 4.456,38 |
| 11 – 12 | 6 | 3.582,21 | 3.084,29 | 3.894,56 | 3.596,71 | 4.535,04 |
| 13 – 14 | 7 | 3.631,73 | 3.136,19 | 3.946,59 | 3.650,86 | 4.614,93 |
| 15 – 16 | 8 | 3.682,24 | 3.189,33 | 3.999,60 | 3.705,88 | 4.696,59 |
| 17 – 18 | 9 | 3.733,51 | 3.243,47 | 4.053,74 | 3.761,51 | 4.780,11 |
| 19 – 20 | 10 | 3.785,66 | 3.299,36 | 4.109,64 | 3.818,29 | 4.865,14 |
| 21 – 22 | 11 | 3.838,92 | 3.356,26 | 4.166,53 | 3.875,93 | 4.951,80 |
| 23 – 24 | 12 | 3.893,81 | 3.414,28 | 4.224,42 | 3.934,33 | 5.040,20 |
| 25 – 26 | 13 | 3.949,83 | 3.473,05 | 4.283,32 | 3.994,09 | 5.130,11 |
| 27 – 28 | 14 | 4.006,98 | 3.533,19 | 4.343,47 | 4.054,37 | 5.221,89 |
| 29 – 30 | 15 | 4.065,00 | 3.593,59 | 4.403,99 | 4.115,89 | 5.314,92 |
| 31 – 32 | 16 | 4.124,39 | 3.655,49 | 4.465,75 | 4.178,29 | 5.409,96 |
| 33 – 34 | 17 | 4.184,54 | 3.718,25 | 4.528,53 | 4.241,68 | 5.506,74 |
| 35 – 36 | 18 | 4.244,18 | 3.780,40 | 4.590,55 | 4.304,33 | 5.602,27 |
| 37 – 38 | 19 | 4.303,83 | 3.842,67 | 4.652,82 | 4.367,22 | 5.698,17 |
| 39 – 40 | 20 | 4.363,60 | 3.904,95 | 4.715,21 | 4.430,25 | 5.794,08 |
| 41 – 42 | 21 | 4.423,24 | 3.967,09 | 4.777,49 | 4.493,01 | 5.889,99 |
Die folgende Gehaltstabelle gilt für alle Arbeitnehmer:innen im Verwaltungsdienst (D), die ab dem 01.06.1999 eingetreten oder aus einem früheren Schema übergetreten sind.
In der Tabelle sind inkludiert: Infektions-, Erschwernis-, Computer- und Gefahrenzulage.
Gehaltstabelle
- Jänner – 30. Juni 2026 für alle Arbeitnehmerinnen bzw. Arbeitnehmer im Verwaltungsdienst (D)
| DJ | GST | D 1 | D 2 | D 3 | D 4 | D 5 | D 6 | D 7 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1 – 2 | 1 | 2.162,30 | 2.462,08 | 2.647,23 | 2.758,51 | 3.230,40 | 4.023,87 | 4.832,34 |
| 3 – 4 | 2 | 2.185,40 | 2.497,77 | 2.686,55 | 2.800,53 | 3.279,30 | 4.094,56 | 4.918,53 |
| 5 – 6 | 3 | 2.209,20 | 2.533,92 | 2.727,33 | 2.843,12 | 3.328,93 | 4.166,34 | 5.006,53 |
| 7 – 8 | 4 | 2.233,10 | 2.570,98 | 2.768,67 | 2.887,59 | 3.379,29 | 4.239,69 | 5.095,86 |
| 9 – 10 | 5 | 2.257,60 | 2.608,71 | 2.810,70 | 2.936,25 | 3.430,37 | 4.314,02 | 5.187,01 |
| 11 – 12 | 6 | 2.282,50 | 2.647,12 | 2.853,52 | 2.985,76 | 3.481,81 | 4.390,16 | 5.279,73 |
| 13 – 14 | 7 | 2.307,90 | 2.686,32 | 2.899,21 | 3.036,00 | 3.534,23 | 4.467,50 | 5.374,15 |
| 15 – 16 | 8 | 2.333,90 | 2.726,99 | 2.948,11 | 3.087,44 | 3.587,49 | 4.546,55 | 5.470,51 |
| 17 – 18 | 9 | 2.360,10 | 2.768,45 | 2.997,74 | 3.139,85 | 3.641,35 | 4.627,41 | 5.568,31 |
| 19 – 20 | 10 | 2.388,19 | 2.810,47 | 3.048,22 | 3.193,96 | 3.696,31 | 4.709,72 | 5.668,18 |
| 21 – 22 | 11 | 2.418,21 | 2.853,29 | 3.099,91 | 3.249,04 | 3.752,11 | 4.793,61 | 5.769,73 |
| 23 – 24 | 12 | 2.448,97 | 2.898,97 | 3.152,93 | 3.305,21 | 3.808,64 | 4.879,19 | 5.873,47 |
| 25 – 26 | 13 | 2.480,94 | 2.947,75 | 3.207,28 | 3.362,10 | 3.866,50 | 4.966,22 | 5.978,78 |
| 27 – 28 | 14 | 2.513,59 | 2.997,50 | 3.262,48 | 3.420,32 | 3.924,85 | 5.055,07 | 6.086,27 |
| 29 – 30 | 15 | 2.546,80 | 3.047,98 | 3.318,64 | 3.478,79 | 3.984,40 | 5.145,13 | 6.195,70 |
| 31 – 32 | 16 | 2.580,69 | 3.099,67 | 3.376,14 | 3.538,71 | 4.044,81 | 5.237,13 | 6.307,07 |
| 33 – 34 | 17 | 2.615,26 | 3.152,69 | 3.434,36 | 3.599,47 | 4.106,18 | 5.330,82 | 6.420,61 |
| 35 – 36 | 18 | 2.649,27 | 3.204,86 | 3.492,10 | 3.659,63 | 4.166,82 | 5.423,30 | 6.532,82 |
| 37 – 38 | 19 | 2.683,50 | 3.257,27 | 3.549,84 | 3.719,91 | 4.227,71 | 5.516,14 | 6.645,27 |
| 39 – 40 | 20 | 2.717,61 | 3.309,56 | 3.607,70 | 3.780,20 | 4.288,72 | 5.608,98 | 6.757,73 |
| 41 – 42 | 21 | 2.751,73 | 3.361,86 | 3.665,44 | 3.840,36 | 4.349,48 | 5.701,83 | 6.870,18 |
Gehaltstabelle
ab 1. Juli 2026 für alle Arbeitnehmerinnen bzw. Arbeitnehmer im Verwaltungsdienst (D)
| DJ | GST | D 1 | D 2 | D 3 | D 4 | D 5 | D 6 | D 7 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1 – 2 | 1 | 2.233,66 | 2.543,33 | 2.734,59 | 2.849,54 | 3.337,00 | 4.156,66 | 4.991,81 |
| 3 – 4 | 2 | 2.257,52 | 2.580,20 | 2.775,21 | 2.892,95 | 3.387,52 | 4.229,68 | 5.080,84 |
| 5 – 6 | 3 | 2.282,10 | 2.617,54 | 2.817,33 | 2.936,94 | 3.438,78 | 4.303,83 | 5.171,75 |
| 7 – 8 | 4 | 2.306,79 | 2.655,82 | 2.860,04 | 2.982,88 | 3.490,81 | 4.379,60 | 5.264,02 |
| 9 – 10 | 5 | 2.332,10 | 2.694,80 | 2.903,45 | 3.033,15 | 3.543,57 | 4.456,38 | 5.358,18 |
| 11 – 12 | 6 | 2.357,82 | 2.734,47 | 2.947,69 | 3.084,29 | 3.596,71 | 4.535,04 | 5.453,96 |
| 13 – 14 | 7 | 2.384,06 | 2.774,97 | 2.994,88 | 3.136,19 | 3.650,86 | 4.614,93 | 5.551,50 |
| 15 – 16 | 8 | 2.410,92 | 2.816,98 | 3.045,40 | 3.189,33 | 3.705,88 | 4.696,59 | 5.651,04 |
| 17 – 18 | 9 | 2.437,98 | 2.859,81 | 3.096,67 | 3.243,47 | 3.761,51 | 4.780,11 | 5.752,06 |
| 19 – 20 | 10 | 2.467,00 | 2.903,22 | 3.148,81 | 3.299,36 | 3.818,29 | 4.865,14 | 5.855,23 |
| 21 – 22 | 11 | 2.498,01 | 2.947,45 | 3.202,21 | 3.356,26 | 3.875,93 | 4.951,80 | 5.960,13 |
| 23 – 24 | 12 | 2.529,79 | 2.994,64 | 3.256,98 | 3.414,28 | 3.934,33 | 5.040,20 | 6.067,29 |
| 25 – 26 | 13 | 2.562,81 | 3.045,03 | 3.313,12 | 3.473,05 | 3.994,09 | 5.130,11 | 6.176,08 |
| 27 – 28 | 14 | 2.596,54 | 3.096,42 | 3.370,14 | 3.533,19 | 4.054,37 | 5.221,89 | 6.287,12 |
| 29 – 30 | 15 | 2.630,84 | 3.148,56 | 3.428,16 | 3.593,59 | 4.115,89 | 5.314,92 | 6.400,16 |
| 31 – 32 | 16 | 2.665,85 | 3.201,96 | 3.487,55 | 3.655,49 | 4.178,29 | 5.409,96 | 6.515,20 |
| 33 – 34 | 17 | 2.701,56 | 3.256,73 | 3.547,69 | 3.718,25 | 4.241,68 | 5.506,74 | 6.632,49 |
| 35 – 36 | 18 | 2.736,70 | 3.310,62 | 3.607,34 | 3.780,40 | 4.304,33 | 5.602,27 | 6.748,40 |
| 37 – 38 | 19 | 2.772,06 | 3.364,76 | 3.666,98 | 3.842,67 | 4.367,22 | 5.698,17 | 6.864,56 |
| 39 – 40 | 20 | 2.807,29 | 3.418,78 | 3.726,75 | 3.904,95 | 4.430,25 | 5.794,08 | 6.980,73 |
| 41 – 42 | 21 | 2.842,54 | 3.472,80 | 3.786,40 | 3.967,09 | 4.493,01 | 5.889,99 | 7.096,90 |
2.2a.
Befristete KV-Überzahlung für Arbeitnehmer:innen im Betreuten Wohnen bis für diese Mitarbeiter:innen-Kategorien eine eigene Gehaltstabelle eingearbeitet wird
Mitarbeiter:innen im Betreuten Wohnen:
01.Jänner - 30. Juni 2026: € 259,22 brutto monatlich
Mitarbeiter:innen im Betreuten Wohnen:
Ab 01. Juli 2026: EUR 267,77 brutto monatlich
3. Sonn-, Feiertags-, Wochenend- und Nachtdienst
(gilt für RD & GSD; Punkte a und c gelten nicht für Arbeitnehmer:innen, die dem ÖRK KV / Abschnitt B unterliegen / siehe ÖRK KV §41 und §44)
a)
Es dürfen max. zwei Wochenenden pro Kalendermonat geplant werden. Das Wochenende umfasst die Kalendertage Samstag und Sonntag in ihrer Gänze. Das heißt, ein dienstfreies Wochenende beginnt am Samstag um 00:00 Uhr und endet am Sonntag 24:00 Uhr.
Entlohnung: Für Dienste ab dem dritten Wochenende, die innerhalb der Normalarbeitszeit geplant werden, gebührt ab dem dritten Wochenende ein Zuschlag von 50 % (ohne Grundlohn). Die Zulage wird für die geplante Normalarbeitszeit abgegolten.
Sonderregelungen sind im Einvernehmen mit der Landesgeschäftsführung, der/dem Arbeitnehmer:in und dem Betriebsrat möglich.
Zählung Wochenende: Wenn das Ende / Anfang eines Kalendermonats in ein Wochenende fällt wird der geplante Dienst als ein Wochenenddienst gezählt und zählt zu dem Kalendermonat in dem der Dienst begonnen hat. (zB geplanter Dienst am Sa 31. Und So 1. des Folgemonats = Zählung 1 Wochenenddienst für Vormonat).
Die Zählung des Wochenenddienstes erfolgt auch dann, wenn der/die Arbeitnehmer:in am geplanten Wochenenddienst seine/ihre Arbeit nicht aufnehmen kann (krank, Urlaub, …)
b)
Feiertage sind grundsätzlich dienstfrei. Im Durchrechnungszeitraum werden Feiertage von Montag – Freitag mit der täglichen Normalarbeitszeit bewertet. Fällt ein Feiertag auf einen Samstag oder Sonntag, reduziert sich die Sollarbeitszeit nicht. Fallen ein oder mehrere Feiertage in den Durchrechnungszeitraum, so sind die Planstunden um die tägliche Normalarbeitszeit pro Feiertag zu vermindern.
Der/die Arbeitnehmer:in, der/die an einem Feiertag von Montag bis Samstag einen eingeteilten Dienst hat (Normalarbeitszeit), bekommt außer dem Feiertagsentgelt die am Feiertag geleisteten Stunden mit dem Feiertagsarbeitsentgelt (1 : 1) abgegolten. Eventuell angefallene Überstunden = Stunden außerhalb der Normalarbeitszeit) werden (1 : 2) abgegolten. Für Arbeitnehmer:innen, welche dem ÖRK-KV Abschnitt B unterliegen, kommt zusätzlich §44 B III zur Anwendung.
Fällt ein Feiertag an einen Sonntag, ist er wie ein normaler Sonntag zu behandeln. Daher gebührt für Arbeiten an einem sonntäglichen Feiertag kein Feiertagsarbeitsentgelt.
c)
Wird von dem/der Arbeitnehmer:in ein Nachtdienst in der Zeit von 22:00 Uhr bis 6:00 Uhr geleistet, der mindestens 6 Stunden dauert, so wird dies mit zusätzlich zwei Stunden Zeitausgleich 1 : 1 pro Nachtdienst abgegolten. Diese Stunden sind auf ein Zeitausgleichkonto zu buchen und dürfen bei der Planung der Normalarbeitszeit nicht automatisch abgezogen werden. Alternativ können diese zwei Stunden entsprechend dem Grundstundenentgelt des/der Arbeitnehmer:in finanziell abgegolten werden.
4. Zulagen
4.1.
Kinderzulage
a.
Der/die Arbeitnehmer:in erhält für jedes Kind, für das vom Finanzamt nachweislich Familienbeihilfe bezogen wird und das im gemeinsamen Haushalt lebt, eine Kinderzulage in der Höhe von EUR 30,00 monatlich.
b.
Der Bezug der Kinderzulage ist unabhängig davon, ob der/die Ehegatt:in bzw der/die Lebensgefährt:in eine Kinderzulage bezieht bzw bezogen hat. Sofern das Kind aus verschiedenen Gründen (zB: Scheidung) nicht im gemeinsamen Haushalt lebt, steht dem/der Arbeitnehmer:in auch dann die Kinderzulage zu, wenn er/sie nachweislich verpflichtet ist, für das Kind Unterhalt zu leisten.
4.2
Funktionszulagen (4.2. a-d gilt nicht für Arbeiternehmer:innen, die dem ÖRK KV / Abschnitt B unterliegen)
a.
Den Arbeitnehmer:innen (zB: Notfallsanitäter:innen [NFS], Verwaltungsarbeitnehmer:innen), die zusätzlich zu ihrer normalen Tätigkeit noch in einer oder mehrerer SB-Funktionen (SB, Teamleiter:in, Dienstführer:in, Dienstaufsicht, etc) verwendet werden, ist zur Abdeckung von Mehrleistungen, die durch die Qualifikation der Dienstleistungen entstehen, eine Funktionszulage zu gewähren.
b.
Die Höhe der Funktionszulage beträgt pro SB-Funktion 5 % (sofern die Abgeltung der SB-Funktion nicht bereits durch eine Umstufung in eine höhere Verwendungsgruppe erfolgte), in Summe je Arbeitnehmer:in aber maximal 15 % des Bruttomonatsgehalts (Gehalt nach Verwendungsgruppe und Gehaltsstufe plus KV-Überzahlung, Zulagen des alten Gehaltsschemas [Erschwernis-, Infektions-, Computerzulage]). Voraussetzung für die Gewährung einer Funktionszulage ist die erfolgreiche Absolvierung der vorgeschriebenen Ausbildungen im Vorhinein und die tatsächliche Besetzung der Funktion nach Ernennung durch den Arbeitgeber.
c.
Den Arbeitnehmer:innen in leitender Funktion (Verwendungsgruppen 4, 5, 6 und 7; davon ausgenommen B4b) ist zur Abdeckung von Mehrleistungen, die durch die Qualifikation der Dienstleistungen und Dienstbereitschaft entstehen, eine Funktionszulage zu gewähren. Die Höhe der Funktionszulage beträgt maximal 15 % des Bruttomonatsgehalts (Gehalt nach Verwendungsgruppe und Gehaltsstufe, plus KV- Überzahlung, Zulagen des alten Gehaltsschemas wie zB Erschwernis-, Infektions-, Computerzulage).
d.
Stützpunktleitenden Notärzt:innen ist eine Funktionszulage in der Höhe von 5 % bis max. 15 % von der Gehaltseinstufung des/der Arbeitnehmer:in zu gewähren.
e.
(https://digital.oegbverlag.at/recht/g/10009007)Sicherheitsvertrauenspersonen (SVP)
(https://digital.oegbverlag.at/recht/g/10009007)Sicherheitsvertrauenspersonen (mit abgeschlossener Ausbildung zur SVP) gebührt für den Zeitraum der Bestellung zur SVP (Meldung des Arbeitgebers unter Zustimmung des Betriebsrates an das Arbeitsinspektorat) eine monatliche Zulage von EUR 113,85 brutto, ab 01. Juli 2026 von EUR 117,61 (Vollzeit).
f.
Brandschutzbeauftragte (BSB)
Der/dem Brandschutzbeauftragten (mit abgeschlossener und aufrechter Ausbildung) gebührt für den Zeitraum der Bestellung eine monatliche Zulage in der Höhe von EUR 113,85 brutto, ab 01. Juli 2026 EUR 117,61 (Vollzeit).
Diese Zulage gebührt jeweils der/dem BSB (max. 1 Person) an jenen Bezirksstellen, an denen ein BSB behördlich vorgeschrieben und/oder gesetzlich erforderlich ist (insbesondere im Falle des Vorhandenseins einer Brandmeldeanlage). Der/die BSB kann dabei auch für mehrere Standorte (Bezirksstellen, Ortsstellen, etc.) zuständig sein, wobei die Zulage jedenfalls nur einmal zusteht.
4.3
Zulage Lehrbeauftragte:r bzw Lehrsanitäter:in (LBA/LS)
a.
Voraussetzungen für den Erhalt der Zulage:
Positiv abgeschlossene Fachausbildung, sowie aufrechte Tätigkeitsberechtigung (Erste Hilfe-Lehrbeauftrage:r bzw Lehrsanitäter:in) für 4.3.b bzw positiv abgeschlossene Ausbildung als Praxisanleiter:in (für 4.3.c).
Fachvortragende, welche im Rahmen der Führungskräfte Aus- und Fortbildungen vortragen, damit sind die Kurse Führungskräfte (FÜK 1, 2, und 3) und die Krisenstabskurse sowie die vom Arbeitgeber festgelegten internen FÜK Fortbildungsveranstaltungen gemeint.
Diese Qualifikation, sowie die Zulassung zum Fachvortragenden muss beim Arbeitgeber aufliegen.
Ausgenommen von diesen Zulagen sind Arbeitnehmer:innen, deren überwiegende Haupttätigkeit in der Ausbildung liegt und Personen mit der Funktion Fachbereichsleiter:in Ausbildung.
b.
Arbeitnehmer:innen, welche qualifizierte Vortragstätigkeit im Rahmen der Ausbildung erbringen (Erste Hilfe, Rettungssanitäter:innenkurs, Notfallsanitäter:innenkurs, FÜK Aus- und Fortbildungen) und den Punkt 4.3.a erfüllen, erhalten für diese Tätigkeit eine Zulage pro Vortragsstunde:
Stundensatz für Kurse in der Breitenausbildung (EH, Kindernotfälle, etc) € 5,18 / ab 01. Juli 2026 € 5,35
Stundensatz für Kurse in der NFS-, RS-, FÜK Aus- und Fortbildung € 7,78 / ab 01. Juli 2026 € 8,04
Dieser Stundensatz ist bei Überstunden zusätzlich zu leisten.
c.
Praxisanleiter:innen (Praxisanleiter:innen-Instruktor:in), die im Rahmen von Aus- und Fortbildungsveranstaltungen lt SanG Praxistrainings in Kleingruppen durchführen und den Punkt 4.3.a. erfüllen, erhalten für diese Tätigkeit pro Trainingsstunde eine Zulage von € 5,18, ab 01. Juli 2026 € 5,35
d.
Die Vortragsstunden bzw Praxistrainingsstunden in Kleingruppen sind von dem:der Arbeitnehmer:in aufzuzeichnen und von dem/der zuständigen Vorgesetzten zu bestätigen und durch diesen der Personalverrechnung monatlich zu melden. Pro Stunde kommt nur eine Zulage zur Anwendung (keine Kumulierung, es ist die höchste zutreffende Zulage auszuzahlen).
4.4.
Zulage Notfallsanitäter:innen
Notfallsanitäter:innen mit aufrechter Qualifikation als NFS bzw NKA erhalten bei überwiegender Tätigkeit im Rettungsdienst bzw der RD-Ausbildung*
Überwiegende Tätigkeit ist definiert als mehr als 50 % Zuordnung auf Kostenstelle operativer RD, operativer NEF oder operative Ausbildung RD oder NEF sowie die tatsächliche Tätigkeit, die der KST-Aufteilung entspricht / gilt nur für Mitarbeiter:innen bis zu einem monatlichen Bruttogehalt von 4.801,– EUR, ab 01. Juli 2026 4.959,– EUR.
eine monatliche Zulage von € 103,50, ab 01. Juli 2026 € 106,92 (VZ). Erlischt die Qualifikation oder ändert sich die überwiegende Verwendung, gebührt diese Zulage nicht mehr.
Notfallsanitäter:innen mit aufrechter Qualifikation und aufrechter Notfallkompetenz NKV oder NKI erhalten bei überwiegender Tätigkeit im Rettungsdienst bzw der RD-Ausbildung*
Überwiegende Tätigkeit ist definiert als mehr als 50 % Zuordnung auf Kostenstelle operativer RD, operativer NEF oder operative Ausbildung RD oder NEF sowie die tatsächliche Tätigkeit, die der KST-Aufteilung entspricht / gilt nur für Mitarbeiter:innen bis zu einem monatlichen Bruttogehalt von 4.801,– EUR, ab 01. Juli 2026 4.959,– EUR.
eine monatliche Zulage von € 155,25, ab 01. Juli 2026 € 160,37 (VZ). Erlischt die Qualifikation oder ändert sich die überwiegende Verwendung, gebührt diese Zulage nicht mehr.
Diese Zulage ist befristet bis zur etwaigen Einarbeitung der Berufsgruppe in die KV-Tabelle (= Änderung der KV-Tabelle).
4.5
Zulagen für Arbeitnehmer:innen, die dem ÖRK KV / Abschnitt B unterliegen
a.
Leitungs- und Funktionszulagen (§ 44 lit B Punkt VI ÖRK-KV)
Der/die Pflegedienstleiter:in erhält zusätzlich zur Zulage lt § 44 B VI (1) eine monatliche Zulage von € 208,00, ab 01. April 2026 € 213,41.
Regionalleiter:innen (DGKP) erhalten eine Zulage in der Höhe der Zulage lt § 44 B VI (1).
Casemanager:innen (DGKP) erhalten die Hälfte der Zulage lt § 44 B VI (1).
b.
SEG-Zulage
Arbeitnehmer:innen, welche dem ÖRK KV Abschnitt B unterliegen, erhalten die SEG-Zulage gemäß § 44 B II.
4.6.
Dienstzeit-Zulage
Nach zwei Jahren in der höchsten Gehaltsstufe erhalten Arbeitnehmer:innen eine monatliche Zulage in der Höhe von € 51,75 brutto, ab 01. Juli 2026 € 53,46 (Vollzeit).
Für Arbeitnehmer:innen, die mit 1.1.2024 bereits zwei (oder mehr) Jahre in der höchsten Gehaltsstufe waren, gilt diese Zulage ab dem 1.1.2024.
5. Normalarbeitszeit von Notärzt:innen bei besonderen Erholungsmöglichkeiten
Die Betriebsvereinbarung wird gemäß (https://digital.oegbverlag.at/recht/g/10008238,NOR40090335/Arbeitszeitgesetz/§-5a-Normalarbeitszeit-bei-besonderen-Erholungsmoeglichkeiten)§ 5a (1) AZG ermächtigt, unter den dort angeführten Bedingungen (besondere Erholungsmöglichkeiten, arbeitsmedizinische Gutachten) für Notärzt:innen dreimal pro Woche eine Ausdehnung der täglichen Normalarbeitszeit auf bis zu 24 Stunden zuzulassen.
Innerhalb eines Durchrechnungszeitraumes von 13 Wochen darf dabei die Normalarbeitszeit im Durchschnitt 60 Stunden, in einzelnen Wochen eines Durchrechnungszeitraumes 72 Stunden nicht überschreiten.
6. Überstundenteiler
(gilt nicht für Arbeitnehmer:innen, die dem ÖKR KV / Abschnitt B unterliegen; es gelten hier § 40 Abs 3, § 44 lit B Punkt V)
Für alle Arbeitnehmer:innen gilt: Angeordnete Überstunden, welche über die tägliche Normalarbeitszeit hinausgehen, sind pro Stunde mit dem 173. Teil des Monatsentgeltes (Gehalt nach Verwendungsgruppe und Gehaltsstufe einschließlich einer allfällig gewährten Funktionszulage bzw Rufbereitschaft) und einem Zuschlag von 50 % zu vergüten. Überstunden in der Zeit von 20 Uhr bis 6 Uhr und Überstunden, die an Sonn- und Feiertagen erbracht werden, sind mit dem 173. Teil des Monatsentgeltes und einem Zuschlag von 100 % zu vergüten.
7. Weitergeltung bestehender Vereinbarungen
Die vor Inkrafttreten dieses Kollektivvertrages abgeschlossene Vereinbarungen bleiben im Rahmen der Regelungen des § 47 dieses Kollektivvertrages auch weiterhin gültig.
8. Rufbereitschaft für Arbeitnehmer:innen (inklusive Bezirkseinsatzleiter:innen/BEL) – außerhalb der Normalarbeitszeit (NAZ)
a.
Rufbereitschaft ist im Vorhinein zwischen Arbeitgeber und dem/der Arbeitnehmer:in zu vereinbaren und im Dienstplan einzutragen.
b.
Die Rufbereitschaft darf bis zu 30 Tage pro Quartal (max. 160 Std./Monat und innerhalb dieses Zeitraumes nur maximal an drei ganzen Wochenenden (Samstag und Sonntag), vereinbart werden. Wird der/die Arbeitnehmer:in während der Rufbereitschaft zur Arbeitsleistung herangezogen, darf die Tageshöchstarbeitszeit von zwölf Stunden (inklusive Überstunden) nicht überschritten werden und als Grundvergütung wird der jeweilige Grundstundensatz herangezogen.
c.
Die Fahrt von der Wohnung zur Dienststelle und von der Dienststelle zur Wohnung ist Arbeitszeit (angefangene 25 Kilometer = ½ Stunde).
d.
Bei Erbringung von Arbeitsleistung in der Rufbereitschaft gelten die einschlägigen Bestimmungen des (https://digital.oegbverlag.at/recht/g/10008541)Arbeitsruhegesetzes.
e.
Der Stundensatz für Rufbereitschaft / RB BEL (Mo – So) ist im ÖRK-KV § 23, 1–4 geregelt und beträgt für EUR 4,26, ab 01. April 2026 EUR 4,37.
8.1.
Dienstaufsicht, Dienstführung – außerhalb der Normalarbeitszeit (NAZ)
Grundsätzlich gelten die angeführten Bestimmungen unter Punkt 8 a bis 8 d.
Zusätzlich liegt Bereitschaft vor, wenn der/die Arbeitnehmer:in erreichbar ist und relativ kurze Tätigkeiten, wie Telefonate, Dienstplanintervention, organisatorische Tätigkeiten und dergleichen erledigt.
Der Stundensatz für Dienstaufsicht bzw Dienstführung beträgt einheitlich € 7,99, ab 01. Juli 2026 EUR 8,25 und enthält einen ca 10 %igen Stundenanteil an Entgelt für anfallende Arbeitsleistungen. Alle anderen Arbeitsleistungen (zB Einsätze) sind entsprechend Punkt 8 b bis 8 d zu bewerten.
Wird der 10 % Stundenanteil von relativ kurzen Tätigkeiten (wie Telefonate, Dienstplanintervention, organisatorische Tätigkeiten und dergleichen) überschritten, so wird die darüberhinausgehende Arbeitsleistung als Überstundenleistung verrechnet.
Die Stundensätze der Dienstaufsicht und der Dienstführung unterliegen einer jährlichen Anpassung analog der Gehaltserhöhung im Kollektivvertrag.
8.2.
Pauschalierte Abgeltungen
Neue pauschale Abgeltung von (Ruf-)Bereitschaften werden nicht mehr gewährt. Bestehende Pauschalen werden mittels Deckungsprüfung evaluiert und in Stundensätze umgerechnet (auch All-in-Verträge).
9. Dienstreisen
Für Dienstreisen gebühren Entschädigungen nach der derzeitigen Reisegebührenordnung des Bundes:
| DIÄTENSÄTZE | |
|---|---|
| über 3 Std. (4/12) | € 10,00 |
| über 4 Std. (5/12) | € 12,50 |
| über 5 Std. (6/12) | € 15,00 |
| über 6 Std. (7/12) | € 17,50 |
| über 7 Std. (8/12) | € 20,00 |
| über 8 Std. (9/12) | € 22,50 |
| über 9 Std. (10/12) | € 25,00 |
| über 10 Std. (11/12) | € 27,50 |
| über 11 Std. (12/12) | € 30,00 |
Als Höchstbetrag ist jener anzunehmen, der nach den jeweils gültigen Regeln maximal steuer- bzw sozialversicherungsfrei möglich ist.
10 Dienstreiseregelungen
Der/die Arbeitnehmer:in erklärt sich dazu bereit, für eine allfällige Reisetätigkeit ein eigenes Kraftfahrzeug (Kfz) zu benutzen soweit kein Dienstfahrzeug zur Verfügung steht und gegenüber dem Arbeitgeber keinen Anspruch auf Zurverfügungstellung eines Kfz zu stellen. Die dem/der Arbeitnehmer:in durch die Zurverfügungstellung des Kfz entstehenden Aufwendungen werden vom Arbeitgeber in Form von Kilometergeld in Höhe des amtlichen Satzes von derzeit € 0,50 abgegolten. Darüberhinausgehende Ansprüche des/der Arbeitnehmer:in aus der Zurverfügungstellung des Kfz bestehen nicht. Der/die Arbeitnehmer:in verpflichtet sich zur Führung von Fahrtaufzeichnungen, die er/sie dem Arbeitgeber nach Beendigung der Dienstfahrt, spätestens jedoch in gesammelter Form am Monatsende, unaufgefordert vorlegen wird. Ansprüche auf Aufwandsersatz in diesem Sinne hat der/die Arbeitnehmer:in bei sonstigem Verfall innerhalb von drei Monaten nach Beendigung der Dienstfahrt schriftlich beim Arbeitgeber geltend zu machen. Aufwendungen, die dem/der Arbeitnehmer:in auf Grund der Benützung eines öffentlichen Verkehrsmittels entstehen, werden vom Arbeitgeber nach Vorlage der Belege (Fahrkarten) ersetzt.
Thema: Gehälter und Zulagen für besondere Aufgaben und Ausbildungen
2.2.
Arbeitnehmer:innen im Verwaltungsdienst, Rettungsdienst und in den Gesundheits- und Sozialen Diensten
(ausgenommen Arbeitnehmer:innen, die dem ÖRK KV / Abschnitt B unterliegen)
Die folgende Gehaltstabelle gilt für alle Arbeitnehmer:innen im Rettungsdienst (A), die ab dem 01.06.1999 eingetreten oder aus einem früheren Schema übergetreten sind.
In der Tabelle sind inkludiert: Infektions-, Erschwernis-, Computer- und Gefahrenzulage.
Gehaltstabelle
- Jänner – 30. Juni 2026 für alle Arbeitnehmerinnen bzw. Arbeitnehmer im Rettungsdienst (A)
| DJ | GST | A 1 | A 2 | A 3 | A 4 | A 5 | A 6 | A 6n |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1 – 2 | 1 | 2.162,30 | 2.462,08 | 2.647,23 | 2.758,51 | 3.230,40 | 4.023,87 | 6.350,16 |
| 3 – 4 | 2 | 2.185,40 | 2.497,77 | 2.686,55 | 2.800,53 | 3.279,30 | 4.094,56 | 6.472,42 |
| 5 – 6 | 3 | 2.209,20 | 2.533,92 | 2.727,33 | 2.843,12 | 3.328,93 | 4.166,34 | 6.594,80 |
| 7 – 8 | 4 | 2.233,10 | 2.570,98 | 2.768,67 | 2.887,59 | 3.379,29 | 4.239,69 | 6.716,93 |
| 9 – 10 | 5 | 2.257,60 | 2.608,71 | 2.810,70 | 2.936,25 | 3.430,37 | 4.314,02 | 6.839,31 |
| 11 – 12 | 6 | 2.282,50 | 2.647,12 | 2.853,52 | 2.985,76 | 3.481,81 | 4.390,16 | 6.961,57 |
| 13 – 14 | 7 | 2.307,90 | 2.686,32 | 2.899,21 | 3.036,00 | 3.534,23 | 4.467,50 | 7.083,95 |
| 15 – 16 | 8 | 2.333,90 | 2.726,99 | 2.948,11 | 3.087,44 | 3.587,49 | 4.546,55 | 7.206,21 |
| 17 – 18 | 9 | 2.360,10 | 2.768,45 | 2.997,74 | 3.139,85 | 3.641,35 | 4.627,41 | 7.328,71 |
| 19 – 20 | 10 | 2.388,19 | 2.810,47 | 3.048,22 | 3.193,96 | 3.696,31 | 4.709,72 | 7.450,97 |
| 21 – 22 | 11 | 2.418,21 | 2.853,29 | 3.099,91 | 3.249,04 | 3.752,11 | 4.793,61 | 7.573,34 |
| 23 – 24 | 12 | 2.448,97 | 2.898,97 | 3.152,93 | 3.305,21 | 3.808,64 | 4.879,19 | 7.695,60 |
| 25 – 26 | 13 | 2.480,94 | 2.947,75 | 3.207,28 | 3.362,10 | 3.866,50 | 4.966,22 | 7.817,98 |
| 27 – 28 | 14 | 2.513,59 | 2.997,50 | 3.262,48 | 3.420,32 | 3.924,85 | 5.055,07 | 7.940,24 |
| 29 – 30 | 15 | 2.546,80 | 3.047,98 | 3.318,64 | 3.478,79 | 3.984,40 | 5.145,13 | 8.062,62 |
| 31 – 32 | 16 | 2.580,69 | 3.099,67 | 3.376,14 | 3.538,71 | 4.044,81 | 5.237,13 | 8.184,88 |
| 33 – 34 | 17 | 2.615,26 | 3.152,69 | 3.434,36 | 3.599,47 | 4.106,18 | 5.330,82 | 8.307,26 |
| 35 – 36 | 18 | 2.649,27 | 3.204,86 | 3.492,10 | 3.659,63 | 4.166,82 | 5.423,30 | 8.429,39 |
| 37 – 38 | 19 | 2.683,50 | 3.257,27 | 3.549,84 | 3.719,91 | 4.227,71 | 5.516,14 | 8.551,77 |
| 39 – 40 | 20 | 2.717,61 | 3.309,56 | 3.607,70 | 3.780,20 | 4.288,72 | 5.608,98 | 8.674,03 |
| 41 – 42 | 21 | 2.751,73 | 3.361,86 | 3.665,44 | 3.840,36 | 4.349,48 | 5.701,83 | 8.796,41 |
Gehaltstabelle
ab 1. Juli 2026 für alle Arbeitnehmerinnen bzw. Arbeitnehmer im Rettungsdienst (A)
| DJ | GST | A 1 | A 2 | A 3 | A 4 | A 5 | A 6 | A 6n |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1 – 2 | 1 | 2.233,66 | 2.543,33 | 2.734,59 | 2.849,54 | 3.337,00 | 4.156,66 | 6.559,72 |
| 3 – 4 | 2 | 2.257,52 | 2.580,20 | 2.775,21 | 2.892,95 | 3.387,52 | 4.229,68 | 6.686,01 |
| 5 – 6 | 3 | 2.282,10 | 2.617,54 | 2.817,33 | 2.936,94 | 3.438,78 | 4.303,83 | 6.812,43 |
| 7 – 8 | 4 | 2.306,79 | 2.655,82 | 2.860,04 | 2.982,88 | 3.490,81 | 4.379,60 | 6.938,59 |
| 9 – 10 | 5 | 2.332,10 | 2.694,80 | 2.903,45 | 3.033,15 | 3.543,57 | 4.456,38 | 7.065,01 |
| 11 – 12 | 6 | 2.357,82 | 2.734,47 | 2.947,69 | 3.084,29 | 3.596,71 | 4.535,04 | 7.191,30 |
| 13 – 14 | 7 | 2.384,06 | 2.774,97 | 2.994,88 | 3.136,19 | 3.650,86 | 4.614,93 | 7.317,72 |
| 15 – 16 | 8 | 2.410,92 | 2.816,98 | 3.045,40 | 3.189,33 | 3.705,88 | 4.696,59 | 7.444,01 |
| 17 – 18 | 9 | 2.437,98 | 2.859,81 | 3.096,67 | 3.243,47 | 3.761,51 | 4.780,11 | 7.570,56 |
| 19 – 20 | 10 | 2.467,00 | 2.903,22 | 3.148,81 | 3.299,36 | 3.818,29 | 4.865,14 | 7.696,85 |
| 21 – 22 | 11 | 2.498,01 | 2.947,45 | 3.202,21 | 3.356,26 | 3.875,93 | 4.951,80 | 7.823,26 |
| 23 – 24 | 12 | 2.529,79 | 2.994,64 | 3.256,98 | 3.414,28 | 3.934,33 | 5.040,20 | 7.949,55 |
| 25 – 26 | 13 | 2.562,81 | 3.045,03 | 3.313,12 | 3.473,05 | 3.994,09 | 5.130,11 | 8.075,97 |
| 27 – 28 | 14 | 2.596,54 | 3.096,42 | 3.370,14 | 3.533,19 | 4.054,37 | 5.221,89 | 8.202,27 |
| 29 – 30 | 15 | 2.630,84 | 3.148,56 | 3.428,16 | 3.593,59 | 4.115,89 | 5.314,92 | 8.328,69 |
| 31 – 32 | 16 | 2.665,85 | 3.201,96 | 3.487,55 | 3.655,49 | 4.178,29 | 5.409,96 | 8.454,98 |
| 33 – 34 | 17 | 2.701,56 | 3.256,73 | 3.547,69 | 3.718,25 | 4.241,68 | 5.506,74 | 8.581,40 |
| 35 – 36 | 18 | 2.736,70 | 3.310,62 | 3.607,34 | 3.780,40 | 4.304,33 | 5.602,27 | 8.707,56 |
| 37 – 38 | 19 | 2.772,06 | 3.364,76 | 3.666,98 | 3.842,67 | 4.367,22 | 5.698,17 | 8.833,98 |
| 39 – 40 | 20 | 2.807,29 | 3.418,78 | 3.726,75 | 3.904,95 | 4.430,25 | 5.794,08 | 8.960,27 |
| 41 – 42 | 21 | 2.842,54 | 3.472,80 | 3.786,40 | 3.967,09 | 4.493,01 | 5.889,99 | 9.086,69 |
Die folgende Gehaltstabelle gilt für alle Arbeitnehmer:innen in den Gesundheits- und Sozialen Diensten (B), die ab dem 01.06.1999 eingetreten oder aus einem früheren Schema übergetreten sind (ausgenommen Arbeitnehmer:innen, die dem ÖRK KV / Abschnitt B unterliegen)
In der Tabelle sind inkludiert: Infektions-, Erschwernis-, Computer- und Gefahrenzulage.
Gehaltstabelle
- Jänner – 30. Juni 2026 für alle Arbeitnehmerinnen bzw. Arbeitnehmer in den Gesundheits- und Sozialen Diensten (B)
| | GST | B 1 a | B 1 b | B 2 | B 3 a | B 3 b | B 3 c |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1 – 2 | 1 | 2.162,30 | 2.447,39 | 2.774,55 | 2.647,23 | 3.409,55 | 2.958,77 |
| 3 – 4 | 2 | 2.185,40 | 2.478,57 | 2.810,25 | 2.686,55 | 3.452,64 | 3.024,86 |
| 5 – 6 | 3 | 2.209,20 | 2.510,20 | 2.846,51 | 2.727,33 | 3.497,19 | 3.083,08 |
| 7 – 8 | 4 | 2.233,10 | 2.542,40 | 2.884,08 | 2.768,67 | 3.542,70 | 3.147,84 |
| 9 – 10 | 5 | 2.257,60 | 2.575,27 | 2.925,36 | 2.810,70 | 3.588,82 | 3.221,80 |
| 11 – 12 | 6 | 2.282,50 | 2.608,71 | 2.967,36 | 2.853,52 | 3.635,67 | 3.289,23 |
| 13 – 14 | 7 | 2.307,90 | 2.642,83 | 3.010,45 | 2.899,21 | 3.683,72 | 3.360,52 |
| 15 – 16 | 8 | 2.333,90 | 2.678,07 | 3.055,00 | 2.948,11 | 3.732,62 | 3.430,61 |
| 17 – 18 | 9 | 2.360,10 | 2.713,77 | 3.100,39 | 2.997,74 | 3.782,25 | 3.500,58 |
| 19 – 20 | 10 | 2.388,19 | 2.750,15 | 3.146,63 | 3.048,22 | 3.832,73 | 3.570,66 |
| 21 – 22 | 11 | 2.418,21 | 2.787,31 | 3.193,48 | 3.099,91 | 3.884,30 | 3.639,42 |
| 23 – 24 | 12 | 2.448,97 | 2.825,05 | 3.241,53 | 3.152,93 | 3.937,44 | 3.708,17 |
| 25 – 26 | 13 | 2.480,94 | 2.863,57 | 3.290,20 | 3.207,28 | 3.991,55 | 3.778,14 |
| 27 – 28 | 14 | 2.513,59 | 2.905,14 | 3.340,07 | 3.262,48 | 4.046,99 | 3.850,89 |
| 29 – 30 | 15 | 2.546,80 | 2.948,84 | 3.390,54 | 3.318,64 | 4.103,15 | 3.919,52 |
| 31 – 32 | 16 | 2.580,69 | 2.993,39 | 3.442,11 | 3.376,14 | 4.160,65 | 3.988,28 |
| 33 – 34 | 17 | 2.615,26 | 3.039,14 | 3.495,25 | 3.434,36 | 4.218,75 | 4.029,31 |
| 35 – 36 | 18 | 2.649,27 | 3.084,05 | 3.547,30 | 3.492,10 | 4.276,49 | 4.070,23 |
| 37 – 38 | 19 | 2.683,50 | 3.129,32 | 3.599,59 | 3.549,84 | 4.334,23 | 4.112,47 |
| 39 – 40 | 20 | 2.717,61 | 3.174,35 | 3.652,13 | 3.607,70 | 4.392,21 | 4.152,18 |
| 41 – 42 | 21 | 2.751,73 | 3.219,50 | 3.704,42 | 3.665,44 | 4.449,95 | 4.193,09 |
| | GST | B 3 d | B 4 a | B 4 b | B 5 | B 6 |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 1 – 2 | 1 | 3.241,66 | 2.758,51 | 3.531,56 | 3.230,40 | 4.023,87 |
| 3 – 4 | 2 | 3.284,75 | 2.800,53 | 3.577,56 | 3.279,30 | 4.094,56 |
| 5 – 6 | 3 | 3.329,29 | 2.843,12 | 3.624,17 | 3.328,93 | 4.166,34 |
| 7 – 8 | 4 | 3.374,69 | 2.887,59 | 3.672,10 | 3.379,29 | 4.239,69 |
| 9 – 10 | 5 | 3.420,81 | 2.936,25 | 3.720,52 | 3.430,37 | 4.314,02 |
| 11 – 12 | 6 | 3.467,77 | 2.985,76 | 3.770,15 | 3.481,81 | 4.390,16 |
| 13 – 14 | 7 | 3.515,71 | 3.036,00 | 3.820,51 | 3.534,23 | 4.467,50 |
| 15 – 16 | 8 | 3.564,61 | 3.087,44 | 3.871,83 | 3.587,49 | 4.546,55 |
| 17 – 18 | 9 | 3.614,24 | 3.139,85 | 3.924,24 | 3.641,35 | 4.627,41 |
| 19 – 20 | 10 | 3.664,72 | 3.193,96 | 3.978,35 | 3.696,31 | 4.709,72 |
| 21 – 22 | 11 | 3.716,28 | 3.249,04 | 4.033,43 | 3.752,11 | 4.793,61 |
| 23 – 24 | 12 | 3.769,42 | 3.305,21 | 4.089,47 | 3.808,64 | 4.879,19 |
| 25 – 26 | 13 | 3.823,65 | 3.362,10 | 4.146,49 | 3.866,50 | 4.966,22 |
| 27 – 28 | 14 | 3.878,97 | 3.420,32 | 4.204,71 | 3.924,85 | 5.055,07 |
| 29 – 30 | 15 | 3.935,14 | 3.478,79 | 4.263,30 | 3.984,40 | 5.145,13 |
| 31 – 32 | 16 | 3.992,63 | 3.538,71 | 4.323,09 | 4.044,81 | 5.237,13 |
| 33 – 34 | 17 | 4.050,86 | 3.599,47 | 4.383,86 | 4.106,18 | 5.330,82 |
| 35 – 36 | 18 | 4.108,60 | 3.659,63 | 4.443,90 | 4.166,82 | 5.423,30 |
| 37 – 38 | 19 | 4.166,34 | 3.719,91 | 4.504,18 | 4.227,71 | 5.516,14 |
| 39 – 40 | 20 | 4.224,20 | 3.780,20 | 4.564,58 | 4.288,72 | 5.608,98 |
| 41 – 42 | 21 | 4.281,94 | 3.840,36 | 4.624,87 | 4.349,48 | 5.701,83 |
Gehaltstabelle
ab 1. Juli 2026 für alle Arbeitnehmerinnen bzw. Arbeitnehmer in den Gesundheits- und Sozialen Diensten (B)
| | GST | B 1 a | B 1 b | B 2 | B 3 a | B 3 b | B 3 c |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1 – 2 | 1 | 2.233,66 | 2.528,15 | 2.866,11 | 2.734,59 | 3.522,07 | 3.056,41 |
| 3 – 4 | 2 | 2.257,52 | 2.560,36 | 2.902,99 | 2.775,21 | 3.566,58 | 3.124,68 |
| 5 – 6 | 3 | 2.282,10 | 2.593,04 | 2.940,44 | 2.817,33 | 3.612,60 | 3.184,82 |
| 7 – 8 | 4 | 2.306,79 | 2.626,30 | 2.979,25 | 2.860,04 | 3.659,61 | 3.251,72 |
| 9 – 10 | 5 | 2.332,10 | 2.660,25 | 3.021,90 | 2.903,45 | 3.707,25 | 3.328,12 |
| 11 – 12 | 6 | 2.357,82 | 2.694,80 | 3.065,28 | 2.947,69 | 3.755,65 | 3.397,77 |
| 13 – 14 | 7 | 2.384,06 | 2.730,04 | 3.109,79 | 2.994,88 | 3.805,28 | 3.471,42 |
| 15 – 16 | 8 | 2.410,92 | 2.766,45 | 3.155,81 | 3.045,40 | 3.855,80 | 3.543,82 |
| 17 – 18 | 9 | 2.437,98 | 2.803,32 | 3.202,70 | 3.096,67 | 3.907,06 | 3.616,10 |
| 19 – 20 | 10 | 2.467,00 | 2.840,90 | 3.250,47 | 3.148,81 | 3.959,21 | 3.688,49 |
| 21 – 22 | 11 | 2.498,01 | 2.879,29 | 3.298,86 | 3.202,21 | 4.012,48 | 3.759,52 |
| 23 – 24 | 12 | 2.529,79 | 2.918,28 | 3.348,50 | 3.256,98 | 4.067,38 | 3.830,54 |
| 25 – 26 | 13 | 2.562,81 | 2.958,07 | 3.398,78 | 3.313,12 | 4.123,27 | 3.902,82 |
| 27 – 28 | 14 | 2.596,54 | 3.001,01 | 3.450,29 | 3.370,14 | 4.180,54 | 3.977,97 |
| 29 – 30 | 15 | 2.630,84 | 3.046,15 | 3.502,43 | 3.428,16 | 4.238,55 | 4.048,86 |
| 31 – 32 | 16 | 2.665,85 | 3.092,17 | 3.555,70 | 3.487,55 | 4.297,95 | 4.119,89 |
| 33 – 34 | 17 | 2.701,56 | 3.139,43 | 3.610,59 | 3.547,69 | 4.357,97 | 4.162,28 |
| 35 – 36 | 18 | 2.736,70 | 3.185,82 | 3.664,36 | 3.607,34 | 4.417,61 | 4.204,55 |
| 37 – 38 | 19 | 2.772,06 | 3.232,59 | 3.718,38 | 3.666,98 | 4.477,26 | 4.248,18 |
| 39 – 40 | 20 | 2.807,29 | 3.279,10 | 3.772,65 | 3.726,75 | 4.537,15 | 4.289,20 |
| 41 – 42 | 21 | 2.842,54 | 3.325,74 | 3.826,67 | 3.786,40 | 4.596,80 | 4.331,46 |
| | GST | B 3 d | B 4 a | B 4 b | B 5 | B 6 |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 1 – 2 | 1 | 3.348,63 | 2.849,54 | 3.648,10 | 3.337,00 | 4.156,66 |
| 3 – 4 | 2 | 3.393,15 | 2.892,95 | 3.695,62 | 3.387,52 | 4.229,68 |
| 5 – 6 | 3 | 3.439,16 | 2.936,94 | 3.743,77 | 3.438,78 | 4.303,83 |
| 7 – 8 | 4 | 3.486,05 | 2.982,88 | 3.793,28 | 3.490,81 | 4.379,60 |
| 9 – 10 | 5 | 3.533,70 | 3.033,15 | 3.843,30 | 3.543,57 | 4.456,38 |
| 11 – 12 | 6 | 3.582,21 | 3.084,29 | 3.894,56 | 3.596,71 | 4.535,04 |
| 13 – 14 | 7 | 3.631,73 | 3.136,19 | 3.946,59 | 3.650,86 | 4.614,93 |
| 15 – 16 | 8 | 3.682,24 | 3.189,33 | 3.999,60 | 3.705,88 | 4.696,59 |
| 17 – 18 | 9 | 3.733,51 | 3.243,47 | 4.053,74 | 3.761,51 | 4.780,11 |
| 19 – 20 | 10 | 3.785,66 | 3.299,36 | 4.109,64 | 3.818,29 | 4.865,14 |
| 21 – 22 | 11 | 3.838,92 | 3.356,26 | 4.166,53 | 3.875,93 | 4.951,80 |
| 23 – 24 | 12 | 3.893,81 | 3.414,28 | 4.224,42 | 3.934,33 | 5.040,20 |
| 25 – 26 | 13 | 3.949,83 | 3.473,05 | 4.283,32 | 3.994,09 | 5.130,11 |
| 27 – 28 | 14 | 4.006,98 | 3.533,19 | 4.343,47 | 4.054,37 | 5.221,89 |
| 29 – 30 | 15 | 4.065,00 | 3.593,59 | 4.403,99 | 4.115,89 | 5.314,92 |
| 31 – 32 | 16 | 4.124,39 | 3.655,49 | 4.465,75 | 4.178,29 | 5.409,96 |
| 33 – 34 | 17 | 4.184,54 | 3.718,25 | 4.528,53 | 4.241,68 | 5.506,74 |
| 35 – 36 | 18 | 4.244,18 | 3.780,40 | 4.590,55 | 4.304,33 | 5.602,27 |
| 37 – 38 | 19 | 4.303,83 | 3.842,67 | 4.652,82 | 4.367,22 | 5.698,17 |
| 39 – 40 | 20 | 4.363,60 | 3.904,95 | 4.715,21 | 4.430,25 | 5.794,08 |
| 41 – 42 | 21 | 4.423,24 | 3.967,09 | 4.777,49 | 4.493,01 | 5.889,99 |
Die folgende Gehaltstabelle gilt für alle Arbeitnehmer:innen im Verwaltungsdienst (D), die ab dem 01.06.1999 eingetreten oder aus einem früheren Schema übergetreten sind.
In der Tabelle sind inkludiert: Infektions-, Erschwernis-, Computer- und Gefahrenzulage.
Gehaltstabelle
- Jänner – 30. Juni 2026 für alle Arbeitnehmerinnen bzw. Arbeitnehmer im Verwaltungsdienst (D)
| DJ | GST | D 1 | D 2 | D 3 | D 4 | D 5 | D 6 | D 7 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1 – 2 | 1 | 2.162,30 | 2.462,08 | 2.647,23 | 2.758,51 | 3.230,40 | 4.023,87 | 4.832,34 |
| 3 – 4 | 2 | 2.185,40 | 2.497,77 | 2.686,55 | 2.800,53 | 3.279,30 | 4.094,56 | 4.918,53 |
| 5 – 6 | 3 | 2.209,20 | 2.533,92 | 2.727,33 | 2.843,12 | 3.328,93 | 4.166,34 | 5.006,53 |
| 7 – 8 | 4 | 2.233,10 | 2.570,98 | 2.768,67 | 2.887,59 | 3.379,29 | 4.239,69 | 5.095,86 |
| 9 – 10 | 5 | 2.257,60 | 2.608,71 | 2.810,70 | 2.936,25 | 3.430,37 | 4.314,02 | 5.187,01 |
| 11 – 12 | 6 | 2.282,50 | 2.647,12 | 2.853,52 | 2.985,76 | 3.481,81 | 4.390,16 | 5.279,73 |
| 13 – 14 | 7 | 2.307,90 | 2.686,32 | 2.899,21 | 3.036,00 | 3.534,23 | 4.467,50 | 5.374,15 |
| 15 – 16 | 8 | 2.333,90 | 2.726,99 | 2.948,11 | 3.087,44 | 3.587,49 | 4.546,55 | 5.470,51 |
| 17 – 18 | 9 | 2.360,10 | 2.768,45 | 2.997,74 | 3.139,85 | 3.641,35 | 4.627,41 | 5.568,31 |
| 19 – 20 | 10 | 2.388,19 | 2.810,47 | 3.048,22 | 3.193,96 | 3.696,31 | 4.709,72 | 5.668,18 |
| 21 – 22 | 11 | 2.418,21 | 2.853,29 | 3.099,91 | 3.249,04 | 3.752,11 | 4.793,61 | 5.769,73 |
| 23 – 24 | 12 | 2.448,97 | 2.898,97 | 3.152,93 | 3.305,21 | 3.808,64 | 4.879,19 | 5.873,47 |
| 25 – 26 | 13 | 2.480,94 | 2.947,75 | 3.207,28 | 3.362,10 | 3.866,50 | 4.966,22 | 5.978,78 |
| 27 – 28 | 14 | 2.513,59 | 2.997,50 | 3.262,48 | 3.420,32 | 3.924,85 | 5.055,07 | 6.086,27 |
| 29 – 30 | 15 | 2.546,80 | 3.047,98 | 3.318,64 | 3.478,79 | 3.984,40 | 5.145,13 | 6.195,70 |
| 31 – 32 | 16 | 2.580,69 | 3.099,67 | 3.376,14 | 3.538,71 | 4.044,81 | 5.237,13 | 6.307,07 |
| 33 – 34 | 17 | 2.615,26 | 3.152,69 | 3.434,36 | 3.599,47 | 4.106,18 | 5.330,82 | 6.420,61 |
| 35 – 36 | 18 | 2.649,27 | 3.204,86 | 3.492,10 | 3.659,63 | 4.166,82 | 5.423,30 | 6.532,82 |
| 37 – 38 | 19 | 2.683,50 | 3.257,27 | 3.549,84 | 3.719,91 | 4.227,71 | 5.516,14 | 6.645,27 |
| 39 – 40 | 20 | 2.717,61 | 3.309,56 | 3.607,70 | 3.780,20 | 4.288,72 | 5.608,98 | 6.757,73 |
| 41 – 42 | 21 | 2.751,73 | 3.361,86 | 3.665,44 | 3.840,36 | 4.349,48 | 5.701,83 | 6.870,18 |
Gehaltstabelle
ab 1. Juli 2026 für alle Arbeitnehmerinnen bzw. Arbeitnehmer im Verwaltungsdienst (D)
| DJ | GST | D 1 | D 2 | D 3 | D 4 | D 5 | D 6 | D 7 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1 – 2 | 1 | 2.233,66 | 2.543,33 | 2.734,59 | 2.849,54 | 3.337,00 | 4.156,66 | 4.991,81 |
| 3 – 4 | 2 | 2.257,52 | 2.580,20 | 2.775,21 | 2.892,95 | 3.387,52 | 4.229,68 | 5.080,84 |
| 5 – 6 | 3 | 2.282,10 | 2.617,54 | 2.817,33 | 2.936,94 | 3.438,78 | 4.303,83 | 5.171,75 |
| 7 – 8 | 4 | 2.306,79 | 2.655,82 | 2.860,04 | 2.982,88 | 3.490,81 | 4.379,60 | 5.264,02 |
| 9 – 10 | 5 | 2.332,10 | 2.694,80 | 2.903,45 | 3.033,15 | 3.543,57 | 4.456,38 | 5.358,18 |
| 11 – 12 | 6 | 2.357,82 | 2.734,47 | 2.947,69 | 3.084,29 | 3.596,71 | 4.535,04 | 5.453,96 |
| 13 – 14 | 7 | 2.384,06 | 2.774,97 | 2.994,88 | 3.136,19 | 3.650,86 | 4.614,93 | 5.551,50 |
| 15 – 16 | 8 | 2.410,92 | 2.816,98 | 3.045,40 | 3.189,33 | 3.705,88 | 4.696,59 | 5.651,04 |
| 17 – 18 | 9 | 2.437,98 | 2.859,81 | 3.096,67 | 3.243,47 | 3.761,51 | 4.780,11 | 5.752,06 |
| 19 – 20 | 10 | 2.467,00 | 2.903,22 | 3.148,81 | 3.299,36 | 3.818,29 | 4.865,14 | 5.855,23 |
| 21 – 22 | 11 | 2.498,01 | 2.947,45 | 3.202,21 | 3.356,26 | 3.875,93 | 4.951,80 | 5.960,13 |
| 23 – 24 | 12 | 2.529,79 | 2.994,64 | 3.256,98 | 3.414,28 | 3.934,33 | 5.040,20 | 6.067,29 |
| 25 – 26 | 13 | 2.562,81 | 3.045,03 | 3.313,12 | 3.473,05 | 3.994,09 | 5.130,11 | 6.176,08 |
| 27 – 28 | 14 | 2.596,54 | 3.096,42 | 3.370,14 | 3.533,19 | 4.054,37 | 5.221,89 | 6.287,12 |
| 29 – 30 | 15 | 2.630,84 | 3.148,56 | 3.428,16 | 3.593,59 | 4.115,89 | 5.314,92 | 6.400,16 |
| 31 – 32 | 16 | 2.665,85 | 3.201,96 | 3.487,55 | 3.655,49 | 4.178,29 | 5.409,96 | 6.515,20 |
| 33 – 34 | 17 | 2.701,56 | 3.256,73 | 3.547,69 | 3.718,25 | 4.241,68 | 5.506,74 | 6.632,49 |
| 35 – 36 | 18 | 2.736,70 | 3.310,62 | 3.607,34 | 3.780,40 | 4.304,33 | 5.602,27 | 6.748,40 |
| 37 – 38 | 19 | 2.772,06 | 3.364,76 | 3.666,98 | 3.842,67 | 4.367,22 | 5.698,17 | 6.864,56 |
| 39 – 40 | 20 | 2.807,29 | 3.418,78 | 3.726,75 | 3.904,95 | 4.430,25 | 5.794,08 | 6.980,73 |
| 41 – 42 | 21 | 2.842,54 | 3.472,80 | 3.786,40 | 3.967,09 | 4.493,01 | 5.889,99 | 7.096,90 |
2.2a.
Befristete KV-Überzahlung für Arbeitnehmer:innen im Betreuten Wohnen bis für diese Mitarbeiter:innen-Kategorien eine eigene Gehaltstabelle eingearbeitet wird
Mitarbeiter:innen im Betreuten Wohnen:
01.Jänner - 30. Juni 2026: € 259,22 brutto monatlich
Mitarbeiter:innen im Betreuten Wohnen:
Ab 01. Juli 2026: EUR 267,77 brutto monatlich
2.1.
Arbeitnehmer:innen im Verwaltungsdienst
Die folgende Gehaltstabelle gilt für Arbeitnehmer:innen mit Eintritt vor 1.6.1999 und Verbleib in diesem Gehaltsschema.
Bezugstabelle
gemäß Entlohnungsschema der aktiven Beamten des Landes NÖ 1. Jänner – 30. Juni 2026
| Gehaltsstufe | E | D | C | B | A | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Dienstklasse I | | | | | | |
| 1 | 2.028,60 | 2.092,70 | 2.157,00 | – | – | |
| 2 | 2.046,40 | 2.121,60 | 2.195,60 | – | – | |
| 3 | 2.064,20 | 2.150,60 | 2.234,00 | – | – | |
| 4 | 2.081,70 | 2.179,60 | 2.272,80 | – | – | |
| 5 | 2.099,20 | 2.208,60 | – | – | – | |
| 6 | 2.116,90 | 2.237,10 | – | – | – | |
| Dienstklasse II | | | | | | |
| 1 | 2.134,60 | 2.266,30 | 2.311,20 | 2.350,00 | – | |
| 2 | 2.152,20 | 2.295,10 | 2.350,00 | 2.400,20 | – | |
| 3 | 2.169,90 | 2.324,10 | 2.389,72 | 2.453,49 | – | |
| 4 | 2.187,80 | 2.353,00 | 2.431,85 | 2.507,71 | – | |
| 5 | 2.205,40 | 2.382,74 | – | – | – | |
| 6 | 2.223,00 | 2.414,17 | – | – | – | |
| Dienstklasse III | | | | | | |
| 1 | 2.240,50 | 2.446,03 | 2.474,95 | 2.562,62 | 2.843,46 | |
| 2 | 2.258,30 | 2.478,68 | 2.518,56 | 2.620,80 | – | |
| 3 | 2.276,00 | 2.511,78 | 2.562,62 | 2.681,01 | – | |
| 4 | 2.293,80 | 2.544,32 | 2.609,05 | – | – | |
| 5 | 2.311,20 | 2.635,60 | – | – | – | |
| 6 | 2.328,30 | – | – | – | – | |
| Dienstklasse | | | | | | |
| | IV | V | VI | VII | VIII | IX |
| 1 | – | – | 3.975,45 | 4.797,24 | 6.412,01 | 9.056,54 |
| 2 | – | 3.406,76 | 4.089,11 | 4.947,34 | 6.741,14 | 9.553,32 |
| 3 | 2.733,32 | 3.520,91 | 4.201,93 | 5.096,71 | 7.070,15 | 10.049,62 |
| 4 | 2.836,80 | 3.633,73 | 4.350,94 | 5.425,48 | 7.566,81 | 10.546,88 |
| 5 | 2.947,51 | 3.747,76 | 4.499,22 | 5.754,36 | 8.062,86 | 11.043,42 |
| 6 | 3.062,26 | 3.861,54 | 4.648,11 | 6.086,64 | 8.559,52 | 11.539,83 |
| 7 | 3.177,14 | 3.975,45 | 4.797,24 | 6.412,01 | 9.056,54 | – |
| 8 | 3.292,50 | 4.089,11 | 4.947,34 | 6.741,14 | 9.553,32 | – |
| 9 | 3.406,76 | 4.201,93 | 5.096,71 | 7.070,15 | – | – |
| Zulagen für alle Dienstklassen | | | | | | |
| Erschwerniszulage bis DKl V | 224,66 | | | | | |
| Erschwerniszulage ab DKl VI | 285,64 | | | | | |
| Infektionszulage | 82,69 | | | | | |
| Computerzulage | 157,61 | | | | | |
| Kinderzulage | 30,00 | | | | | |
Bezugstabelle
gemäß Entlohnungsschema der aktiven Beamten des Landes NÖ ab 1. Juli 2026
| Gehaltsstufe | E | D | C | B | A | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Dienstklasse I | | | | | | |
| 1 | 2.095,54 | 2.161,76 | 2.228,18 | – | – | |
| 2 | 2.113,93 | 2.191,61 | 2.268,05 | – | – | |
| 3 | 2.132,32 | 2.221,57 | 2.307,72 | – | – | |
| 4 | 2.150,40 | 2.251,53 | 2.347,80 | – | – | |
| 5 | 2.168,47 | 2.281,48 | – | – | – | |
| 6 | 2.186,76 | 2.310,92 | – | – | – | |
| Dienstklasse II | | | | | | |
| 1 | 2.205,04 | 2.341,09 | 2.387,47 | 2.427,55 | – | |
| 2 | 2.223,22 | 2.370,84 | 2.427,55 | 2.479,41 | – | |
| 3 | 2.241,51 | 2.400,80 | 2.468,58 | 2.534,46 | – | |
| 4 | 2.260,00 | 2.430,65 | 2.512,10 | 2.590,46 | – | |
| 5 | 2.278,18 | 2.461,37 | – | – | – | |
| 6 | 2.296,36 | 2.493,84 | – | – | – | |
| Dienstklasse III | | | | | | |
| 1 | 2.314,44 | 2.526,75 | 2.556,62 | 2.647,19 | 2.937,29 | |
| 2 | 2.332,82 | 2.560,48 | 2.601,67 | 2.707,29 | – | |
| 3 | 2.351,11 | 2.594,67 | 2.647,19 | 2.769,48 | – | |
| 4 | 2.369,50 | 2.628,28 | 2.695,15 | – | – | |
| 5 | 2.387,47 | 2.722,57 | – | – | – | |
| 6 | 2.405,13 | – | – | – | – | |
| Dienstklasse | | | | | | |
| | IV | V | VI | VII | VIII | IX |
| 1 | – | – | 4.106,64 | 4.955,55 | 6.623,61 | 9.355,41 |
| 2 | – | 3.519,18 | 4.224,05 | 5.110,60 | 6.963,60 | 9.868,58 |
| 3 | 2.823,52 | 3.637,10 | 4.340,59 | 5.264,90 | 7.303,46 | 10.381,26 |
| 4 | 2.930,41 | 3.753,64 | 4.494,52 | 5.604,52 | 7.816,51 | 10.894,93 |
| 5 | 3.044,78 | 3.871,44 | 4.647,69 | 5.944,25 | 8.328,93 | 11.407,85 |
| 6 | 3.163,31 | 3.988,97 | 4.801,50 | 6.287,50 | 8.841,98 | 11.920,64 |
| 7 | 3.281,99 | 4.106,64 | 4.955,55 | 6.623,61 | 9.355,41 | – |
| 8 | 3.401,15 | 4.224,05 | 5.110,60 | 6.963,60 | 9.868,58 | – |
| 9 | 3.519,18 | 4.340,59 | 5.264,90 | 7.303,46 | – | – |
| Zulagen für alle Dienstklassen | | | | | | |
| Erschwerniszulage bis DKl V | 232,07 | | | | | |
| Erschwerniszulage ab DKl VI | 295,07 | | | | | |
| Infektionszulage | 85,41 | | | | | |
| Computerzulage | 162,81 | | | | | |
| Kinderzulage | 30,00 | | | | | |
Gehaltstabellen
(gilt nicht für Arbeitnehmer:innen, die dem ÖRK KV/Abschnitt B unterliegen, sofern nicht anders ausgewiesen)
a)
Die Gehälter / Lehrlingsentschädigungen sind am Letzten jedes Monats fällig (gilt auch für ÖRK KV / Abschnitt B).
b)
Die Gehälter (auch Ist-Gehälter) erhöhen sich um denselben Prozentsatz (zzgl. allfälliger vom Land gewährter Einmalzahlungen) und Wirksamkeitstermin analog dem Gehaltsschema der aktiven Beamt:innen des Landes Niederösterreich. Lehrlingsentschädigungen befinden sich im Kollektivvertrag des Österreichischen Roten Kreuzes
c)
Im Falle einer Nulllohnrunde kann der Arbeitgeber dennoch, unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Lage, eine für das jeweilige Jahr gültige Einmalzahlung gewähren.
Zulagen
4.1.
Kinderzulage
a.
Der/die Arbeitnehmer:in erhält für jedes Kind, für das vom Finanzamt nachweislich Familienbeihilfe bezogen wird und das im gemeinsamen Haushalt lebt, eine Kinderzulage in der Höhe von EUR 30,00 monatlich.
b.
Der Bezug der Kinderzulage ist unabhängig davon, ob der/die Ehegatt:in bzw der/die Lebensgefährt:in eine Kinderzulage bezieht bzw bezogen hat. Sofern das Kind aus verschiedenen Gründen (zB: Scheidung) nicht im gemeinsamen Haushalt lebt, steht dem/der Arbeitnehmer:in auch dann die Kinderzulage zu, wenn er/sie nachweislich verpflichtet ist, für das Kind Unterhalt zu leisten.
4.2
Funktionszulagen (4.2. a-d gilt nicht für Arbeiternehmer:innen, die dem ÖRK KV / Abschnitt B unterliegen)
a.
Den Arbeitnehmer:innen (zB: Notfallsanitäter:innen [NFS], Verwaltungsarbeitnehmer:innen), die zusätzlich zu ihrer normalen Tätigkeit noch in einer oder mehrerer SB-Funktionen (SB, Teamleiter:in, Dienstführer:in, Dienstaufsicht, etc) verwendet werden, ist zur Abdeckung von Mehrleistungen, die durch die Qualifikation der Dienstleistungen entstehen, eine Funktionszulage zu gewähren.
b.
Die Höhe der Funktionszulage beträgt pro SB-Funktion 5 % (sofern die Abgeltung der SB-Funktion nicht bereits durch eine Umstufung in eine höhere Verwendungsgruppe erfolgte), in Summe je Arbeitnehmer:in aber maximal 15 % des Bruttomonatsgehalts (Gehalt nach Verwendungsgruppe und Gehaltsstufe plus KV-Überzahlung, Zulagen des alten Gehaltsschemas [Erschwernis-, Infektions-, Computerzulage]). Voraussetzung für die Gewährung einer Funktionszulage ist die erfolgreiche Absolvierung der vorgeschriebenen Ausbildungen im Vorhinein und die tatsächliche Besetzung der Funktion nach Ernennung durch den Arbeitgeber.
c.
Den Arbeitnehmer:innen in leitender Funktion (Verwendungsgruppen 4, 5, 6 und 7; davon ausgenommen B4b) ist zur Abdeckung von Mehrleistungen, die durch die Qualifikation der Dienstleistungen und Dienstbereitschaft entstehen, eine Funktionszulage zu gewähren. Die Höhe der Funktionszulage beträgt maximal 15 % des Bruttomonatsgehalts (Gehalt nach Verwendungsgruppe und Gehaltsstufe, plus KV- Überzahlung, Zulagen des alten Gehaltsschemas wie zB Erschwernis-, Infektions-, Computerzulage).
d.
Stützpunktleitenden Notärzt:innen ist eine Funktionszulage in der Höhe von 5 % bis max. 15 % von der Gehaltseinstufung des/der Arbeitnehmer:in zu gewähren.
e.
(https://digital.oegbverlag.at/recht/g/10009007)Sicherheitsvertrauenspersonen (SVP)
(https://digital.oegbverlag.at/recht/g/10009007)Sicherheitsvertrauenspersonen (mit abgeschlossener Ausbildung zur SVP) gebührt für den Zeitraum der Bestellung zur SVP (Meldung des Arbeitgebers unter Zustimmung des Betriebsrates an das Arbeitsinspektorat) eine monatliche Zulage von EUR 113,85 brutto, ab 01. Juli 2026 von EUR 117,61 (Vollzeit).
f.
Brandschutzbeauftragte (BSB)
Der/dem Brandschutzbeauftragten (mit abgeschlossener und aufrechter Ausbildung) gebührt für den Zeitraum der Bestellung eine monatliche Zulage in der Höhe von EUR 113,85 brutto, ab 01. Juli 2026 EUR 117,61 (Vollzeit).
Diese Zulage gebührt jeweils der/dem BSB (max. 1 Person) an jenen Bezirksstellen, an denen ein BSB behördlich vorgeschrieben und/oder gesetzlich erforderlich ist (insbesondere im Falle des Vorhandenseins einer Brandmeldeanlage). Der/die BSB kann dabei auch für mehrere Standorte (Bezirksstellen, Ortsstellen, etc.) zuständig sein, wobei die Zulage jedenfalls nur einmal zusteht.
4.3
Zulage Lehrbeauftragte:r bzw Lehrsanitäter:in (LBA/LS)
a.
Voraussetzungen für den Erhalt der Zulage:
Positiv abgeschlossene Fachausbildung, sowie aufrechte Tätigkeitsberechtigung (Erste Hilfe-Lehrbeauftrage:r bzw Lehrsanitäter:in) für 4.3.b bzw positiv abgeschlossene Ausbildung als Praxisanleiter:in (für 4.3.c).
Fachvortragende, welche im Rahmen der Führungskräfte Aus- und Fortbildungen vortragen, damit sind die Kurse Führungskräfte (FÜK 1, 2, und 3) und die Krisenstabskurse sowie die vom Arbeitgeber festgelegten internen FÜK Fortbildungsveranstaltungen gemeint.
Diese Qualifikation, sowie die Zulassung zum Fachvortragenden muss beim Arbeitgeber aufliegen.
Ausgenommen von diesen Zulagen sind Arbeitnehmer:innen, deren überwiegende Haupttätigkeit in der Ausbildung liegt und Personen mit der Funktion Fachbereichsleiter:in Ausbildung.
b.
Arbeitnehmer:innen, welche qualifizierte Vortragstätigkeit im Rahmen der Ausbildung erbringen (Erste Hilfe, Rettungssanitäter:innenkurs, Notfallsanitäter:innenkurs, FÜK Aus- und Fortbildungen) und den Punkt 4.3.a erfüllen, erhalten für diese Tätigkeit eine Zulage pro Vortragsstunde:
Stundensatz für Kurse in der Breitenausbildung (EH, Kindernotfälle, etc) € 5,18 / ab 01. Juli 2026 € 5,35
Stundensatz für Kurse in der NFS-, RS-, FÜK Aus- und Fortbildung € 7,78 / ab 01. Juli 2026 € 8,04
Dieser Stundensatz ist bei Überstunden zusätzlich zu leisten.
c.
Praxisanleiter:innen (Praxisanleiter:innen-Instruktor:in), die im Rahmen von Aus- und Fortbildungsveranstaltungen lt SanG Praxistrainings in Kleingruppen durchführen und den Punkt 4.3.a. erfüllen, erhalten für diese Tätigkeit pro Trainingsstunde eine Zulage von € 5,18, ab 01. Juli 2026 € 5,35
d.
Die Vortragsstunden bzw Praxistrainingsstunden in Kleingruppen sind von dem:der Arbeitnehmer:in aufzuzeichnen und von dem/der zuständigen Vorgesetzten zu bestätigen und durch diesen der Personalverrechnung monatlich zu melden. Pro Stunde kommt nur eine Zulage zur Anwendung (keine Kumulierung, es ist die höchste zutreffende Zulage auszuzahlen).
4.4.
Zulage Notfallsanitäter:innen
Notfallsanitäter:innen mit aufrechter Qualifikation als NFS bzw NKA erhalten bei überwiegender Tätigkeit im Rettungsdienst bzw der RD-Ausbildung* eine monatliche Zulage von € 103,50, ab 01. Juli 2026 € 106,92 (VZ). Erlischt die Qualifikation oder ändert sich die überwiegende Verwendung, gebührt diese Zulage nicht mehr.
Notfallsanitäter:innen mit aufrechter Qualifikation und aufrechter Notfallkompetenz NKV oder NKI erhalten bei überwiegender Tätigkeit im Rettungsdienst bzw der RD-Ausbildung* eine monatliche Zulage von € 155,25, ab 01. Juli 2026 € 160,37 (VZ). Erlischt die Qualifikation oder ändert sich die überwiegende Verwendung, gebührt diese Zulage nicht mehr.
Diese Zulage ist befristet bis zur etwaigen Einarbeitung der Berufsgruppe in die KV-Tabelle (= Änderung der KV-Tabelle).
4.5
Zulagen für Arbeitnehmer:innen, die dem ÖRK KV / Abschnitt B unterliegen
a.
Leitungs- und Funktionszulagen (§ 44 lit B Punkt VI ÖRK-KV)
Der/die Pflegedienstleiter:in erhält zusätzlich zur Zulage lt § 44 B VI (1) eine monatliche Zulage von € 208,00, ab 01. April 2026 € 213,41.
Regionalleiter:innen (DGKP) erhalten eine Zulage in der Höhe der Zulage lt § 44 B VI (1).
Casemanager:innen (DGKP) erhalten die Hälfte der Zulage lt § 44 B VI (1).
b.
SEG-Zulage
Arbeitnehmer:innen, welche dem ÖRK KV Abschnitt B unterliegen, erhalten die SEG-Zulage gemäß § 44 B II.
4.6.
Dienstzeit-Zulage
Nach zwei Jahren in der höchsten Gehaltsstufe erhalten Arbeitnehmer:innen eine monatliche Zulage in der Höhe von € 51,75 brutto, ab 01. Juli 2026 € 53,46 (Vollzeit).
Für Arbeitnehmer:innen, die mit 1.1.2024 bereits zwei (oder mehr) Jahre in der höchsten Gehaltsstufe waren, gilt diese Zulage ab dem 1.1.2024.
28
Sonderzahlungen
(1)
Alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer erhalten einmal pro Kalenderjahr ein 13. und ein 14. Monatsentgelt (Weihnachtsremuneration und Urlaubszuschuss). Die Berechnungsgrundlage für die Sonderzahlungen ist das durchschnittliche Entgelt der letzten voll gearbeiteten 13 Wochen bzw 3 Monate. Den während des Kalenderjahres ein- oder austretenden Arbeitnehmerinnen bzw Arbeitnehmern gebührt der aliquote Anteil. Bereits ausbezahlte Sonderzahlungen sind von der Arbeitnehmerin bzw vom Arbeitnehmer nicht zurückzuzahlen, können aber mit offenen Forderungen aus Sonderzahlungen und der Rückzahlung von Gehaltsvorschüssen gegenverrechnet werden.
Sofern aufgrund einer Betriebsvereinbarung frühere Auszahlungstermine als die in Abs 2 angeführten Termine für die Sonderzahlungen festgelegt wurden, können offene Forderungen auf Rückforderung bereits ausbezahlter Sonderzahlungen darüber hinaus auch mit offenen Entgeltforderungen der Arbeitnehmerin bzw des Arbeitnehmers gegenverrechnet werden.
(2)
Als Auszahlungstermine gelten der 31. Mai bzw der 30. November eines jeden Kalenderjahres als vereinbart. Abweichend von Satz 1 können über Betriebsvereinbarung quartalsweise Auszahlungstermine vereinbart werden.
(3)
Zeiten des Arbeitsverhältnisses ohne Entgeltanspruch vermindern nicht den Anspruch auf Sonderzahlungen. Ausgenommen sind die gesetzlich angeführten Fälle, wie zum Beispiel (https://digital.oegbverlag.at/recht/g/10008464,NOR40262511/Mutterschutzgesetz-1979/§-14-Weiterzahlung-des-Arbeitsentgelts)§ 14 und (https://digital.oegbverlag.at/recht/g/10008464,NOR40255811/Mutterschutzgesetz-1979/§-15-Anspruch-auf-Karenz)§ 15 Abs 2 des MSchG, (https://digital.oegbverlag.at/recht/g/10008788,NOR12115418/Arbeitsplatz-Sicherungsgesetz-1991/§-10-Sonstige-Bezuege)§ 10 Arbeitsplatzsicherungsgesetz, (https://digital.oegbverlag.at/recht/g/10008329,NOR12097094/Arbeitsverfassungsgesetz/§-119-Erweiterte-Bildungsfreistellung)§ 119 Abs 3 ArbVG, (https://digital.oegbverlag.at/recht/g/10008872,NOR40272333/Arbeitsvertragsrechts-Anpassungsgesetz/§-11-Bildungskarenz)§ 11 AVRAG. Wird auf Wunsch der Arbeitnehmerin bzw des Arbeitnehmers eine unbezahlte Dienstfreistellung („unbezahlter Urlaub“) vereinbart, besteht für die Dauer dieser Dienstfreistellung kein Anspruch auf Sonderzahlung.
Thema: Einstufung und Verwendungsgruppen
Verwendungsgruppenschema
1.1.
Arbeitnehmer:innen im Verwaltungsdienst (VD), Rettungsdienst (RD) und in den Gesundheits- und Sozialen Diensten (GSD)
a)
Grundlage für die Entlohnung der Arbeitnehmer:innen sind die in § 27 dieses Kollektivvertrages angeführten Verwendungsgruppen und die in dieser Anlage des Kollektivvertrages des ÖRK angeführten Gehaltsstufen.
Für Arbeitnehmer:innen in der mobilen (HKP), teilstationären und stationären Pflege und Betreuung enthält der Kollektivvertrag des Österreichischen Roten Kreuzes / Abschnitt B (kurz: ÖRK KV / Abschnitt B) Sonderbestimmungen: Hinsichtlich Verwendungsgruppen gilt § 45 des Abschnitts B, hinsichtlich Gehaltsstufen gilt § 44 des Abschnitts B.
b)
Jede:r Arbeitnehmer:in wird nach der Art ihrer/seiner tatsächlichen Arbeitsverwendung und Qualifikation in eine der Verwendungsgruppen eingereiht.
c)
Vordienstzeiten werden gemäß § 30 des allgemeinen Teils dieses Kollektivvertrags angerechnet. Für Arbeitnehmer:innen die dem ÖRK KV / Abschnitt B unterliegen gilt § 46 (Vordienstzeiten für Gehalt).
d)
Bei überdurchschnittlicher Leistung bzw um marktgerechte Entlohnung zu erzielen, kann über Vorschlag bei der Landesgeschäftsführung KV-Überzahlung beantragt werden.
e)
Der/die Arbeitnehmer:in rückt jeweils nach zwei Jahren bis zum Erreichen der höchsten Gehaltsstufe ihrer/seiner Verwendungsgruppe in die nächsthöhere Stufe vor. Stichtag dafür ist das Eintrittsdatum der/des Arbeitnehmer:in, wobei die Vorrückung zum nächstfolgenden 1. Jänner bzw 1. Juli erfolgt. Durch eine außerordentliche Höherreihung tritt keine Änderung des Vorrückungstermins ein.
f)
Der Arbeitgeber gewährt allen unter diesen Anhang fallenden Arbeitnehmer:innen bei Erreichen des 55. Lebensjahres eine außerordentliche Gehaltsvorrückung um eine Gehaltstufe.
g)
Erfolgt eine Umstufung, aufgrund einer geänderten Dienstverwendung, in eine andere (höhere bzw niedrigere) Verwendungsgruppe, so bleibt die Gehaltsstufe, sofern die Einstufung gemäß tatsächlich geleisteten Dienstjahren (inkl angerechneter DJ) vorgenommen wurde, unberührt und erfolgt mindestens linear unter Berücksichtigung von Punkt c, sofern die ursprüngliche Einstufung korrekt vorgenommen wurde.
Verwendungsgruppen für Arbeitnehmer:innen im Rettungsdienst
A 1 Hilfskräfte
Arbeitnehmer:innen, die schematische oder mechanische Arbeiten verrichten, die als einfache Hilfsarbeiten zu bezeichnen sind.
zB: Hilfskräfte in Werkstätte, Haus- und Wäschereinigung, Küche (Essenausgabe, Küchenarbeiten, etc), Fahrer:innen für Betreuungsfahrten, Hausarbeiter:innen, usw
A 2 Einsatzfahrer:innen BKTW/KTW/RTW / Rettungssanitäter:innen/Flüchtlingsbetreuer:innen (ohne fachspezifische Ausbildung)
Arbeitnehmer:innen, die einfache, nicht schematische oder mechanische Arbeiten nach gegebenen Richtlinien und Arbeitsanweisungen verrichten.
zB: Einsatzfahrer:innen Behelfs-Krankentransportwagen (BKTW), Krankentransportwagen (KTW), Rettungstransportwagen (RTW)
A 3 Einsatzfahrer:innen NEF/NAW / Notfallsanitäter:innen / Dienstführende (als Zusatztätigkeit*) / Lehrbeauftragte / Praxisanleiter:innen / Instruktor:innen / Sachbearbeiter:innen (SB) / Servicecenter Mitarbeiter:innen
Arbeitnehmer:innen, die nach allgemeinen Richtlinien und Weisungen die Arbeit im Rahmen des erteilten Auftrages selbstständig erledigen zB: Lehrbeauftragte, SB für Bekleidung, Gebäude und Grundstücke, Großunfall- und Katastrophen-Wesen (GEM), Hygiene, KFZ, Medizinproduktegesetz (MPG), Öffentlichkeitsarbeit und Social Media.
Hat ein:e Arbeitnehmer:in mehr als drei SB-Funktionen gleichzeitig inne, so erfolgt eine Umstufung in die Verwendungsgruppe A4. Von der Umstufung bleibt eine allfällige vorhandene Funktionszulage unberührt.
A 4 Dienstführende (als Haupttätigkeit) / Fachbereichsleiter:innen für RD/Ausbildung einer kleinen Dienststelle* / Fachbereichsleiter:innen Jugendrotkreuz / Sachbearbeiter:innen (SB)
Arbeitnehmer:innen, die Arbeiten (zB: Führungsverantwortung, wirtschaftliche Verantwortung, etc) selbstständig ausführen, wozu besondere Fachkenntnisse und praktische Erfahrung notwendig sind.
zB: Teamleiter:innen Interne und Externe Ausbildung, SB Notarztmittel, Personal (und Bekleidung), Marketing und Events, Zivildienst RKT und FSJ
A 5 Bezirksstellengeschäftsführer:innen* (D 5 möglich, wenn überwiegend in der Verwaltung) / Fachbereichsleiter:innen für RD/Ausbildung einer großen Dienststelle*
Arbeitnehmer:innen, die schwierige Arbeiten verantwortlich selbstständig ausführen, wozu besondere Fachkenntnisse und praktische Erfahrung notwendig und die regelmäßig mit der Führung, Unterweisung und Beaufsichtigung von Arbeitnehmer:innen beauftragt sind.
A 6 Notärzt:innen
Verwendungsgruppen für Arbeitnehmer:innen in den Gesundheits- und Sozialen Diensten
B 1/a Hilfskräfte, Helfer:innen im sozialpädagogischen Bereich
Arbeitnehmer:innen, die schematische oder mechanische Arbeiten verrichten, die als einfache Hilfsarbeiten zu bezeichnen sind.
zB: Horthelfer:innen, Kinderkrippenhelfer:innen, Essenszustelldienste, Fahrtendienst, usw
Arbeitnehmer:innen im Betreuten Wohnen (keine direkte Tätigkeit am Menschen – nur für Unterstützungsleistungen im Umfeld, Besorgungen, Begleitung, Behördenwege, …)
B 1/b Kindergruppenbetreuer:innen
Ausbildungsvoraussetzungen: Einschlägige interne oder gesetzliche.
B 2 Altenfachbetreuer:innen und Vergleichbare (wenn nicht im ÖRK-KV / Abschnitt B erfasst)
Ausbildungsvoraussetzungen: Mindestausbildungsdauer bis 1.600 Stunden, einschlägige interne oder gesetzliche.
B 3/a Teamleiter:innen GSD-Dienstleistungen
Ausbildungsvoraussetzungen: Einschlägige interne oder gesetzliche
B 3/b Dipl. gehobener Dienst für Gesundheits- und Krankenpflege (wenn nicht im ÖRK-KV / Abschnitt B erfasst)
Ausbildungsvoraussetzungen: Einschlägige interne oder gesetzliche
B 3/c Pädagog:innen, Hortpädagog:innen, Sozialpädagog:innen, Freizeitpädagog:innen, Deutschtrainer:innen
Ausbildungsvoraussetzungen: Einschlägige interne oder gesetzliche
B 3/d Dipl. Sozialbetreuer:innen (wenn nicht im ÖRK-KV / Abschnitt B erfasst)
Ausbildungsvoraussetzungen: Einschlägige interne oder gesetzliche
B 4/a Fachbereichsleiter:innen für GSD an einem nicht zertifizierten GSD-Bezirksstellenstützpunkt
(oder bei weniger als 3 nachgeordneten Stützpunkten und/oder weniger als 15 Arbeitnehmer:innen in Vollzeitäquivalenten)
Ausbildungsvoraussetzungen: Einschlägige interne oder gesetzliche.
B 4/b Dipl. Sozialarbeiter:innen (wenn nicht im ÖRK-KV / Abschnitt B erfasst)
Ausbildungsvoraussetzungen: Einschlägige interne oder gesetzliche.
B 5 Fachbereichsleiter:innen für GSD an einem zertifizierten GSD-Bezirksstellen-Stützpunkt
(bei mindestens 3 nachgeordneten Stützpunkten und/oder mit mindestens 15 Arbeitnehmer:innen in Vollzeitäquivalenten)
Ausbildungsvoraussetzungen: Einschlägige interne oder gesetzliche.
Verwendungsgruppen für Arbeitnehmer:innen im Verwaltungsdienst
D Allgemein – insbesondere Arbeitnehmer:innen im Büro- und Verwaltungsdienst einschließlich Jugendorganisation sowie Aus-, Fort- und Weiterbildung
D 1 Arbeitnehmer:innen, die einfache (Hilfs-)Tätigkeiten, für die keine spezifische Ausbildung erforderlich ist, ausführen.
zB: Bürohilfsdienst, Reinigungsarbeiten, Essensausgabe, Küchenarbeiten (auch RD A1), Lagerarbeiten, Stubenpersonal, Ferialpraktikant:innen, sofern sie nicht von § 14 ÖRK-KV erfasst sind.
D 2 Telefonist:innen, Rezeptionist:innen, Materialverwalter:innen
Ausbildung: einschlägige abgeschlossene Lehr- oder Schulausbildung oder entsprechend gleichwertige praktische Ausbildung, Erfassen der Transportberichte, Schreibarbeiten und Datenerfassung
D 3 Verwaltungsmitarbeiter:innen
Arbeitnehmer:innen, die nach allgemeinen Richtlinien und Weisungen die Arbeit im Rahmen des erteilten Auftrages selbstständig erledigen zB: Arbeitnehmer:innen mit allgemeinen Verwaltungsaufgaben, Sachbearbeiter:innen, Sekretariatskräfte, Buchhalter:innen ohne Prüfung, Ein- und Verkäufer:innen, Mitgliederverwaltung, Leistungsverrechnung, Sicherheitsfachkraft, Servicetelefon.
D 4 Lohn- und Gehaltsverrechner:innen, Buchhalter:innen mit Buchhalterprüfung bzw Fachbereichsleiter:innen Vereinsservice einer kleinen*Dienststelle, Einsatzkoordinator:innen
Arbeitnehmer:innen, die Arbeiten mit hoher Eigenverantwortung (zB: Führungsverantwortung, wirtsch. Verantwortung) bzw selbstständig ausführen, wozu besondere Fachkenntnisse und praktische Erfahrung notwendig sind.
D 5 Referatsleiter:innen auf Landesebene, Fachbereichsleiter:innen (LVZ), Bezirksstellengeschäftsführer:innen* (A 5 möglich, wenn hauptsächlich Fahrdienst), Fachbereichsleiter:innen Vereinsservice einer großen* Dienststelle, Bilanzbuchhalter:innen, Fachreferent:innen
Angestellte, die schwierige Arbeiten verantwortlich selbständig ausführen, wozu besondere Fachkenntnisse und praktische Erfahrung notwendig sind, und die regelmäßig mit der Führung, Unterweisung und Beaufsichtigung von Arbeitnehmer:innen beauftragt sind.
D 6 Abteilungsleiter:innen und Stabsstellenleiter:innen; Bezirksstellengeschäftsführer:innen über alle Bereiche einer Bezirksstelle* bzw eines Verwaltungsverbundes*
Angestellte, die Arbeiten erledigen, die besonders verantwortungsvoll sind, selbständig ausgeführt werden müssen, wozu umfangreiche, überdurchschnittliche Berufskenntnisse und mehrjährige praktische Erfahrung erforderlich sind, sowie mit der regelmäßigen und dauernden verantwortlichen Führung, Unterweisung und Beaufsichtigung von Angestelltengruppen und der Dienstmannschaft beauftragt sind.
D 7 Mitglieder der Landesgeschäftsführung sowie deren Stellvertreter:innen, Bereichsgeschäftsführer:innen
27
Verwendungsgruppenschema
B.
Arbeitnehmerinnen bzw Arbeitnehmer der Gesundheits- und Sozialen Dienste
Verwendungsgruppe B.1/a.:
Hilfskräfte zB Reinigungsdienste im extramuralen Bereich, Essenszustelldienste
Ausbildungsvoraussetzungen:
Einschlägige interne.
Verwendungsgruppe B. 1/b.:
Heimhelferinnen bzw Heimhelfer mit einschlägiger interner oder gesetzlicher Ausbildung,
Kindergartenassistentinnen bzw Kindergartenassistenten
Alltagsbetreuerinnen bzw Alltagsbetreuer
Ausbildungsvoraussetzungen:
Einschlägige interne oder gesetzliche.
Verwendungsgruppe B.2/a.:
Pflegeassistentinnen bzw Pflegeassistenten und vergleichbare, Mindestausbildungsdauer bis 1.600 Stunden
Ausbildungsvoraussetzungen:
Einschlägige gesetzliche.
Verwendungsgruppe B.2/b.:
Altenfachbetreuerinnen bzw Altenfachbetreuer, Fachsozialbetreuerinnen bzw Fachsozialbetreuer und vergleichbare mit mehr als 1.600 Stunden Mindestausbildungsdauer
Ausbildungsvoraussetzungen:
Einschlägige interne oder gesetzliche.
Verwendungsgruppe B.3.:
Gehobener Dienst für Gesundheits- und Krankenpflege:
–
Diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegerinnen bzw Diplomierte Gesundheits- und Krankenpfleger, diplomierte Sozialbetreuerinnen bzw Sozialbetreuer
Kindergartenpädagoginnen bzw Kindergartenpädagogen
Ausbildungsvoraussetzungen:
Gesetzliche.
Verwendungsgruppe B.4.:
Diplomierte Sozialarbeiterinnen bzw Sozialarbeiter, Gehobener medizinisch-technischer Dienst, zB:
–
Diplomierte Ergotherapeutinnen bzw Ergotherapeuten,
–
Diplomierte Physiotherapeutinnen bzw Physiotherapeuten und ähnliche,
Leitendes Diplomiertes Gesundheits- und Krankenpflegepersonal (zB Stützpunktpflegerin bzw Stützpunktpfleger, Sprengelpflegerin bzw Sprengelpfleger), das überwiegend mit Leitungsaufgaben betraut ist.
Ausbildungsvoraussetzungen:
Gesetzliche.
Verwendungsgruppe B5:
Bezirkspflegedienstleiterinnen bzw Bezirkspflegedienstleiter (bei mindestens 3 nachgeordneten Stützpunkten u./od. mit mindestens 10 Mitarbeiterinnen bzw Mitarbeitern in Vollzeitäquivalenten).
Verwendungsgruppe B6:
Landespflegedienstleiterinnen bzw Landespflegedienstleiter
D.
Allgemein - insbesondere Arbeitnehmerinnen bzw Arbeitnehmer im Büro und Verwaltungsdienst einschließlich Jugendorganisationen sowie Aus-, Fort- und Weiterbildung.
Verwendungsgruppe D.1.:
Arbeitnehmerinnen bzw Arbeitnehmer, die einfache (Hilfs-)tätigkeiten, für die keine spezifische Ausbildung erforderlich ist, ausführen.
(zB Bürohilfsdienst, Reinigungsarbeiten, Essensausgabe, Küchenarbeiten, Lagerarbeiten, Stubenpersonal, Ferialpraktikantinnen bzw Ferialpraktikanten)
Verwendungsgruppe D.2.:
Telefonistinnen bzw Telefonisten, Rezeptionistinnen bzw Rezeptionisten, Materialverwalterinnen bzw Materialverwalter
Ausbildung: einschlägige abgeschlossene Lehr- oder Schulausbildung oder entsprechend gleichwertige praktische Ausbildung
Verwendungsgruppe D.3.:
Arbeitnehmerinnen bzw Arbeitnehmer in der Buchhaltung, Sicherheitsfachkraft, Sachbearbeiterinnen bzw Sachbearbeiter, Servicetelefon
(Sachbearbeiterinnen bzw Sachbearbeiter: zB Schulungsbeauftragte bzw Schulungsbeauftragter, Fuhrparkkoordinatorin bzw Fuhrparkkoordinator, gehobene Sekretariatsaufgaben, EDV-Administratorin bzw EDV-Administrator, Ein- und Verkäuferin bzw Ein- und Verkäufer, Mitgliederverwaltung, Abrechnerin bzw Abrechner im Rettungs- und Sanitätsdienst (inkl Krankentransportdienst), Haustechnikerin bzw Haustechniker, Garagen- und Werkstattmeisterin bzw Garagen- und Werkstattmeister)
Verwendungsgruppe D.4.:
Lohn- und Gehaltsverrechnerinnen bzw Lohn- und Gehaltsverrechner, Buchhalterinnen bzw Buchhalter mit Buchhalterprüfung, Hausingenieurinnen bzw Hausingenieure (HTL), Operatorin bzw Operator, Bezirkssekretärin bzw Bezirkssekretär, Garagenmeisterin bzw Garagenmeister mit Meisterprüfung (Kfz-Bereich)
Verwendungsgruppe D.5.:
Bilanzbuchhalterinnen bzw Bilanzbuchhalter, Leiterin bzw Leiter Controlling, Leiterin bzw Leiter von Bezirksstellen, Referatsleiterin bzw Referatsleiter von Landesorganisationen
(Angestellte, die schwierige Arbeiten verantwortlich selbständig ausführen, wozu besondere Fachkenntnisse und praktische Erfahrung notwendig und die regelmäßig mit der Führung, Unterweisung und Beaufsichtigung von Mitarbeiterinnen bzw Mitarbeitern beauftragt sind.)
Verwendungsgruppe D.6.:
Abteilungsleiterinnen bzw Abteilungsleiter von Landesorganisationen, Geschäftsleiterinnen bzw Geschäftsleiter eines Leitstellen- oder Verwaltungsverbundes
(Angestellte, die Arbeiten erledigen, die besonders verantwortungsvoll sind, selbständig ausgeführt werden müssen, wozu umfangreiche, überdurchschnittliche Berufskenntnisse und mehrjährige praktische Erfahrung erforderlich sind, und die mit der regelmäßigen und dauernden verantwortlichen Führung, Unterweisung und Beaufsichtigung von Angestelltengruppen und der Dienstmannschaft beauftragt sind.)
Verwendungsgruppe D.7.:
Mitglieder der Geschäftsleitung
Thema: Arbeitszeit und Überstunden
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Wöchentliche bzw tägliche Arbeitszeit
(1)
Die wöchentliche Normalarbeitszeit beträgt grundsätzlich 40 Stunden, die tägliche Normalarbeitszeit grundsätzlich 8 Stunden.
(2)
Abweichend von der Regelung des (https://digital.oegbverlag.at/recht/g/10008238)AZG sind in dieser Normalarbeitszeit von der Arbeitgeberin bzw dem Arbeitgeber bezahlte Pausen von je 30 Minuten pro Arbeitstag enthalten, ausgenommen jene Bereiche, für welche in den Anhängen andere Regelungen vorgesehen sind.
(3)
Bei einer täglichen Arbeitszeit, die 6 Stunden nicht überschreitet, wird diese Pause aliquot bemessen.
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Andere Verteilung der Normalarbeitszeit
(1)
Einarbeitung von Fenstertagen:
Aufgrund der Ermächtigung des (https://digital.oegbverlag.at/recht/g/10008238,NOR40206198/Arbeitszeitgesetz/§-4-Andere-Verteilung-der-Normalarbeitszeit)§ 4 Abs 3 AZG wird bestimmt, dass der Einarbeitungszeitraum gemäß (https://digital.oegbverlag.at/recht/g/10008238,NOR40206198/Arbeitszeitgesetz/§-4-Andere-Verteilung-der-Normalarbeitszeit)§ 4 Abs 2 AZG durch Betriebsvereinbarung über das im § 4 Abs 3 1. Satz (https://digital.oegbverlag.at/recht/g/10008238)AZG bestimmte Maß von 13 Wochen verlängert werden kann.
(2)
Ermächtigungen der Betriebsvereinbarungen:
Aufgrund der Ermächtigung des (https://digital.oegbverlag.at/recht/g/10008238,NOR40206198/Arbeitszeitgesetz/§-4-Andere-Verteilung-der-Normalarbeitszeit)§ 4 Abs 6 AZG wird zugelassen, dass in Betriebsvereinbarungen Regelungen über die Ausdehnung der Normalarbeitszeit nach § 4 Abs 6 und über die Übertragung von Zeitguthaben nach (https://digital.oegbverlag.at/recht/g/10008238,NOR40206198/Arbeitszeitgesetz/§-4-Andere-Verteilung-der-Normalarbeitszeit)§ 4 Abs 7 AZG getroffen werden, wobei in einzelnen Wochen eines 13-wöchigen (bzw 3-monatigen) Durchrechnungszeitraumes die Normalarbeitszeit auf 45 Stunden und die tägliche Normalarbeitszeit auf 10 Stunden ausgedehnt wird. Dies erfolgt unter der Bedingung, dass der zur Erreichung der durchschnittlichen Normalarbeitszeit erforderliche Zeitausgleich jedenfalls in mehrtägigen zusammenhängenden Zeiträumen verbraucht wird.
Der Durchrechnungszeitraum von 13 Wochen gilt grundsätzlich für alle von diesem Kollektivvertrag erfassten Rechtsträgerinnen bzw Rechtsträger, sofern nicht in einem der Anhänge zu diesem Kollektivvertrag etwas anderes festgelegt wird.
Für Arbeitnehmerinnen bzw Arbeitnehmer in Kinderbetreuungseinrichtungen, in denen Kinder während der Zeit der Pflichtschulferien nicht betreut werden, kann die Betriebsvereinbarung zur Erlangung eines längeren mehrwöchigen Freizeitblockes die Normalarbeitszeit auf bis zu 45 Wochenstunden (für Vollzeitbeschäftigte) bei einem Durchrechnungszeitraum von 52 Wochen (beginnend mit dem Monat September) ausdehnen, wenn sie innerhalb dieses Zeitraumes im Durchschnitt 40 Stunden nicht überschreiten.
Die tägliche Normalarbeitszeit kann auf 9 Stunden täglich ausgeweitet werden.
Bei teilzeitbeschäftigten Arbeitnehmerinnen bzw Arbeitnehmern kann die wöchentliche Normalarbeitszeit um max. 10 % der wöchentlich im Arbeitsvertrag vereinbarten Arbeitszeit ausgedehnt werden.
Sollten weitere Schließungszeiten, wie Semesterferien, Osterferien, Pfingstferien, Weihnachtsferien und schulautonome Tage zu berücksichtigen sein, kann die Normalarbeitszeit bei teilzeitbeschäftigten Arbeitnehmerinnen bzw Arbeitnehmern auf maximal 15 % der wöchentlich im Arbeitsvertrag vereinbarten Arbeitszeit ausgedehnt werden.
(3)
Tägliche Normalarbeitszeit bei 4-Tagewoche:
Aufgrund der Ermächtigung des (https://digital.oegbverlag.at/recht/g/10008238,NOR40206198/Arbeitszeitgesetz/§-4-Andere-Verteilung-der-Normalarbeitszeit)§ 4 Abs 8 AZG wird zugelassen, dass die tägliche Normalarbeitszeit bei regelmäßiger Verteilung der gesamten Wochenarbeitszeit auf vier Tage auf zehn Stunden ausgedehnt wird.
(4)
Überstunden bei 4-Tagewoche:
Gemäß (https://digital.oegbverlag.at/recht/g/10008238,NOR40206200/Arbeitszeitgesetz/§-7-Verlaengerung-der-Arbeitszeit-bei-Vorliegen-eines-hoeheren-Arbeitsbedarfes)§ 7 Abs 6 AZG wird zugelassen, dass die Arbeitszeit bei Verteilung der Wochenarbeitszeit auf 4 Tage an diesen Tagen durch Überstunden bis auf 12 Stunden ausgedehnt werden kann. Die Betriebsvereinbarungen werden zu solchen Arbeitszeitverlängerungen ermächtigt.
(5)
Normalarbeitszeit bei Arbeitsbereitschaft:
Aufgrund der Ermächtigung des (https://digital.oegbverlag.at/recht/g/10008238,NOR12113692/Arbeitszeitgesetz/§-5-Verlaengerung-der-Normalarbeitszeit-bei-Arbeitsbereitschaft)§ 5 Abs 1 Z 1 AZG wird zugelassen, dass bei Arbeitsbereitschaft gemäß (https://digital.oegbverlag.at/recht/g/10008238,NOR12113692/Arbeitszeitgesetz/§-5-Verlaengerung-der-Normalarbeitszeit-bei-Arbeitsbereitschaft)§ 5 Abs 1 Z 2 AZG im Bereich des Rettungs- und Sanitätsdienstes (inkl Krankentransportdienst) einschl. Katastrophenhilfsdienst sowie in Notschlafstellen die wöchentliche Normalarbeitszeit auf 60 Stunden, die tägliche Normalarbeitszeit auf 12 Stunden ausgedehnt wird.
Gemäß (https://digital.oegbverlag.at/recht/g/10008238,NOR12113692/Arbeitszeitgesetz/§-5-Verlaengerung-der-Normalarbeitszeit-bei-Arbeitsbereitschaft)§ 5 Abs 2 AZG wird die Betriebsvereinbarung zu entsprechenden Regelungen ermächtigt. Über das Vorliegen von Arbeitsbereitschaft entscheidet eine Schiedsstelle, die aus zwei Arbeitgeberinnen- bzw Arbeitgebervertretern und zwei Arbeitnehmervertreterinnen bzw Arbeitnehmervertretern besteht. Der Vorsitz wechselt. Diese Schiedsstelle entscheidet über das Vorliegen von Arbeitsbereitschaft und deren Umfang. Die Schiedsstelle entscheidet einstimmig. Ein Rechtsmittel gegen ihre Entscheidungen ist nicht zulässig.
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Teilzeit
(1)
Teilzeitarbeit liegt vor, wenn die vertragliche wöchentliche Normalarbeitszeit die durch diesen Kollektivvertrag für Vollzeitkräfte festgesetzte wöchentliche Normalarbeitszeit unterschreitet. Eine Arbeitnehmerin bzw ein Arbeitnehmer hat unter folgenden Bedingungen Anspruch auf Anhebung ihres/seines wöchentlichen Stundenausmaßes: Es wird der Durchschnitt aller innerhalb eines Beobachtungszeitraumes von einem Kalenderjahr geleisteten Arbeitsstunden ermittelt. Dabei werden entgeltfreie Zeiträume nicht berücksichtigt:
(2)
Ergibt sich aus dieser Berechnung eine im Vergleich zur vereinbarten Arbeitszeit höhere Stundenanzahl an durchschnittlich geleisteten Wochenstunden, so werden 50 % der durchschnittlichen Mehrleistung (bei kaufmännischer Rundung auf ganze Stunden) dem bisher vereinbarten Stundenausmaß hinzugefügt. Ein Anspruch auf Anpassung besteht nicht, wenn weniger als zwei Stunden pro Woche ermittelt werden.
(3)
Ferner darf durch diese Stundenanpassung die in diesem Kollektivvertrag vereinbarte wöchentliche Normalarbeitszeit nicht überschritten werden. Jeweils im Jänner erhalten die betroffenen Arbeitnehmerinnen bzw Arbeitnehmer über ausdrückliches Verlangen eine Auflistung ihrer im unmittelbar vorangegangenen Beobachtungszeitraum geleisteten tatsächlichen Arbeitsstunden und der sich daraus ableitenden neuen Wochenstundenverpflichtung. Die Arbeitnehmerin bzw der Arbeitnehmer kann die Erhöhung dieser Wochenstunden ablehnen.
40
Wöchentliche bzw tägliche Arbeitszeit
(1)
§ 15 entfällt.
(2)
Die wöchentliche Normalarbeitszeit für Vollzeitbeschäftigte beträgt grundsätzlich 37 Stunden. Die tägliche Normalarbeitszeit beträgt grundsätzlich 8 Stunden.
(3)
Der Grund- und Überstundenteiler beträgt 160,21.
Thema: Kündigung und Verfall von Ansprüchen
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Verfallsregelung
Alle Ansprüche der Arbeitnehmerinnen bzw der Arbeitnehmer nach diesem Kollektivvertag (Abschnitt A und B sowie Anhänge, soweit diese keine Sonderbestimmungen enthalten) müssen bei sonstigem Verfall innerhalb von sechs Monaten ab Fälligkeit bzw Bekanntwerden schriftlich geltend gemacht werden, soweit nicht zwingende gesetzliche Regelungen anderes vorsehen.
13
Kündigungsfristen
(1)
Die Arbeitgeberin bzw der Arbeitgeber kann das Dienstverhältnis durch vorherige Kündigung zum 15. oder zum Letzten eines Kalendermonats lösen. Die Kündigungsfrist beträgt in den ersten beiden Dienstjahren der Arbeitnehmerin bzw des Arbeitnehmers 6 Wochen und erhöht sich
nach Vollendung des 2. Dienstjahres auf 2 Monate,
nach Vollendung des 5. Dienstjahres auf 3 Monate,
nach Vollendung des 15. Dienstjahres auf 4 Monate,
und nach Vollendung des 25. Dienstjahres auf 5 Monate.
(2)
Die Arbeitnehmerin bzw der Arbeitnehmer kann das Dienstverhältnis unter Einhaltung einer einmonatigen Kündigungsfrist zum 15. oder zum Letzten eines Kalendermonats lösen. Es kann vereinbart werden, dass bei Führungs- bzw Schlüsselkräften diese Kündigungsfrist bis zu einem halben Jahr ausgedehnt werden kann, doch darf die von der Arbeitgeberin bzw dem Arbeitgeber einzuhaltende Frist nicht kürzer sein als die mit der Arbeitnehmerin bzw dem Arbeitnehmer vereinbarte Kündigungsfrist.
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Ausbildungs- und Vordienstzeitenanrechnung
(1)
Für die Berechnung der zeitabhängigen Ansprüche aus dem Dienstverhältnis werden angerechnet:
a)
Hauptberuflich geleistete facheinschlägige Dienstzeiten.
b)
Als ausübendes Mitglied (freiwillige/ehrenamtliche Mitarbeiterin bzw freiwilliger/ehrenamtlicher Mitarbeiter) einer/eines dem fachlichen Geltungsbereich dieses KV unterliegenden Arbeitgeberin bzw Arbeitgebers geleistete Dienstzeiten. Hierbei sind die geleisteten Stunden zu addieren und mittels Division durch 173 auf die entsprechende Zahl von Monaten umzurechnen.
c)
Erfolgreich absolvierte, für das Dienstverhältnis einschlägige Ausbildungen werden im Ausmaß der regulären Mindeststudien- oder Ausbildungsdauer, höchstens jedoch im Ausmaß von 5 Jahren, angerechnet, soweit diese durch die Einstufung nicht ohnedies bereits berücksichtigt sind.
d)
Facheinschlägige Zeiten eines abgeleisteten ordentlichen Zivildienstes oder Freiwilligen Sozialjahres im vollen Ausmaß.
(2)
Insgesamt werden Vordienstzeiten nach Abs 1 lit a) bis d) im Ausmaß von höchstens 10 Jahren angerechnet.
(2a)
Für Arbeitnehmerinnen bzw Arbeitnehmer, die ab 01.01.2025 ein neues Dienstverhältnis mit dem Arbeitgeber bzw der Arbeitgeberin abschließen, gilt folgendes: über die in den Abs 1 und 2 genannten Anrechnungsgrenzen hinaus werden Vordienstzeiten nach Abs 1 lit a bis zum Ausmaß von insgesamt (einschließlich der Anrechnungen nach Abs 1 und 2) höchstens 15 Jahren angerechnet, sofern sie in einer Organisation bzw in einem Betrieb gemäß dem fachlichen Geltungsbereich dieses Kollektivvertrages gemäß § 2 Z 1 erworben wurden.
(3)
Vordienstzeiten sind von der Arbeitnehmerin bzw dem Arbeitnehmer bei sonstigem Verfall spätestens binnen eines Jahres nach Antritt des Dienstes bei der Arbeitgeberin bzw dem Arbeitgeber geltend zu machen und dieser/diesem auf Verlangen nachzuweisen. Die Anrechnung wird ab dem der Geltendmachung folgenden Monatsersten wirksam.
Thema: Rufbereitschaft und Dienstaufsicht
Rufbereitschaft für Arbeitnehmer:innen (inklusive Bezirkseinsatzleiter:innen/BEL) – außerhalb der Normalarbeitszeit (NAZ)
a.
Rufbereitschaft ist im Vorhinein zwischen Arbeitgeber und dem/der Arbeitnehmer:in zu vereinbaren und im Dienstplan einzutragen.
b.
Die Rufbereitschaft darf bis zu 30 Tage pro Quartal (max. 160 Std./Monat und innerhalb dieses Zeitraumes nur maximal an drei ganzen Wochenenden (Samstag und Sonntag), vereinbart werden. Wird der/die Arbeitnehmer:in während der Rufbereitschaft zur Arbeitsleistung herangezogen, darf die Tageshöchstarbeitszeit von zwölf Stunden (inklusive Überstunden) nicht überschritten werden und als Grundvergütung wird der jeweilige Grundstundensatz herangezogen.
c.
Die Fahrt von der Wohnung zur Dienststelle und von der Dienststelle zur Wohnung ist Arbeitszeit (angefangene 25 Kilometer = ½ Stunde).
d.
Bei Erbringung von Arbeitsleistung in der Rufbereitschaft gelten die einschlägigen Bestimmungen des (https://digital.oegbverlag.at/recht/g/10008541)Arbeitsruhegesetzes.
e.
Der Stundensatz für Rufbereitschaft / RB BEL (Mo – So) ist im ÖRK-KV § 23, 1–4 geregelt und beträgt für EUR 4,26, ab 01. April 2026 EUR 4,37.
8.1.
Dienstaufsicht, Dienstführung – außerhalb der Normalarbeitszeit (NAZ)
Grundsätzlich gelten die angeführten Bestimmungen unter Punkt 8 a bis 8 d.
Zusätzlich liegt Bereitschaft vor, wenn der/die Arbeitnehmer:in erreichbar ist und relativ kurze Tätigkeiten, wie Telefonate, Dienstplanintervention, organisatorische Tätigkeiten und dergleichen erledigt.
Der Stundensatz für Dienstaufsicht bzw Dienstführung beträgt einheitlich € 7,99, ab 01. Juli 2026 EUR 8,25 und enthält einen ca 10 %igen Stundenanteil an Entgelt für anfallende Arbeitsleistungen. Alle anderen Arbeitsleistungen (zB Einsätze) sind entsprechend Punkt 8 b bis 8 d zu bewerten.
Wird der 10 % Stundenanteil von relativ kurzen Tätigkeiten (wie Telefonate, Dienstplanintervention, organisatorische Tätigkeiten und dergleichen) überschritten, so wird die darüberhinausgehende Arbeitsleistung als Überstundenleistung verrechnet.
Die Stundensätze der Dienstaufsicht und der Dienstführung unterliegen einer jährlichen Anpassung analog der Gehaltserhöhung im Kollektivvertrag.
8.2.
Pauschalierte Abgeltungen
Neue pauschale Abgeltung von (Ruf-)Bereitschaften werden nicht mehr gewährt. Bestehende Pauschalen werden mittels Deckungsprüfung evaluiert und in Stundensätze umgerechnet (auch All-in-Verträge).
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Rufbereitschaft
(1)
Alle Arbeitnehmerinnen bzw Arbeitnehmer erhalten für jede Stunde der Rufbereitschaft eine Abgeltung von € 4,26 brutto.
(2)
Arbeitnehmerinnen bzw Arbeitnehmer, die vor dem 1.3.2022 eine höhere als die in Abs 1 genannte Abgeltung für Zeiten der Rufbereitschaft erhalten haben, erhalten diese auch weiterhin. Allerdings werden diese höheren Abgeltungen solange nicht erhöht bzw valorisiert, bis der in Abs 1 genannte Betrag die ursprüngliche höhere Abgeltung übersteigt.
(3)
Erfolgt im Rahmen der Rufbereitschaft eine Arbeitsaufnahme, so ist die Wegzeit (gerechnet vom Wohnort bzw Arbeitsort) als Arbeitszeit zu entlohnen.
(4)
Aufgrund der Ermächtigung des (https://digital.oegbverlag.at/recht/g/10008238,NOR40206207/Arbeitszeitgesetz/§-20a-Rufbereitschaft)§ 20a Abs 1 AZG ermächtigt der Kollektivvertrag die Betriebsvereinbarung, festzulegen, dass Rufbereitschaft innerhalb eines Zeitraumes von drei Monaten an 30 Tagen vereinbart werden kann.
Thema: Wochenenddienste und Zuschläge
Sonn-, Feiertags-, Wochenend- und Nachtdienst
(gilt für RD & GSD; Punkte a und c gelten nicht für Arbeitnehmer:innen, die dem ÖRK KV / Abschnitt B unterliegen / siehe ÖRK KV §41 und §44)
a)
Es dürfen max. zwei Wochenenden pro Kalendermonat geplant werden. Das Wochenende umfasst die Kalendertage Samstag und Sonntag in ihrer Gänze. Das heißt, ein dienstfreies Wochenende beginnt am Samstag um 00:00 Uhr und endet am Sonntag 24:00 Uhr.
Entlohnung: Für Dienste ab dem dritten Wochenende, die innerhalb der Normalarbeitszeit geplant werden, gebührt ab dem dritten Wochenende ein Zuschlag von 50 % (ohne Grundlohn). Die Zulage wird für die geplante Normalarbeitszeit abgegolten.
Sonderregelungen sind im Einvernehmen mit der Landesgeschäftsführung, der/dem Arbeitnehmer:in und dem Betriebsrat möglich.
Zählung Wochenende: Wenn das Ende / Anfang eines Kalendermonats in ein Wochenende fällt wird der geplante Dienst als ein Wochenenddienst gezählt und zählt zu dem Kalendermonat in dem der Dienst begonnen hat. (zB geplanter Dienst am Sa 31. Und So 1. des Folgemonats = Zählung 1 Wochenenddienst für Vormonat).
Die Zählung des Wochenenddienstes erfolgt auch dann, wenn der/die Arbeitnehmer:in am geplanten Wochenenddienst seine/ihre Arbeit nicht aufnehmen kann (krank, Urlaub, …)
b)
Feiertage sind grundsätzlich dienstfrei. Im Durchrechnungszeitraum werden Feiertage von Montag – Freitag mit der täglichen Normalarbeitszeit bewertet. Fällt ein Feiertag auf einen Samstag oder Sonntag, reduziert sich die Sollarbeitszeit nicht. Fallen ein oder mehrere Feiertage in den Durchrechnungszeitraum, so sind die Planstunden um die tägliche Normalarbeitszeit pro Feiertag zu vermindern.
Der/die Arbeitnehmer:in, der/die an einem Feiertag von Montag bis Samstag einen eingeteilten Dienst hat (Normalarbeitszeit), bekommt außer dem Feiertagsentgelt die am Feiertag geleisteten Stunden mit dem Feiertagsarbeitsentgelt (1 : 1) abgegolten. Eventuell angefallene Überstunden = Stunden außerhalb der Normalarbeitszeit) werden (1 : 2) abgegolten. Für Arbeitnehmer:innen, welche dem ÖRK-KV Abschnitt B unterliegen, kommt zusätzlich §44 B III zur Anwendung.
Fällt ein Feiertag an einen Sonntag, ist er wie ein normaler Sonntag zu behandeln. Daher gebührt für Arbeiten an einem sonntäglichen Feiertag kein Feiertagsarbeitsentgelt.
c)
Wird von dem/der Arbeitnehmer:in ein Nachtdienst in der Zeit von 22:00 Uhr bis 6:00 Uhr geleistet, der mindestens 6 Stunden dauert, so wird dies mit zusätzlich zwei Stunden Zeitausgleich 1 : 1 pro Nachtdienst abgegolten. Diese Stunden sind auf ein Zeitausgleichkonto zu buchen und dürfen bei der Planung der Normalarbeitszeit nicht automatisch abgezogen werden. Alternativ können diese zwei Stunden entsprechend dem Grundstundenentgelt des/der Arbeitnehmer:in finanziell abgegolten werden.