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odoo-at-payroll/personalverrechnung/quellen/kv/oegb/texts/SI-2903_de.md
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fegger 5b629a5916 [ADD] personalverrechnung: machine-readable KV library (all current collective agreements)
Cross-checked catalogue of all currently valid Austrian collective
agreements, per the source policy: main source = the responsible
employer-side chamber, kollektivvertrag.at (OEGB-Verlag) as complete
cross-check baseline.

- oegb/: 593 variants from kollektivvertrag.at with full consolidated
  texts (JSON primary format, Markdown for review/diff) plus
  catalog.json/.csv; fetched via the portal's JSON servlets
  (dashboard/structure/slices/topics), resumable
- wko/: 614 current documents from the WKO KV database (1,820 branch
  overviews across 10 regions) with texts and catalog; match-report
  against the baseline: 407 pairs, 30 date disagreements flagged
- chambers/chambers.json: curated registry of chamber-side sources and
  publication gaps (GOeD member-only, RA/Notariat not public, OCR-less
  scan PDFs, missing hospital-doctors KV)
- kv-catalog.json/.csv: merged catalogue, 768 entries, chamber
  classification, main_source, cross_check status, manual_review lists
- tools/fetch_kv_portal.py / fetch_wko_kv.py / build_kv_catalog.py:
  stdlib-only fetchers and merge step, each with a --refresh diff mode
- RUNBOOK.md: update cycle for keeping the library current (annual,
  tied to the Wartung rhythm and KV rounds)

Lohntafel PDFs are linked but not downloaded; wage tables contained in
the KV texts are converted. No Odoo module changes.
2026-09-09 19:10:07 +02:00

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# BARS (Rettungs- und zugehörige Sanitätsberufe) W
- **Variante:** `SI-2903_de` (Gruppe `bars-rettungs-zugehoerige-sanitaetsberufe`)
- **Anstellungsart:** Arbeiter:innen, Angestellte
- **Bundesländer:** Wien
- **Gewerkschaft:** vida, GPA-djp
- **Gültig ab / Stand:** 2026-09-03 / 2026-09-03
- **Quelle:** https://www.kollektivvertrag.at/kv?variant-group-id=bars-rettungs-zugehoerige-sanitaetsberufe&variant-id=SI-2903_de&topic-id=1
- **Abgerufen:** 2026-09-09
## Teil: Anhang / Lohn/ Gehalt (Version 20260101, gültig ab 2025-12-31)
## VIII. Anhang für das Bundesland Wien 01. Jänner 2026
Dieser Anhang beinhaltet die bundeslandspezifischen, dem Anhang vorbehaltenen Bestimmungen des Kollektivvertrages, die einen integrierenden Bestandteil desselben bilden.
Redaktionelle Anmerkungen
Quelle: Gewerkschaft vida
### 1. Allgemeine Bestimmungen
1.1.
Ausgenommen vom Geltungsbereich dieses Anhangs sind
Praktikanten bzw Praktikantinnen sowie Volontäre bzw Volontärinnen. Volontär bzw Volontärin ist, wer sich kurzfristig ausschließlich zu Ausbildungszwecken in einer Einrichtung aufhält. Praktikant bzw Praktikantin ist, wer im Rahmen einer schulischen oder universitären Ausbildung aufgrund eines Lehrplanes bzw einer Studienordnung verpflichtet ist, praktische Tätigkeiten nachzuweisen.
1.2.
Für alle diesem Anhang des Kollektivvertrages unterliegende Arbeitnehmer bzw Arbeitnehmerinnen und Betriebe gültige Bestimmungen:
1.2.1.
Anrechenbare Vordienstzeiten
In Abänderung des § 29 (2) dieses Kollektivvertrages gilt, dass Vordienstzeiten im maximalen Ausmaß von nachweisbaren 5 Jahren in einschlägiger Tätigkeit angerechnet werden.
Im Rettungsdienst bleibt die zum 01.01.2006 gültige Regelung, wie im berufsgruppenspezifischen Teil erläutert, aufrecht, ausgenommen Arbeitnehmer bzw Arbeitnehmerinnen der Entlohnungsgruppe e.
1.2.2.
Erhöhung der Löhne und Gehälter
Die Erhöhung der Löhne und Gehälter erfolgt einheitlich nach Verhandlungsergebnis der jährlichen Kollektivvertragsverhandlungen.
Die ab 01.04.2026 in Kraft tretende Erhöhung der KV-Löhne und KV-Gehälter und Zulagen beträgt jeweils 2,60 %, wobei die Rundung kaufmännisch auf einen Cent erfolgt, außer bei Stundenlöhnen, diese werden auf den nächsten vollen Cent aufgerundet.
Die Ist-Bezüge und Zulagen bei Letzteren mit Ausnahmen von: Kinderzulage und Uniformreinigung werden ab 01.04.2026 mit 2,4 % angehoben, wobei die Rundung kaufmännisch auf einen Cent erfolgt, außer bei Stundenlöhnen, diese werden auf den nächsten vollen Cent aufgerundet
1.2.3.
Umreihung:
Nach zwei Jahren in der höchsten Gehaltsstufe kann der zuständige Betriebsrat vorschlagen, dass die:der Arbeitnehmer:innen aufgrund ihrer:seiner Leistung in die nächsthöhere Verwendungsgruppe eines Entlohnungsschemas umgereiht wird. Nächsthöhere bedeutet, dass der neue kollektivvertragliche Gehaltsansatz gemäß nächsthöherer Verwendungsgruppe den bisherigen Gehaltsansatz übersteigen muss. („Rösselsprung“). Die Erhöhung kann auf bestehende Überzahlungen angerechnet werden, sofern der Vorschlag des zuständigen Betriebsrates nichts ausdrücklich Abweichendes vorsieht. Der Arbeitgeber hat den Vorschlag zu prüfen und dem Betriebsrat innerhalb angemessener Frist eine begründete Rückmeldung zu geben.
### 2. Verwendungsgruppenschema
#### 2.1. Angestellte Verwaltungsdienst
Verwendungsgruppe I
Tätigkeiten, die keine besondere Ausbildung erfordern.
Verwendungsgruppe I a (neue Verwendungsgruppe für neue Dienstverhältnisse beginnend ab 01.04.2018)
Tätigkeiten, die einfache EDV- und Textverarbeitungskenntnisse voraussetzen, zB Büropersonal für einfache Tätigkeiten (zB Callcenter-Agent, Telefonist bzw Telefonistin, der/die Stationswart/in)
Verwendungsgruppe II (geänderte Fassung für neue Dienstverhältnisse beginnend ab 01.04.2018)
Angestellte mit Verrechnungsaufgaben, Angestellte von Jugendorganisationen mit abgeschlossener Berufsausbildung (während der ersten vier Jahre der Betriebszugehörigkeit)
Verwendungsgruppe III
Angestellte mit Branchenkenntnissen und Branchenerfahrung (Fakturierungskenntnisse), Verkaufsrepräsentanten bzw Verkaufsrepräsentantinnen, Angestellte von Jugendorganisationen mit abgeschlossener Berufsausbildung (ab dem fünften Jahr der Betriebszugehörigkeit), Angestellte der Lohnverrechnung und der Buchhaltung, Einsatzleiter bzw Einsatzleiterinnen des Rettungsdienstes, Haustechniker bzw Haustechnikerinnen, selbständige Materialverwalter bzw Materialverwalterinnen und Angestellte in der Breitenausbildung (Kurslehrer bzw Kurslehrerinnen)
Verwendungsgruppe IV
Gruppenleiter bzw Gruppenleiterinnen für Finanzbuchhaltung, Personalverrechnung, Transportbuchhaltung, EDV, Einkauf, Magazin, Controlling
Verwendungsgruppe V
Abteilungsleiter bzw Abteilungsleiterinnen für Finanz- und Personalverwaltung, Rettungsdienst, PR, Ausbildungswesen, Ärzte bzw Ärztinnen.
Verwendungsgruppe VI
Mitglieder der Geschäftsleitung, die für mehr als einen Geschäftsbereich verantwortlich sind und in deren Verantwortungsbereichen zumindest 100 hauptberufliche Arbeitnehmer bzw Arbeitnehmerinnen vollversichert beschäftigt sind.
Verwendungsgruppe Lehrlingsentschädigung
Lehrlinge im 1., 2., 3. und 4. Lehrjahr. Die Höhe des Anspruches auf Lehrlingsentschädigung richtet sich nach § 24a des Rahmenkollektivvertrages BARS.
#### 2.2. Rettungsdienst
Verwendungsgruppe A: Arbeitnehmer bzw Arbeitnehmerinnen des Rettungs- und Krankentransportdienstes einschl. KAT
Das Verwendungsgruppenschema A lt § 26 des Kollektivvertrages wird wie folgt ergänzt:
Verwendungsgruppe A3
Als Praxisanleiter bzw Praxisanleiterinnen können nur Lehrsanitäter bzw Lehrsanitäterinnen nach Stellenplan eingestuft werden.
#### 2.3. Speisenzusteller bzw Speisenzustellerinnen
Arbeitnehmer bzw Arbeitnehmerinnen im Essenszustelldienst sind Arbeiter bzw Arbeiterinnen und werden in das Entlohnungsschema p2 eingereiht.
Arbeitnehmer bzw Arbeitnehmerinnen, die für besondere Aufgabengebiete verwendet werden, sind in das Entlohnungsschema p1 einzureihen. Unter diese Aufgaben fallen u.a. Lagerverwaltung, Tourenplanung etc.
#### 2.4. Hilfsdienste, Transport- und Botendienste
Arbeitnehmer bzw Arbeitnehmerinnen, die für Hilfsdienste, Transport- und Botendienste eingesetzt werden, die keiner Ausbildung bedürfen.
#### 2.5. Ferialpraktikanten bzw Ferialpraktikantinnen, Ferialarbeiter bzw Ferial­arbeiterinnen
Schüler bzw Schülerinnen oder Studenten bzw Studentinnen, die in den Ferien ein Praktikum absolvieren und kein Pflichtpraktikum im Sinne der jeweils gültigen Ausbildungsbestimmungen zu absolvieren haben und daher lt Pkt 1.1 von den Regelungen des vorliegenden Kollektivvertrages ausgeschlossen sind.
#### 2.6. Notärzte und Notärztinnen
Gruppe 1: Notärzte bzw Notärztinnen ohne zusätzliche Facharztausbildung
Gruppe 2: Notärzte bzw Notärztinnen mit zusätzlicher Facharztausbildung
### 3. Gehaltstabellen Gültig ab 1. Jänner 2026
#### 3.1. Angestellte Verwaltung und Sonstige
Die Angestellten erhalten aufgrund ihrer Tätigkeit und der anrechenbaren Verwendungsgruppenjahre ein Brutto-Monatsgehalt nach der in der Folge angeführten Gehaltstafel.
Gehaltsordnung
Angestellte (in Euro)
Gültig ab 1. Jänner 2026:
| | Verw. Gr. I | Verw. Gr. Ia | Verw. Gr. II | Verw. Gr. III | Verw. Gr. IV | Verw. Gr. V | Verw. Gr. VI |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1. u. 2. VGRJ. | 2.379,87 | 2.467,83 | 2.555,81 | 3.063,32 | 3.965,35 | 5.337,70 | 8.131,51 |
| nach 2 -,,- | 2.476,84 | 2.577,15 | 2.677,44 | 3.238,80 | 4.198,14 | 5.657,63 | 8.790,82 |
| nach 4 -,,- | 2.573,79 | 2.686,72 | 2.808,34 | 3.414,37 | 4.431,04 | 5.977,58 | 9.337,46 |
| nach 6 -,,- | 2.670,78 | 2.804,83 | 2.939,86 | 3.589,82 | 4.663,98 | 6.297,50 | 9.884,15 |
| nach 8 -,,- | 2.774,51 | 2.922,94 | 3.071,39 | 3.765,27 | 4.896,77 | 6.617,57 | 10.430,80 |
| nach 10 -,,- | 2.879,38 | 3.041,09 | 3.202,76 | 3.940,85 | 5.129,71 | 6.937,49 | — |
| nach 12 -,,- | 2.984,07 | 3.159,19 | 3.334,28 | 4.116,31 | 5.362,59 | 7.257,41 | — |
| nach 14 -,,- | 3.088,82 | 3.277,24 | 3.465,66 | 4.291,77 | 5.595,41 | 7.577,35 | — |
| nach 16 -,,- | 3.193,69 | 3.395,42 | 3.597,16 | 4.467,22 | 5.828,31 | 7.897,28 | — |
| nach 18 -,,- | 3.245,96 | 3.454,41 | 3.662,85 | 4.555,08 | 5.944,70 | 8.057,35 | — |
Gültig ab 1. April 2026:
| | Verw. Gr. I | Verw. Gr. Ia | Verw. Gr. II | Verw. Gr. III | Verw. Gr. IV | Verw. Gr. V | Verw. Gr. VI |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1. u. 2. VGRJ. | 2.441,75 | 2.531,99 | 2.622,26 | 3.142,97 | 4.068,45 | 5.476,48 | 8.342,93 |
| nach 2 -,,- | 2.541,24 | 2.644,16 | 2.747,05 | 3.323,01 | 4.307,29 | 5.804,73 | 9.019,38 |
| nach 4 -,,- | 2.640,71 | 2.756,57 | 2.881,36 | 3.503,14 | 4.546,25 | 6.133,00 | 9.580,23 |
| nach 6 -,,- | 2.740,22 | 2.877,76 | 3.016,30 | 3.683,16 | 4.785,24 | 6.461,24 | 10.141,14 |
| nach 8 -,,- | 2.846,65 | 2.998,94 | 3.151,25 | 3.863,17 | 5.024,09 | 6.789,63 | 10.702,00 |
| nach 10 -,,- | 2.954,24 | 3.120,16 | 3.286,03 | 4.043,31 | 5.263,08 | 7.117,86 | — |
| nach 12 -,,- | 3.061,66 | 3.241,33 | 3.420,97 | 4.223,33 | 5.502,02 | 7.446,10 | — |
| nach 14 -,,- | 3.169,13 | 3.362,45 | 3.555,77 | 4.403,36 | 5.740,89 | 7.774,36 | — |
| nach 16 -,,- | 3.276,73 | 3.483,70 | 3.690,69 | 4.583,37 | 5.979,85 | 8.102,61 | — |
| nach 18 -,,- | 3.330,35 | 3.544,22 | 3.758,08 | 4.673,51 | 6.099,26 | 8.266,84 | — |
Vorrückungen in höhere Gehaltsstufen
Alle Arbeitnehmer bzw Arbeitnehmerinnen rücken nach jeweils zwei Jahren in die nächst höhere Gehaltsstufe vor. Haben diese die letzte Gehaltsstufe ihrer Verwendungsgruppe erreicht, verbleiben sie in dieser. Für vor Oktober 2006 eingetretene Arbeitnehmer bzw Arbeitnehmerinnen gelten die Bestimmungen bezüglich der Vorrückung wie folgt: Haben diese die letzte Gehaltsstufe ihrer Verwendungsgruppe erreicht, wird als Basis die nächste Verwendungsgruppe zur weiteren Entlohnung in Anwendung gebracht. Der Verbleib in der Verwendungsgruppe ist aufgrund der Tätigkeit erforderlich. Diese Vorrückung in die nächst höhere Verwendungsgruppe wird nur einmal unter oa Richtlinien angewendet.
#### 3.2. Rettungsdienst
Entlohnungsschema Rettungsdienst
ab 1. Jänner 2026
| | Entlohnungsgruppe | | | |
|---|---|---|---|---|
| Stufe | a | b | c | e |
| 1 | 3.156,23 | 2.507,25 | 2.290,48 | 2.214,58 |
| 2 | 3.234,03 | 2.563,53 | 2.339,02 | — |
| 3 | 3.312,09 | 2.619,68 | 2.387,34 | — |
| 4 | 3.390,74 | 2.676,63 | 2.435,45 | — |
| 5 | 3.469,10 | 2.740,82 | 2.483,74 | — |
| 6 | 3.547,61 | 2.806,92 | 2.531,90 | — |
| 7 | 3.680,00 | 2.877,05 | 2.580,57 | — |
| 8 | 3.813,09 | 2.947,65 | 2.628,85 | — |
| 9 | 3.945,48 | 3.047,05 | 2.677,00 | — |
| 10 | 4.077,16 | 3.148,75 | 2.729,23 | — |
| 11 | 4.209,35 | 3.281,69 | 2.784,99 | — |
| 12 | 4.340,86 | 3.415,40 | 2.842,04 | — |
| 13 | 4.473,27 | 3.548,93 | 2.901,25 | — |
| 14 | 4.605,78 | 3.681,30 | 2.961,60 | — |
| 15 | 4.737,46 | 3.813,51 | 3.022,11 | — |
| 16 | 4.909,87 | 3.945,76 | 3.083,46 | — |
| 17 | 5.082,43 | 4.078,72 | 3.145,12 | — |
| 18 | 5.254,71 | 4.209,93 | 3.206,76 | — |
| 19 | 5.427,44 | 4.342,91 | 3.268,28 | — |
| 20 | 5.600,45 | 4.474,42 | 3.329,78 | — |
| 21 | — | — | 3.391,15 | — |
Entlohnungsschema Rettungsdienst
ab 1. April 2026
| | Entlohnungsgruppe | | | |
|---|---|---|---|---|
| Stufe | a | b | c | e |
| 1 | 3.238,29 | 2.572,44 | 2.350,03 | 2.272,16 |
| 2 | 3.318,11 | 2.630,18 | 2.399,83 | — |
| 3 | 3.398,20 | 2.687,79 | 2.449,41 | — |
| 4 | 3.478,90 | 2.746,22 | 2.498,77 | — |
| 5 | 3.559,30 | 2.812,08 | 2.548,32 | — |
| 6 | 3.639,85 | 2.879,90 | 2.597,73 | — |
| 7 | 3.775,68 | 2.951,85 | 2.647,66 | — |
| 8 | 3.912,23 | 3.024,29 | 2.697,20 | — |
| 9 | 4.048,06 | 3.126,27 | 2.746,60 | — |
| 10 | 4.183,17 | 3.230,62 | 2.800,19 | — |
| 11 | 4.318,79 | 3.367,01 | 2.857,40 | — |
| 12 | 4.453,72 | 3.504,20 | 2.915,93 | — |
| 13 | 4.589,58 | 3.641,20 | 2.976,68 | — |
| 14 | 4.725,53 | 3.777,01 | 3.038,60 | — |
| 15 | 4.860,63 | 3.912,66 | 3.100,68 | — |
| 16 | 5.037,53 | 4.048,35 | 3.163,63 | — |
| 17 | 5.214,57 | 4.184,77 | 3.226,89 | — |
| 18 | 5.391,33 | 4.319,39 | 3.290,14 | — |
| 19 | 5.568,55 | 4.455,83 | 3.353,26 | — |
| 20 | 5.746,06 | 4.590,75 | 3.416,35 | — |
| 21 | — | — | 3.479,32 | — |
Rettungssanitäter bzw. Rettungssanitäterinnen, die max. 3 Monate pro Jahr (als Urlaubsaushilfen) beschäftigt werden, erhalten monatlich brutto € 1.940,12 ab 1. Jänner 2026 (ab 1. April 2026: monatlich brutto € 1.990,56) und Zulagen entsprechend Pkt. 4.2.
Gehaltsauszahlung
Der Arbeitgeber bzw die Arbeitgeberin ist verpflichtet, dem Arbeitnehmer bzw der Arbeitnehmerin das Gehalt jeweils am Letzten des Monats auszubezahlen sowie einen detaillierten Gehaltszettel auszuhändigen, aus welchem zu ersehen ist:
Bruttoverdienst
-
sämtliche Zulagen
-
gesetzliche Abzüge
-
Nettoverdienst
-
Die Auszahlung von Überstunden, variablen Zulagen und Zuschlägen erfolgt mit der Gehaltsabrechnung des auf die Leistung folgenden Monates.
Die Aufzeichnungspflicht für Überstunden und variable Zulagen liegt beim Arbeitnehmer bzw bei der Arbeitnehmerin.
Für neu eintretende ArbeitnehmerInnen gilt ein befristetes Arbeitsverhältnis von 3 Monaten, wobei das erste Monat als Probemonat gilt. Das befristete Arbeitsverhältnis geht nach positiver Beurteilung in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis über.
Alle neu eintretenden Arbeitnehmer bzw Arbeitnehmerinnen werden ohne Anrechnung etwaiger Vordienstzeiten wie folgt eingestuft:
Verwendungsgruppe A.3:
Arbeitnehmer bzw Arbeitnehmerinnen der Notfallrettung werden nach befristetem Arbeitsverhältnis (in e/1) in b/1 eingestuft.
Verwendungsgruppe A.2:
Alle ab 01.01.2025 eintretenden Arbeitnehmer bzw Arbeitnehmerinnen der Verwendungsgruppe A.2 werden in Schema e eingestuft und bleiben dort bis zur Vollendung des 2. Dienstjahres, außer es werden Vordienstzeiten angerechnet. Danach wechseln diese Arbeitnehmer bzw Arbeitnehmerinnen von e1 nach c1.
Ab 01.01.2025 gilt folgende Übergangsregelung:
Die Stufen e/2 und e/3 werden mit Wirkung 01.01.2025 gestrichen;
-
Die Stufe e/1 wird betraglich erhöht und entspricht der vorherigen Stufe e/3.
-
Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen, die per 31.12.2024 in der vorherigen Stufe e/1 eingestuft waren, bleiben in der Stufe e/1; Vorrückung nach c/1 nach dem individuellem Stichtag; maximal nach 24 Monaten (Beispiel: ist per 01.01.2025 als individueller Vorrückungsstichtag beispielsweise der 01.10.2025, so erfolgt die Vorrückung nach c/1 per 01.10.2025); danach erfolgt die Vorrückung alle 2 Jahre
-
Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen, die per 31.12.2024 in der vorherigen Stufe e/2 eingestuft waren, wechseln per 01.01.2025 in die Stufe e/1; Vorrückung nach c/1 nach dem individuellem Stichtag; maximal nach 24 Monaten (Beispiel: ist per 01.01.2025 als individueller Vorrückungsstichtag beispielsweise der 01.10.2025, so erfolgt die Vorrückung nach c/1 per 01.10.2025); danach erfolgt die Vorrückung alle 2 Jahre.
-
Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen, die per 31.12.2024 in der vorherigen Stufe e/3 eingestuft waren, wechseln per 01.01.2025 in die Stufe e/1; Vorrückung nach c/1 nach dem individuellem Stichtag; maximal nach 12 Monaten (Beispiel: ist per 01.01.2025 als individueller Vorrückungsstichtag beispielsweise der 01.10.2025, so erfolgt die Vorrückung nach c/1 per 01.10.2025; max 12 Monate);danach erfolgt die Vorrückung alle 2 Jahre.
-
Allen Arbeitnehmern und Arbeitnehmerinnen, die unter obige Übergangsregelung fallen, werden die Zeiten der Zugehörigkeit in der Stufe e im Falle der Vorrückung in die Stufe c bei der Erschwerniszulage (vgl Punkt 4.2. Zulagen Rettungsdienst) angerechnet.
-
Alle Arbeitnehmer bzw Arbeitnehmerinnen im Rettungsdienst des vorliegenden Kollektivvertrages (ausgenommen sind lediglich Ärztefunkdienst-Mitarbeiter bzw Ärztefunkdienst-Mitarbeiterinnen) rücken nach jeweils 2 Jahren in die nächsthöhere Entlohnungsstufe vor.
Bei Erreichen der letzten Entlohnungsstufe der jeweiligen Entlohnungsgruppe wird der Arbeitnehmer bzw die Arbeitnehmerin in die nächste Entlohnungsgruppe umgereiht. Die Umreihung erfolgt so, dass bei der nächsten Vorrückung in jene Entlohnungsstufe der neuen Gruppe umgereiht wird, welche den nächst höheren Bruttolohn aufweist.
Ärztefunkdienst-Arbeitnehmer bzw Ärztefunkdienst-Arbeitnehmerinnen (Arbeiter bzw Arbeiterinnen)
| Ärztefunkdienst-Arbeitnehmer:Innen ab 1. Jänner 2026 | | |
|---|---|---|
| Entlohnung pro Dienst | 12 Stunden | 187,40 |
| Ärztefunkdienst-Arbeitnehmer:Innen ab 1. April 2026 | | |
|---|---|---|
| Entlohnung pro Dienst | 12 Stunden | 192,27 |
#### 3.3. Speisenzusteller bzw Speisenzustellerinnen
Entlohnungsschema Speisenzustellung
ab 1. Jänner 2026
| Zusteller bzw Zustellerinnen(Arbeiter bzw Arbeiterinnen) | | |
|---|---|---|
| Entlohnungsgruppe | | |
| Stufe | p1 | p2 |
| 1 | 2.254,38 | 2.211,54 |
| 2 | 2.302,90 | 2.253,69 |
| 3 | 2.351,72 | 2.295,44 |
| 4 | 2.400,40 | 2.337,18 |
| 5 | 2.449,63 | 2.378,94 |
| 6 | 2.497,93 | 2.420,82 |
| 7 | 2.546,99 | 2.462,96 |
| 8 | 2.595,66 | 2.504,06 |
| 9 | 2.644,64 | 2.546,06 |
| 10 | 2.694,86 | 2.588,32 |
| 11 | 2.751,31 | 2.629,94 |
| 12 | 2.808,66 | 2.671,83 |
| 13 | 2.870,00 | 2.718,49 |
| 14 | 2.931,25 | 2.767,87 |
| 15 | 2.992,15 | 2.816,85 |
| 16 | 3.054,24 | 2.869,58 |
| 17 | 3.116,03 | 2.922,16 |
| 18 | 3.178,27 | 2.974,31 |
| 19 | 3.240,34 | 3.027,16 |
| 20 | 3.302,59 | 3.080,15 |
| 21 | 3.364,22 | 3.133,77 |
Entlohnungsschema Speisenzustellung
ab 1. April 2026
| Zusteller bzw Zustellerinnen(Arbeiter bzw Arbeiterinnen) | | |
|---|---|---|
| Entlohnungsgruppe | | |
| Stufe | p1 | p2 |
| 1 | 2.312,99 | 2.269,04 |
| 2 | 2.362,78 | 2.312,29 |
| 3 | 2.412,86 | 2.355,12 |
| 4 | 2.462,81 | 2.397,95 |
| 5 | 2.513,32 | 2.440,79 |
| 6 | 2.562,88 | 2.483,76 |
| 7 | 2.613,21 | 2.527,00 |
| 8 | 2.663,15 | 2.569,17 |
| 9 | 2.713,40 | 2.612,26 |
| 10 | 2.764,93 | 2.655,62 |
| 11 | 2.822,84 | 2.698,32 |
| 12 | 2.881,69 | 2.741,30 |
| 13 | 2.944,62 | 2.789,17 |
| 14 | 3.007,46 | 2.839,83 |
| 15 | 3.069,95 | 2.890,09 |
| 16 | 3.133,65 | 2.944,19 |
| 17 | 3.197,05 | 2.998,14 |
| 18 | 3.260,91 | 3.051,64 |
| 19 | 3.324,59 | 3.105,87 |
| 20 | 3.388,46 | 3.160,23 |
| 21 | 3.451,69 | 3.215,25 |
#### 3.4. Hilfsdienste, Transport- und Botendienste
Hilfsdienste, Transport- und Botendienste
ab 1. Jänner 2026
| Stufe (je 2 Jahre) | Arbeiter bzw Arbeiterinnen |
|---|---|
| 1 | 2.169,11 |
| 2 | 2.209,94 |
| 3 | 2.250,49 |
| 4 | 2.291,72 |
| 5 | 2.335,33 |
| 6 | 2.379,87 |
| 7 | 2.426,02 |
| 8 | 2.473,23 |
| 9 | 2.520,58 |
| 10 | 2.568,45 |
| 11 | 2.616,62 |
| 12 | 2.664,76 |
| 13 | 2.715,29 |
| 14 | 2.767,18 |
| 15 | 2.819,02 |
Hilfsdienste, Transport- und Botendienste
ab 1. April 2026
| Stufe (je 2 Jahre) | Arbeiter bzw Arbeiterinnen |
|---|---|
| 1 | 2.225,51 |
| 2 | 2.267,40 |
| 3 | 2.309,00 |
| 4 | 2.351,30 |
| 5 | 2.396,05 |
| 6 | 2.441,75 |
| 7 | 2.489,10 |
| 8 | 2.537,53 |
| 9 | 2.586,12 |
| 10 | 2.635,23 |
| 11 | 2.684,65 |
| 12 | 2.734,04 |
| 13 | 2.785,89 |
| 14 | 2.839,13 |
| 15 | 2.892,31 |
#### 3.5. Ferialpraktikanten bzw Ferialpraktikantinnen, Ferialarbeiter bzw ­Ferialarbeiterinnen
Ferialpraktikantinnen bzw Ferialarbeiterinnen
ab 01. Jänner 2026
| Bezug monatlich Vollzeit | 1.294,98 |
|---|---|
Ferialpraktikantinnen bzw Ferialarbeiterinnen
ab 1. April 2026
| Bezug monatlich Vollzeit | 1 328,65 |
|---|---|
#### 3.6. Notärzte bzw Notärztinnen
Notärzte bzw Notärztinnen
ab 1. Jänner 2026
| Stufe (je 2 Jahre) | Gruppe 1 | Gruppe 2 |
|---|---|---|
| 1 | 3.675,09 | 4.131,02 |
| 2 | 3.729,99 | 4.193,38 |
| 3 | 3.804,88 | 4.275,36 |
| 4 | 3.942,15 | 4.430,19 |
| 5 | 4.079,44 | 4.585,18 |
| 6 | 4.216,71 | 4.740,34 |
| 7 | 4.355,44 | 4.895,16 |
| 8 | 4.464,04 | 5.019,93 |
| 9 | 4.576,25 | 5.142,93 |
| 10 | 4.649,44 | 5.224,75 |
| 11 | 4.722,46 | 5.308,46 |
| 12 | 4.795,50 | 5.390,29 |
| 13 | 4.832,97 | 5.431,33 |
| 14 | 4.870,41 | 5.472,24 |
| 15 | 4.905,85 | 5.515,01 |
| 16 | 4.943,29 | 5.556,08 |
| 17 | 4.979,03 | 5.597,12 |
| 18 | 5.016,32 | 5.638,19 |
Notärzte bzw Notärztinnen
ab 1. April 2026
| Stufe (je 2 Jahre) | Gruppe 1 | Gruppe 2 |
|---|---|---|
| 1 | 3.770,64 | 4.238,43 |
| 2 | 3.826,97 | 4.302,41 |
| 3 | 3.903,81 | 4.386,52 |
| 4 | 4.044,65 | 4.545,37 |
| 5 | 4.185,51 | 4.704,39 |
| 6 | 4.326,34 | 4.863,59 |
| 7 | 4.468,68 | 5.022,43 |
| 8 | 4.580,11 | 5.150,45 |
| 9 | 4.695,23 | 5.276,65 |
| 10 | 4.770,33 | 5.360,59 |
| 11 | 4.845,24 | 5.446,48 |
| 12 | 4.920,18 | 5.530,44 |
| 13 | 4.958,63 | 5.572,54 |
| 14 | 4.997,04 | 5.614,52 |
| 15 | 5.033,40 | 5.658,40 |
| 16 | 5.071,82 | 5.700,54 |
| 17 | 5.108,48 | 5.742,65 |
| 18 | 5.146,74 | 5.784,78 |
### 4. Zulagen Gültig ab 1. Jänner 2026
#### 4.1. Angestellte Verwaltungsdienst
Anspruchsgrundlage und höhe richtet sich nach §24b Kinderzulage des Rahmen Kollektivvertrages (BARS).
#### 4.2. Rettungsdienst
Gültig ab 1. Jänner 2026
| Erschwerniszulage | Entlohnungsgruppen e,c,b,a | Entlohnungsstufen 1-8 | € 242,44 |
|---|---|---|---|
| Erschwerniszulage | Entlohnungsgruppen e,c,b,a | ab 9 | € 307,85 |
| Nachtdienstzulage Leitstelle | Angestellte Leitstelle | monatlich | € 250,94 |
| Gefahrenzulage | Gruppe A-Dienste und Springer bzw Springerinnen Notfallrettung („NFR“) | pro Einsatztag | € 16,71 |
| Nacht-/ Sonntagszuschlag | | pro Dienst | € 34,85 |
| Feiertagszuschlag | | | 100 % ZS |
| Kommandantenzulage bzw Kommandantinnenzulage | | monatlich | € 66,26 |
| Journaldienst-Springer- bzw Springerinzulage(§ 11 des KV kommt nicht zur Anwendung) | für überwiegenden Dienst in der Leitstelle (mindestens 90 % Leitstellentätigkeit) | monatlich | € 446,83 |
| Journaldienst-Springer- bzw Springerinzulage | fallweise Springer- bzw Springerintätigkeit | pro Dienst in der Leitstelle | € 19,73 |
| Wagenreinigung | ausgenommen Leitstellen-Mitarbeiter bzw Mitarbeiterinnen | | 5 Std. p. M. lt Stundensatz |
| Uniformreinigung | | monatlich | € 14,00 |
| Ärzte-Funkdienst RD/Totenbeschau | | pro Dienst ÄFD (Totenbeschau) | € 13,38 |
| Springer- bzw Springerinzulage | | pro Dienst bei Wechsel von KTW in andere Gruppe | € 6,89 |
| Kinderzulage | für Kinder mit nachgewiesenem Anspruch auf Familienbeihilfe (gem §24b Rahmen KV) | | Anspruchsgrundlage und höhe richtet sich nach §24b Kinderzulage des Rahmen Kollektivvertrages (BARS). |
Gültig ab 1. April 2026
| Erschwerniszulage | Entlohnungsgruppene,c,b,a | Berufsjahre 1-16 | € 248,74 |
|---|---|---|---|
| Erschwerniszulage | Entlohnungsgruppene,c,b,a | Ab dem 17ten Berufsjahr | € 315,85 |
| Nachtdienstzulage Leitstelle | Angestellte Leitstelle | monatlich | € 257,46 |
| Gefahrenzulage | Gruppe A-Dienste und Springer bzw Springerinnen Notfallrettung („NFR“) | pro Einsatztag | € 17,14 |
| Nacht-/ Sonntagszuschlag | | pro Dienst | € 35,76 |
| Feiertagszuschlag | | | 100 % ZS |
| Kommandantenzulage bzw Kommandantinnenzulage | | monatlich | € 67,98 |
| Journaldienst-Springer- bzw Springerinzulage(§ 11 des KV kommt nicht zur Anwendung) | für überwiegenden Dienst in der Leitstelle (mindestens 90 % Leitstellentätigkeit) | monatlich | € 458,45 |
| Journaldienst-Springer- bzw Springerinzulage | fallweise Springer- bzw Springerintätigkeit | pro Dienst in der Leitstelle | € 20,24 |
| Wagenreinigung | ausgenommen Leitstellen-Mitarbeiter bzw Mitarbeiterinnen | | 5 Std. p. M. lt Stundensatz |
| Uniformreinigung | | monatlich | € 14,00 |
| Ärzte-Funkdienst RD/Totenbeschau | | pro Dienst ÄFD (Totenbeschau) | € 13,73 |
| Springer- bzw Springerinzulage | | pro Dienst bei Wechsel von KTW in andere Gruppe | € 7,07 |
| Kinderzulage | für Kinder mit nachgewiesenem Anspruch auf Familienbeihilfe (gem § 24c Rahmen KV) | | Anspruchsgrundlage und -höhe richtet sich nach § 24c Kinderzulage des Rahmen Kollektivvertrages (BARS). |
| Praxisanleiter:innen | Einstufung Praxisanleiter lt. Stellenplan | Monatlich (x12) | € 53,35 |
Erschwerniszulage: Jeder Arbeitnehmer bzw jede Arbeitnehmerin, welcher bzw welche im Fahrdienst des Rettungs- und Krankentransportdienstes, tätig ist, erhält eine Erschwerniszulage im ausgewiesenen Ausmaß. Die Erschwerniszulage wird 12mal jährlich ausbezahlt. Arbeitnehmer:innen werden die Zeiten der Zugehörigkeit in einer der Stufen e, c, b, a auch bei Umreihungen in eine der anderen Stufen (e, c, b, a) angerechnet.
Nacht- und Sonntagsdienstzuschlag: Für den Nacht- und Sonntagsdienst laut Dienstplan gebührt pro Dienst ein Zuschlag lt Tabelle.
Feiertagszuschlag: Für den Feiertagsdienst gebührt pro Dienststunde ein Zuschlag von 100 % zum Grundstundenlohn.
Anspruchsgrundlage und -höhe der Kinderzulage richtet sich nach § 24c Kinderzulage des Rahmen Kollektivvertrages (BARS).
Gefahren- und Infektionszulage: Jeder bzw jede in der Notfallrettung eingesetzte Arbeitnehmer bzw Arbeitnehmerin (Einsätze auf „Notarztwagen („NAW“), Rettungstransportwagen („RTW“) bzw Notfallkrankentransportwagen („NKTW“) unter der Voraussetzung, dass die Nutzung des „NKTW“ für die MA 70 für eine ganze Dienstschicht erfolgt) erhält als Abgeltung für erhöhtes Gefahren- bzw Infektionsrisiko pro Dienst eine Zulage lt Tabelle.
Wagenreinigung: Jeder Arbeitnehmer bzw jede Arbeitnehmerin, welcher bzw welche im Krankentransportdienst eingesetzt wird, erhält für die Instandhaltung und Reinigung (Innen- und Außenreinigung) des ihm bzw ihr jeweils anvertrauten Einsatzfahrzeuges eine monatliche Reinigungszulage, sofern diese Tätigkeit vom Dienstnehmer bzw von der Dienstnehmerin durchzuführen ist. Die Höhe dieser Reinigungszulage entspricht der Entlohnung von 5 Grundstunden des jeweiligen Dienstnehmers bzw der jeweiligen Dienstnehmerin und gebührt als Abgeltung für Zeiten, welche eventuell außerhalb seiner bzw ihrer Normalarbeitszeit anfallen.
Springerzulage: Jeder Arbeitnehmer bzw jede Arbeitnehmerin, welcher bzw welche aus seinem bzw ihrem normalen Dienst bei Bedarf in ein anderes „Dienstradl“ springen muss, erhält zusätzlich zu den entsprechend anfallenden Dienstzulagen eine Sprin­gerzulage lt Tabelle.
Ärztefunkdienstzulage: Jeder Arbeitnehmer bzw jede Arbeitnehmerin, welcher im Ärztefunkdienst eingesetzt wird, erhält pro Dienst eine Zulage lt Tabelle. Ab 1.4.2025 erhalten pro Dienst auch Arbeitnehmer bzw Arbeitnehmerinnen die Zulage, die nicht ständige im Ärztefunkdienst eingesetzt sind, wenn sie einen solchen Dienst oder einen Dienst im Rahmen der Totenbeschau leisten.
Aufwandsentschädigung bei Tätigkeiten außerhalb des Bundeslandes Wien:
Arbeitnehmer bzw Arbeitnehmerinnen im Rettungs- und Krankentransportdienst, die zu Tätigkeiten außerhalb des Bundeslandes Wien herangezogen werden, haben Anspruch auf nachstehend angeführte Vergütungen: Das Taggeld wird lt Tabelle nach Kalendertagen berechnet und gebührt für die notwendige Dauer der auswärtigen Dienstleistung, einschließlich der Reisezeit. Bei einer notwendig gewordenen Nächtigung außerhalb des Dienstortes gebührt der tatsächliche Ersatz laut Rechnung eines zumutbaren Quartiers inkl Frühstück. Sind in einer Diensteinheit mehrere Fahrten außerhalb des Bundeslandes Wien erforderlich, so können diese für die Berechnung des Taggeldes zusammengerechnet werden. Wird der Dienstnehmer bzw die Dienstnehmerin zu Auslandsdienstreisen herangezogen, so gebühren Tages- und Nächtigungsgelder analog der Regelung für Bundesbedienstete in der jeweils geltenden Fassung, siehe auch Pkt 8.3 des vorliegenden Dokuments.
Außerordentliches Entgelt
Arbeitnehmern bzw Arbeitnehmerinnen, für die keine Beiträge an die MVK geleistet werden, gebührt nach mindestens 10-jähriger ununterbrochener Betriebszugehörigkeit im Falle der ordnungsgemäßen Arbeitnehmer- bzw Arbeitnehmerinnenkündigung ein außerordentliches Entgelt. Bemessungsgrundlage ist das Durchschnittsentgelt einschließlich der Zulagen für die letzten sechs vollen Kalendermonate zuzüglich des auf diesen Monat entfallenden Anteils von Urlaubszuschuss und Weihnachtsremuneration.
Das außerordentliche Entgelt beträgt bei einer ununterbrochenen Dienstdauer von
| 10 Jahren | 3 Monatsentgelte |
|---|---|
| 15 Jahren | 4,5 Monatsentgelte |
| 20 Jahren | 6 Monatsentgelte |
Hinsichtlich des außerordentlichen Entgelts bzw Abfertigung werden Vordienstzeiten beim selben Arbeitgeber bzw bei derselben Arbeitgeberin, für die bereits ein außerordentliches Entgelt oder eine Abfertigung gewährt wurde, nicht berücksichtigt.
Praxisanleiter/innen: Diese Zulage gebührt jenen Mitarbeiter*innen, welche als Praxisanleiter nach dem Stellenplan eingestuft sind. Der/die Praxisanleiter*in wird bei Bedarf im Dienstplan eingeteilt und hat den entsprechenden (Ausbildungs)dienst als solchen zu absolvieren. Die monatliche Bruttohöhe ist in der obigen Tabelle dargestellt und gebührt 12x im Kalenderjahr.
#### 4.3. Speisenzusteller bzw Speisenzustellerinnen
Gültig ab 1. Jänner 2026
ZULAGEN für Arbeitnehmer bzw Arbeitnehmerinnen die vor dem 01.01.2012 eingetreten sind
| Dienstzulage | Entlohnungsgruppen p1, p2 | Entlohnungsstufen 1-8 | € 242,44 |
|---|---|---|---|
| Dienstzulage | Entlohnungsgruppen p1, p2 | Entlohnungsstufen ab 9 | € 307,85 |
| Uniformreinigung | | monatlich | € 14,00 |
| Feiertagszuschlag | | pro Stunde | 100 % |
| Sonntagszuschlag | | pro Stunde | 50 % |
| Kinderzulage | für Kinder mit nachgewiesenem Anspruch auf Familienbeihilfe | Anspruchsgrundlage und -höhe richtet sich nach § 24c Kinderzulage des Rahmen Kollektivvertrages (BARS). | |
Gültig ab 1. April 2026
ZULAGEN für Arbeitnehmer bzw Arbeitnehmerinnen die vor dem 01.01.2012 eingetreten sind
| Dienstzulage | Entlohnungsgruppen p1, p2 | Entlohnungsstufen 1-8 | € 248,74 |
|---|---|---|---|
| Dienstzulage | Entlohnungsgruppen p1, p2 | Entlohnungsstufen ab 9 | € 315,85 |
| Uniformreinigung | | monatlich | € 14,00 |
| Feiertagszuschlag | | pro Stunde | 100 % |
| Sonntagszuschlag | | pro Stunde | 50 % |
| Kinderzulage | für Kinder mit nachgewiesenem Anspruch auf Familienbeihilfe | Anspruchsgrundlage und -höhe richtet sich nach § 24c Kinderzulage des Rahmen Kollektivvertrages (BARS). | |
ZULAGEN für Arbeitnehmer bzw Arbeitnehmerinnen die nach dem 01.01.2012 eingetreten sind
| Uniformreinigung | | monatlich | € 14,00 |
|---|---|---|---|
| Feiertagszuschlag | | pro Stunde | 100 % |
| Sonntagszuschlag | | pro Stunde | 50 % |
| Kinderzulage | Für Kinder mit nachgewiesenem Anspruch auf Familienbeihilfe | Anspruchsgrundlage und -höhe richtet sich nach § 24c Kinderzulage des Rahmen Kollektivvertrages (BARS). | |
Feiertagszuschlag
Feiertage von Montag bis Freitag sind Zustelltage. Für den Feiertagsdienst gebührt pro Dienststunde ein Zuschlag von 100 % zum Grundstundenlohn.
Kinderzulage
Anspruchsgrundlage und -höhe richtet sich nach § 24c Kinderzulage des Rahmen Kollektivvertrages (BARS).
#### 4.4. Hilfsdienste, Transport- und Botendienste
Anspruchsgrundlage und höhe der Kinderzulage richtet sich nach §24b Kinderzulage des Rahmen Kollektivvertrages (BARS).
Arbeitnehmer bzw Arbeitnehmerinnen des Betreuten Fahrtendienstes zum Tageszentrum (BFTZ), welche die Reinigung der ihnen zur Verfügung gestellten Arbeits- und Sicherheitsbekleidung übernehmen, erhalten ab 01.01.2024 eine Zulage für Uniformreinigung in Höhe von € 14,00 monatlich.
### 5. Überstundenteiler
Die Berechnungsbasis der Überstundengrundvergütung bei Leistung von Überstunden wird für alle Arbeitnehmer bzw Arbeitnehmerinnen vereinheitlicht und entspricht der Fortschreibung des Normalbezuges einer in der Normalarbeitszeit geleisteten Stunde. Der Überstundenteiler beträgt somit einheitliche 173.
### 6. Abweichende Pausenregelungen
Allgemeine Regelung:
In Abänderung des § 14 (2) und § 14 (3) des vorliegenden Kollektivvertrages bleiben folgende Regelungen bezüglich Mittagspausen bestehen:
Die gesetzlichen Mittagspausen im Ausmaß von 30 Minuten gelten für alle Arbeitnehmer bzw Arbeitnehmerinnen als unbezahlte Zeit. Darüber hinaus gehende Regelungen werden im Folgenden berufsgruppenspezifisch ausgeführt bzw in Betriebsvereinbarungen geregelt.
Abweichende Regelung für den Rettungsdienst:
Die Pause hat frühestens zu Beginn der 4. Stunde und spätestens vor Beginn der 6. Stunde Arbeitszeit zu beginnen.
Zur gesetzlichen Mittagspause im Ausmaß von 30 Minuten (unbezahlte Zeit) erhält jeder Arbeitnehmer eine bezahlte Suchzeit von 10 Minuten.
Die Arbeitszeiteinteilung hat so zu erfolgen, dass dem Arbeitnehmer bzw der Arbeitnehmerin zwischen 22:00 bis 1:00 Uhr im Nachtdienst die Möglichkeit eingeräumt wird, seine bzw ihre laut (https://digital.oegbverlag.at/recht/g/10008238)AZG festgelegte Ruhezeit (Pause) einzuhalten.
Die Einsätze sind so einzuteilen, dass die festgelegte Ruhezeit (Pause) wenn möglich am eingeteilten Stützpunkt gehalten wird. Kann die festgelegte Ruhezeit (Pause) nicht am eingeteilten Stützpunkt eingehalten werden, so erhält der Arbeitnehmer bzw die Arbeitnehmerin Diäten entsprechend Pkt 8.2 dieses Anhangs.
In Bezug auf Kurzpausen auf NAW und RTW wird auf (https://digital.oegbverlag.at/recht/g/10008238,NOR40196082/Arbeitszeitgesetz/§-11-Ruhepausen)AZG § 11 Abs 1, 3 und 7 verwiesen.
### 7. Sonstige Bestimmungen
#### 7.1. Angestellte Verwaltungsdienst
7.1.1.
Bildungsfreistellung und Studienurlaub
Unter Berücksichtigung der Regelungen des § 8 Aus, Fort- und Weiterbildung des vorliegenden Kollektivvertrages, hat die Geschäftsführung den Angestellten im Einvernehmen mit dem Betriebsrat eine Freistellung zu nachgewiesenen Bildungs- oder Studienzwecken unter Fortzahlung des Entgeltes bis zu einem Höchstausmaß von 10 Arbeitstagen oder 80 Normalarbeitsstunden im Dienstjahr zu gewähren.
Davon umfasst sind jene nachgewiesenen Bildungs oder Studienzwecke, welche mit der Ausübung der konkreten Tätigkeit des Angestellten / der Angestellten in einem fachlichen Zusammenhang stehen.
7.1.2.
Treueprämie
Gemäß § 28 Dienstjubiläen gebührt Arbeitnehmern bzw Arbeitnehmerinnen mit ununterbrochener tatsächlicher Dauer des Dienstverhältnisses zum 25-jährigen Dienstjubiläum ein Monatsentgelt. Mit Inkrafttreten des Kollektivvertrages wird Arbeitnehmern bzw Arbeitnehmerinnen nach 35jähriger und 40jähriger Betriebszugehörigkeit eine Treueprämie in Höhe eines Monatsentgelt zugestanden.
#### 7.2. Rettungsdienst
7.2.1.
Wöchentliche bzw tägliche Arbeitszeit
Die Erstellung von Dienstplänen erfolgt im Einvernehmen zwischen Arbeitgeber bzw Arbeitgeberin und Betriebsrat.
7.2.2.
Überstunden und deren Abgeltung
Überstunden, die sich für aus dem aktuellen Dienstbetrieb zB durch Fernfahrten, verspätetes Einrücken oder für den Mindestbetrieb erforderliche Touren ergeben („angeordnete Überstunden“), werden ausbezahlt. Für diese Überstunden erhält der Arbeitnehmer bzw die Arbeitnehmerin zum einfachen Stundenlohn einen Zuschlag. Dieser beträgt bei Tag (06.00 - 22.00 Uhr) 50 %. Für Überstunden bei Nacht (22.00 - 6.00 Uhr) sowie an Sonn- und gesetzlichen Feiertagen beträgt der Zuschlag 100 %.
Alle anderen Überstunden sind im Rahmen eines sechsmonatigen Durchrechnungszeitraumes in Freizeit abzugelten. Als Berechnungsstichtage werden der 01.03. und der 01.09. verwendet. Dasselbe gilt für Zeitguthaben aus Diensten am 24.12. und 31.12. Mehrstunden, die für den täglichen Dienstbetrieb durch Ausfall von eingeteilten Arbeitnehmern bzw Arbeitnehmerinnen entstehen, sind ebenfalls in diesem Durchrechnungszeitraum durch Zeitausgleich abzugelten.
Durchrechnungszeitraum: 01.03. 31.08. und 01.09. 28.02. (bzw 29.02.). Die wöchentliche Arbeitszeit darf 60 Stunden nicht überschreiten.
7.2.3.
Dienstkleidung
Für die Instandhaltung und Reinigung der Dienstkleidung hat der Arbeitnehmer bzw die Arbeitnehmerin selbst zu sorgen. Dafür erhält er bzw sie pro Monat ein Reinigungsgeld laut Tabelle.
7.2.4.
Supervision
Als erste Ebene zur Betreuung von Arbeitnehmern bzw Arbeitnehmerinnen in besonderen Belastungssituationen ist ein permanent verfügbares Peer-System im Einsatz. Darüber hinausgehender Betreuungsbedarf kann durch anlassbezogene Supervision abgedeckt werden.
7.2.5.
Dienstverhinderungen
Abweichend zu § 33 lit g) und j) dieses Kollektivvertrages werden bei der Eheschließung von Kindern, Stief- oder Pflegekindern unabhängig von der Entfernung des Ereignisses zum Arbeitsort insgesamt 2 freie Arbeitstage gewährt.
#### 7.3. Speisenzusteller bzw Speisenzustellerinnen
Überstundenabgeltung
Für angeordnete Überstunden, die über die regelmäßige, im Dienstplan festgelegte tägliche Arbeitszeit hinausgehen, erhält der Dienstnehmer bzw die Dienstnehmerin zum einfachen Stundenlohn einen Zuschlag. Dieser Zuschlag beträgt in der Zeit von 06.00 Uhr 20.00 Uhr 50 %. Für Überstunden in der Nacht (20.00 Uhr 06.00 Uhr) sowie an Sonn- und gesetzlichen Feiertagen beträgt der Zuschlag 100 %. Als Stundenlohn gilt der 173. Teil des Grundlohnes.
### 8. Reisekosten
#### 8.1. Reisekostenregelung allgemein
Die Auszahlung von Reisekosten erfolgt ausschließlich nur in jenen Fällen, in denen den Arbeitnehmern bzw Arbeitnehmerinnen eine schriftliche Genehmigung vor Antritt der Dienstreise durch den Vorgesetzten bzw die Vorgesetzte erteilt wurde.
Für Arbeitnehmer bzw Arbeitnehmerinnen die keiner berufsgruppenspezifischen Regelung in Bezug auf Diäten, km-Geld bzw sonstigen Reisekostenvergütungen unterliegen, finden die folgenden Regelungen Anwendung:
Die Auszahlung von Diäten erfolgt nach steuerrechtlichen Bestimmungen bei einer Dauer des Einsatzes außerhalb des Dienstortes von über 3 Stunden und werden nach den aktuellen steuerfreien Sätzen (siehe Tabelle Pkt 8.3) aliquotiert nach Einsatzdauer ausbezahlt. Kilometergeld in Höhe des aktuellen steuerfreien Höchstausmaßes lt (https://digital.oegbverlag.at/recht/g/10004570)EStG von derzeit € 0,50 steht für jene Strecken zu, die für Einsätze außerhalb des Dienstortes mit dem eigenen PKW geleistet werden. Beginn ist jeweils der Punkt des Verlassens des Gemeindegebietes von Wien.
#### 8.2. Rettungsdienst Außendienstmitarbeiter bzw Außendienstmitarbeiterinnen
Im Außendienst tätige Arbeitnehmer bzw Arbeitnehmerinnen erhalten pro Einsatztag/-nacht innerhalb Wiens Diäten in Höhe von € 6,50. Für Einsätze außerhalb
Wiens gelten abhängig von der km-Entfernung zum Dienstort folgende Sätze:
| 150 299 km | € 8,80 |
|---|---|
| 300 449 km | € 17,60 |
| ab 450 km | € 26,40 |
Für Auslandsfahrten gelten die Tabellen lt Pkt 8.3.2.
#### 8.3. Zur Anwendung kommende Diäten: Tages- und Nächtigungsgebühren
8.3.1.
Inland
| Tagesgebühr (Euro) | Nächtigungsgebühr (Euro) |
|---|---|
| € 30,00 | € 17,00 |
8.3.2.
Europa
| Land | höchste Gebührenstufe (Euro) | |
|---|---|---|
| | Tagesgebühr | Nächtigungsgebühr |
| Albanien | 27,9 | 20,9 |
| Belarus | 36,8 | 31,0 |
| Belgien | 35,3 | 22,7 |
| Brüssel | 41,4 | 32,0 |
| Bosnien-Herzegowina | 31,0 | 23,3 |
| Bulgarien | 31,0 | 22,7 |
| Dänemark | 41,4 | 41,4 |
| Deutschland | 35,3 | 27,9 |
| Grenzorte | 30,7 | 18,1 |
| Estland | 36,8 | 31,0 |
| Finnland | 41,4 | 41,4 |
| Frankreich | 32,7 | 24,0 |
| Paris und Straßburg | 35,8 | 32,7 |
| Griechenland | 28,6 | 23,3 |
| Großbritannien und Nordirland | 36,8 | 36,4 |
| London | 41,4 | 41,4 |
| Irland | 36,8 | 33,1 |
| Island | 37,9 | 31,4 |
| Italien | 35,8 | 27,9 |
| Rom und Mailand | 40,6 | 36,4 |
| Grenzorte | 30,7 | 18,1 |
| Jugoslawien | 31,0 | 23,3 |
| Kroatien | 31,0 | 23,3 |
| Lettland | 36,8 | 31,0 |
| Liechtenstein | 30,7 | 18,1 |
| Litauen | 36,8 | 31,0 |
| Luxemburg | 35,3 | 22,7 |
| Malta | 30,1 | 30,1 |
| Moldau | 36,8 | 31,0 |
| Niederlande | 35,3 | 27,9 |
| Norwegen | 42,9 | 41,4 |
| Polen | 32,7 | 25,1 |
| Portugal | 27,9 | 22,7 |
| Rumänien | 36,8 | 27,3 |
| Russische Föderation | 36,8 | 31,0 |
| Moskau | 40,6 | 31,0 |
| Schweden | 42,9 | 41,4 |
| Schweiz | 36,8 | 32,7 |
| Grenzorte | 30,7 | 18,1 |
| Slowakei | 27,9 | 15,9 |
| Preßburg | 31,0 | 24,4 |
| Slowenien | 31,0 | 23,3 |
| Grenzorte | 27,9 | 15,9 |
| Spanien | 34,2 | 30,5 |
| Tschechien | 31,0 | 24,4 |
| Grenzorte | 27,9 | 15,9 |
| Türkei | 31,0 | 36,4 |
| Ukraine | 36,8 | 31,0 |
| Ungarn | 26,6 | 26,6 |
| Budapest | 31,0 | 26,6 |
| Grenzorte | 26,6 | 18,1 |
| Zypern | 28,6 | 30,5 |
## Thema: Arbeitszeit, Überstunden und Rufbereitschaft
§ 14
##
Wöchentliche bzw tägliche Arbeitszeit
(1)
Die wöchentliche Normalarbeitszeit beträgt grundsätzlich 40 Stunden, die tägliche Normalarbeitszeit grundsätzlich 8 Stunden.
(2)
Abweichend von der Regelung des (https://digital.oegbverlag.at/recht/g/10008238)AZG sind in dieser Normalarbeitszeit vom Arbeitgeber bzw von der Arbeitgeberin bezahlte Pausen von je 30 Minuten pro Arbeitstag enthalten, ausgenommen jene Bereiche, für welche in den Anhängen andere Regelungen vorgesehen sind.
(3)
Bei einer täglichen Arbeitszeit, die 6 Stunden nicht überschreitet, wird diese Pause aliquot bemessen.
§ 15
##
Ruhezeit
(1)
Alle Arbeitnehmer bzw Arbeitnehmerinnen haben grundsätzlich Anspruch auf eine ununterbrochene 11 Stunden tägliche und 36 Stunden wöchentliche, zusammenhängende Ruhezeit.
(2)
Aufgrund der Ermächtigung des (https://digital.oegbverlag.at/recht/g/10008238,NOR40206203/Arbeitszeitgesetz/§-12-Ruhezeiten)§ 12 Abs 2 AZG wird die ununterbrochene Ruhezeit unter den dort angeführten Bedingungen in Einzelfällen auf mindestens neun Stunden verkürzt.
Eine entsprechende Verkürzung der Ruhezeit ist in den Bereichen Rettungs- und Krankentransportdienst, einschließlich Ambulanz- und Katastrophenhilfsdienst, möglich. Voraussetzung ist das Vorliegen einer Situation, die eine Verkürzung der Ruhezeit notwendig macht, insbesondere unvorhergesehene Ereignisse (zB zeitkritische Notfälle).
Zur Sicherstellung der Erholung des Arbeitnehmers bzw der Arbeitnehmerin sind weitere Maßnahmen zu treffen, falls die Ruhezeit weniger als 10 Stunden beträgt. Diese Maßnahmen werden unter Beiziehung des arbeitsmedizinischen Dienstes festgelegt.
(3)
Bei einer Ruhezeitverkürzung unter 10 Stunden wird dem Arbeitnehmer bzw der Arbeitnehmerin zum Ausgleich ein Zeitguthaben im Ausmaß des 2-fachen der Ruhezeitverkürzung gewährt. Dieses Zeitguthaben wird innerhalb von 13 Wochen (bzw 3 Monaten) nach den Wünschen des Arbeitnehmers bzw der Arbeitnehmerin verbraucht.
§ 22
##
Rufbereitschaft
(1)
Alle Arbeitnehmerinnen bzw. Arbeitnehmer erhalten für jede Stunde der Rufbereitschaft ab 01.01.20252026 eine Abgeltung von € 4,26 brutto. (ab 01.04.2026 € 4,37 brutto)
(2)
Arbeitnehmerinnen bzw Arbeitnehmer, die vor dem 01.01.2024 eine höhere als die in Abs 1 genannte Abgeltung für Zeiten der Rufbereitschaft erhalten haben, erhalten diese auch weiterhin. Allerdings werden diese höheren Abgeltungen so lange nicht erhöht bzw valorisiert, bis der in Abs 1 genannte Betrag die ursprüngliche höhere Abgeltung übersteigt.
(3)
Erfolgt im Rahmen der Rufbereitschaft eine Arbeitsaufnahme, so ist die Wegzeit (gerechnet vom Wohnort bzw Arbeitsort) als Arbeitszeit zu entlohnen.
(4)
Aufgrund der Ermächtigung des (https://digital.oegbverlag.at/recht/g/10008238,NOR40206207/Arbeitszeitgesetz/§-20a-Rufbereitschaft)§ 20a Abs 1 AZG ermächtigt der Kollektivvertrag die Betriebsvereinbarung, festzulegen, dass Rufbereitschaft innerhalb eines Zeitraumes von drei Monaten an 30 Tagen vereinbart werden kann.
§ 19
##
Andere Verteilung der Normalarbeitszeit
(1)
Einarbeitung von Fenstertagen
Aufgrund der Ermächtigung des (https://digital.oegbverlag.at/recht/g/10008238,NOR40206198/Arbeitszeitgesetz/§-4-Andere-Verteilung-der-Normalarbeitszeit)§ 4 Abs 3 AZG wird bestimmt, dass der Einarbeitungszeitraum gemäß (https://digital.oegbverlag.at/recht/g/10008238,NOR40206198/Arbeitszeitgesetz/§-4-Andere-Verteilung-der-Normalarbeitszeit)§ 4 Abs 2 AZG durch Betriebsvereinbarung über das im § 4 Abs 3 1. Satz (https://digital.oegbverlag.at/recht/g/10008238)AZG bestimmte Maß von 13 Wochen verlängert werden kann.
(2)
Ermächtigungen der Betriebsvereinbarungen
Aufgrund der Ermächtigung des (https://digital.oegbverlag.at/recht/g/10008238,NOR40206198/Arbeitszeitgesetz/§-4-Andere-Verteilung-der-Normalarbeitszeit)§ 4 Abs 6 AZG wird zugelassen, dass in Betriebsvereinbarungen Regelungen über die Ausdehnung der Normalarbeitszeit nach § 4 Abs 6 und über die Übertragung von Zeitguthaben nach (https://digital.oegbverlag.at/recht/g/10008238,NOR40206198/Arbeitszeitgesetz/§-4-Andere-Verteilung-der-Normalarbeitszeit)§ 4 Abs 7 AZG getroffen werden, wobei in einzelnen Wochen eines 13-wöchigen (bzw 3-monatigen) Durchrechnungszeitraumes die Normalarbeitszeit auf 45 Stunden und die tägliche Normalarbeitszeit auf 10 Stunden ausgedehnt wird. Dies erfolgt unter der Bedingung, dass der zur Erreichung der durchschnittlichen Normalarbeitszeit erforderliche Zeitausgleich jedenfalls in mehrtägigen zusammenhängenden Zeiträumen verbraucht wird.
Der Durchrechnungszeitraum von 13 Wochen gilt grundsätzlich für alle von diesem Kollektivvertrag erfassten Rechtsträger, sofern nicht in einer der Anhänge zu diesem Kollektivvertrag etwas anderes festgelegt wird.
(3)
Tägliche Normalarbeitszeit bei 4-Tagewoche
Die tägliche Normalarbeitszeit kann bei regelmäßiger Verteilung der gesamten Wochenarbeitszeit auf vier Tage auf zehn Stunden/Tag ausgedehnt werden.
(4)
Überstunden bei 4-Tagewoche
Es wird zugelassen, dass die Arbeitszeit bei Verteilung der Wochenarbeitszeit auf 4 Tage an diesen Tagen durch Überstunden bis auf 12 Stunden ausgedehnt werden kann.
Die Betriebsvereinbarungen werden zu solchen Arbeitszeitverlängerungen ermächtigt.
(5)
Normalarbeitszeit bei Arbeitsbereitschaft
Aufgrund der Ermächtigung des § 5 Abs 1 Z 1. (https://digital.oegbverlag.at/recht/g/10008238)AZG wird zugelassen, dass bei Arbeitsbereitschaft gemäß § 5 Abs 1 Z 2. (https://digital.oegbverlag.at/recht/g/10008238)AZG im Bereich des Rettungs- und Krankentransportdienstes einschließlich Ambulanz- und Katastrophenhilfsdienst die wöchentliche Normalarbeitszeit auf 60 Stunden, die tägliche Normalarbeitszeit auf 12 Stunden ausgedehnt wird.
§ 17
##
Dienstplanerstellung
Die Lage der Normalarbeitszeit und ihre Änderung ist gemäß (https://digital.oegbverlag.at/recht/g/10008238,NOR12113709/Arbeitszeitgesetz/§-19c-Lage-der-Normalarbeitszeit)§ 19c Abs 1 AZG zu vereinbaren. Dort, wo ein Dienstplan erforderlich ist, ist dieser jeweils spätestens zwei Wochen im Vorhinein bekannt zu geben. Für den vereinbarten Durchrechnungszeitraum ist jeweils einen Monat im Voraus ein Rahmendienstplan zu erstellen, der die voraussichtliche Diensteinteilung festlegt.
## Thema: Löhne und Gehälter im Rettungsdienst
3.1.
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Angestellte Verwaltung und Sonstige
Die Angestellten erhalten aufgrund ihrer Tätigkeit und der anrechenbaren Verwendungsgruppenjahre ein Brutto-Monatsgehalt nach der in der Folge angeführten Gehaltstafel.
Gehaltsordnung
Angestellte (in Euro)
Gültig ab 1. Jänner 2026:
| | Verw. Gr. I | Verw. Gr. Ia | Verw. Gr. II | Verw. Gr. III | Verw. Gr. IV | Verw. Gr. V | Verw. Gr. VI |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1. u. 2. VGRJ. | 2.379,87 | 2.467,83 | 2.555,81 | 3.063,32 | 3.965,35 | 5.337,70 | 8.131,51 |
| nach 2 -,,- | 2.476,84 | 2.577,15 | 2.677,44 | 3.238,80 | 4.198,14 | 5.657,63 | 8.790,82 |
| nach 4 -,,- | 2.573,79 | 2.686,72 | 2.808,34 | 3.414,37 | 4.431,04 | 5.977,58 | 9.337,46 |
| nach 6 -,,- | 2.670,78 | 2.804,83 | 2.939,86 | 3.589,82 | 4.663,98 | 6.297,50 | 9.884,15 |
| nach 8 -,,- | 2.774,51 | 2.922,94 | 3.071,39 | 3.765,27 | 4.896,77 | 6.617,57 | 10.430,80 |
| nach 10 -,,- | 2.879,38 | 3.041,09 | 3.202,76 | 3.940,85 | 5.129,71 | 6.937,49 | — |
| nach 12 -,,- | 2.984,07 | 3.159,19 | 3.334,28 | 4.116,31 | 5.362,59 | 7.257,41 | — |
| nach 14 -,,- | 3.088,82 | 3.277,24 | 3.465,66 | 4.291,77 | 5.595,41 | 7.577,35 | — |
| nach 16 -,,- | 3.193,69 | 3.395,42 | 3.597,16 | 4.467,22 | 5.828,31 | 7.897,28 | — |
| nach 18 -,,- | 3.245,96 | 3.454,41 | 3.662,85 | 4.555,08 | 5.944,70 | 8.057,35 | — |
Gültig ab 1. April 2026:
| | Verw. Gr. I | Verw. Gr. Ia | Verw. Gr. II | Verw. Gr. III | Verw. Gr. IV | Verw. Gr. V | Verw. Gr. VI |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1. u. 2. VGRJ. | 2.441,75 | 2.531,99 | 2.622,26 | 3.142,97 | 4.068,45 | 5.476,48 | 8.342,93 |
| nach 2 -,,- | 2.541,24 | 2.644,16 | 2.747,05 | 3.323,01 | 4.307,29 | 5.804,73 | 9.019,38 |
| nach 4 -,,- | 2.640,71 | 2.756,57 | 2.881,36 | 3.503,14 | 4.546,25 | 6.133,00 | 9.580,23 |
| nach 6 -,,- | 2.740,22 | 2.877,76 | 3.016,30 | 3.683,16 | 4.785,24 | 6.461,24 | 10.141,14 |
| nach 8 -,,- | 2.846,65 | 2.998,94 | 3.151,25 | 3.863,17 | 5.024,09 | 6.789,63 | 10.702,00 |
| nach 10 -,,- | 2.954,24 | 3.120,16 | 3.286,03 | 4.043,31 | 5.263,08 | 7.117,86 | — |
| nach 12 -,,- | 3.061,66 | 3.241,33 | 3.420,97 | 4.223,33 | 5.502,02 | 7.446,10 | — |
| nach 14 -,,- | 3.169,13 | 3.362,45 | 3.555,77 | 4.403,36 | 5.740,89 | 7.774,36 | — |
| nach 16 -,,- | 3.276,73 | 3.483,70 | 3.690,69 | 4.583,37 | 5.979,85 | 8.102,61 | — |
| nach 18 -,,- | 3.330,35 | 3.544,22 | 3.758,08 | 4.673,51 | 6.099,26 | 8.266,84 | — |
Vorrückungen in höhere Gehaltsstufen
Alle Arbeitnehmer bzw Arbeitnehmerinnen rücken nach jeweils zwei Jahren in die nächst höhere Gehaltsstufe vor. Haben diese die letzte Gehaltsstufe ihrer Verwendungsgruppe erreicht, verbleiben sie in dieser. Für vor Oktober 2006 eingetretene Arbeitnehmer bzw Arbeitnehmerinnen gelten die Bestimmungen bezüglich der Vorrückung wie folgt: Haben diese die letzte Gehaltsstufe ihrer Verwendungsgruppe erreicht, wird als Basis die nächste Verwendungsgruppe zur weiteren Entlohnung in Anwendung gebracht. Der Verbleib in der Verwendungsgruppe ist aufgrund der Tätigkeit erforderlich. Diese Vorrückung in die nächst höhere Verwendungsgruppe wird nur einmal unter oa Richtlinien angewendet.
3.2.
###
Rettungsdienst
Entlohnungsschema Rettungsdienst
ab 1. Jänner 2026
| | Entlohnungsgruppe | | | |
|---|---|---|---|---|
| Stufe | a | b | c | e |
| 1 | 3.156,23 | 2.507,25 | 2.290,48 | 2.214,58 |
| 2 | 3.234,03 | 2.563,53 | 2.339,02 | — |
| 3 | 3.312,09 | 2.619,68 | 2.387,34 | — |
| 4 | 3.390,74 | 2.676,63 | 2.435,45 | — |
| 5 | 3.469,10 | 2.740,82 | 2.483,74 | — |
| 6 | 3.547,61 | 2.806,92 | 2.531,90 | — |
| 7 | 3.680,00 | 2.877,05 | 2.580,57 | — |
| 8 | 3.813,09 | 2.947,65 | 2.628,85 | — |
| 9 | 3.945,48 | 3.047,05 | 2.677,00 | — |
| 10 | 4.077,16 | 3.148,75 | 2.729,23 | — |
| 11 | 4.209,35 | 3.281,69 | 2.784,99 | — |
| 12 | 4.340,86 | 3.415,40 | 2.842,04 | — |
| 13 | 4.473,27 | 3.548,93 | 2.901,25 | — |
| 14 | 4.605,78 | 3.681,30 | 2.961,60 | — |
| 15 | 4.737,46 | 3.813,51 | 3.022,11 | — |
| 16 | 4.909,87 | 3.945,76 | 3.083,46 | — |
| 17 | 5.082,43 | 4.078,72 | 3.145,12 | — |
| 18 | 5.254,71 | 4.209,93 | 3.206,76 | — |
| 19 | 5.427,44 | 4.342,91 | 3.268,28 | — |
| 20 | 5.600,45 | 4.474,42 | 3.329,78 | — |
| 21 | — | — | 3.391,15 | — |
Entlohnungsschema Rettungsdienst
ab 1. April 2026
| | Entlohnungsgruppe | | | |
|---|---|---|---|---|
| Stufe | a | b | c | e |
| 1 | 3.238,29 | 2.572,44 | 2.350,03 | 2.272,16 |
| 2 | 3.318,11 | 2.630,18 | 2.399,83 | — |
| 3 | 3.398,20 | 2.687,79 | 2.449,41 | — |
| 4 | 3.478,90 | 2.746,22 | 2.498,77 | — |
| 5 | 3.559,30 | 2.812,08 | 2.548,32 | — |
| 6 | 3.639,85 | 2.879,90 | 2.597,73 | — |
| 7 | 3.775,68 | 2.951,85 | 2.647,66 | — |
| 8 | 3.912,23 | 3.024,29 | 2.697,20 | — |
| 9 | 4.048,06 | 3.126,27 | 2.746,60 | — |
| 10 | 4.183,17 | 3.230,62 | 2.800,19 | — |
| 11 | 4.318,79 | 3.367,01 | 2.857,40 | — |
| 12 | 4.453,72 | 3.504,20 | 2.915,93 | — |
| 13 | 4.589,58 | 3.641,20 | 2.976,68 | — |
| 14 | 4.725,53 | 3.777,01 | 3.038,60 | — |
| 15 | 4.860,63 | 3.912,66 | 3.100,68 | — |
| 16 | 5.037,53 | 4.048,35 | 3.163,63 | — |
| 17 | 5.214,57 | 4.184,77 | 3.226,89 | — |
| 18 | 5.391,33 | 4.319,39 | 3.290,14 | — |
| 19 | 5.568,55 | 4.455,83 | 3.353,26 | — |
| 20 | 5.746,06 | 4.590,75 | 3.416,35 | — |
| 21 | — | — | 3.479,32 | — |
Rettungssanitäter bzw. Rettungssanitäterinnen, die max. 3 Monate pro Jahr (als Urlaubsaushilfen) beschäftigt werden, erhalten monatlich brutto € 1.940,12 ab 1. Jänner 2026 (ab 1. April 2026: monatlich brutto € 1.990,56) und Zulagen entsprechend Pkt. 4.2.
Gehaltsauszahlung
Der Arbeitgeber bzw die Arbeitgeberin ist verpflichtet, dem Arbeitnehmer bzw der Arbeitnehmerin das Gehalt jeweils am Letzten des Monats auszubezahlen sowie einen detaillierten Gehaltszettel auszuhändigen, aus welchem zu ersehen ist:
Bruttoverdienst
-
sämtliche Zulagen
-
gesetzliche Abzüge
-
Nettoverdienst
-
Die Auszahlung von Überstunden, variablen Zulagen und Zuschlägen erfolgt mit der Gehaltsabrechnung des auf die Leistung folgenden Monates.
Die Aufzeichnungspflicht für Überstunden und variable Zulagen liegt beim Arbeitnehmer bzw bei der Arbeitnehmerin.
Für neu eintretende ArbeitnehmerInnen gilt ein befristetes Arbeitsverhältnis von 3 Monaten, wobei das erste Monat als Probemonat gilt. Das befristete Arbeitsverhältnis geht nach positiver Beurteilung in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis über.
Alle neu eintretenden Arbeitnehmer bzw Arbeitnehmerinnen werden ohne Anrechnung etwaiger Vordienstzeiten wie folgt eingestuft:
Verwendungsgruppe A.3:
Arbeitnehmer bzw Arbeitnehmerinnen der Notfallrettung werden nach befristetem Arbeitsverhältnis (in e/1) in b/1 eingestuft.
Verwendungsgruppe A.2:
Alle ab 01.01.2025 eintretenden Arbeitnehmer bzw Arbeitnehmerinnen der Verwendungsgruppe A.2 werden in Schema e eingestuft und bleiben dort bis zur Vollendung des 2. Dienstjahres, außer es werden Vordienstzeiten angerechnet. Danach wechseln diese Arbeitnehmer bzw Arbeitnehmerinnen von e1 nach c1.
Ab 01.01.2025 gilt folgende Übergangsregelung:
Die Stufen e/2 und e/3 werden mit Wirkung 01.01.2025 gestrichen;
-
Die Stufe e/1 wird betraglich erhöht und entspricht der vorherigen Stufe e/3.
-
Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen, die per 31.12.2024 in der vorherigen Stufe e/1 eingestuft waren, bleiben in der Stufe e/1; Vorrückung nach c/1 nach dem individuellem Stichtag; maximal nach 24 Monaten (Beispiel: ist per 01.01.2025 als individueller Vorrückungsstichtag beispielsweise der 01.10.2025, so erfolgt die Vorrückung nach c/1 per 01.10.2025); danach erfolgt die Vorrückung alle 2 Jahre
-
Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen, die per 31.12.2024 in der vorherigen Stufe e/2 eingestuft waren, wechseln per 01.01.2025 in die Stufe e/1; Vorrückung nach c/1 nach dem individuellem Stichtag; maximal nach 24 Monaten (Beispiel: ist per 01.01.2025 als individueller Vorrückungsstichtag beispielsweise der 01.10.2025, so erfolgt die Vorrückung nach c/1 per 01.10.2025); danach erfolgt die Vorrückung alle 2 Jahre.
-
Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen, die per 31.12.2024 in der vorherigen Stufe e/3 eingestuft waren, wechseln per 01.01.2025 in die Stufe e/1; Vorrückung nach c/1 nach dem individuellem Stichtag; maximal nach 12 Monaten (Beispiel: ist per 01.01.2025 als individueller Vorrückungsstichtag beispielsweise der 01.10.2025, so erfolgt die Vorrückung nach c/1 per 01.10.2025; max 12 Monate);danach erfolgt die Vorrückung alle 2 Jahre.
-
Allen Arbeitnehmern und Arbeitnehmerinnen, die unter obige Übergangsregelung fallen, werden die Zeiten der Zugehörigkeit in der Stufe e im Falle der Vorrückung in die Stufe c bei der Erschwerniszulage (vgl Punkt 4.2. Zulagen Rettungsdienst) angerechnet.
-
Alle Arbeitnehmer bzw Arbeitnehmerinnen im Rettungsdienst des vorliegenden Kollektivvertrages (ausgenommen sind lediglich Ärztefunkdienst-Mitarbeiter bzw Ärztefunkdienst-Mitarbeiterinnen) rücken nach jeweils 2 Jahren in die nächsthöhere Entlohnungsstufe vor.
Bei Erreichen der letzten Entlohnungsstufe der jeweiligen Entlohnungsgruppe wird der Arbeitnehmer bzw die Arbeitnehmerin in die nächste Entlohnungsgruppe umgereiht. Die Umreihung erfolgt so, dass bei der nächsten Vorrückung in jene Entlohnungsstufe der neuen Gruppe umgereiht wird, welche den nächst höheren Bruttolohn aufweist.
Ärztefunkdienst-Arbeitnehmer bzw Ärztefunkdienst-Arbeitnehmerinnen (Arbeiter bzw Arbeiterinnen)
| Ärztefunkdienst-Arbeitnehmer:Innen ab 1. Jänner 2026 | | |
|---|---|---|
| Entlohnung pro Dienst | 12 Stunden | 187,40 |
| Ärztefunkdienst-Arbeitnehmer:Innen ab 1. April 2026 | | |
|---|---|---|
| Entlohnung pro Dienst | 12 Stunden | 192,27 |
1.
##
Allgemeine Bestimmungen
1.1.
Ausgenommen vom Geltungsbereich dieses Anhangs sind
Praktikanten bzw Praktikantinnen sowie Volontäre bzw Volontärinnen. Volontär bzw Volontärin ist, wer sich kurzfristig ausschließlich zu Ausbildungszwecken in einer Einrichtung aufhält. Praktikant bzw Praktikantin ist, wer im Rahmen einer schulischen oder universitären Ausbildung aufgrund eines Lehrplanes bzw einer Studienordnung verpflichtet ist, praktische Tätigkeiten nachzuweisen.
1.2.
Für alle diesem Anhang des Kollektivvertrages unterliegende Arbeitnehmer bzw Arbeitnehmerinnen und Betriebe gültige Bestimmungen:
1.2.1.
Anrechenbare Vordienstzeiten
In Abänderung des § 29 (2) dieses Kollektivvertrages gilt, dass Vordienstzeiten im maximalen Ausmaß von nachweisbaren 5 Jahren in einschlägiger Tätigkeit angerechnet werden.
Im Rettungsdienst bleibt die zum 01.01.2006 gültige Regelung, wie im berufsgruppenspezifischen Teil erläutert, aufrecht, ausgenommen Arbeitnehmer bzw Arbeitnehmerinnen der Entlohnungsgruppe e.
1.2.2.
Erhöhung der Löhne und Gehälter
Die Erhöhung der Löhne und Gehälter erfolgt einheitlich nach Verhandlungsergebnis der jährlichen Kollektivvertragsverhandlungen.
Die ab 01.04.2026 in Kraft tretende Erhöhung der KV-Löhne und KV-Gehälter und Zulagen beträgt jeweils 2,60 %, wobei die Rundung kaufmännisch auf einen Cent erfolgt, außer bei Stundenlöhnen, diese werden auf den nächsten vollen Cent aufgerundet.
Die Ist-Bezüge und Zulagen bei Letzteren mit Ausnahmen von: Kinderzulage und Uniformreinigung werden ab 01.04.2026 mit 2,4 % angehoben, wobei die Rundung kaufmännisch auf einen Cent erfolgt, außer bei Stundenlöhnen, diese werden auf den nächsten vollen Cent aufgerundet
1.2.3.
Umreihung:
Nach zwei Jahren in der höchsten Gehaltsstufe kann der zuständige Betriebsrat vorschlagen, dass die:der Arbeitnehmer:innen aufgrund ihrer:seiner Leistung in die nächsthöhere Verwendungsgruppe eines Entlohnungsschemas umgereiht wird. Nächsthöhere bedeutet, dass der neue kollektivvertragliche Gehaltsansatz gemäß nächsthöherer Verwendungsgruppe den bisherigen Gehaltsansatz übersteigen muss. („Rösselsprung“). Die Erhöhung kann auf bestehende Überzahlungen angerechnet werden, sofern der Vorschlag des zuständigen Betriebsrates nichts ausdrücklich Abweichendes vorsieht. Der Arbeitgeber hat den Vorschlag zu prüfen und dem Betriebsrat innerhalb angemessener Frist eine begründete Rückmeldung zu geben.
3.3.
###
Speisenzusteller bzw Speisenzustellerinnen
Entlohnungsschema Speisenzustellung
ab 1. Jänner 2026
| Zusteller bzw Zustellerinnen(Arbeiter bzw Arbeiterinnen) | | |
|---|---|---|
| Entlohnungsgruppe | | |
| Stufe | p1 | p2 |
| 1 | 2.254,38 | 2.211,54 |
| 2 | 2.302,90 | 2.253,69 |
| 3 | 2.351,72 | 2.295,44 |
| 4 | 2.400,40 | 2.337,18 |
| 5 | 2.449,63 | 2.378,94 |
| 6 | 2.497,93 | 2.420,82 |
| 7 | 2.546,99 | 2.462,96 |
| 8 | 2.595,66 | 2.504,06 |
| 9 | 2.644,64 | 2.546,06 |
| 10 | 2.694,86 | 2.588,32 |
| 11 | 2.751,31 | 2.629,94 |
| 12 | 2.808,66 | 2.671,83 |
| 13 | 2.870,00 | 2.718,49 |
| 14 | 2.931,25 | 2.767,87 |
| 15 | 2.992,15 | 2.816,85 |
| 16 | 3.054,24 | 2.869,58 |
| 17 | 3.116,03 | 2.922,16 |
| 18 | 3.178,27 | 2.974,31 |
| 19 | 3.240,34 | 3.027,16 |
| 20 | 3.302,59 | 3.080,15 |
| 21 | 3.364,22 | 3.133,77 |
Entlohnungsschema Speisenzustellung
ab 1. April 2026
| Zusteller bzw Zustellerinnen(Arbeiter bzw Arbeiterinnen) | | |
|---|---|---|
| Entlohnungsgruppe | | |
| Stufe | p1 | p2 |
| 1 | 2.312,99 | 2.269,04 |
| 2 | 2.362,78 | 2.312,29 |
| 3 | 2.412,86 | 2.355,12 |
| 4 | 2.462,81 | 2.397,95 |
| 5 | 2.513,32 | 2.440,79 |
| 6 | 2.562,88 | 2.483,76 |
| 7 | 2.613,21 | 2.527,00 |
| 8 | 2.663,15 | 2.569,17 |
| 9 | 2.713,40 | 2.612,26 |
| 10 | 2.764,93 | 2.655,62 |
| 11 | 2.822,84 | 2.698,32 |
| 12 | 2.881,69 | 2.741,30 |
| 13 | 2.944,62 | 2.789,17 |
| 14 | 3.007,46 | 2.839,83 |
| 15 | 3.069,95 | 2.890,09 |
| 16 | 3.133,65 | 2.944,19 |
| 17 | 3.197,05 | 2.998,14 |
| 18 | 3.260,91 | 3.051,64 |
| 19 | 3.324,59 | 3.105,87 |
| 20 | 3.388,46 | 3.160,23 |
| 21 | 3.451,69 | 3.215,25 |
3.6.
###
Notärzte bzw Notärztinnen
Notärzte bzw Notärztinnen
ab 1. Jänner 2026
| Stufe (je 2 Jahre) | Gruppe 1 | Gruppe 2 |
|---|---|---|
| 1 | 3.675,09 | 4.131,02 |
| 2 | 3.729,99 | 4.193,38 |
| 3 | 3.804,88 | 4.275,36 |
| 4 | 3.942,15 | 4.430,19 |
| 5 | 4.079,44 | 4.585,18 |
| 6 | 4.216,71 | 4.740,34 |
| 7 | 4.355,44 | 4.895,16 |
| 8 | 4.464,04 | 5.019,93 |
| 9 | 4.576,25 | 5.142,93 |
| 10 | 4.649,44 | 5.224,75 |
| 11 | 4.722,46 | 5.308,46 |
| 12 | 4.795,50 | 5.390,29 |
| 13 | 4.832,97 | 5.431,33 |
| 14 | 4.870,41 | 5.472,24 |
| 15 | 4.905,85 | 5.515,01 |
| 16 | 4.943,29 | 5.556,08 |
| 17 | 4.979,03 | 5.597,12 |
| 18 | 5.016,32 | 5.638,19 |
Notärzte bzw Notärztinnen
ab 1. April 2026
| Stufe (je 2 Jahre) | Gruppe 1 | Gruppe 2 |
|---|---|---|
| 1 | 3.770,64 | 4.238,43 |
| 2 | 3.826,97 | 4.302,41 |
| 3 | 3.903,81 | 4.386,52 |
| 4 | 4.044,65 | 4.545,37 |
| 5 | 4.185,51 | 4.704,39 |
| 6 | 4.326,34 | 4.863,59 |
| 7 | 4.468,68 | 5.022,43 |
| 8 | 4.580,11 | 5.150,45 |
| 9 | 4.695,23 | 5.276,65 |
| 10 | 4.770,33 | 5.360,59 |
| 11 | 4.845,24 | 5.446,48 |
| 12 | 4.920,18 | 5.530,44 |
| 13 | 4.958,63 | 5.572,54 |
| 14 | 4.997,04 | 5.614,52 |
| 15 | 5.033,40 | 5.658,40 |
| 16 | 5.071,82 | 5.700,54 |
| 17 | 5.108,48 | 5.742,65 |
| 18 | 5.146,74 | 5.784,78 |
3.4.
###
Hilfsdienste, Transport- und Botendienste
Hilfsdienste, Transport- und Botendienste
ab 1. Jänner 2026
| Stufe (je 2 Jahre) | Arbeiter bzw Arbeiterinnen |
|---|---|
| 1 | 2.169,11 |
| 2 | 2.209,94 |
| 3 | 2.250,49 |
| 4 | 2.291,72 |
| 5 | 2.335,33 |
| 6 | 2.379,87 |
| 7 | 2.426,02 |
| 8 | 2.473,23 |
| 9 | 2.520,58 |
| 10 | 2.568,45 |
| 11 | 2.616,62 |
| 12 | 2.664,76 |
| 13 | 2.715,29 |
| 14 | 2.767,18 |
| 15 | 2.819,02 |
Hilfsdienste, Transport- und Botendienste
ab 1. April 2026
| Stufe (je 2 Jahre) | Arbeiter bzw Arbeiterinnen |
|---|---|
| 1 | 2.225,51 |
| 2 | 2.267,40 |
| 3 | 2.309,00 |
| 4 | 2.351,30 |
| 5 | 2.396,05 |
| 6 | 2.441,75 |
| 7 | 2.489,10 |
| 8 | 2.537,53 |
| 9 | 2.586,12 |
| 10 | 2.635,23 |
| 11 | 2.684,65 |
| 12 | 2.734,04 |
| 13 | 2.785,89 |
| 14 | 2.839,13 |
| 15 | 2.892,31 |
3.5.
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Ferialpraktikanten bzw Ferialpraktikantinnen, Ferialarbeiter bzw ­Ferialarbeiterinnen
Ferialpraktikantinnen bzw Ferialarbeiterinnen
ab 01. Jänner 2026
| Bezug monatlich Vollzeit | 1.294,98 |
|---|---|
Ferialpraktikantinnen bzw Ferialarbeiterinnen
ab 1. April 2026
| Bezug monatlich Vollzeit | 1 328,65 |
|---|---|
§ 24a
##
Lehrlinge
(1)
Das monatliche Lehrlingseinkommen beträgt:
| | Lehrlingseinkommen ab 01.01.2026 bis 31.03.2026 | Lehrlingseinkommen ab 01.04.2026 |
|---|---|---|
| im 1. Lehrjahr | € 941,80 | € 966,30 |
| im 2. Lehrjahr | € 1.197,10 | € 1.228,20 |
| im 3. Lehrjahr | € 1.423,50 | € 1.460,40 |
| im 4. Lehrjahr | € 1.860,80 | € 1.909,20 |
(2)
Die Arbeitszeit beträgt bei Lehrlingen 37,5 Stunden pro Woche. Die Pausen werden nicht bezahlt.
(3)
Im Rahmen einer allfälligen Berufsreifeprüfung (sogenannte „Lehre mit Matura“) haben Lehrlinge auf Verlangen Anspruch auf bezahlte Freistellung, zur Vorbereitung auf Prüfungen, in Summe jedoch max. 10. Tage innerhalb des gesamten Lehrverhältnisses.
## Thema: Einstufung und Vorrückung
2.1.
###
Angestellte Verwaltungsdienst
Verwendungsgruppe I
Tätigkeiten, die keine besondere Ausbildung erfordern.
Verwendungsgruppe I a (neue Verwendungsgruppe für neue Dienstverhältnisse beginnend ab 01.04.2018)
Tätigkeiten, die einfache EDV- und Textverarbeitungskenntnisse voraussetzen, zB Büropersonal für einfache Tätigkeiten (zB Callcenter-Agent, Telefonist bzw Telefonistin, der/die Stationswart/in)
Verwendungsgruppe II (geänderte Fassung für neue Dienstverhältnisse beginnend ab 01.04.2018)
Angestellte mit Verrechnungsaufgaben, Angestellte von Jugendorganisationen mit abgeschlossener Berufsausbildung (während der ersten vier Jahre der Betriebszugehörigkeit)
Verwendungsgruppe III
Angestellte mit Branchenkenntnissen und Branchenerfahrung (Fakturierungskenntnisse), Verkaufsrepräsentanten bzw Verkaufsrepräsentantinnen, Angestellte von Jugendorganisationen mit abgeschlossener Berufsausbildung (ab dem fünften Jahr der Betriebszugehörigkeit), Angestellte der Lohnverrechnung und der Buchhaltung, Einsatzleiter bzw Einsatzleiterinnen des Rettungsdienstes, Haustechniker bzw Haustechnikerinnen, selbständige Materialverwalter bzw Materialverwalterinnen und Angestellte in der Breitenausbildung (Kurslehrer bzw Kurslehrerinnen)
Verwendungsgruppe IV
Gruppenleiter bzw Gruppenleiterinnen für Finanzbuchhaltung, Personalverrechnung, Transportbuchhaltung, EDV, Einkauf, Magazin, Controlling
Verwendungsgruppe V
Abteilungsleiter bzw Abteilungsleiterinnen für Finanz- und Personalverwaltung, Rettungsdienst, PR, Ausbildungswesen, Ärzte bzw Ärztinnen.
Verwendungsgruppe VI
Mitglieder der Geschäftsleitung, die für mehr als einen Geschäftsbereich verantwortlich sind und in deren Verantwortungsbereichen zumindest 100 hauptberufliche Arbeitnehmer bzw Arbeitnehmerinnen vollversichert beschäftigt sind.
Verwendungsgruppe Lehrlingsentschädigung
Lehrlinge im 1., 2., 3. und 4. Lehrjahr. Die Höhe des Anspruches auf Lehrlingsentschädigung richtet sich nach § 24a des Rahmenkollektivvertrages BARS.
2.2.
###
Rettungsdienst
Verwendungsgruppe A: Arbeitnehmer bzw Arbeitnehmerinnen des Rettungs- und Krankentransportdienstes einschl. KAT
Das Verwendungsgruppenschema A lt § 26 des Kollektivvertrages wird wie folgt ergänzt:
Verwendungsgruppe A3
Als Praxisanleiter bzw Praxisanleiterinnen können nur Lehrsanitäter bzw Lehrsanitäterinnen nach Stellenplan eingestuft werden.
1.
##
Allgemeine Bestimmungen
1.1.
Ausgenommen vom Geltungsbereich dieses Anhangs sind
Praktikanten bzw Praktikantinnen sowie Volontäre bzw Volontärinnen. Volontär bzw Volontärin ist, wer sich kurzfristig ausschließlich zu Ausbildungszwecken in einer Einrichtung aufhält. Praktikant bzw Praktikantin ist, wer im Rahmen einer schulischen oder universitären Ausbildung aufgrund eines Lehrplanes bzw einer Studienordnung verpflichtet ist, praktische Tätigkeiten nachzuweisen.
1.2.
Für alle diesem Anhang des Kollektivvertrages unterliegende Arbeitnehmer bzw Arbeitnehmerinnen und Betriebe gültige Bestimmungen:
1.2.1.
Anrechenbare Vordienstzeiten
In Abänderung des § 29 (2) dieses Kollektivvertrages gilt, dass Vordienstzeiten im maximalen Ausmaß von nachweisbaren 5 Jahren in einschlägiger Tätigkeit angerechnet werden.
Im Rettungsdienst bleibt die zum 01.01.2006 gültige Regelung, wie im berufsgruppenspezifischen Teil erläutert, aufrecht, ausgenommen Arbeitnehmer bzw Arbeitnehmerinnen der Entlohnungsgruppe e.
1.2.2.
Erhöhung der Löhne und Gehälter
Die Erhöhung der Löhne und Gehälter erfolgt einheitlich nach Verhandlungsergebnis der jährlichen Kollektivvertragsverhandlungen.
Die ab 01.04.2026 in Kraft tretende Erhöhung der KV-Löhne und KV-Gehälter und Zulagen beträgt jeweils 2,60 %, wobei die Rundung kaufmännisch auf einen Cent erfolgt, außer bei Stundenlöhnen, diese werden auf den nächsten vollen Cent aufgerundet.
Die Ist-Bezüge und Zulagen bei Letzteren mit Ausnahmen von: Kinderzulage und Uniformreinigung werden ab 01.04.2026 mit 2,4 % angehoben, wobei die Rundung kaufmännisch auf einen Cent erfolgt, außer bei Stundenlöhnen, diese werden auf den nächsten vollen Cent aufgerundet
1.2.3.
Umreihung:
Nach zwei Jahren in der höchsten Gehaltsstufe kann der zuständige Betriebsrat vorschlagen, dass die:der Arbeitnehmer:innen aufgrund ihrer:seiner Leistung in die nächsthöhere Verwendungsgruppe eines Entlohnungsschemas umgereiht wird. Nächsthöhere bedeutet, dass der neue kollektivvertragliche Gehaltsansatz gemäß nächsthöherer Verwendungsgruppe den bisherigen Gehaltsansatz übersteigen muss. („Rösselsprung“). Die Erhöhung kann auf bestehende Überzahlungen angerechnet werden, sofern der Vorschlag des zuständigen Betriebsrates nichts ausdrücklich Abweichendes vorsieht. Der Arbeitgeber hat den Vorschlag zu prüfen und dem Betriebsrat innerhalb angemessener Frist eine begründete Rückmeldung zu geben.
2.3.
###
Speisenzusteller bzw Speisenzustellerinnen
Arbeitnehmer bzw Arbeitnehmerinnen im Essenszustelldienst sind Arbeiter bzw Arbeiterinnen und werden in das Entlohnungsschema p2 eingereiht.
Arbeitnehmer bzw Arbeitnehmerinnen, die für besondere Aufgabengebiete verwendet werden, sind in das Entlohnungsschema p1 einzureihen. Unter diese Aufgaben fallen u.a. Lagerverwaltung, Tourenplanung etc.
2.4.
###
Hilfsdienste, Transport- und Botendienste
Arbeitnehmer bzw Arbeitnehmerinnen, die für Hilfsdienste, Transport- und Botendienste eingesetzt werden, die keiner Ausbildung bedürfen.
2.6.
###
Notärzte und Notärztinnen
Gruppe 1: Notärzte bzw Notärztinnen ohne zusätzliche Facharztausbildung
Gruppe 2: Notärzte bzw Notärztinnen mit zusätzlicher Facharztausbildung
A.
###
Arbeitnehmer bzw Arbeitnehmerin des Rettungs- und Krankentransportdienstes einschließlich Ambulanz- und Katastrophenhilfsdienst (KAT)
Verwendungsgruppe A.1.:
Arbeitnehmer bzw Arbeitnehmerin in Ausbildung, Hilfskräfte, Reinigungskräfte, Essenszusteller und Essenszustellerinnen
Verwendungsgruppe A.2.:
Rettungssanitäter bzw Rettungssanitäterin, die auch als Sanitätseinsatzfahrer bzw Sanitätseinsatzfahrerin Verwendung finden kann
Ausbildungsvoraussetzungen:
gesetzliche Rettungssanitäterausbildung
Verwendungsgruppe A.3.:
Notfallsanitäter bzw Notfallsanitäterin
-
Leitstellendisponenten bzw Leitstellendisponentin von Bezirks- und Bereichsleitstellen
-
Sachbearbeiter bzw Sachbearbeiterin im Rettungs- und Krankentransportdienst sowie im Ambulanz- und Katastrophenhilfsdienst mit entsprechender Zusatzausbildung (zB Beauftragter bzw Beauftragte gemäß Medizinproduktegesetz, Hygienebeauftragter bzw Hygienebeauftragte, Praxisanleiter bzw Praxisanleiterin).
-
Ausbildungsvoraussetzungen:
wie A2 sowie jeweils erforderliche fachspezifische Ausbildungen, zB Leitstellenkurs nach den Richtlinien des Arbeitgebers bzw der Arbeitgeberin, Notfallsanitäterausbildung
Verwendungsgruppe A.4.:
Leiter bzw Leiterin von Bereichsleitstellen
-
Dienstführer bzw Dienstführerin
-
Sachbearbeiter bzw Sachbearbeiterin mit hoher Eigenverantwortung (Arbeitnehmer bzw Arbeitnehmerin, die selbständige und eigenverantwortliche Tätigkeiten, zu denen besondere Fachkenntnisse und praktische Fähigkeiten notwendig sind, ausführen und weisungsberechtigt sind, zB bezirksübergreifende Sachbearbeitertätigkeiten).
-
Ausbildungsvoraussetzungen:
Leitstellenleiter bzw Leitstellenleiterin: Einschlägige Führungskräfteausbildung nach den Richtlinien des Arbeitgebers bzw der Arbeitgeberin oder gleichwertige Ausbildung.
B.
###
Allgemein - insbesondere Arbeitnehmer bzw Arbeitnehmerin im Büro und Verwaltungsdienst einschließlich Aus-, Fort- und Weiterbildung
Verwendungsgruppe B.1.:
Arbeitnehmer bzw Arbeitnehmerin, die einfache (Hilfs-)Tätigkeiten, für die keine spezifische Ausbildung erforderlich ist, ausführen. (zB Bürohilfsdienst, Reinigungsarbeiten, Essensausgabe, Küchenarbeiten, Lagerarbeiten, Ferialpraktikanten bzw Ferialpraktikantinnen*)
Verwendungsgruppe B.2.:
Telefonisten bzw Telefonistinnen, Rezeptionisten bzw Rezeptionistinnen, Materialverwalter bzw Materialverwalterinnen
Ausbildung: einschlägige abgeschlossene Lehr- oder Schulausbildung oder entsprechend gleichwertige praktische Ausbildung
Verwendungsgruppe B.3.:
Arbeitnehmer bzw Arbeitnehmerinnen in der Buchhaltung, Sicherheitsfachkraft, Sachbearbeiter bzw Sachbearbeiterin, Servicetelefon, (Sachbearbeiter bzw Sachbearbeiterin: zB Schulungsbeauftragter bzw Schulungsbeauftragte, Fuhrparkkoordinator bzw Fuhrparkkoordinatorin, gehobene Sekretariatsaufgaben, EDV-Administrator bzw EDV-Administratorin, Ein- und Verkäufer bzw Ein- und Verkäuferin, Mitgliederverwaltung, Abrechner bzw Abrechnerin im Rettungs- und Krankentransportdienst sowie Ambulanz- und Katastrophenhilfsdienst, Haustechniker bzw Haustechnikerin, Garagen- und Werkstattmeister bzw Garagen- und Werkstattmeisterin)
Verwendungsgruppe B.4.:
Lohn- und Gehaltsverrechner bzw Lohn- und Gehaltsverrechnerin, Buchhalter bzw Buchhalterin mit Buchhalterprüfung, Hausingenieur bzw Hausingenieurin (HTL), Operator bzw Operatorin, Bezirkssekretär bzw Bezirkssekretärin, Garagenmeister bzw Garagenmeisterin mit Meisterprüfung (Kfz-Bereich)
Verwendungsgruppe B.5.:
Bilanzbuchhalter bzw Bilanzbuchhalterin, Leiter bzw Leiterin Controlling, Leiter bzw Leiterin von Bezirksstellen, Referatsleiter bzw Referatsleiterin von Landesorganisationen
(Angestellte, die schwierige Arbeiten verantwortlich selbständig ausführen, wozu besondere Fachkenntnisse und praktische Erfahrung notwendig und die regelmäßig mit der Führung, Unterweisung und Beaufsichtigung von Mitarbeitern bzw Mitarbeiterinnen beauftragt sind.)
Verwendungsgruppe B.6.:
Abteilungsleiter bzw Abteilungsleiterin von Landesorganisationen, Geschäftsleiter bzw Geschäftsleiterin eines Leitstellen- oder Verwaltungsverbundes
(Angestellte, die Arbeiten erledigen, die besonders verantwortungsvoll sind, selbständig ausgeführt werden müssen, wozu umfangreiche, überdurchschnittliche Berufskenntnisse und mehrjährige praktische Erfahrung erforderlich sind, und die mit der regelmäßigen und dauernden verantwortlichen Führung, Unterweisung und Beaufsichtigung von Angestelltengruppen und der Dienstmannschaft beauftragt sind.)
Verwendungsgruppe B.7.:
Mitglieder der Geschäftsleitung
## Thema: Kündigung und Verfall von Ansprüchen
§ 12
##
Kündigungsfristen
(1)
Der Arbeitgeber bzw die Arbeitgeberin kann das Dienstverhältnis durch vorherige Kündigung zum 15. oder zum Letzten eines Kalendermonats lösen. Die Kündigungsfrist beträgt in den ersten beiden Dienstjahren des Arbeitnehmers bzw der Arbeitnehmerin 6 Wochen und erhöht sich
nach Vollendung des 2. Dienstjahres auf 2 Monate,
nach Vollendung des 5. Dienstjahres auf 3 Monate,
nach Vollendung des 15. Dienstjahres auf 4 Monate,
und nach Vollendung des 25. Dienstjahres auf 5 Monate.
(2)
Der Arbeitnehmer bzw die Arbeitnehmerin kann das Dienstverhältnis unter Einhaltung einer einmonatigen Kündigungsfrist zum 15. oder zum Letzten eines Kalendermonats lösen. Es kann vereinbart werden, dass bei Führungs- bzw Schlüsselkräften diese Kündigungsfrist bis zu einem halben Jahr ausgedehnt werden kann, doch darf die vom Arbeitgeber bzw von der Arbeitgeberin einzuhaltende Frist nicht kürzer sein als die mit dem Arbeitnehmer bzw mit der Arbeitnehmerin vereinbarte Kündigungsfrist.
§ 37
##
Verfallsregelung
Alle Ansprüche der Arbeitnehmer bzw. Arbeitnehmerinnen müssen bei sonstigem Verfall innerhalb von sechs Monaten ab Fälligkeit bzw. bekannt werden schriftlich geltend gemacht werden, soweit nicht zwingende gesetzliche Regelungen anderes vorsehen.
§ 29
##
Ausbildungs- und Vordienstzeitenanrechnung
(1)
Für die Berechnung der zeitabhängigen Ansprüche aus dem Dienstverhältnis werden angerechnet:
a)
Hauptberuflich geleistete facheinschlägige Dienstzeiten.
b)
Als ausübendes Mitglied (freiwillige/ehrenamtliche Mitarbeiterin bzw freiwilliger/ehrenamtlicher Mitarbeiter) einer/eines dem fachlichen Geltungsbereich dieses KV unterliegenden Arbeitgeberin bzw Arbeitgebers geleistete Dienstzeiten. Hierbei sind die geleisteten Stunden zu addieren und mittels Division durch 173 auf die entsprechende Zahl von Monaten umzurechnen.
c)
Erfolgreich absolvierte, für das Dienstverhältnis einschlägige Ausbildungen werden im Ausmaß der regulären Mindeststudien- oder Ausbildungsdauer, höchstens jedoch im Ausmaß von 5 Jahren, angerechnet, soweit diese durch die Einstufung nicht ohnedies bereits berücksichtigt sind.
d)
Facheinschlägige Zeiten eines abgeleisteten ordentlichen Zivildienstes oder Freiwilligen Sozialjahres im vollen Ausmaß.sowie Zeiten facheinschlägiger Tätigkeiten während des Präsenzdienstes* (z.B. sanitätsdienstliche Ausbildung im Heeressanitätsdienst, wenn die Arbeitnehmerin bzw. Arbeitnehmer dann als Sanitäterin bzw. Sanitäter angestellt wird) im vollen Ausmaß.
(2)
Insgesamt werden Vordienstzeiten nach Abs 1 lit a) bis d) im Ausmaß von höchstens 10 Jahren angerechnet.
(2a)
Für Arbeitnehmerinnen bzw Arbeitnehmer, die ab 01.01.2025 ein neues Dienstverhältnis mit dem Arbeitgeber bzw der Arbeitgeberin abschließen, gilt folgendes: über die in den Abs 1 lit a-d genannten Anrechnungsgrenzen hinaus werden Vordienstzeiten nach Abs 1 lit a-d bis zum Ausmaß von insgesamt (einschließlich der Anrechnungen nach Abs 1lit a-d) höchstens 15 Jahren angerechnet, sofern sie in einer Organisation bzw in einem Betrieb gemäß dem fachlichen Geltungsbereich dieses Kollektivvertrages gemäß § 2 Z 1 erworben wurden.
(3)
Vordienstzeiten sind vom Arbeitnehmer bzw von der Arbeitnehmerin bei sonstigem Verfall spätestens binnen eines Jahres nach Antritt des Dienstes beim Arbeitgeber bzw bei der Arbeitgeberin geltend zu machen und diesem auf Verlangen nachzuweisen. Die Anrechnung wird ab dem, der Geltendmachung folgenden Monatsersten wirksam.
## Thema: Gefahren- und Erschwerniszulagen im Rettungsdienst
4.2.
###
Rettungsdienst
Gültig ab 1. Jänner 2026
| Erschwerniszulage | Entlohnungsgruppen e,c,b,a | Entlohnungsstufen 1-8 | € 242,44 |
|---|---|---|---|
| Erschwerniszulage | Entlohnungsgruppen e,c,b,a | ab 9 | € 307,85 |
| Nachtdienstzulage Leitstelle | Angestellte Leitstelle | monatlich | € 250,94 |
| Gefahrenzulage | Gruppe A-Dienste und Springer bzw Springerinnen Notfallrettung („NFR“) | pro Einsatztag | € 16,71 |
| Nacht-/ Sonntagszuschlag | | pro Dienst | € 34,85 |
| Feiertagszuschlag | | | 100 % ZS |
| Kommandantenzulage bzw Kommandantinnenzulage | | monatlich | € 66,26 |
| Journaldienst-Springer- bzw Springerinzulage(§ 11 des KV kommt nicht zur Anwendung) | für überwiegenden Dienst in der Leitstelle (mindestens 90 % Leitstellentätigkeit) | monatlich | € 446,83 |
| Journaldienst-Springer- bzw Springerinzulage | fallweise Springer- bzw Springerintätigkeit | pro Dienst in der Leitstelle | € 19,73 |
| Wagenreinigung | ausgenommen Leitstellen-Mitarbeiter bzw Mitarbeiterinnen | | 5 Std. p. M. lt Stundensatz |
| Uniformreinigung | | monatlich | € 14,00 |
| Ärzte-Funkdienst RD/Totenbeschau | | pro Dienst ÄFD (Totenbeschau) | € 13,38 |
| Springer- bzw Springerinzulage | | pro Dienst bei Wechsel von KTW in andere Gruppe | € 6,89 |
| Kinderzulage | für Kinder mit nachgewiesenem Anspruch auf Familienbeihilfe (gem §24b Rahmen KV) | | Anspruchsgrundlage und höhe richtet sich nach §24b Kinderzulage des Rahmen Kollektivvertrages (BARS). |
Gültig ab 1. April 2026
| Erschwerniszulage | Entlohnungsgruppene,c,b,a | Berufsjahre 1-16 | € 248,74 |
|---|---|---|---|
| Erschwerniszulage | Entlohnungsgruppene,c,b,a | Ab dem 17ten Berufsjahr | € 315,85 |
| Nachtdienstzulage Leitstelle | Angestellte Leitstelle | monatlich | € 257,46 |
| Gefahrenzulage | Gruppe A-Dienste und Springer bzw Springerinnen Notfallrettung („NFR“) | pro Einsatztag | € 17,14 |
| Nacht-/ Sonntagszuschlag | | pro Dienst | € 35,76 |
| Feiertagszuschlag | | | 100 % ZS |
| Kommandantenzulage bzw Kommandantinnenzulage | | monatlich | € 67,98 |
| Journaldienst-Springer- bzw Springerinzulage(§ 11 des KV kommt nicht zur Anwendung) | für überwiegenden Dienst in der Leitstelle (mindestens 90 % Leitstellentätigkeit) | monatlich | € 458,45 |
| Journaldienst-Springer- bzw Springerinzulage | fallweise Springer- bzw Springerintätigkeit | pro Dienst in der Leitstelle | € 20,24 |
| Wagenreinigung | ausgenommen Leitstellen-Mitarbeiter bzw Mitarbeiterinnen | | 5 Std. p. M. lt Stundensatz |
| Uniformreinigung | | monatlich | € 14,00 |
| Ärzte-Funkdienst RD/Totenbeschau | | pro Dienst ÄFD (Totenbeschau) | € 13,73 |
| Springer- bzw Springerinzulage | | pro Dienst bei Wechsel von KTW in andere Gruppe | € 7,07 |
| Kinderzulage | für Kinder mit nachgewiesenem Anspruch auf Familienbeihilfe (gem § 24c Rahmen KV) | | Anspruchsgrundlage und -höhe richtet sich nach § 24c Kinderzulage des Rahmen Kollektivvertrages (BARS). |
| Praxisanleiter:innen | Einstufung Praxisanleiter lt. Stellenplan | Monatlich (x12) | € 53,35 |
Erschwerniszulage: Jeder Arbeitnehmer bzw jede Arbeitnehmerin, welcher bzw welche im Fahrdienst des Rettungs- und Krankentransportdienstes, tätig ist, erhält eine Erschwerniszulage im ausgewiesenen Ausmaß. Die Erschwerniszulage wird 12mal jährlich ausbezahlt. Arbeitnehmer:innen werden die Zeiten der Zugehörigkeit in einer der Stufen e, c, b, a auch bei Umreihungen in eine der anderen Stufen (e, c, b, a) angerechnet.
Nacht- und Sonntagsdienstzuschlag: Für den Nacht- und Sonntagsdienst laut Dienstplan gebührt pro Dienst ein Zuschlag lt Tabelle.
Feiertagszuschlag: Für den Feiertagsdienst gebührt pro Dienststunde ein Zuschlag von 100 % zum Grundstundenlohn.
Anspruchsgrundlage und -höhe der Kinderzulage richtet sich nach § 24c Kinderzulage des Rahmen Kollektivvertrages (BARS).
Gefahren- und Infektionszulage: Jeder bzw jede in der Notfallrettung eingesetzte Arbeitnehmer bzw Arbeitnehmerin (Einsätze auf „Notarztwagen („NAW“), Rettungstransportwagen („RTW“) bzw Notfallkrankentransportwagen („NKTW“) unter der Voraussetzung, dass die Nutzung des „NKTW“ für die MA 70 für eine ganze Dienstschicht erfolgt) erhält als Abgeltung für erhöhtes Gefahren- bzw Infektionsrisiko pro Dienst eine Zulage lt Tabelle.
Wagenreinigung: Jeder Arbeitnehmer bzw jede Arbeitnehmerin, welcher bzw welche im Krankentransportdienst eingesetzt wird, erhält für die Instandhaltung und Reinigung (Innen- und Außenreinigung) des ihm bzw ihr jeweils anvertrauten Einsatzfahrzeuges eine monatliche Reinigungszulage, sofern diese Tätigkeit vom Dienstnehmer bzw von der Dienstnehmerin durchzuführen ist. Die Höhe dieser Reinigungszulage entspricht der Entlohnung von 5 Grundstunden des jeweiligen Dienstnehmers bzw der jeweiligen Dienstnehmerin und gebührt als Abgeltung für Zeiten, welche eventuell außerhalb seiner bzw ihrer Normalarbeitszeit anfallen.
Springerzulage: Jeder Arbeitnehmer bzw jede Arbeitnehmerin, welcher bzw welche aus seinem bzw ihrem normalen Dienst bei Bedarf in ein anderes „Dienstradl“ springen muss, erhält zusätzlich zu den entsprechend anfallenden Dienstzulagen eine Sprin­gerzulage lt Tabelle.
Ärztefunkdienstzulage: Jeder Arbeitnehmer bzw jede Arbeitnehmerin, welcher im Ärztefunkdienst eingesetzt wird, erhält pro Dienst eine Zulage lt Tabelle. Ab 1.4.2025 erhalten pro Dienst auch Arbeitnehmer bzw Arbeitnehmerinnen die Zulage, die nicht ständige im Ärztefunkdienst eingesetzt sind, wenn sie einen solchen Dienst oder einen Dienst im Rahmen der Totenbeschau leisten.
Aufwandsentschädigung bei Tätigkeiten außerhalb des Bundeslandes Wien:
Arbeitnehmer bzw Arbeitnehmerinnen im Rettungs- und Krankentransportdienst, die zu Tätigkeiten außerhalb des Bundeslandes Wien herangezogen werden, haben Anspruch auf nachstehend angeführte Vergütungen: Das Taggeld wird lt Tabelle nach Kalendertagen berechnet und gebührt für die notwendige Dauer der auswärtigen Dienstleistung, einschließlich der Reisezeit. Bei einer notwendig gewordenen Nächtigung außerhalb des Dienstortes gebührt der tatsächliche Ersatz laut Rechnung eines zumutbaren Quartiers inkl Frühstück. Sind in einer Diensteinheit mehrere Fahrten außerhalb des Bundeslandes Wien erforderlich, so können diese für die Berechnung des Taggeldes zusammengerechnet werden. Wird der Dienstnehmer bzw die Dienstnehmerin zu Auslandsdienstreisen herangezogen, so gebühren Tages- und Nächtigungsgelder analog der Regelung für Bundesbedienstete in der jeweils geltenden Fassung, siehe auch Pkt 8.3 des vorliegenden Dokuments.
Außerordentliches Entgelt
Arbeitnehmern bzw Arbeitnehmerinnen, für die keine Beiträge an die MVK geleistet werden, gebührt nach mindestens 10-jähriger ununterbrochener Betriebszugehörigkeit im Falle der ordnungsgemäßen Arbeitnehmer- bzw Arbeitnehmerinnenkündigung ein außerordentliches Entgelt. Bemessungsgrundlage ist das Durchschnittsentgelt einschließlich der Zulagen für die letzten sechs vollen Kalendermonate zuzüglich des auf diesen Monat entfallenden Anteils von Urlaubszuschuss und Weihnachtsremuneration.
Das außerordentliche Entgelt beträgt bei einer ununterbrochenen Dienstdauer von
| 10 Jahren | 3 Monatsentgelte |
|---|---|
| 15 Jahren | 4,5 Monatsentgelte |
| 20 Jahren | 6 Monatsentgelte |
Hinsichtlich des außerordentlichen Entgelts bzw Abfertigung werden Vordienstzeiten beim selben Arbeitgeber bzw bei derselben Arbeitgeberin, für die bereits ein außerordentliches Entgelt oder eine Abfertigung gewährt wurde, nicht berücksichtigt.
Praxisanleiter/innen: Diese Zulage gebührt jenen Mitarbeiter*innen, welche als Praxisanleiter nach dem Stellenplan eingestuft sind. Der/die Praxisanleiter*in wird bei Bedarf im Dienstplan eingeteilt und hat den entsprechenden (Ausbildungs)dienst als solchen zu absolvieren. Die monatliche Bruttohöhe ist in der obigen Tabelle dargestellt und gebührt 12x im Kalenderjahr.
## Thema: Psychologische Betreuung und Supervision
§ 31
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Supervision
Für Arbeitnehmer bzw Arbeitnehmerinnen im Rettungs- und Krankentransportdienst und im Katastrophenhilfsdienst, die in einer besonderen Belastungssituation stehen, bietet der Arbeitgeber bzw der Arbeitgeberin Supervision in der Dienstzeit an. Die konkreten Zielgruppen und Regelungen sind in einer Betriebsvereinbarung zu regeln, die auch Bestimmungen über maximale Obergrenzen der Stunden und die Kostenübernahme durch den Arbeitgeber bzw die Arbeitgeberin enthalten kann.