--- id: rj-rjs-257 batch: 1 title: "OGH 8ObA49/19t vom 18.11.2019" work: "RIS – Rechtsprechung (OGD-Justiz/VwGH/VfGH)" chapter: "OGH-Erkenntnis (Volltext)" topic: rechtsprechung author: "OGH" stand: 2019-11 source: text: ".rechtsprechung/originale/JJT_20191118_OGH0002_008OBA00049_19T0000_000.md" legal_bases: [] tags: ["rechtsprechung", "ogh", "volltext", "jahr-2019"] cross_refs: [] --- # OGH 8ObA49/19t vom 18.11.2019 *RIS – Rechtsprechung (OGD-Justiz/VwGH/VfGH), OGH, Entscheidung vom 18.11.2019, GZ 8ObA49/19t, ECLI:AT:OGH0002:2019:008OBA00049.19T.1118.000.* *Wissensbasis-ID: rj-rjs-257* ## Spruch §Die außerordentliche Revision wird gemäß § 508a Abs 2 ZPO mangels der Voraussetzungen des § 502 Abs 1 ZPO zurückgewiesen. ## Rechtliche Beurteilung §1. Die Frage, ob zwischen den Parteien ein Arbeitsvertrag oder ein freier Dienstvertrag vereinbart wurde, kann immer nur anhand der Umstände des jeweiligen Einzelfalls beurteilt werden (RIS-Justiz RS0111914 [T6, T13]). Dabei ist weder auf die Bezeichnung durch die Parteien noch die Gestaltung des (schriftlichen) Vertrags, sondern auf die allenfalls davon abweichende tatsächliche Handhabung des Vertragsverhältnisses abzustellen (RS0111914). Hat das Berufungsgericht – wie hier – seiner Entscheidung die vom Obersten Gerichtshof in ständiger Rechtsprechung judizierten Abgrenzungskriterien zugrunde gelegt, liegt – von Fällen krasser Fehlbeurteilung abgesehen – keine erhebliche Rechtsfrage iSd § 502 Abs 1 ZPO vor (9 ObA 53/04s uva). ## Begründung Begründung: