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odoo-at-payroll/personalverrechnung/KB-KONFLIKTE.md
T
fegger c8d080f371 [IMP] odoo-at-payroll: GP4-Bau, A7-Auflösung (§ 810 Abs 3 ASVG) und §-2a-Korrekturen dokumentiert
Doku-Registry zum GP4-Bau nachziehen, damit der nächste Agent-Thread
aus dem Repository booten kann (agent-memory-Skill) und die verbindliche
Rechtslage den verifizierten Stand trägt.

Rechtsauflösung A7-Rest: Die Aufwertung der Geringfügigkeitsgrenze ist
für 2026 gem. § 810 Abs 3 ASVG ausgesetzt — deshalb fehlte der 2026-
Eintrag in der RIS-Anmerkungsreihe; GFG 2026 = 551,10 €, DAG-Grenze
826,65 € (TASY MINGRDAGP1, § 1 DAG als Normzitat per ÖGK-Tarifsystem —
lb-sva-12-'ohne Normzitat' erledigt), §-19a-Selbstversicherung 2026 =
83,49 €/Monat (TASY KVPVBTG19A) mit Direct-Zahlung an den Träger.
KB-KONFLIKTE A7 + konsolidierte 'Nächste Schritte' entsprechend
fortgeschrieben (A3 blockiert nur mehr die Formel-7-Optimierung,
nicht den GP4-Kern).

RECHTSQUELLEN-Privat Abschnitt 4: GFG-Zeile auf 2026-Wert korrigiert,
§-53a-Zeile (UV 6,50 € abgeleitet/Selbstversicherung 83,49 €),
§-2a-DN-Klarstellung, SZ-DG-Sätze, Altersausschaltungen, DAG- und
§-49-Zeilen ergänzt (inkl. Korrektur eines GP0-'geringfähig'-
Tippfehlers bei § 53b).

Plan Abschnitt 10: GP4-Freigabestatus-Update (Umsetzung, Rechtsfunde,
Offenliste GP7/GP8); CHANGELOG-Eintrag M5; MEMORY: neuer Fokus
(GP5 Abfertigung Neu als Nächstes), GP4-Konventionen (11 Punkte,
darunter Geringfuegig-Identifiers nach der Nutzer-Korrektur des
Sprachfehlers 'geringfähig' → geringfügig).
2026-09-11 23:22:27 +02:00

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# Wissensbasis — Konflikte & offene Punkte
**Stand:** 2026-09-11 · **Korpusstatus:** 601 Einträge (Lexis 571 + WIKU 30), 69 Cluster, `--registry`/`--check` grün · **A-Lösungsrunde 2026-09-11** (Abschnitt A gegen Nutzer-Primärquellen verifiziert) · **B-Lösungsrunde 2026-09-11** (Abschnitt B gegen RIS-Normtexte verifiziert) · **3. RIS-Runde 11.09.2026** (A-Restpunkte gegen die Normtext-Downloads `.additional_docs/ris_normtexte/` textverifiziert: A1/A4-Zitierung korrigiert, A6/A7-Fundstellen/A9/A10 geschlossen, B16-Bezugszeitraum geklärt).
**Quellen:** `RUNBOOK.md` (Sektion „Bekannte Limitierungen / offene Punkte"), `.agents/MEMORY.md` (Open issues), Layer-2-Einträge in `wissensbasis/dokumente/`.
**Regeln:**
- Alle Konflikte sind in den Layer-2-Einträgen mit ⚠/❓ dokumentiert.
- Wo `RECHTSQUELLEN-Privat.md` eine verbindliche Wertung hat, gilt sie vor dem Briefing — die Einträge bleiben bewusst ungelöst, weil sie Beleg sind.
- ⚠ = plausibel, Detailverifikation am RIS offen · ❓ = bewusst offen · ✅ = verifiziert/deckungsgleich · ⚓ = weitgehend gelöst, Rest offen (A-Lösungsrunde) · 🔧 = Zitat-/Wertkorrektur definiert, inhaltliche Frage offen (B-Lösungsrunde).
- Die A-Familien-Lösungen (2026-09-11) sind gegen vom Nutzer bereitgestellte Primärquellen verifiziert (`.additional_docs/`, TASY-LSWH-Export, AMS-Webseite); die Layer-2-Einträge bleiben bewusst ungelöst (Beleg-Prinzip).
- Die B-Familien-Lösungen (2026-09-11) sind gegen die vom Nutzer bereitgestellten RIS-Normtexte verifiziert (`.additional_docs/ris_normtexte/`, Bundesrecht konsolidiert, tagesaktuelle Fassungen abgerufen 11.09.2026; EuGH-/BFG-Befunde über Webquellen); die Layer-2-Einträge bleiben wie bei A bewusst ungelöst (Beleg-Prinzip).
- Diese Datei ist ein konsolidierter Snapshot; bei Änderungen zuerst die Einträge, dann RUNBOOK/`MEMORY.md`, danach hier nachführen.
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## A. Priorisierte Konfliktfamilien (Lösungsrunde 2026-09-11 + 3. RIS-Runde 11.09.2026: 8 × ✅/🔧 gelöst · 1 × ⚓ Rest offen · 1 × ⚠ offen)
> **A-Lösungsrunde 2026-09-11:** A1A10 gegen die vom Nutzer
> bereitgestellten Primärquellen verifiziert — ÖGK-Beitragstarifsystem
> (`.additional_docs/oegk/`, Stand 24.03.2026, gültig ab 01.07.2026) +
> TASY-LSWH-Export 2026-03-24 (A2/A7), AMS-Merkblatt Altersteilzeitgeld +
> AMS-Webseite (Stand 03.02.2026; A4/A6), LStR 2002 Abschn. 19.3 (A5),
> ASVG § 108 / BSVG § 23 (A8), EO §§ 291a+292 (A9), § 617-ASVG-Kompendium
> (A10); A3-Vertiefung aus Nutzer-Analyse + lb-son-04 Fn 3 am 2026-09-11
> (Konflikt bleibt ⚠ offen). Nutzer-Kommentare aus `LOESUNG-KONFLIKTE.md` integriert (Datei
> danach gelöscht); Layer-2-Einträge bleiben bewusst ungelöst (Beleg-
> Prinzip, Nutzer-Entscheidung).
> **3. RIS-Runde (11.09.2026):** A-Restpunkte textseitig gegen die
> RIS-Normtext-Downloads (`.additional_docs/ris_normtexte/`, Bundesrecht
> konsolidiert, tagesaktuell 11.09.2026) verifiziert: A1-Lösung korrigiert
> (Z 440 lit c), A4-Zitierstruktur (Art. 2 § 27 / Art. 7 § 82), A6/A9/A10 ✅
> geschlossen, A7-Fundstellen ✅ (Rest: 2026-GFG ⚠), A3-Normtexte ✅
> (Praxis ⚠ unverändert). Die Layer-2-Abgleichnotizen zur A1-Familie sind
> mit dieser Runde RIS-korrigiert (Nutzer-Freigabe 11.09.2026); die
> Quelltext-Wiedergaben bleiben unverändert (Beleg-Prinzip).
### A1. § 124b EStG — Überstunden- & Feiertagsarbeitsmaßnahme 2026
- **Streitgegenstand:** Ziffer der Rechtsgrundlage und Aufrollfrist; Höhe der Freigrenze.
- **Positionen im Korpus:** lb-zus-07 („Z 440 lit c", BGBl I 4/2026), lb-lvr-07 („Z 449"), lb-naz-03 („Z 440"), lb-end-09 („10 ÜStd/€ 120"), lb-sva-03 („Z 478 lit f"), wk-akt-01 (Stand 2026-01, vor Kundmachung: „Z 440/492, Aufrollung 31.05.2026"), wk-akt-07 (Haupttext „Z 478", ÖGK-FAQ „Z 477" — innerer Widerspruch).
- **Lösung (2026-09-11) — 🔧 korrigiert durch die 3. RIS-Runde (11.09.2026, `estg_par124b.txt`):** Die A-Runden-Lesart („Maßnahme lief nur bis 31.12.2025; ab 1.1.2026 verbindlich § 68 Abs 1/2, Z 476 lit c idgF BGBl I 43/2026; Korpus-Varianten = Historie“) ist in drei Punkten gegen den RIS-Normtext zu präzisieren:
1. **Zitierung:** § 124b **Z 476 = Pendlerpauschale** (§ 33 Abs 5 Z 4/Abs 8 Z 2 EStG) — die frühere Angabe war ein **Fehlzitat**. Verbindlich für die 15-ÜStd/170-€-Abweichung 2026 ist **§ 124b Z 440 lit c idF BGBl I 4/2026**; **lb-zus-07 („Z 440 lit c“, BGBl I 4/2026) und lb-naz-03 („Z 440“) waren RIS-richtig**, nicht „Historie“; lb-lvr-07 („Z 449“) bleibt falsch; wk-akt-01 („Z 440/492, Aufrollung 31.05.2026“) deckungsgleich.
2. **Geltungsdauer:** Die Z-440-lit-c-Abweichung gilt für **alle LZP nach dem 31.12.2025 und vor dem 1.1.2027** (durchgehend 2026), Aufrollung gem. § 77 Abs 3 spätestens **31.05.2026**. Die 18-ÜStd/200-€-Phase (Z 440 lit b) war 20242025; § 68 **Abs 2** selbst lautet unverändert „10 Überstunden … 120 Euro“ (idF BGBl I 4/2026 und 43/2026) und gilt als Grundregel wieder ab 2027.
3. **Aufrollung 30.09.2026** gehört zur **Feiertagsarbeitsentgelt-Regel**: **Z 494** = § 68 **Abs 1** idF BGBl I 43/2026 („… bis 400 Euro monatlich … oder vergleichbarer gesetzlicher Regelungen“, Aufrollung spätestens 30.09.2026); **Z 492** = Abs 1 idF BGBl I 4/2026 (ohne „vergleichbarer gesetzlicher Regelungen“, Aufrollung 31.05.2026) — → B16.
- **Umsetzungskonsequenz 2026:** Überstunden = § 68 Abs 2 (10 ÜStd/120 €) **iVm § 124b Z 440 lit c (15 ÜStd/170 €)**; Feiertagsarbeitsentgelt = § 68 Abs 1 im 400-€-Korridor (idF BGBl I 43/2026) mit Aufrollung bis 30.09.2026.
- **Rest offen:** keiner in der Zitierfrage. Die Mitarbeiterprämie € 500 JuliDez 2026 (lb-sva-03, wk-akt-07/12) bleibt Regierungsvorlagen-Stand → weiter bei C7/wk-akt-12 geführt.
### A2. DN-Sozialversicherungsbeitrag 2026 (Wien/WBF)
- **Streitgegenstand:** Der korrekte DN-Gesamtsatz und der WBF-Anteil für Wien.
- **Positionen im Korpus:** lb-end-21 rechnet Beispiel mit **18,07 %** (Wien 18,32 %); wk-akt-10 nennt „17,57 % ohne WF" — die eigenen Komponenten (3,87 + 10,25 + 2,95) ergeben aber **17,07 %**; wk-akt-07 führt **WF-Wien 1,50 %** (→ DN-Gesamt 18,32 %); lb-lnk-05 nennt WBF-Wien **1,5 %**.
- **Lösung (2026-09-11):** ✅ via Nutzer-Primärquellen — ÖGK-Beitragstarifsystem „Normalbetriebe, Allgemeiner Teil" (`.additional_docs/oegk/`) und TASY-LSWH-Export 2026-03-24 (`personalverrechnung/quellen/`), **deckungsgleich**:
- **DN-SV-Summe 17,07 %** = KV 3,87 + PV 10,25 + ALV 2,95 + UV 0,00 (die UV von 1,10 % ist zur Gänze DG-getragen);
- **DN-Gesamtbeitragssatz 18,07 %** = 17,07 + **AK 0,50** + WF 0,50; **DG-Gesamtsatz 20,98 %** (SV 20,38 + WF 0,50 + IESG 0,10);
- **Wien: DN 18,32 % / DG 21,23 %** — Wiener WF-Zuschlag **+0,25 % je DN/DG ab 1.1.2026** (Wiener WF-Beitragstarif 2018 § 1; TASY: Tarif 1535) → **WF-Wien gesamt 1,5 % = 0,75 % DN + 0,75 % DG**;
- Einordnung: **lb-end-21 ✅** (18,07/Wien 18,32), **wk-akt-07 + lb-lnk-05 ✅** (WBF-Wien 1,5 % als Gesamtsatz); „17,57 %" (wk-akt-10) = SV 17,07 + AK 0,50 **ohne WF** (die Komponentenliste der Quelle unterschlug die AK-Umlage). RQ Abschnitt 4 führt seit 2026-09-11 die korrekten Sätze (DN-SV 17,07 + AK/WF; Wien-Zuschlag).
- **Protokollnotiz GP2GP4:** WF-Wien-Zuschlag (+0,25/0,25) fehlt noch als rule parameter (`at_sv_wf_*` führt nur den Bundesstandard 0,5/0,5) — vor Abrechnung von Wien-Mandanten ergänzen.
### A3. SV-DN-Anteile auf § 68-Bezüge („Formel 7")
- **Streitgegenstand:** Ob das Abzugsverbot § 20 Abs 2 Z 1 EStG die Praxisänderung zur Veranlagung der SV-DN-Anteile auf § 68-Bezüge erwischt (Grenzgänger/Veranlagungsbescheide).
- **Position im Korpus:** wk-akt-11 dokumentiert die Praxisänderung; **Rz 243 LStR ist möglicherweise obsolet**, die bisherige „Formel 7" der DN-Berechnung ist damit gefährdet.
- **Vertiefung (2026-09-11; Nutzer-Analyse; verifiziert an lb-son-04 Fn 3 + findok-Volltext Rz 243 idgF, 26. Fassung 18.12.2025):**
- **Funktion der „Formel 7":** Prämienoptimierung über das **Jahressechstel** — Prämien werden so aufgeteilt, dass ein Teil als laufender Bezug und ein Teil als lohnsteuerbegünstigte Sonderzahlung (§ 67) ausgezahlt wird. Voraussetzung ist die korrekte **Verteilung der SV-DN-Anteile auf laufende vs. sonstige Bezüge** (SV-Abzug vor den Fixsätzen, § 67 Abs 12 ✅ RQ). Beleg: Der Lexis-Quelltext „Sonderzahlungen — Steuer" verweist in Fn 3 ausdrücklich auf „Zum Thema Prämien und zur Prämienoptimierung („Formel 7")" (lb-son-04, Stand 2026-08; das erklärende Briefing liegt außerhalb des KB-Katalogs).
- **Rz 243 LStR 2002 — das „Schild" auf der Veranlagungsebene — ✅ Volltext verifiziert (findok, 26. Fassung vom 18.12.2025):** Rz 243 gehört zu **Abschn. 5.3.1 „Verpflichtende und freiwillige Beiträge" (Rz 243246a)** unter 5.3 „Versicherungsbeiträge (§ 16 Abs 1 Z 4 EStG 1988)" — also zur **Werbungskosten-/Veranlagungsbehandlung** der SV-Beiträge. Regelungsgehalt (idgF): Pflichtbeiträge an inländische SV-Träger = Werbungskosten; **Service-Entgelt für die e-card (§ 31c ASVG) = Pflichtbeitrag**; Beiträge auf Grund **in- oder ausländischer Versicherungspflicht** abzugsfähig bis zur Höhe von Pflichtbeiträgen (HBGL); **Beiträge aufgrund einer ausländischen Pflichtversicherung, die einer inländischen gesetzlichen SV entspricht, gemäß § 16 Abs 1 Z 4 lit f EStG in voller Höhe ohne Begrenzung auf die österreichische HBGL** (BFG 02.12.2015, RV/3100836/2015). Für **Grenzgänger** läuft die SV-Entlastung damit über die **Veranlagung** — Rz 243 ist deren „Schild" und in der geltenden Fassung **nicht obsolet**. Offen bleibt allein, ob die neue Verwaltungspraxis ihre Anwendung auf die Verteilung der SV-DN-Anteile auf §-68-Bezüge faktisch aushebelt (Grenzgänger-Veranlagungsbescheide).
- **Angriffsvektor § 20 Abs 2 Z 1 EStG:** Abzugsverbot für nicht unmittelbar der Einkunftserzielung dienende bzw. gemischt veranlasste Aufwendungen. Gefahr: Die Finanz stützt die Praxisänderung auf dieses Abzugsverbot, stuft die SV-DN-Anteile auf §-68-Bezügen bei der Veranlagung als **nicht abzugsfähig** ein und streicht damit die etablierte, bisher rechtmäßige Formel-7-Optimierung. **Streitpunkt:** Verstößt die Änderung der Veranlagungspraxis gegen das Gesetz bzw. wird das Abzugsverbot missbräuchlich gegen eine etablierte Steuergestaltung herangezogen? Ohne Rz 243 fehlt der Formel 7 die verlässliche Grundlage — Grenzgänger sind am stärksten exponiert.
- **Lösung (2026-09-11; Normtexte RIS-verifiziert 11.09.2026):** — **unverändert offen (⚠)**: Mechanik und Angriffsfläche sind erstmals präzise dokumentiert („Formel 7“ damit als Begriff im Korpus verankert); **§ 16 Abs 1 Z 4 lit f EStG** („Beiträge von Arbeitnehmern zu einer ausländischen Pflichtversicherung, die einer inländischen gesetzlichen Sozialversicherung entspricht“; `estg_par16.txt`) und **§ 20 Abs 2 Z 1 EStG** (Abzugsverbot für Aufwendungen im unmittelbaren wirtschaftlichen Zusammenhang mit nicht steuerpflichtigen Einnahmen; `estg_par20.txt`, NOR40248368) sind normtextverifiziert — der Angriffsvektor ist normtextlich vorhanden; Rz 243 idgF (26. Fassung, 18.12.2025) bleibt verifiziert und **nicht obsolet**. Die neue Veranlagungspraxis (Grenzgänger-Bescheide) ist am RIS **nicht dokumentierbar** (Verwaltungspraxis, kein Normakt; Websuche 11.09.2026 ohne offizielle BMF/ÖGK-Publikation). Bleibt der einzige Punkt, der AP4 (Beitragsgrundlagen) direkt blockiert.
- **Nächster Schritt:** RIS-/findok-Klärung **vor GP3/GP4** (Plan 8.12): Dokumentation der neuen Veranlagungspraxis (Grenzgänger-Bescheide) und ihrer **Vereinbarkeit mit Rz 243 idgF / § 16 Abs 1 Z 4 lit f EStG**; die Formel-7-SV-Verteilung als offenen Designpunkt ins AP4-Konzept aufnehmen.
### A4. AMS — geblockte ATZ & All-In-Bezugswerte
- **Streitgegenstand:** AMS-Ersatzquote bei geblockter ATZ 2026 und die Obergrenzen-Berechnungsbasis bei All-In-Gehältern.
- **Positionen im Korpus:** lb-atz-07 nennt **28,5 %**, lb-atz-09/12 nennen **27,5 %**; wk-akt-09: AMS rechnet All-In/ATZ-Oberwert „vom Grundlohn", während OGH 9 ObA 83/22d unechtes All-In verlangt — WIKU bezeichnet die AMS-Auslegung selbst als „fachlich nicht haltbar"; wk-akt-05: § 82 Abs 7 AlVG könnte Überstunden/Mehrleistung auch im geblockten ATZ-Oberwert ausschließen.
- **Lösung (2026-09-11):** ⚓ via AMS-Merkblatt Altersteilzeitgeld (`.additional_docs/Altersteilzeitgeld_AMS.pdf`) + AMS-Webseite (Stand 03.02.2026):
- **Ersatzquote Blockzeit-Modell, Laufzeit-Beginn 2026 = 27,5 %** der Brutto-Lohnkosten und dazugehörigen SV-Beiträge; Staffel nach Laufzeit-Beginn: 2024: 42,5 % · 2025: 35,0 % · 2026: **27,5 %** · 2027: 20,0 % · 2028: 10,0 % · ab 2029: keine Rückerstattung; für Bezugszeiträume mit ATZ-Geld bereits vor 01.01.2024: 50 % für die gesamte Laufzeit; kontinuierliche Modelle ab 01.01.2026: 80 % (ab 01.01.2029: 90 %), die 100 %-Quote ab Korridorpensionsstichtag entfällt für alle ab 2026 beginnenden Vereinbarungen. **„28,5 %" (lb-atz-07) ist in den Quellen nicht enthalten → Quellenanomalie**; lb-atz-09/12 bestätigt.
- **ÜStd/Mehrleistungsstunden:** bei kontinuierlichen Modellen ab 01.01.2026 in Ober- **und** Unterwert **nicht mehr** zu berücksichtigen; bei kontinuierlichen vor 2026 **und allen Blockzeitmodellen** im Oberwert weiterhin zu berücksichtigen — die Besorgnis aus wk-akt-05 (§ 82 Abs 7 AlVG könnte sie auch beim Block-Oberwert ausschließen) findet in der AMS-Praxis keine Stütze.
- **Rest offen (verengt 2026-09-11):** nur noch **All-In-Oberwert-Basis** (AMS „vom Grundlohn“ vs. OGH 9 ObA 83/22d, wk-akt-09) → AMS-Abklärung; der Normtext sagt „Ø-Entgelt“ — eine „Grundlohn“-Begrenzung steht nicht im Gesetz. **Zitierstruktur korrigiert (3. RIS-Runde 11.09.2026):** ATZ-Geld = **Art. 2 § 27 AlVG** (NOR40270645 idF BGBl I 47/2025, gültig 1.1.31.10.2026; ab 1.11.2026 NOR40280223 idF BGBl I 62/2026 — Oberwert = Ø-Entgelt der letzten 12 vollen Kalendermonate, Lohnausgleich ≥ 50 %, Abgeltung 20262028 80 vH, ab 2029 90 vH, Cap „bis zu 75 % der Höchstbeitragsgrundlage“); die Ersatzquoten-Staffel für Blockzeit steht im Übergangsrecht **Art. 7 § 82 Abs 7 AlVG** (2024: 42,5 · 2025: 35,0 · 2026: **27,5** · 2027: 20,0 · 2028: 10,0 vH; ab 1.1.2029 keine Aufwandsabgeltung) mitsamt dem Fassungsverweis der Ober-/Unterwert-Berechnung auf § 27 Abs 2 Z 3 + Abs 5 (BGBl I 118/2023; für Laufzeiten ab 1.11.2026: BGBl I 62/2026); **Art. 7 § 82 Abs 8**: Laufzeiten 4,5/4/3,5 J + Wochenstaffel **788/796/804/812/820/828/836/844/852/860/868/876 → 884 Wochen ab 1.1.2029** („788820“ im Input = Teilausschnitt). Der frühere Befund „§ 27 AlVG ist am 11.09.2026 nicht mehr in Kraft“ war ein **Suchartefakt** (NormDokument-Abruf `Artikel=1` → 404; die ATZ-Norm liegt in Art. 2; Art. 1 § 25 trägt keinen Titel — übrige §§ in Kraft).
### A5. Abfertigung Alt — LSt- und SV-Behandlung
- **Streitgegenstand:** Tarif und SV-Freiheit der Alt-Abfertigung bei Beendigung.
- **Positionen im Korpus:** lb-end-01 rechnet das Beispiel mit „günstigerem Tarif" **unter 6 %**; lb-end-04 zitiert § 49 **Abs 2** ASVG, lb-end-01 **Abs 3 Z 7** ASVG.
- **Lösung (2026-09-11):** ✅ via LStR 2002 Abschn. 19.3 „Gesetzliche Abfertigung" (Rz 10701079c, Stand 19.12.2022; `.additional_docs/Lexis360_lstr_2002_19_3_gesetzliche_abfertigung_67_abs_3_es.pdf`) — der Nutzer-Kommentar ist bestätigt:
- **Lohnsteuer § 67 Abs 3 EStG = zwingendes Günstiger-Prinzip** (Rz 1078: „… zwingend die Versteuerungsart zu wählen ist, die das für den Arbeitnehmer günstigere Ergebnis bringt"): **LSt = günstigeres aus** Vervielfachungsmethode (tarifliche LSt auf den der Abfertigungsberechnung zugrunde liegenden laufenden Arbeitslohn × Mehrfaches der Abfertigungsmonate) **oder** festem Steuersatz. Die frühere RQ-Formel „tarifliche LSt, **mindestens 6 %**" war **invertiert** und ist korrigiert (→ RQ Abschnitt 5); die Beispielrechnung von lb-end-01 unter 6 % ist mit Rz 1078 vereinbar.
- **SV-Freiheit: § 49 Abs 3 Z 7 ASVG** (Rz 1070a: SV-Abmeldung „im Hinblick auf … die Befreiung in § 49 Abs. 3 Z 7 ASVG" erforderlich) — **lb-end-01 ✅**; das „Abs 2"-Zitat (lb-end-04) ist von der Quelle nicht gedeckt. Voraussetzungen: formale Beendigung + vollständige Abrechnung/Auszahlung **aller** Ansprüche + SV-Abmeldung.
- Engine-Randbedingungen: Ratenzahlung friert bei der Vervielfachung den Tarif ein (Fixsatz: Zuflusszeitpunkt); „eingefrorene" Anwartschaften mit Bezügen zum Beendigungszeitpunkt, Teilübertragung auf die Monatsentgelte zum Übertrittszeitpunkt gedeckelt (Rz 1079c); spätere Zahlung (z. B. infolge Rechtsstreits) verliert die Begünstigung nicht (Rz 1071).
- **Rest offen:** keiner (nachgetragen 2026-09-11): Der **Fixsatz 6 % steht im Gesetzestext** — § 67 Abs 3 EStG idgF (RIS-Fassung, zuletzt geändert BGBl I 144/2024; `.additional_docs/estg67.pdf`): Vervielfachung der Tarif-LSt als Grundmethode, ausdrücklich „Ist die Lohnsteuer bei Anwendung des Steuersatzes von 6% niedriger, so erfolgt die Besteuerung der Abfertigungen mit 6%" — das Günstiger-Prinzip ist damit **Normtext**, nicht nur LStR-Auslegung.
### A6. ALV-Entfall ab Pensionsanspruch (2027)
- **Streitgegenstand:** Was passiert mit den ALV-Beiträgen (DN und DG) und dem IESG nach der BgBG-Novelle.
- **Positionen im Korpus:** wk-akt-03 (Regierungsvorlage: „DN entfällt, DG bleibt") vs. wk-akt-04 (Endfassung BgBG: **„weder DG noch DN + kein IESG"**, § 1 Abs 2 lit e AMPFG) — Stand-Evolution, beide Werte dokumentiert; §-Zitat „§ 25 Abs 2 AlVG" vs. „§ 25 Abs 2 AMPFG"; VwGH-GZ zur Schmutzzulage Ra 2025/15/0035 (wk-akt-03) vs. Ra 2024/15/0035 (wk-akt-04).
- **Lösung (2026-09-11):** ⚓ **Teilklärung** via AMS-Merkblatt ATZ: der „**Wegfall des ALV-Beitrages**" ist dort als Beispiel meldepflichtiger sonstiger Lohn-Anpassungen während laufender Altersteilzeit genannt (Entgeltänderungen über 20 € dem AMS immer zu melden) — der ALV-Beitragsentfall existiert in der AMS-Abwicklung und ändert das ATZ-Geld.
- **2. Verifikationsrunde (2026-09-11):** ✅/⚓ — Die Novelle ist identifiziert und **verkündet**: „BgBG" = **Budgetbegleitgesetz 20272028, BGBl I 62/2026** (in § 82 Abs 7 AlVG für die §-27-Abs-2-Z-3-lit-a-/Abs-5-Fassung ab 1.11.2026 zitiert; ASVG § 49 hat laut RIS eine Fassung **gültig ab 01.01.2027** idF BGBl I 62/2026, NOR40279632). Die §-Zitierdivergenz löst sich als **Doppelfehlzitat**: AlVG § 25 und AMPFG § 25 sind am 11.09.2026 laut RIS **nicht in Kraft**; die ALV-Beiträge leben im AMPFG (= „Arbeitsmarktpolitik-**Finanzierung**sgesetz", GesNr 10008903 — Kurztitel-Falle; Beitragsrecht §§ 2/3, § 2a-Staffel läuft 31.12.2026 aus; ALV-Finanzierung nach § 1 Abs 2 **Z 3** „für Leistungen nach dem AlVG"; Ausbildungspflicht = **Z 5** (APflG, § 10a Abs 3 BEinstG) — das wk-akt-04-Zitat „lit e" blieb damit fehlzugeordnet).
- **3. RIS-Runde (11.09.2026) — ✅ textverifiziert:** Der ALV-Entfall steht in **Art. 1 § 1 Abs 2 lit e AlVG, Fassung ab 01.01.2027** (`alvg_par1_2027.txt`, NOR40280219, idF BGBl I 62/2026): ausgenommen sind ab 2027 „Personen, denen eine im § 22 Abs 1 genannte Leistung zuerkannt wurde **oder welche die Anspruchsvoraussetzungen für eine im § 22 Abs 1 genannte Leistung erfüllen**, ab dem Beginn des folgenden Kalendermonats“ — die heutige Fassung enthält noch (i) „ausgenommen die Korridorpension“ und (ii) die Jahresfrist-Alternative; **beide entfallen ab 1.1.2027** (Korridorpensions-Anwartschaft damit erstmals einschließend). **§ 49 ASVG 2027-Fassung** (NOR40279632, `asvg_par49_2027.txt`) ändert **lediglich** Abs 3 Z 31 (Streichung „… und ein Telearbeitspauschale“) — **kein ALV-Entfall in § 49** (Fehlannahme korrigiert). Kettenwirkung: AMPFG § 2 (5,9 vH; hälftige Tragung Abs 3) setzt die ALV-Pflicht voraus → DG+DN-Beitrag entfällt beidseitig; **IESG § 12 Abs 1 Z 4** (Zuschlag zum ALV-DG-Anteil) entfällt kraft Anknüpfung; **§ 2a AMPFG** durch BGBl I 62/2026 aufgehoben (31.12.2026). „AlVG §§ 4/25/27 nicht in Kraft“ war das A4-Suchartefakt (Artikelstruktur).
- **Rest offen:** keiner — für die AP4-ALV-Logik ab 1.1.2027: Ausschluss DN+DG+IESG bei **erfüllter Anwartschaft** auf Alters-/Korridorpension (Stichtag = Folgemonat nach Erfüllung).
### A7. AK-Umlage & § 53a-Beitrag
- **Streitgegenstand:** Tragung (DN vs. nur DG) und Einheit (Prozent vs. Euro) des § 53a-Beitrags.
- **Position im Korpus:** lb-sva-06 führt „0,50 % (DN)" und „14,12" in der %-Spalte.
- **Lösung (2026-09-11):** ✅ via die A2-Primärquellen (ÖGK-Tarifsystem + TASY, deckungsgleich):
- **AK-Umlage = 0,5 % DN-Beitrag** (ÖGK-Tarifsystem Normalbetriebe: AK 0,500 in der **DN**-Zeile, Arbeiter **und** Angestellte; TASY: AK-Tarif im Tarifset der Beschäftigtengruppen „Arbeiter" B001 und „Angestellte" B002) — die frühere RQ-Formel „0,5 % (**nur DG**)" war **falsch**; **lb-sva-06 („0,50 % (DN)") war richtig.** Das Kern-Modul trägt bereits den korrekten Stand (`at_sv_ak_dn` 0,5 / `at_sv_ak_dg` 0,0) — nur die Doku war falsch (→ RQ Abschnitt 4 korrigiert).
- **Korrektur (2026-09-11, 2. Verifikationsrunde):** **„14,12" ist ein Prozentsatz** — § 53a Abs 3 ASVG idgF (`.additional_docs/gsvg53a.pdf`; Datei enthält § 53a **ASVG**, nicht GSVG): Pauschalbeitrag geringfügig Vollversicherter = **14,12 % der allgemeinen Beitragsgrundlage** (KV 3,87 % + PV 9,25 % + PV-Zusatzbeitrag 1,00 %); § 53a Abs 1: DG-UV-Beitrag 1,1 % der allgemeinen Beitragsgrundlage. Die **%-Spalten-Einordnung in lb-sva-06 war richtig**; die 1.-Runde-Lesung „14,12 = €/Monat" (und die RQ-Zeile „Geringfügigen-Beitrag 14,12 €/Monat") war **falsch** und ist in RQ Abschnitt 4 korrigiert.
- **Fundstellen ✅ (3. RIS-Runde 11.09.2026):** **GFG = ASVG § 5 Abs 2** („… kein höheres Entgelt als 425,70 €“; ab Beginn jedes Beitragsjahres × Aufwertungszahl § 108a; `asvg_index.txt`): **BMSG geringfügig Beschäftigter = GFG** bestätigt (BVAEB deckungsgleich). **AK-Umlage = AKG § 61** (`akg_par61.txt`, NOR40114698): Abs 1 Umlage von kammerzugehörigen AN; Abs 2 **höchstens 0,5 %** der KV-allgemeinen Beitragsgrundlage, **HBG-Cap § 45 Abs 1 lit a ASVG**; Abs 3 Einbehalt vom Lohn; Abs 4 Einhebung durch SV-Träger (Abfuhr bis 20. des Folgemonats); Pflichtmitgliedschaft § 10 AKG. § 53a ASVG (NOR40245133): Abs 3 Pauschalbeitrag **14,12 %** (KV 3,87 + PV 9,25 + PV-Zusatz 1,00) der allgemeinen BMSG.
- **Rest offen (⚠ wertkritisch) — ✅ GELÖST (GP4, 2026-09-11):** Der
fehlende 2026-Eintrag in der §-5-Abs-2-Anmerkungsreihe ist
aufgeklärt: **§ 810 Abs 3 ASVG setzt die Aufwertung der
Geringfügigkeitsgrenze für 2026 aus** („Beitragsrechtliche Werte
2026", sozialversicherung.at, Fn. 1: GFG 2026 unverändert
**551,10 €**); deckungsgleich lb-bes-06 (Stand 2026-07: „bleibt
gegenüber 2025 unverändert", Historie 2024: 518,44 · 2023: 500,91 ·
2022: 485,85) und TASY GFGBTG (offene Gültigkeit ab 2025-01-01).
**DAG-Grenzbetrag 2026 = 826,65 €** (TASY MINGRDAGP1 „§ 1 Abs.1 DAG
Grenzbetrag", offen ab 2025-01-01; offizielle SV-Werte Fn. 8;
Historie 2024: 777,66 · 2023: 751,37 · 2022: 728,78 = je 1,5 × GFG)
— Nutzer-Beobachtung „862,25“ war Zifferndreher (1,5 × 551,10 =
826,65). **§-19a/§-53a-Abs-3-Selbstversicherung 2026 = 83,49 €/**
Monat (§ 77 Abs 2a ASVG; TASY KVPVBTG19A: 2024: 73,20 · 2025: 77,81
· 2026: 83,49) — korrigiert die RQ-Abschnitt-4-Zeile „≈ 77,80 €"
(2025-Wert); Pauschalbeitrag auch von SZ (§ 53a Abs 5 ✅ Normtext);
aBG 2026 = 83,49 ÷ 14,12 % = 591,29 € → DG-UV § 53a Abs 1 = 1,1 %
× aBG ≈ 6,50 €/Monat (abgeleitet ⚠ direkter Beleg bei GP8-
Parameterpflege). **Normzitat DAG ✅:** § 1 DAG (ÖGK-Beitragstarif-
system „Dienstgeberabgabe gem. § 1 DAG" + lb-bes-02) — lb-sva-12-
„ohne Normzitat" damit erledigt. Engine-Umsetzung: GP4
(`at_sv_geringfuegig`, `at_dag`, DAG-Bewertung § 1 DAG).
- **AV-Staffel § 2a AMPFG — Klarstellung GP4 (2026-09-11):** Die
Staffel mindert **nur den DN-Anteil** (ÖGK-Abschläge „Mind. AV auf
0/1/2 %“ = 2,95/1,95/0,95 vH; Beitragsrechtliche Werte 2026,
Fn. 3: bis 2.225 €: 0 % · bis 2.427: 1 % · bis 2.630: 2 %) — die
frühere Parameter-Annahme „av_total“ (GemBG-Seed) war in der
Wirkung falsch und ist umgebaut (tiers + dn_voll; Grenzen nicht zu
aliquotieren, gelten auch für SZ-Beiträge, lb-son-03; § 2a Ende
2026 aufgehoben → ab 2027 voller DN-Satz).
### A8. Höchstbeitragsgrundlagen (HBGL) im SV-System
- **Streitgegenstand:** Ob HBGL „einheitlich für sämtliche SV-Gesetze" gelten und welche Höhe.
- **Positionen im Korpus:** lb-bsv-12/13: BSVG-HBGL **35-Faches (€ 8.085)** vs. Beispiel-Deckel „HBGL 2022 € 6.615" (30×) und „einheitlich für sämtliche SV" vs. ASVG-Monatswert **€ 6.930**; lb-sva-08: Weiterversicherungs-Höchstbetrag € 1.843,38 impliziert BG € 8.085 > HBGL € 6.930 (rechnerisch wären es € 1.579,44 — Quellenanomalie); lb-gsv-04/12 vs. gsv-09: GSVG-HBGL 7.525 vs. 8.085 (Jahresfortschreibung) — Systemunterschied zur DN-HBGL € 6.930 bleibt.
- **Lösung (2026-09-11):** ✅ via §-108-ASVG-Briefing (`.additional_docs/Lexis360_108_asvg.pdf`, RIS-Fassung Stand 29.07.2026), §-23-BSVG-Briefing (`.additional_docs/Lexis360_23_bsvg.pdf`) und TASY:
- **Zwei getrennte Stränge:** **ASVG: § 108 Abs 3 = Kalendertagwert** (2016: 155 € × Aufwertungszahl + 3 €; VO-Reihe 2022: 189 € · 2023: 195 € · 2024: 202 € · 2025: 215 € · **2026: 231 €/Kalendertag**, BGBl II 263/2025; Monatsäquivalent 30 × 231 = **€ 6.930**, SZ-Jahreswert € 13.860 — TASY deckungsgleich). **BSVG: § 23 Abs 9 lit a verweist für die HBGL auf die §§ 48/53a GSVG** — „einheitlich für sämtliche SV-Gesetze" ist damit **falsch** (einheitlich nur GSVG↔BSVG).
- Die GSVG/BSVG-Werte sind das **35-Fache des ASVG-Kalendertagwerts**: 2022: **6.615** (= 35 × 189) · 2025: 7.525 · **2026: 8.085** (TASY: „Höchstbeitragsgrundlage freier DN" 8.085 €/Monat bestätigt). Der „Beispiel-Deckel HBGL 2022 € 6.615" (lb-bsv-12/13) ist **kein 30×-Wert**, sondern der GSVG/BSVG-Strang 2022; lb-gsv-04/12 vs. gsv-09 = schlichte **Jahresfortschreibung 2025→2026**, kein Widerspruch.
- **lb-sva-08-Anomalie gelöst:** der Weiterversicherungs-Höchstbeitrag € 1.843,38 = **22,8 % × € 8.085 exakt** — es gilt der freie-DN-Deckel des GSVG/BSVG-Strangs, kein Rechenfehler der Quelle.
- **Rest offen:** keiner (nachgetragen 2026-09-11): **§ 48 GSVG idgF** (`.additional_docs/gsvg48.pdf`): „Höchstbeitragsgrundlage für die Beitragsmonate eines Kalenderjahres ist der **35fache Betrag** der jeweils für dieses Kalenderjahr kundgemachten Höchstbeitragsgrundlage **gemäß § 108 Abs. 3 des Allgemeinen Sozialversicherungsgesetzes**" — 35×-Wortlaut und ASVG-Referenz bestätigt. **§-Zitierfrage als Normenkette gelöst:** § 45 Abs 1 ASVG idgF (RIS, `.firecrawl/ris/asvg_45.md`): „Als Höchstbeitragsgrundlage gilt der **gemäß § 108 Abs. 1 und 3 festgestellte Betrag**" (Anwendungsnorm; Beitragsmonat = 30 Tage) — § 108 Abs 3 ist die Feststellungsnorm; der TASY-Label „§ 45 Abs 1 … tgl." ist nur ungenau, keine echte Divergenz. GSVG § 53a (Sondergruppen) unbeigestellt, für die Systematik nicht mehr ergiebig.
### A9. Pfändung — Existenzminimum & Grundbeträge
- **Streitgegenstand:** Bezeichnung und Höhe der Grundbeträge (erhöht vs. allgemein) sowie das absolute Geldexistenzminimum.
- **Positionen im Korpus:** lb-pfa-03/05: „erhöhter" vs. „allgemeiner" Grundbetrag 2026/2025 (**1.308/1.273 €** vs. **1.526/1.486 €**); lb-pfa-12/14: absolutes Geldexistenzminimum 2022 **500 vs. 515 €**.
- **Lösung (2026-09-11):** ✅ via EO-§-Texte (`.additional_docs/Lexis360_291a_eo.pdf`, `Lexis360_292_eo.pdf`) + Lexis-Übersicht „unpfändbare Freibeträge ab 1.1.2021" (`.additional_docs/Lexis360_ubersicht_unpfandbare_freibetrage_ab_1_1_2021.pdf`):
- **Exakte Bezeichnungen:** „**allgemeiner Grundbetrag**" (§ 291a Abs 1) vs. „**erhöhter allgemeiner Grundbetrag**" (§ 291a **Abs 2 Z 1: +1 Sechstel = Faktor 7/6, wenn keine Leistungen nach § 290b EO** — d. h. ohne Sonderzahlungen) vs. „Unterhaltsgrundbetrag" (Abs 2 Z 2: +20 % je Person, max 5) plus Steigerungsbeträge (Abs 3). Alle Beträge **AZR-gekoppelt** (§ 293 Abs 1 lit a sublit bb ASVG), Tageswert = 1/30 AZR, **Abrundung auf volle Euro**.
- **Höhen:** 1.308 € × 7/6 = **1.526 € exakt** → das Wertepaar 2026 ist mechanisch konsistent; die Korpus-Bezeichnungen waren vertauscht (der **große** Wert ist der „erhöhte allgemeine"). **Absolutes Geldexistenzminimum = halber allgemeiner Grundbetrag** (§ 292 Abs 4 EO): 2021: **500 €** (Lexis-Übersicht) → **500 vs. 515 € ist eine Stand-Differenz (2021 vs. 2022 = halbe 1.030 €), kein inhaltlicher Widerspruch**.
- **Rest offen — ✅ geschlossen (3. RIS-Runde 11.09.2026):** AZR-Werte am RIS belegt: **2025: 1.273,99 €** (BGBl II 417/2024) · **2026: 1.308,39 €** (BGBl II 263/2025) — **ASVG § 293 Anm. 2** (`asvg_par293.txt`, NOR40270820, idF BGBl I 47/2025); EO § 291a-Kette normhart (NOR40233792): allgemeiner Grundbetrag = AZR (§ 293 Abs 1 lit a sublit bb), +1 Sechstel (Abs 2 Z 1), +20 % je Unterhaltsperson max 5 (Abs 2 Z 2), Tageswert 1/30 (Abs 4), Abrundung auf volle Euro (Abs 5); Höchstberechnungsgrundlage = **Vierfaches des AZR**, gerundet nach § 291 Abs 2 (20-€-Schritte): **5.080 (2025) / 5.220 (2026)**. AP5-Pfändungstabelle auf § 291a/292 EO + §-293-ASVG-Anm. aufbaubar; Jährlichkeit über die Anm.-Reihe nachführen.
### A10. Pensionsreferenzwerte (Regelpensionsalter, Altrecht, Bonus)
- **Streitgegenstand:** Stichtage für Regelpensionsalter und Altrecht sowie Pensionsbonus-Maxima.
- **Positionen im Korpus:** lb-pvs-02 vs. lb-swa-03: Stichtage „ab 1.1.1964/65 für nach 30.6.1968 Geborene" vs. „ab 2.12.1963/65 für ab 2.6.1968 Geborene" (Normseite jetzt via § 16 Abs 6 APG adressiert, **Werteseite bleibt konfliktiv**); lb-pvs-03/04/05 vs. pvs-02: Altrecht-Grenzdatum **1.1.1954 vs. 1.1.1955**; lb-pvs-08: Bonus-Maximum **€ 481** (Einleitung, ohne Stand) vs. **€ 493,99/493,46** (Detail) + Begriffskollision § 299a ASVG vs. § 5 Abs 4 APG-Aufschubbonus.
- **Lösung (2026-09-11):** ⚓ via §-617-ASVG-Kompendium (`.additional_docs/Lexis360_617_asvg.pdf` [RIS-Fassung, in Kraft 1.7.2023], `Lexis360_617_asvg_poperl.pdf` [Praxiskommentar Poperl/Trauner/Weißenböck], `Lexis360_anderung_des_asvg_ua_anhebung_frauenpensionsalter.pdf` [BGBl I 2023/11], `PVA_Erhoehtes_Antrittsalter_fuer_Frauen.pdf`):
- **Regelpensionsalter — lb-pvs-02 ✅ bestätigt:** § 617 **Abs 11** ASVG idF BGBl I 2023/11: Frauen-Kaskade ab Geburtsdatum **1.1.1964** in Halbjahresschritten (60,5 → … → 64,5 für 1.1.30.6.1968), **65 erst für nach dem 30.6.1968 Geborene**. lb-swa-03 („ab 2.12.1963", „65 ab 2.6.1968") gibt den **durch BGBl I 2023/11 ersetzten Vor-2023-Stand** wieder und ist werteseitig widerlegt (2.12.31.12.1963 → 60; 2.6.30.6.1968 → 64,5, frühester Antritt 1.1.2033 lt. PVA-Tabelle).
- **Altrecht — kein Wertekonflikt, sondern zwei Institute:** **1.1.1955** = Altrecht-Fortgeltungsgrenze (§ 617 Abs 3: §§ 227/227a, § 447g; Abs 8: § 76a Abs 1); **1.1.1954** („nach 31.12.1953 geboren") = Startkohorte der neuen Langzeitversicherungs-Pensions-Regeln (§ 617 Abs 13: 62 statt 60 für Männer). Die generelle „1954"-Altrechtsgrenze (lb-pvs-03/04/05) ist aus diesen Quellen nicht haltbar.
- **Rest offen — ✅ geschlossen (3. RIS-Runde 11.09.2026):** **APG § 1 Abs 3** (`apg_par1.txt`, GN 20003831, NOR40247726): „Auf Personen, die **vor dem 1. Jänner 1955** geboren sind, ist dieses Bundesgesetz … **nicht anzuwenden**“ — die generelle „1954“-Altrechtsgrenze (lb-pvs-03/04/05) ist APG-seitig **nicht haltbar**; 1.1.1954 bleibt ausschließlich Startkohorte der Langzeitversicherungs-Regeln (§ 617 Abs 13 ASVG). **Bonus-Maxima ✅ gelöst (2026-09-11):** § 5 Abs 4 APG idgF (RIS-Fassung BGBl I 47/2025, gültig ab 1.1.2026; `.firecrawl/ris/apg_5.md`): Aufschubbonus = **+0,425 % je Monat des späteren Pensionsantritts, Cap 15,3 % der Leistung** — das Gesetz kennt **keinen fixen €-Höchstbetrag**; die €-Werte des Briefings (481/493,99/493,46) sind abgeleitete Rechenbeispiele, kein Normkonflikt. § 299a ASVG ist historisch (mit 31.12.2004 außer Kraft, § 617 Abs 2) — der Aufschubbonus lebt allein in § 5 Abs 4 APG. BGBl I 11/2023 (Art 1/2: §-617-Kaskade; `.additional_docs/BGBLA_2023_I_11.pdfsig`) enthält **keine** Bonus-/§-299a-Änderungen (geprüft).
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## B. Werte-Konflikte zwischen Einträgen (Lösungsrunde 2026-09-11: 14 × ✅ · 1 × 🔧 · 3 × ⚠ offen)
> **B-Lösungsrunde 2026-09-11:** B1B18 gegen die vom Nutzer bereitgestellten
> RIS-Normtexte verifiziert (`.additional_docs/ris_normtexte/`, Bundesrecht
> konsolidiert, tagesaktuelle Fassungen abgerufen 11.09.2026; Download-Manifest
> `README_RIS_DOWNLOAD.md`, Auflösungsvorlage `B_KONFLIKTE_AUFLOESUNG.md`);
> EuGH-Befunde (B10) und BFG-/LStR-Linie (B3) über Webquellen belegt. Die
> Layer-2-Einträge bleiben bewusst ungelöst (Beleg-Prinzip, wie A-Runde).
### B1. Kurzarbeit Lehrlinge (lb-leh-11 vs. lb-leh-07)
- **Streitgegenstand:** Kurzarbeitsförderung für Lehrlinge — „100 %“ (lb-leh-11) vs. „seit 2023 ausgenommen“ (lb-leh-07).
- **Lösung (2026-09-11):** ✅ **KB-intern entschieden** (lb-azm-05, Stand 2026-07, bestätigt lb-leh-07): Lehrlinge sind seit 1.1.2023 ausgenommen (volles Lehrlingseinkommen) — **lb-leh-11 als überholt kennzeichnen**; Umsetzung nach lb-leh-07/azm-05.
### B2. Kleinwohnungsgrenzen (lb-sac-09 vs. lb-sac-10)
- **Streitgegenstand:** m²-Bänder für begünstigte arbeitsplatznahe Unterkünfte — 35/45 m² (lb-sac-09) vs. 30,140 m² (lb-sac-10, „bis 2024“).
- **Lösung (2026-09-11):** ✅ via RIS-SBV § 2 **Abs 7a** (Fassung idF BGBl II 290/2024, RIS gültig ab 25.10.2024) — beide Positionen sind **zeitraumabhängig richtig**:
- **Geltendes Recht:** arbeitsplatznahe Unterkunft (Wohnung, Appartement, Zimmer), die **nicht den Mittelpunkt der Lebensinteressen** bildet — **bis 35 m² kein Sachbezug** (Z 1); **mehr als 35 bis 45 m²: Abs-1- oder Abs-7-Wert um 35 % vermindert**, wenn die Unterkunft durchgehend höchstens zwölf Monate vom selben AG zur Verfügung gestellt wird (Z 2); anteilige Aufteilung der Wohnfläche bei gemeinsamer Nutzung (Z 3).
- **lb-sac-10 (30,140 m²) = alte Fassung** (§ 2 idF vor BGBl II 290/2024; RIS-Fassungsgrenze 24.10.2024) → als historisch kennzeichnen; **Umsetzung nach lb-sac-09 (35/45)** für Bezugszeiträume ab 2024 (LZP-Anwendung vgl. § 8 Abs 12 EuroStUV, RIS-Beachte; Volltext nicht geladen — Kleinverifikation bei Implementierung).
- **Korrektur zur Auflösungsvorlage:** die Kleinwohnungs-Regel steht in **§ 2 Abs 7a** SBV (nicht Abs 3).
### B3. Pensionisten-Begünstigung (lb-sac-02)
- **Streitgegenstand:** Mitarbeiterrabatt-Begünstigung (§ 3 Abs 1 Z 21 EStG) für Pensionisten — LStR 2002 Rz 104 (keine „Arbeitnehmer“ iSd Bestimmung) vs. geänderte Briefing-Ansicht.
- **Lösung (2026-09-11):** ⚠ **genuine Divergenz, beide Positionen dokumentiert:** BFG 15.10.2024, RV/3100422/2024 (fortsetzend RV/7105649/2017) gewährt die Begünstigung auch (ehemaligen) Dienstnehmern/Pensionisten; **Amtsrevision erhoben, VwGH ausständig**. Laufende Praxis konservativ nach LStR Rz 104; BFG-Linie mit Ablage vermerken. LStR-Volltext lizenzgebunden (findok), bewusst nicht geladen; Inhalt über BFG-Berichterstattung (Nutzer-Webrecherche, ÖStZ-Rechtsnews 36357).
- **Rest offen:** Ausgang der VwGH-Revision abwarten; danach Praxis-Linie festlegen.
### B4. Band 34 Monate (lb-jug-01 vs. lb-pra-02)
- **Streitgegenstand:** Ausbildungspflichtgesetz — Bandangaben „34 Monate“ in den Briefings (lb-jug-01 vs. lb-pra-02).
- **Lösung (2026-09-11):** ✅ via RIS-APflG: **kein 34-Monats-Band im Gesetz.** § 4 Abs 4: ausbildungsfreie Zeiträume **bis zu drei Monaten** innerhalb von zwölf Kalendermonaten stellen keine Verletzung der Ausbildungspflicht dar (dasselbe gilt für Wartezeiten trotz Bereitschaft); § 6: vorzeitige Lösung ohne Kündigungsfristen/-termine knüpft an **§ 5 Abs 3 Z 2** (Beschäftigung nicht mit Perspektiven-/Betreuungsplan vereinbar) — **nicht** an ein 4-Monats-Kriterium. **lb-pra-02 („4 Monate“) korrigieren**; Schwelle ist 3 Monate (§ 4 Abs 4).
### B5. Aufstiegsschaden (glb-07 vs. beh-04)
- **Streitgegenstand:** Bemessung des Aufstiegsschadens („3 Monatsentgelte“ vs. „3 Monate Differenzbetrag“), Zuordnung der € 1.000, Schlichtungsstellen-Bezeichnungen.
- **Lösung (2026-09-11):** ✅ via RIS-GlBG § 12 und BehG (Art. 2) §§ 7e/7i:
- **Bemessung = „Entgeltdifferenz für mindestens drei Monate“** — GlBG § 12 Abs 5 Z 1 („die Entgeltdifferenz für mindestens drei Monate, wenn … bei diskriminierungsfreier Auswahl beruflich aufgestiegen wäre“) und BehG § 7e Abs 2 Z 1 („die Differenz für mindestens drei Monate zwischen dem Entgelt … und dem tatsächlichen Entgelt“); **glb-07 („3 Monatsentgelte“) ist falsch**.
- **€ 1.000 = Belästigung** — GlBG § 12 Abs 11, BehG § 7i Abs 1: angemessener, mindestens jedoch 1 000 € Schadenersatz (Zuordnung im glb-07-Hinweis korrigieren). **Bestbewerber: mindestens zwei Monatsentgelte** (GlBG § 12 Abs 1 Z 1; BehG § 7e Abs 1 Z 1) **oder bis € 500** bei bloßer Verweigerung der Bewerbungsberücksichtigung (§ 12 Abs 1 Z 2; § 7e Abs 1 Z 2).
- **Schlichtungsstellen:** je Gesetz eigene Bezeichnung (GlBG: Schlichtungsstelle/Gleichbehandlungskommission; BehG: Schlichtungsstelle für Menschen mit Behinderung).
- **Rest offen:** exakte §-Verweise der Schlichtungsstellen (GlBG/BehG) bei Umsetzung gegen RIS prüfen.
### B6. Fakultative Betriebsvereinbarungen (lb-brt-20 vs. lb-brt-22)
- **Streitgegenstand:** BV-Katalog § 97 Abs 1 ArbVG — „Z 7Z 26“ (lb-brt-20) vs. „Z 7Z 27“ (lb-brt-22).
- **Lösung (2026-09-11):** ✅ via RIS-ArbVG § 97 Abs 1 (idF BGBl I 110/2024, gültig ab 1.1.2025): der Katalog endet mit **Z 27 „Festlegung von Rahmenbedingungen für Arbeit in Telearbeit“**. **„Z 7Z 27“ korrekt** (lb-brt-22 ✅); lb-brt-20 („Z 26“) = Stand vor 2025.
### B7. GF-Beteiligungsschwellen (lb-gsv-11 vs. lb-gsv-06)
- **Streitgegenstand:** SV-Zuständigkeit von GmbH-/FlexKap-Geschäftsführern — „50 % in allen Fällen“ (lb-gsv-11, 2025-07) vs. „>25 %/<25 %“ (lb-gsv-06, 2026-07).
- **Lösung (2026-09-11):** ✅ via RIS: **25 %-Schwelle gesetzlich** — EStG § 22 Z 2: „wesentlich beteiligt“, wenn der Anteil am Grund-/Stammkapital **mehr als 25 %** beträgt (Vergütungen an Wesentlich-Beteiligte = sonstige selbständige Arbeit); § 47 Abs 2 EStG: Dienstverhältnis (§ 25 Abs 1 Z 1 lit b) auch bei **nicht wesentlich** Beteiligten; ASVG § 4 Abs 2: als DN gilt jedenfalls, wer nach § 47 Abs 1 iVm Abs 2 EStG lohnsteuerpflichtig ist; GSVG § 2 Abs 1 Z 3: zu Geschäftsführern bestellte Gesellschafter WK-zugehöriger GmbH/FlexKap — soweit nicht schon nach ASVG versichert — **ohne Beteiligungsschwelle im Wortlaut**. Normenkette: > 25 % → § 22 Z 2 → GSVG; ≤ 25 % → § 47 Abs 2/§ 25 → ASVG. **lb-gsv-06 übernehmen; lb-gsv-11 („50 %“) als überholt kennzeichnen.**
### B8. GKV-Version (lb-asc-01 vs. lb-asc-07)
- **Streitgegenstand:** Grenzwerteverordnung — Version 2020 (lb-asc-01) vs. 2021 (lb-asc-07).
- **Lösung (2026-09-11):** ✅ via RIS-GKV § 0: **beide Versionen überholt** — RIS führt die **Grenzwerteverordnung 2025** (BGBl II 253/2001 idF BGBl II 339/2025; Kurztitel/Abkürzung mit Wirksamkeit 31.12.2025 geändert). lb-asc-01 und lb-asc-07 auf GKV 2025 aktualisieren (Arbeitnehmerschutz-Arbeitsstoffe — kein Payroll-Kernwert).
### B9. § 7 AZG Ablehnungsrecht (lb-ues-01 vs. lb-ues-04)
- **Streitgegenstand:** Fundstelle des Überstunden-Ablehnungsrechts — „§ 7 Abs 1“ (lb-ues-01) vs. „§ 7 Abs 6“ (lb-ues-04).
- **Lösung (2026-09-11):** ✅ via RIS-AZG § 7 (idF BGBl I 53/2018, gültig ab 1.9.2018): das Ablehnungsrecht steht in **Abs 6** — AN können Überstunden nach § 7 und § 8 Abs 1/2 **ohne Angabe von Gründen ablehnen**, wenn dadurch die Tagesarbeitszeit von zehn Stunden oder die Wochenarbeitszeit von 50 Stunden überschritten wird; Benachteiligungsverbot (Entgelt, Aufstiegsmöglichkeiten, Versetzung); Kündigung binnen **zwei Wochen** bei Gericht anfechtbar (§ 105 Abs 5 ArbVG sinngemäß). Abs 1 regelt die 17-Wochen-Durchrechnung (Ø 48 h) — für das Ablehnungsrecht irrelevant. **lb-ues-01-Zitat „§ 7 Abs 1“ auf Abs 6 korrigieren.**
### B10. EuGH-Akte (lb-zer-01 vs. lb-zer-02)
- **Streitgegenstand:** Zeiterfassungsurteil — C-254/18 (lb-zer-01) vs. C-55/18 (lb-zer-02).
- **Lösung (2026-09-11):** ✅ (Webquellen — EuGH nicht im RIS): **zwei verschiedene Urteile zu verschiedenen Gegenständen****C-55/18** (CCOO, 14.5.2019): objektive, verlässliche Zeiterfassung (Saldenaufzeichnungen unzureichend); **C-254/18** (Syndicat des cadres de la sécurité intérieure, 11.4.2019): 17-Wochen-Durchrechnungszeitraum (Ø 48 h/Woche). **lb-zer-01 für die Zeiterfassungspflicht auf C-55/18 korrigieren**; C-254/18 allenfalls für den 17-Wochen-Bezug. Die KB-Schlussfolgerungen bleiben identisch; der §-Zitierkonflikt lb-zer-01 („§ 12 Abs 2a vs. § 12a AZG“, C3) ist davon unberührt.
### B11. HBG-Jahresangaben im IESG (lb-ins-06)
- **Streitgegenstand:** „2025: € 13.860“ vs. „2026: € 6.930“ / 1,5× € 10.395 im selben Briefing.
- **Lösung (2026-09-11):** ✅ via RIS-IESG § 1: alle drei Werte sind **HBG-Relationen desselben Jahres (2026)** — Abs 4: Grenzbetrag = **das Zweifache der HBG** (§ 45 Abs 1 ASVG — der IESG zitiert selbst § 45 Abs 1, konsistent mit der in A8 gelösten Normenkette § 45 Anwendung / § 108 Feststellung), bei nach Zeiträumen bemessenen Ansprüchen je Tag des Entlohnungszeitraums vervielfacht (nicht zeitraumbezogene: je Tag des Kalendervierteljahres; Zeitguthaben-Stunden: je Stunde ein Viertel der Tages-HBG); Abs 4a: Abfertigungen **bis zur einfachen HBG pro Monatsbetrag in voller Höhe**, darüber bis zur zweifachen **in halber Höhe** → wirksame Obergrenze **1,5× HBG je Monatsbetrag**. HBG 2026 = 6.930 €/Monat (231 €/Tag; A8) → **1× = 6.930 · 1,5× = 10.395 · 2× = 13.860**; das Label „2025“ auf € 13.860 ist falsch (2× HBG 2025 wäre 12.900). **Implementierung als HBG-Relationen je LZP (Parameter)**; Jahreswerte aus der ASVG-Kundmachung nachführen (GP8).
### B12. DSB-Speicherdauer abgelehnter Bewerber (lb-mel-03, innerer Widerspruch)
- **Streitgegenstand:** 6 Monate (DSB-D123.085/0003-DSB/2018) vs. „sieben Monate“ später im selben Briefing.
- **Lösung (2026-09-11):** ✅ **KB-intern gelöst:** maßgeblich sind **6 Monate** (DSB-Gutachten bereits dokumentiert); „sieben Monate“ = Tippfehler der Quelle.
### B13. AU-Kontingent Rechenbeispiel (lb-asc-15 vs. lb-krs-08)
- **Streitgegenstand:** 42 Kalendertage (6 Wochen) im Rechenbeispiel trotz „seit vier Jahren im Unternehmen“ vs. Stufentabelle/lb-krs-08 (2026-07: ab 2. Dienstjahr 8 Wo 100 % + 4 Wo 50 % = **56 Tage**); AU-Teilrechnung 43+13 = 56 konsistent.
- **Lösung (2026-09-11):** ✅ via RIS-EFZG § 2: **56 Kalendertage (= 8 Wochen) korrekt.** Abs 1: Entgeltfortzahlung bei Krankheit 6 Wochen (bis 1 Jahr Dienstzeit) / **8 Wochen (ab 1 Jahr)** / 10 Wochen (ab 15 Jahren) / 12 Wochen (ab 25 Jahren), jeweils weitere 4 Wochen halbes Entgelt; Abs 5: bei Arbeitsunfall/Berufskrankheit **8 Wochen** (ab 15 Jahren 10 Wochen) **unabhängig** vom Krankheits-Kontingent. 42 Tage entspricht nur dem 1. Dienstjahr → **Beispielwerte der Quelle korrigieren**; lb-krs-08-Stufentabelle und AU-Teilrechnung (43+13 = 56) bestätigt.
### B14. OGH-Folgepflicht (lb-grz-08)
- **Streitgegenstand:** Judikatur (9 ObA 51/99m, 9 ObA 48/00z: kollektivvertragliche Lohnfolgen über § 905 ABGB) vs. Quellenkritik (Reissner: mit § 905 ABGB „unhaltbar“).
- **Lösung (2026-09-11):** ⚠ **genuine Judikatur-Divergenz:** RIS bestätigt nur den §-905-Abs-1-ABGB-Wortlaut (Erfüllungsort: Verabredung → Natur/Zweck des Geschäfts → Wohnsitz/Niederlassung); die Folgenlehre ist normativ nicht entscheidbar. **Beide Positionen dokumentiert beibehalten; Umsetzungsentscheidung zurückgestellt** (kein Payroll-Kernwert — Verantwortlichen-Entscheidung).
### B15. Versicherungswert bei EW € 22.500 (lb-bsv-16 vs. lb-bsv-12)
- **Streitgegenstand:** € 3.905,31/32 (lb-bsv-16) vs. € 4.610,29 (lb-bsv-12) — Jahresstand?
- **Lösung (2026-09-11):** ✅ via RIS-BSVG § 23 Abs 2: **Jahresstand-Differenz bestätigt** — der Versicherungswert ist ein **Hundertsatz des Einheitswerts** (Progressionstabellen: 13,34110 % bis 5 000 € … 2,13087 % ab 43 700 €), **jeweils zum 1. Jänner eines jeden Kalenderjahres neu festzustellen und auf Cent zu runden**; die Hundertsätze sind ab 1. Jänner (ausgenommen 2000/2001) mit der jeweiligen **Aufwertungszahl** (§ 45 BSVG) zu vervielfachen (Rundung auf fünf Dezimalstellen). € 3.905,31/32 = Kontext Beitragsjahr 2023 (historisch); **€ 4.610,29 = Wert 2026 (lb-bsv-12 ✅)**. Je Beitragsjahr berechnen/parametrisieren (Aufwertungszahl); 2026: 4.610,29.
### B16. Feiertagsarbeitsentgelt (wk-akt-07 vs. wk-akt-01)
- **Streitgegenstand:** BMF-Antwort „bei entsprechendem Gesetzesbeschluss ab 2026 steuerfrei“ (wk-akt-07) vs. „ab 1.1.2026 dauerhaft steuerfrei“ (wk-akt-01).
- **Lösung (2026-09-11; Bezugszeitraum ✅ RIS-textverifiziert 11.09.2026, `estg_par124b.txt`/`estg_par68_2026a.txt`):** ✅ via RIS-EStG § 68 Abs 1 (idF **BGBl I 43/2026**, Inkrafttreten 1.7.2026): „… sowie **Feiertagsarbeitsentgelt gemäß § 9 Abs. 5 ARG** oder vergleichbarer gesetzlicher Regelungen sind **insgesamt bis 400 Euro monatlich steuerfrei**.“ Bezugszeitraum: **§ 124b Z 492** (Abs 1 idF BGBl I 4/2026, LZP 2026, **Aufrollung 31.05.2026**, ohne „vergleichbarer gesetzlicher Regelungen“) → **Z 494** (Abs 1 idF BGBl I 43/2026, **Aufrollung 30.09.2026**, mit „vergleichbarer gesetzlicher Regelungen“) → Anwendung ab Lohnzahlungszeiträumen 2026. **wk-akt-01-Linie maßgeblich** („ab 1.1.2026 steuerfrei“, 400-€-Korridor); **BMF-Vorbehalt in wk-akt-07 als überholt kennzeichnen.** Deckungsgleich mit RQ Abschnitt 5 (§ 68 Abs 1).
### B17. 12-Monats-Basis bei reduziertem Entgelt (lb-end-13)
- **Streitgegenstand:** VwGH vs. LStR zur 12-Monats-Basis des § 67 Abs 6 bei reduziertem Entgelt; Zitat „§ 67 Abs 1 Z 1“.
- **Lösung (2026-09-11):** 🔧 **Zitat gelöst · inhaltlich ⚠ offen.** RIS-EStG § 67 Abs 6 (idF BGBl I 97/2025, gültig ab 1.1.2026): Z 1 — 6 % auf **ein Viertel der laufenden Bezüge der letzten zwölf Monate**, höchstens jedoch **Neunfaches der monatlichen HBG (§ 108 ASVG)**; Z 2 — dienstzeitabhängige Zwölftel-Stufen (3/12 … 12/12 der 12-Monats-Bezüge), gedeckelt mit dem **Dreifachen der monatlichen HBG je Monat** (KB-Wert € 20.790 = 3 × 6.930 konsistent); Z 3 — Kürzung um während der Dienstzeit bereits erhaltene Abfertigungen; Z 5 — Abs 2 (Jahressechstel) gilt nicht. „§ 67 Abs 1 Z 1“ (lb-end-13) ist **unbelegbar** (Abs 1 Z 1 = 0-%-Stufe des Staffeltarifs) → **Zitat auf § 67 Abs 6 korrigieren.** Der inhaltliche Streit (VwGH 2021/13/0004: Krankengeld in die 12-Monats-Basis einbeziehen vs. LStR-Praxis: 12 Monate voller Bezüge) bleibt **genuine Divergenz** — beide Positionen dokumentiert, Verwaltungspraxis unverändert.
- **Rest offen:** lb-end-14-Zählweise „letzter Satz des § 67 Abs 6 (Z 7)“: Abs 6 endet bei **Z 5**; gemeint ist plausibel der **letzte Satz der Z 2** (Dreifach-HBG-Deckel — am RIS verifiziert existent) → Quellen-Garbel; Zitat bei Übernahme korrigieren.
### B18. Geringfügigkeits-/Umwandlungsstreit (lb-bso-11)
- **Streitgegenstand:** Auflösungsabgabe bei Umwandlung geringfügiger in vollversicherungspflichtige Beschäftigung — BMASK/Lehre vs. Schrank vs. GKK (dreifach dokumentiert).
- **Lösung (2026-09-11):** ⚠ **genuine Divergenz, keine autoritative RIS-Lösung:** alle drei Positionen beibehalten. Für die Abrechnungspraxis als Default dokumentieren: **GKK-Verfahrensweise** (Lohnschwankungen → Änderungsmeldung, keine Auflösungsabgabe), mit Hinweis auf den BMASK/Schrank-Dissent.
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## C. Einzelne offene Punkte
### C1. Rechtsprechung vs. Finanzverwaltung (Spannungsverhältnisse)
- **183-Tage-Regel:** Finanzpraxis vs. UFS Salzburg (lb-rei-01/02/08) ⚠
- **Teleworker-Fahrten:** Finanz vs. BFG/VwGH (lb-rei-07) ⚠
- **§ 67 EStG:** VwGH-Spannung Abs 10 vs. Abs 1/2 (lb-sac-13); lb-end-13/14 (s. B17: §-Zitat auf Abs 6 korrigiert, 12-Monats-Inhalt bleibt ⚠; „Z 7“-Zählweise = Quellen-Garbel — Abs 6 endet bei Z 5, gemeint plausibel letzter Satz der Z 2 [Dreifach-HBG-Deckel], RIS-verifiziert)
- **Pendlerpauschale:** lb-pen-01 PendlerVO § 2 Abs 3 (Zeitdauer) vs. BMF-FAQ (Entfernung) ⚠
### C2. Werte-Fehler / Tippfehler in Quellen (⚠)
- **lb-pen-09:** Tabellenwert **€ 3.672** beim aliquoten großen PP > 60 km — rechnerisch **€ 2.448** (vermutlich Druckfehler)
- **lb-prm-04:** Quell-Tippfehler vereinfachter 6 %-Tarif — maßgeblich die verifizierte §-67-Staffel in `RECHTSQUELLEN-Privat.md`
- **lb-end-21:** Quell-Typo „€ 1.644,394"
- **lb-end-22:** Rechenbeispiel „sechs Monatsentgelte" = € 31.500, aber = 10,5 × € 3.000
- **lb-pvs-10:** Teilgutschrift € 993,24 vs. Fn 993,74 (Setzfehler)
- **lb-pvs-06:** Tabellenzeile „1.11.2027 bis 1.2.2027" (Enddatum vor Startdatum — plausibel 1.2.2028)
- **lb-bsv-18:** „ab 1.1.2022: € 1.500" vermutlich **2002** (Tippfehler) + Zehntelregelungs-Widerspruch 20002008 vs. 2009
- **lb-bsv-12:** Einkommensfaktoren 2026 mit Fn auf „Werte 2023"-VO (BGBl II 2022/459)
### C3. Verstümmelte / unsichere Gesetzeszitate (⚠/❓)
- **lb-lsd-13:** „§ 14 Abs 1 Z 1 und 28" — ❓ RIS-Verifikation vor Implementierung
- **lb-aug-01/02:** „§ 11503/§ 1503 Abs 30 ABGB" — vermutlich **§ 1153 Abs 30 ABGB**, nicht in legal_bases, ❓ RIS
- **lb-brt-15:** „§ 40 BRWO" — vermutlich **§ 40 ArbVG**, ❓ RIS
- **lb-bnd-37:** „des 3 § oder § 17 GlBG" (verstümmelt)
- **lb-bnd-38:** FN § 15b vs. Text § 15a AVRAG
- **lb-kvs-03:** „§ 120 Z 3 ASVG" für Mutterschaft — vermutlich **Z 4** (Export-Garbling)
- **lb-gsv-02:** Zwischenüberschrift „§ 35 Abs 2 Z 3 GSVG" vs. Fließtext „§ 25 Abs 2 Z 3"
- **lb-bsv-15:** § 23 Abs 2 vs. Abs 3 lit f BSVG; **lb-bsv-07/01:** § 20 Abs 2 Z 2 vs. Abs 2
- **lb-brt-06:** „§ 109 Abs 1 Z 1a" vs. „Abs 1a" ArbVG
- **lb-pvs-13:** § 254 Abs 6 vs. Abs 7 ASVG
- **lb-zer-01:** § 12 Abs 2a vs. § 12a AZG (Bezeichnungskonflikt)
- **lb-nsc-03:** „§ 10a NSchG" — vermutlich § 10a UrlG
- **lb-asc-06:** „§ 34 Abs 3 AStV" — vermutlich § 36 Abs 3
- **lb-ins-08:** „4 Ob 39/39 = EvBl 1980/127" — vermutlich Zitierfehler
### C4. Fehlende §-Fundstellen / ohne Beleg (⚠/❓)
- **lb-sac-18:** €-14,53-Parkplatz ohne SV-/LSt-Kategorisierung in der Quelle
- **lb-sac-16:** Incentive-Reisen nur mit LStR-Rz, keine §-Ebene
- **lb-dvh-01:** Epidemiegesetz-Entgeltfortzahlung ohne §-Zitat
- **lb-end-11/08:** Quellen ohne Normzitate — legal_bases notbehelfsweise aus OGH-Entscheidung (lb-end-11) bzw. aus lb-end-05 übernommen und markiert
- **lb-mel-08:** keine §-Zitate für SV-An-/Abmeldung / mBGM
- **lb-sva-14:** A12 im Export doppelt vergeben; Haupt-Beitragssätze fehlen; A01A03 ohne AMPFG-Zitat
- **lb-sva-16:** Pensionisten-KV-Satz 6 % (2026) **in RECHTSQUELLEN nicht erfasst** + Garbel „§ 8 Abs 1 Z lit a und b ASVG"
- **lb-sva-15:** SV-Verjährungsfristen nur per Kommentarfundstelle (§ 68 ASVG SV-Komm); ❓ RQ-Ergänzung Rückforderungsprozesse
- **lb-azm-05:** „§ 7-AZG" nur Quellen-Einschätzung („wohl")
- **§ 49a ASVG:** in keiner Batch-4-Quelle zitiert — offener GP0-Punkt bleibt **quellenoffen**
- **ASchV/NSchG:** in RECHTSQUELLEN nicht erschlossen ❓
### C5. Bewusst offene Rechtsfragen (❓)
- **lb-ges-02:** Kundengeschenke ohne generelle SV-Wertgrenze
- **lb-bso-02:** ALV-Ersatzquoten fehlen in der Quelle (bewusst offen)
- **lb-dvh-04:** Entgeltanspruch streikferner AN bei AG-zurechenbarem Streik — laut Quelle mangels Grundlagen/Praxis **ausdrücklich ungeklärt**; Abzug überlassener Arbeitskräfte bei Streikbeginn (Lehre ja, keine Rsp)
- **lb-lsd-08:** 10 %-Grenze aus LSDB-Richtlinien 2015 — Verwaltungsrichtlinie, keine Norm
- **lb-rhz-03:** MAV-START-EU-Konflikt ⚠
- **lb-nsc-01:** NSchG-Beitrag 2026 (3,8 %) nur „vorerst" — **ohne BGBl-Beleg** (Wert selbst ✅ = RQ 3,80)
- **lb-bnd-40:** OGH 9 ObA 72/21k nur „dürfte nicht mehr haltbar" ⚠
- **lb-ins-02:** OGH-Gesamtvergleich (9 ObA 17/03w) vs. Autor-ME Gruppenvergleich — Methodenstreit, dokumentiert
### C6. Alte Quell-Stände (nur mit Stand-Kennzeichnung verwenden; Vorzug für neuere Briefings)
- **leh-Cluster:** teils 2024-03 / 2025-08
- **gsf/vst/lei:** teils 2025-06; **son-01/02/03:** 2025-06 (Abgleich ↔ lb-son-04 2026-08 erfolgt, Werte deckungsgleich bis HBG-SZ 6.930/13.860 € 2026)
- **lb-sva-05:** Stand 2025-06 gekennzeichnet
- **lb-bsv-08:** Stand 2025-01 (kein Wertkonflikt)
- **lb-end-19/24/26:** alte Stände 2025-06
- **lb-url-15:** Werte (€ 620/€ 2.100/6 %) **ohne Jahresangabe** in der Quelle — mit Stand 2026-06 geführt
### C7. Zukunftslegistik / ausstehende Verkündungen (⚠)
- **wk-akt-05/06:** SV-Werte 2027 — „voraussichtlich" (Nr. 13) vs. „von der ÖGK veröffentlicht" (Nr. 14); **Verordnungsverlautbarung noch ausständig**, alle 2027er-Werte ⚠
- **wk-akt-12:** Mitarbeiterprämie 2026, Aktivpension, Telearbeitspauschale 2027 = **Entwurfs-/Regierungsvorlagen-Stand** („bleibt abzuwarten")
- **wk-akt-04:** DAG 23 % ab 1.1.2027 (BgLG 2027/2028) + Absenkung 21 % ab 2030 — vor Implementierung an BGBl verifizieren
- **wk-akt-05:** „Sonntags-Siebtel"-ÖGK-Clearing ohne erkennbare Rechtsgrundlage (WIKU-Kritik)
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## D. Scope-Lücken — ❓ / Beschaffungskandidaten für Folgebatches
Nicht im Korpus enthalten; Querverweise in den Einträgen bestehen bereits:
| Thema | Verweis-Entry | Anmerkung |
|---|---|---|
| Personalrabatte bis 2015 | lb-sac-02 | |
| Telearbeitspauschale | lb-sac-15 | |
| Ansprüche während der Mutterschutzfrist | — | **Scope-Entscheidung fehlt, auch Plan 8.13 nicht** (Wochengeld = DG-Berechnung) |
| Corona-Kurzarbeit | lb-vor-03 | |
| Pfändungsrechtliche Behandlung von Sonderzahlungen | lb-pfa-05 | |
| Mustervereinbarung Darlehen/Vorschüsse | lb-lvr-02 | Rückzahlung selbst → lb-end-25; Mustervereinbarung offen |
| Leitende Angestellte in der Rechtsprechung | lb-lei-01 | |
| Überstundenpauschale/All-in-Gehalt | lb-zus-08 | |
| „Dienstvertrag:"-Briefings | lb-ent-03 | |
| Schadensausgleich nach DHG | lb-dnh-01 | § 3-DHG-Fristenstreit (hL 6 Monate vs. Mindermeinung 3 Jahre); SV-/LSt-Behandlung abgezogener Beträge ❓ |
*Erledigt mit Batch 38 (Querverweise nachgetragen):* Sonderzahlungen-Steuer, Darlehen/Vorschüsse, Lohnzettel/BGN, Jugendliche-Arbeitszeit, Zeiterfassung, Belästigung, Gefahrenevaluierung, Entgeltfortzahlung Feiertagen, Bildungskarenz, Abfertigung Alt, Telearbeit, Motivkündigung, Prämien bei Beendigung, Kündigungs-/Entlassungsschutz BR, BV-Briefings, Dienstfreistellung.
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## E. Prozess- & Infrastruktur-offen
1. **Copilot-Deployment (❓):** Layer-1-Volltexte sind lizenzbedingt **nicht im Repo** — der RAG/Skills-Bereitstellungspfad muss separat lizenkonform geregelt werden, bevor das Korpus als Copilot-Fundament genutzt werden kann.
2. **ID-Lücken by design:** lb-brt-24, lb-end-07, lb-bso-08 existieren nicht (Nummern durch Fossil-Korrekturen ausgeschieden, **nie wiederverwendet**) — bei Suche nicht als Fehler lesen.
3. **Intake-Artefakte dokumentiert, bewusst nicht rekonstruiert:** truncierte Verweisstellen/Muster (Batch 8), Export-Links ohne Ziel (lb-asc-14/15 „siehe hier"), WIKU-Artikelnummer-Doppelvergaben (Nr. 12/13/14), „1.1.206"-Tippo (Nr. 2), Vorwort/Artikel-Abweichungen (Nr. 10), GZ-Schwankungen — Kuratierung folgt jeweils dem Artikelinhalt.
4. **Bgld-Track (Nutzer-Review):** dortiger Prüfpunkt „Krankengeldumlage § 62" ist nach dem Privat-Track-Befund gegen denselben RIS-Stand zu verifizieren.
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## Nächste Schritte (konsolidiert — nach der A-/B-Lösungsrunde und 2. Verifikationsrunde 2026-09-11)
1. **RIS-Klärrunde (Plan 8.12) — Restagenda nach der 3. RIS-Runde (11.09.2026):** offen bleiben **A3 („Formel 7“/Verwaltungspraxis — blockiert nur die Prämienoptimierung, nicht den GP4-Kern; konservative GP3-Verteilung als Default umgesetzt)**, **A4-All-In** (AMS-Abklärung) und **DZ-WKO-Satzverifikation** (8.11; Umsetzung läuft flag-gated); **A7-2026-GFG ✅ in GP4 gelöst** (§ 810 Abs 3 ASVG Aufwertungsaussetzung — GFG 551,10, DAG-Grenze 826,65, §-19a-Pauschale 83,49 €, UV 6,50 € abgeleitet); **erledigt in der 3. Runde**: A6-ALV-Entfall-Wortlaut (AlVG § 1 Abs 2 lit e 2027-Fassung, NOR40280219 ✅), A9-AZR-Werte (1.273,99/1.308,39, ASVG § 293 Anm. 2 ✅), A10-Altrecht (APG § 1 Abs 3 ✅), A4-Zitierstruktur (Art. 2 § 27 + Art. 7 § 82 Abs 7/8 ✅), A1-Zitierkorrektur (Z 440 lit c ✅), B16-Bezugszeitraum (Z 492/494 ✅); **bereits vorher erledigt**: 6 %-Fixsatz § 67 Abs 3 idgF (A5 ✅), GSVG § 48 + §-45/§-108-Zitierkette (A8 ✅), § 82 Abs 7/8 AlVG-Normbasis (A4 ✅), Bonus-Maxima § 5 Abs 4 APG idgF (A10 ✅), A6-BgBG-Identität (BGBl I 62/2026, verkündet) + §-25-Doppelfehlzitat (✅); **B-Familien mit der B-Lösungsrunde 2026-09-11 erledigt** (s. Abschnitt B) — Restpunkte s. Punkt 2.
2. **B-Runde-Rest (2026-09-11):** **B3** VwGH-Ausgang der Amtsrevision (BFG RV/3100422/2024, fortsetzend RV/7105649/2017) abwarten — bis dahin Praxis konservativ nach LStR Rz 104; **B14** Umsetzungsentscheidung zurückgestellt (Verantwortlichen-Entscheidung); **B18** GKK-Verfahrensweise als Praxis-Default dokumentiert, Dissent beibehalten; **B17** inhaltlich ⚠ (VwGH 2021/13/0004 vs. LStR-Praxis; Zitat korrigiert). Kleinverifikationen: **B2** LZP-Anwendung (§ 8 Abs 12 EuroStUV-Volltext), **B5** Schlichtungsstellen-§-Verweise (GlBG/BehG) bei Umsetzung — **B16-Bezugszeitraum ✅ RIS 11.09.2026** (Z 492/494, s. B16).
3. **AMS-Abklärung (A4-Rest):** All-In-Oberwert-Basis (AMS-Stellungnahme/Praxis-RL einholen) — Ersatzquote (27,5 % Blockzeit 2026) und ÜStd-Behandlung sind geklärt.
4. **A3-Reststatus (nach GP4):** blockiert nur noch die **Prämienoptimierung („Formel 7“)**, nicht den umgesetzten GP4-Kern (SV-Verteilung konservativ nach GP3-Default: §-68-Zuschläge verbleiben in der laufenden SV-Beitragsgrundlage).
5. **Folgebatches:** D-Liste mit Pilotmandant abstimmen (Plan 8.13, inkl. Mutterschutz-/Karenz-Block).
6. **2027er-Werte:** C7 erst nach Verordnungsverlautbarung/BGBl-Endfassung in die Engine.
7. **Engine-Protokollnotizen aus der A-Runde:** WF-Wien-Zuschlag (+0,25/0,25 ab 1.1.2026) ✅ als rule parameter umgesetzt (GP4, `at_sv_wf_vektor`); Geringfügigen-Beiträge ✅ in GP4 parametrisiert (`at_sv_geringfuegig`: UV 6,50 € abgeleitet/Selbstversicherung 83,49 €; §-19a-Zahlung direkt an den Träger — KEIN Lohnabzug, SV-Werte-2026 Fn. 9).
8. **Engine-Designnotizen aus der B-Runde:** IESG-Grenzbeträge als HBG-Relationen je LZP parametrisieren (Grenzbetrag 2× HBG; Abfertigung 1× voll / darüber bis 2× halb → wirksam 1,5× je Monatsbetrag; B11); EFZG-Entgeltfortzahlungsstufen 6/8/10/12 Wochen + je 4 Wochen halbes Entgelt, AU/BK separat (B13); § 67 Abs 6-Zwölftel-Deckel Dreifaches der monatlichen HBG (2026: 20.790 €; B17); § 68 Abs 1-Feiertagsarbeitsentgelt im 400-€-Freibetrag ab LZP 2026 (B16); GF-Schwelle > 25 % für ASVG/GSVG-Zuständigkeitslogik (B7); SBV § 2 Abs 7a-Kleinwohnungswerte (B2); BSVG-Versicherungswert je Beitragsjahr aus Aufwertungszahl (B15).