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fegger c8d080f371 [IMP] odoo-at-payroll: GP4-Bau, A7-Auflösung (§ 810 Abs 3 ASVG) und §-2a-Korrekturen dokumentiert
Doku-Registry zum GP4-Bau nachziehen, damit der nächste Agent-Thread
aus dem Repository booten kann (agent-memory-Skill) und die verbindliche
Rechtslage den verifizierten Stand trägt.

Rechtsauflösung A7-Rest: Die Aufwertung der Geringfügigkeitsgrenze ist
für 2026 gem. § 810 Abs 3 ASVG ausgesetzt — deshalb fehlte der 2026-
Eintrag in der RIS-Anmerkungsreihe; GFG 2026 = 551,10 €, DAG-Grenze
826,65 € (TASY MINGRDAGP1, § 1 DAG als Normzitat per ÖGK-Tarifsystem —
lb-sva-12-'ohne Normzitat' erledigt), §-19a-Selbstversicherung 2026 =
83,49 €/Monat (TASY KVPVBTG19A) mit Direct-Zahlung an den Träger.
KB-KONFLIKTE A7 + konsolidierte 'Nächste Schritte' entsprechend
fortgeschrieben (A3 blockiert nur mehr die Formel-7-Optimierung,
nicht den GP4-Kern).

RECHTSQUELLEN-Privat Abschnitt 4: GFG-Zeile auf 2026-Wert korrigiert,
§-53a-Zeile (UV 6,50 € abgeleitet/Selbstversicherung 83,49 €),
§-2a-DN-Klarstellung, SZ-DG-Sätze, Altersausschaltungen, DAG- und
§-49-Zeilen ergänzt (inkl. Korrektur eines GP0-'geringfähig'-
Tippfehlers bei § 53b).

Plan Abschnitt 10: GP4-Freigabestatus-Update (Umsetzung, Rechtsfunde,
Offenliste GP7/GP8); CHANGELOG-Eintrag M5; MEMORY: neuer Fokus
(GP5 Abfertigung Neu als Nächstes), GP4-Konventionen (11 Punkte,
darunter Geringfuegig-Identifiers nach der Nutzer-Korrektur des
Sprachfehlers 'geringfähig' → geringfügig).
2026-09-11 23:22:27 +02:00

59 KiB
Raw Permalink Blame History

Wissensbasis — Konflikte & offene Punkte

Stand: 2026-09-11 · Korpusstatus: 601 Einträge (Lexis 571 + WIKU 30), 69 Cluster, --registry/--check grün · A-Lösungsrunde 2026-09-11 (Abschnitt A gegen Nutzer-Primärquellen verifiziert) · B-Lösungsrunde 2026-09-11 (Abschnitt B gegen RIS-Normtexte verifiziert) · 3. RIS-Runde 11.09.2026 (A-Restpunkte gegen die Normtext-Downloads .additional_docs/ris_normtexte/ textverifiziert: A1/A4-Zitierung korrigiert, A6/A7-Fundstellen/A9/A10 geschlossen, B16-Bezugszeitraum geklärt).

Quellen: RUNBOOK.md (Sektion „Bekannte Limitierungen / offene Punkte"), .agents/MEMORY.md (Open issues), Layer-2-Einträge in wissensbasis/dokumente/.

Regeln:

  • Alle Konflikte sind in den Layer-2-Einträgen mit ⚠/ dokumentiert.
  • Wo RECHTSQUELLEN-Privat.md eine verbindliche Wertung hat, gilt sie vor dem Briefing — die Einträge bleiben bewusst ungelöst, weil sie Beleg sind.
  • ⚠ = plausibel, Detailverifikation am RIS offen · = bewusst offen · = verifiziert/deckungsgleich · = weitgehend gelöst, Rest offen (A-Lösungsrunde) · 🔧 = Zitat-/Wertkorrektur definiert, inhaltliche Frage offen (B-Lösungsrunde).
  • Die A-Familien-Lösungen (2026-09-11) sind gegen vom Nutzer bereitgestellte Primärquellen verifiziert (.additional_docs/, TASY-LSWH-Export, AMS-Webseite); die Layer-2-Einträge bleiben bewusst ungelöst (Beleg-Prinzip).
  • Die B-Familien-Lösungen (2026-09-11) sind gegen die vom Nutzer bereitgestellten RIS-Normtexte verifiziert (.additional_docs/ris_normtexte/, Bundesrecht konsolidiert, tagesaktuelle Fassungen abgerufen 11.09.2026; EuGH-/BFG-Befunde über Webquellen); die Layer-2-Einträge bleiben wie bei A bewusst ungelöst (Beleg-Prinzip).
  • Diese Datei ist ein konsolidierter Snapshot; bei Änderungen zuerst die Einträge, dann RUNBOOK/MEMORY.md, danach hier nachführen.

A. Priorisierte Konfliktfamilien (Lösungsrunde 2026-09-11 + 3. RIS-Runde 11.09.2026: 8 × /🔧 gelöst · 1 × Rest offen · 1 × ⚠ offen)

A-Lösungsrunde 2026-09-11: A1A10 gegen die vom Nutzer bereitgestellten Primärquellen verifiziert — ÖGK-Beitragstarifsystem (.additional_docs/oegk/, Stand 24.03.2026, gültig ab 01.07.2026) + TASY-LSWH-Export 2026-03-24 (A2/A7), AMS-Merkblatt Altersteilzeitgeld + AMS-Webseite (Stand 03.02.2026; A4/A6), LStR 2002 Abschn. 19.3 (A5), ASVG § 108 / BSVG § 23 (A8), EO §§ 291a+292 (A9), § 617-ASVG-Kompendium (A10); A3-Vertiefung aus Nutzer-Analyse + lb-son-04 Fn 3 am 2026-09-11 (Konflikt bleibt ⚠ offen). Nutzer-Kommentare aus LOESUNG-KONFLIKTE.md integriert (Datei danach gelöscht); Layer-2-Einträge bleiben bewusst ungelöst (Beleg- Prinzip, Nutzer-Entscheidung).

3. RIS-Runde (11.09.2026): A-Restpunkte textseitig gegen die RIS-Normtext-Downloads (.additional_docs/ris_normtexte/, Bundesrecht konsolidiert, tagesaktuell 11.09.2026) verifiziert: A1-Lösung korrigiert (Z 440 lit c), A4-Zitierstruktur (Art. 2 § 27 / Art. 7 § 82), A6/A9/A10 geschlossen, A7-Fundstellen (Rest: 2026-GFG ⚠), A3-Normtexte (Praxis ⚠ unverändert). Die Layer-2-Abgleichnotizen zur A1-Familie sind mit dieser Runde RIS-korrigiert (Nutzer-Freigabe 11.09.2026); die Quelltext-Wiedergaben bleiben unverändert (Beleg-Prinzip).

A1. § 124b EStG — Überstunden- & Feiertagsarbeitsmaßnahme 2026

  • Streitgegenstand: Ziffer der Rechtsgrundlage und Aufrollfrist; Höhe der Freigrenze.
  • Positionen im Korpus: lb-zus-07 („Z 440 lit c", BGBl I 4/2026), lb-lvr-07 („Z 449"), lb-naz-03 („Z 440"), lb-end-09 („10 ÜStd/€ 120"), lb-sva-03 („Z 478 lit f"), wk-akt-01 (Stand 2026-01, vor Kundmachung: „Z 440/492, Aufrollung 31.05.2026"), wk-akt-07 (Haupttext „Z 478", ÖGK-FAQ „Z 477" — innerer Widerspruch).
  • Lösung (2026-09-11) — 🔧 korrigiert durch die 3. RIS-Runde (11.09.2026, estg_par124b.txt): Die A-Runden-Lesart („Maßnahme lief nur bis 31.12.2025; ab 1.1.2026 verbindlich § 68 Abs 1/2, Z 476 lit c idgF BGBl I 43/2026; Korpus-Varianten = Historie“) ist in drei Punkten gegen den RIS-Normtext zu präzisieren:
    1. Zitierung: § 124b Z 476 = Pendlerpauschale (§ 33 Abs 5 Z 4/Abs 8 Z 2 EStG) — die frühere Angabe war ein Fehlzitat. Verbindlich für die 15-ÜStd/170-€-Abweichung 2026 ist § 124b Z 440 lit c idF BGBl I 4/2026; lb-zus-07 („Z 440 lit c“, BGBl I 4/2026) und lb-naz-03 („Z 440“) waren RIS-richtig, nicht „Historie“; lb-lvr-07 („Z 449“) bleibt falsch; wk-akt-01 („Z 440/492, Aufrollung 31.05.2026“) deckungsgleich.
    2. Geltungsdauer: Die Z-440-lit-c-Abweichung gilt für alle LZP nach dem 31.12.2025 und vor dem 1.1.2027 (durchgehend 2026), Aufrollung gem. § 77 Abs 3 spätestens 31.05.2026. Die 18-ÜStd/200-€-Phase (Z 440 lit b) war 20242025; § 68 Abs 2 selbst lautet unverändert „10 Überstunden … 120 Euro“ (idF BGBl I 4/2026 und 43/2026) und gilt als Grundregel wieder ab 2027.
    3. Aufrollung 30.09.2026 gehört zur Feiertagsarbeitsentgelt-Regel: Z 494 = § 68 Abs 1 idF BGBl I 43/2026 („… bis 400 Euro monatlich … oder vergleichbarer gesetzlicher Regelungen“, Aufrollung spätestens 30.09.2026); Z 492 = Abs 1 idF BGBl I 4/2026 (ohne „vergleichbarer gesetzlicher Regelungen“, Aufrollung 31.05.2026) — → B16.
  • Umsetzungskonsequenz 2026: Überstunden = § 68 Abs 2 (10 ÜStd/120 €) iVm § 124b Z 440 lit c (15 ÜStd/170 €); Feiertagsarbeitsentgelt = § 68 Abs 1 im 400-€-Korridor (idF BGBl I 43/2026) mit Aufrollung bis 30.09.2026.
  • Rest offen: keiner in der Zitierfrage. Die Mitarbeiterprämie € 500 JuliDez 2026 (lb-sva-03, wk-akt-07/12) bleibt Regierungsvorlagen-Stand → weiter bei C7/wk-akt-12 geführt.

A2. DN-Sozialversicherungsbeitrag 2026 (Wien/WBF)

  • Streitgegenstand: Der korrekte DN-Gesamtsatz und der WBF-Anteil für Wien.
  • Positionen im Korpus: lb-end-21 rechnet Beispiel mit 18,07 % (Wien 18,32 %); wk-akt-10 nennt „17,57 % ohne WF" — die eigenen Komponenten (3,87 + 10,25 + 2,95) ergeben aber 17,07 %; wk-akt-07 führt WF-Wien 1,50 % (→ DN-Gesamt 18,32 %); lb-lnk-05 nennt WBF-Wien 1,5 %.
  • Lösung (2026-09-11): via Nutzer-Primärquellen — ÖGK-Beitragstarifsystem „Normalbetriebe, Allgemeiner Teil" (.additional_docs/oegk/) und TASY-LSWH-Export 2026-03-24 (personalverrechnung/quellen/), deckungsgleich:
    • DN-SV-Summe 17,07 % = KV 3,87 + PV 10,25 + ALV 2,95 + UV 0,00 (die UV von 1,10 % ist zur Gänze DG-getragen);
    • DN-Gesamtbeitragssatz 18,07 % = 17,07 + AK 0,50 + WF 0,50; DG-Gesamtsatz 20,98 % (SV 20,38 + WF 0,50 + IESG 0,10);
    • Wien: DN 18,32 % / DG 21,23 % — Wiener WF-Zuschlag +0,25 % je DN/DG ab 1.1.2026 (Wiener WF-Beitragstarif 2018 § 1; TASY: Tarif 1535) → WF-Wien gesamt 1,5 % = 0,75 % DN + 0,75 % DG;
    • Einordnung: lb-end-21 (18,07/Wien 18,32), wk-akt-07 + lb-lnk-05 (WBF-Wien 1,5 % als Gesamtsatz); „17,57 %" (wk-akt-10) = SV 17,07 + AK 0,50 ohne WF (die Komponentenliste der Quelle unterschlug die AK-Umlage). RQ Abschnitt 4 führt seit 2026-09-11 die korrekten Sätze (DN-SV 17,07 + AK/WF; Wien-Zuschlag).
  • Protokollnotiz GP2GP4: WF-Wien-Zuschlag (+0,25/0,25) fehlt noch als rule parameter (at_sv_wf_* führt nur den Bundesstandard 0,5/0,5) — vor Abrechnung von Wien-Mandanten ergänzen.

A3. SV-DN-Anteile auf § 68-Bezüge („Formel 7")

  • Streitgegenstand: Ob das Abzugsverbot § 20 Abs 2 Z 1 EStG die Praxisänderung zur Veranlagung der SV-DN-Anteile auf § 68-Bezüge erwischt (Grenzgänger/Veranlagungsbescheide).
  • Position im Korpus: wk-akt-11 dokumentiert die Praxisänderung; Rz 243 LStR ist möglicherweise obsolet, die bisherige „Formel 7" der DN-Berechnung ist damit gefährdet.
  • Vertiefung (2026-09-11; Nutzer-Analyse; verifiziert an lb-son-04 Fn 3 + findok-Volltext Rz 243 idgF, 26. Fassung 18.12.2025):
    • Funktion der „Formel 7": Prämienoptimierung über das Jahressechstel — Prämien werden so aufgeteilt, dass ein Teil als laufender Bezug und ein Teil als lohnsteuerbegünstigte Sonderzahlung (§ 67) ausgezahlt wird. Voraussetzung ist die korrekte Verteilung der SV-DN-Anteile auf laufende vs. sonstige Bezüge (SV-Abzug vor den Fixsätzen, § 67 Abs 12 RQ). Beleg: Der Lexis-Quelltext „Sonderzahlungen — Steuer" verweist in Fn 3 ausdrücklich auf „Zum Thema Prämien und zur Prämienoptimierung („Formel 7")" (lb-son-04, Stand 2026-08; das erklärende Briefing liegt außerhalb des KB-Katalogs).
    • Rz 243 LStR 2002 — das „Schild" auf der Veranlagungsebene — Volltext verifiziert (findok, 26. Fassung vom 18.12.2025): Rz 243 gehört zu Abschn. 5.3.1 „Verpflichtende und freiwillige Beiträge" (Rz 243246a) unter 5.3 „Versicherungsbeiträge (§ 16 Abs 1 Z 4 EStG 1988)" — also zur Werbungskosten-/Veranlagungsbehandlung der SV-Beiträge. Regelungsgehalt (idgF): Pflichtbeiträge an inländische SV-Träger = Werbungskosten; Service-Entgelt für die e-card (§ 31c ASVG) = Pflichtbeitrag; Beiträge auf Grund in- oder ausländischer Versicherungspflicht abzugsfähig bis zur Höhe von Pflichtbeiträgen (HBGL); Beiträge aufgrund einer ausländischen Pflichtversicherung, die einer inländischen gesetzlichen SV entspricht, gemäß § 16 Abs 1 Z 4 lit f EStG in voller Höhe ohne Begrenzung auf die österreichische HBGL (BFG 02.12.2015, RV/3100836/2015). Für Grenzgänger läuft die SV-Entlastung damit über die Veranlagung — Rz 243 ist deren „Schild" und in der geltenden Fassung nicht obsolet. Offen bleibt allein, ob die neue Verwaltungspraxis ihre Anwendung auf die Verteilung der SV-DN-Anteile auf §-68-Bezüge faktisch aushebelt (Grenzgänger-Veranlagungsbescheide).
    • Angriffsvektor § 20 Abs 2 Z 1 EStG: Abzugsverbot für nicht unmittelbar der Einkunftserzielung dienende bzw. gemischt veranlasste Aufwendungen. Gefahr: Die Finanz stützt die Praxisänderung auf dieses Abzugsverbot, stuft die SV-DN-Anteile auf §-68-Bezügen bei der Veranlagung als nicht abzugsfähig ein und streicht damit die etablierte, bisher rechtmäßige Formel-7-Optimierung. Streitpunkt: Verstößt die Änderung der Veranlagungspraxis gegen das Gesetz bzw. wird das Abzugsverbot missbräuchlich gegen eine etablierte Steuergestaltung herangezogen? Ohne Rz 243 fehlt der Formel 7 die verlässliche Grundlage — Grenzgänger sind am stärksten exponiert.
  • Lösung (2026-09-11; Normtexte RIS-verifiziert 11.09.2026):unverändert offen (⚠): Mechanik und Angriffsfläche sind erstmals präzise dokumentiert („Formel 7“ damit als Begriff im Korpus verankert); § 16 Abs 1 Z 4 lit f EStG („Beiträge von Arbeitnehmern zu einer ausländischen Pflichtversicherung, die einer inländischen gesetzlichen Sozialversicherung entspricht“; estg_par16.txt) und § 20 Abs 2 Z 1 EStG (Abzugsverbot für Aufwendungen im unmittelbaren wirtschaftlichen Zusammenhang mit nicht steuerpflichtigen Einnahmen; estg_par20.txt, NOR40248368) sind normtextverifiziert — der Angriffsvektor ist normtextlich vorhanden; Rz 243 idgF (26. Fassung, 18.12.2025) bleibt verifiziert und nicht obsolet. Die neue Veranlagungspraxis (Grenzgänger-Bescheide) ist am RIS nicht dokumentierbar (Verwaltungspraxis, kein Normakt; Websuche 11.09.2026 ohne offizielle BMF/ÖGK-Publikation). Bleibt der einzige Punkt, der AP4 (Beitragsgrundlagen) direkt blockiert.
  • Nächster Schritt: RIS-/findok-Klärung vor GP3/GP4 (Plan 8.12): Dokumentation der neuen Veranlagungspraxis (Grenzgänger-Bescheide) und ihrer Vereinbarkeit mit Rz 243 idgF / § 16 Abs 1 Z 4 lit f EStG; die Formel-7-SV-Verteilung als offenen Designpunkt ins AP4-Konzept aufnehmen.

A4. AMS — geblockte ATZ & All-In-Bezugswerte

  • Streitgegenstand: AMS-Ersatzquote bei geblockter ATZ 2026 und die Obergrenzen-Berechnungsbasis bei All-In-Gehältern.
  • Positionen im Korpus: lb-atz-07 nennt 28,5 %, lb-atz-09/12 nennen 27,5 %; wk-akt-09: AMS rechnet All-In/ATZ-Oberwert „vom Grundlohn", während OGH 9 ObA 83/22d unechtes All-In verlangt — WIKU bezeichnet die AMS-Auslegung selbst als „fachlich nicht haltbar"; wk-akt-05: § 82 Abs 7 AlVG könnte Überstunden/Mehrleistung auch im geblockten ATZ-Oberwert ausschließen.
  • Lösung (2026-09-11): via AMS-Merkblatt Altersteilzeitgeld (.additional_docs/Altersteilzeitgeld_AMS.pdf) + AMS-Webseite (Stand 03.02.2026):
    • Ersatzquote Blockzeit-Modell, Laufzeit-Beginn 2026 = 27,5 % der Brutto-Lohnkosten und dazugehörigen SV-Beiträge; Staffel nach Laufzeit-Beginn: 2024: 42,5 % · 2025: 35,0 % · 2026: 27,5 % · 2027: 20,0 % · 2028: 10,0 % · ab 2029: keine Rückerstattung; für Bezugszeiträume mit ATZ-Geld bereits vor 01.01.2024: 50 % für die gesamte Laufzeit; kontinuierliche Modelle ab 01.01.2026: 80 % (ab 01.01.2029: 90 %), die 100 %-Quote ab Korridorpensionsstichtag entfällt für alle ab 2026 beginnenden Vereinbarungen. „28,5 %" (lb-atz-07) ist in den Quellen nicht enthalten → Quellenanomalie; lb-atz-09/12 bestätigt.
    • ÜStd/Mehrleistungsstunden: bei kontinuierlichen Modellen ab 01.01.2026 in Ober- und Unterwert nicht mehr zu berücksichtigen; bei kontinuierlichen vor 2026 und allen Blockzeitmodellen im Oberwert weiterhin zu berücksichtigen — die Besorgnis aus wk-akt-05 (§ 82 Abs 7 AlVG könnte sie auch beim Block-Oberwert ausschließen) findet in der AMS-Praxis keine Stütze.
  • Rest offen (verengt 2026-09-11): nur noch All-In-Oberwert-Basis (AMS „vom Grundlohn“ vs. OGH 9 ObA 83/22d, wk-akt-09) → AMS-Abklärung; der Normtext sagt „Ø-Entgelt“ — eine „Grundlohn“-Begrenzung steht nicht im Gesetz. Zitierstruktur korrigiert (3. RIS-Runde 11.09.2026): ATZ-Geld = Art. 2 § 27 AlVG (NOR40270645 idF BGBl I 47/2025, gültig 1.1.31.10.2026; ab 1.11.2026 NOR40280223 idF BGBl I 62/2026 — Oberwert = Ø-Entgelt der letzten 12 vollen Kalendermonate, Lohnausgleich ≥ 50 %, Abgeltung 20262028 80 vH, ab 2029 90 vH, Cap „bis zu 75 % der Höchstbeitragsgrundlage“); die Ersatzquoten-Staffel für Blockzeit steht im Übergangsrecht Art. 7 § 82 Abs 7 AlVG (2024: 42,5 · 2025: 35,0 · 2026: 27,5 · 2027: 20,0 · 2028: 10,0 vH; ab 1.1.2029 keine Aufwandsabgeltung) mitsamt dem Fassungsverweis der Ober-/Unterwert-Berechnung auf § 27 Abs 2 Z 3 + Abs 5 (BGBl I 118/2023; für Laufzeiten ab 1.11.2026: BGBl I 62/2026); Art. 7 § 82 Abs 8: Laufzeiten 4,5/4/3,5 J + Wochenstaffel 788/796/804/812/820/828/836/844/852/860/868/876 → 884 Wochen ab 1.1.2029 („788820“ im Input = Teilausschnitt). Der frühere Befund „§ 27 AlVG ist am 11.09.2026 nicht mehr in Kraft“ war ein Suchartefakt (NormDokument-Abruf Artikel=1 → 404; die ATZ-Norm liegt in Art. 2; Art. 1 § 25 trägt keinen Titel — übrige §§ in Kraft).

A5. Abfertigung Alt — LSt- und SV-Behandlung

  • Streitgegenstand: Tarif und SV-Freiheit der Alt-Abfertigung bei Beendigung.
  • Positionen im Korpus: lb-end-01 rechnet das Beispiel mit „günstigerem Tarif" unter 6 %; lb-end-04 zitiert § 49 Abs 2 ASVG, lb-end-01 Abs 3 Z 7 ASVG.
  • Lösung (2026-09-11): via LStR 2002 Abschn. 19.3 „Gesetzliche Abfertigung" (Rz 10701079c, Stand 19.12.2022; .additional_docs/Lexis360_lstr_2002_19_3_gesetzliche_abfertigung_67_abs_3_es.pdf) — der Nutzer-Kommentar ist bestätigt:
    • Lohnsteuer § 67 Abs 3 EStG = zwingendes Günstiger-Prinzip (Rz 1078: „… zwingend die Versteuerungsart zu wählen ist, die das für den Arbeitnehmer günstigere Ergebnis bringt"): LSt = günstigeres aus Vervielfachungsmethode (tarifliche LSt auf den der Abfertigungsberechnung zugrunde liegenden laufenden Arbeitslohn × Mehrfaches der Abfertigungsmonate) oder festem Steuersatz. Die frühere RQ-Formel „tarifliche LSt, mindestens 6 %" war invertiert und ist korrigiert (→ RQ Abschnitt 5); die Beispielrechnung von lb-end-01 unter 6 % ist mit Rz 1078 vereinbar.
    • SV-Freiheit: § 49 Abs 3 Z 7 ASVG (Rz 1070a: SV-Abmeldung „im Hinblick auf … die Befreiung in § 49 Abs. 3 Z 7 ASVG" erforderlich) — lb-end-01 ; das „Abs 2"-Zitat (lb-end-04) ist von der Quelle nicht gedeckt. Voraussetzungen: formale Beendigung + vollständige Abrechnung/Auszahlung aller Ansprüche + SV-Abmeldung.
    • Engine-Randbedingungen: Ratenzahlung friert bei der Vervielfachung den Tarif ein (Fixsatz: Zuflusszeitpunkt); „eingefrorene" Anwartschaften mit Bezügen zum Beendigungszeitpunkt, Teilübertragung auf die Monatsentgelte zum Übertrittszeitpunkt gedeckelt (Rz 1079c); spätere Zahlung (z. B. infolge Rechtsstreits) verliert die Begünstigung nicht (Rz 1071).
  • Rest offen: keiner (nachgetragen 2026-09-11): Der Fixsatz 6 % steht im Gesetzestext — § 67 Abs 3 EStG idgF (RIS-Fassung, zuletzt geändert BGBl I 144/2024; .additional_docs/estg67.pdf): Vervielfachung der Tarif-LSt als Grundmethode, ausdrücklich „Ist die Lohnsteuer bei Anwendung des Steuersatzes von 6% niedriger, so erfolgt die Besteuerung der Abfertigungen mit 6%" — das Günstiger-Prinzip ist damit Normtext, nicht nur LStR-Auslegung.

A6. ALV-Entfall ab Pensionsanspruch (2027)

  • Streitgegenstand: Was passiert mit den ALV-Beiträgen (DN und DG) und dem IESG nach der BgBG-Novelle.
  • Positionen im Korpus: wk-akt-03 (Regierungsvorlage: „DN entfällt, DG bleibt") vs. wk-akt-04 (Endfassung BgBG: „weder DG noch DN + kein IESG", § 1 Abs 2 lit e AMPFG) — Stand-Evolution, beide Werte dokumentiert; §-Zitat „§ 25 Abs 2 AlVG" vs. „§ 25 Abs 2 AMPFG"; VwGH-GZ zur Schmutzzulage Ra 2025/15/0035 (wk-akt-03) vs. Ra 2024/15/0035 (wk-akt-04).
  • Lösung (2026-09-11): Teilklärung via AMS-Merkblatt ATZ: der „Wegfall des ALV-Beitrages" ist dort als Beispiel meldepflichtiger sonstiger Lohn-Anpassungen während laufender Altersteilzeit genannt (Entgeltänderungen über 20 € dem AMS immer zu melden) — der ALV-Beitragsentfall existiert in der AMS-Abwicklung und ändert das ATZ-Geld.
  • 2. Verifikationsrunde (2026-09-11): / — Die Novelle ist identifiziert und verkündet: „BgBG" = Budgetbegleitgesetz 20272028, BGBl I 62/2026 (in § 82 Abs 7 AlVG für die §-27-Abs-2-Z-3-lit-a-/Abs-5-Fassung ab 1.11.2026 zitiert; ASVG § 49 hat laut RIS eine Fassung gültig ab 01.01.2027 idF BGBl I 62/2026, NOR40279632). Die §-Zitierdivergenz löst sich als Doppelfehlzitat: AlVG § 25 und AMPFG § 25 sind am 11.09.2026 laut RIS nicht in Kraft; die ALV-Beiträge leben im AMPFG (= „Arbeitsmarktpolitik-Finanzierungsgesetz", GesNr 10008903 — Kurztitel-Falle; Beitragsrecht §§ 2/3, § 2a-Staffel läuft 31.12.2026 aus; ALV-Finanzierung nach § 1 Abs 2 Z 3 „für Leistungen nach dem AlVG"; Ausbildungspflicht = Z 5 (APflG, § 10a Abs 3 BEinstG) — das wk-akt-04-Zitat „lit e" blieb damit fehlzugeordnet).
  • 3. RIS-Runde (11.09.2026) — textverifiziert: Der ALV-Entfall steht in Art. 1 § 1 Abs 2 lit e AlVG, Fassung ab 01.01.2027 (alvg_par1_2027.txt, NOR40280219, idF BGBl I 62/2026): ausgenommen sind ab 2027 „Personen, denen eine im § 22 Abs 1 genannte Leistung zuerkannt wurde oder welche die Anspruchsvoraussetzungen für eine im § 22 Abs 1 genannte Leistung erfüllen, ab dem Beginn des folgenden Kalendermonats“ — die heutige Fassung enthält noch (i) „ausgenommen die Korridorpension“ und (ii) die Jahresfrist-Alternative; beide entfallen ab 1.1.2027 (Korridorpensions-Anwartschaft damit erstmals einschließend). § 49 ASVG 2027-Fassung (NOR40279632, asvg_par49_2027.txt) ändert lediglich Abs 3 Z 31 (Streichung „… und ein Telearbeitspauschale“) — kein ALV-Entfall in § 49 (Fehlannahme korrigiert). Kettenwirkung: AMPFG § 2 (5,9 vH; hälftige Tragung Abs 3) setzt die ALV-Pflicht voraus → DG+DN-Beitrag entfällt beidseitig; IESG § 12 Abs 1 Z 4 (Zuschlag zum ALV-DG-Anteil) entfällt kraft Anknüpfung; § 2a AMPFG durch BGBl I 62/2026 aufgehoben (31.12.2026). „AlVG §§ 4/25/27 nicht in Kraft“ war das A4-Suchartefakt (Artikelstruktur).
  • Rest offen: keiner — für die AP4-ALV-Logik ab 1.1.2027: Ausschluss DN+DG+IESG bei erfüllter Anwartschaft auf Alters-/Korridorpension (Stichtag = Folgemonat nach Erfüllung).

A7. AK-Umlage & § 53a-Beitrag

  • Streitgegenstand: Tragung (DN vs. nur DG) und Einheit (Prozent vs. Euro) des § 53a-Beitrags.
  • Position im Korpus: lb-sva-06 führt „0,50 % (DN)" und „14,12" in der %-Spalte.
  • Lösung (2026-09-11): via die A2-Primärquellen (ÖGK-Tarifsystem + TASY, deckungsgleich):
    • AK-Umlage = 0,5 % DN-Beitrag (ÖGK-Tarifsystem Normalbetriebe: AK 0,500 in der DN-Zeile, Arbeiter und Angestellte; TASY: AK-Tarif im Tarifset der Beschäftigtengruppen „Arbeiter" B001 und „Angestellte" B002) — die frühere RQ-Formel „0,5 % (nur DG)" war falsch; lb-sva-06 („0,50 % (DN)") war richtig. Das Kern-Modul trägt bereits den korrekten Stand (at_sv_ak_dn 0,5 / at_sv_ak_dg 0,0) — nur die Doku war falsch (→ RQ Abschnitt 4 korrigiert).
    • Korrektur (2026-09-11, 2. Verifikationsrunde): „14,12" ist ein Prozentsatz — § 53a Abs 3 ASVG idgF (.additional_docs/gsvg53a.pdf; Datei enthält § 53a ASVG, nicht GSVG): Pauschalbeitrag geringfügig Vollversicherter = 14,12 % der allgemeinen Beitragsgrundlage (KV 3,87 % + PV 9,25 % + PV-Zusatzbeitrag 1,00 %); § 53a Abs 1: DG-UV-Beitrag 1,1 % der allgemeinen Beitragsgrundlage. Die %-Spalten-Einordnung in lb-sva-06 war richtig; die 1.-Runde-Lesung „14,12 = €/Monat" (und die RQ-Zeile „Geringfügigen-Beitrag 14,12 €/Monat") war falsch und ist in RQ Abschnitt 4 korrigiert.
  • Fundstellen (3. RIS-Runde 11.09.2026): GFG = ASVG § 5 Abs 2 („… kein höheres Entgelt als 425,70 €“; ab Beginn jedes Beitragsjahres × Aufwertungszahl § 108a; asvg_index.txt): BMSG geringfügig Beschäftigter = GFG bestätigt (BVAEB deckungsgleich). AK-Umlage = AKG § 61 (akg_par61.txt, NOR40114698): Abs 1 Umlage von kammerzugehörigen AN; Abs 2 höchstens 0,5 % der KV-allgemeinen Beitragsgrundlage, HBG-Cap § 45 Abs 1 lit a ASVG; Abs 3 Einbehalt vom Lohn; Abs 4 Einhebung durch SV-Träger (Abfuhr bis 20. des Folgemonats); Pflichtmitgliedschaft § 10 AKG. § 53a ASVG (NOR40245133): Abs 3 Pauschalbeitrag 14,12 % (KV 3,87 + PV 9,25 + PV-Zusatz 1,00) der allgemeinen BMSG.
  • Rest offen (⚠ wertkritisch) — GELÖST (GP4, 2026-09-11): Der fehlende 2026-Eintrag in der §-5-Abs-2-Anmerkungsreihe ist aufgeklärt: § 810 Abs 3 ASVG setzt die Aufwertung der Geringfügigkeitsgrenze für 2026 aus („Beitragsrechtliche Werte 2026", sozialversicherung.at, Fn. 1: GFG 2026 unverändert 551,10 €); deckungsgleich lb-bes-06 (Stand 2026-07: „bleibt gegenüber 2025 unverändert", Historie 2024: 518,44 · 2023: 500,91 · 2022: 485,85) und TASY GFGBTG (offene Gültigkeit ab 2025-01-01). DAG-Grenzbetrag 2026 = 826,65 € (TASY MINGRDAGP1 „§ 1 Abs.1 DAG Grenzbetrag", offen ab 2025-01-01; offizielle SV-Werte Fn. 8; Historie 2024: 777,66 · 2023: 751,37 · 2022: 728,78 = je 1,5 × GFG) — Nutzer-Beobachtung „862,25“ war Zifferndreher (1,5 × 551,10 = 826,65). §-19a/§-53a-Abs-3-Selbstversicherung 2026 = 83,49 €/ Monat (§ 77 Abs 2a ASVG; TASY KVPVBTG19A: 2024: 73,20 · 2025: 77,81 · 2026: 83,49) — korrigiert die RQ-Abschnitt-4-Zeile „≈ 77,80 €" (2025-Wert); Pauschalbeitrag auch von SZ (§ 53a Abs 5 Normtext); aBG 2026 = 83,49 ÷ 14,12 % = 591,29 € → DG-UV § 53a Abs 1 = 1,1 % × aBG ≈ 6,50 €/Monat (abgeleitet ⚠ direkter Beleg bei GP8- Parameterpflege). Normzitat DAG : § 1 DAG (ÖGK-Beitragstarif- system „Dienstgeberabgabe gem. § 1 DAG" + lb-bes-02) — lb-sva-12- „ohne Normzitat" damit erledigt. Engine-Umsetzung: GP4 (at_sv_geringfuegig, at_dag, DAG-Bewertung § 1 DAG).
  • AV-Staffel § 2a AMPFG — Klarstellung GP4 (2026-09-11): Die Staffel mindert nur den DN-Anteil (ÖGK-Abschläge „Mind. AV auf 0/1/2 %“ = 2,95/1,95/0,95 vH; Beitragsrechtliche Werte 2026, Fn. 3: bis 2.225 €: 0 % · bis 2.427: 1 % · bis 2.630: 2 %) — die frühere Parameter-Annahme „av_total“ (GemBG-Seed) war in der Wirkung falsch und ist umgebaut (tiers + dn_voll; Grenzen nicht zu aliquotieren, gelten auch für SZ-Beiträge, lb-son-03; § 2a Ende 2026 aufgehoben → ab 2027 voller DN-Satz).

A8. Höchstbeitragsgrundlagen (HBGL) im SV-System

  • Streitgegenstand: Ob HBGL „einheitlich für sämtliche SV-Gesetze" gelten und welche Höhe.
  • Positionen im Korpus: lb-bsv-12/13: BSVG-HBGL 35-Faches (€ 8.085) vs. Beispiel-Deckel „HBGL 2022 € 6.615" (30×) und „einheitlich für sämtliche SV" vs. ASVG-Monatswert € 6.930; lb-sva-08: Weiterversicherungs-Höchstbetrag € 1.843,38 impliziert BG € 8.085 > HBGL € 6.930 (rechnerisch wären es € 1.579,44 — Quellenanomalie); lb-gsv-04/12 vs. gsv-09: GSVG-HBGL 7.525 vs. 8.085 (Jahresfortschreibung) — Systemunterschied zur DN-HBGL € 6.930 bleibt.
  • Lösung (2026-09-11): via §-108-ASVG-Briefing (.additional_docs/Lexis360_108_asvg.pdf, RIS-Fassung Stand 29.07.2026), §-23-BSVG-Briefing (.additional_docs/Lexis360_23_bsvg.pdf) und TASY:
    • Zwei getrennte Stränge: ASVG: § 108 Abs 3 = Kalendertagwert (2016: 155 € × Aufwertungszahl + 3 €; VO-Reihe 2022: 189 € · 2023: 195 € · 2024: 202 € · 2025: 215 € · 2026: 231 €/Kalendertag, BGBl II 263/2025; Monatsäquivalent 30 × 231 = € 6.930, SZ-Jahreswert € 13.860 — TASY deckungsgleich). BSVG: § 23 Abs 9 lit a verweist für die HBGL auf die §§ 48/53a GSVG — „einheitlich für sämtliche SV-Gesetze" ist damit falsch (einheitlich nur GSVG↔BSVG).
    • Die GSVG/BSVG-Werte sind das 35-Fache des ASVG-Kalendertagwerts: 2022: 6.615 (= 35 × 189) · 2025: 7.525 · 2026: 8.085 (TASY: „Höchstbeitragsgrundlage freier DN" 8.085 €/Monat bestätigt). Der „Beispiel-Deckel HBGL 2022 € 6.615" (lb-bsv-12/13) ist kein 30×-Wert, sondern der GSVG/BSVG-Strang 2022; lb-gsv-04/12 vs. gsv-09 = schlichte Jahresfortschreibung 2025→2026, kein Widerspruch.
    • lb-sva-08-Anomalie gelöst: der Weiterversicherungs-Höchstbeitrag € 1.843,38 = 22,8 % × € 8.085 exakt — es gilt der freie-DN-Deckel des GSVG/BSVG-Strangs, kein Rechenfehler der Quelle.
  • Rest offen: keiner (nachgetragen 2026-09-11): § 48 GSVG idgF (.additional_docs/gsvg48.pdf): „Höchstbeitragsgrundlage für die Beitragsmonate eines Kalenderjahres ist der 35fache Betrag der jeweils für dieses Kalenderjahr kundgemachten Höchstbeitragsgrundlage gemäß § 108 Abs. 3 des Allgemeinen Sozialversicherungsgesetzes" — 35×-Wortlaut und ASVG-Referenz bestätigt. §-Zitierfrage als Normenkette gelöst: § 45 Abs 1 ASVG idgF (RIS, .firecrawl/ris/asvg_45.md): „Als Höchstbeitragsgrundlage gilt der gemäß § 108 Abs. 1 und 3 festgestellte Betrag" (Anwendungsnorm; Beitragsmonat = 30 Tage) — § 108 Abs 3 ist die Feststellungsnorm; der TASY-Label „§ 45 Abs 1 … tgl." ist nur ungenau, keine echte Divergenz. GSVG § 53a (Sondergruppen) unbeigestellt, für die Systematik nicht mehr ergiebig.

A9. Pfändung — Existenzminimum & Grundbeträge

  • Streitgegenstand: Bezeichnung und Höhe der Grundbeträge (erhöht vs. allgemein) sowie das absolute Geldexistenzminimum.
  • Positionen im Korpus: lb-pfa-03/05: „erhöhter" vs. „allgemeiner" Grundbetrag 2026/2025 (1.308/1.273 € vs. 1.526/1.486 €); lb-pfa-12/14: absolutes Geldexistenzminimum 2022 500 vs. 515 €.
  • Lösung (2026-09-11): via EO-§-Texte (.additional_docs/Lexis360_291a_eo.pdf, Lexis360_292_eo.pdf) + Lexis-Übersicht „unpfändbare Freibeträge ab 1.1.2021" (.additional_docs/Lexis360_ubersicht_unpfandbare_freibetrage_ab_1_1_2021.pdf):
    • Exakte Bezeichnungen:allgemeiner Grundbetrag" (§ 291a Abs 1) vs. „erhöhter allgemeiner Grundbetrag" (§ 291a Abs 2 Z 1: +1 Sechstel = Faktor 7/6, wenn keine Leistungen nach § 290b EO — d. h. ohne Sonderzahlungen) vs. „Unterhaltsgrundbetrag" (Abs 2 Z 2: +20 % je Person, max 5) plus Steigerungsbeträge (Abs 3). Alle Beträge AZR-gekoppelt (§ 293 Abs 1 lit a sublit bb ASVG), Tageswert = 1/30 AZR, Abrundung auf volle Euro.
    • Höhen: 1.308 € × 7/6 = 1.526 € exakt → das Wertepaar 2026 ist mechanisch konsistent; die Korpus-Bezeichnungen waren vertauscht (der große Wert ist der „erhöhte allgemeine"). Absolutes Geldexistenzminimum = halber allgemeiner Grundbetrag (§ 292 Abs 4 EO): 2021: 500 € (Lexis-Übersicht) → 500 vs. 515 € ist eine Stand-Differenz (2021 vs. 2022 = halbe 1.030 €), kein inhaltlicher Widerspruch.
  • Rest offen — geschlossen (3. RIS-Runde 11.09.2026): AZR-Werte am RIS belegt: 2025: 1.273,99 € (BGBl II 417/2024) · 2026: 1.308,39 € (BGBl II 263/2025) — ASVG § 293 Anm. 2 (asvg_par293.txt, NOR40270820, idF BGBl I 47/2025); EO § 291a-Kette normhart (NOR40233792): allgemeiner Grundbetrag = AZR (§ 293 Abs 1 lit a sublit bb), +1 Sechstel (Abs 2 Z 1), +20 % je Unterhaltsperson max 5 (Abs 2 Z 2), Tageswert 1/30 (Abs 4), Abrundung auf volle Euro (Abs 5); Höchstberechnungsgrundlage = Vierfaches des AZR, gerundet nach § 291 Abs 2 (20-€-Schritte): 5.080 (2025) / 5.220 (2026). AP5-Pfändungstabelle auf § 291a/292 EO + §-293-ASVG-Anm. aufbaubar; Jährlichkeit über die Anm.-Reihe nachführen.

A10. Pensionsreferenzwerte (Regelpensionsalter, Altrecht, Bonus)

  • Streitgegenstand: Stichtage für Regelpensionsalter und Altrecht sowie Pensionsbonus-Maxima.
  • Positionen im Korpus: lb-pvs-02 vs. lb-swa-03: Stichtage „ab 1.1.1964/65 für nach 30.6.1968 Geborene" vs. „ab 2.12.1963/65 für ab 2.6.1968 Geborene" (Normseite jetzt via § 16 Abs 6 APG adressiert, Werteseite bleibt konfliktiv); lb-pvs-03/04/05 vs. pvs-02: Altrecht-Grenzdatum 1.1.1954 vs. 1.1.1955; lb-pvs-08: Bonus-Maximum € 481 (Einleitung, ohne Stand) vs. € 493,99/493,46 (Detail) + Begriffskollision § 299a ASVG vs. § 5 Abs 4 APG-Aufschubbonus.
  • Lösung (2026-09-11): via §-617-ASVG-Kompendium (.additional_docs/Lexis360_617_asvg.pdf [RIS-Fassung, in Kraft 1.7.2023], Lexis360_617_asvg_poperl.pdf [Praxiskommentar Poperl/Trauner/Weißenböck], Lexis360_anderung_des_asvg_ua_anhebung_frauenpensionsalter.pdf [BGBl I 2023/11], PVA_Erhoehtes_Antrittsalter_fuer_Frauen.pdf):
    • Regelpensionsalter — lb-pvs-02 bestätigt: § 617 Abs 11 ASVG idF BGBl I 2023/11: Frauen-Kaskade ab Geburtsdatum 1.1.1964 in Halbjahresschritten (60,5 → … → 64,5 für 1.1.30.6.1968), 65 erst für nach dem 30.6.1968 Geborene. lb-swa-03 („ab 2.12.1963", „65 ab 2.6.1968") gibt den durch BGBl I 2023/11 ersetzten Vor-2023-Stand wieder und ist werteseitig widerlegt (2.12.31.12.1963 → 60; 2.6.30.6.1968 → 64,5, frühester Antritt 1.1.2033 lt. PVA-Tabelle).
    • Altrecht — kein Wertekonflikt, sondern zwei Institute: 1.1.1955 = Altrecht-Fortgeltungsgrenze (§ 617 Abs 3: §§ 227/227a, § 447g; Abs 8: § 76a Abs 1); 1.1.1954 („nach 31.12.1953 geboren") = Startkohorte der neuen Langzeitversicherungs-Pensions-Regeln (§ 617 Abs 13: 62 statt 60 für Männer). Die generelle „1954"-Altrechtsgrenze (lb-pvs-03/04/05) ist aus diesen Quellen nicht haltbar.
  • Rest offen — geschlossen (3. RIS-Runde 11.09.2026): APG § 1 Abs 3 (apg_par1.txt, GN 20003831, NOR40247726): „Auf Personen, die vor dem 1. Jänner 1955 geboren sind, ist dieses Bundesgesetz … nicht anzuwenden“ — die generelle „1954“-Altrechtsgrenze (lb-pvs-03/04/05) ist APG-seitig nicht haltbar; 1.1.1954 bleibt ausschließlich Startkohorte der Langzeitversicherungs-Regeln (§ 617 Abs 13 ASVG). Bonus-Maxima gelöst (2026-09-11): § 5 Abs 4 APG idgF (RIS-Fassung BGBl I 47/2025, gültig ab 1.1.2026; .firecrawl/ris/apg_5.md): Aufschubbonus = +0,425 % je Monat des späteren Pensionsantritts, Cap 15,3 % der Leistung — das Gesetz kennt keinen fixen €-Höchstbetrag; die €-Werte des Briefings (481/493,99/493,46) sind abgeleitete Rechenbeispiele, kein Normkonflikt. § 299a ASVG ist historisch (mit 31.12.2004 außer Kraft, § 617 Abs 2) — der Aufschubbonus lebt allein in § 5 Abs 4 APG. BGBl I 11/2023 (Art 1/2: §-617-Kaskade; .additional_docs/BGBLA_2023_I_11.pdfsig) enthält keine Bonus-/§-299a-Änderungen (geprüft).

B. Werte-Konflikte zwischen Einträgen (Lösungsrunde 2026-09-11: 14 × · 1 × 🔧 · 3 × ⚠ offen)

B-Lösungsrunde 2026-09-11: B1B18 gegen die vom Nutzer bereitgestellten RIS-Normtexte verifiziert (.additional_docs/ris_normtexte/, Bundesrecht konsolidiert, tagesaktuelle Fassungen abgerufen 11.09.2026; Download-Manifest README_RIS_DOWNLOAD.md, Auflösungsvorlage B_KONFLIKTE_AUFLOESUNG.md); EuGH-Befunde (B10) und BFG-/LStR-Linie (B3) über Webquellen belegt. Die Layer-2-Einträge bleiben bewusst ungelöst (Beleg-Prinzip, wie A-Runde).

B1. Kurzarbeit Lehrlinge (lb-leh-11 vs. lb-leh-07)

  • Streitgegenstand: Kurzarbeitsförderung für Lehrlinge — „100 %“ (lb-leh-11) vs. „seit 2023 ausgenommen“ (lb-leh-07).
  • Lösung (2026-09-11): KB-intern entschieden (lb-azm-05, Stand 2026-07, bestätigt lb-leh-07): Lehrlinge sind seit 1.1.2023 ausgenommen (volles Lehrlingseinkommen) — lb-leh-11 als überholt kennzeichnen; Umsetzung nach lb-leh-07/azm-05.

B2. Kleinwohnungsgrenzen (lb-sac-09 vs. lb-sac-10)

  • Streitgegenstand: m²-Bänder für begünstigte arbeitsplatznahe Unterkünfte — 35/45 m² (lb-sac-09) vs. 30,140 m² (lb-sac-10, „bis 2024“).
  • Lösung (2026-09-11): via RIS-SBV § 2 Abs 7a (Fassung idF BGBl II 290/2024, RIS gültig ab 25.10.2024) — beide Positionen sind zeitraumabhängig richtig:
    • Geltendes Recht: arbeitsplatznahe Unterkunft (Wohnung, Appartement, Zimmer), die nicht den Mittelpunkt der Lebensinteressen bildet — bis 35 m² kein Sachbezug (Z 1); mehr als 35 bis 45 m²: Abs-1- oder Abs-7-Wert um 35 % vermindert, wenn die Unterkunft durchgehend höchstens zwölf Monate vom selben AG zur Verfügung gestellt wird (Z 2); anteilige Aufteilung der Wohnfläche bei gemeinsamer Nutzung (Z 3).
    • lb-sac-10 (30,140 m²) = alte Fassung (§ 2 idF vor BGBl II 290/2024; RIS-Fassungsgrenze 24.10.2024) → als historisch kennzeichnen; Umsetzung nach lb-sac-09 (35/45) für Bezugszeiträume ab 2024 (LZP-Anwendung vgl. § 8 Abs 12 EuroStUV, RIS-Beachte; Volltext nicht geladen — Kleinverifikation bei Implementierung).
  • Korrektur zur Auflösungsvorlage: die Kleinwohnungs-Regel steht in § 2 Abs 7a SBV (nicht Abs 3).

B3. Pensionisten-Begünstigung (lb-sac-02)

  • Streitgegenstand: Mitarbeiterrabatt-Begünstigung (§ 3 Abs 1 Z 21 EStG) für Pensionisten — LStR 2002 Rz 104 (keine „Arbeitnehmer“ iSd Bestimmung) vs. geänderte Briefing-Ansicht.
  • Lösung (2026-09-11):genuine Divergenz, beide Positionen dokumentiert: BFG 15.10.2024, RV/3100422/2024 (fortsetzend RV/7105649/2017) gewährt die Begünstigung auch (ehemaligen) Dienstnehmern/Pensionisten; Amtsrevision erhoben, VwGH ausständig. Laufende Praxis konservativ nach LStR Rz 104; BFG-Linie mit Ablage vermerken. LStR-Volltext lizenzgebunden (findok), bewusst nicht geladen; Inhalt über BFG-Berichterstattung (Nutzer-Webrecherche, ÖStZ-Rechtsnews 36357).
  • Rest offen: Ausgang der VwGH-Revision abwarten; danach Praxis-Linie festlegen.

B4. Band 34 Monate (lb-jug-01 vs. lb-pra-02)

  • Streitgegenstand: Ausbildungspflichtgesetz — Bandangaben „34 Monate“ in den Briefings (lb-jug-01 vs. lb-pra-02).
  • Lösung (2026-09-11): via RIS-APflG: kein 34-Monats-Band im Gesetz. § 4 Abs 4: ausbildungsfreie Zeiträume bis zu drei Monaten innerhalb von zwölf Kalendermonaten stellen keine Verletzung der Ausbildungspflicht dar (dasselbe gilt für Wartezeiten trotz Bereitschaft); § 6: vorzeitige Lösung ohne Kündigungsfristen/-termine knüpft an § 5 Abs 3 Z 2 (Beschäftigung nicht mit Perspektiven-/Betreuungsplan vereinbar) — nicht an ein 4-Monats-Kriterium. lb-pra-02 („4 Monate“) korrigieren; Schwelle ist 3 Monate (§ 4 Abs 4).

B5. Aufstiegsschaden (glb-07 vs. beh-04)

  • Streitgegenstand: Bemessung des Aufstiegsschadens („3 Monatsentgelte“ vs. „3 Monate Differenzbetrag“), Zuordnung der € 1.000, Schlichtungsstellen-Bezeichnungen.
  • Lösung (2026-09-11): via RIS-GlBG § 12 und BehG (Art. 2) §§ 7e/7i:
    • Bemessung = „Entgeltdifferenz für mindestens drei Monate“ — GlBG § 12 Abs 5 Z 1 („die Entgeltdifferenz für mindestens drei Monate, wenn … bei diskriminierungsfreier Auswahl beruflich aufgestiegen wäre“) und BehG § 7e Abs 2 Z 1 („die Differenz für mindestens drei Monate zwischen dem Entgelt … und dem tatsächlichen Entgelt“); glb-07 („3 Monatsentgelte“) ist falsch.
    • € 1.000 = Belästigung — GlBG § 12 Abs 11, BehG § 7i Abs 1: angemessener, mindestens jedoch 1 000 € Schadenersatz (Zuordnung im glb-07-Hinweis korrigieren). Bestbewerber: mindestens zwei Monatsentgelte (GlBG § 12 Abs 1 Z 1; BehG § 7e Abs 1 Z 1) oder bis € 500 bei bloßer Verweigerung der Bewerbungsberücksichtigung (§ 12 Abs 1 Z 2; § 7e Abs 1 Z 2).
    • Schlichtungsstellen: je Gesetz eigene Bezeichnung (GlBG: Schlichtungsstelle/Gleichbehandlungskommission; BehG: Schlichtungsstelle für Menschen mit Behinderung).
  • Rest offen: exakte §-Verweise der Schlichtungsstellen (GlBG/BehG) bei Umsetzung gegen RIS prüfen.

B6. Fakultative Betriebsvereinbarungen (lb-brt-20 vs. lb-brt-22)

  • Streitgegenstand: BV-Katalog § 97 Abs 1 ArbVG — „Z 7Z 26“ (lb-brt-20) vs. „Z 7Z 27“ (lb-brt-22).
  • Lösung (2026-09-11): via RIS-ArbVG § 97 Abs 1 (idF BGBl I 110/2024, gültig ab 1.1.2025): der Katalog endet mit Z 27 „Festlegung von Rahmenbedingungen für Arbeit in Telearbeit“. „Z 7Z 27“ korrekt (lb-brt-22 ); lb-brt-20 („Z 26“) = Stand vor 2025.

B7. GF-Beteiligungsschwellen (lb-gsv-11 vs. lb-gsv-06)

  • Streitgegenstand: SV-Zuständigkeit von GmbH-/FlexKap-Geschäftsführern — „50 % in allen Fällen“ (lb-gsv-11, 2025-07) vs. „>25 %/<25 %“ (lb-gsv-06, 2026-07).
  • Lösung (2026-09-11): via RIS: 25 %-Schwelle gesetzlich — EStG § 22 Z 2: „wesentlich beteiligt“, wenn der Anteil am Grund-/Stammkapital mehr als 25 % beträgt (Vergütungen an Wesentlich-Beteiligte = sonstige selbständige Arbeit); § 47 Abs 2 EStG: Dienstverhältnis (§ 25 Abs 1 Z 1 lit b) auch bei nicht wesentlich Beteiligten; ASVG § 4 Abs 2: als DN gilt jedenfalls, wer nach § 47 Abs 1 iVm Abs 2 EStG lohnsteuerpflichtig ist; GSVG § 2 Abs 1 Z 3: zu Geschäftsführern bestellte Gesellschafter WK-zugehöriger GmbH/FlexKap — soweit nicht schon nach ASVG versichert — ohne Beteiligungsschwelle im Wortlaut. Normenkette: > 25 % → § 22 Z 2 → GSVG; ≤ 25 % → § 47 Abs 2/§ 25 → ASVG. lb-gsv-06 übernehmen; lb-gsv-11 („50 %“) als überholt kennzeichnen.

B8. GKV-Version (lb-asc-01 vs. lb-asc-07)

  • Streitgegenstand: Grenzwerteverordnung — Version 2020 (lb-asc-01) vs. 2021 (lb-asc-07).
  • Lösung (2026-09-11): via RIS-GKV § 0: beide Versionen überholt — RIS führt die Grenzwerteverordnung 2025 (BGBl II 253/2001 idF BGBl II 339/2025; Kurztitel/Abkürzung mit Wirksamkeit 31.12.2025 geändert). lb-asc-01 und lb-asc-07 auf GKV 2025 aktualisieren (Arbeitnehmerschutz-Arbeitsstoffe — kein Payroll-Kernwert).

B9. § 7 AZG Ablehnungsrecht (lb-ues-01 vs. lb-ues-04)

  • Streitgegenstand: Fundstelle des Überstunden-Ablehnungsrechts — „§ 7 Abs 1“ (lb-ues-01) vs. „§ 7 Abs 6“ (lb-ues-04).
  • Lösung (2026-09-11): via RIS-AZG § 7 (idF BGBl I 53/2018, gültig ab 1.9.2018): das Ablehnungsrecht steht in Abs 6 — AN können Überstunden nach § 7 und § 8 Abs 1/2 ohne Angabe von Gründen ablehnen, wenn dadurch die Tagesarbeitszeit von zehn Stunden oder die Wochenarbeitszeit von 50 Stunden überschritten wird; Benachteiligungsverbot (Entgelt, Aufstiegsmöglichkeiten, Versetzung); Kündigung binnen zwei Wochen bei Gericht anfechtbar (§ 105 Abs 5 ArbVG sinngemäß). Abs 1 regelt die 17-Wochen-Durchrechnung (Ø 48 h) — für das Ablehnungsrecht irrelevant. lb-ues-01-Zitat „§ 7 Abs 1“ auf Abs 6 korrigieren.

B10. EuGH-Akte (lb-zer-01 vs. lb-zer-02)

  • Streitgegenstand: Zeiterfassungsurteil — C-254/18 (lb-zer-01) vs. C-55/18 (lb-zer-02).
  • Lösung (2026-09-11): (Webquellen — EuGH nicht im RIS): zwei verschiedene Urteile zu verschiedenen GegenständenC-55/18 (CCOO, 14.5.2019): objektive, verlässliche Zeiterfassung (Saldenaufzeichnungen unzureichend); C-254/18 (Syndicat des cadres de la sécurité intérieure, 11.4.2019): 17-Wochen-Durchrechnungszeitraum (Ø 48 h/Woche). lb-zer-01 für die Zeiterfassungspflicht auf C-55/18 korrigieren; C-254/18 allenfalls für den 17-Wochen-Bezug. Die KB-Schlussfolgerungen bleiben identisch; der §-Zitierkonflikt lb-zer-01 („§ 12 Abs 2a vs. § 12a AZG“, C3) ist davon unberührt.

B11. HBG-Jahresangaben im IESG (lb-ins-06)

  • Streitgegenstand: „2025: € 13.860“ vs. „2026: € 6.930“ / 1,5× € 10.395 im selben Briefing.
  • Lösung (2026-09-11): via RIS-IESG § 1: alle drei Werte sind HBG-Relationen desselben Jahres (2026) — Abs 4: Grenzbetrag = das Zweifache der HBG (§ 45 Abs 1 ASVG — der IESG zitiert selbst § 45 Abs 1, konsistent mit der in A8 gelösten Normenkette § 45 Anwendung / § 108 Feststellung), bei nach Zeiträumen bemessenen Ansprüchen je Tag des Entlohnungszeitraums vervielfacht (nicht zeitraumbezogene: je Tag des Kalendervierteljahres; Zeitguthaben-Stunden: je Stunde ein Viertel der Tages-HBG); Abs 4a: Abfertigungen bis zur einfachen HBG pro Monatsbetrag in voller Höhe, darüber bis zur zweifachen in halber Höhe → wirksame Obergrenze 1,5× HBG je Monatsbetrag. HBG 2026 = 6.930 €/Monat (231 €/Tag; A8) → 1× = 6.930 · 1,5× = 10.395 · 2× = 13.860; das Label „2025“ auf € 13.860 ist falsch (2× HBG 2025 wäre 12.900). Implementierung als HBG-Relationen je LZP (Parameter); Jahreswerte aus der ASVG-Kundmachung nachführen (GP8).

B12. DSB-Speicherdauer abgelehnter Bewerber (lb-mel-03, innerer Widerspruch)

  • Streitgegenstand: 6 Monate (DSB-D123.085/0003-DSB/2018) vs. „sieben Monate“ später im selben Briefing.
  • Lösung (2026-09-11): KB-intern gelöst: maßgeblich sind 6 Monate (DSB-Gutachten bereits dokumentiert); „sieben Monate“ = Tippfehler der Quelle.

B13. AU-Kontingent Rechenbeispiel (lb-asc-15 vs. lb-krs-08)

  • Streitgegenstand: 42 Kalendertage (6 Wochen) im Rechenbeispiel trotz „seit vier Jahren im Unternehmen“ vs. Stufentabelle/lb-krs-08 (2026-07: ab 2. Dienstjahr 8 Wo 100 % + 4 Wo 50 % = 56 Tage); AU-Teilrechnung 43+13 = 56 konsistent.
  • Lösung (2026-09-11): via RIS-EFZG § 2: 56 Kalendertage (= 8 Wochen) korrekt. Abs 1: Entgeltfortzahlung bei Krankheit 6 Wochen (bis 1 Jahr Dienstzeit) / 8 Wochen (ab 1 Jahr) / 10 Wochen (ab 15 Jahren) / 12 Wochen (ab 25 Jahren), jeweils weitere 4 Wochen halbes Entgelt; Abs 5: bei Arbeitsunfall/Berufskrankheit 8 Wochen (ab 15 Jahren 10 Wochen) unabhängig vom Krankheits-Kontingent. 42 Tage entspricht nur dem 1. Dienstjahr → Beispielwerte der Quelle korrigieren; lb-krs-08-Stufentabelle und AU-Teilrechnung (43+13 = 56) bestätigt.

B14. OGH-Folgepflicht (lb-grz-08)

  • Streitgegenstand: Judikatur (9 ObA 51/99m, 9 ObA 48/00z: kollektivvertragliche Lohnfolgen über § 905 ABGB) vs. Quellenkritik (Reissner: mit § 905 ABGB „unhaltbar“).
  • Lösung (2026-09-11):genuine Judikatur-Divergenz: RIS bestätigt nur den §-905-Abs-1-ABGB-Wortlaut (Erfüllungsort: Verabredung → Natur/Zweck des Geschäfts → Wohnsitz/Niederlassung); die Folgenlehre ist normativ nicht entscheidbar. Beide Positionen dokumentiert beibehalten; Umsetzungsentscheidung zurückgestellt (kein Payroll-Kernwert — Verantwortlichen-Entscheidung).

B15. Versicherungswert bei EW € 22.500 (lb-bsv-16 vs. lb-bsv-12)

  • Streitgegenstand: € 3.905,31/32 (lb-bsv-16) vs. € 4.610,29 (lb-bsv-12) — Jahresstand?
  • Lösung (2026-09-11): via RIS-BSVG § 23 Abs 2: Jahresstand-Differenz bestätigt — der Versicherungswert ist ein Hundertsatz des Einheitswerts (Progressionstabellen: 13,34110 % bis 5 000 € … 2,13087 % ab 43 700 €), jeweils zum 1. Jänner eines jeden Kalenderjahres neu festzustellen und auf Cent zu runden; die Hundertsätze sind ab 1. Jänner (ausgenommen 2000/2001) mit der jeweiligen Aufwertungszahl (§ 45 BSVG) zu vervielfachen (Rundung auf fünf Dezimalstellen). € 3.905,31/32 = Kontext Beitragsjahr 2023 (historisch); € 4.610,29 = Wert 2026 (lb-bsv-12 ). Je Beitragsjahr berechnen/parametrisieren (Aufwertungszahl); 2026: 4.610,29.

B16. Feiertagsarbeitsentgelt (wk-akt-07 vs. wk-akt-01)

  • Streitgegenstand: BMF-Antwort „bei entsprechendem Gesetzesbeschluss ab 2026 steuerfrei“ (wk-akt-07) vs. „ab 1.1.2026 dauerhaft steuerfrei“ (wk-akt-01).
  • Lösung (2026-09-11; Bezugszeitraum RIS-textverifiziert 11.09.2026, estg_par124b.txt/estg_par68_2026a.txt): via RIS-EStG § 68 Abs 1 (idF BGBl I 43/2026, Inkrafttreten 1.7.2026): „… sowie Feiertagsarbeitsentgelt gemäß § 9 Abs. 5 ARG oder vergleichbarer gesetzlicher Regelungen sind insgesamt bis 400 Euro monatlich steuerfrei.“ Bezugszeitraum: § 124b Z 492 (Abs 1 idF BGBl I 4/2026, LZP 2026, Aufrollung 31.05.2026, ohne „vergleichbarer gesetzlicher Regelungen“) → Z 494 (Abs 1 idF BGBl I 43/2026, Aufrollung 30.09.2026, mit „vergleichbarer gesetzlicher Regelungen“) → Anwendung ab Lohnzahlungszeiträumen 2026. wk-akt-01-Linie maßgeblich („ab 1.1.2026 steuerfrei“, 400-€-Korridor); BMF-Vorbehalt in wk-akt-07 als überholt kennzeichnen. Deckungsgleich mit RQ Abschnitt 5 (§ 68 Abs 1).

B17. 12-Monats-Basis bei reduziertem Entgelt (lb-end-13)

  • Streitgegenstand: VwGH vs. LStR zur 12-Monats-Basis des § 67 Abs 6 bei reduziertem Entgelt; Zitat „§ 67 Abs 1 Z 1“.
  • Lösung (2026-09-11): 🔧 Zitat gelöst · inhaltlich ⚠ offen. RIS-EStG § 67 Abs 6 (idF BGBl I 97/2025, gültig ab 1.1.2026): Z 1 — 6 % auf ein Viertel der laufenden Bezüge der letzten zwölf Monate, höchstens jedoch Neunfaches der monatlichen HBG (§ 108 ASVG); Z 2 — dienstzeitabhängige Zwölftel-Stufen (3/12 … 12/12 der 12-Monats-Bezüge), gedeckelt mit dem Dreifachen der monatlichen HBG je Monat (KB-Wert € 20.790 = 3 × 6.930 konsistent); Z 3 — Kürzung um während der Dienstzeit bereits erhaltene Abfertigungen; Z 5 — Abs 2 (Jahressechstel) gilt nicht. „§ 67 Abs 1 Z 1“ (lb-end-13) ist unbelegbar (Abs 1 Z 1 = 0-%-Stufe des Staffeltarifs) → Zitat auf § 67 Abs 6 korrigieren. Der inhaltliche Streit (VwGH 2021/13/0004: Krankengeld in die 12-Monats-Basis einbeziehen vs. LStR-Praxis: 12 Monate voller Bezüge) bleibt genuine Divergenz — beide Positionen dokumentiert, Verwaltungspraxis unverändert.
  • Rest offen: lb-end-14-Zählweise „letzter Satz des § 67 Abs 6 (Z 7)“: Abs 6 endet bei Z 5; gemeint ist plausibel der letzte Satz der Z 2 (Dreifach-HBG-Deckel — am RIS verifiziert existent) → Quellen-Garbel; Zitat bei Übernahme korrigieren.

B18. Geringfügigkeits-/Umwandlungsstreit (lb-bso-11)

  • Streitgegenstand: Auflösungsabgabe bei Umwandlung geringfügiger in vollversicherungspflichtige Beschäftigung — BMASK/Lehre vs. Schrank vs. GKK (dreifach dokumentiert).
  • Lösung (2026-09-11):genuine Divergenz, keine autoritative RIS-Lösung: alle drei Positionen beibehalten. Für die Abrechnungspraxis als Default dokumentieren: GKK-Verfahrensweise (Lohnschwankungen → Änderungsmeldung, keine Auflösungsabgabe), mit Hinweis auf den BMASK/Schrank-Dissent.

C. Einzelne offene Punkte

C1. Rechtsprechung vs. Finanzverwaltung (Spannungsverhältnisse)

  • 183-Tage-Regel: Finanzpraxis vs. UFS Salzburg (lb-rei-01/02/08) ⚠
  • Teleworker-Fahrten: Finanz vs. BFG/VwGH (lb-rei-07) ⚠
  • § 67 EStG: VwGH-Spannung Abs 10 vs. Abs 1/2 (lb-sac-13); lb-end-13/14 (s. B17: §-Zitat auf Abs 6 korrigiert, 12-Monats-Inhalt bleibt ⚠; „Z 7“-Zählweise = Quellen-Garbel — Abs 6 endet bei Z 5, gemeint plausibel letzter Satz der Z 2 [Dreifach-HBG-Deckel], RIS-verifiziert)
  • Pendlerpauschale: lb-pen-01 PendlerVO § 2 Abs 3 (Zeitdauer) vs. BMF-FAQ (Entfernung) ⚠

C2. Werte-Fehler / Tippfehler in Quellen (⚠)

  • lb-pen-09: Tabellenwert € 3.672 beim aliquoten großen PP > 60 km — rechnerisch € 2.448 (vermutlich Druckfehler)
  • lb-prm-04: Quell-Tippfehler vereinfachter 6 %-Tarif — maßgeblich die verifizierte §-67-Staffel in RECHTSQUELLEN-Privat.md
  • lb-end-21: Quell-Typo „€ 1.644,394"
  • lb-end-22: Rechenbeispiel „sechs Monatsentgelte" = € 31.500, aber = 10,5 × € 3.000
  • lb-pvs-10: Teilgutschrift € 993,24 vs. Fn 993,74 (Setzfehler)
  • lb-pvs-06: Tabellenzeile „1.11.2027 bis 1.2.2027" (Enddatum vor Startdatum — plausibel 1.2.2028)
  • lb-bsv-18: „ab 1.1.2022: € 1.500" vermutlich 2002 (Tippfehler) + Zehntelregelungs-Widerspruch 20002008 vs. 2009
  • lb-bsv-12: Einkommensfaktoren 2026 mit Fn auf „Werte 2023"-VO (BGBl II 2022/459)

C3. Verstümmelte / unsichere Gesetzeszitate (⚠/)

  • lb-lsd-13: „§ 14 Abs 1 Z 1 und 28" — RIS-Verifikation vor Implementierung
  • lb-aug-01/02: „§ 11503/§ 1503 Abs 30 ABGB" — vermutlich § 1153 Abs 30 ABGB, nicht in legal_bases, RIS
  • lb-brt-15: „§ 40 BRWO" — vermutlich § 40 ArbVG, RIS
  • lb-bnd-37: „des 3 § oder § 17 GlBG" (verstümmelt)
  • lb-bnd-38: FN § 15b vs. Text § 15a AVRAG
  • lb-kvs-03: „§ 120 Z 3 ASVG" für Mutterschaft — vermutlich Z 4 (Export-Garbling)
  • lb-gsv-02: Zwischenüberschrift „§ 35 Abs 2 Z 3 GSVG" vs. Fließtext „§ 25 Abs 2 Z 3"
  • lb-bsv-15: § 23 Abs 2 vs. Abs 3 lit f BSVG; lb-bsv-07/01: § 20 Abs 2 Z 2 vs. Abs 2
  • lb-brt-06: „§ 109 Abs 1 Z 1a" vs. „Abs 1a" ArbVG
  • lb-pvs-13: § 254 Abs 6 vs. Abs 7 ASVG
  • lb-zer-01: § 12 Abs 2a vs. § 12a AZG (Bezeichnungskonflikt)
  • lb-nsc-03: „§ 10a NSchG" — vermutlich § 10a UrlG
  • lb-asc-06: „§ 34 Abs 3 AStV" — vermutlich § 36 Abs 3
  • lb-ins-08: „4 Ob 39/39 = EvBl 1980/127" — vermutlich Zitierfehler

C4. Fehlende §-Fundstellen / ohne Beleg (⚠/)

  • lb-sac-18: €-14,53-Parkplatz ohne SV-/LSt-Kategorisierung in der Quelle
  • lb-sac-16: Incentive-Reisen nur mit LStR-Rz, keine §-Ebene
  • lb-dvh-01: Epidemiegesetz-Entgeltfortzahlung ohne §-Zitat
  • lb-end-11/08: Quellen ohne Normzitate — legal_bases notbehelfsweise aus OGH-Entscheidung (lb-end-11) bzw. aus lb-end-05 übernommen und markiert
  • lb-mel-08: keine §-Zitate für SV-An-/Abmeldung / mBGM
  • lb-sva-14: A12 im Export doppelt vergeben; Haupt-Beitragssätze fehlen; A01A03 ohne AMPFG-Zitat
  • lb-sva-16: Pensionisten-KV-Satz 6 % (2026) in RECHTSQUELLEN nicht erfasst + Garbel „§ 8 Abs 1 Z lit a und b ASVG"
  • lb-sva-15: SV-Verjährungsfristen nur per Kommentarfundstelle (§ 68 ASVG SV-Komm); RQ-Ergänzung Rückforderungsprozesse
  • lb-azm-05: „§ 7-AZG" nur Quellen-Einschätzung („wohl")
  • § 49a ASVG: in keiner Batch-4-Quelle zitiert — offener GP0-Punkt bleibt quellenoffen
  • ASchV/NSchG: in RECHTSQUELLEN nicht erschlossen

C5. Bewusst offene Rechtsfragen ()

  • lb-ges-02: Kundengeschenke ohne generelle SV-Wertgrenze
  • lb-bso-02: ALV-Ersatzquoten fehlen in der Quelle (bewusst offen)
  • lb-dvh-04: Entgeltanspruch streikferner AN bei AG-zurechenbarem Streik — laut Quelle mangels Grundlagen/Praxis ausdrücklich ungeklärt; Abzug überlassener Arbeitskräfte bei Streikbeginn (Lehre ja, keine Rsp)
  • lb-lsd-08: 10 %-Grenze aus LSDB-Richtlinien 2015 — Verwaltungsrichtlinie, keine Norm
  • lb-rhz-03: MAV-START-EU-Konflikt ⚠
  • lb-nsc-01: NSchG-Beitrag 2026 (3,8 %) nur „vorerst" — ohne BGBl-Beleg (Wert selbst = RQ 3,80)
  • lb-bnd-40: OGH 9 ObA 72/21k nur „dürfte nicht mehr haltbar" ⚠
  • lb-ins-02: OGH-Gesamtvergleich (9 ObA 17/03w) vs. Autor-ME Gruppenvergleich — Methodenstreit, dokumentiert

C6. Alte Quell-Stände (nur mit Stand-Kennzeichnung verwenden; Vorzug für neuere Briefings)

  • leh-Cluster: teils 2024-03 / 2025-08
  • gsf/vst/lei: teils 2025-06; son-01/02/03: 2025-06 (Abgleich ↔ lb-son-04 2026-08 erfolgt, Werte deckungsgleich bis HBG-SZ 6.930/13.860 € 2026)
  • lb-sva-05: Stand 2025-06 gekennzeichnet
  • lb-bsv-08: Stand 2025-01 (kein Wertkonflikt)
  • lb-end-19/24/26: alte Stände 2025-06
  • lb-url-15: Werte (€ 620/€ 2.100/6 %) ohne Jahresangabe in der Quelle — mit Stand 2026-06 geführt

C7. Zukunftslegistik / ausstehende Verkündungen (⚠)

  • wk-akt-05/06: SV-Werte 2027 — „voraussichtlich" (Nr. 13) vs. „von der ÖGK veröffentlicht" (Nr. 14); Verordnungsverlautbarung noch ausständig, alle 2027er-Werte ⚠
  • wk-akt-12: Mitarbeiterprämie 2026, Aktivpension, Telearbeitspauschale 2027 = Entwurfs-/Regierungsvorlagen-Stand („bleibt abzuwarten")
  • wk-akt-04: DAG 23 % ab 1.1.2027 (BgLG 2027/2028) + Absenkung 21 % ab 2030 — vor Implementierung an BGBl verifizieren
  • wk-akt-05: „Sonntags-Siebtel"-ÖGK-Clearing ohne erkennbare Rechtsgrundlage (WIKU-Kritik)

D. Scope-Lücken — / Beschaffungskandidaten für Folgebatches

Nicht im Korpus enthalten; Querverweise in den Einträgen bestehen bereits:

Thema Verweis-Entry Anmerkung
Personalrabatte bis 2015 lb-sac-02
Telearbeitspauschale lb-sac-15
Ansprüche während der Mutterschutzfrist Scope-Entscheidung fehlt, auch Plan 8.13 nicht (Wochengeld = DG-Berechnung)
Corona-Kurzarbeit lb-vor-03
Pfändungsrechtliche Behandlung von Sonderzahlungen lb-pfa-05
Mustervereinbarung Darlehen/Vorschüsse lb-lvr-02 Rückzahlung selbst → lb-end-25; Mustervereinbarung offen
Leitende Angestellte in der Rechtsprechung lb-lei-01
Überstundenpauschale/All-in-Gehalt lb-zus-08
„Dienstvertrag:"-Briefings lb-ent-03
Schadensausgleich nach DHG lb-dnh-01 § 3-DHG-Fristenstreit (hL 6 Monate vs. Mindermeinung 3 Jahre); SV-/LSt-Behandlung abgezogener Beträge

Erledigt mit Batch 38 (Querverweise nachgetragen): Sonderzahlungen-Steuer, Darlehen/Vorschüsse, Lohnzettel/BGN, Jugendliche-Arbeitszeit, Zeiterfassung, Belästigung, Gefahrenevaluierung, Entgeltfortzahlung Feiertagen, Bildungskarenz, Abfertigung Alt, Telearbeit, Motivkündigung, Prämien bei Beendigung, Kündigungs-/Entlassungsschutz BR, BV-Briefings, Dienstfreistellung.


E. Prozess- & Infrastruktur-offen

  1. Copilot-Deployment (): Layer-1-Volltexte sind lizenzbedingt nicht im Repo — der RAG/Skills-Bereitstellungspfad muss separat lizenkonform geregelt werden, bevor das Korpus als Copilot-Fundament genutzt werden kann.
  2. ID-Lücken by design: lb-brt-24, lb-end-07, lb-bso-08 existieren nicht (Nummern durch Fossil-Korrekturen ausgeschieden, nie wiederverwendet) — bei Suche nicht als Fehler lesen.
  3. Intake-Artefakte dokumentiert, bewusst nicht rekonstruiert: truncierte Verweisstellen/Muster (Batch 8), Export-Links ohne Ziel (lb-asc-14/15 „siehe hier"), WIKU-Artikelnummer-Doppelvergaben (Nr. 12/13/14), „1.1.206"-Tippo (Nr. 2), Vorwort/Artikel-Abweichungen (Nr. 10), GZ-Schwankungen — Kuratierung folgt jeweils dem Artikelinhalt.
  4. Bgld-Track (Nutzer-Review): dortiger Prüfpunkt „Krankengeldumlage § 62" ist nach dem Privat-Track-Befund gegen denselben RIS-Stand zu verifizieren.

Nächste Schritte (konsolidiert — nach der A-/B-Lösungsrunde und 2. Verifikationsrunde 2026-09-11)

  1. RIS-Klärrunde (Plan 8.12) — Restagenda nach der 3. RIS-Runde (11.09.2026): offen bleiben A3 („Formel 7“/Verwaltungspraxis — blockiert nur die Prämienoptimierung, nicht den GP4-Kern; konservative GP3-Verteilung als Default umgesetzt), A4-All-In (AMS-Abklärung) und DZ-WKO-Satzverifikation (8.11; Umsetzung läuft flag-gated); A7-2026-GFG in GP4 gelöst (§ 810 Abs 3 ASVG Aufwertungsaussetzung — GFG 551,10, DAG-Grenze 826,65, §-19a-Pauschale 83,49 €, UV 6,50 € abgeleitet); erledigt in der 3. Runde: A6-ALV-Entfall-Wortlaut (AlVG § 1 Abs 2 lit e 2027-Fassung, NOR40280219 ), A9-AZR-Werte (1.273,99/1.308,39, ASVG § 293 Anm. 2 ), A10-Altrecht (APG § 1 Abs 3 ), A4-Zitierstruktur (Art. 2 § 27 + Art. 7 § 82 Abs 7/8 ), A1-Zitierkorrektur (Z 440 lit c ), B16-Bezugszeitraum (Z 492/494 ); bereits vorher erledigt: 6 %-Fixsatz § 67 Abs 3 idgF (A5 ), GSVG § 48 + §-45/§-108-Zitierkette (A8 ), § 82 Abs 7/8 AlVG-Normbasis (A4 ), Bonus-Maxima § 5 Abs 4 APG idgF (A10 ), A6-BgBG-Identität (BGBl I 62/2026, verkündet) + §-25-Doppelfehlzitat (); B-Familien mit der B-Lösungsrunde 2026-09-11 erledigt (s. Abschnitt B) — Restpunkte s. Punkt 2.
  2. B-Runde-Rest (2026-09-11): B3 VwGH-Ausgang der Amtsrevision (BFG RV/3100422/2024, fortsetzend RV/7105649/2017) abwarten — bis dahin Praxis konservativ nach LStR Rz 104; B14 Umsetzungsentscheidung zurückgestellt (Verantwortlichen-Entscheidung); B18 GKK-Verfahrensweise als Praxis-Default dokumentiert, Dissent beibehalten; B17 inhaltlich ⚠ (VwGH 2021/13/0004 vs. LStR-Praxis; Zitat korrigiert). Kleinverifikationen: B2 LZP-Anwendung (§ 8 Abs 12 EuroStUV-Volltext), B5 Schlichtungsstellen-§-Verweise (GlBG/BehG) bei Umsetzung — B16-Bezugszeitraum RIS 11.09.2026 (Z 492/494, s. B16).
  3. AMS-Abklärung (A4-Rest): All-In-Oberwert-Basis (AMS-Stellungnahme/Praxis-RL einholen) — Ersatzquote (27,5 % Blockzeit 2026) und ÜStd-Behandlung sind geklärt.
  4. A3-Reststatus (nach GP4): blockiert nur noch die Prämienoptimierung („Formel 7“), nicht den umgesetzten GP4-Kern (SV-Verteilung konservativ nach GP3-Default: §-68-Zuschläge verbleiben in der laufenden SV-Beitragsgrundlage).
  5. Folgebatches: D-Liste mit Pilotmandant abstimmen (Plan 8.13, inkl. Mutterschutz-/Karenz-Block).
  6. 2027er-Werte: C7 erst nach Verordnungsverlautbarung/BGBl-Endfassung in die Engine.
  7. Engine-Protokollnotizen aus der A-Runde: WF-Wien-Zuschlag (+0,25/0,25 ab 1.1.2026) als rule parameter umgesetzt (GP4, at_sv_wf_vektor); Geringfügigen-Beiträge in GP4 parametrisiert (at_sv_geringfuegig: UV 6,50 € abgeleitet/Selbstversicherung 83,49 €; §-19a-Zahlung direkt an den Träger — KEIN Lohnabzug, SV-Werte-2026 Fn. 9).
  8. Engine-Designnotizen aus der B-Runde: IESG-Grenzbeträge als HBG-Relationen je LZP parametrisieren (Grenzbetrag 2× HBG; Abfertigung 1× voll / darüber bis 2× halb → wirksam 1,5× je Monatsbetrag; B11); EFZG-Entgeltfortzahlungsstufen 6/8/10/12 Wochen + je 4 Wochen halbes Entgelt, AU/BK separat (B13); § 67 Abs 6-Zwölftel-Deckel Dreifaches der monatlichen HBG (2026: 20.790 €; B17); § 68 Abs 1-Feiertagsarbeitsentgelt im 400-€-Freibetrag ab LZP 2026 (B16); GF-Schwelle > 25 % für ASVG/GSVG-Zuständigkeitslogik (B7); SBV § 2 Abs 7a-Kleinwohnungswerte (B2); BSVG-Versicherungswert je Beitragsjahr aus Aufwertungszahl (B15).