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fegger 850e99df20 [IMP] l10n_at_hr_payroll_private: add premiums at termination under § 16 AngG (AP14-B)
Close the premium-at-termination gap of the end-of-employment cycle: an aliquote periodic premium (annual, sales, bonus, 15th payment) whose entitlement period outlasts the termination is covered by § 16 AngG — the pro-rata amount follows the ratio of the elapsed service to the entitlement period, is due for employees regardless of the termination ground (loss clauses void, 9 ObA 82/13v), while performance-linked premiums for workers may validly hinge on non-fault grounds and premiums tied to a specific service (e.g. Bilanzgeld) are not aliquote without the service (lb-end-18). Two routes: PRAM_END (bemessung sonstig) covers premiums paid with the end-of-employment run — a special payment inside the annual sixth at the flat 6 % rate with the 620 EUR free amount and 2 615 EUR free threshold checked by the core, SV as special-payment contributions (KV/PV/AV without AK/WF) against the monthly HBG and the annual SZ cap, fully payroll-levy liable and BV-contributory at the uncapped 1.53 % rate (§ 6 Abs 1 iVm Abs 5 BMSVG). PRAM_END_TARIF (bemessung laufend plus the core l10n_at_s67_abs6_ueberhang flag) covers premiums due at a pre-agreed maturity because their amount only becomes determinable after the entitlement period ends (e.g. balance-sheet premiums): taxed like running pay with the payment-month tariff without touching the annual sixth (§ 67 Abs 10, not a § 67 Abs 8 lit c case per 98/14/0009 = ARD 5483/14/2004) — the SV contribution month rolls back into the termination year via a new payslip field consumed by an extended branch of the existing SV-basis-by-Beitragsmonat override (historical caps and rates, E-MVB 044-01-00-006), while the LSt stays in the payment month. The wizard section previews the § 16 pro-rata amount from the full premium, entitlement period and elapsed service, keeps the payable amount confirmable (KB agreement), requires the service/claim-basis confirmation, enforces the contribution month for the deferred case, and lands the memo on the payslip for the separate Lohnzettel workflow (LStR Rz 911a); the existing manual PRAM rule is untouched. The account matrix posts both rules to 6230. Verified against the original statute text in .ris/ (AngG § 16, BMSVG § 6 Abs 5) and the knowledge-base source lb-end-18; the full SZ roll-forward (storno plus recomputation against the termination year's SZ annual cap) and the mBGM storno/re-transmission remain open in the GP7 payroll-reporting track, and the BV attribution of the deferred premium remains in the payment month as a documented approximation.

Version 19.0.16.0.0 (private)
2026-09-15 13:33:49 +02:00

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Raw Blame History

Endabrechnungs-Zyklus — Rechenfälle AP14-A / AP14-B / AP15-A / AP15-C

Stand: 2026-09. AP14-A bildet die Beendigungs-Abrechnung auf der privaten Structure ab: Urlaubsersatzleistung (UEL), Abgangsentschädigung, Aufrechnung offener Vorschüsse und Zeitguthaben/-schulden. Grundlagen sind am Originalwortlaut verifiziert (.ris/, Stand 2026-09-14): § 11 Abs 2 ASVG, § 67 Abs 8 lit b und lit d EStG, § 19e Abs 2 AZG, § 41 Abs 4 FLAG.

Rechts- und Systemgrenzen

  • UEL (§ 10 UrlG, § 67 Abs 8 lit d EStG): Zweikomponenten — der laufende Anteil läuft als laufender Bezug durch den Tarif des Austrittsmonats und erhöht das Jahressechstel (nativ über bemessung='laufend'); der Sonderzahlungsanteil läuft als sonstiger Bezug durch das 6 %-Band (Freibetrag 620 €, Freigrenze 2.615 € im Kern). Nur der laufende Anteil verlängert die Pflichtversicherung (§ 11 Abs 2 ASVG). Tagewert-Divisoren 26 (Werktage) / 22 (5-AT); die SV-Tage-Umrechnung (je volle Woche à N AT + 7N KT, nur ganze Blöcke) ist Verwaltungspraxis (lb-url-15), nicht Gesetzeswortlaut.
  • Abgangsentschädigung (§ 67 Abs 8 lit b): nach Abzug der §-62- Beiträge ein Fünftel steuerfrei, gedeckelt mit einem Fünftel des Neunfachen der monatlichen HBG (2026: 6.930 × 9/5 = 12.474 €); der Rest läuft tarifisch im Zuflussmonat — Abs 2 (Sechstel) ist nicht anzuwenden. SV-pflichtig mit Umlegung auf den Kündigungsfrist- Zeitraum; voll lohnnebenkostenpflichtig (FLAG § 41 Abs 4 nennt nur § 67 Abs 3 und 6).
  • Sequentielle Verlängerungsfenster: Gebühren sowohl eine Kündigungsentschädigung als auch eine UEL, ist zur Bestimmung des Zeitraumes zunächst die Kündigungsentschädigung und im Anschluss die Ersatzleistung heranzuziehen (§ 11 Abs 2 ASVG) — die SV-Basen werden fensterweise auf die Monate verteilt, Standardanteile bleiben auf die volle monatliche HBG gedeckelt, Verlängerungsanteile auf den Tageswert (HBG × Tage/30).
  • Aufrechnung offener Vorschüsse (§ 293 Abs 3 EO): Rückverrechnung vom Netto nach SV und Lohnsteuer — zulässig auch gegen das Existenzminimum; keine Abgabenberührung (lb-end-06).
  • Zeitguthaben (§ 19e Abs 2 AZG): Guthaben an Normalarbeitszeit
    • 50 % Zuschlag, bemessen mit der Normalstunde; der Zuschlag ist KEIN Überstundenzuschlag iSd § 68 EStG (lb-end-10). Entfall bei unberechtigtem vorzeitigem Austritt (Eingabe weglassen); KV kann abweichen.

RF-END-1 — UEL-Zweikomponenten

Ende 15. 3., 11 offene AT à 120 € (2.640 € Gehalt / 22):

  • URL_ERSATZ_LFD = 1.320 €: tarifisch im März, Sechstel +5.280 € (annualisiert 60/15);
  • URL_ERSATZ_SZ = 220 € (2 × 2.640/12 = 440/Monat → 20/Tag): 6 %-Band;
  • SV: 1.320 € auf die Verlängerungsmonate (Tage-Schema), 220 € als sonstige Beitragsgrundlage gegen Monats- und Jahres-HBGl.

RF-END-2 — SV-Tage-Umrechnung (§ 11 Abs 2)

  • 23 AT (5-AT-Woche) → +4×2 KT = 31 SV-Tage;
  • 12 WT (6-WT-Woche) → +2×1 KT = 14;
  • 6 AT (2-Tage-Teilzeitwoche) → +3×5 KT = 21 (lb-url-15-Beispiel).
  • Ende 15. 3., 31 SV-Tage → Verlängerung 16. 3.15. 4.; UEL-lfd-Basis tageproportional (März 16/31, April 15/31), Tageswert-Deckel je Verlängerungsmonat.

RF-END-3 — Abgangsentschädigung (Fünftelregelung)

9.000 € Entschädigung, 42 Tage Kündigungsfrist, DN-Satz s:

  • Bemessung 9.000 × (1 s/100); davon 1/5 steuerfrei (≤ 12.474 €); 4/5 tarifisch im Zuflussmonat, ohne Sechstelerhöhung;
  • SV: Umlegung 16. 3.26. 4. (Kündigungsfrist zuerst);
  • LNK: volle 9.000 € in der Basis (§ 41 Abs 3 FLAG).

RF-END-4 — Aufrechnung

2.000 € offener Vorschuss: END_ABRECHNUNG_VORSCHUSS mindert nur das Netto; LSt-, SV- und LNK-Basen unverändert.

RF-END-5 — Zeitguthaben/-schulden

10 h Normalarbeitszeit-Guthaben × 1,5 + 5 h Zeitschulden × (1): beides laufender Bezug, kein §-68-Freibetrag.

RF-ABF-1 — Abfertigung Alt, Vervielfachung günstiger

21 Dienstjahre ergeben nach § 23 Abs 1 AngG 9 Monatsentgelte. Bei 1.800 € laufendem Monatsarbeitslohn und 2.100 € arbeitsrechtlicher Bemessungsgrundlage einschließlich 2/12 Sonderzahlungen:

  • Bruttoabfertigung: 2.100 × 9 = 18.900 €;
  • steuerlicher Vervielfacher: 18.900 / 1.800 = 10,5 — nicht 9;
  • auf den maßgeblichen laufenden Bezug entfallende Tarif-LSt laut Ausgangsfall: 101,96 €;
  • Vervielfachungssteuer: 101,96 × 10,5 = 1.070,58 €;
  • Vergleich mit 18.900 × 6 % = 1.134 €;
  • zwingend wird der niedrigere Steuerbetrag angesetzt.

ABF_ALT ist SV-, BV-, DB-, DZ- und KommSt-frei, verbraucht kein Jahressechstel und läuft als Beendigungsanspruch in den §-291d-EO-Topf.

RF-ABF-2 — 6 % günstiger

Bei hohem laufendem Monatsarbeitslohn kann die vervielfachte Tarif-LSt den Fixsatz überschreiten. Für 9.333,34 € Abfertigung wird dann zwingend 560,00 € Lohnsteuer (6 %) angesetzt.

RF-ABF-3 — Staffel und Sonderfälle

  • 3/5/10/15/20/25 Jahre → 2/3/4/6/9/12 Monatsentgelte;
  • Elternaustritt nach § 23a Abs 3/4: erst nach mindestens fünf Jahren, dann Hälfte, maximal 3 Monatsentgelte;
  • Tod nach § 23 Abs 6: Hälfte des normalen Anspruchs;
  • normale Arbeitnehmerkündigung, unberechtigter Austritt und verschuldete Entlassung begründen grundsätzlich keinen Anspruch;
  • Abfertigung-Neu-Verträge sind gesperrt, außer ein eingefrorener Altanspruch wird ausdrücklich nachgewiesen.

Der Wizard schlägt Dienstzeit, Faktor und eine Basis aus laufendem Entgelt plus aliquoten Sonderzahlungen vor. Die auf den maßgeblichen laufenden Monatsarbeitslohn entfallende Tarif-LSt wird getrennt bestätigt, weil sie von der §-62-Bemessung und den persönlichen Absetzbeträgen abhängt und nicht mit dem Bruttolohn gleichgesetzt werden darf. Wegen regelmäßiger Zulagen, Durchschnittsbezügen, Lehrzeiten, Teilübertritten und §-23a-Sonderfällen müssen Anspruch, Basis und Nachweis vor Anlage des Laufs bestätigt werden. Die geprüften Angaben werden am Payslip gespeichert.

RF-ABF-4 — Freiwillige Abfertigung, Viertel-/Zwölftelregelung

15 nachgewiesene Dienstjahre (6/12), 12-Monats-Basis 36.000 € (alle steuerbaren Bezugsteile inklusive steuerfreier Zuschläge und Sachbezüge, ohne Sonderzahlungen und ohne §-26-Z-4-Reisevergütungen), Brutto 40.000 €:

  • Z 1 Viertelregelung: 36.000 / 4 = 9.000 € (Deckel 9 × HBG = 62.370 € nicht greifend);
  • Z 2 Zwölftelregelung: 36.000 × 6/12 = 18.000 € (Deckel 6 × 3 × HBG = 124.740 € nicht greifend);
  • begünstigter Teil: min(40.000, 9.000 + 18.000) = 27.000 € mit 6 % = 1.620 € Lohnsteuer (ABF_FREI/LST_ABF_FREI);
  • Überhang 13.000 € als ABF_FREI_TARIF: tarifisch in der LSt-Bemessung des Zuflussmonats (LST_LFD), ohne Jahressechstel-Erhöhung (Kern-Flag l10n_at_s67_abs6_ueberhang);
  • SV-frei (§ 49 Abs 3 Z 7 ASVG), LNK-frei unabhängig von der Besteuerungsart (§ 41 Abs 4 lit b FLAG, § 122 Abs 8 WKG, § 5 Abs 2 lit b KommStG), BV-frei (§ 6 Abs 5 BMSVG); Z 7 (BV- Anwartschafts-Ausschluss) ist seit BGBl I 118/2015 aufgehoben.

RF-ABF-5 — Z-3-Kürzung und Deckel

4.000 € bereits erhaltene Abfertigungen plus 9.000 € gesetzlicher Anspruch am aktuellen Ende kürzen das Z-2-Ausmaß von 18.000 € auf 5.000 €; begünstigt sind 9.000 + 5.000 = 14.000 € von 20.000 € Brutto, der Rest läuft zum Tarif. Bei einer 12-Monats-Basis von 12.000.000 € begrenzen die Deckel auf 62.370 € (Z 1) plus 124.740 € (Z 2, 6 × 3 × HBG), begünstigt sind also höchstens 187.110 €.

RF-ABF-6 — Pfändung und Wizard

  • ABF_FREI (begünstigter Teil) läuft über den §-291d-Beendigungstopf, vermindert um LST_ABF und LST_ABF_FREI; der Überhang (ABF_FREI_TARIF) bleibt über die laufende Bemessung pfändbar, seine Lohnsteuer steckt bereits in LST_LFD.
  • Der Wizard schlägt die 12-Monats-Basis aus den letzten zwölf validierten Läufen vor (ohne Überhang- und Reise-Regeln, geminderte Bezüge nicht automatisch zurückgerechnet) und den gesetzlichen Anspruch aus der Alt-Abfertigung; Prüfung und Nachweise werden bestätigt (lückenlose Vordienstzeiten zum Lohnkonto, § 76 EStG, keine Anspruchsumwandlung, lb-end-15).

RF-VGL-1 — Vergleichssumme Rest, Fünftelregelung (§ 67 Abs 8 lit a)

Außergerichtlicher Vergleich 9.000 € brutto für nachgeforderte Mehleistungen (lb-end-21 Beispiel 1; kein erkennbarer Abfertigungs- anteil, Ansprüche strittig):

  • VERGLEICH (bemessung neutral, l10n_at_s67_fuenftel): nach Abzug der §-62-DN-Beiträge (Beispiel: 18,07 % → 1.626,30 €) ist 1/5 der Bemessung steuerfrei (1.474,74 €), Deckel 12.474 € (= 1/5 × 9 × HBG) greift hier nicht;
  • 4/5 (5.898,96 € im Beispiel) laufen tarifisch im Zuflussmonat (LST_LFD), ohne Jahressechstel-Erhöhung (Abs 2 nicht anzuwenden); bei Zahlung Monate nach dem DV-Ende ohne weitere laufende Bezüge ist die Bemessungsgrundlage nur der Vergleichsbetrag;
  • SV-pflichtig im Zuflussmonat (Pauschalvergleich im Zweifel beitragspflichtig, E-MVB 011-02-00-001); Ansprüche aus der aktiven DV-Zeit sind je Beitragsmonat aufzurollen (Kern-Feld l10n_at_beitragsmonat), Ansprüche nach DV-Ende verlängern die Pflichtversicherung (lb-end-22);
  • voll LNK-pflichtig (§ 41 Abs 4 lit b FLAG nennt nur Abs 3 und 6).

RF-VGL-2 — BV-Anwartschafts-Teil (6 %, Deckel 7.500 €)

Vergleichssumme 9.000 €, davon Anteil für Zeiträume mit BV-Kassen-Anwartschaft (lb-end-21 Beispiel 2):

  • erste 7.500 € (VERGLEICH_BV): nach anteiligem §-62-Abzug (83,33 % der Beiträge) mit 6 % = LST_VERGLEICH_BV;
  • Überhang 1.500 € (16,67 % der Beiträge) fällt in die Fünftelregelung zurück (1/5 steuerfrei, 4/5 tarifisch);
  • SV und LNK zur Gänze pflichtig; Deckel parametrisiert (at_lst_67_abs8_vergleich_bv — § 67 Abs 8 unterliegt der Inflationsanpassung § 33a/§ 124b EStG);
  • beim Übertritt Alt→Neu gilt der 6-%-Teil nur für übertragene Zeiträume; eingefrorene Zeiträume laufen über die Fünftelregelung (lb-end-21 Hinweis).

RF-VGL-3 — Deckelfälle

  • Rest mit Bemessungsgrundlage 70.000 € (lb-end-21 Deckelbeispiel; das ist bereits die §-62-gekürzte Grundlage): Fünftel an der Grenze 12.474 € (9 × HBG/5), Rest tarifisch. Da die Engine erst den §-62-Abzug ansetzt und DANACH das Fünftel deckelt, greift der Deckel brutto-abhängig ab ca. 76.200 € (Testfall 100.000 € brutto);
  • BV-Teil 10.000 €: begünstigt 7.500 € mit 6 %, Überhang 2.500 € in die Fünftelregelung.

RF-VGL-4 — Wizard, Aufteilung und Pfändung

  • Erkennbare Abfertigungsanteile werden getrennt erfasst: gesetzliche Abfertigung über den Abf-Alt-Abschnitt (§ 67 Abs 3; ausdrücklich vereinbarte Abfertigung unterhalb der Klagsforderung → gesamt § 67 Abs 3, VwGH 2013/13/0001 = ARD 6490/20/2016), freiwillige über den Abf-Frei-Abschnitt (§ 67 Abs 6); der Rest über den Vergleichs- abschnitt. Widmungen sind nur anzuerkennen, wenn die Ansprüche strittig waren (lb-end-22); beim Pauschalvergleich ist der Verhältnisfaktor Forderung : Vergleichssumme zu dokumentieren (E-MVB 011-02-00-001); Pensionsabfindungen (lit e) und Sozialplan-Zahlungen (lit f) gehören nicht in lit a.
  • Wizard-Bestätigungspflichten: Aufgliederung/Strittigkeit, BV-Anwartschaft je betroffenem Zeitraum, BV-Teil ≤ Deckel (über- steigender Betrag als Rest erfassen). Vergleichs-Nachweis landet auf dem Lauf (Payslip-Tab) und ist für den gesonderten Lohnzettel bei Zahlung nach dem Beendigungsmonat aufzubereiten (LStR Rz 911a, GP7-Rest).
  • VERGLEICH/VERGLEICH_BV laufen — wie ABGANG — NICHT über den §-291d-Beendigungstopf (offener Verifikationspunkt, s. u.); der Fünftel-Tarifteil ist über die laufende Bemessung pfändbar, seine Lohnsteuer steckt in LST_LFD.

RF-PRM-1 — Aliquote Prämie, mit Endabrechnung (§ 16 AngG)

3.000 € aliquote Jahres-/Leistungsprämie für 3 der 12 Monate Anspruchszeitraum (voller Betrag 12.000 € × 3/12, lb-end-18):

  • PRAM_END (bemessung „sonstig“): sonstiger Bezug innerhalb des Jahressechstels mit 6 % (LST_SZ-Pfad, Freibetrag 620/Freigrenze 2.615 vom Kern geprüft), ohne Sechstel-Erhöhung;
  • SZ-SV: KV/PV/AV ohne AK/WF (§ 62 Z 3/Z 5), monatliche HBG und SZ-Jahreshöchstbetrag (Kern _l10n_at_svdn_basis_sz);
  • voll LNK-pflichtig (DB/DZ/KommSt, lb-end-18), BV 1,53 % ungecappt (§ 6 Abs 1 iVm Abs 5 BMSVG);
  • § 16: für Angestellte unabhängig vom Beendigungsgrund gebührend; leistungsabhängige Prämien bei Arbeitern dürfen wirksam an „kein Verschulden“ gebunden sein; Prämien mit spezifischer Leistungs- verknüpfung (z. B. Bilanzgeld) sind ohne Tätigkeit nicht aliquot zu leisten. Wizard bestätigt die Leistungs-/Anspruchsgrundlage.

RF-PRM-2 — Später fällige Prämie (§ 67 Abs 10) mit SV-Rollung

3.000 € anteilige Prämie für Leistungen im Austrittsjahr 2025, Höhe erst nach Ablauf der Periode ermittelbar, Fälligkeit und Auszahlung März 2026 (lb-end-18):

  • PRAM_END_TARIF (bemessung „laufend“ + Kern-Flag l10n_at_s67_abs6_ueberhang): wie ein laufender Bezug zum Tarif des Zuflussmonats (LST_LFD), OHNE Sechstel-Erhöhung (§ 67 Abs 10);
  • keine Nachzahlung iSd § 67 Abs 8 lit c, weil die Zahlung nicht später als zum vereinbarten Fälligkeitszeitpunkt erfolgt (98/14/0009 = ARD 5483/14/2004);
  • SV-Rollung: Lauf-Feld l10n_at_pram_beitragsmonat ordnet die Zeile dem Beitragsmonat des Austrittsjahres zu (E-MVB 044-01-00-006) — historische HBG (2025: 6.450 €) und Sätze des Rollmonats, private Überschreibung von _l10n_at_sv_basis_laufen_monate (Pin); LSt und mBGM-Schnittstelle (Storno/Neuübermittlung) bleiben im GP7-Track;
  • gesonderter Lohnzettel für den Kalendermonat der Zahlung (LStR Rz 911a); LNK und BV wie RF-PRM-1.

RF-PRM-3 — Wizard-Aliquot und Validierungen

Der Wizard-Abschnitt schlägt den §-16-Aliquot-Betrag vor (voller Betrag × zurückgelegte Dienstzeit / Anspruchsperiode), der zahlende Betrag bleibt bestätigbar (KV-Vereinbarung). Validierungen: Leistungs-/Anspruchsgrundlage bestätigen, Dienstzeit ≤ Anspruchszeit- raum, bei späterer Fälligkeit Beitragsmonat der Rollung erforderlich.

Offene Punkte (Verifikationsreste)

  • KZ-Positionierung der Abs-6-Bezüge (außerhalb KZ 210/220, LSt in KZ 260 — GP3-Konvention wie Abs 3) und die Zuordnung des Z-6-Überhangs zum §-291d-EO-Topf sind gegen LStR Rz 1087 ff / § 291d EO zu verifizieren, bevor der MVP freigegeben wird. Dasselbe gilt für die KZ-Positionierung der lit-a-Tarif-Teile (laufend über LST_LFD) und die §-291d-Zuordnung von VERGLEICH/VERGLEICH_BV.
  • Geminderte Bezüge in der 12-Monats-Basis: die LStR-Rückrechnungs- praxis (zwölf Monate voller Bezüge) widerspricht dem VwGH (Krankengeld 6/7 einbeziehen) — bewusst ohne Automatik, Basis ist bestätigbar (lb-end-13 ⚠).
  • Prämien-Beendigung (§ 16 AngG-Aliquotierung, Rollung) — mit AP14-B umgesetzt (PRAM_END/PRAM_END_TARIF, Wizard-Abschnitt, Beitragsmonat-Rollung auf dem Lauf); offen bleibt die vollständige SZ-Aufrollung (Storno + Neurechnung gegen die SZ-Jahreshöchst- betrag des Austrittsjahres) und das mBGM-Storno/Neuübermitteln (GP7/Meldewesen-Track).
  • Meldewesen-Schnittstellen: „Ende des Entgeltanspruches" in mBGM/ Abmeldung (GP7), gesonderter Lohnzettel bei Zahlung außerhalb des Beendigungsmonats (LStR 2002 Rz 911a).
  • Der §-62-Abzug des Fünftelpfades ist über den effektiven DN-Satz approximiert (HBG-Caps der Verlängerungsmonate laufen im SV-Pfad).