Files
odoo-at-payroll/personalverrechnung/quellen/kv/oegb/texts/SI-2815_de.md
T
fegger 5b629a5916 [ADD] personalverrechnung: machine-readable KV library (all current collective agreements)
Cross-checked catalogue of all currently valid Austrian collective
agreements, per the source policy: main source = the responsible
employer-side chamber, kollektivvertrag.at (OEGB-Verlag) as complete
cross-check baseline.

- oegb/: 593 variants from kollektivvertrag.at with full consolidated
  texts (JSON primary format, Markdown for review/diff) plus
  catalog.json/.csv; fetched via the portal's JSON servlets
  (dashboard/structure/slices/topics), resumable
- wko/: 614 current documents from the WKO KV database (1,820 branch
  overviews across 10 regions) with texts and catalog; match-report
  against the baseline: 407 pairs, 30 date disagreements flagged
- chambers/chambers.json: curated registry of chamber-side sources and
  publication gaps (GOeD member-only, RA/Notariat not public, OCR-less
  scan PDFs, missing hospital-doctors KV)
- kv-catalog.json/.csv: merged catalogue, 768 entries, chamber
  classification, main_source, cross_check status, manual_review lists
- tools/fetch_kv_portal.py / fetch_wko_kv.py / build_kv_catalog.py:
  stdlib-only fetchers and merge step, each with a --refresh diff mode
- RUNBOOK.md: update cycle for keeping the library current (annual,
  tied to the Wartung rhythm and KV rounds)

Lohntafel PDFs are linked but not downloaded; wage tables contained in
the KV texts are converted. No Odoo module changes.
2026-09-09 19:10:07 +02:00

3710 lines
132 KiB
Markdown
Raw Blame History

This file contains invisible Unicode characters
This file contains invisible Unicode characters that are indistinguishable to humans but may be processed differently by a computer. If you think that this is intentional, you can safely ignore this warning. Use the Escape button to reveal them.
This file contains Unicode characters that might be confused with other characters. If you think that this is intentional, you can safely ignore this warning. Use the Escape button to reveal them.
# Rotes Kreuz VLB
- **Variante:** `SI-2815_de` (Gruppe `rotes-kreuz`)
- **Anstellungsart:** Arbeiter:innen, Angestellte
- **Bundesländer:** Vorarlberg
- **Gewerkschaft:** vida, GPA-djp
- **Gültig ab / Stand:** 2026-08-25 / 2026-08-25
- **Quelle:** https://www.kollektivvertrag.at/kv?variant-group-id=rotes-kreuz&variant-id=SI-2815_de&topic-id=1
- **Abgerufen:** 2026-09-09
## Teil: Rotes Kreuz Vorarlberg / Zusatz (Version 20150101, gültig ab 2014-12-31)
## Betriebsvereinbarung
Redaktionelle Anmerkungen
Achtung: Nachfolgende Betriebsvereinbarung ist nicht Bestandteil des Kollektivvertrages des Roten Kreuzes bzw. des Anhanges für VLB. Er wurde auch nicht hinterlegt.
Zwischen der Geschäftsleitung des Österreichischen Roten Kreuzes, Landesverband Vorarlberg
und
dem Betriebsrat des Österreichischen Roten Kreuzes, Landesverband Vorarlberg
wird nachstehende Betriebsvereinbarung über eine
Arbeitszeitregelung Blutbank
abgeschlossen.
### 1. Geltungsbereich:
Diese Betriebsvereinbarung gilt, sofern im Folgenden nichts anderes bestimmt ist, für alle Angestellten des Österreichischen Roten Kreuzes, Landesverband Vorarlberg, Bereich Blutspendedienst am Standort 6800 Feldkirch, Carinagasse 41.
Ausgenommen vom Geltungsbereich dieser Betriebsvereinbarung sind:
a.
alle Mitarbeiter, die dem (https://digital.oegbverlag.at/recht/g/10006276)Berufsausbildungsgesetz (= (https://digital.oegbverlag.at/recht/g/10006276)BAG) und dem (https://digital.oegbverlag.at/recht/g/10008632)Kinder- und Jugendlichenbeschäftigungsgesetz (= (https://digital.oegbverlag.at/recht/g/10008632)KJBG) unterliegen,
b.
alle Ferialpraktikanten,
c.
alle Mitarbeiter, mit denen Teilzeit vereinbart ist.
### 2. Dauer und Lage der Normalarbeitszeit:
Die monatliche Normalarbeitszeit beträgt aufgrund des Kollektivvertrages 173 Stunden.
Die wöchentliche Normalarbeitszeit wird somit auf 40 Stunden mittels Dienstplan festgelegt.
### 3. Höchstzulässige Dauer der täglichen Normalarbeitszeit:
Die tägliche Normalarbeitszeit darf für Mitarbeiter 10 Stunden nicht überschreiten. Der Mitarbeiter ist verpflichtet, darauf zu achten, dass zwischen dem Beginn und dem Ende der täglichen Arbeitszeit nicht mehr als 10 Stunden liegen.
### 4. Abrechnungszeitraum der Beobachtungsperiode:
Beobachtungszeitraum ist jener Zeitraum, innerhalb dessen die wöchentliche Normalarbeitszeit so verteilt ist, dass sie im wöchentlichen Durchschnitt die gesetzlich zulässige Dauer von 40 Stunden zuzüglich der Übertragungsmöglichkeit nicht überschreitet.
Die Beobachtungsperiode wird pro Quartal festgesetzt.
### 5. Übertragungsmöglichkeiten von Zeitguthaben und Zeitschulden:
Jeder Mitarbeiter hat die Möglichkeit, 20 Stunden als Zeitguthaben oder Zeitschuld in die nächste Beobachtungsperiode zu übertragen. Dieses am Ende der Beobachungsperiode höchstzulässige Zeitguthaben von 20 Stunden gilt nicht als Überstunde, sondern als Zeitausgleich im Verhältnis 1:1 (ohne Zuschlag). Der Mitarbeiter hat das Recht, angesammeltes Zeitguthaben tageweise zu konsumieren.
### 6. Überstunden:
Grundsätzlich können nur jene Mitarbeiter ohne Anordnung durch die Geschäftsleitung Überstunden leisten, welche in ihrem Arbeitsvertrag eine Überstundenpauschale fixiert haben.
Die tägliche Höchststundenanzahl von 10 Arbeitsstunden darf dabei nicht überschritten werden.
### 7. Arbeitszeitaufzeichnungen
Die Arbeitszeitaufzeichnungen werden vom Arbeitgeber durch ein Zeiterfassungssystem geführt. Am Ende jeden Monats hat der Arbeitgeber jedem dieser Betriebsvereinbarung unterliegenden Mitarbeiter zwei Abschriften der Arbeitszeitaufzeichnung zu übermitteln. Eine Abschrift verbleibt beim Mitarbeiter. Die zweite Abschrift hat der Arbeitnehmer, soferne kein Einwand gegen die Richtigkeit des Aufzeichnungsinhaltes besteht, binnen 3 Arbeitstagen ab Erhalt mit dem Vermerk “gelesen und Richtigkeit bestätigt” unterzeichnet an das Personalbüro zu retournieren.
Der Arbeitgeber hat dafür Sorge zu tragen, dass die Arbeitszeitaufzeichnung, die der Arbeitnehmer zu bestätigen hat, zumindest folgende Punkte enthält:
Anzahl der geleisteten Gesamtstunden des abgerechneten Monats
-
Anzahl der Normalstunden des Monats
-
Zeitausgleichsvortrag innerhalb des Quartals.
-
### 8. Arbeitszeitdokumentation Bedienungsrichtlinien:
Jeder Arbeitnehmer ist persönlich für seine Arbeitszeitdokumentation verantwortlich.
Als Zeitdokument gilt ausschließlich das Zeitkonto. Jedes “KOMMEN” und “GEHEN” ist vom Mitarbeiter zu stempeln.
Bei Arbeitstätigkeiten außerhalb des Hauses ist über das Zeiterfassungssystem die Außendiensttätigkeit mit “Dienst-Jetzt” zu stempeln. Wenn die Außendiensttätigkeit beendet ist, wird mit “KOMMEN” wieder eingestempelt.
Diensreisen, Urlaub, ZA und Krankheit sind ebenfalls im Zeiterfassungssystem zu erfassen.
Für Dienstreisen, Urlaub, ZA und Krankheit werden von Montag bis Freitag einheitlich 8 Stunden, für Mitarbeiter mit einer Überstundenpauschale der Durchschnittswert eingesetzt.
### 9. Außendienst Tätigkeit:
Es wird festgehalten, dass der im Dienstvertrag vereinbarte Arbeitsplatz für die oben genannte Abteilung nicht auf die Räumlichkeiten des Blutspendedienstes beschränkt ist. Als Arbeitsplatz gelten auch alle außerhalb des Standortes Carinagasse 41 in Feldkirch situierten Abteilungen des Landesverbandes, speziell die Orte der Blutspendeaktionen.
### 10. Geltungsdauer:
Diese Vereinbarung tritt rückwirkend mit 1. Jänner 2015 in Kraft.
Feldkirch, am 04. Februar 2015
| Für die Geschäftsleitung | Für die Geschäftsleitung |
|---|---|
| Dir. Roland Gozzi | Mag. Franz Rous |
| Für den Betriebsrat | |
| BRO Martin Horn | |
## Teil: Rotes Kreuz Vorarlberg / Anhang / Lohn/ Gehalt (Version 20260101, gültig ab 2025-12-31)
## Anhang zum Kollektivvertrag des Österreichischen Roten Kreuzes betreffend für das Bundesland Vorarlbergmit Gültigkeit ab 1. Jänner 2026
Redaktionelle Anmerkungen
Quelle: Gewerkschaft vida
Dieser Anhang beinhaltet die landesspezifischen, dem Anhang vorbehaltenen Bestimmungen des Kollektivvertrages, die einen integrierenden Bestandteil desselben bilden.
### A. Arbeitnehmer bzw Arbeitnehmerinnen, die bis zum 31. 12. 2018 eingetreten und nicht ins neue Gehaltssystem optiert sind
#### 1. Verwendungsgruppenschema
Als Basis gilt das Verwendungs- und Dienstpostenschema für Landes- und Gemeindeangestellte (siehe Punkt 2.), welches die Einstufungen in die Gruppen e/1 bis a/2 und in die Stufen 1 bis 23 vorsieht.
Die Zuordnung der Mitarbeiter erfolgt immer in die Verwendungsstufe x/1 lt nachstehender Zuordnung. Die Verwendungsstufe x/2 bleibt außerordentlichen Leistungsauszeichnungen vorbehalten.
e/1:
Arbeitnehmerinnen bzw Arbeitnehmer in Rettungssanitäter-Ausbildung (RS) bzw Hilfskräfte in Lager, Verwaltung
Ausbildungsvoraussetzungen: Erste-Hilfe-Kurs (EH), Ausbildung Sicherer Einsatzfahrer (SEF)
d/1:
Arbeitnehmerinnen bzw Arbeitnehmer im Rettungs- und Krankentransportdienst (RKT), Sachbearbeiterinnen bzw Sachbearbeiter in Verwaltung und Blutspendedienst (BSD)
Ausbildungsvoraussetzungen: EH, SEF, RS, Notfallsanitäter-Ausbildung (NFS), Lehrabschluss
c/1:
Arbeitnehmerinnen bzw Arbeitnehmer in Führungsfunktionen RKT-Dienst, Leitstellendisponentinnen bzw Leitstellendisponenten, Dipl. Fachkräfte BSD, Sachbearbeiterinnen bzw Sachbearbeiter mit Eigenverantwortung im Verwaltungsbereich
Ausbildungsvoraussetzungen: EH, SEF, RS, NFS, Führungskräfteausbildung nach internen Richtlinien der Arbeitgeberin bzw des Arbeitgebers, abgeschlossene Fachausbildung
b/1:
Referatsleiterinnen bzw Referatsleiter, Buchhalterinnen bzw Buchhalter mit Buchhalterprüfung
Ausbildungsvoraussetzungen: Wie c/1, Reifeprüfung
a/1:
Geschäftsführerinnen bzw Geschäftsführer, Medizinerinnen bzw Mediziner, Laborleiterinnen bzw Laborleiter
Ausbildungsvoraussetzungen: Fachausbildung, Universitätsstudium
Die Gehaltstabelle der Gemeindebediensteten sieht neben der Verwendungsstufe auch eine Eingliederung nach Alter vor. Dabei zählt das jeweils vollendete Lebensjahr lt Tabelle. Die Vorrückung erfolgt zu den Stichtagen 1. 1. und 1. 7. D.h., wer sein Lebensjahr im Zeitraum April September vollendet, wird mit Stichtag 1. 7. in die nächst höhere Stufe vorgereiht; wer sein Lebensjahr im Zeitraum Oktober März vollendet, wird mit Stichtag 1. 1. des Folgejahres in die nächst höhere Stufe vorgereiht. Abweichend von § 30 Abs 1 und 2 des allgemeinen Teils dieses Kollektivvertrages erfolgt die Einreihung in die Verwendungsgruppen e c der Gehaltstabelle je nach Lebensjahr nach folgendem Schema:
| Nach Vollendung des Lebensjahres | In die Gehaltsstufe der jeweiligen Verwendungsgruppe |
|---|---|
| 20. | 2 |
| 21. | 2 |
| 22. | 3 |
| 23. | 3 |
| 24. | 3 |
| 25. | 4 |
| 26. | 4 |
| 27. | 5 |
| 28. | 5 |
| 29. | 5 |
| 30. | 6 |
| 31. | 6 |
| 32. | 7 |
| 33. | 7 |
| 34. | 7 |
| 35. | 8 |
| 36. | 8 |
| 37. | 9 |
| 38. | 9 |
| 39. | 9 |
| 40. | 10 |
| 41. | 10 |
| 42. | 11 |
| 43. | 11 |
| 44. | 11 |
| 45. | 12 |
| 46. | 12 |
| 47. | 13 |
| 48. | 13 |
| 49. | 13 |
| 50. | 14 |
| 51. | 14 |
| 52. | 15 |
| 53. | 15 |
| 54. | 15 |
| 55. | 16 |
#### 2. Gehaltstabelle
gültig ab 1. 1. 2026 bis 30. 6 2026
| Verwendungs- und Dienstpostengruppe | | | | | | | | | | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| St. | e/1 | e/2 | d/1 | d/2 | c/1 | c/2 | b/1 | b/2 | a/1 | a/2 |
| 1 | 2.434,87 | 2.495,97 | 2.518,99 | 2.594,53 | 2.632,04 | 2.726,08 | | | | |
| 2 | 2.481,70 | 2.548,08 | 2.594,62 | 2.676,99 | 2.716,49 | 2.820,27 | 2.952,41 | 3.101,08 | | |
| 3 | 2.529,11 | 2.599,32 | 2.669,91 | 2.759,34 | 2.801,78 | 2.898,03 | 3.072,45 | 3.239,87 | | |
| 4 | 2.576,71 | 2.651,54 | 2.745,60 | 2.841,97 | 2.888,08 | 2.995,46 | 3.195,73 | 3.360,95 | 3.681,27 | 3.870,00 |
| 5 | 2.623,73 | 2.703,34 | 2.820,88 | 2.932,44 | 2.964,25 | 3.112,90 | 3.319,59 | 3.499,99 | 3.838,31 | 4.045,99 |
| 6 | 2.670,78 | 2.755,17 | 2.898,03 | 3.007,55 | 3.051,65 | 3.232,93 | 3.425,87 | 3.639,26 | 3.996,20 | 4.222,12 |
| 7 | 2.708,76 | 2.797,99 | 2.934,24 | 3.062,81 | 3.119,13 | 3.314,53 | 3.549,66 | 3.778,99 | 4.153,18 | 4.398,33 |
| 8 | 2.746,61 | 2.840,23 | 2.980,26 | 3.136,09 | 3.188,20 | 3.377,84 | 3.672,97 | 3.917,38 | 4.320,31 | 4.584,70 |
| 9 | 2.784,28 | 2.883,06 | 3.044,50 | 3.211,52 | 3.257,29 | 3.459,40 | 3.723,15 | 3.982,41 | 4.412,75 | 4.696,62 |
| 10 | 2.803,29 | 2.903,44 | 3.086,24 | 3.254,93 | 3.304,51 | 3.520,43 | 3.824,64 | 4.098,93 | 4.558,71 | 4.860,96 |
| 11 | 2.821,80 | 2.925,54 | 3.128,62 | 3.299,18 | 3.351,07 | 3.581,81 | 3.926,62 | 4.200,91 | 4.705,33 | 5.025,32 |
| 12 | 2.839,62 | 2.925,54 | 3.171,69 | 3.343,12 | 3.379,68 | 3.643,21 | 4.071,22 | 4.345,87 | 4.925,73 | 5.264,91 |
| 13 | 2.858,49 | 2.930,43 | 3.216,29 | 3.368,86 | 3.427,02 | 3.704,18 | 4.215,33 | 4.491,57 | 5.072,50 | 5.410,76 |
| 14 | 2.877,39 | 2.953,54 | 3.260,53 | 3.412,44 | 3.473,72 | 3.765,16 | 4.360,48 | 4.638,20 | 5.218,05 | 5.557,11 |
| 15 | 2.899,88 | 2.978,56 | 3.304,21 | 3.457,06 | 3.527,03 | 3.832,67 | 4.506,43 | 4.783,13 | 5.363,72 | 5.702,42 |
| 16 | 2.899,88 | 3.002,63 | 3.329,98 | 3.500,86 | 3.579,97 | 3.900,60 | 4.652,35 | 4.929,69 | 5.509,69 | 5.848,74 |
| 17 | 2.905,21 | 3.027,02 | 3.373,65 | 3.544,42 | 3.632,67 | 3.968,45 | 4.798,45 | 5.075,36 | 5.655,88 | 5.991,74 |
| 18 | 2.928,05 | 3.051,40 | 3.418,02 | 3.588,13 | 3.771,18 | 4.142,16 | 4.944,91 | 5.221,59 | 5.801,48 | 6.132,83 |
| 19 | 2.952,21 | 3.077,28 | 3.461,45 | 3.631,86 | 3.909,28 | 4.315,30 | 5.093,49 | 5.370,95 | 5.994,11 | 6.321,96 |
| 20 | 2.986,89 | 3.113,66 | 3.522,23 | 3.692,88 | 4.059,49 | 4.501,67 | 5.247,33 | 5.525,32 | 6.193,80 | 6.521,61 |
| 21 | | | 3.589,83 | 3.760,10 | 4.150,81 | 4.687,72 | 5.404,96 | 5.681,38 | 6.393,17 | 6.720,39 |
| 22 | | | | | | | | | 6.592,34 | 6.919,13 |
| 23 | | | | | | | | | 6.791,57 | 7.118,91 |
gültig ab 1. 7. 2026:
| Verwendungs- und Dienstpostengruppe | | | | | | | | | | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| St. | e/1 | e/2 | d/1 | d/2 | c/1 | c/2 | b/1 | b/2 | a/1 | a/2 |
| 1 | 2.515,22 | 2.578,34 | 2.602,12 | 2.680,15 | 2.718,90 | 2.816,04 | — | — | — | — |
| 2 | 2.563,60 | 2.632,17 | 2.680,24 | 2.765,33 | 2.806,13 | 2.913,34 | 3.049,84 | 3.203,42 | — | — |
| 3 | 2.612,57 | 2.685,10 | 2.758,02 | 2.850,40 | 2.894,24 | 2.993,66 | 3.173,84 | 3.346,79 | — | — |
| 4 | 2.661,74 | 2.739,04 | 2.836,20 | 2.935,76 | 2.983,39 | 3.094,31 | 3.301,19 | 3.471,86 | 3.802,75 | 3.997,71 |
| 5 | 2.710,31 | 2.792,55 | 2.913,97 | 3.029,21 | 3.062,07 | 3.215,63 | 3.429,14 | 3.615,49 | 3.964,97 | 4.179,51 |
| 6 | 2.758,92 | 2.846,09 | 2.993,66 | 3.106,80 | 3.152,35 | 3.339,62 | 3.538,92 | 3.759,36 | 4.128,07 | 4.361,45 |
| 7 | 2.798,15 | 2.890,32 | 3.031,07 | 3.163,88 | 3.222,06 | 3.423,91 | 3.666,80 | 3.903,70 | 4.290,23 | 4.543,47 |
| 8 | 2.837,25 | 2.933,96 | 3.078,61 | 3.239,58 | 3.293,41 | 3.489,31 | 3.794,18 | 4.046,65 | 4.462,88 | 4.736,00 |
| 9 | 2.876,16 | 2.978,20 | 3.144,97 | 3.317,50 | 3.364,78 | 3.573,56 | 3.846,01 | 4.113,83 | 4.558,37 | 4.851,61 |
| 10 | 2.895,80 | 2.999,25 | 3.188,09 | 3.362,34 | 3.413,56 | 3.636,60 | 3.950,85 | 4.234,19 | 4.709,15 | 5.021,37 |
| 11 | 2.914,92 | 3.022,08 | 3.231,86 | 3.408,05 | 3.461,66 | 3.700,01 | 4.056,20 | 4.339,54 | 4.860,61 | 5.191,16 |
| 12 | 2.933,33 | 3.022,08 | 3.276,36 | 3.453,44 | 3.491,21 | 3.763,44 | 4.205,57 | 4.489,28 | 5.088,28 | 5.438,65 |
| 13 | 2.952,82 | 3.027,13 | 3.322,43 | 3.480,03 | 3.540,11 | 3.826,42 | 4.354,44 | 4.639,79 | 5.239,89 | 5.589,32 |
| 14 | 2.972,34 | 3.051,01 | 3.368,13 | 3.525,05 | 3.588,35 | 3.889,41 | 4.504,38 | 4.791,26 | 5.390,25 | 5.740,49 |
| 15 | 2.995,58 | 3.076,85 | 3.413,25 | 3.571,14 | 3.643,42 | 3.959,15 | 4.655,14 | 4.940,97 | 5.540,72 | 5.890,60 |
| 16 | 2.995,58 | 3.101,72 | 3.439,87 | 3.616,39 | 3.698,11 | 4.029,32 | 4.805,88 | 5.092,37 | 5.691,51 | 6.041,75 |
| 17 | 3.001,08 | 3.126,91 | 3.484,98 | 3.661,39 | 3.752,55 | 4.099,41 | 4.956,80 | 5.242,85 | 5.842,52 | 6.189,47 |
| 18 | 3.024,68 | 3.152,10 | 3.530,81 | 3.706,54 | 3.895,63 | 4.278,85 | 5.108,09 | 5.393,90 | 5.992,93 | 6.335,21 |
| 19 | 3.049,63 | 3.178,83 | 3.575,68 | 3.751,71 | 4.038,29 | 4.457,70 | 5.261,58 | 5.548,19 | 6.191,92 | 6.530,58 |
| 20 | 3.085,46 | 3.216,41 | 3.638,46 | 3.814,75 | 4.193,45 | 4.650,23 | 5.420,49 | 5.707,66 | 6.398,20 | 6.736,82 |
| 21 | — | — | 3.708,29 | 3.884,18 | 4.287,79 | 4.842,41 | 5.583,32 | 5.868,87 | 6.604,14 | 6.942,16 |
| 22 | — | — | — | — | — | — | — | — | 6.809,89 | 7.147,46 |
| 23 | — | — | — | — | — | — | — | — | 7.015,69 | 7.353,83 |
Die Basisgehälter werden jährlich zum 31. 12. wie die der Bediensteten des Landes Vorarlberg valorisiert. Die valorisierten Gehälter treten mit 1. 1. des folgenden Jahres in Kraft. Davon abweichend werden die Gehälter 2026 am 30. 6. valorisiert und treten mit 1. 7. 2026 in Kraft.
#### 3. Zulagen
Folgende Zulagen sind je nach Verwendung für Arbeitnehmerinnen bzw Arbeitnehmer im Bereich RKT bzw Gesundheit vorgesehen und erhöhen sich analog des Grundgehaltes lt jährlicher Valorisierung durch das Land Vorarlberg. Die Zulagen verstehen sich als Brutto-Beträge:
| | 1.1.2026 bis 30.6.2026 | ab 1.7.2026 | | |
|---|---|---|---|---|
| 1. | Nachtzulage (22:00-06:00) | € 86,95 | € 89,82 | pro Dienst |
| aliquot | € 10,87 | € 11,23 | pro Stunde | |
| 2. | Bereitschaftszulage | | | |
| 12 Stunden | € 55,73 | € 57,57 | pro Dienst | |
| 14 Stunden RFL | € 65,02 | € 67,17 | pro Dienst | |
| 3. | Erschwerniszulage RKT und BSD (nicht Verwaltung) | € 201,37 | € 208,02 | pro Monat |
| 4. | Gefahrenzulage | | | |
| BSD (nicht Verwaltung) | € 155,16 | € 160,28 | pro Monat | |
| 5. | Verwendungszulage I für dipl. Personal | | | |
| bis zum 20. Dienstjahr BSD (nicht Verwaltung) | € 282,88 | € 292,22 | pro Monat | |
| ab dem 21. Dienstjahr BSD (nicht Verwaltung) | € 337,17 | € 348,30 | pro Monat | |
| 6. | Verwendungszulage I für RKT Personal | | | |
| bis zum 20. Dienstjahr RKT | € 106,86 | € 110,38 | pro Monat | |
| ab dem 21. Dienstjahr RKT | € 129,17 | € 133,43 | pro Monat | |
| 7. | Verwendungszulage II für dipl. Personal | | | |
| BSD (nicht Verwaltung) | € 329,29 | € 340,16 | pro Monat | |
| 8. | Sonn- und Feiertagszulage | | | |
| RKT und Gesundheit | € 6,82 | € 7,05 | pro Stunde | |
Die pauschalierten Gefahren- und Erschwerniszulagen basieren auf Durchschnittsberechnungen, in denen auch die Zeiten des Erholungsurlaubes und sonstige Abwesenheiten vom Dienst berücksichtigt sind.
Bei den pauschalierten Zulagen handelt es sich um pauschalierte Nebenbezüge im Sinne der Nebenbezügeverordnung. Sie sind mit Ausnahme der Verwendungszulagen I und II nicht sonderzahlungsfähig.
Die Haushalts- bzw Familien- und Kinderzulage wird analog dem Vorarlberger Gemeindeangestelltengesetz gewährt.
Es wird eine Kinderzulage gewährt, sofern eine aktuell gültige Bestätigung über den Familienbeihilfenbezug vorgelegt wird. Für die Zeiten eines Zivil- oder Präsenzdienstes des Kindes wird ebenfalls die Kinderzulage ausbezahlt. Unterbrechungen bis zu drei Monaten für die Zeit zwischen Berufs-/Schulausbildung und Präsenz-/Zivildienst unterbrechen den Bezug der Kinderzulage nicht. Das Höchstalter des Kindes für die Gewährung der Kinderzulage während der Berufs-/Schulausbildung beträgt 25 Jahre.
Stand 2026:
| | 1.1.2026 bis 30.6.2026 | ab 1.7.2026 | |
|---|---|---|---|
| Haushaltszulage bzw Familienzulage | € 89,23 | € 92,17 | pro Monat |
| Kinderzulage für das 1. Kind | € 101,70 | € 105,06 | pro Monat |
| Kinderzulage für das 2. Kind | € 102,82 | € 106,21 | pro Monat |
| Kinderzulage für das 3. Kind | € 108,60 | € 122,18 | pro Monat |
| und für jedes weitere Kind | € 112,49 | € 116,20 | pro Monat |
Haushalts- bzw. Familienzulage sowie die Kinderzulage können nur ein Anspruchsberechtigter bzw eine Anspruchsberechtigte pro Kind beziehen. Für ein und dasselbe Kind gebührt die Kinderzulage (oder eine ähnliche Leistung aus einem Dienstverhältnis zu einem anderen Arbeitgeber) nur ein Mal, dh nur für einen Elternteil. Diese beiden Zulagen sind sonderzahlungsfähig.
Hat ein Mitarbeiter bzw eine Mitarbeiterin die höchste Vorrückung lt Dienstjahren erreicht, so besteht auf Ansuchen die Möglichkeit, eine Dienstalterszulage lt folgender Tabelle zu erhalten. Ein Rechtsanspruch besteht nicht.
Dienstalterszulage:
Verwendungsgruppe Dienstpostengruppe (in Euro)
1. 1. 2026 bis 30. 6. 2026
| Gruppee/1 | Gruppee/2 | Grupped/1 | Grupped/2 | Gruppec/1 |
|---|---|---|---|---|
| 29,05 | 32,51 | 53,54 | 58,28 | 75,94 |
| Gruppec/2 | Gruppeb/1 | Gruppeb/2 | Gruppea/1 | Gruppea/2 |
|---|---|---|---|---|
| 98,08 | 129,08 | 135,81 | 163,70 | 171,00 |
Verwendungsgruppe Dienstpostengruppe (in Euro)
Ab 1. 7. 2026
| Gruppee/1 | Gruppee/2 | Grupped/1 | Grupped/2 | Gruppec/1 |
|---|---|---|---|---|
| 30,01 | 33,58 | 55,31 | 60,20 | 78,44 |
| Gruppec/2 | Gruppeb/1 | Gruppeb/2 | Gruppea/1 | Gruppea/2 |
|---|---|---|---|---|
| 101,32 | 133,34 | 140,29 | 169,10 | 176,64 |
#### 4. Überstundenteiler
Der Überstundenteiler beträgt für alle Arbeitnehmer 1/173.
#### 5. Reisegebührenregelung
Arbeitnehmern bzw Arbeitnehmerinnen werden vom Arbeitgeber bzw der Arbeitgeberin Reisegebühren vergütet, wenn folgende Umstände eintreten:
Dienstlich angeordnete bzw notwendige Fahrten im Sinne der Aufgabenerfüllung mit dem Privat-PKW, wenn die zurückgelegte Strecke zusätzlich zum Arbeitsweg anfällt bzw den täglichen Arbeitsweg verlängert, werden mit dem amtlichen Kilometergeld von derzeit € 0,50 vergütet.
Mehrkilometer zu Außenstellen der Hauptdienststelle werden zur Ableistung der Dienste laut Dienstplan mit dem halben amtlichen Kilometersatz in Höhe von € 0,25 vergütet, wenn der Kilometeraufwand größer ist als zur Hauptdienststelle.
Reisekosten für Reisen in andere Bundesländer oder ins Ausland werden zu 100 % laut Beleg ersetzt, sofern vor Antritt der Reise diese bewilligt und das Reisemittel mit dem bzw der direkten Vorgesetzten definiert wurde.
Nächtigungsgebühren für Reisen in andere Bundesländer oder ins Ausland werden zu 100 % laut Beleg ersetzt, sofern vor Antritt der Reise diese bewilligt und das Quartier mit dem bzw der direkten Vorgesetzten definiert wurde.
Ein voller Tagesverpflegungssatz kommt dann zur Auszahlung, wenn der Aufenthalt außerhalb der Vorarlberger Landesgrenzen mehr als 10 Stunden beträgt und keine Einladung vorliegt. Der Tagessatz in Höhe von € 33,60 wird in 12/12 unterteilt, davon 2/12 für Frühstück, 5/12 für Mittagessen und 5/12 für das Abendessen. Ein teilweiser Tagessatz ist nicht vorgesehen.
### B. Arbeitnehmer bzw Arbeitnehmerinnen, die ab 1. 1. 2019 eingetreten oder mit 1. 1. 2019 ins neue Gehaltssystem optiert sind
#### 1. Verwendungsgruppen:
Grundlage für die Verwendungsgruppen bildet der neue Einreihungsplan für die Arbeitnehmerinnen bzw Arbeitnehmer des Roten Kreuzes Vorarlberg. Dieser Einreihungsplan ist in Modellstellen mit Modellfunktionen eingeteilt:
a.)
Modellstellenportfolio zur Modellfunktion
RKT Rettungssanitäter bzw RKT Rettungssanitäterin
Durchführung von Rettungseinsätzen sowie lebensrettender Sofortmaßnahmen, Lenken der Einsatzfahrzeuge, Sicherstellung der Einsatzbereitschaft der Fahrzeuge und medizinischen Ausrüstung, Reinigung des Wageninneren von verschmutztem Inventar.
Rettungs- oder Notfallsanitäter/innen, die als Ferialkräfte, Urlaubs- oder Saisonvertretungen bis zu sechs Monaten im Rettungs- und Krankentransport eingesetzt werden.
Unterschiede in den Stellenanforderungen ergeben sich aus:
Fachkompetenz/Aufgabenbereich
| 4 | 5 | |
|---|---|---|
| 1 | 2 | |
| Rettungssanitäter bzw Rettungssanitäterinnen in Ausbildung, Einsatz im Aufgabengebiet der Rettungssanitäter bzw Rettungssanitäterinnen und/oder Fahrer bzw Fahrerinnen von EinsatzfahrzeugenRettungs- oder Notfallsanitäter/innen, die als Ferialkräfte, Urlaubs- oder Saisonvertretungen bis zu sechs Monaten im Rettungs- und Krankentransport eingesetzt werden | Selbstständige, eigenverantwortliche Versorgung kranker, verletzter und sonstiger hilfsbedürftiger Personen entsprechend der aktuellen Standards,qualifizierte Durchführung von lebensrettenden Sofortmaßnahmen |  Fachkompetenz/Aufgabenbereich |
-
b.)
Modellstellenportfolio zur Modellfunktion
RKT Notfallsanitäter bzw Notfallsanitäterin
Qualifizierte Durchführung von Rettungseinsätzen sowie lebensrettender Sofortmaßnahmen, Betreuung von Notfallpatienten bzw Notfallpatientinnen, Tätigkeiten entsprechend der Notfallkompetenz, Lenken der Einsatzfahrzeuge, Sicherstellung der Einsatzbereitschaft der Fahrzeuge und der medizinischen Ausrüstung.
Unterschiede in den Stellenanforderungen ergeben sich aus:
Fachkompetenz/Aufgabenbereich
| 7 | 8 | 9 |
|---|---|---|
| 1 | 2 | 3 |
| Selbstständige, eigenverantwortliche Versorgung kranker, verletzter und sonstiger hilfsbedürftiger Personen entsprechend der aktuellen Standards,qualifizierte Durchführung von lebensrettenden Sofortmaßnahmen;Unterstützung des Arztes bzw der Ärztin bei allen notfall- und katastrophen-medizinischen Maßnahmen, Betreuung von Notfallpatienten bzw Notfallpatientinnen | Zusätzlich zur Stufe 2: Tätigkeiten entsprechend der Berechtigung zur Durchführung von Notfallkompetenzen, Arzneimittellehre und Venenzugang und Infusion (gemäß §10 und 11 Sanitätergesetz) | Zusätzlich zur Stufe 3:Vertretung des Leiters bzw der Leiterin in allen Aufgaben der operativen Führung der Dienststelle, fachliche Beratung und Unterweisung von Kollegen bzw Kolleginnen |
| | |  Fachkompetenz/Aufgabenbereich |
-
c)
Modellstellenportfolio zur Modellfunktion
RKT Calltaker bzw. Calltakerinnen:
Annahme der Anrufe der Servicenummern. Einstufung der Dringlichkeit, Vorbereitung der Einsätze für die Gesundheitsberatung, Übergabe der Notfälle in die Notfallleitstelle.
| 5 |
|---|
| 1 |
| Calltaker bzw Calltakerin |
d.)
Modellstellenportfolio zur Modellfunktion
RKT Disponenten bzw Disponentinnen:
Annahme und Weiterleitung der Einsätze des Rettungsdienstes entsprechend ihrer Dringlichkeit, Überwachung und Koordination aller Hilfs- und Rettungseinsätze mit den Krankenhäusern, Funktionsüberprüfung der für das Leitstellenpersonal relevanten Geräte.
Unterschiede in den Stellenanforderungen ergeben sich aus:
Selbstständigkeit/Fachkompetenz
| 7 | 8 | 9 |
|---|---|---|
| 1 | 2 | 3 |
| Einsatzsachbearbeiterin bzw Einsatzsachbearbeiter im Normaldienst: Weiterleitung und Koordination der Rettungseinsätze | Selbstständige Koordination der Leitstelle im Schichtbetrieb, Weiterleitung der Rettungseinsätze | Zusätzlich zu Stufe 2:Durchführung anspruchsvoller Aufgaben wie Einsatzleitung, Training/Ausbildung von Mitarbeitern bzw Mitarbeiterinnen, Entwicklung von Qualitätsstandards |
| | |  Selbstständigkeit/Fachkompetenz |
-
e.)
Modellstellenportfolio zur Modellfunktion
RKT Disponenten bzw. Disponentinnen im Bereich Qualitätssicherung
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der RFL Notrufleitstelle, die mit der Qualitätssicherung und im Rahmen des Qualitätsmanagements mit der Anpassung und Durchführung von Schulungen beauftragt werden und dies im Gesamtausmaß von 50% oder mehr der kollektivvertraglichen Wochenarbeitszeit von 40 Stunden durchführen.
| 10 |
|---|
| 1 |
| RKT Dispo QM |
f.)
Modellstellenportfolio zur Modellfunktion
Gesundheit Assistenz Blutbank
Ausführung von Detailarbeiten innerhalb eines Aufgabengebiets in der Blutbank. Die auszuführenden Tätigkeiten sind genau in Betriebsvorschriften und Handbüchern geregelt, die vorgegebenen Abläufe sind einzuhalten.
| 5 |
|---|
| 1 |
| Einzelne Stamm-/Routineaufgaben |
g.)
Modellstellenportfolio zur Modellfunktion
Gesundheit Pflegeassistenz/Pflegefachassistenz
Blutabnahme, Aufbereitung und Ausführung operativer Tätigkeiten in der Blutbank
Bereitstellung von Medikamenten, Arzneiformen nur unter Aufsicht einer diplomierten Fachkraft
Unterschiede in der Stellenanforderung ergeben sich aus:
Ausbildung
| 6 | 7 | |
|---|---|---|
| 1 | 2 | |
| Blutabnahme, Blutaufbereitung Ausführung operativer Tätigkeiten | Blutabnahme, Blutaufbereitung Ausführung operativer Tätigkeiten, Bereitstellung von Medikamenten, Arzneiformen |  Ausbildung |
-
h.)
Modellstellenportfolio zur Modellfunktion
Gesundheit Dipl. Pflege
Telefonische Beratung von Klienten bzw Klientinnen in medizinischen Fragestellungen, Empfehlungen zu therapeutischen Maßnahmen oder zur Inanspruchnahme ärztlicher Versorgung.
oder:
Blutabnahme, Ausführung der operativen Tätigkeiten in der Blutbank entsprechend der vorgegebenen Qualitätsstandards.
Unterschiede in den Stellenanforderungen ergeben sich aus:
Aufgabenbreite
| 9 | 10 | |
|---|---|---|
| 1 | 2 | |
| Telefonische Beratung von Patienten bzw Patientinnen. ODER:Blutabnahme, operative Tätigkeiten in der Blutbank | Zusätzlich zur Stufe 1: Koordination der operativen Aufgaben in der Blutbank, Auftragserteilung und Unterweisung von Kollegen bzw Kolleginnen |  Aufgabenbreite |
-
i.)
Modellstellenportfolio zur Modellfunktion
Gesundheit Dipl. Pflege Qualitätsmanagement | RFL Gesundheitsdienste
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der RFL Gesundheitsdienste, die mit der Qualitätssicherung und im Rahmen des Qualitätsmanagements mit der Anpassung und Durchführung von Schulungen beauftragt werden und dies im Gesamtausmaß von 50% oder mehr der kollektivvertraglichen Wochenarbeitszeit von 40 Stunden durchführen.
| 10 |
|---|
| 1 |
| Dipl.Pflege QM RFL Gesundheitsdienste |
j.)
Modellstellenportfolio zur Modellfunktion
Gesundheit Allgemeinmediziner bzw Allgemeinmedizinerin
Ärzte bzw Ärztinnen mit abgeschlossener Ausbildung zum bzw zur Allgemeinmediziner bzw Allgemeinmedizinerin. Ausführung spezifischer Tätigkeiten, für die keine Ausbildung zum Facharzt erforderlich ist.
Einsatz bei der medizinischen Begleitung von Krankentransporten, als Betriebsarzt bzw Betriebsärztin, Notarzt bzw Notärztin oder Sekundararzt bzw Sekundarärztin.
| 17 |
|---|
| 1 |
| Allgemeinmediziner bzw Allgemeinmedizinerinnen |
k.)
Modellstellenportfolio zur Modellfunktion
Gesundheit ärztlicher Experte bzw ärztliche Expertin
Erstellung von Expertisen zu komplexen, auch kontroversiellen medizinischen Aufgabenstellungen, Übernahme von konzeptionellen Aufgaben wie Einführung neuer Methoden / Verfahren, Entwicklung von Standards und Prozeduren, was profundes Expert/innenwissen erfordert, Beratung der Geschäftsführung in der strategischen Ausrichtung des Roten Kreuzes, Unterweisung von Kollegen bzw Kolleginnen in anspruchsvollen medizinischen Themenstellungen.
| 20 |
|---|
| 1 |
| Ärztliche Experten bzw Ärztliche Expertinnen |
l.)
Modellstellenportfolio zur Modellfunktion
Aus- und Weiterbildung Erste Hilfe
Vorbereitung und Moderation von Erste-Hilfe-Kursen entsprechend detailliert vorgegebener Ausbildungsprogramme.
| 6 |
|---|
| 1 |
| Selbstständige Vorbereitung, Durchführung und Moderation von Erste-Hilfe-Kursen |
m.)
Modellstellenportfolio zur Modellfunktion
Aus- und Weiterbildung Lehrsanitäter
Lehrsanitäter/innen, die nahezu ausschließlich Unterricht im Rahmen der Aus- und Fortbildung von Rettungssanitätern nach einem vorgegebenen Curriculum erteilen oder Lehrtätigkeit die im Rahmen der Aus- und Fortbildung von Notfallsanitäter und/oder Notkompetenzen für Notfallsanitäter nach vorgegebenen Curriculum erteilen.
Unterschiede in den Stellenanforderungen ergeben sich aus:
Wirkungsbreite
| 8 | 9 | |
|---|---|---|
| 1 | 2 | |
| Unterricht im Rahmen der Aus- und Fortbildung nach vorgegebenem Curriculim für den Rettungssanitäter | Unterricht im Rahmen der Aus- und Fortbildung nach vorgegebenem Curriculim für den Notfallsanitäter und/oder Notfallsanitäter mit Notkompetenz |  Wir­kungs­breite |
-
n.)
Modellstellenportfolio zur Modellfunktion
Aus- und Weiterbildung des Rettungsdienstes
Vorbereitung und Moderation von Aus- und Weiterbildungsveranstaltungen für den Rettungsdienst, Abstimmung der Programme auf die Teilnehmerstruktur. In anspruchsvoller Situation auch Organisation, Koordination und Steuerung von Lehrgängen, Evaluierung der Lehrgänge, Überarbeitung und Weiterentwicklung von Lehrgängen.
Unterschiede in den Stellenanforderungen ergeben sich aus:
| 10 | 11 | |
|---|---|---|
| 1 | 2 | |
| Selbstständige Vorbereitung, Durchführung und Moderation von Lehrgängen für den Rettungsdienst, Anpassung der vorgegebenen Programme an die Teilnehmer bzw Teilnehmerinnen | Zusätzlich zur Stufe 1:Organisation/Koordination, Evaluierung und Weiterentwicklung von Lehrgängen für den Rettungsdienst, fachliche Beratung von Kollegen bzw Kolleginnen |  Wir­kungs­breite |
o.)
Modellstellenportfolio zur Modellfunktion
Führung III
Direkte Führung von ausführenden Mitarbeitern bzw Mitarbeiterinnen auf der untersten Führungsebene. Ausführung von Sachaufgaben und täglichen Führungsaufgaben wie Einsatzplanung und -überwachung. Insbesondere auch Personalführungsaufgaben wie:
Personalbedarfsermittlung im Hinblick auf Erfordernisse der Organisation und absehbaren Personalwechsel: Bedarfsoptimierung in kapazitiver und qualitativer Hinsicht
Personalbetreuung und -entwicklung: Personalbeurteilung, Erkennen von Qualifikation/Fähigkeiten, Mitarbeiter- bzw Mitarbeiterinnengespräch, Förderung, Karriereplanung, Fortbildung
Unterschiede in den Stellenanforderungen ergeben sich aus:
Aufgabenbereich
-
Führungsspanne
| Führungs­spanne  | | | |
|---|---|---|---|
| Direkte Führung von mehr als 40 Mitarbeitern bzw Mitarbeiterinnen (1) | 12 | 13 | 14 |
| 3c | 4b | 5 | |
| Direkte Führung von 21 bis 40 Mitarbeitern bzw Mitarbeiterinnen (1) | 11 | 12 | 13 |
| 2b | 3b | 4a | |
| Direkte Führung von bis zu 20 Mitarbeitern bzw Mitarbeiterinnen (1) | 10 | 11 | 12 |
| 1 | 2a | 3a | |
| | Gleichartige Sachbereiche | Mehrere, heterogene Sachbereiche | Überschaubarer abgegrenzter Fachbereich |
| | | |  Aufgabenbereich |
-
(1) Zur Führungsspanne zählen auch Zivildiener.
p.)
Modellstellenportfolio zur Modellfunktion
Führung IIB
Führungskräfte der zweiten Führungsebene, die ein Referat eigenverantwortlich führen. Der Referatsleiter bzw die Referatsleiterin ist direkt einem Geschäftsleiter bzw einer Geschäftsleiterin unterstellt. Ausführung von anspruchsvollen Sachaufgaben, Erarbeitung von Problemlösungen und Expertisen sowie Führungsaufgaben wie Einsatzplanung und -überwachung. Insbesondere auch Personalführungsaufgaben wie:
Personalbedarfsermittlung im Hinblick auf Erfordernisse der Organisation und absehbaren Personalwechsel: Bedarfsoptimierung in kapazitiver und qualitativer Hinsicht
-
Personalbeschaffung: Mitwirkung bei Ausschreibung, Auswahl und Einführung
-
Personalbetreuung und -entwicklung: Personalbeurteilung, Erkennen von Qualifikation/Fähigkeiten, Mitarbeiter- bzw Mitarbeiterinnengespräch, Förderung, Karriereplanung, Fortbildung, Gehaltsentwicklung
-
Unterschiede in den Stellenanforderungen ergeben sich aus:
Handlungsspielraum
-
Aufgabencharakter
| Aufgabencharakter  | | | |
|---|---|---|---|
| Aufgaben in einem in der Organisation stark vernetzen Fachbereich | 16 | 17 | |
| 2b | 3 | | |
| Aufgaben in einem klar abgegrenzten Fachbereich | 15 | 16 | |
| 1 | 2a | | |
| | Grobe Rahmenvorgaben | Konkrete Ziele, breiter Handlungsspielraum in der Wahl der Mittel |  Handlungsspielraum |
-
q.)
Modellstellenportfolio zur Modellfunktion
Führung IIA
Führungskräfte der zweiten Führungsebene, die ein Referat eigenverantwortlich führen. Das Referat ist direkt einem Geschäftsleiter bzw einer Geschäftsleiterin unterstellt. Neben der Führungsverantwortung ist der Aufgabenbereich maßgeblich durch grundsätzliche Konzeptionen sowie Mitwirkung bei der Festlegung der Geschäftsbereichsstrategie gekennzeichnet.
Unterschiede in den Stellenanforderungen ergeben sich aus:
Wirkungsbreite
-
Lösungsart
| Lösungsart  | | |
|---|---|---|
| Erarbeitung komplexer, vielseitiger Lösungen in Grundsatzfragen | 20 | 21 |
| 2b | 3 | |
| Erarbeitung komplexer Lösungen in bekannten Vorhaben | 19 | 20 |
| 1 | 2a | |
| Bearbeitung eines umfassenden, stark vernetzten Fachbereichs | Bearbeitung mehrerer anspruchsvoller Fachbereiche |  Wirkungsbreite |
-
r.)
Modellstellenportfolio zur Modellfunktion
Kfm./Adm. Servicedienste
Ausführung von einfachen Routinearbeiten im Verwaltungsbereich.
Unterschiede in den Stellenanforderungen ergeben sich aus:
Auftragscharakter
-
Selbstständigkeit
| Selbstständigkeit  | | | |
|---|---|---|---|
| Eigenständig | 2 | 3 | |
| 2b | 3 | | |
| Erhält Unterstützung, Überprüfung | 1 | 2 | |
| 1 | 2a | | |
| | Einzelne Aufträge kein Eingriff in Arbeitsabläufe | Stammaufträge Anpassung Arbeitsabläufe im Rahmen dieser Aufgaben |  Auftragscharakter |
-
s.)
Modellstellenportfolio zur Modellfunktion
Kfm./Adm. Sachbearbeitung allgemein
Ausführung von Detailarbeiten innerhalb eines Sachgebietes im Verwaltungsbereich: Formularbearbeitung, Detailabklärungen, Erteilung von Routineauskünften usw.
Unterschiede in den Stellenanforderungen ergeben sich aus:
Einsatzspektrum
-
Handlungsspielraum
| Handlungsspielraum  | | | |
|---|---|---|---|
| Aktive Bearbeitung: Eigenständige Festlegung in Ausführungen (Optimierung) | 5 | 6 | |
| 2b | 3 | | |
| Reaktive Bearbeitung: Klare, eng gesteckte Richtlinien / Vorgaben | 4 | 5 | |
| 1 | 2a | | |
| | Einzelne Stammaufgaben | Breites Aufgaben-spektrum |  Einsatzspektrum |
-
t.)
Modellstellenportfolio zur Modellfunktion
Kfm./Adm. Sachbearbeitung spezialisiert
Eigenverantwortliche Bearbeitung von fallbezogenen Aufgabenstellungen nach Musterabläufen, Richtlinien, Gesetzen innerhalb von Sachbereichen im Verwaltungsbereich. Abklärungen, standardisierte Analysen, Berichterstattung und Stellungnahmen.
Unterschiede in den Stellenanforderungen ergeben sich aus:
Komplexität Sachbereiche
-
Handlungskompetenz
| Handlungs-kompetenz  | | | |
|---|---|---|---|
| Fachliche Betreuung, Unterweisung von Kollegen bzw Kolleginnen | 9 | 10 | |
| 3b | 4 | | |
| Aktiv: Vorbereitung, Durchführung der Fälle, Abstimmung der Planungen/Disposition auf individuell, wechselnde Situationen | 8 | 9 | |
| 2b | 3a | | |
| Reaktiv: vielseitige Ausführungen nach grobem Auftrag | 7 | 8 | |
| 1 | 2a | | |
| | Homogen: mehrere gleichartige Sachbereiche | Heterogen: mehrere verschiedenartige Sachbereiche |  Komplexität Sachbereiche |
-
u.)
Modellstellenportfolio zur Modellfunktion
Kfm./Adm. Fachbearbeitung
Bearbeitung von fallbezogenen, individuellen Aufgabenstellungen innerhalb grober Rahmenvorgaben. Erfordert systematische Kenntnisse der fachspezifischen und gesetzlichen Grundlagen im Fachbereich, auch die Fähigkeit zu analysieren und strukturiert zu recherchieren. Erarbeitung von Analysen und Stellungnahmen, Prüfung von Sachverhalten, Verfassung von Gutachten und Berichten.
Unterschiede in den Stellenanforderungen ergeben sich aus:
Grad der Fachführung
-
Komplexität Fachbereich
| Komplexität Fachbereich  | | | |
|---|---|---|---|
| Komplex, umfassend vielseitig | 12 | 13 | |
| 2b | 3 | | |
| Abgegrenzt, überschaubar | 11 | 12 | |
| 1 | 2a | | |
| | Fachliche Betreuung | Fachliche Kontrolle, Arbeitsverteilung |  Grad der Fachführung |
-
v.)
Modellstellenportfolio zur Modellfunktion
Kfm./Adm. Experte bzw Expertin
Dispositive / konzeptionelle Bearbeitung von komplexen, mitunter auch kontroversen Problemstellungen. Die Aufgaben und Aufträge haben häufig Projektcharakter. In anspruchsvoller Situation auch Entwicklung von Konzepten / Strategien. Erstellung von Entscheidungsgrundlagen nach Prüfung der Sachverhaltsdarstellung. Tiefgreifende Kenntnis der fachspezifischen, gesetzlichen Grundlagen.
Unterschiede in den Stellenanforderungen ergeben sich aus:
Lösungsprozess
| 15 | 16 | |
|---|---|---|
| 1 | 2 | |
| Erarbeitung von Standardlösungen, Expertisen | Erarbeitung von Lösungen/Expertisen mit hohem innovativem, konzeptionellem Anteil |  Lösungsprozess |
-
w.)
Modellstellenportfolio zur Modellfunktion
IKT Support
Help-Desk-Unterstützung der IT-Benutzer. Installation von Programmen, Einrichten von PCs. Bearbeitung von fallbezogenen Problemstellungen nach Musterabläufen, (genauen) Richtlinien innerhalb des Aufgabengebietes, inkl dazu erforderlicher Erörterungen und Abklärungen mit Benutzern (Anwendertipps) usw.
Unterschiede in den Stellenanforderungen ergeben sich aus:
Kommunikationspartner
| 6 | 7 | |
|---|---|---|
| 1 | 2 | |
| Routinepartner | Fachlich anspruchsvolle Partner |  Kommunikationspartner |
-
x.)
Modellstellenportfolio zur Modellfunktion
IKT Systembetrieb
Einsatzplanung, Administration, Organisation des operativen IT-Betriebes, Prozessoptimierung, Konzeption von Ablaufroutinen.
Unterschiede in den Stellenanforderungen ergeben sich aus:
Aufgabencharakter
-
Fachführung
| Fachführung  | | | |
|---|---|---|---|
| Arbeitsverteilung, Kontrolle, Mitarbeiter- bzw Mitarbeiterinnen Instruktion | 10 | 11 | |
| 2b | 3 | | |
| Fachliche Betreuung anderer Mitarbeiter bzw Mitarbeiterinnen | 9 | 10 | |
| 1 | 2a | | |
| | Vielseitige Aufgaben nach eindeutigen Richtlinien, Gewohnheiten oder Erfahrung | Anspruchsvolle Aufgaben, Analyse, profunde Fachkenntnisse |  Auftragscharakter |
-
y.)
Modellstellenportfolio zur Modellfunktion
IKT Systementwicklung
Entwicklung, Betreuung, Implementierung und Customizing von IT-Systemen: überwiegend in Projektarbeit. Eigenverantwortliche Bearbeitung von umfassenden Problemstellungen.
Unterschiede in den Stellenanforderungen ergeben sich aus:
Projektumfang
| 12 | 13 | |
|---|---|---|
| 1 | 2 | |
| Teilsysteme | Gesamtsysteme |  Projektumfang |
-
z.)
Modellstellenportfolio zur Modellfunktion
IKT Systemberatung
Analyse betrieblicher Abläufe, Entwicklung von Konzepten und Vorgaben Verantwortung für gesamte Umsetzung (inhaltlich, technisch, organisatorisch ...). Implementierung; großteils Projektarbeit.
Unterschiede in den Stellenanforderungen ergeben sich aus:
Innovationsgrad
| 15 | 16 | |
|---|---|---|
| 1 | 2 | |
| Großteils konventionelle Prozesse, Adaptierungen nach konkreten Zielen | Neugestaltung von Prozessen nach generellen Zielen |  Innovationsgrad |
-
#### 2. Gehaltsschema
Sämtliche Stellen im neuen Gehaltssystem sind im neuen Einreihungsplan Modellstellen und Modellfunktionen zugeordnet.
Die Basis für die Gehaltstabelle bildet die Tabelle für die Vorarlberger Gemeindeangestellten (Vorarlberger Gemeindeangestelltengesetz 2005) in der aktuellen Fassung. Diese Tabelle wird nach festgelegten Prozentsätzen reduziert und bildet den KV-Mindestgehalt. Die Basisgehälter werden jährlich zum 31. 12. valorisiert. Die valorisierten Gehälter treten mit 1. 1. des folgenden Jahres in Kraft.
Davon abweichend werden die Gehälter 2026 am 30. 6. valorisiert und treten mit 1. 7. 2026 in Kraft.
Für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Verwendung in zwei unterschiedlichen Modellstellen finden, ergibt sich der Grundgehalt aus einer Mischberechnung dieser zwei Gehaltsklassen. Diese Änderung wird jeweils einzelvertraglich festgehalten.
Bei einer geänderten Verwendung erfolgt der Wechsel der Gehaltsklasse jeweils zum Monatsersten des Folgemonats.
Gehaltstabelle 2026 gültig vom 1.1. bis 30.06.2026
| Gehaltsklasse | Gehaltsstufe | 1 | 2 | 3 | 4 |
|---|---|---|---|---|---|
| Stellenwert | | | | | |
| 1 | 15 | 2.302,64 | 2.445,77 | 2.529,50 | 2.588,90 |
| 2 | 18 | 2.363,37 | 2.518,72 | 2.609,60 | 2.674,08 |
| 3 | 21 | 2.443,96 | 2.615,46 | 2.715,78 | 2.786,96 |
| 4 | 24 | 2.531,21 | 2.720,16 | 2.830,70 | 2.909,12 |
| 5 | 27 | 2.617,39 | 2.808,86 | 2.920,86 | 3.002,87 |
| 6 | 30 | 2.715,79 | 2.927,53 | 3.054,80 | 3.145,11 |
| 7 | 33 | 2.869,13 | 3.094,12 | 3.225,72 | 3.319,11 |
| 8 | 36 | 3.001,99 | 3.247,27 | 3.390,76 | 3.492,56 |
| 9 | 39 | 3.165,78 | 3.420,65 | 3.569,75 | 3.675,53 |
| 10 | 42 | 3.344,57 | 3.620,69 | 3.782,22 | 3.896,83 |
| 11 | 45 | 3.575,52 | 3.880,68 | 4.059,17 | 4.185,82 |
| 12 | 48 | 3.786,41 | 4.103,77 | 4.289,39 | 4.421,10 |
| 13 | 51 | 4.055,81 | 4.413,46 | 4.622,66 | 4.771,09 |
| 14 | 54 | 4.344,60 | 4.737,42 | 4.967,20 | 5.130,23 |
| 15 | 57 | 4.654,95 | 5.072,27 | 5.312,59 | 5.479,93 |
| 16 | 60 | 4.878,64 | 5.373,12 | 5.655,93 | 5.856,58 |
| 17 | 63 | 5.097,72 | 5.681,71 | 6.021,22 | 6.262,09 |
| 18 | 66 | 5.479,36 | 6.095,50 | 6.455,94 | 6.711,66 |
| 19 | 69 | 5.925,74 | 6.594,84 | 6.986,25 | 7.263,96 |
| 20 | 72 | 6.363,38 | 7.102,26 | 7.534,47 | 7.841,13 |
| 21 | 75 | 6.830,11 | 7.615,72 | 8.075,27 | 8.401,32 |
| 22 | 78 | 7.302,66 | 8.144,65 | 8.637,16 | 8.986,63 |
| 23 | 81 | 7.744,67 | 8.660,87 | 9.196,82 | 9.577,08 |
| Gehaltsklasse | Gehaltsstufe | 5 | 6 | 7 | 8 |
|---|---|---|---|---|---|
| Stellenwert | | | | | |
| 1 | 15 | 2.634,98 | 2.672,63 | 2.672,63 | 2.672,63 |
| 2 | 18 | 2.724,09 | 2.764,95 | 2.764,95 | 2.764,95 |
| 3 | 21 | 2.842,17 | 2.887,29 | 2.887,29 | 2.887,29 |
| 4 | 24 | 2.970,40 | 3.021,85 | 3.021,85 | 3.021,85 |
| 5 | 27 | 3.066,67 | 3.118,79 | 3.162,86 | 3.162,86 |
| 6 | 30 | 3.215,16 | 3.272,39 | 3.320,78 | 3.320,78 |
| 7 | 33 | 3.391,55 | 3.450,72 | 3.500,76 | 3.500,76 |
| 8 | 36 | 3.571,53 | 3.636,04 | 3.690,59 | 3.690,59 |
| 9 | 39 | 3.757,58 | 3.824,61 | 3.881,30 | 3.930,40 |
| 10 | 42 | 3.985,72 | 4.058,35 | 4.119,75 | 4.172,95 |
| 11 | 45 | 4.284,06 | 4.364,33 | 4.432,19 | 4.490,98 |
| 12 | 48 | 4.523,26 | 4.606,74 | 4.677,31 | 4.738,44 |
| 13 | 51 | 4.886,23 | 4.980,30 | 5.059,83 | 5.128,74 |
| 14 | 54 | 5.254,93 | 5.354,76 | 5.439,17 | 5.512,28 |
| 15 | 57 | 5.609,74 | 5.715,78 | 5.805,45 | 5.883,13 |
| 16 | 60 | 6.012,22 | 6.139,39 | 6.246,91 | 6.340,05 |
| 17 | 63 | 6.448,92 | 6.601,58 | 6.730,66 | 6.842,46 |
| 18 | 66 | 6.910,02 | 7.072,08 | 7.209,10 | 7.327,80 |
| 19 | 69 | 7.479,37 | 7.655,37 | 7.804,17 | 7.933,07 |
| 20 | 72 | 8.079,01 | 8.273,35 | 8.437,68 | 8.580,02 |
| 21 | 75 | 8.654,24 | 8.860,88 | 9.035,58 | 9.186,94 |
| 22 | 78 | 9.257,69 | 9.479,15 | 9.666,40 | 9.828,61 |
| 23 | 81 | 9.872,03 | 10.113,03 | 10.316,79 | 10.493,29 |
| Gehaltsklasse | Gehaltsstufe | 9 | 10 | 11 | 12 |
|---|---|---|---|---|---|
| Stellenwert | | | | | |
| 1 | 15 | 2.672,63 | 2.672,63 | 2.672,63 | 2.672,63 |
| 2 | 18 | 2.764,95 | 2.764,95 | 2.764,95 | 2.764,95 |
| 3 | 21 | 2.887,29 | 2.887,29 | 2.887,29 | 2.887,29 |
| 4 | 24 | 3.021,85 | 3.021,85 | 3.021,85 | 3.021,85 |
| 5 | 27 | 3.162,86 | 3.162,86 | 3.162,86 | 3.162,86 |
| 6 | 30 | 3.320,78 | 3.320,78 | 3.320,78 | 3.320,78 |
| 7 | 33 | 3.500,76 | 3.500,76 | 3.500,76 | 3.500,76 |
| 8 | 36 | 3.690,59 | 3.690,59 | 3.690,59 | 3.690,59 |
| 9 | 39 | 3.930,40 | 3.930,40 | 3.930,40 | 3.930,40 |
| 10 | 42 | 4.172,95 | 4.172,95 | 4.172,95 | 4.172,95 |
| 11 | 45 | 4.490,98 | 4.490,98 | 4.490,98 | 4.490,98 |
| 12 | 48 | 4.792,37 | 4.792,37 | 4.792,37 | 4.792,37 |
| 13 | 51 | 5.189,50 | 5.189,50 | 5.189,50 | 5.189,50 |
| 14 | 54 | 5.576,77 | 5.576,77 | 5.576,77 | 5.576,77 |
| 15 | 57 | 5.951,64 | 6.012,93 | 6.012,93 | 6.012,93 |
| 16 | 60 | 6.422,20 | 6.495,68 | 6.495,68 | 6.495,68 |
| 17 | 63 | 6.941,08 | 7.029,30 | 7.029,30 | 7.029,30 |
| 18 | 66 | 7.432,50 | 7.526,16 | 7.610,87 | 7.610,87 |
| 19 | 69 | 8.046,77 | 8.148,47 | 8.240,48 | 8.240,48 |
| 20 | 72 | 8.705,58 | 8.817,88 | 8.919,48 | 8.919,48 |
| 21 | 75 | 9.320,43 | 9.439,85 | 9.547,87 | 9.646,48 |
| 22 | 78 | 9.971,68 | 10.099,67 | 10.215,44 | 10.321,13 |
| 23 | 81 | 10.648,97 | 10.788,24 | 10.914,22 | 11.029,23 |
Gehaltstabelle 2026 gültig ab 1.7.2026
| Gehaltsklasse | Gehaltsstufe | 1 | 2 | 3 | 4 |
|---|---|---|---|---|---|
| Stellenwert bis | | | | | |
| 1 | 15 | 2.378,63 | 2.526,48 | 2.612,97 | 2.674,33 |
| 2 | 18 | 2.441,36 | 2.601,84 | 2.695,72 | 2.762,32 |
| 3 | 21 | 2.524,61 | 2.701,77 | 2.805,40 | 2.878,93 |
| 4 | 24 | 2.614,74 | 2.809,93 | 2.924,11 | 3.005,12 |
| 5 | 27 | 2.703,77 | 2.901,55 | 3.017,24 | 3.101,97 |
| 6 | 30 | 2.805,42 | 3.024,14 | 3.155,61 | 3.248,90 |
| 7 | 33 | 2.963,82 | 3.196,22 | 3.332,17 | 3.428,64 |
| 8 | 36 | 3.101,06 | 3.354,43 | 3.502,66 | 3.607,81 |
| 9 | 39 | 3.270,24 | 3.533,54 | 3.687,55 | 3.796,82 |
| 10 | 42 | 3.454,94 | 3.740,18 | 3.907,04 | 4.025,42 |
| 11 | 45 | 3.693,52 | 4.008,74 | 4.193,13 | 4.323,95 |
| 12 | 48 | 3.911,36 | 4.239,19 | 4.430,94 | 4.567,00 |
| 13 | 51 | 4.189,65 | 4.559,10 | 4.775,21 | 4.928,54 |
| 14 | 54 | 4.487,97 | 4.893,75 | 5.131,12 | 5.299,53 |
| 15 | 57 | 4.808,57 | 5.239,65 | 5.487,90 | 5.660,77 |
| 16 | 60 | 5.039,64 | 5.550,43 | 5.842,58 | 6.049,85 |
| 17 | 63 | 5.265,94 | 5.869,20 | 6.219,92 | 6.468,74 |
| 18 | 66 | 5.660,19 | 6.296,66 | 6.668,98 | 6.933,15 |
| 19 | 69 | 6.121,30 | 6.812,48 | 7.216,79 | 7.503,67 |
| 20 | 72 | 6.573,37 | 7.336,63 | 7.783,11 | 8.099,89 |
| 21 | 75 | 7.055,51 | 7.867,04 | 8.341,75 | 8.678,57 |
| 22 | 78 | 7.543,65 | 8.413,42 | 8.922,19 | 9.283,19 |
| 23 | 81 | 8.000,25 | 8.946,68 | 9.500,31 | 9.893,13 |
| Gehaltsklasse | Gehaltsstufe | 5 | 6 | 7 | 8 |
|---|---|---|---|---|---|
| Stellenwert bis | | | | | |
| 1 | 15 | 2.721,93 | 2.760,83 | 2.760,83 | 2.760,83 |
| 2 | 18 | 2.813,98 | 2.856,19 | 2.856,19 | 2.856,19 |
| 3 | 21 | 2.935,96 | 2.982,57 | 2.982,57 | 2.982,57 |
| 4 | 24 | 3.068,42 | 3.121,57 | 3.121,57 | 3.121,57 |
| 5 | 27 | 3.167,87 | 3.221,71 | 3.267,24 | 3.267,24 |
| 6 | 30 | 3.321,26 | 3.380,38 | 3.430,37 | 3.430,37 |
| 7 | 33 | 3.503,46 | 3.564,60 | 3.616,28 | 3.616,28 |
| 8 | 36 | 3.689,39 | 3.756,03 | 3.812,38 | 3.812,38 |
| 9 | 39 | 3.881,58 | 3.950,83 | 4.009,38 | 4.060,10 |
| 10 | 42 | 4.117,25 | 4.192,28 | 4.255,70 | 4.310,66 |
| 11 | 45 | 4.425,44 | 4.508,35 | 4.578,45 | 4.639,18 |
| 12 | 48 | 4.672,53 | 4.758,76 | 4.831,66 | 4.894,81 |
| 13 | 51 | 5.047,47 | 5.144,65 | 5.226,80 | 5.297,99 |
| 14 | 54 | 5.428,34 | 5.531,46 | 5.618,66 | 5.694,18 |
| 15 | 57 | 5.794,86 | 5.904,40 | 5.997,02 | 6.077,27 |
| 16 | 60 | 6.210,63 | 6.341,99 | 6.453,06 | 6.549,27 |
| 17 | 63 | 6.661,73 | 6.819,44 | 6.952,77 | 7.068,26 |
| 18 | 66 | 7.138,05 | 7.305,45 | 7.447,00 | 7.569,62 |
| 19 | 69 | 7.726,19 | 7.908,00 | 8.061,71 | 8.194,86 |
| 20 | 72 | 8.345,61 | 8.546,37 | 8.716,12 | 8.863,16 |
| 21 | 75 | 8.939,82 | 9.153,28 | 9.333,76 | 9.490,10 |
| 22 | 78 | 9.563,19 | 9.791,96 | 9.985,40 | 10.152,96 |
| 23 | 81 | 10.197,81 | 10.446,76 | 10.657,24 | 10.839,57 |
| Gehaltsklasse | Gehaltsstufe | 9 | 10 | 11 | 12 |
|---|---|---|---|---|---|
| Stellenwert bis | | | | | |
| 1 | 15 | 2.760,83 | 2.760,83 | 2.760,83 | 2.760,83 |
| 2 | 18 | 2.856,19 | 2.856,19 | 2.856,19 | 2.856,19 |
| 3 | 21 | 2.982,57 | 2.982,57 | 2.982,57 | 2.982,57 |
| 4 | 24 | 3.121,57 | 3.121,57 | 3.121,57 | 3.121,57 |
| 5 | 27 | 3.267,24 | 3.267,24 | 3.267,24 | 3.267,24 |
| 6 | 30 | 3.430,37 | 3.430,37 | 3.430,37 | 3.430,37 |
| 7 | 33 | 3.616,28 | 3.616,28 | 3.616,28 | 3.616,28 |
| 8 | 36 | 3.812,38 | 3.812,38 | 3.812,38 | 3.812,38 |
| 9 | 39 | 4.060,10 | 4.060,10 | 4.060,10 | 4.060,10 |
| 10 | 42 | 4.310,66 | 4.310,66 | 4.310,66 | 4.310,66 |
| 11 | 45 | 4.639,18 | 4.639,18 | 4.639,18 | 4.639,18 |
| 12 | 48 | 4.950,51 | 4.950,51 | 4.950,51 | 4.950,51 |
| 13 | 51 | 5.360,76 | 5.360,76 | 5.360,76 | 5.360,76 |
| 14 | 54 | 5.760,81 | 5.760,81 | 5.760,81 | 5.760,81 |
| 15 | 57 | 6.148,05 | 6.211,35 | 6.211,35 | 6.211,35 |
| 16 | 60 | 6.634,13 | 6.710,04 | 6.710,04 | 6.710,04 |
| 17 | 63 | 7.170,13 | 7.261,27 | 7.261,27 | 7.261,27 |
| 18 | 66 | 7.677,77 | 7.774,52 | 7.862,03 | 7.862,03 |
| 19 | 69 | 8.312,31 | 8.417,38 | 8.512,42 | 8.512,42 |
| 20 | 72 | 8.992,86 | 9.108,87 | 9.213,82 | 9.213,82 |
| 21 | 75 | 9.628,01 | 9.751,36 | 9.862,95 | 9.964,81 |
| 22 | 78 | 10.300,75 | 10.432,96 | 10.552,56 | 10.661,73 |
| 23 | 81 | 11.000,39 | 11.144,25 | 11.274,38 | 11.393,20 |
#### 3. Zulagen
Folgende Zulagen sind je nach Verwendung für Arbeitnehmer bzw Arbeitnehmerinnen im Bereich RKT bzw Gesundheit vorgesehen und erhöhen sich analog des Grundgehaltes lt jährlicher Valorisierung (Stand 1. 1. 2026)
| | 1.1.2026bis 30.6.2026 | ab 1.7.2026 | | |
|---|---|---|---|---|
| 1. | Nachtzulage (22:00-06:00) | € 86,95 | € 89,82 | pro Dienst |
| aliquot | € 10,87 | € 11,23 | pro Stunde | |
| 2. | Bereitschaftszulage | | | |
| 12 Stunden | € 55,73 | € 57,57 | pro Dienst | |
| 14 Stunden | € 65,02 | € 67,17 | pro Dienst | |
| 3. | Sonn- und Feiertagszulage | € 6,82 | € 7,05 | pro Stunde |
Es wird eine Kinderzulage gewährt, sofern eine aktuell gültige Bestätigung über den Familienbeihilfenbezug vorgelegt wird. Für die Zeiten eines Zivil- oder Präsenzdienstes des Kindes wird ebenfalls die Kinderzulage ausbezahlt. Unterbrechungen bis zu drei Monaten für die Zeit zwischen Berufs-/Schulausbildung und Präsenz-/Zivildienst unterbrechen den Bezug der Kinderzulage nicht. Das Höchstalter des Kindes für die Gewährung der Kinderzulage während der Berufs-/Schulausbildung beträgt 25 Jahre.
Stand 2026:
| | 1.1.2026 bis 30.6.2026 | ab 1.7.2026 | |
|---|---|---|---|
| Kinderzulage für das 1. Kind | € 101,70 | € 105,06 | pro Monat |
| Kinderzulage für das 2. Kind | € 102,82 | € 106,21 | pro Monat |
| Kinderzulage für das 3. Kind | € 108,60 | € 122,18 | pro Monat |
| und jedes weitere zu berücksichtigende Kind | € 112,49 | € 116,20 | pro Monat |
Die Kinderzulage kann nur ein Anspruchsberechtigter bzw eine Anspruchsberechtigte pro Kind beziehen. Für ein und dasselbe Kind gebührt die Kinderzulage (oder eine ähnliche Leistung aus einem Dienstverhältnis zu einem anderen Arbeitgeber) nur ein Mal, dh nur für einen Elternteil.
#### 4. Überstundenteiler
Der Überstundenteiler beträgt für alle Arbeitnehmer bzw Arbeitnehmerinnen 1/173.
#### 5. Reisegebührenregelung
Arbeitnehmern bzw Arbeitnehmerinnen werden vom Arbeitgeber bzw von der Arbeitgeberin Reisegebühren vergütet, wenn folgende Umstände eintreten:
Dienstlich angeordnete bzw notwendige Fahrten im Sinne der Aufgabenerfüllung mit dem Privat-PKW, wenn die zurückgelegte Strecke zusätzlich zum Arbeitsweg anfällt bzw den täglichen Arbeitsweg verlängert, werden mit dem amtlichen Kilometergeld von derzeit € 0,50 vergütet.
Mehrkilometer zu Außenstellen der Hauptdienststelle werden zur Ableistung der Dienste laut Dienstplan mit dem halben amtlichen Kilometersatz in Höhe von € 0,25 vergütet, wenn der Kilometeraufwand größer ist als zur Hauptdienststelle.
Reisekosten für Reisen in andere Bundesländer oder ins Ausland werden zu 100 % laut Beleg ersetzt, sofern vor Antritt der Reise diese bewilligt und das Reisemittel mit dem bzw der direkten Vorgesetzten definiert wurde.
Nächtigungsgebühren für Reisen in andere Bundesländer oder ins Ausland werden zu 100 % laut Beleg ersetzt, sofern vor Antritt der Reise diese bewilligt und das Quartier mit dem bzw der direkten Vorgesetzten definiert wurde.
Ein voller Tagesverpflegungssatz kommt dann zur Auszahlung, wenn der Aufenthalt außerhalb der Vorarlberger Landesgrenzen mehr als 10 Stunden beträgt und keine Einladung vorliegt. Der Tagessatz in Höhe von € 33,60 wird in 12/12 unterteilt, davon 2/12 für Frühstück, 5/12 für Mittagessen und 5/12 für das Abendessen. Ein teilweiser Tagessatz ist nicht vorgesehen.
## Thema: Arbeitszeit, Überstunden und Bereitschaftsdienste
§ 15
###
Wöchentliche bzw. tägliche Arbeitszeit
(1)
Die wöchentliche Normalarbeitszeit beträgt grundsätzlich 40 Stunden, die tägliche Normalarbeitszeit grundsätzlich 8 Stunden.
(2)
Abweichend von der Regelung des (https://digital.oegbverlag.at/recht/g/10008238)AZG sind in dieser Normalarbeitszeit von der Arbeitgeberin bzw. dem Arbeitgeber bezahlte Pausen von je 30 Minuten pro Arbeitstag enthalten, ausgenommen jene Bereiche, für welche in den Anhängen andere Regelungen vorgesehen sind.
(3)
Bei einer täglichen Arbeitszeit, die 6 Stunden nicht überschreitet, wird diese Pause aliquot bemessen.
§ 16
###
Ruhezeit
(1)
Alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer haben grundsätzlich Anspruch auf eine ununterbrochene, 11 Stunden tägliche und 36 Stunden wöchentliche, zusammenhängende Ruhezeit.
(2)
Aufgrund der Ermächtigung des (https://digital.oegbverlag.at/recht/g/10008238,NOR40206203/Arbeitszeitgesetz/§-12-Ruhezeiten)§ 12 Abs 2 AZG wird die ununterbrochene Ruhezeit unter den dort angeführten Bedingungen in Einzelfällen auf mindestens neun Stunden verkürzt.
Eine entsprechende Verkürzung der Ruhezeit ist in den Bereichen
-
Rettungs- und Sanitätsdienst (inkl Krankentransportdienst) einschließlich Katastrophenhilfsdienst,
-
-
Blutspendedienst
-
-
Gesundheits- und Soziale Dienste
-
möglich.
Voraussetzung ist das Vorliegen einer Situation, die eine Verkürzung der Ruhezeit notwendig macht, insbesondere unvorhergesehene Ereignisse (zB zeitkritische Notfälle).
Zur Sicherstellung der Erholung der Arbeitnehmerinnen bzw. der Arbeitnehmer sind mit Betriebsvereinbarung weitere Maßnahmen zu treffen, falls die Ruhezeit weniger als 10 Stunden beträgt.
Diese Maßnahmen werden unter Beiziehung des arbeitsmedizinischen Dienstes festgelegt.
(3)
Bei einer Ruhezeitverkürzung unter 10 Stunden wird der Arbeitnehmerin bzw. dem Arbeitnehmer zum Ausgleich ein Zeitguthaben im Ausmaß des 1,5-fachen der Ruhezeitverkürzung gewährt. Dieses Zeitguthaben wird innerhalb von 13 Wochen (bzw. 3 Monaten) nach den Wünschen der Arbeitnehmerin bzw. des Arbeitnehmers verbraucht.
§ 20
###
Andere Verteilung der Normalarbeitszeit
(1)
Einarbeitung von Fenstertagen:
Aufgrund der Ermächtigung des (https://digital.oegbverlag.at/recht/g/10008238,NOR40206198/Arbeitszeitgesetz/§-4-Andere-Verteilung-der-Normalarbeitszeit)§ 4 Abs 3 AZG wird bestimmt, dass der Einarbeitungszeitraum gemäß (https://digital.oegbverlag.at/recht/g/10008238,NOR40206198/Arbeitszeitgesetz/§-4-Andere-Verteilung-der-Normalarbeitszeit)§ 4 Abs 2 AZG durch Betriebsvereinbarung über das im § 4 Abs 3 1. Satz (https://digital.oegbverlag.at/recht/g/10008238)AZG bestimmte Maß von 13 Wochen verlängert werden kann.
(2)
Ermächtigungen der Betriebsvereinbarungen:
Aufgrund der Ermächtigung des (https://digital.oegbverlag.at/recht/g/10008238,NOR40206198/Arbeitszeitgesetz/§-4-Andere-Verteilung-der-Normalarbeitszeit)§ 4 Abs 6 AZG wird zugelassen, dass in Betriebsvereinbarungen Regelungen über die Ausdehnung der Normalarbeitszeit nach § 4 Abs 6 und über die Übertragung von Zeitguthaben nach (https://digital.oegbverlag.at/recht/g/10008238,NOR40206198/Arbeitszeitgesetz/§-4-Andere-Verteilung-der-Normalarbeitszeit)§ 4 Abs 7 AZG getroffen werden, wobei in einzelnen Wochen eines 13-wöchigen (bzw. 3-monatigen) Durchrechnungszeitraumes die Normalarbeitszeit auf 45 Stunden und die tägliche Normalarbeitszeit auf 10 Stunden ausgedehnt wird. Dies erfolgt unter der Bedingung, dass der zur Erreichung der durchschnittlichen Normalarbeitszeit erforderliche Zeitausgleich jedenfalls in mehrtägigen zusammenhängenden Zeiträumen verbraucht wird.
Der Durchrechnungszeitraum von 13 Wochen gilt grundsätzlich für alle von diesem Kollektivvertrag erfassten Rechtsträgerinnen bzw. Rechtsträger, sofern nicht in einem der Anhänge zu diesem Kollektivvertrag etwas anderes festgelegt wird.
Für Arbeitnehmerinnen bzw. Arbeitnehmer in Kinderbetreuungseinrichtungen, in denen Kinder während der Zeit der Pflichtschulferien nicht betreut werden, kann die Betriebsvereinbarung zur Erlangung eines längeren mehrwöchigen Freizeitblockes die Normalarbeitszeit auf bis zu 45 Wochenstunden (für Vollzeitbeschäftigte) bei einem Durchrechnungszeitraum von 52 Wochen (beginnend mit dem Monat September) ausdehnen, wenn sie innerhalb dieses Zeitraumes im Durchschnitt 40 Stunden nicht überschreiten.
Die tägliche Normalarbeitszeit kann auf 9 Stunden täglich ausgeweitet werden.
Bei teilzeitbeschäftigten Arbeitnehmerinnen bzw. Arbeitnehmern kann die wöchentliche Normalarbeitszeit um max. 10 % der wöchentlich im Arbeitsvertrag vereinbarten Arbeitszeit ausgedehnt werden.
Sollten weitere Schließungszeiten, wie Semesterferien, Osterferien, Pfingstferien, Weihnachtsferien und schulautonome Tage zu berücksichtigen sein, kann die Normalarbeitszeit bei teilzeitbeschäftigten Arbeitnehmerinnen bzw. Arbeitnehmern auf maximal 15 % der wöchentlich im Arbeitsvertrag vereinbarten Arbeitszeit ausgedehnt werden.
(3)
Tägliche Normalarbeitszeit bei 4-Tagewoche:
Aufgrund der Ermächtigung des (https://digital.oegbverlag.at/recht/g/10008238,NOR40206198/Arbeitszeitgesetz/§-4-Andere-Verteilung-der-Normalarbeitszeit)§ 4 Abs 8 AZG wird zugelassen, dass die tägliche Normalarbeitszeit bei regelmäßiger Verteilung der gesamten Wochenarbeitszeit auf vier Tage auf zehn Stunden ausgedehnt wird.
(4)
Überstunden bei 4-Tagewoche:
Gemäß (https://digital.oegbverlag.at/recht/g/10008238,NOR40206200/Arbeitszeitgesetz/§-7-Verlaengerung-der-Arbeitszeit-bei-Vorliegen-eines-hoeheren-Arbeitsbedarfes)§ 7 Abs 6 AZG wird zugelassen, dass die Arbeitszeit bei Verteilung der Wochenarbeitszeit auf 4 Tage an diesen Tagen durch Überstunden bis auf 12 Stunden ausgedehnt werden kann. Die Betriebsvereinbarungen werden zu solchen Arbeitszeitverlängerungen ermächtigt.
(5)
Normalarbeitszeit bei Arbeitsbereitschaft:
Aufgrund der Ermächtigung des (https://digital.oegbverlag.at/recht/g/10008238,NOR12113692/Arbeitszeitgesetz/§-5-Verlaengerung-der-Normalarbeitszeit-bei-Arbeitsbereitschaft)§ 5 Abs 1 Z 1 AZG wird zugelassen, dass bei Arbeitsbereitschaft gemäß (https://digital.oegbverlag.at/recht/g/10008238,NOR12113692/Arbeitszeitgesetz/§-5-Verlaengerung-der-Normalarbeitszeit-bei-Arbeitsbereitschaft)§ 5 Abs 1 Z 2 AZG im Bereich des Rettungs- und Sanitätsdienstes (inkl Krankentransportdienst) einschl. Katastrophenhilfsdienst sowie in Notschlafstellen und der Migration die wöchentliche Normalarbeitszeit auf 60 Stunden, die tägliche Normalarbeitszeit auf 12 Stunden ausgedehnt wird.
Gemäß (https://digital.oegbverlag.at/recht/g/10008238,NOR12113692/Arbeitszeitgesetz/§-5-Verlaengerung-der-Normalarbeitszeit-bei-Arbeitsbereitschaft)§ 5 Abs 2 AZG wird die Betriebsvereinbarung zu entsprechenden Regelungen ermächtigt. Über das Vorliegen von Arbeitsbereitschaft entscheidet eine Schiedsstelle, die aus zwei Arbeitgeberinnen- bzw. Arbeitgebervertretern und zwei Arbeitnehmervertreterinnen bzw. Arbeitnehmervertretern besteht. Der Vorsitz wechselt. Diese Schiedsstelle entscheidet über das Vorliegen von Arbeitsbereitschaft und deren Umfang. Die Schiedsstelle entscheidet einstimmig. Ein Rechtsmittel gegen ihre Entscheidungen ist nicht zulässig.
§ 18
###
Dienstplanerstellung
Die Lage der Normalarbeitszeit und ihre Änderung ist gemäß (https://digital.oegbverlag.at/recht/g/10008238,NOR12113709/Arbeitszeitgesetz/§-19c-Lage-der-Normalarbeitszeit)§ 19c Abs 1 AZG zu vereinbaren. Abweichend davon wird festgelegt, dass die Lage der Normalarbeitszeit für die Bereiche Rettungs- und Sanitätsdienst (inkl Krankentransportdienst), Gesundheits- und Soziale Dienste und Blutspendedienst, Aus-, Fort- und Weiterbildung sowie für Betreuungseinrichtungen der Flüchtlings- und Wohnungslosenhilfe jeweils zwei Wochen im Vorhinein mittels Dienstplan bekannt gegeben wird. Für den vereinbarten Durchrechnungszeitraum ist jeweils einen Monat im Voraus ein Rahmendienstplan zu erstellen, der die voraussichtliche Diensteinteilung festlegt.
§ 23
###
Rufbereitschaft
(1)
Alle Arbeitnehmerinnen bzw. Arbeitnehmer erhalten für jede Stunde der Rufbereitschaft eine Abgeltung von € 4,26 brutto (ab 01.04.2026 € 4,37 brutto).
(2)
Arbeitnehmerinnen bzw. Arbeitnehmer, die vor dem 1.3.2022 eine höhere als die in Abs 1 genannte Abgeltung für Zeiten der Rufbereitschaft erhalten haben, erhalten diese auch weiterhin. Allerdings werden diese höheren Abgeltungen solange nicht erhöht bzw. valorisiert, bis der in Abs 1 genannte Betrag die ursprüngliche höhere Abgeltung übersteigt.
(3)
Erfolgt im Rahmen der Rufbereitschaft eine Arbeitsaufnahme, so ist die Wegzeit (gerechnet vom Wohnort bzw. Arbeitsort) als Arbeitszeit zu entlohnen.
(4)
Aufgrund der Ermächtigung des (https://digital.oegbverlag.at/recht/g/10008238,NOR40206207/Arbeitszeitgesetz/§-20a-Rufbereitschaft)§ 20a Abs 1 AZG ermächtigt der Kollektivvertrag die Betriebsvereinbarung, festzulegen, dass Rufbereitschaft innerhalb eines Zeitraumes von drei Monaten an 30 Tagen vereinbart werden kann.
§ 38
###
Teilzeit
(1)
Teilzeitarbeit liegt vor, wenn die vertragliche wöchentliche Normalarbeitszeit die durch diesen Kollektivvertrag für Vollzeitkräfte festgesetzte wöchentliche Normalarbeitszeit unterschreitet. Eine Arbeitnehmerin bzw. ein Arbeitnehmer hat unter folgenden Bedingungen Anspruch auf Anhebung ihres/seines wöchentlichen Stundenausmaßes: Es wird der Durchschnitt aller innerhalb eines Beobachtungszeitraumes von 6 Monaten (Jänner-Juni, Juli-Dezember) von einem Kalenderjahr geleisteten Arbeitsstunden ermittelt. Dabei werden entgeltfreie Zeiträume nicht berücksichtigt:
(2)
Ergibt sich aus dieser Berechnung eine im Vergleich zur vereinbarten Arbeitszeit höhere Stundenanzahl an durchschnittlich geleisteten Wochenstunden, so werden 50 % der durchschnittlichen Mehrleistung (bei kaufmännischer Rundung auf ganze Stunden) dem bisher vereinbarten Stundenausmaß hinzugefügt. Ein Anspruch auf Anpassung besteht nicht, wenn weniger als zwei Stunden pro Woche ermittelt werden.
(3)
Ferner darf durch diese Stundenanpassung die in diesem Kollektivvertrag vereinbarte wöchentliche Normalarbeitszeit nicht überschritten werden. Jeweils im Jänner und Juli erhalten die betroffenen Arbeitnehmerinnen bzw. Arbeitnehmer über ausdrückliches Verlangen eine Auflistung ihrer im unmittelbar vorangegangenen Beobachtungszeitraum geleisteten tatsächlichen Arbeitsstunden und der sich daraus ableitenden neuen Wochenstundenverpflichtung. Die Arbeitnehmerin bzw. der Arbeitnehmer kann die Erhöhung dieser Wochenstunden ablehnen.
## Thema: Gehälter und Zulagen 2026
2.
###
Gehaltstabelle
gültig ab 1. 1. 2026 bis 30. 6 2026
| Verwendungs- und Dienstpostengruppe | | | | | | | | | | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| St. | e/1 | e/2 | d/1 | d/2 | c/1 | c/2 | b/1 | b/2 | a/1 | a/2 |
| 1 | 2.434,87 | 2.495,97 | 2.518,99 | 2.594,53 | 2.632,04 | 2.726,08 | | | | |
| 2 | 2.481,70 | 2.548,08 | 2.594,62 | 2.676,99 | 2.716,49 | 2.820,27 | 2.952,41 | 3.101,08 | | |
| 3 | 2.529,11 | 2.599,32 | 2.669,91 | 2.759,34 | 2.801,78 | 2.898,03 | 3.072,45 | 3.239,87 | | |
| 4 | 2.576,71 | 2.651,54 | 2.745,60 | 2.841,97 | 2.888,08 | 2.995,46 | 3.195,73 | 3.360,95 | 3.681,27 | 3.870,00 |
| 5 | 2.623,73 | 2.703,34 | 2.820,88 | 2.932,44 | 2.964,25 | 3.112,90 | 3.319,59 | 3.499,99 | 3.838,31 | 4.045,99 |
| 6 | 2.670,78 | 2.755,17 | 2.898,03 | 3.007,55 | 3.051,65 | 3.232,93 | 3.425,87 | 3.639,26 | 3.996,20 | 4.222,12 |
| 7 | 2.708,76 | 2.797,99 | 2.934,24 | 3.062,81 | 3.119,13 | 3.314,53 | 3.549,66 | 3.778,99 | 4.153,18 | 4.398,33 |
| 8 | 2.746,61 | 2.840,23 | 2.980,26 | 3.136,09 | 3.188,20 | 3.377,84 | 3.672,97 | 3.917,38 | 4.320,31 | 4.584,70 |
| 9 | 2.784,28 | 2.883,06 | 3.044,50 | 3.211,52 | 3.257,29 | 3.459,40 | 3.723,15 | 3.982,41 | 4.412,75 | 4.696,62 |
| 10 | 2.803,29 | 2.903,44 | 3.086,24 | 3.254,93 | 3.304,51 | 3.520,43 | 3.824,64 | 4.098,93 | 4.558,71 | 4.860,96 |
| 11 | 2.821,80 | 2.925,54 | 3.128,62 | 3.299,18 | 3.351,07 | 3.581,81 | 3.926,62 | 4.200,91 | 4.705,33 | 5.025,32 |
| 12 | 2.839,62 | 2.925,54 | 3.171,69 | 3.343,12 | 3.379,68 | 3.643,21 | 4.071,22 | 4.345,87 | 4.925,73 | 5.264,91 |
| 13 | 2.858,49 | 2.930,43 | 3.216,29 | 3.368,86 | 3.427,02 | 3.704,18 | 4.215,33 | 4.491,57 | 5.072,50 | 5.410,76 |
| 14 | 2.877,39 | 2.953,54 | 3.260,53 | 3.412,44 | 3.473,72 | 3.765,16 | 4.360,48 | 4.638,20 | 5.218,05 | 5.557,11 |
| 15 | 2.899,88 | 2.978,56 | 3.304,21 | 3.457,06 | 3.527,03 | 3.832,67 | 4.506,43 | 4.783,13 | 5.363,72 | 5.702,42 |
| 16 | 2.899,88 | 3.002,63 | 3.329,98 | 3.500,86 | 3.579,97 | 3.900,60 | 4.652,35 | 4.929,69 | 5.509,69 | 5.848,74 |
| 17 | 2.905,21 | 3.027,02 | 3.373,65 | 3.544,42 | 3.632,67 | 3.968,45 | 4.798,45 | 5.075,36 | 5.655,88 | 5.991,74 |
| 18 | 2.928,05 | 3.051,40 | 3.418,02 | 3.588,13 | 3.771,18 | 4.142,16 | 4.944,91 | 5.221,59 | 5.801,48 | 6.132,83 |
| 19 | 2.952,21 | 3.077,28 | 3.461,45 | 3.631,86 | 3.909,28 | 4.315,30 | 5.093,49 | 5.370,95 | 5.994,11 | 6.321,96 |
| 20 | 2.986,89 | 3.113,66 | 3.522,23 | 3.692,88 | 4.059,49 | 4.501,67 | 5.247,33 | 5.525,32 | 6.193,80 | 6.521,61 |
| 21 | | | 3.589,83 | 3.760,10 | 4.150,81 | 4.687,72 | 5.404,96 | 5.681,38 | 6.393,17 | 6.720,39 |
| 22 | | | | | | | | | 6.592,34 | 6.919,13 |
| 23 | | | | | | | | | 6.791,57 | 7.118,91 |
gültig ab 1. 7. 2026:
| Verwendungs- und Dienstpostengruppe | | | | | | | | | | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| St. | e/1 | e/2 | d/1 | d/2 | c/1 | c/2 | b/1 | b/2 | a/1 | a/2 |
| 1 | 2.515,22 | 2.578,34 | 2.602,12 | 2.680,15 | 2.718,90 | 2.816,04 | — | — | — | — |
| 2 | 2.563,60 | 2.632,17 | 2.680,24 | 2.765,33 | 2.806,13 | 2.913,34 | 3.049,84 | 3.203,42 | — | — |
| 3 | 2.612,57 | 2.685,10 | 2.758,02 | 2.850,40 | 2.894,24 | 2.993,66 | 3.173,84 | 3.346,79 | — | — |
| 4 | 2.661,74 | 2.739,04 | 2.836,20 | 2.935,76 | 2.983,39 | 3.094,31 | 3.301,19 | 3.471,86 | 3.802,75 | 3.997,71 |
| 5 | 2.710,31 | 2.792,55 | 2.913,97 | 3.029,21 | 3.062,07 | 3.215,63 | 3.429,14 | 3.615,49 | 3.964,97 | 4.179,51 |
| 6 | 2.758,92 | 2.846,09 | 2.993,66 | 3.106,80 | 3.152,35 | 3.339,62 | 3.538,92 | 3.759,36 | 4.128,07 | 4.361,45 |
| 7 | 2.798,15 | 2.890,32 | 3.031,07 | 3.163,88 | 3.222,06 | 3.423,91 | 3.666,80 | 3.903,70 | 4.290,23 | 4.543,47 |
| 8 | 2.837,25 | 2.933,96 | 3.078,61 | 3.239,58 | 3.293,41 | 3.489,31 | 3.794,18 | 4.046,65 | 4.462,88 | 4.736,00 |
| 9 | 2.876,16 | 2.978,20 | 3.144,97 | 3.317,50 | 3.364,78 | 3.573,56 | 3.846,01 | 4.113,83 | 4.558,37 | 4.851,61 |
| 10 | 2.895,80 | 2.999,25 | 3.188,09 | 3.362,34 | 3.413,56 | 3.636,60 | 3.950,85 | 4.234,19 | 4.709,15 | 5.021,37 |
| 11 | 2.914,92 | 3.022,08 | 3.231,86 | 3.408,05 | 3.461,66 | 3.700,01 | 4.056,20 | 4.339,54 | 4.860,61 | 5.191,16 |
| 12 | 2.933,33 | 3.022,08 | 3.276,36 | 3.453,44 | 3.491,21 | 3.763,44 | 4.205,57 | 4.489,28 | 5.088,28 | 5.438,65 |
| 13 | 2.952,82 | 3.027,13 | 3.322,43 | 3.480,03 | 3.540,11 | 3.826,42 | 4.354,44 | 4.639,79 | 5.239,89 | 5.589,32 |
| 14 | 2.972,34 | 3.051,01 | 3.368,13 | 3.525,05 | 3.588,35 | 3.889,41 | 4.504,38 | 4.791,26 | 5.390,25 | 5.740,49 |
| 15 | 2.995,58 | 3.076,85 | 3.413,25 | 3.571,14 | 3.643,42 | 3.959,15 | 4.655,14 | 4.940,97 | 5.540,72 | 5.890,60 |
| 16 | 2.995,58 | 3.101,72 | 3.439,87 | 3.616,39 | 3.698,11 | 4.029,32 | 4.805,88 | 5.092,37 | 5.691,51 | 6.041,75 |
| 17 | 3.001,08 | 3.126,91 | 3.484,98 | 3.661,39 | 3.752,55 | 4.099,41 | 4.956,80 | 5.242,85 | 5.842,52 | 6.189,47 |
| 18 | 3.024,68 | 3.152,10 | 3.530,81 | 3.706,54 | 3.895,63 | 4.278,85 | 5.108,09 | 5.393,90 | 5.992,93 | 6.335,21 |
| 19 | 3.049,63 | 3.178,83 | 3.575,68 | 3.751,71 | 4.038,29 | 4.457,70 | 5.261,58 | 5.548,19 | 6.191,92 | 6.530,58 |
| 20 | 3.085,46 | 3.216,41 | 3.638,46 | 3.814,75 | 4.193,45 | 4.650,23 | 5.420,49 | 5.707,66 | 6.398,20 | 6.736,82 |
| 21 | — | — | 3.708,29 | 3.884,18 | 4.287,79 | 4.842,41 | 5.583,32 | 5.868,87 | 6.604,14 | 6.942,16 |
| 22 | — | — | — | — | — | — | — | — | 6.809,89 | 7.147,46 |
| 23 | — | — | — | — | — | — | — | — | 7.015,69 | 7.353,83 |
Die Basisgehälter werden jährlich zum 31. 12. wie die der Bediensteten des Landes Vorarlberg valorisiert. Die valorisierten Gehälter treten mit 1. 1. des folgenden Jahres in Kraft. Davon abweichend werden die Gehälter 2026 am 30. 6. valorisiert und treten mit 1. 7. 2026 in Kraft.
3.
###
Zulagen
Folgende Zulagen sind je nach Verwendung für Arbeitnehmerinnen bzw Arbeitnehmer im Bereich RKT bzw Gesundheit vorgesehen und erhöhen sich analog des Grundgehaltes lt jährlicher Valorisierung durch das Land Vorarlberg. Die Zulagen verstehen sich als Brutto-Beträge:
| | 1.1.2026 bis 30.6.2026 | ab 1.7.2026 | | |
|---|---|---|---|---|
| 1. | Nachtzulage (22:00-06:00) | € 86,95 | € 89,82 | pro Dienst |
| aliquot | € 10,87 | € 11,23 | pro Stunde | |
| 2. | Bereitschaftszulage | | | |
| 12 Stunden | € 55,73 | € 57,57 | pro Dienst | |
| 14 Stunden RFL | € 65,02 | € 67,17 | pro Dienst | |
| 3. | Erschwerniszulage RKT und BSD (nicht Verwaltung) | € 201,37 | € 208,02 | pro Monat |
| 4. | Gefahrenzulage | | | |
| BSD (nicht Verwaltung) | € 155,16 | € 160,28 | pro Monat | |
| 5. | Verwendungszulage I für dipl. Personal | | | |
| bis zum 20. Dienstjahr BSD (nicht Verwaltung) | € 282,88 | € 292,22 | pro Monat | |
| ab dem 21. Dienstjahr BSD (nicht Verwaltung) | € 337,17 | € 348,30 | pro Monat | |
| 6. | Verwendungszulage I für RKT Personal | | | |
| bis zum 20. Dienstjahr RKT | € 106,86 | € 110,38 | pro Monat | |
| ab dem 21. Dienstjahr RKT | € 129,17 | € 133,43 | pro Monat | |
| 7. | Verwendungszulage II für dipl. Personal | | | |
| BSD (nicht Verwaltung) | € 329,29 | € 340,16 | pro Monat | |
| 8. | Sonn- und Feiertagszulage | | | |
| RKT und Gesundheit | € 6,82 | € 7,05 | pro Stunde | |
Die pauschalierten Gefahren- und Erschwerniszulagen basieren auf Durchschnittsberechnungen, in denen auch die Zeiten des Erholungsurlaubes und sonstige Abwesenheiten vom Dienst berücksichtigt sind.
Bei den pauschalierten Zulagen handelt es sich um pauschalierte Nebenbezüge im Sinne der Nebenbezügeverordnung. Sie sind mit Ausnahme der Verwendungszulagen I und II nicht sonderzahlungsfähig.
Die Haushalts- bzw Familien- und Kinderzulage wird analog dem Vorarlberger Gemeindeangestelltengesetz gewährt.
Es wird eine Kinderzulage gewährt, sofern eine aktuell gültige Bestätigung über den Familienbeihilfenbezug vorgelegt wird. Für die Zeiten eines Zivil- oder Präsenzdienstes des Kindes wird ebenfalls die Kinderzulage ausbezahlt. Unterbrechungen bis zu drei Monaten für die Zeit zwischen Berufs-/Schulausbildung und Präsenz-/Zivildienst unterbrechen den Bezug der Kinderzulage nicht. Das Höchstalter des Kindes für die Gewährung der Kinderzulage während der Berufs-/Schulausbildung beträgt 25 Jahre.
Stand 2026:
| | 1.1.2026 bis 30.6.2026 | ab 1.7.2026 | |
|---|---|---|---|
| Haushaltszulage bzw Familienzulage | € 89,23 | € 92,17 | pro Monat |
| Kinderzulage für das 1. Kind | € 101,70 | € 105,06 | pro Monat |
| Kinderzulage für das 2. Kind | € 102,82 | € 106,21 | pro Monat |
| Kinderzulage für das 3. Kind | € 108,60 | € 122,18 | pro Monat |
| und für jedes weitere Kind | € 112,49 | € 116,20 | pro Monat |
Haushalts- bzw. Familienzulage sowie die Kinderzulage können nur ein Anspruchsberechtigter bzw eine Anspruchsberechtigte pro Kind beziehen. Für ein und dasselbe Kind gebührt die Kinderzulage (oder eine ähnliche Leistung aus einem Dienstverhältnis zu einem anderen Arbeitgeber) nur ein Mal, dh nur für einen Elternteil. Diese beiden Zulagen sind sonderzahlungsfähig.
Hat ein Mitarbeiter bzw eine Mitarbeiterin die höchste Vorrückung lt Dienstjahren erreicht, so besteht auf Ansuchen die Möglichkeit, eine Dienstalterszulage lt folgender Tabelle zu erhalten. Ein Rechtsanspruch besteht nicht.
Dienstalterszulage:
Verwendungsgruppe Dienstpostengruppe (in Euro)
1. 1. 2026 bis 30. 6. 2026
| Gruppee/1 | Gruppee/2 | Grupped/1 | Grupped/2 | Gruppec/1 |
|---|---|---|---|---|
| 29,05 | 32,51 | 53,54 | 58,28 | 75,94 |
| Gruppec/2 | Gruppeb/1 | Gruppeb/2 | Gruppea/1 | Gruppea/2 |
|---|---|---|---|---|
| 98,08 | 129,08 | 135,81 | 163,70 | 171,00 |
Verwendungsgruppe Dienstpostengruppe (in Euro)
Ab 1. 7. 2026
| Gruppee/1 | Gruppee/2 | Grupped/1 | Grupped/2 | Gruppec/1 |
|---|---|---|---|---|
| 30,01 | 33,58 | 55,31 | 60,20 | 78,44 |
| Gruppec/2 | Gruppeb/1 | Gruppeb/2 | Gruppea/1 | Gruppea/2 |
|---|---|---|---|---|
| 101,32 | 133,34 | 140,29 | 169,10 | 176,64 |
2.
###
Gehaltsschema
Sämtliche Stellen im neuen Gehaltssystem sind im neuen Einreihungsplan Modellstellen und Modellfunktionen zugeordnet.
Die Basis für die Gehaltstabelle bildet die Tabelle für die Vorarlberger Gemeindeangestellten (Vorarlberger Gemeindeangestelltengesetz 2005) in der aktuellen Fassung. Diese Tabelle wird nach festgelegten Prozentsätzen reduziert und bildet den KV-Mindestgehalt. Die Basisgehälter werden jährlich zum 31. 12. valorisiert. Die valorisierten Gehälter treten mit 1. 1. des folgenden Jahres in Kraft.
Davon abweichend werden die Gehälter 2026 am 30. 6. valorisiert und treten mit 1. 7. 2026 in Kraft.
Für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Verwendung in zwei unterschiedlichen Modellstellen finden, ergibt sich der Grundgehalt aus einer Mischberechnung dieser zwei Gehaltsklassen. Diese Änderung wird jeweils einzelvertraglich festgehalten.
Bei einer geänderten Verwendung erfolgt der Wechsel der Gehaltsklasse jeweils zum Monatsersten des Folgemonats.
Gehaltstabelle 2026 gültig vom 1.1. bis 30.06.2026
| Gehaltsklasse | Gehaltsstufe | 1 | 2 | 3 | 4 |
|---|---|---|---|---|---|
| Stellenwert | | | | | |
| 1 | 15 | 2.302,64 | 2.445,77 | 2.529,50 | 2.588,90 |
| 2 | 18 | 2.363,37 | 2.518,72 | 2.609,60 | 2.674,08 |
| 3 | 21 | 2.443,96 | 2.615,46 | 2.715,78 | 2.786,96 |
| 4 | 24 | 2.531,21 | 2.720,16 | 2.830,70 | 2.909,12 |
| 5 | 27 | 2.617,39 | 2.808,86 | 2.920,86 | 3.002,87 |
| 6 | 30 | 2.715,79 | 2.927,53 | 3.054,80 | 3.145,11 |
| 7 | 33 | 2.869,13 | 3.094,12 | 3.225,72 | 3.319,11 |
| 8 | 36 | 3.001,99 | 3.247,27 | 3.390,76 | 3.492,56 |
| 9 | 39 | 3.165,78 | 3.420,65 | 3.569,75 | 3.675,53 |
| 10 | 42 | 3.344,57 | 3.620,69 | 3.782,22 | 3.896,83 |
| 11 | 45 | 3.575,52 | 3.880,68 | 4.059,17 | 4.185,82 |
| 12 | 48 | 3.786,41 | 4.103,77 | 4.289,39 | 4.421,10 |
| 13 | 51 | 4.055,81 | 4.413,46 | 4.622,66 | 4.771,09 |
| 14 | 54 | 4.344,60 | 4.737,42 | 4.967,20 | 5.130,23 |
| 15 | 57 | 4.654,95 | 5.072,27 | 5.312,59 | 5.479,93 |
| 16 | 60 | 4.878,64 | 5.373,12 | 5.655,93 | 5.856,58 |
| 17 | 63 | 5.097,72 | 5.681,71 | 6.021,22 | 6.262,09 |
| 18 | 66 | 5.479,36 | 6.095,50 | 6.455,94 | 6.711,66 |
| 19 | 69 | 5.925,74 | 6.594,84 | 6.986,25 | 7.263,96 |
| 20 | 72 | 6.363,38 | 7.102,26 | 7.534,47 | 7.841,13 |
| 21 | 75 | 6.830,11 | 7.615,72 | 8.075,27 | 8.401,32 |
| 22 | 78 | 7.302,66 | 8.144,65 | 8.637,16 | 8.986,63 |
| 23 | 81 | 7.744,67 | 8.660,87 | 9.196,82 | 9.577,08 |
| Gehaltsklasse | Gehaltsstufe | 5 | 6 | 7 | 8 |
|---|---|---|---|---|---|
| Stellenwert | | | | | |
| 1 | 15 | 2.634,98 | 2.672,63 | 2.672,63 | 2.672,63 |
| 2 | 18 | 2.724,09 | 2.764,95 | 2.764,95 | 2.764,95 |
| 3 | 21 | 2.842,17 | 2.887,29 | 2.887,29 | 2.887,29 |
| 4 | 24 | 2.970,40 | 3.021,85 | 3.021,85 | 3.021,85 |
| 5 | 27 | 3.066,67 | 3.118,79 | 3.162,86 | 3.162,86 |
| 6 | 30 | 3.215,16 | 3.272,39 | 3.320,78 | 3.320,78 |
| 7 | 33 | 3.391,55 | 3.450,72 | 3.500,76 | 3.500,76 |
| 8 | 36 | 3.571,53 | 3.636,04 | 3.690,59 | 3.690,59 |
| 9 | 39 | 3.757,58 | 3.824,61 | 3.881,30 | 3.930,40 |
| 10 | 42 | 3.985,72 | 4.058,35 | 4.119,75 | 4.172,95 |
| 11 | 45 | 4.284,06 | 4.364,33 | 4.432,19 | 4.490,98 |
| 12 | 48 | 4.523,26 | 4.606,74 | 4.677,31 | 4.738,44 |
| 13 | 51 | 4.886,23 | 4.980,30 | 5.059,83 | 5.128,74 |
| 14 | 54 | 5.254,93 | 5.354,76 | 5.439,17 | 5.512,28 |
| 15 | 57 | 5.609,74 | 5.715,78 | 5.805,45 | 5.883,13 |
| 16 | 60 | 6.012,22 | 6.139,39 | 6.246,91 | 6.340,05 |
| 17 | 63 | 6.448,92 | 6.601,58 | 6.730,66 | 6.842,46 |
| 18 | 66 | 6.910,02 | 7.072,08 | 7.209,10 | 7.327,80 |
| 19 | 69 | 7.479,37 | 7.655,37 | 7.804,17 | 7.933,07 |
| 20 | 72 | 8.079,01 | 8.273,35 | 8.437,68 | 8.580,02 |
| 21 | 75 | 8.654,24 | 8.860,88 | 9.035,58 | 9.186,94 |
| 22 | 78 | 9.257,69 | 9.479,15 | 9.666,40 | 9.828,61 |
| 23 | 81 | 9.872,03 | 10.113,03 | 10.316,79 | 10.493,29 |
| Gehaltsklasse | Gehaltsstufe | 9 | 10 | 11 | 12 |
|---|---|---|---|---|---|
| Stellenwert | | | | | |
| 1 | 15 | 2.672,63 | 2.672,63 | 2.672,63 | 2.672,63 |
| 2 | 18 | 2.764,95 | 2.764,95 | 2.764,95 | 2.764,95 |
| 3 | 21 | 2.887,29 | 2.887,29 | 2.887,29 | 2.887,29 |
| 4 | 24 | 3.021,85 | 3.021,85 | 3.021,85 | 3.021,85 |
| 5 | 27 | 3.162,86 | 3.162,86 | 3.162,86 | 3.162,86 |
| 6 | 30 | 3.320,78 | 3.320,78 | 3.320,78 | 3.320,78 |
| 7 | 33 | 3.500,76 | 3.500,76 | 3.500,76 | 3.500,76 |
| 8 | 36 | 3.690,59 | 3.690,59 | 3.690,59 | 3.690,59 |
| 9 | 39 | 3.930,40 | 3.930,40 | 3.930,40 | 3.930,40 |
| 10 | 42 | 4.172,95 | 4.172,95 | 4.172,95 | 4.172,95 |
| 11 | 45 | 4.490,98 | 4.490,98 | 4.490,98 | 4.490,98 |
| 12 | 48 | 4.792,37 | 4.792,37 | 4.792,37 | 4.792,37 |
| 13 | 51 | 5.189,50 | 5.189,50 | 5.189,50 | 5.189,50 |
| 14 | 54 | 5.576,77 | 5.576,77 | 5.576,77 | 5.576,77 |
| 15 | 57 | 5.951,64 | 6.012,93 | 6.012,93 | 6.012,93 |
| 16 | 60 | 6.422,20 | 6.495,68 | 6.495,68 | 6.495,68 |
| 17 | 63 | 6.941,08 | 7.029,30 | 7.029,30 | 7.029,30 |
| 18 | 66 | 7.432,50 | 7.526,16 | 7.610,87 | 7.610,87 |
| 19 | 69 | 8.046,77 | 8.148,47 | 8.240,48 | 8.240,48 |
| 20 | 72 | 8.705,58 | 8.817,88 | 8.919,48 | 8.919,48 |
| 21 | 75 | 9.320,43 | 9.439,85 | 9.547,87 | 9.646,48 |
| 22 | 78 | 9.971,68 | 10.099,67 | 10.215,44 | 10.321,13 |
| 23 | 81 | 10.648,97 | 10.788,24 | 10.914,22 | 11.029,23 |
Gehaltstabelle 2026 gültig ab 1.7.2026
| Gehaltsklasse | Gehaltsstufe | 1 | 2 | 3 | 4 |
|---|---|---|---|---|---|
| Stellenwert bis | | | | | |
| 1 | 15 | 2.378,63 | 2.526,48 | 2.612,97 | 2.674,33 |
| 2 | 18 | 2.441,36 | 2.601,84 | 2.695,72 | 2.762,32 |
| 3 | 21 | 2.524,61 | 2.701,77 | 2.805,40 | 2.878,93 |
| 4 | 24 | 2.614,74 | 2.809,93 | 2.924,11 | 3.005,12 |
| 5 | 27 | 2.703,77 | 2.901,55 | 3.017,24 | 3.101,97 |
| 6 | 30 | 2.805,42 | 3.024,14 | 3.155,61 | 3.248,90 |
| 7 | 33 | 2.963,82 | 3.196,22 | 3.332,17 | 3.428,64 |
| 8 | 36 | 3.101,06 | 3.354,43 | 3.502,66 | 3.607,81 |
| 9 | 39 | 3.270,24 | 3.533,54 | 3.687,55 | 3.796,82 |
| 10 | 42 | 3.454,94 | 3.740,18 | 3.907,04 | 4.025,42 |
| 11 | 45 | 3.693,52 | 4.008,74 | 4.193,13 | 4.323,95 |
| 12 | 48 | 3.911,36 | 4.239,19 | 4.430,94 | 4.567,00 |
| 13 | 51 | 4.189,65 | 4.559,10 | 4.775,21 | 4.928,54 |
| 14 | 54 | 4.487,97 | 4.893,75 | 5.131,12 | 5.299,53 |
| 15 | 57 | 4.808,57 | 5.239,65 | 5.487,90 | 5.660,77 |
| 16 | 60 | 5.039,64 | 5.550,43 | 5.842,58 | 6.049,85 |
| 17 | 63 | 5.265,94 | 5.869,20 | 6.219,92 | 6.468,74 |
| 18 | 66 | 5.660,19 | 6.296,66 | 6.668,98 | 6.933,15 |
| 19 | 69 | 6.121,30 | 6.812,48 | 7.216,79 | 7.503,67 |
| 20 | 72 | 6.573,37 | 7.336,63 | 7.783,11 | 8.099,89 |
| 21 | 75 | 7.055,51 | 7.867,04 | 8.341,75 | 8.678,57 |
| 22 | 78 | 7.543,65 | 8.413,42 | 8.922,19 | 9.283,19 |
| 23 | 81 | 8.000,25 | 8.946,68 | 9.500,31 | 9.893,13 |
| Gehaltsklasse | Gehaltsstufe | 5 | 6 | 7 | 8 |
|---|---|---|---|---|---|
| Stellenwert bis | | | | | |
| 1 | 15 | 2.721,93 | 2.760,83 | 2.760,83 | 2.760,83 |
| 2 | 18 | 2.813,98 | 2.856,19 | 2.856,19 | 2.856,19 |
| 3 | 21 | 2.935,96 | 2.982,57 | 2.982,57 | 2.982,57 |
| 4 | 24 | 3.068,42 | 3.121,57 | 3.121,57 | 3.121,57 |
| 5 | 27 | 3.167,87 | 3.221,71 | 3.267,24 | 3.267,24 |
| 6 | 30 | 3.321,26 | 3.380,38 | 3.430,37 | 3.430,37 |
| 7 | 33 | 3.503,46 | 3.564,60 | 3.616,28 | 3.616,28 |
| 8 | 36 | 3.689,39 | 3.756,03 | 3.812,38 | 3.812,38 |
| 9 | 39 | 3.881,58 | 3.950,83 | 4.009,38 | 4.060,10 |
| 10 | 42 | 4.117,25 | 4.192,28 | 4.255,70 | 4.310,66 |
| 11 | 45 | 4.425,44 | 4.508,35 | 4.578,45 | 4.639,18 |
| 12 | 48 | 4.672,53 | 4.758,76 | 4.831,66 | 4.894,81 |
| 13 | 51 | 5.047,47 | 5.144,65 | 5.226,80 | 5.297,99 |
| 14 | 54 | 5.428,34 | 5.531,46 | 5.618,66 | 5.694,18 |
| 15 | 57 | 5.794,86 | 5.904,40 | 5.997,02 | 6.077,27 |
| 16 | 60 | 6.210,63 | 6.341,99 | 6.453,06 | 6.549,27 |
| 17 | 63 | 6.661,73 | 6.819,44 | 6.952,77 | 7.068,26 |
| 18 | 66 | 7.138,05 | 7.305,45 | 7.447,00 | 7.569,62 |
| 19 | 69 | 7.726,19 | 7.908,00 | 8.061,71 | 8.194,86 |
| 20 | 72 | 8.345,61 | 8.546,37 | 8.716,12 | 8.863,16 |
| 21 | 75 | 8.939,82 | 9.153,28 | 9.333,76 | 9.490,10 |
| 22 | 78 | 9.563,19 | 9.791,96 | 9.985,40 | 10.152,96 |
| 23 | 81 | 10.197,81 | 10.446,76 | 10.657,24 | 10.839,57 |
| Gehaltsklasse | Gehaltsstufe | 9 | 10 | 11 | 12 |
|---|---|---|---|---|---|
| Stellenwert bis | | | | | |
| 1 | 15 | 2.760,83 | 2.760,83 | 2.760,83 | 2.760,83 |
| 2 | 18 | 2.856,19 | 2.856,19 | 2.856,19 | 2.856,19 |
| 3 | 21 | 2.982,57 | 2.982,57 | 2.982,57 | 2.982,57 |
| 4 | 24 | 3.121,57 | 3.121,57 | 3.121,57 | 3.121,57 |
| 5 | 27 | 3.267,24 | 3.267,24 | 3.267,24 | 3.267,24 |
| 6 | 30 | 3.430,37 | 3.430,37 | 3.430,37 | 3.430,37 |
| 7 | 33 | 3.616,28 | 3.616,28 | 3.616,28 | 3.616,28 |
| 8 | 36 | 3.812,38 | 3.812,38 | 3.812,38 | 3.812,38 |
| 9 | 39 | 4.060,10 | 4.060,10 | 4.060,10 | 4.060,10 |
| 10 | 42 | 4.310,66 | 4.310,66 | 4.310,66 | 4.310,66 |
| 11 | 45 | 4.639,18 | 4.639,18 | 4.639,18 | 4.639,18 |
| 12 | 48 | 4.950,51 | 4.950,51 | 4.950,51 | 4.950,51 |
| 13 | 51 | 5.360,76 | 5.360,76 | 5.360,76 | 5.360,76 |
| 14 | 54 | 5.760,81 | 5.760,81 | 5.760,81 | 5.760,81 |
| 15 | 57 | 6.148,05 | 6.211,35 | 6.211,35 | 6.211,35 |
| 16 | 60 | 6.634,13 | 6.710,04 | 6.710,04 | 6.710,04 |
| 17 | 63 | 7.170,13 | 7.261,27 | 7.261,27 | 7.261,27 |
| 18 | 66 | 7.677,77 | 7.774,52 | 7.862,03 | 7.862,03 |
| 19 | 69 | 8.312,31 | 8.417,38 | 8.512,42 | 8.512,42 |
| 20 | 72 | 8.992,86 | 9.108,87 | 9.213,82 | 9.213,82 |
| 21 | 75 | 9.628,01 | 9.751,36 | 9.862,95 | 9.964,81 |
| 22 | 78 | 10.300,75 | 10.432,96 | 10.552,56 | 10.661,73 |
| 23 | 81 | 11.000,39 | 11.144,25 | 11.274,38 | 11.393,20 |
3.
###
Zulagen
Folgende Zulagen sind je nach Verwendung für Arbeitnehmer bzw Arbeitnehmerinnen im Bereich RKT bzw Gesundheit vorgesehen und erhöhen sich analog des Grundgehaltes lt jährlicher Valorisierung (Stand 1. 1. 2026)
| | 1.1.2026bis 30.6.2026 | ab 1.7.2026 | | |
|---|---|---|---|---|
| 1. | Nachtzulage (22:00-06:00) | € 86,95 | € 89,82 | pro Dienst |
| aliquot | € 10,87 | € 11,23 | pro Stunde | |
| 2. | Bereitschaftszulage | | | |
| 12 Stunden | € 55,73 | € 57,57 | pro Dienst | |
| 14 Stunden | € 65,02 | € 67,17 | pro Dienst | |
| 3. | Sonn- und Feiertagszulage | € 6,82 | € 7,05 | pro Stunde |
Es wird eine Kinderzulage gewährt, sofern eine aktuell gültige Bestätigung über den Familienbeihilfenbezug vorgelegt wird. Für die Zeiten eines Zivil- oder Präsenzdienstes des Kindes wird ebenfalls die Kinderzulage ausbezahlt. Unterbrechungen bis zu drei Monaten für die Zeit zwischen Berufs-/Schulausbildung und Präsenz-/Zivildienst unterbrechen den Bezug der Kinderzulage nicht. Das Höchstalter des Kindes für die Gewährung der Kinderzulage während der Berufs-/Schulausbildung beträgt 25 Jahre.
Stand 2026:
| | 1.1.2026 bis 30.6.2026 | ab 1.7.2026 | |
|---|---|---|---|
| Kinderzulage für das 1. Kind | € 101,70 | € 105,06 | pro Monat |
| Kinderzulage für das 2. Kind | € 102,82 | € 106,21 | pro Monat |
| Kinderzulage für das 3. Kind | € 108,60 | € 122,18 | pro Monat |
| und jedes weitere zu berücksichtigende Kind | € 112,49 | € 116,20 | pro Monat |
Die Kinderzulage kann nur ein Anspruchsberechtigter bzw eine Anspruchsberechtigte pro Kind beziehen. Für ein und dasselbe Kind gebührt die Kinderzulage (oder eine ähnliche Leistung aus einem Dienstverhältnis zu einem anderen Arbeitgeber) nur ein Mal, dh nur für einen Elternteil.
§ 28
###
Sonderzahlungen
(1)
Alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer erhalten einmal pro Kalenderjahr ein 13. und ein 14. Monatsentgelt (Weihnachtsremuneration und Urlaubszuschuss). Die Berechnungsgrundlage für die Sonderzahlungen ist das durchschnittliche Entgelt der letzten voll gearbeiteten 13 Wochen bzw. 3 Monate. Den während des Kalenderjahres ein- oder austretenden Arbeitnehmerinnen bzw. Arbeitnehmern gebührt der aliquote Anteil. Bereits ausbezahlte Sonderzahlungen sind von der Arbeitnehmerin bzw. vom Arbeitnehmer nicht zurückzuzahlen, können aber mit offenen Forderungen aus Sonderzahlungen und der Rückzahlung von Gehaltsvorschüssen gegenverrechnet werden.
Sofern aufgrund einer Betriebsvereinbarung frühere Auszahlungstermine als die in Abs 2 angeführten Termine für die Sonderzahlungen festgelegt wurden, können offene Forderungen auf Rückforderung bereits ausbezahlter Sonderzahlungen darüber hinaus auch mit offenen Entgeltforderungen der Arbeitnehmerin bzw. des Arbeitnehmers gegenverrechnet werden.
(2)
Als Auszahlungstermine gelten der 31. Mai bzw. der 30. November eines jeden Kalenderjahres als vereinbart. Abweichend von Satz 1 können über Betriebsvereinbarung quartalsweise Auszahlungstermine vereinbart werden.
(3)
Zeiten des Arbeitsverhältnisses ohne Entgeltanspruch vermindern nicht den Anspruch auf Sonderzahlungen. Ausgenommen sind die gesetzlich angeführten Fälle, wie zum Beispiel (https://digital.oegbverlag.at/recht/g/10008464,NOR40262511/Mutterschutzgesetz-1979/§-14-Weiterzahlung-des-Arbeitsentgelts)§ 14 und (https://digital.oegbverlag.at/recht/g/10008464,NOR40255811/Mutterschutzgesetz-1979/§-15-Anspruch-auf-Karenz)§ 15 Abs 2 des MSchG, (https://digital.oegbverlag.at/recht/g/10008788,NOR12115418/Arbeitsplatz-Sicherungsgesetz-1991/§-10-Sonstige-Bezuege)§ 10 Arbeitsplatzsicherungsgesetz, (https://digital.oegbverlag.at/recht/g/10008329,NOR12097094/Arbeitsverfassungsgesetz/§-119-Erweiterte-Bildungsfreistellung)§ 119 Abs 3 ArbVG, (https://digital.oegbverlag.at/recht/g/10008872,NOR40272333/Arbeitsvertragsrechts-Anpassungsgesetz/§-11-Bildungskarenz)§ 11 AVRAG. Wird auf Wunsch der Arbeitnehmerin bzw. des Arbeitnehmers eine unbezahlte Dienstfreistellung („unbezahlter Urlaub“) vereinbart, besteht für die Dauer dieser Dienstfreistellung kein Anspruch auf Sonderzahlung.
§ 27b
###
Kinderzulage
(1)
Jede Arbeitnehmerin bzw. Arbeitnehmer erhält für jedes Kind, für das vom Finanzamt nachweislich Familienbeihilfe bezogen wird und das im gemeinsamen Haushalt mit der Arbeitnehmerin bzw. dem Arbeitnehmer lebt, eine Kinderzulage in der Höhe von EUR 30,00 monatlich.
(2)
Der Bezug der Kinderzulage ist unabhängig davon, ob die Ehegattin bzw. der Ehegatte oder die Lebensgefährtin bzw. der Lebensgefährte der Arbeitnehmerin bzw. des Arbeitnehmers eine Kinderzulage bezieht bzw. bezogen hat. Sofern das Kind aus verschiedenen Gründen (zB: Scheidung) nicht im gemeinsamen Haushalt lebt, steht der Arbeitnehmerin bzw. dem Arbeitnehmer auch dann die Kinderzulage zu, wenn sie bzw. er nachweislich verpflichtet ist, für das Kind Unterhalt zu leisten.
(3)
Die dem Zweck der Familienförderung gewidmeten, unter anderem Titel wie etwa Haushalts- oder Familienzulagen geleisteten Zahlungen sind auf die Kinderzulage nach dieser Bestimmung anzurechnen.* Günstigere Regelungen werden nicht geschmälert.
## Thema: Einstufung und Verwendungsgruppen
1.
###
Verwendungsgruppenschema
Als Basis gilt das Verwendungs- und Dienstpostenschema für Landes- und Gemeindeangestellte (siehe Punkt 2.), welches die Einstufungen in die Gruppen e/1 bis a/2 und in die Stufen 1 bis 23 vorsieht.
Die Zuordnung der Mitarbeiter erfolgt immer in die Verwendungsstufe x/1 lt nachstehender Zuordnung. Die Verwendungsstufe x/2 bleibt außerordentlichen Leistungsauszeichnungen vorbehalten.
e/1:
Arbeitnehmerinnen bzw Arbeitnehmer in Rettungssanitäter-Ausbildung (RS) bzw Hilfskräfte in Lager, Verwaltung
Ausbildungsvoraussetzungen: Erste-Hilfe-Kurs (EH), Ausbildung Sicherer Einsatzfahrer (SEF)
d/1:
Arbeitnehmerinnen bzw Arbeitnehmer im Rettungs- und Krankentransportdienst (RKT), Sachbearbeiterinnen bzw Sachbearbeiter in Verwaltung und Blutspendedienst (BSD)
Ausbildungsvoraussetzungen: EH, SEF, RS, Notfallsanitäter-Ausbildung (NFS), Lehrabschluss
c/1:
Arbeitnehmerinnen bzw Arbeitnehmer in Führungsfunktionen RKT-Dienst, Leitstellendisponentinnen bzw Leitstellendisponenten, Dipl. Fachkräfte BSD, Sachbearbeiterinnen bzw Sachbearbeiter mit Eigenverantwortung im Verwaltungsbereich
Ausbildungsvoraussetzungen: EH, SEF, RS, NFS, Führungskräfteausbildung nach internen Richtlinien der Arbeitgeberin bzw des Arbeitgebers, abgeschlossene Fachausbildung
b/1:
Referatsleiterinnen bzw Referatsleiter, Buchhalterinnen bzw Buchhalter mit Buchhalterprüfung
Ausbildungsvoraussetzungen: Wie c/1, Reifeprüfung
a/1:
Geschäftsführerinnen bzw Geschäftsführer, Medizinerinnen bzw Mediziner, Laborleiterinnen bzw Laborleiter
Ausbildungsvoraussetzungen: Fachausbildung, Universitätsstudium
Die Gehaltstabelle der Gemeindebediensteten sieht neben der Verwendungsstufe auch eine Eingliederung nach Alter vor. Dabei zählt das jeweils vollendete Lebensjahr lt Tabelle. Die Vorrückung erfolgt zu den Stichtagen 1. 1. und 1. 7. D.h., wer sein Lebensjahr im Zeitraum April September vollendet, wird mit Stichtag 1. 7. in die nächst höhere Stufe vorgereiht; wer sein Lebensjahr im Zeitraum Oktober März vollendet, wird mit Stichtag 1. 1. des Folgejahres in die nächst höhere Stufe vorgereiht. Abweichend von § 30 Abs 1 und 2 des allgemeinen Teils dieses Kollektivvertrages erfolgt die Einreihung in die Verwendungsgruppen e c der Gehaltstabelle je nach Lebensjahr nach folgendem Schema:
| Nach Vollendung des Lebensjahres | In die Gehaltsstufe der jeweiligen Verwendungsgruppe |
|---|---|
| 20. | 2 |
| 21. | 2 |
| 22. | 3 |
| 23. | 3 |
| 24. | 3 |
| 25. | 4 |
| 26. | 4 |
| 27. | 5 |
| 28. | 5 |
| 29. | 5 |
| 30. | 6 |
| 31. | 6 |
| 32. | 7 |
| 33. | 7 |
| 34. | 7 |
| 35. | 8 |
| 36. | 8 |
| 37. | 9 |
| 38. | 9 |
| 39. | 9 |
| 40. | 10 |
| 41. | 10 |
| 42. | 11 |
| 43. | 11 |
| 44. | 11 |
| 45. | 12 |
| 46. | 12 |
| 47. | 13 |
| 48. | 13 |
| 49. | 13 |
| 50. | 14 |
| 51. | 14 |
| 52. | 15 |
| 53. | 15 |
| 54. | 15 |
| 55. | 16 |
1.
###
Verwendungsgruppen:
Grundlage für die Verwendungsgruppen bildet der neue Einreihungsplan für die Arbeitnehmerinnen bzw Arbeitnehmer des Roten Kreuzes Vorarlberg. Dieser Einreihungsplan ist in Modellstellen mit Modellfunktionen eingeteilt:
a.)
Modellstellenportfolio zur Modellfunktion
RKT Rettungssanitäter bzw RKT Rettungssanitäterin
Durchführung von Rettungseinsätzen sowie lebensrettender Sofortmaßnahmen, Lenken der Einsatzfahrzeuge, Sicherstellung der Einsatzbereitschaft der Fahrzeuge und medizinischen Ausrüstung, Reinigung des Wageninneren von verschmutztem Inventar.
Rettungs- oder Notfallsanitäter/innen, die als Ferialkräfte, Urlaubs- oder Saisonvertretungen bis zu sechs Monaten im Rettungs- und Krankentransport eingesetzt werden.
Unterschiede in den Stellenanforderungen ergeben sich aus:
Fachkompetenz/Aufgabenbereich
| 4 | 5 | |
|---|---|---|
| 1 | 2 | |
| Rettungssanitäter bzw Rettungssanitäterinnen in Ausbildung, Einsatz im Aufgabengebiet der Rettungssanitäter bzw Rettungssanitäterinnen und/oder Fahrer bzw Fahrerinnen von EinsatzfahrzeugenRettungs- oder Notfallsanitäter/innen, die als Ferialkräfte, Urlaubs- oder Saisonvertretungen bis zu sechs Monaten im Rettungs- und Krankentransport eingesetzt werden | Selbstständige, eigenverantwortliche Versorgung kranker, verletzter und sonstiger hilfsbedürftiger Personen entsprechend der aktuellen Standards,qualifizierte Durchführung von lebensrettenden Sofortmaßnahmen |  Fachkompetenz/Aufgabenbereich |
-
b.)
Modellstellenportfolio zur Modellfunktion
RKT Notfallsanitäter bzw Notfallsanitäterin
Qualifizierte Durchführung von Rettungseinsätzen sowie lebensrettender Sofortmaßnahmen, Betreuung von Notfallpatienten bzw Notfallpatientinnen, Tätigkeiten entsprechend der Notfallkompetenz, Lenken der Einsatzfahrzeuge, Sicherstellung der Einsatzbereitschaft der Fahrzeuge und der medizinischen Ausrüstung.
Unterschiede in den Stellenanforderungen ergeben sich aus:
Fachkompetenz/Aufgabenbereich
| 7 | 8 | 9 |
|---|---|---|
| 1 | 2 | 3 |
| Selbstständige, eigenverantwortliche Versorgung kranker, verletzter und sonstiger hilfsbedürftiger Personen entsprechend der aktuellen Standards,qualifizierte Durchführung von lebensrettenden Sofortmaßnahmen;Unterstützung des Arztes bzw der Ärztin bei allen notfall- und katastrophen-medizinischen Maßnahmen, Betreuung von Notfallpatienten bzw Notfallpatientinnen | Zusätzlich zur Stufe 2: Tätigkeiten entsprechend der Berechtigung zur Durchführung von Notfallkompetenzen, Arzneimittellehre und Venenzugang und Infusion (gemäß §10 und 11 Sanitätergesetz) | Zusätzlich zur Stufe 3:Vertretung des Leiters bzw der Leiterin in allen Aufgaben der operativen Führung der Dienststelle, fachliche Beratung und Unterweisung von Kollegen bzw Kolleginnen |
| | |  Fachkompetenz/Aufgabenbereich |
-
c)
Modellstellenportfolio zur Modellfunktion
RKT Calltaker bzw. Calltakerinnen:
Annahme der Anrufe der Servicenummern. Einstufung der Dringlichkeit, Vorbereitung der Einsätze für die Gesundheitsberatung, Übergabe der Notfälle in die Notfallleitstelle.
| 5 |
|---|
| 1 |
| Calltaker bzw Calltakerin |
d.)
Modellstellenportfolio zur Modellfunktion
RKT Disponenten bzw Disponentinnen:
Annahme und Weiterleitung der Einsätze des Rettungsdienstes entsprechend ihrer Dringlichkeit, Überwachung und Koordination aller Hilfs- und Rettungseinsätze mit den Krankenhäusern, Funktionsüberprüfung der für das Leitstellenpersonal relevanten Geräte.
Unterschiede in den Stellenanforderungen ergeben sich aus:
Selbstständigkeit/Fachkompetenz
| 7 | 8 | 9 |
|---|---|---|
| 1 | 2 | 3 |
| Einsatzsachbearbeiterin bzw Einsatzsachbearbeiter im Normaldienst: Weiterleitung und Koordination der Rettungseinsätze | Selbstständige Koordination der Leitstelle im Schichtbetrieb, Weiterleitung der Rettungseinsätze | Zusätzlich zu Stufe 2:Durchführung anspruchsvoller Aufgaben wie Einsatzleitung, Training/Ausbildung von Mitarbeitern bzw Mitarbeiterinnen, Entwicklung von Qualitätsstandards |
| | |  Selbstständigkeit/Fachkompetenz |
-
e.)
Modellstellenportfolio zur Modellfunktion
RKT Disponenten bzw. Disponentinnen im Bereich Qualitätssicherung
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der RFL Notrufleitstelle, die mit der Qualitätssicherung und im Rahmen des Qualitätsmanagements mit der Anpassung und Durchführung von Schulungen beauftragt werden und dies im Gesamtausmaß von 50% oder mehr der kollektivvertraglichen Wochenarbeitszeit von 40 Stunden durchführen.
| 10 |
|---|
| 1 |
| RKT Dispo QM |
f.)
Modellstellenportfolio zur Modellfunktion
Gesundheit Assistenz Blutbank
Ausführung von Detailarbeiten innerhalb eines Aufgabengebiets in der Blutbank. Die auszuführenden Tätigkeiten sind genau in Betriebsvorschriften und Handbüchern geregelt, die vorgegebenen Abläufe sind einzuhalten.
| 5 |
|---|
| 1 |
| Einzelne Stamm-/Routineaufgaben |
g.)
Modellstellenportfolio zur Modellfunktion
Gesundheit Pflegeassistenz/Pflegefachassistenz
Blutabnahme, Aufbereitung und Ausführung operativer Tätigkeiten in der Blutbank
Bereitstellung von Medikamenten, Arzneiformen nur unter Aufsicht einer diplomierten Fachkraft
Unterschiede in der Stellenanforderung ergeben sich aus:
Ausbildung
| 6 | 7 | |
|---|---|---|
| 1 | 2 | |
| Blutabnahme, Blutaufbereitung Ausführung operativer Tätigkeiten | Blutabnahme, Blutaufbereitung Ausführung operativer Tätigkeiten, Bereitstellung von Medikamenten, Arzneiformen |  Ausbildung |
-
h.)
Modellstellenportfolio zur Modellfunktion
Gesundheit Dipl. Pflege
Telefonische Beratung von Klienten bzw Klientinnen in medizinischen Fragestellungen, Empfehlungen zu therapeutischen Maßnahmen oder zur Inanspruchnahme ärztlicher Versorgung.
oder:
Blutabnahme, Ausführung der operativen Tätigkeiten in der Blutbank entsprechend der vorgegebenen Qualitätsstandards.
Unterschiede in den Stellenanforderungen ergeben sich aus:
Aufgabenbreite
| 9 | 10 | |
|---|---|---|
| 1 | 2 | |
| Telefonische Beratung von Patienten bzw Patientinnen. ODER:Blutabnahme, operative Tätigkeiten in der Blutbank | Zusätzlich zur Stufe 1: Koordination der operativen Aufgaben in der Blutbank, Auftragserteilung und Unterweisung von Kollegen bzw Kolleginnen |  Aufgabenbreite |
-
i.)
Modellstellenportfolio zur Modellfunktion
Gesundheit Dipl. Pflege Qualitätsmanagement | RFL Gesundheitsdienste
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der RFL Gesundheitsdienste, die mit der Qualitätssicherung und im Rahmen des Qualitätsmanagements mit der Anpassung und Durchführung von Schulungen beauftragt werden und dies im Gesamtausmaß von 50% oder mehr der kollektivvertraglichen Wochenarbeitszeit von 40 Stunden durchführen.
| 10 |
|---|
| 1 |
| Dipl.Pflege QM RFL Gesundheitsdienste |
j.)
Modellstellenportfolio zur Modellfunktion
Gesundheit Allgemeinmediziner bzw Allgemeinmedizinerin
Ärzte bzw Ärztinnen mit abgeschlossener Ausbildung zum bzw zur Allgemeinmediziner bzw Allgemeinmedizinerin. Ausführung spezifischer Tätigkeiten, für die keine Ausbildung zum Facharzt erforderlich ist.
Einsatz bei der medizinischen Begleitung von Krankentransporten, als Betriebsarzt bzw Betriebsärztin, Notarzt bzw Notärztin oder Sekundararzt bzw Sekundarärztin.
| 17 |
|---|
| 1 |
| Allgemeinmediziner bzw Allgemeinmedizinerinnen |
k.)
Modellstellenportfolio zur Modellfunktion
Gesundheit ärztlicher Experte bzw ärztliche Expertin
Erstellung von Expertisen zu komplexen, auch kontroversiellen medizinischen Aufgabenstellungen, Übernahme von konzeptionellen Aufgaben wie Einführung neuer Methoden / Verfahren, Entwicklung von Standards und Prozeduren, was profundes Expert/innenwissen erfordert, Beratung der Geschäftsführung in der strategischen Ausrichtung des Roten Kreuzes, Unterweisung von Kollegen bzw Kolleginnen in anspruchsvollen medizinischen Themenstellungen.
| 20 |
|---|
| 1 |
| Ärztliche Experten bzw Ärztliche Expertinnen |
l.)
Modellstellenportfolio zur Modellfunktion
Aus- und Weiterbildung Erste Hilfe
Vorbereitung und Moderation von Erste-Hilfe-Kursen entsprechend detailliert vorgegebener Ausbildungsprogramme.
| 6 |
|---|
| 1 |
| Selbstständige Vorbereitung, Durchführung und Moderation von Erste-Hilfe-Kursen |
m.)
Modellstellenportfolio zur Modellfunktion
Aus- und Weiterbildung Lehrsanitäter
Lehrsanitäter/innen, die nahezu ausschließlich Unterricht im Rahmen der Aus- und Fortbildung von Rettungssanitätern nach einem vorgegebenen Curriculum erteilen oder Lehrtätigkeit die im Rahmen der Aus- und Fortbildung von Notfallsanitäter und/oder Notkompetenzen für Notfallsanitäter nach vorgegebenen Curriculum erteilen.
Unterschiede in den Stellenanforderungen ergeben sich aus:
Wirkungsbreite
| 8 | 9 | |
|---|---|---|
| 1 | 2 | |
| Unterricht im Rahmen der Aus- und Fortbildung nach vorgegebenem Curriculim für den Rettungssanitäter | Unterricht im Rahmen der Aus- und Fortbildung nach vorgegebenem Curriculim für den Notfallsanitäter und/oder Notfallsanitäter mit Notkompetenz |  Wir­kungs­breite |
-
n.)
Modellstellenportfolio zur Modellfunktion
Aus- und Weiterbildung des Rettungsdienstes
Vorbereitung und Moderation von Aus- und Weiterbildungsveranstaltungen für den Rettungsdienst, Abstimmung der Programme auf die Teilnehmerstruktur. In anspruchsvoller Situation auch Organisation, Koordination und Steuerung von Lehrgängen, Evaluierung der Lehrgänge, Überarbeitung und Weiterentwicklung von Lehrgängen.
Unterschiede in den Stellenanforderungen ergeben sich aus:
| 10 | 11 | |
|---|---|---|
| 1 | 2 | |
| Selbstständige Vorbereitung, Durchführung und Moderation von Lehrgängen für den Rettungsdienst, Anpassung der vorgegebenen Programme an die Teilnehmer bzw Teilnehmerinnen | Zusätzlich zur Stufe 1:Organisation/Koordination, Evaluierung und Weiterentwicklung von Lehrgängen für den Rettungsdienst, fachliche Beratung von Kollegen bzw Kolleginnen |  Wir­kungs­breite |
o.)
Modellstellenportfolio zur Modellfunktion
Führung III
Direkte Führung von ausführenden Mitarbeitern bzw Mitarbeiterinnen auf der untersten Führungsebene. Ausführung von Sachaufgaben und täglichen Führungsaufgaben wie Einsatzplanung und -überwachung. Insbesondere auch Personalführungsaufgaben wie:
Personalbedarfsermittlung im Hinblick auf Erfordernisse der Organisation und absehbaren Personalwechsel: Bedarfsoptimierung in kapazitiver und qualitativer Hinsicht
Personalbetreuung und -entwicklung: Personalbeurteilung, Erkennen von Qualifikation/Fähigkeiten, Mitarbeiter- bzw Mitarbeiterinnengespräch, Förderung, Karriereplanung, Fortbildung
Unterschiede in den Stellenanforderungen ergeben sich aus:
Aufgabenbereich
-
Führungsspanne
| Führungs­spanne  | | | |
|---|---|---|---|
| Direkte Führung von mehr als 40 Mitarbeitern bzw Mitarbeiterinnen (1) | 12 | 13 | 14 |
| 3c | 4b | 5 | |
| Direkte Führung von 21 bis 40 Mitarbeitern bzw Mitarbeiterinnen (1) | 11 | 12 | 13 |
| 2b | 3b | 4a | |
| Direkte Führung von bis zu 20 Mitarbeitern bzw Mitarbeiterinnen (1) | 10 | 11 | 12 |
| 1 | 2a | 3a | |
| | Gleichartige Sachbereiche | Mehrere, heterogene Sachbereiche | Überschaubarer abgegrenzter Fachbereich |
| | | |  Aufgabenbereich |
-
(1) Zur Führungsspanne zählen auch Zivildiener.
p.)
Modellstellenportfolio zur Modellfunktion
Führung IIB
Führungskräfte der zweiten Führungsebene, die ein Referat eigenverantwortlich führen. Der Referatsleiter bzw die Referatsleiterin ist direkt einem Geschäftsleiter bzw einer Geschäftsleiterin unterstellt. Ausführung von anspruchsvollen Sachaufgaben, Erarbeitung von Problemlösungen und Expertisen sowie Führungsaufgaben wie Einsatzplanung und -überwachung. Insbesondere auch Personalführungsaufgaben wie:
Personalbedarfsermittlung im Hinblick auf Erfordernisse der Organisation und absehbaren Personalwechsel: Bedarfsoptimierung in kapazitiver und qualitativer Hinsicht
-
Personalbeschaffung: Mitwirkung bei Ausschreibung, Auswahl und Einführung
-
Personalbetreuung und -entwicklung: Personalbeurteilung, Erkennen von Qualifikation/Fähigkeiten, Mitarbeiter- bzw Mitarbeiterinnengespräch, Förderung, Karriereplanung, Fortbildung, Gehaltsentwicklung
-
Unterschiede in den Stellenanforderungen ergeben sich aus:
Handlungsspielraum
-
Aufgabencharakter
| Aufgabencharakter  | | | |
|---|---|---|---|
| Aufgaben in einem in der Organisation stark vernetzen Fachbereich | 16 | 17 | |
| 2b | 3 | | |
| Aufgaben in einem klar abgegrenzten Fachbereich | 15 | 16 | |
| 1 | 2a | | |
| | Grobe Rahmenvorgaben | Konkrete Ziele, breiter Handlungsspielraum in der Wahl der Mittel |  Handlungsspielraum |
-
q.)
Modellstellenportfolio zur Modellfunktion
Führung IIA
Führungskräfte der zweiten Führungsebene, die ein Referat eigenverantwortlich führen. Das Referat ist direkt einem Geschäftsleiter bzw einer Geschäftsleiterin unterstellt. Neben der Führungsverantwortung ist der Aufgabenbereich maßgeblich durch grundsätzliche Konzeptionen sowie Mitwirkung bei der Festlegung der Geschäftsbereichsstrategie gekennzeichnet.
Unterschiede in den Stellenanforderungen ergeben sich aus:
Wirkungsbreite
-
Lösungsart
| Lösungsart  | | |
|---|---|---|
| Erarbeitung komplexer, vielseitiger Lösungen in Grundsatzfragen | 20 | 21 |
| 2b | 3 | |
| Erarbeitung komplexer Lösungen in bekannten Vorhaben | 19 | 20 |
| 1 | 2a | |
| Bearbeitung eines umfassenden, stark vernetzten Fachbereichs | Bearbeitung mehrerer anspruchsvoller Fachbereiche |  Wirkungsbreite |
-
r.)
Modellstellenportfolio zur Modellfunktion
Kfm./Adm. Servicedienste
Ausführung von einfachen Routinearbeiten im Verwaltungsbereich.
Unterschiede in den Stellenanforderungen ergeben sich aus:
Auftragscharakter
-
Selbstständigkeit
| Selbstständigkeit  | | | |
|---|---|---|---|
| Eigenständig | 2 | 3 | |
| 2b | 3 | | |
| Erhält Unterstützung, Überprüfung | 1 | 2 | |
| 1 | 2a | | |
| | Einzelne Aufträge kein Eingriff in Arbeitsabläufe | Stammaufträge Anpassung Arbeitsabläufe im Rahmen dieser Aufgaben |  Auftragscharakter |
-
s.)
Modellstellenportfolio zur Modellfunktion
Kfm./Adm. Sachbearbeitung allgemein
Ausführung von Detailarbeiten innerhalb eines Sachgebietes im Verwaltungsbereich: Formularbearbeitung, Detailabklärungen, Erteilung von Routineauskünften usw.
Unterschiede in den Stellenanforderungen ergeben sich aus:
Einsatzspektrum
-
Handlungsspielraum
| Handlungsspielraum  | | | |
|---|---|---|---|
| Aktive Bearbeitung: Eigenständige Festlegung in Ausführungen (Optimierung) | 5 | 6 | |
| 2b | 3 | | |
| Reaktive Bearbeitung: Klare, eng gesteckte Richtlinien / Vorgaben | 4 | 5 | |
| 1 | 2a | | |
| | Einzelne Stammaufgaben | Breites Aufgaben-spektrum |  Einsatzspektrum |
-
t.)
Modellstellenportfolio zur Modellfunktion
Kfm./Adm. Sachbearbeitung spezialisiert
Eigenverantwortliche Bearbeitung von fallbezogenen Aufgabenstellungen nach Musterabläufen, Richtlinien, Gesetzen innerhalb von Sachbereichen im Verwaltungsbereich. Abklärungen, standardisierte Analysen, Berichterstattung und Stellungnahmen.
Unterschiede in den Stellenanforderungen ergeben sich aus:
Komplexität Sachbereiche
-
Handlungskompetenz
| Handlungs-kompetenz  | | | |
|---|---|---|---|
| Fachliche Betreuung, Unterweisung von Kollegen bzw Kolleginnen | 9 | 10 | |
| 3b | 4 | | |
| Aktiv: Vorbereitung, Durchführung der Fälle, Abstimmung der Planungen/Disposition auf individuell, wechselnde Situationen | 8 | 9 | |
| 2b | 3a | | |
| Reaktiv: vielseitige Ausführungen nach grobem Auftrag | 7 | 8 | |
| 1 | 2a | | |
| | Homogen: mehrere gleichartige Sachbereiche | Heterogen: mehrere verschiedenartige Sachbereiche |  Komplexität Sachbereiche |
-
u.)
Modellstellenportfolio zur Modellfunktion
Kfm./Adm. Fachbearbeitung
Bearbeitung von fallbezogenen, individuellen Aufgabenstellungen innerhalb grober Rahmenvorgaben. Erfordert systematische Kenntnisse der fachspezifischen und gesetzlichen Grundlagen im Fachbereich, auch die Fähigkeit zu analysieren und strukturiert zu recherchieren. Erarbeitung von Analysen und Stellungnahmen, Prüfung von Sachverhalten, Verfassung von Gutachten und Berichten.
Unterschiede in den Stellenanforderungen ergeben sich aus:
Grad der Fachführung
-
Komplexität Fachbereich
| Komplexität Fachbereich  | | | |
|---|---|---|---|
| Komplex, umfassend vielseitig | 12 | 13 | |
| 2b | 3 | | |
| Abgegrenzt, überschaubar | 11 | 12 | |
| 1 | 2a | | |
| | Fachliche Betreuung | Fachliche Kontrolle, Arbeitsverteilung |  Grad der Fachführung |
-
v.)
Modellstellenportfolio zur Modellfunktion
Kfm./Adm. Experte bzw Expertin
Dispositive / konzeptionelle Bearbeitung von komplexen, mitunter auch kontroversen Problemstellungen. Die Aufgaben und Aufträge haben häufig Projektcharakter. In anspruchsvoller Situation auch Entwicklung von Konzepten / Strategien. Erstellung von Entscheidungsgrundlagen nach Prüfung der Sachverhaltsdarstellung. Tiefgreifende Kenntnis der fachspezifischen, gesetzlichen Grundlagen.
Unterschiede in den Stellenanforderungen ergeben sich aus:
Lösungsprozess
| 15 | 16 | |
|---|---|---|
| 1 | 2 | |
| Erarbeitung von Standardlösungen, Expertisen | Erarbeitung von Lösungen/Expertisen mit hohem innovativem, konzeptionellem Anteil |  Lösungsprozess |
-
w.)
Modellstellenportfolio zur Modellfunktion
IKT Support
Help-Desk-Unterstützung der IT-Benutzer. Installation von Programmen, Einrichten von PCs. Bearbeitung von fallbezogenen Problemstellungen nach Musterabläufen, (genauen) Richtlinien innerhalb des Aufgabengebietes, inkl dazu erforderlicher Erörterungen und Abklärungen mit Benutzern (Anwendertipps) usw.
Unterschiede in den Stellenanforderungen ergeben sich aus:
Kommunikationspartner
| 6 | 7 | |
|---|---|---|
| 1 | 2 | |
| Routinepartner | Fachlich anspruchsvolle Partner |  Kommunikationspartner |
-
x.)
Modellstellenportfolio zur Modellfunktion
IKT Systembetrieb
Einsatzplanung, Administration, Organisation des operativen IT-Betriebes, Prozessoptimierung, Konzeption von Ablaufroutinen.
Unterschiede in den Stellenanforderungen ergeben sich aus:
Aufgabencharakter
-
Fachführung
| Fachführung  | | | |
|---|---|---|---|
| Arbeitsverteilung, Kontrolle, Mitarbeiter- bzw Mitarbeiterinnen Instruktion | 10 | 11 | |
| 2b | 3 | | |
| Fachliche Betreuung anderer Mitarbeiter bzw Mitarbeiterinnen | 9 | 10 | |
| 1 | 2a | | |
| | Vielseitige Aufgaben nach eindeutigen Richtlinien, Gewohnheiten oder Erfahrung | Anspruchsvolle Aufgaben, Analyse, profunde Fachkenntnisse |  Auftragscharakter |
-
y.)
Modellstellenportfolio zur Modellfunktion
IKT Systementwicklung
Entwicklung, Betreuung, Implementierung und Customizing von IT-Systemen: überwiegend in Projektarbeit. Eigenverantwortliche Bearbeitung von umfassenden Problemstellungen.
Unterschiede in den Stellenanforderungen ergeben sich aus:
Projektumfang
| 12 | 13 | |
|---|---|---|
| 1 | 2 | |
| Teilsysteme | Gesamtsysteme |  Projektumfang |
-
z.)
Modellstellenportfolio zur Modellfunktion
IKT Systemberatung
Analyse betrieblicher Abläufe, Entwicklung von Konzepten und Vorgaben Verantwortung für gesamte Umsetzung (inhaltlich, technisch, organisatorisch ...). Implementierung; großteils Projektarbeit.
Unterschiede in den Stellenanforderungen ergeben sich aus:
Innovationsgrad
| 15 | 16 | |
|---|---|---|
| 1 | 2 | |
| Großteils konventionelle Prozesse, Adaptierungen nach konkreten Zielen | Neugestaltung von Prozessen nach generellen Zielen |  Innovationsgrad |
-
§ 30
###
Ausbildungs- und Vordienstzeitenanrechnung
(1)
Für die Berechnung der zeitabhängigen Ansprüche aus dem Dienstverhältnis werden angerechnet:
a)
Hauptberuflich geleistete facheinschlägige Dienstzeiten.
b)
Als ausübendes Mitglied (freiwillige/ehrenamtliche Mitarbeiterin bzw. freiwilliger/ehrenamtlicher Mitarbeiter) einer/eines dem fachlichen Geltungsbereich dieses KV unterliegenden Arbeitgeberin bzw. Arbeitgebers geleistete Dienstzeiten. Hierbei sind die geleisteten Stunden zu addieren und mittels Division durch 173 auf die entsprechende Zahl von Monaten umzurechnen.
c)
Erfolgreich absolvierte, für das Dienstverhältnis einschlägige Ausbildungen werden im Ausmaß der regulären Mindeststudien- oder Ausbildungsdauer, höchstens jedoch im Ausmaß von 5 Jahren, angerechnet, soweit diese durch die Einstufung nicht ohnedies bereits berücksichtigt sind.
d)
Facheinschlägige Zeiten eines abgeleisteten ordentlichen Zivildienstes oder Freiwilligen Sozialjahres sowie Zeiten facheinschlägiger Tätigkeiten während des Präsenzdienstes* (z. B. sanitätsdienstliche Ausbildung im Heeressanitätsdienst, wenn die Arbeitnehmerin bzw.. Arbeitnehmer dann als Sanitäterin bzw.. Sanitäter angestellt wird) im vollen Ausmaß.
(2)
Insgesamt werden Vordienstzeiten nach Abs 1 lit a) bis d) im Ausmaß von höchstens 10 Jahren angerechnet.
(2a)
Für Arbeitnehmerinnen bzw. Arbeitnehmer, die ab 01.01.2025 ein neues Dienstverhältnis mit dem Arbeitgeber bzw. der Arbeitgeberin abschließen, gilt folgendes: über die in den Abs 1 und 2 genannten Anrechnungsgrenzen hinaus werden Vordienstzeiten nach Abs 1 lit a bis zum Ausmaß von insgesamt (einschließlich der Anrechnungen nach Abs 1 und 2) höchstens 15 Jahren angerechnet, sofern sie in einer Organisation bzw. in einem Betrieb gemäß dem fachlichen Geltungsbereich dieses Kollektivvertrages gemäß § 2 Z 1 erworben wurden.
(3)
Vordienstzeiten sind von der Arbeitnehmerin bzw. dem Arbeitnehmer bei sonstigem Verfall spätestens binnen eines Jahres nach Antritt des Dienstes bei der Arbeitgeberin bzw. dem Arbeitgeber geltend zu machen und dieser/diesem auf Verlangen nachzuweisen. Die Anrechnung wird ab dem der Geltendmachung folgenden Monatsersten wirksam.
A.
####
Arbeitnehmerinnen bzw. Arbeitnehmer des Rettungs- und Sanitätsdienstes (inkl Krankentransportdienst) einschl. Katastrophenhilfsdienst (KAT):
Verwendungsgruppe A.1.:
Arbeitnehmerinnen bzw. Arbeitnehmer in Ausbildung.
Ausbildungsvoraussetzungen:
Erstehilfekurs, Sichere Einsatzfahrerin bzw. Sicherer Einsatzfahrer.
Verwendungsgruppe A.2.:
Rettungssanitäterinnen bzw. Rettungssanitäter, die auch als Sanitätseinsatzfahrerinnen bzw. Sanitätseinsatzfahrer Verwendung finden können
Ausbildungsvoraussetzungen:
wie A.1, sowie gesetzliche Rettungssanitäterausbildung
Verwendungsgruppe A.3.:
Notfallsanitäterinnen bzw. Notfallsanitäter
-
Leitstellendisponentinnen bzw. Leitstellendisponenten von Bezirks- und Bereichsleitstellen
-
Sachbearbeiterinnen bzw. Sachbearbeiter im Rettungs- und Sanitätsdienst (inkl Krankentransportdienst) sowie Katastrophenhilfsdienst mit entsprechender Zusatzausbildung (zB Beauftragte bzw. Beauftragter gemäß Medizinproduktegesetz, Hygienebeauftragte bzw. Hygienebeauftragter, Praxisanleiterin bzw. Praxisanleiter).
-
Ausbildungsvoraussetzungen:
wie A2 sowie jeweils erforderliche fachspezifische Ausbildungen, zB Leitstellenkurs nach den Richtlinien der Arbeitgeberin bzw. des Arbeitgebers, Notfallsanitäterinnenausbildung bzw. Notfallsanitäterausbildung
Verwendungsgruppe A.4.:
Leiterinnen bzw. Leiter von Bereichsleitstellen
-
Dienstführerinnen bzw. Dienstführer
-
Sachbearbeiterinnen bzw. Sachbearbeiter mit hoher Eigenverantwortung (Arbeitnehmerinnen bzw. Arbeitnehmer, die selbständige und eigenverantwortliche Tätigkeiten, zu denen besondere Fachkenntnisse und praktische Fähigkeiten notwendig sind, ausführen und weisungsberechtigt sind, zB bezirksübergreifende Sachbearbeiterinnen- bzw. Sachbearbeitertätigkeiten).
-
Ausbildungsvoraussetzungen:
Leitstellenleiterinnen bzw. Leitstellenleiter: Einschlägige Führungskräfteausbildung nach den Richtlinien der Arbeitgeberin bzw. des Arbeitgebers oder gleichwertige Ausbildung.
B.
####
Arbeitnehmerinnen bzw. Arbeitnehmer der Gesundheits- und Sozialen Dienste
Verwendungsgruppe B.1/a.:
Hilfskräfte zB Reinigungsdienste im extramuralen Bereich, Essenszustelldienste
Ausbildungsvoraussetzungen:
Einschlägige interne.
Verwendungsgruppe B. 1/b.:
Heimhelferinnen bzw. Heimhelfer mit einschlägiger interner oder gesetzlicher Ausbildung,
Kindergartenassistentinnen bzw. Kindergartenassistenten
Alltagsbetreuerinnen bzw. Alltagsbetreuer
Ausbildungsvoraussetzungen:
Einschlägige interne oder gesetzliche.
Verwendungsgruppe B.2/a.:
Pflegeassistentinnen bzw. Pflegeassistenten und vergleichbare, Mindestausbildungsdauer bis 1.600 Stunden
Ausbildungsvoraussetzungen:
Einschlägige gesetzliche.
Verwendungsgruppe B.2/b.:
Altenfachbetreuerinnen bzw. Altenfachbetreuer, Fachsozialbetreuerinnen bzw. Fachsozialbetreuer und vergleichbare mit mehr als 1.600 Stunden Mindestausbildungsdauer
Ausbildungsvoraussetzungen:
Einschlägige interne oder gesetzliche.
Verwendungsgruppe B.3.:
Gehobener Dienst für Gesundheits- und Kran­ken­pflege:
Diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegerinnen bzw. Diplomierte Gesundheits- und Krankenpfleger, diplomierte Sozialbetreuerinnen bzw. Sozi­al­be­treu­er
Kindergartenpädagoginnen bzw. Kindergartenpädagogen
-
Ausbildungsvoraussetzungen:
Gesetzliche.
Verwendungsgruppe B.4.:
Diplomierte Sozialarbeiterinnen bzw. Sozialarbeiter, Gehobener medizinisch-technischer Dienst, zB:
Diplomierte Ergotherapeutinnen bzw. Ergotherapeuten,
-
Diplomierte Physiotherapeutinnen bzw. Physiotherapeuten und ähnliche,
-
Leitendes Diplomiertes Gesundheits- und Krankenpflegepersonal (zB Stützpunktpflegerin bzw. Stützpunktpfleger, Sprengelpflegerin bzw. Sprengelpfleger), das überwiegend mit Leitungsaufgaben betraut ist.
Ausbildungsvoraussetzungen:
Gesetzliche.
Verwendungsgruppe B5:
Bezirkspflegedienstleiterinnen bzw. Bezirkspflegedienstleiter (bei mindestens 3 nachgeordneten Stützpunkten u./od. mit mindestens 10 Mitarbeiterinnen bzw. Mitarbeitern in Vollzeitäquivalenten).
Verwendungsgruppe B6:
Landespflegedienstleiterinnen bzw. Landespflegedienstleiter
C.
####
Arbeitnehmerinnen bzw. Arbeitnehmer im Blutspendedienst
Verwendungsgruppe C.1./a:
Hilfsdienste, Arbeitnehmerinnen bzw. Arbeitnehmer in Ausbildung.
Arbeitnehmerinnen bzw. Arbeitnehmer, die einfache Tätigkeiten, für die keine spezifische Ausbildung erforderlich ist, ausführen.
Verwendungsgruppe C.1./b:
Rettungssanitäterinnen bzw. Rettungssanitäter, ausgebildete Kraftfahrerinnen bzw. Kraftfahrer, Arbeitnehmerinnen bzw. Arbeitnehmer mit abgeschlossener Ausbildung (Labor-, Ordinations- oder Desinfektionsgehilfinnen bzw. -gehilfen)
Arbeitnehmerinnen bzw. Arbeitnehmer, die Tätigkeiten anhand spezieller bzw. gesetzlicher Kursausbildung selbständig, mit eingeschränktem Wirkungsbereich, ausführen.
Verwendungsgruppe C.2.:
Diplomierte medizinisch-technische Fachkräfte (MTF).
Arbeitnehmerinnen bzw. Arbeitnehmer mit mehrjähriger gesetzlicher Ausbildung, die verantwortliche Tätigkeiten nach allgemeinen Richtlinien oder Weisungen selbständig und eigenverantwortlich ausführen.
Verwendungsgruppe C.3.:
Diplomiertes Gesundheits- und Krankenpflegepersonal.
Verwendungsgruppe C.4.:
Diplomierte medizinisch-technische Analytikerinnen bzw. Analytiker (MTA), leitendes Gesundheits- u. Krankenpflegepersonal (Oberpflegerinnen bzw. -pfleger).
Arbeitnehmerinnen bzw. Arbeitnehmer, die aufgrund mehrjähriger gesetzlicher Ausbildung selbständig und eigenverantwortlich Tätigkeiten, zu denen besondere Fachkenntnisse und Erfahrungen erforderlich sind, ausführen und weisungsberechtigt sind.
Verwendungsgruppe C.5.:
Leitende Arbeitnehmerinnen bzw. Arbeitnehmer im gehobenen medizinisch-technischen Dienst (Leitende MTA), Oberpflegerin bzw. Oberpfleger bei besonders großem Verantwortungsbereich.
Verwendungsgruppe C.6.:
Ärztinnen bzw. Ärzte, Mikrobiologinnen bzw. Mikrobiologen.
Mitarbeiterinnen bzw. Mitarbeiter mit akademischer Ausbildung und leitenden oder ausbildungsspezifischen Funktionen.
## Thema: Kündigung und Verfall von Ansprüchen
§ 13
###
Kündigungsfristen
(1)
Die Arbeitgeberin bzw. der Arbeitgeber kann das Dienstverhältnis durch vorherige Kündigung zum 15. oder zum Letzten eines Kalendermonats lösen. Die Kündigungsfrist beträgt in den ersten beiden Dienstjahren der Arbeitnehmerin bzw. des Arbeitnehmers 6 Wochen und erhöht sich
nach Vollendung des 2. Dienstjahres auf 2 Monate,
nach Vollendung des 5. Dienstjahres auf 3 Monate,
nach Vollendung des 15. Dienstjahres auf 4 Monate,
und nach Vollendung des 25. Dienstjahres auf 5 Mo­nate.
(2)
Die Arbeitnehmerin bzw. der Arbeitnehmer kann das Dienstverhältnis unter Einhaltung einer einmonatigen Kündigungsfrist zum 15. oder zum Letzten eines Kalendermonats lösen. Es kann vereinbart werden, dass bei Führungs- bzw. Schlüsselkräften diese Kündigungsfrist bis zu einem halben Jahr ausgedehnt werden kann, doch darf die von der Arbeitgeberin bzw. dem Arbeitgeber einzuhaltende Frist nicht kürzer sein als die mit der Arbeitnehmerin bzw. dem Arbeitnehmer vereinbarte Kündigungsfrist.
§ 39
###
Verfallsregelung
Alle Ansprüche der Arbeitnehmerinnen bzw. der Arbeitnehmer nach diesem Kollektivvertag (Abschnitt A und B sowie Anhänge, soweit diese keine Sonderbestimmungen enthalten) müssen bei sonstigem Verfall innerhalb von sechs Monaten ab Fälligkeit bzw. Bekanntwerden schriftlich geltend gemacht werden, soweit nicht zwingende gesetzliche Regelungen anderes vorsehen.
§ 10
###
Urlaubsanspruch
(1)
Der Urlaub richtet sich nach den jeweils geltenden gesetzlichen Bestimmungen.
(2)
Begünstigte Behinderte im Sinne des (https://digital.oegbverlag.at/recht/g/10008253,NOR40149374/Behinderteneinstellungsgesetz/Art-2-§-2-Beguenstigte-Behinderte)§ 2 Behinderteneinstellungsgesetzes haben in jedem Urlaubsjahr Anspruch auf einen Sonderurlaub im Ausmaß von 2 Werktagen. Dieser Anspruch erhöht sich bei einer Behinderung von 70 % auf 3, ab 80 % auf 6 Werktage. Bei einem in diesem Urlaubsjahr angetretenen Kuraufenthalt, der im unmittelbaren Zusammenhang mit der Behinderung steht, entfällt dieser Sonderurlaub.
(3)
Allen Arbeitnehmerinnen bzw.. Arbeitnehmern gebührt für jedes Arbeitsjahr ein bezahlter Urlaub von 30 Werktagen/25 Arbeitstagen. Ab 1.1.2019 erhöht sich das Urlaubsausmaß nach 10-jähriger Betriebszugehörigkeit auf 32 Werktage/27 Arbeitstage, nach 15-jähriger Betriebszugehörigkeit auf 34 Werktage/29 Arbeitstage und nach 20-jähriger Betriebszugehörigkeit auf 36 Werktage/30 Arbeitstage. Diese Regelung gilt als Vorgriff auf die Erhöhung des Urlaubs nach 25 Dienstjahren gemäß (https://digital.oegbverlag.at/recht/g/10008376,NOR40144614/Urlaubsgesetz/§-2)§ 2 Urlaubsgesetz idgF. Bereits bestehende günstigere Regelungen bleiben bestehen und werden auf diese Regelung angerechnet.*
(4)
Über Ansprüche im (https://digital.oegbverlag.at/recht/g/10008376,NOR40255835/Urlaubsgesetz/§-16-Pflegefreistellung)§ 16 Abs 1 und 2 UrlG hinaus hat die Arbeitnehmerin bzw.. der Arbeitnehmer Anspruch auf Freistellung von der Arbeitsleistung bis zum Höchstausmaß einer weiteren regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit* innerhalb eines Arbeitsjahres wenn die Arbeitnehmerin bzw.. der Arbeitnehmer alle sonstigen Freistellungsansprüche gemäß (https://digital.oegbverlag.at/recht/g/10008376,NOR40255835/Urlaubsgesetz/§-16-Pflegefreistellung)§ 16 Abs 1 und 2 UrlG verbraucht hat, wegen der notwendigen Pflege eines im gemeinsamen Haushalt lebenden erkrankten Kindes (Wahl- oder Pflegekindes) oder eines im gemeinsamen Haushalt lebenden leiblichen Kindes des anderen Ehegatten, des eingetragenen Partners oder Lebensgefährten, welches das 12. Lebensjahr überschritten hat und für welches die erhöhte Familienbeihilfe bezogen wird. Im Fall der notwendigen Pflege seines/ihres erkrankten Kindes hat auch jener Arbeitnehmer bzw.. jene Arbeitnehmerin Anspruch auf Freistellung von der Arbeitsleistung, der/die nicht mit seinem/ihrem erkrankten Kind (Wahl- oder Pflegekind) im gemeinsamen Haushalt lebt.
§ 31
###
Abfertigung
(1)
Der Anspruch auf Abfertigung bei Auflösung des Arbeitsverhältnisses richtet sich nach den einschlägigen gesetzlichen Bestimmungen.
(2)
Wird das Arbeitsverhältnis durch den Tod der Arbeitnehmerin bzw. des Arbeitnehmers aufgelöst, so gebührt den Erbinnen bzw. Erben, sofern sie unterhaltsberechtigt, Ehegattinnen bzw. Ehegatten oder eingetragene Partnerinnen bzw. Partner sind, über den gesetzlichen Anspruch hinaus die Differenz zur vollen Abfertigung (alt).
## Thema: Dienstjubiläen und Treueprämien
§ 29
###
Dienstjubiläen
(1)
Nach einer ununterbrochenen tatsächlichen Dauer eines, egal in welcher Organisation bzw. in welchem Betrieb entsprechend dem fachlichen Geltungsbereich nach § 2.1 dieses Kollektivvertrages (Dienstzeiten in unterschiedlichen Betrieben sind zusammen zu rechnen), Dienstverhältnisses gebührt zum 10jährigen, zum 15jährigen, zum 20jährigen und zum 30jährigen Dienstjubiläum je 1 freier bezahlter Sonderfreizeittag, welcher nach Möglichkeit im Monat des Jubiläums zu verbrauchen ist.
(2)
Nach ununterbrochener tatsächlicher Dauer eines, egal in welcher Organisation bzw. in welchem Betrieb entsprechend dem fachlichen Geltungsbereich nach § 2.1 dieses Kollektivvertrages (Dienstzeiten in unterschiedlichen Betrieben sind zusammen zu rechnen), Dienstverhältnisses gebührt zum 25jährigen und 35jährigen Dienstjubiläum ein Monatsentgelt, sofern nicht in einzelnen Betriebsvereinbarungen eine für die Arbeitnehmerin bzw. den Arbeitnehmer insgesamt günstigere Regelung besteht.
(2a)
Für die Anwartschaftszeit nach Abs 1 sind alle Dienstzeiten, welche in unterschiedlichen Organisationen bzw. Betrieben, die vom fachlichen Geltungsbereich nach § 2 Punkt 1 dieses Kollektivvertrages umfasst sind, verbracht wurden, zusammen zu rechnen und im Sinne dieser Bestimmung (Dienstjubiläum) nach Abs 2 als ein ununterbrochenes Dienstverhältnis zu betrachten, wobei die Unterbrechungen zwischen diesen Dienstzeiten jeweils max. 6 Monate betragen dürfen.
(3)
Die Auszahlung erfolgt gemeinsam mit der Gehalts-/Lohnauszahlung des Monats in welchen das Dienstjubiläum fällt.
(4)
Das Jubiläumsgeld für das 25jährige und 35jährige Dienstjubiläum gemäß Abs 2 kann im Einvernehmen zwischen der Arbeitnehmerin bzw. dem Arbeitnehmer sowie der Arbeitgeberin bzw. dem Arbeitgeber auch in eine Sonderfreizeit umgewandelt werden. Bei dieser Umwandlung entsteht für jedes Monatsentgelt eine Sonderfreizeit von 22 Freizeittagen, ausgehend von 5 Arbeitstagen pro Woche. Bei Arbeitszeitmodellen, die weniger als 5 Arbeitstage pro Woche umfassen, werden die 22 Freizeittage entsprechend aliquotiert. Die Arbeitgeberin bzw. der Arbeitgeber ist spätestens 2 Monate vor dem Jubiläumsstichtag über einen allfälligen Wunsch auf Umwandlung des Jubiläumsgeldes schriftlich zu informieren, um eine allfällige Vereinbarung über die Sonderfreizeit und ihre konkrete Lage abschließen zu können.
(5)
Die Sonderfreizeit ist innerhalb eines Jahres ab dem Jubiläumsstichtag zu konsumieren. Die Sonderfreizeit kann in beiderseitigem Einvernehmen in einem Stück oder auch in Teilen konsumiert werden. Sollte der Verbrauch nicht oder nur teilweise erfolgen, gelangt das Jubiläumsgeld bzw. der offene Restbetrag in der ursprünglichen Höhe (Höhe des monatlichen Jubiläumsgeldes dividiert durch den Anspruch mal die offenen Tage) zur Auszahlung.
(6)
Der Zeitraum des Verbrauchs der Sonderfreizeit ist in der Vereinbarung anzuführen und die konkrete Lage mit der Arbeitgeberin bzw. dem Arbeitgeber zu vereinbaren.
(7)
Bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses ist die noch nicht verbrauchte Sonderfreizeit als Jubiläumsgeld auszuzahlen. Endet das Arbeitsverhältnis durch den Tod der Arbeitnehmerin bzw. des Arbeitnehmers, so gebührt das Jubiläumsgeld entsprechend § 31 Abs 2. Sind solche anspruchsberechtigten Personen nicht vorhanden, so fällt der Auszahlungsbetrag in die Verlassenschaft.
(8)
Ansprüche aus dieser Bestimmung auf bezahlte Sonderfreizeittage bzw. Dienstjubiläen können frühestens ab 1.1.2022 geltend gemacht werden.
## Thema: Pflegezuschuss für Gesundheits- und Pflegepersonal
§ 2
##
Pflegezuschuss 2026
Abs 1)
Im Jahr 2026 gebührt als Pflegezuschuss ein monatlicher Betrag in der Höhe von EUR 135,50 für Vollzeitbeschäftigte, der mit dem Monatsentgelt auszuzahlen ist. Teilzeitbeschäftigte erhalten den Pflegezuschuss aliquot entsprechend ihrem Beschäftigungsausmaß.
Abs 2)
Leistet der Arbeitgeber bzw. die Arbeitgeberin auf Basis der Richtlinien des Landes eine Zahlung in einem den in Abs 1) genannten Betrag übersteigendem Ausmaß, so gilt der Gesamtbetrag des Pflegezuschusses als auf Grundlage dieses Kollektivvertrages als lohngestaltende Vorschrift im iSd bisher geltenden EEZG als gewährt.
Abs 3)
Der Pflegezuschuss gebührt zusätzlich zu allen bestehenden Entgeltbestandteilen, wie Überzahlungen, Zulagen, Zuschlägen und Aufzahlungen und ist somit auf diese nicht anzurechnen.
Abs 4)
Der Pflegezuschuss ist grundsätzlich mit dem Monatsgehalt/-lohn zur Auszahlung zu bringen, spätestens jedoch im der Akontierung der Mittel durch die zuständige Gebietskörperschaft folgenden Kalendermonat.
Abs 5)
Der Pflegezuschuss wird bei der Berechnungsgrundlage der Sonderzahlungen (Urlaubszuschuss und Weihnachtsremuneration bzw. 13. und 14. Monatsgehalt) berücksichtigt.
Abs 6)
Der arbeitsrechtliche Anspruch auf den Pflegezuschuss besteht nur so weit, als die Mittel hierfür durch die zuständige Gebietskörperschaft dem Arbeitgeber zur Verfügung gestellt werden. Die jeweiligen Bestimmungen des betreffenden Landes sind in jeder Hinsicht zu beachten.
§ 1
##
Geltungsbereich
Abs 1)
Räumlich
Für das Gebiet der Republik Österreich.
Abs 2)
Fachlich
Für alle Mitglieder des Arbeitgeberverbandes des Österreichischen Roten Kreuzes
soweit diese
lit a)
Krankenanstalten gemäß § 2 Abs 1 des Bundesgesetzes über Krankenanstalten und Kuranstalten, BGBI Nr 1/1957,
lit b)
teilstationäre und stationäre Einrichtungen der Langzeitpflege nach landesgesetzlichen Regelungen,
lit c)
mobile Betreuungs- und Pflegedienste nach landesgesetzlichen Regelungen,
lit d)
mobile, teilstationäre und stationäre Einrichtungen der Behindertenarbeit nach landesgesetzlichen Regelungen, oder
lit e)
Kureinrichtungen nach landesgesetzlichen Regelungen, sind.
Abs 3)
Persönlich
Für Arbeitnehmerinnen bzw. Arbeitnehmer, die in den persönlichen Geltungsbereich des Kollektivvertrages des Österreichischen Roten Kreuzes fallen und folgenden Berufsgruppen (auch leitend oder anleitend) angehören:
lit a)
Angehörige des gehobenen Dienstes für Gesundheits- und Krankenpflege gemäß GuKG (DGKP),
lit b)
Angehörige der Pflegefachassistenz gemäß GuKG (PFA),
lit c)
Angehörige der Pflegeassistenz gemäß GuKG (PA) sowie
lit d)
Angehörige der Sozialbetreuungsberufe nach der Vereinbarung gemäß (https://digital.oegbverlag.at/recht/g/10000138,NOR40045742/Bundes-Verfassungsgesetz/Art-15a)Art 15a B-VG. Das sind Diplom-Sozialbetreuer:innen mit dem Schwerpunkt Altenarbeit (Diplom-Sozialbetreuer:innen A), mit dem Schwerpunkt Familienarbeit (Diplom-Sozialbetreuer:innen F), mit dem Schwerpunkt Behindertenarbeit (Diplom-Sozialbetreuer:innen BA) oder mit dem Schwerpunkt Behindertenbegleitung (Diplom-Sozialbetreuer:innen BB), Fach-Sozialbetreuer:innen mit dem Schwerpunkt Altenarbeit (Fach-Sozial­be­treu­er:in­nen A), mit dem Schwerpunkt Behindertenarbeit (Fach-Sozialbetreuer:innen BA), mit dem Schwerpunkt Behindertenbegleitung (Fach-Sozialbetreuer:innen BB) sowie Heimhelfer:innen (auch mit Verwendung als Alltagsbegleiter:innen).
lit e)
Angehörige der Sozialbetreuungsberufe, die vor In-Kraft-Treten der Vereinbarung gemäß (https://digital.oegbverlag.at/recht/g/10000138,NOR40045742/Bundes-Verfassungsgesetz/Art-15a)Art 15a B-VG zwischen dem Bund und den Ländern über Sozialbetreuungsberufe gleichwertige Qualifikationen im Sinne landesgesetzlicher Bestimmungen zu Sozialbetreuungsberufen erworben haben.
§ 3
##
Geltungsdauer
Dieser Kollektivvertrag tritt mit 1. Jänner 2026 in Kraft und endet am 31. Dezember 2026, ohne dass es einer Kündigung bedarf. Die Verfallsfrist richtet sich nach den Bestimmungen des Kollektivvertrages des Österreichischen Roten Kreuzes.
| ÖSTERREICHISCHES ROTES KREUZ | |
|---|---|
| Univ.-Pro. DDr. Gerald SchöpferPräsident | Dr. Anja OberkoflerVorsitzendeKollektivvertragsausschuss |
| Thomas WallischSt. VorsitzenderKollektivvertragsausschuss | |
| ÖSTERREICHISCHER GEWERKSCHAFTSBUNDGEWERKSCHAFT GPA | |
| Barbara Teiber, MAVorsitzende | Mario FerrariBundesgeschäftsführer |
| GEWERKSCHAFT GPAWirtschaftsbereich „Gesundheit, Soziale Dienstleistungen, Kinder- und Jugendhilfe' | |
| Beatrix EiletzBundesausschussvorsitzende | Stefan HurtWirtschaftsbereichssekretär |
| GEWERKSCHAFT VIDA | |
| Roman HebenstreitVorsitzender | Mag.a Anna Daimler, BAGeneralsekretärin |
| GEWERKSCHAFT VIDAFachbereich Soziale Dienste | |
| Sylvia GassnerFachbereichsvorsitzende | Michaela GuglbergerFachbereichssekretärin |
Wien, 18. Februar 2026