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# DHL Air Austria
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- **Variante:** `SI-2961_de` (Gruppe `dhl-air-austria`)
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- **Anstellungsart:** Angestellte
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- **Bundesländer:** Österreichweit
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- **Gewerkschaft:** GPA-djp
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- **Gültig ab / Stand:** 2026-09-03 / 2026-09-03
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- **Quelle:** https://www.kollektivvertrag.at/kv?variant-group-id=dhl-air-austria&variant-id=SI-2961_de&topic-id=1
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- **Abgerufen:** 2026-09-09
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## Teil: Rahmen (Version 20260401, gültig ab 2026-03-31)
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## Kollektivvertrag für die kaufmännischen und technischen Angestellten der DHL Air (Austria) GmbH In der Fassung vom 1. April 2026
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Redaktionelle Anmerkungen
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Gewerkschaft GPA
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Bei allen personenbezogenen Bezeichnungen in diesem Kollektivvertag gilt die gewählte Formulierung im Sinne des (https://digital.oegbverlag.at/recht/g/20003395)Gleichbehandlungsgesetzes für alle Geschlechter.
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Erhöhung der kollektivvertraglichen Mindestgehälter ab 1. April 2026 (sozial gestaffelt)
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Verwendungsgruppe A: +3,30 %
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Verwendungsgruppen B bis E: +2,25 %
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Verwendungsgruppen F bis H: +2,00 %
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Erstmalig allgemeine IST-Gehaltserhöhung ab 1. April 2026
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Alle IST-Gehälter steigen um +2,00 %
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Aufwertung der Maintenance Operations Control (MOC-Planer)
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Ab 1. April 2026 Umreihung von Verwendungsgruppe D nach E (linear)
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Betrifft rund 10 % der Beschäftigten
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Volle Wahrung sämtlicher bestehender Ansprüche und bereits erworbener Verwendungsgruppenjahre
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Bonusanhebung gemäß Kollektivvertrag (§11) für Verwendungsgruppe D
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Ab 1. April 2026: von 5,00 % auf 7,50 %
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Betrifft rund 35 % der Beschäftigten
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Daraus ergibt sich eine reale Gehaltserhöhung von bis zu +4,75 % (KV-Mindestgehälter +2,25 % und Bonuszahlungen von +2,50 %)
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Gehaltsentwicklung in Verwendungsgruppe D
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Biennalsprünge erhöhen sich ab 1. April 2026 (analog zu C und E) von 2,00 % auf 3,00 %
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Erhöhung aller Zulagen
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Ab 1. Juni 2026: +2,50 %
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Neue Betriebsvereinbarung Teilzeit (Bodenpersonal)
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Die Sozialpartner sind darüber übereingekommen, dass ein Abschluss bis spätestens 31. Oktober 2026 zu erfolgen hat
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### § 1 Kollektivvertragspartner und Geltungsbereich
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1.
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Dieser Kollektivvertrag wird abgeschlossen zwischen
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der Wirtschaftskammer Österreich, Fachverband für Autobus-, Luftfahrt-, und Schifffahrtunternehmungen
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und
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dem Österreichischen Gewerkschaftsbund, Gewerkschaft GPA, Wirtschaftsbereich Verkehr abgeschlossen.
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2.
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Dieser Kollektivvertrag gilt für
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sämtliche Angestellte der DHL Air (Austria) GmbH auf die das (https://digital.oegbverlag.at/recht/g/10008069)Angestelltengesetz (AngG) in der jeweils geltenden Fassung zur Anwendung kommt. Als Rechtsgrundlagen kommen sowohl Gesetz als auch Vertrag in Frage.
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(§ 1 Abs 2 idF ab 1. April 2026)
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3.
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Dieser Kollektivvertrag findet keine Anwendung auf
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das Bordpersonal.
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### § 2 Geltungsbeginn und Geltungsdauer
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1.
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Dieser Kollektivvertrag tritt mit 1. April 2026 in Kraft.
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2.
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Dieser Kollektivvertrag, kann unter Einhaltung einer dreimonatigen Kündigungsfrist mittels eingeschriebenen Briefes zum Ende eines Kalenderjahres von beiden Kollektivvertragspartnern schriftlich gekündigt werden.
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(§ 2 idF ab 1. April 2026)
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### § 3 Arbeitszeit
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1.
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Normalarbeitszeit
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a.
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Die wöchentliche Normalarbeitszeit beträgt bis 30. September 2025 40 Stunden.
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b.
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Die wöchentliche Normalarbeitszeit beträgt ab 1. Oktober 2025 38,5 Stunden. Der Normalstundenteiler beträgt daher 1/167.
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c.
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Die tägliche Normalarbeitszeit beträgt 8 Stunden.
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d.
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Die normale Arbeitszeit fällt in den Zeitraum von 6:00 – 20:00 Uhr.
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e.
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Soweit nicht eine Arbeitszeiteinteilung im Schichtbetrieb vorliegt, ist die Normalarbeitszeit nach Möglichkeit auf 5 Tage von Montag bis Freitag zu verteilen.
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2.
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Übergangsrecht teilzeitbeschäftigte Angestellte
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a.
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Angestellte, deren vertraglich vereinbarte Normalarbeitszeit bereits vor dem 1. Oktober 2025 weniger als 40 Wochenstunden betrug, erhalten bei unverändertem Arbeitszeitausmaß ab dem 1. Oktober 2025 eine dem Verhältnis der Arbeitszeitreduktion entsprechende Gehaltserhöhung.
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b.
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Wenn die Normalarbeitszeit vor dem 1. Oktober 2025 bereits weniger als 40 Wochenstunden betrug, haben diese Angestellten einmalig die Möglichkeit, bei der Einführung der 38,5-Stunden-Woche eine anteilige Reduktion ihrer Arbeitszeit zu beantragen, sodass das Gehalt unverändert bleibt.
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c.
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Der Antrag auf anteilige Reduktion der Arbeitszeit kann bis spätestens 31. Oktober 2025 schriftlich gestellt werden und ist jedenfalls vom Dienstgeber stattzugeben.
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d.
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Die betroffenen Angestellten sind bis spätestens 15. Oktober 2025 vom Dienstgeber über diese Wahlmöglichkeit zu informieren.
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3.
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Kollektivvertragliche Mehrarbeit
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Mehrarbeit (von 38,5 bis einschließlich 40 Stunden) ist zuschlagsfrei zu behandeln und wird auf das erlaubte Überstundenausmaß nicht angerechnet. Dieser Grundsatz gilt auch bei anderer Verteilung der Normalarbeitszeit mit der Maßgabe, dass jeweils 1,5 Stunden pro Woche über die sich aus der anderen Verteilung der Normalarbeitszeit ergebenden jeweiligen wöchentlichen Arbeitszeit als Mehrarbeit gelten.
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4.
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Arbeitszeiteinteilung
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Für Angestellte im Schichtbetrieb ist die Arbeitszeiteinteilung derart vorzunehmen, dass die Arbeitszeit abweichend von Z 1 zulässigen Arbeitszeit innerhalb eines höchstens siebzehnwöchigen Durchrechnungszeitraumes so verteilt wird, dass sie im wöchentlichen Durchschnitt die nach Z 1 zulässige Dauer nicht überschreitet ( (https://digital.oegbverlag.at/recht/g/10008238,NOR40090333/Arbeitszeitgesetz/§-4a-Normalarbeitszeit-bei-Schichtarbeit)§ 4a Abs 1 Z 2 AZG). In den Fällen der (https://digital.oegbverlag.at/recht/g/10008238,NOR40090333/Arbeitszeitgesetz/§-4a-Normalarbeitszeit-bei-Schichtarbeit)§§ 4a Abs 4 und (https://digital.oegbverlag.at/recht/g/10008238,NOR40206204/Arbeitszeitgesetz/§-18-Allgemeine-Sonderbestimmungen)18 Abs 2 AZG darf die Tagesarbeitszeit – vorbehaltlich der Zustimmung des Betriebsrates mittels Betriebsvereinbarung zur Ausgestaltung der Rahmenbedingungen – einschließlich allfälliger Überstunden höchstens 12 Stunden betragen.
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### § 4 Urlaub, Ruhezeit und Feiertage
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1.
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Für den Urlaubsanspruch der Angestellten gelten die Bestimmungen des (https://digital.oegbverlag.at/recht/g/10008069)AngG und (https://digital.oegbverlag.at/recht/g/10008376)UrlG.
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2.
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Soweit nicht eine Arbeitszeiteinteilung im Schichtbetrieb vorliegt, erhalten Angestellte 35 Kalendertage Urlaub pro Kalenderjahr (25 Arbeitstage Urlaub bei 5-Tagewoche).
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3.
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||
Angestellte, die gemäß gesetzlichen oder betrieblichen Bestimmungen Anspruch auf eine 6. Urlaubswoche haben oder diesen Anspruch bereits erreicht haben, erhalten 42 Kalendertage Urlaub pro Kalenderjahr (30 Arbeitstage Urlaub bei 5-Tagewoche).
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4.
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Urlaubsanspruch für Angestellte im Schichtbetrieb
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a.
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Urlaubsanspruch
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Angestellte im Schichtbetrieb erhalten 35 Kalendertage Urlaub pro Kalenderjahr (25 Arbeitstage Urlaub bei 5-Tagewoche).
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b.
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Urlaubsanspruch bei Erreichen der 6. Urlaubswoche
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||
Angestellte, die gemäß gesetzlichen oder betrieblichen Bestimmungen Anspruch auf eine 6. Urlaubswoche haben oder diesen Anspruch bereits erreicht haben erhalten 42 Kalendertage Urlaub pro Kalenderjahr (30 Arbeitstage Urlaub bei 5-Tagewoche).
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c.
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||
Zusatzurlaub ab dem zweiten Dienstjahr
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||
Ab dem Beginn des zweiten Dienstjahres im Unternehmen erhöht sich der jährliche Urlaubsanspruch um einen zusätzlichen Arbeitstag Urlaub (1 Arbeitstag Urlaub pro Kalenderjahr).
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d.
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||
Zusatzurlaub ab dem dritten Dienstjahr
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||
Ab dem Beginn des dritten Dienstjahres im Unternehmen erhöht sich der jährliche Urlaubsanspruch um einen weiteren zusätzlichen Arbeitstag Urlaub (2 Arbeitstage Urlaub pro Kalenderjahr).
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e.
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||
Maximaler Anspruch an Zusatzurlaub
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Der jährliche zusätzliche Urlaubsanspruch erhöht sich ab dem dritten Dienstjahr auf das Maximum und bleibt in allen folgenden Dienstjahren unverändert (2 Arbeitstage Urlaub pro Kalenderjahr).
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f.
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Zusatzurlaub bei Erreichen der 6. Urlaubswoche
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Angestellte, die gemäß gesetzlichen oder betrieblichen Bestimmungen Anspruch auf eine 6. Urlaubswoche haben oder diesen Anspruch bereits erreicht haben, behalten die in dieser Regelung vorgesehenen zusätzlichen Urlaubstage. Diese zusätzlichen Arbeitstage Urlaub werden über die gesetzliche 6. Urlaubswoche hinaus gewährt.
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5.
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Für die Berechnung der Dienstjahre wird das Datum des Eintritts in das Unternehmen herangezogen. Ein Dienstjahr gilt als vollendet, wenn der Angestellte ununterbrochen für die Dauer eines Jahres im Unternehmen, bzw der DHL-Group beschäftigt war. Unterbrechungen von bis zu inklusive einem Monat gelten als ununterbrochen.
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6.
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Bestehende, für Angestellte günstigere Regelungen bleiben unberührt und gelten weiterhin, sofern sie für die betroffenen Angestellten vorteilhafter sind.
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7.
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Angestellte gemäß (https://digital.oegbverlag.at/recht/g/10008253,NOR40149374/Behinderteneinstellungsgesetz/Art-2-§-2-Beguenstigte-Behinderte)§ 2 BEinstG erhalten einen Zusatzurlaub von 3 Tagen pro Urlaubsjahr. Bei Teilzeitbeschäftigung erfolgt eine entsprechende Aliquotierung.
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8.
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Das Urlaubsjahr ist das Kalenderjahr.
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9.
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Bei unterjährigem Ein- bzw Austritt wird der Anspruch unter Beachtung des (https://digital.oegbverlag.at/recht/g/10008376)UrlG entsprechend aliquotiert.
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10.
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Im Schichtdienst kann der Sonntag laut (https://digital.oegbverlag.at/recht/g/10008541)ARG, im Hinblick auf die besonderen Betriebsverhältnisse, als Arbeitstag zugelassen sein und kann in diesem Fall als Arbeitstag gelten. Enthält der Dienstplan einer Schichtgruppe keinen arbeitsfreien Sonntag, so gebührt jedem betroffenen Angestellten in jeder Kalenderwoche eine ununterbrochene Ruhezeit von 36 Stunden als Ersatz für die Wochenendruhe; diese Ruhezeit ist der erste in dieser Kalenderwoche anfallende arbeitsfreie Tag, der mindestens eine 36-stündige ununterbrochene Freizeit umfasst. Der wöchentliche Ruhetag ist im Schichtplan zu kennzeichnen.
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11.
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Gemäß dem (https://digital.oegbverlag.at/recht/g/10008541,NOR40213419/Arbeitsruhegesetz/§-7-Feiertagsruhe)§ 7 ARG in der jeweils geltenden Fassung sind die gesetzlichen Feiertage:
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1. Jänner (Neujahr)
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6. Jänner (Heilige Drei Könige)
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Ostermontag
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1. Mai (Staatsfeiertag)
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Christi Himmelfahrt
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Pfingstmontag
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Fronleichnam
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15. August (Mariä Himmelfahrt)
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26. Oktober (Nationalfeiertag)
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1. November (Allerheiligen)
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8. Dezember (Mariä Empfängnis)
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25. Dezember (Weihnachten)
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26. Dezember (Stephanstag)
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12.
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Soweit nicht eine Arbeitszeiteinteilung im Schichtbetrieb vorliegt, gelten der 24. und 31. Dezember als halbe freie Arbeitstage. An diesen Tagen wird die Arbeitszeit von 6:00 bis 12:00 Uhr als Normalarbeitszeit gewertet, wobei die Normalarbeitszeit immer um 12:00 Uhr endet. Die Wochenarbeitszeit in den Wochen, in denen der 24. bzw 31. Dezember liegt, reduziert sich automatisch entsprechend.
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### § 5 Überstunden, Sonn-, Feiertags- und Nachtarbeit
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1.
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Für Überstunden gebührt ein Zuschlag von 50 %. Die Überstundenentlohnung besteht aus einem Grundstundengehalt und einem Zuschlag. Grundlage für die Berechnung des Grundstundengehaltes ist für alle Angestellten 1/155 des Monatsgehaltes für eine Arbeitsstunde.
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2.
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Soweit keine Arbeitszeiteinteilung im Schichtbetrieb vorliegt, wird die an Wochenenden sowie an gesetzlichen Feiertagen geleistete Arbeitszeit zusätzlich zum Grundgehalt mit einem Freizeitausgleich im Ausmaß von 100 % abgegolten. Darüber hinaus gebührt ein Zuschlag in Höhe von 50 % pro geleistete Stunde, für Arbeitsleistungen, die an Wochenenden erbracht werden, sowie ein Zuschlag in Höhe von 75 % pro geleistete Stunde, für Arbeitsleistungen, die an gesetzlichen Feiertagen erbracht werden.
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||
Die Beschäftigung an Sonn- und Feiertagen ist ausschließlich dann gestattet, wenn sie gemäß den Bestimmungen des (https://digital.oegbverlag.at/recht/g/10008541)Arbeitsruhegesetzes (ARG) ausdrücklich erlaubt ist. In allen anderen Fällen ist die Beschäftigung an Sonn- und Feiertagen unzulässig.
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3.
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Übernimmt ein im Schichtbetrieb tätiger Angestellter an einem für ihn planmäßig arbeitsfreien Tag einen Schichtdienst, erhält dieser hierfür eine Zulage in Höhe von 205,00 € brutto pro Schicht. Fällt der übernommene Schichtdienst in die Wochenruhe des Angestellten, ist zusätzlich die entsprechende Ersatzruhe zu gewähren.
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(§ 5 Abs 3 idF ab 1. April 2026, Wert gültig ab 1. Juni 2026)
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4.
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Angestellten, welche im Schichtbetrieb beschäftigt sind, gebührt in der Zeit von 20:00 – 22:00 Uhr ein Nachtzuschlag von 25 % und in der Zeit von 22:00 – 06:00 Uhr ein Nachtzuschlag von 30 % in der Höhe von sich aus dem Bruttomonatsgehalt ohne Sonderzahlung ergebenden Stundenlohn für Angestellte im Schichtbetrieb (= 1/167 des Bruttomonatsgehaltes).
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5.
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Sollten mehrere Zuschläge gemäß Ziffer eins, zwei oder vier für dieselbe Arbeitsstunde anfallen, kommt der jeweils höchste zur Anwendung.
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### § 6 Fortzahlung des Entgeltes bei Dienstverhinderung
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In nachstehend angeführten Fällen wird bei Dienstverhinderung jedem Angestellten Freizeit ohne Schmälerung des Entgeltes im folgenden Ausmaß gewährt:
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| Eigene Eheschließung bzw Verpartnerung gemäß Partnerschaft-Gesetz (EPG) | 3 Arbeitstage |
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|---|---|
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| Bei Eheschließung bzw Verpartnerung gemäß Partnerschaft-Gesetz (EPG) des leiblichen, adoptierten oder Pflege-Kindes, Geschwistern oder Elternteilen | 1 Arbeitstag |
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||
| Bei Tod des Ehegatten bzw der Ehegattin, eingetragenen Partners gemäß EPG oder Lebensgefährten, eines Kindes im gemeinsamen Haushalt bzw des eigenen, adoptierten oder Pflege-Kindes | 3 Arbeitstage |
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||
| Bei Tod des Vaters oder der Mutter bzw Geschwistern | 2 Arbeitstage |
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||
| Bei Tod der Schwiegereltern oder Großeltern | 1 Arbeitstag |
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| Bei Wohnungswechsel des Hauptwohnsitzes, nachgewiesen durch die Erbringung eines Meldezettels | 2 Arbeitstagepro Halbjahr |
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| Bei Niederkunft der Ehegattin oder Lebensgefährtin sowie Adoption von Kindern unter 15 Jahren | 3 Arbeitstage |
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||
| Beim erstmaligen Schulantritt sowie bei Schulübertritt von der 4. in die 5. Schulstufe einer Pflichtschule eines Kindes im gemeinsamen Haushalt bzw des leiblichen, adoptierten oder Pflege-Kindes | der jeweiligeArbeitstag |
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||
Mittels Betriebsvereinbarung können darüberhinausgehende Regelungen getroffen werden, die eine besserstellende Erweiterung dieser Regelung beinhalten.
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### § 7 Kündigungen
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||
Für Kündigungen gilt (https://digital.oegbverlag.at/recht/g/10008069,NOR40198599/Angestelltengesetz/Art-1-§-20-Kuendigung)§20 AngG. Als Kündigungstermin kann der Monatsletzte im Arbeitsvertrag vereinbart werden. Nach einem Monat Probezeit kann das Dienstverhältnis durch den Arbeitgeber unter Einhaltung der gesetzlichen Kündigungsfristen, bis zum Ende des zweiten Dienstjahres mindestens jedoch mit einer Kündigungsfrist von 2 Monaten, gelöst werden.
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### § 8 Vordienstzeitenanrechnung und Einstufung
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1.
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Vordienstzeitenanrechnung anderer Arbeitgeber
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a.
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Bis zu 4 Jahre Vordienstzeiten bei anderen Arbeitgebern werden für die Einstufung angerechnet, sofern diese im Hinblick auf die ausgeübte Funktion und Tätigkeit als einschlägig und relevant zu bewerten sind.
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b.
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||
Der Angestellte hat innerhalb von 3 Monaten nach Beginn des Arbeitsverhältnisses einen schriftlichen Nachweis über die anzurechnenden Vordienstzeiten vorzulegen.
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|
||
c.
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||
Vordienstzeiten werden wie folgt angerechnet.
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||
Für Eintritte ab
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| 01. 04. 2026 | bis zu 1 Jahr |
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|---|---|
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||
| 01. 04. 2027 | bis zu 2 Jahre |
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|
||
| 01. 04. 2028 | bis zu 3 Jahre |
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||
| 01. 04. 2029 | bis zu 4 Jahre |
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2.
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||
Vordienstzeitenanrechnung innerhalb der DHL-Gruppe
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a.
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||
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||
Bei einem Wechsel innerhalb der DHL-Gruppe sind alle Zeiten als Vordienstzeiten auf alle dienstzeitzeitabhängigen Ansprüche zu 100 % anzurechnen sofern sie ununterbrochen in der DHL-Gruppe verbracht oder vertraglich angerechnet wurden.
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||
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||
b.
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||
|
||
Vordienstzeiten für die Einstufung werden zu 100 % angerechnet, nur wenn diese in Bezug auf Funktion und Tätigkeit als einschlägig zu werten sind und sie ununterbrochen in der DHL-Gruppe verbracht oder vertraglich angerechnet wurden.
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||
|
||
c.
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||
|
||
Unterbrechungen von bis zu inklusive einem Monat gelten als ununterbrochen.
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||
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||
3.
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|
||
Einstufung
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||
|
||
Die Einstufung in das jeweilige Verwendungsgruppenjahr der Verwendungsgruppe erfolgt nach Firmenzugehörigkeit und Vordienstzeiten gem Abs 1. und 2. Bei einem unter-monatlichen Eintritt in das Unternehmen erfolgen die zukünftigen Biennalsprünge bereits mit dem 1. des Monats des Beginns des Dienstverhältnisses.
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||
Der Betriebsrat ist über die Einstufung in die Verwendungsgruppe sowie die Anrechnung von Vordienstzeiten vorab zu informieren und einzubinden.
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||
### § 9 Bildung
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||
1.
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||
Berufliche Weiterbildung:
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Bei der Einteilung der Arbeitszeit, insbesondre der Nachtarbeit sind die Bedürfnisse des Angestellten, der eine berufsbildende Weiterbildungseinrichtung oder Schule besucht oder dies beabsichtigt, nach den betrieblichen Möglichkeiten zu berücksichtigen.
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||
|
||
2.
|
||
|
||
Aus- und Weiterbildung:
|
||
|
||
a.
|
||
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Angestellte haben ab dem vollendeten 3. Jahr der Beschäftigung im Unternehmen jedes 2. Kalenderjahr Anspruch auf Dienstfreistellung, unter Fortzahlung des Entgeltes, für Bildungsmaßnahmen im Ausmaß ihrer wöchentlichen Normalarbeitszeit.
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b.
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Unter Bildungsmaßnahmen sind Aus- und Weiterbildungsveranstaltungen zu verstehen, die Kenntnisse, Fertigkeiten und Fähigkeiten vermitteln, die für die betriebliche Tätigkeit des Angestellten und/oder für angestrebte zukünftige Tätigkeiten im Unternehmen Verwendung finden können.
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c.
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Inhalt der Bildungsmaßnahmen kann auch die Vermittlung sozialer Fähigkeiten oder von Maßnahmen zur Förderung von Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit sein.
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d.
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Wenn es zu keiner Einigung über die Bildungsmaßnahme kommt, ist der Betriebsrat beizuziehen.
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e.
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Die Genehmigung einer beantragten Dienstfreistellung für eine Bildungsmaßnahme bedeutet nicht, dass Kosten der Veranstaltung oder einer damit verbundenen Reise vom Unternehmen getragen werden.
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f.
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Der Betriebsrat ist über Vereinbarungen über die Rückerstattung von Ausbildungskosten zu informieren, wenn er dies verlangt.
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### § 10 Sonderzahlungen
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1.
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Höhe der Sonderzahlungen
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Als Urlaubsgeld sowie Weihnachtsremuneration gebühren jeweils:
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a.
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Das monatliche IST-Gehalt
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b.
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Der Monatswert aller gewährten Zulagen auf der Grundlage des Durchschnittes der letzten 12 Monate.
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2.
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Allen Angestellten ist spätestens mit dem Gehalt für den Monat November eine Weihnachtsremuneration in der Höhe des Novemberentgeltes auszubezahlen.
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3.
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Allen Angestellten ist spätestens mit dem Gehalt für den Monat Mai ein Urlaubsgeld in der Höhe des Maientgeltes auszubezahlen.
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4.
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Beginnt das Arbeitsverhältnis während des laufenden Kalenderjahres, gebühren das Urlaubsgeld und die Weihnachtsremuneration aliquot (1/52 pro begonnene Kalenderwoche). Das aliquote Urlaubsgeld ist gemäß Punkt 3 fällig, spätestens jedoch mit dem Monatsgehalt für den Dezember.
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5.
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Endet das Arbeitsverhältnis während des Kalenderjahres, gebühren das Urlaubsgeld und die Weihnachtsremuneration aliquot (1/52 pro begonnene Kalenderwoche). Wurde das Urlaubsgeld bzw die Weihnachtsremuneration bereits bezahlt, ist der auf den restlichen Teil des Kalenderjahres entfallende Teil bei der Endabrechnung abzuziehen. Wurde das Urlaubsgeld bzw die Weihnachtsremuneration noch nicht oder nur zum Teil bezahlt, ist der fehlende Teil bei der Endabrechnung zu zahlen.
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6.
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Für Angestellte, die während des laufenden Kalenderjahres von einer Vollzeit- in eine Teilzeitbeschäftigung bzw umgekehrt wechseln oder deren Teilzeitbeschäftigungsausmaß sich ändert, sind das Urlaubs- und Weihnachtsgeld auf der Grundlage des durchschnittlichen Beschäftigungsausmaßes während des Kalenderjahres zu berechnen. Wurde das Urlaubsgeld vor der Änderung der Normalarbeitszeit gezahlt, ist die Korrektur mit dem Weihnachtsgeld vorzunehmen (Nachzahlung bzw Gegenverrechnung).
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### § 11 Bonuszahlungen
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Über die jährliche Bonuszahlung ist eine Betriebsvereinbarung abzuschließen, die unter Anderem folgende Punkte beinhaltet:
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a.
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Die Verteilung der jährlichen Bonuszahlung in der Höhe von 5 % bis 20 % des Jahresbruttogehalts.
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b.
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Die Höhe der jährlichen Bonuszahlung für die Angestellten einzelner Verwendungsgruppen bzw spezifischer Tätigkeiten.
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c.
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Die Feststellung der individuellen Zielerreichung, die jährlich in einem Mitarbeitergespräch festgehalten werden soll.
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d.
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Angestellte der Verwendungsgruppe A können aufgrund des Tätigkeitsprofils von der Bonuszahlung ausgenommen werden.
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### § 12 Umstufung
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1.
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Bei einer Umstufung in eine höhere Verwendungsgruppe wird der Angestellte dem seinem aktuellen Kollektivvertragsentgelt nächst höherem Verwendungsgruppenjahr (VWGJ) der neuen Verwendungsgruppe (VG) eingestuft.
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2.
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Eine tätigkeitsbezogene Umstufung in eine höhere Verwendungsgruppe kann ausschließlich über Beförderung und/oder Annahme einer anderen Tätigkeit erfolgen.
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### § 13 Gehaltsregelung
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1.
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Gehaltsauszahlung
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Die Gehaltsauszahlung der Grundbezüge aus dem aktuellen Monat erfolgt jeweils spätestens zum 25. des Monats. Die variablen Bestandteile des Entgelts werden jeweils ein Monat im Nachhinein zur Auszahlung gebracht.
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2.
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Entwicklungseinstufung
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Angestellte der Gruppe D, die keine tätigkeitsbezogene Vorerfahrung haben, können für die Dauer von bis zu 12 Monaten in die Verwendungsgruppe C1 eingestuft werden. Spätestens nach Ablauf eines Arbeitsjahres hat die Umreihung in die gebührende Verwendungsgruppe D1 zu erfolgen.
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Diese Regelung ist ausschließlich bei Angestellten anzuwenden, die nach dem 01. Jänner 2023 in das Unternehmen eingetreten sind.
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3.
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Funktionszulagen
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a.
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Trainer-Zulage
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Für die Funktion des Trainers wird eine Zulage in Höhe von 358,75 € brutto pro Monat für die ausgeübte Funktion zur Auszahlung gebracht. Diese Zulage umfasst alle geleisteten Trainingseinheiten.
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b.
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Zulage für die behördliche Berechtigung zur Ausstellung eines Lufttüchtigkeitszeugnisses
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Angestellte der Verwendungsgruppe F, die zusätzlich zur Definition ihrer Verwendungsgruppe über eine behördliche Berechtigung zur Ausstellung eines Lufttüchtigkeitszeugnisses verfügen, erhalten eine monatliche Zulage in Höhe von 512,50 € brutto. Diese Zulage wird zusätzlich zum jeweiligen kollektivvertraglichen Mindestgehalt ihrer Einstufung gewährt.
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c.
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Deputy-Zulage
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Angestellte, die Vertretungsbefugnisse für Senior Manager übernehmen und nicht der Verwendungsgruppe G oder H angehören, erhalten für die Dauer dieser sogenannten Deputy-Funktion eine Zulage. Diese beträgt 10 % des kollektivvertraglichen Mindestgehalts des 1. Verwendungsjahres, das ihrer jeweiligen Verwendungsgruppeneinstufung entspricht.
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(§ 13 idF ab 1. April 2026, Werte gültig ab 1. Juni 2026)
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### § 14 Verwendungsgruppen
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Verwendungsgruppe A
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Ungelernte Angestellte, welche Arbeiten verrichten, die als einfache Hilfsdienste zu werten sind und schematische oder mechanische Arbeiten nach gegebenen Richtlinien und genauer Arbeitsanweisung verrichten, für die in der Regel eine kurze Einarbeitungszeit erforderlich ist.
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Beispiele: Portier, Hilfskräfte
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Verwendungsgruppe B
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Angestellte die Arbeiten im Rahmen des ihnen erteilten Auftrages nach gegebenen Richtlinien und Weisungen verrichten, für die Kenntnisse über das Aufgabengebiet und/oder Einarbeitungszeit erforderlich sind. Angestellte welche aufgrund ihrer Fähigkeiten, Tätigkeiten in selbständiger Arbeitsweise durchführen können.
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Beispiel: Airline Office Assistant
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Verwendungsgruppe C
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Angestellte mit Fachkenntnissen und/oder praktischer Erfahrung, die Aufgaben und Arbeiten im Rahmen des ihnen erteilten Auftrages selbstständig durchführen, deren Tätigkeit sich nach Vorgaben, Richtlinien richtet. Die Tätigkeit erfordert Einarbeitungszeit ggf Schulungen.
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Beispiele: IT-Expert, HR-Generalist
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Verwendungsgruppe D
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Angestellte mit speziellen Fachkenntnissen und/oder praktischer Erfahrung, deren Aufgaben und Arbeiten im Rahmen des ihnen erteilten Auftrages selbstständig durchführen mit direktem Einfluss auf die Operations. Die Tätigkeit erfordert erweiterte Kenntnisse und Einarbeitungszeit ggf Schulungen.
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Beispiele: Crew-Planner, Flight Operations Officer, MOC Coordinator, Junior CAMO Engineer
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Verwendungsgruppe E
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Qualifizierte Fachkräfte, welche selbstständig in ihrem Verantwortungsbereich Entscheidungen treffen, sowie Angestellte welche innerbetriebliche oder durch den Angestellten zuvor erworbene Ausbildungen und Prüfungen für den Fachbereich aufweisen.
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Beispiele: HR-Business Partner, Communications Specialist, CAMO Engineer
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Verwendungsgruppe F
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Qualifizierte Fachkräfte, welche über die Verwendungsgruppe E hinaus über eine entsprechend behördliche Fachausbildung mit Bescheinigung/Lizenz bzw ein tätigkeitsspezifisches Hochschulstudium verfügen oder Fachvorgesetzte, die mit der Führung von Arbeitnehmern der Verwendungsgruppen bis inklusive D betraut sind.
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Beispiele: FOPS & EFB Engineer, Compliance Auditor, Supervisor OCC, Finance Controller, Senior CAMO Engineer
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Verwendungsgruppe G
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Angestellte, welche über die Verwendungsgruppe F hinaus in einem umfangreichem Aufgabengebiet eingesetzt sind und/oder als Personal führende Angestellte im Auftrag des Abteilungs-Managers tätig sind. Ihre Zuständigkeit umfasst die selbstständige Anleitung, Unterweisung und Beaufsichtigung einer Personengruppe.
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Beispiel: Senior Supervisor OCC, Senior Supervisor Savety
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Verwendungsgruppe H
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Manager ganzer Abteilungszweige die über die Verwendungsgruppe G hinaus sehr hohen Entscheidungsspielraum haben sowie umfassende besonders verantwortliche Aufgabenstellungen. Die ferner mit sämtlichen administrativen Vorgängen und der Führung der ihnen zugeteilten Angestellten ihres Zuständigkeitsbereiches betraut sind.
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Beispiel: OCC Manger, Engineering Manager
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### § 15 Zulagen- und Gehaltserhöhungen
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a.
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Kollektivvertragliche Mindestgehälter (Gehaltstabelle):
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Das kollektivvertragliche Mindestgehalt ist mit Wirkung zum 1. 4. 2026 wie folgt zu erhöhen und kaufmännisch auf volle Eurobeträge zu runden:
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Verwendungsgruppe A: +3,3 %
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-
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Verwendungsgruppen B bis E: +2,25 %
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-
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Verwendungsgruppen F bis H: +2,0 %
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-
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b.
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IST-Gehälter:
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Für Angestellte, deren Vergütung bereits oberhalb des jeweils angepassten kollektivvertraglichen Mindestgehalts liegt, ist mit Wirkung zum 1. 4. 2026 eine einheitliche Erhöhung um 2,0 % zu gewähren (für Teilzeitbeschäftigte aliquot) und kaufmännisch auf volle Eurobeträge zu runden.
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c.
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Zulagen:
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Die Zulagen sind mit Wirkung zum 1.6.2026 um 2,5 % auf folgende Beträge zu erhöhen:
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Zulagen lt. §5 Abs.3 ab 1.6.2026: 205,00 €
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-
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||
Zulagen lt.§13 Abs.3 lit. a ab 1.6.2026: 358,75 €
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-
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||
Zulagen lt.§13 Abs.3 lit. b ab 1.6.2026: 512,50 €
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||
-
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||
Zulagen lt. § 17 Abs.1 ab 1.6.2026: 71,75 €
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-
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||
(§ 15 idF ab 1. April 2026)
|
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### § 16 Gehaltstabelle
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1.
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Gehaltstabelle ab 01. 04. 2026
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| VG/ VWGJ | 1. VWGJ | 2. VWGJ | 3. VWGJ | 4. VWGJ | 5./6. VWGJ | 7./8. VWGJ | 9./10. VWGJ | 11. bis 13. VWGJ | 14. bis 16. VWGJ | ab 17. VWGJ |
|
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|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
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||
| VG A | 2 288,00 | 2 334,00 | 2.380,00 | 2.428,00 | 2.476,00 | 2.526,00 | 2.576,00 | 2.628,00 | 2.681,00 | 2.734,00 |
|
||
|
||
| VG B | 2.838,00 | 2.895,00 | 2.953,00 | 3.012,00 | 3.073,00 | 3.134,00 | 3.196,00 | 3.261,00 | 3.325,00 | 3.392,00 |
|
||
|
||
| VG C | 3.265,00 | 3.363,00 | 3.463,00 | 3.568,00 | 3.639,00 | 3.712,00 | 3.786,00 | 3.862,00 | 3.939,00 | 4.017,00 |
|
||
|
||
| VG D | 3.581,00 | 3.688,00 | 3.799,00 | 3.913,00 | 3.991,00 | 4.071,00 | 4.153,00 | 4.235,00 | 4.320,00 | 4.407,00 |
|
||
|
||
| VG E | 4.002,00 | 4.122,00 | 4.245,00 | 4.373,00 | 4.460,00 | 4.550,00 | 4.641,00 | 4.733,00 | 4.828,00 | 4.925,00 |
|
||
|
||
| VG F | 4.623,00 | 4.761,00 | 4.904,00 | 5.051,00 | 5.152,00 | 5.255,00 | 5.360,00 | 5.467,00 | 5.577,00 | 5.689,00 |
|
||
|
||
| VG G | 5.148,00 | 5.148,00 | 5.302,00 | 5.302,00 | 5.461,00 | 5.625,00 | 5.794,00 | 5.968,00 | 6.147,00 | 6.331,00 |
|
||
|
||
| VG H | 6.829,00 | 6.829,00 | 7.034,00 | 7.034,00 | 7.245,00 | 7.462,00 | 7.686,00 | 7.916,00 | 8.154,00 | 8.399,00 |
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||
(§ 16 idF ab 1. April 2026)
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||
### § 17 Solidaritätszulage
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1.
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Alle Angestellten die zum Stichtag 31. 03. 2025 beschäftigt waren und sich per 1. 10. 2025 in einem aufrechten Dienstverhältnis befinden, erhalten ab 01. 06. 2026 eine monatliche Zulage von 71,75 € (14 x jährlich) auf das jeweilige, tatsächlich zur Auszahlung gebrachte Monatsentgelt sowie auf die Weihnachtsremuneration und das Urlaubsgeld.
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2.
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||
Diese Zulage soll mit dem jährlichen Kollektivvertragsabschluss valorisiert werden.
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3.
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||
Diese Zulage kann entsprechend dem vertraglichen Arbeitszeitausmaß aliquotiert werden.
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(§ 17 idF ab 1. April 2026, Wert gültig ab 1. Juni 2026)
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||
### § 18 Reisekosten
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1.
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||
Inlandsreisen
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Reisekostenabgeltung für Reisen innerhalb des Bundesgebietes der Republik Österreich.
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a.
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Wird einem Angestellten die Verrechnung einer Aufwandsentschädigung (Fahrtkostenentschädigung) für eine ihm freigestellte Verwendung seines privaten Kraftfahrzeugs für Dienstreisen genehmigt, richtet sich die Bezahlung dieser Aufwandsentschädigung nach den folgenden Bestimmungen.
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I.
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Als Aufwandsentschädigung wird ein Kilometergeld in der Höhe von 0,50 EUR pro gefahrenen Kilometer gewährt, das zur Abdeckung des durch die Haltung des Kraftfahrzeugs und die Benützung entstehenden Aufwandes dient.
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II.
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||
Ein derartiger Anspruch entsteht nur dann, wenn die Genehmigung zur Verrechnung dieser Aufwandsentschädigung vor Antritt der Dienstreise erteilt wird.
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|
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b.
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||
Für die Bestreitung des mit der Dienstreise verbundenen persönlichen Mehraufwandes für Verpflegung und Unterkunft erhält der Angestellte für jeden vollen Kalendertag eine Reiseaufwandsentschädigung.
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||
Die Reiseaufwandsentschädigung im Sinne des Einkommenssteuergesetzes in der geltenden Fassung beträgt:
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| Taggeld: | Nächtigungsgeld: | Tag- und Nächtigungsgeld: |
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|---|---|---|
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| € 30,00 | € 17,00 | € 47,00 |
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Eine von dem Arbeitgeber bezahlte Mahlzeit (außer dem Frühstück) führt zu einer Reduktion des Taggeldes um jeweils 1/3.
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||
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c.
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||
Dauert eine Dienstreise länger als 3 Stunden, so kann für jede angefangene Stunde 1/12 des vollen Taggeldes berechnet werden. Das Nächtigungsgeld dient zur Deckung der Ausgaben für Unterkunft einschließlich der Kosten des Frühstücks. Das Nächtigungsgeld entfällt, wenn mit der Dienstreise keine Nächtigung verbunden ist, Quartier beigestellt wird, die tatsächlichen Beherbergungskosten vergütet werden oder die Benützung des Schlafwagens bewilligt und die entsprechenden Kosten ersetzt werden.
|
||
|
||
Die tatsächlich entstandenen Beherbergungskosten werden jedenfalls gegen Vorlage des Beleges nach den Grundsätzen dieser Bestimmungen vergütet.
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Berechnungsbeispiel:
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| Dauer der Reise | | Anteiliges Taggeld |
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|---|---|---|
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| 0 bis 3 Stunden | – | 0,00 EUR |
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|
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| 3 bis 4 Stunden | 4/12 | 10,00 EUR |
|
||
|
||
| 4 bis 5 Stunden | 5/12 | 12,50 EUR |
|
||
|
||
| 5 bis 6 Stunden | 6/12 | 15,00 EUR |
|
||
|
||
| 6 bis 7 Stunden | 7/12 | 17,50 EUR |
|
||
|
||
| 7 bis 8 Stunden | 8/12 | 20,00 EUR |
|
||
|
||
| 8 bis 9 Stunden | 9/12 | 22,50 EUR |
|
||
|
||
| 9 bis 10 Stunden | 10/12 | 25,00 EUR |
|
||
|
||
| 10 bis 11 Stunden | 11/12 | 27,50 EUR |
|
||
|
||
| 11 bis 24 Stunden | 12/12 | 30,00 EUR |
|
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||
2.
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||
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||
Auslandsreisen
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a.
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Für Auslandsreisen gebührt eine Vergütung gem Anhang 1, welcher einen integrierten Bestandteil des Kollektivvertrages darstellt.
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b.
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||
Eine von dem Arbeitgeber bezahlte Mahlzeit (außer dem Frühstück) führt zu einer Reduktion des Taggeldes um jeweils 1/3.
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||
(§ 18 idF ab 1. April 2026)
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||
### § 19 Schlussbestimmungen
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1.
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||
Soweit nicht in den vorstehenden Abschnitten eine günstigere Regelung erfolgt, gelten für die Angestelltenverhältnisse nach diesem Kollektivvertrag insbesondere die Bestimmungen des (https://digital.oegbverlag.at/recht/g/10008069)Angestelltengesetzes (AngG), des (https://digital.oegbverlag.at/recht/g/10008238)Arbeitszeitgesetzes (AZG), des (https://digital.oegbverlag.at/recht/g/10008541)Arbeitsruhegesetzes (ARG) und des Urlaubgesetzes ( (https://digital.oegbverlag.at/recht/g/10008376)UrlG).
|
||
|
||
2.
|
||
|
||
Bestehende, für Angestellte günstigere betriebliche Übungen und Vereinbarungen werden durch die Normen dieses Kollektivvertrages nicht berührt.
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(§ 19 idF ab 1. April 2026)
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### Anhang 1
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||
Für Auslandsreisen gebührt eine Vergütung gem folgender Sätze:
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||
Europa
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| Land | Tag in € | Nacht in € | Differenz-Aufwendungen |
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|---|---|---|---|
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| Albanien | 27,9 | 20,9 | – |
|
||
|
||
| Belarus | 36,8 | 31 | – |
|
||
|
||
| Belgien | 35,3 | 22,7 | – |
|
||
|
||
| Belgien: Brüssel | 41,4 | 32 | 1,8 |
|
||
|
||
| Bosnien und Herzegowina | 31 | 23,3 | – |
|
||
|
||
| Bulgarien | 31 | 22,7 | – |
|
||
|
||
| Dänemark | 41,4 | 41,4 | 1,8 |
|
||
|
||
| Deutschland | 35,3 | 27,9 | – |
|
||
|
||
| Deutschland: Grenzort | 30,7 | 18,1 | – |
|
||
|
||
| Estland | 36,8 | 31 | – |
|
||
|
||
| Finnland | 41,4 | 41,4 | 1,8 |
|
||
|
||
| Frankreich | 32,7 | 24 | – |
|
||
|
||
| Frankreich: Paris/Straßburg | 35,8 | 32,7 | – |
|
||
|
||
| Griechenland | 28,6 | 23,3 | – |
|
||
|
||
| Großbritannien und Nordirland | 36,8 | 36,4 | |
|
||
|
||
| Großbritannien: London | 41,4 | 41,4 | 1,8 |
|
||
|
||
| Irland | 36,8 | 33,1 | |
|
||
|
||
| Island | 37,9 | 31,4 | |
|
||
|
||
| Italien | 35,8 | 27,9 | |
|
||
|
||
| Italien: Rom/Mailand | 40,6 | 36,4 | 1 |
|
||
|
||
| Italien: Grenzorte | 30,7 | 18,1 | |
|
||
|
||
| Jugoslawien*Begriff befindet sich noch immer in der VO | 31 | 23,3 | |
|
||
|
||
| Kroatien | 31 | 23,3 | |
|
||
|
||
| Lettland | 36,8 | 31 | |
|
||
|
||
| Liechtenstein | 30,7 | 18,1 | |
|
||
|
||
| Litauen | 36,8 | 31 | |
|
||
|
||
| Luxemburg | 35,3 | 22,7 | |
|
||
|
||
| Malta | 30,1 | 30,1 | |
|
||
|
||
| Moldau | 36,8 | 31 | |
|
||
|
||
| Niederlande | 35,3 | 27,9 | |
|
||
|
||
| Norwegen | 42,9 | 41,4 | 3,3 |
|
||
|
||
| Polen | 32,7 | 25,1 | |
|
||
|
||
| Portugal | 27,9 | 22,7 | |
|
||
|
||
| Rumänien | 36,8 | 27,3 | |
|
||
|
||
| Russische Föderation | 36,8 | 31 | |
|
||
|
||
| Russ. Föderation: Moskau | 40,6 | 31 | 1 |
|
||
|
||
| Schweden | 42,9 | 41,4 | 3,3 |
|
||
|
||
| Schweiz | 36,8 | 32,7 | |
|
||
|
||
| Schweiz: Grenzorte | 30,7 | 18,1 | |
|
||
|
||
| Slowakei | 27,9 | 15,9 | |
|
||
|
||
| Slowakei: Bratislava | 31 | 24,4 | |
|
||
|
||
| Slowenien | 31 | 23,3 | |
|
||
|
||
| Slowenien: Grenzorte | 27,9 | 15,9 | |
|
||
|
||
| Spanien | 34,2 | 30,5 | |
|
||
|
||
| Tschechien | 31 | 24,4 | |
|
||
|
||
| Tschechien: Grenzorte | 27,9 | 15,9 | |
|
||
|
||
| Türkei | 31 | 36,4 | |
|
||
|
||
| Ukraine | 36,8 | 31 | |
|
||
|
||
| Ungarn | 26,6 | 26,6 | |
|
||
|
||
| Ungarn: Budapest | 31 | 26,6 | |
|
||
|
||
| Ungarn: Grenzorte | 26,6 | 18,1 | |
|
||
|
||
| Zypern | 28,6 | 30,5 | |
|
||
|
||
Afrika
|
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|
||
| Land | Tag in € | Nacht in € | Differenz-Aufwendungen |
|
||
|
||
|---|---|---|---|
|
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||
| Ägypten | 37,9 | 41,4 | |
|
||
|
||
| Algerien | 41,4 | 27 | 1,8 |
|
||
|
||
| Angola | 43,6 | 41,4 | 4 |
|
||
|
||
| Äthiopien | 37,9 | 41,4 | |
|
||
|
||
| Benin | 36,2 | 26,6 | |
|
||
|
||
| Burkina Faso | 39,2 | 21,1 | |
|
||
|
||
| Burundi | 37,9 | 37,9 | |
|
||
|
||
| Côte d'Ivoire | 39,2 | 32 | |
|
||
|
||
| Demokratische Rep. Kongo | 47,3 | 33,1 | 7,7 |
|
||
|
||
| Dschibuti | 45,8 | 47,3 | 6,2 |
|
||
|
||
| Gabun | 45,8 | 39,9 | 6,2 |
|
||
|
||
| Gambia | 43,6 | 30,1 | 4 |
|
||
|
||
| Ghana | 43,6 | 30,1 | 4 |
|
||
|
||
| Guinea | 43,6 | 30,1 | 4 |
|
||
|
||
| Kamerun | 45,8 | 25,3 | 6,2 |
|
||
|
||
| Kap Verde | 27,9 | 19,6 | |
|
||
|
||
| Kenia | 34,9 | 32 | |
|
||
|
||
| Liberia | 39,2 | 41,4 | |
|
||
|
||
| Libyen | 43,6 | 36,4 | 4 |
|
||
|
||
| Madagaskar | 36,4 | 36,4 | |
|
||
|
||
| Malawi | 32,7 | 32,7 | |
|
||
|
||
| Mali | 39,2 | 31,2 | |
|
||
|
||
| Marokko | 32,7 | 21,8 | |
|
||
|
||
| Mauretanien | 33,8 | 31,2 | |
|
||
|
||
| Mauritius | 36,4 | 36,4 | |
|
||
|
||
| Mosambik | 43,6 | 41,4 | 4 |
|
||
|
||
| Namibia | 34,9 | 34 | |
|
||
|
||
| Niger | 39,2 | 21,1 | |
|
||
|
||
| Nigeria | 39,2 | 34,2 | |
|
||
|
||
| Republik Kongo | 39,2 | 26,8 | |
|
||
|
||
| Ruanda | 37,9 | 37,9 | |
|
||
|
||
| Sambia | 37,1 | 34 | |
|
||
|
||
| Senegal | 49,3 | 31,2 | 9,7 |
|
||
|
||
| Seychellen | 36,4 | 36,4 | |
|
||
|
||
| Sierra Leone | 43,6 | 34,2 | 4 |
|
||
|
||
| Simbabwe | 37,1 | 34 | |
|
||
|
||
| Somalia | 32,7 | 29 | |
|
||
|
||
| Südafrika | 34,9 | 34 | |
|
||
|
||
| Sudan | 43,6 | 41,4 | 4 |
|
||
|
||
| Tansania | 43,6 | 32 | 4 |
|
||
|
||
| Togo | 36,2 | 26,6 | |
|
||
|
||
| Tschad | 36,2 | 26,6 | |
|
||
|
||
| Tunesien | 36,2 | 29,2 | |
|
||
|
||
| Uganda | 41,4 | 32 | 1,8 |
|
||
|
||
| Zentralafrik. Republik | 39,2 | 29 | |
|
||
|
||
Amerika
|
||
|
||
| Land | Tag in € | Nacht in € | Differenz-Aufwendungen |
|
||
|
||
|---|---|---|---|
|
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|
||
| Argentinien | 33,1 | 47,3 | |
|
||
|
||
| Bahamas | 48 | 30,5 | 8,4 |
|
||
|
||
| Barbados | 51 | 43,6 | 11,4 |
|
||
|
||
| Bolivien | 26,6 | 25,1 | |
|
||
|
||
| Brasilien | 33,1 | 36,4 | |
|
||
|
||
| Chile | 37,5 | 36,4 | |
|
||
|
||
| Costa Rica | 31,8 | 31,8 | |
|
||
|
||
| Dominikanische Republik | 39,2 | 43,6 | |
|
||
|
||
| Ecuador | 26,6 | 21,6 | |
|
||
|
||
| El Salvador | 31,8 | 26,2 | |
|
||
|
||
| Guatemala | 31,8 | 31,8 | |
|
||
|
||
| Guyana | 39,2 | 34,2 | |
|
||
|
||
| Haiti | 39,2 | 27,7 | |
|
||
|
||
| Honduras | 31,8 | 27 | |
|
||
|
||
| Jamaika | 47,1 | 47,1 | 7,5 |
|
||
|
||
| Kanada | 41 | 34,2 | 1,4 |
|
||
|
||
| Kolumbien | 33,1 | 35,1 | |
|
||
|
||
| Kuba | 54,1 | 27,7 | 14,5 |
|
||
|
||
| Mexiko | 41 | 36,4 | 1,4 |
|
||
|
||
| Nicaragua | 31,8 | 36,4 | |
|
||
|
||
| Niederländische Antillen | 43,6 | 27,7 | 4 |
|
||
|
||
| Panama | 43,6 | 36,4 | 4 |
|
||
|
||
| Paraguay | 33,1 | 25,1 | |
|
||
|
||
| Peru | 33,1 | 25,1 | |
|
||
|
||
| Suriname | 39,2 | 25,1 | |
|
||
|
||
| Trinidad, Tobago | 51 | 43,6 | 11,4 |
|
||
|
||
| Uruguay | 33,1 | 25,1 | |
|
||
|
||
| USA | 52,3 | 42,9 | 12,7 |
|
||
|
||
| USA: New York/Washington | 65,4 | 51 | 25,8 |
|
||
|
||
| Venezuela | 39,2 | 35,1 | |
|
||
|
||
Asien
|
||
|
||
| Land | Tag in € | Nacht in € | Differenz-Aufwendungen |
|
||
|
||
|---|---|---|---|
|
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|
||
| Afghanistan | 31,8 | 27,7 | |
|
||
|
||
| Armenien | 36,8 | 31 | |
|
||
|
||
| Aserbaidschan | 36,8 | 31 | |
|
||
|
||
| Bahrein | 54,1 | 37,5 | 14,5 |
|
||
|
||
| Bangladesch | 31,8 | 34,2 | |
|
||
|
||
| Brunei | 33,1 | 42,1 | |
|
||
|
||
| China | 35,1 | 30,5 | |
|
||
|
||
| Georgien | 36,8 | 31 | |
|
||
|
||
| Hongkong | 46,4 | 37,9 | 6,8 |
|
||
|
||
| Indien | 31,8 | 39,9 | |
|
||
|
||
| Indonesien | 39,2 | 32 | |
|
||
|
||
| Irak | 54,1 | 36,4 | 14,5 |
|
||
|
||
| Iran | 37,1 | 29 | |
|
||
|
||
| Israel | 37,1 | 32,5 | |
|
||
|
||
| Japan | 65,6 | 42,9 | 26 |
|
||
|
||
| Jemen | 54,1 | 37,5 | 14,5 |
|
||
|
||
| Jordanien | 37,1 | 32,5 | |
|
||
|
||
| Kambodscha | 31,4 | 31,4 | |
|
||
|
||
| Kasachstan | 36,8 | 31 | |
|
||
|
||
| Katar | 54,1 | 37,5 | 14,5 |
|
||
|
||
| Kirgisistan | 36,8 | 31 | |
|
||
|
||
| Korea, Dem. Volksrepublik | 32,5 | 32,5 | |
|
||
|
||
| Korea, Republik | 45,3 | 32,5 | 5,7 |
|
||
|
||
| Kuwait | 54,1 | 37,5 | 14,5 |
|
||
|
||
| Laos | 31,4 | 31,4 | |
|
||
|
||
| Libanon | 31,8 | 35,1 | |
|
||
|
||
| Malaysia | 43,6 | 45,1 | 4 |
|
||
|
||
| Mongolei | 29,4 | 29,4 | |
|
||
|
||
| Myanmar | 29,4 | 29,4 | |
|
||
|
||
| Nepal | 31,8 | 34,2 | |
|
||
|
||
| Oman | 54,1 | 37,5 | 14,5 |
|
||
|
||
| Pakistan | 27,7 | 25,1 | |
|
||
|
||
| Philippinen | 32,5 | 32,5 | |
|
||
|
||
| Saudi-Arabien | 54,1 | 37,5 | 4 |
|
||
|
||
| Singapur | 43,6 | 44,7 | 4 |
|
||
|
||
| Sri Lanka | 31,8 | 32,7 | |
|
||
|
||
| Syrien | 32,7 | 29 | |
|
||
|
||
| Tadschikistan | 36,8 | 31 | |
|
||
|
||
| Taiwan | 39,2 | 37,5 | |
|
||
|
||
| Thailand | 39,2 | 42,1 | |
|
||
|
||
| Turkmenistan | 36,8 | 31 | |
|
||
|
||
| Usbekistan | 36,8 | 31 | |
|
||
|
||
| Ver. Arabische Emirate | 54,1 | 37,5 | 14,5 |
|
||
|
||
| Vietnam | 31,4 | 31,4 | |
|
||
|
||
Australien
|
||
|
||
| Land | Tag in € | Nacht in € | Differenz-Aufwendungen |
|
||
|
||
|---|---|---|---|
|
||
|
||
| Australien | 47,3 | 39,9 | 7,7 |
|
||
|
||
| Neuseeland | 32,5 | 36,4 | |
|
||
|
||
| FÜR DIE ARBEITGEBERWirtschaftskammer ÖsterreichFachverband Autobus-, Luftfahrt- und Schifffahrtunternehmungen | |
|
||
|
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|---|---|
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||
| Prof. Dr. Günther Ofner | Mag. Johannes Adensamer |
|
||
|
||
| Obmann der Berufsgruppe Luftfahrt | Stv. Geschäftsführer |
|
||
|
||
| DHL Air (Austria) GmbH | |
|
||
|
||
| Stefano Bianchi | Charles Eric Montaz-Rosset |
|
||
|
||
| Für die Geschäftsführung | Für die Geschäftsführung |
|
||
|
||
| FÜR DIE BESCHÄFTIGTENÖsterreichischer GewerkschaftsbundGewerkschaft GPA | |
|
||
|
||
| Barbara Teiber, MA | Mario Ferrari |
|
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|
||
| Vorsitzende | Bundesgeschäftsführer |
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||
|
||
| Österreichischer GewerkschaftsbundGewerkschaft GPAWirtschaftsbereich Verkehr | |
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|
||
| Thomas Schäffer | Alexander Pichler |
|
||
|
||
| Wirtschaftsbereichs Vorsitzender | Wirtschaftsbereichssekretär |
|
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|
||
| DHL Air (Austria) GmbH | |
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||
|
||
| Sven Scherb | Vincent Schmöckel |
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|
||
| Vorsitzender des Betriebsrates | stv. Vorsitzender des Betriebsrates |
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||
Wien am 13. Mai 2026
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||
## Thema: Arbeitszeit, Überstunden und Urlaub
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||
§ 3
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||
|
||
##
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|
||
Arbeitszeit
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1.
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||
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||
Normalarbeitszeit
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||
a.
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||
Die wöchentliche Normalarbeitszeit beträgt bis 30. September 2025 40 Stunden.
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||
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||
b.
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||
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||
Die wöchentliche Normalarbeitszeit beträgt ab 1. Oktober 2025 38,5 Stunden. Der Normalstundenteiler beträgt daher 1/167.
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||
c.
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||
Die tägliche Normalarbeitszeit beträgt 8 Stunden.
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||
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||
d.
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||
Die normale Arbeitszeit fällt in den Zeitraum von 6:00 – 20:00 Uhr.
|
||
|
||
e.
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||
|
||
Soweit nicht eine Arbeitszeiteinteilung im Schichtbetrieb vorliegt, ist die Normalarbeitszeit nach Möglichkeit auf 5 Tage von Montag bis Freitag zu verteilen.
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2.
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||
Übergangsrecht teilzeitbeschäftigte Angestellte
|
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a.
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||
Angestellte, deren vertraglich vereinbarte Normalarbeitszeit bereits vor dem 1. Oktober 2025 weniger als 40 Wochenstunden betrug, erhalten bei unverändertem Arbeitszeitausmaß ab dem 1. Oktober 2025 eine dem Verhältnis der Arbeitszeitreduktion entsprechende Gehaltserhöhung.
|
||
|
||
b.
|
||
|
||
Wenn die Normalarbeitszeit vor dem 1. Oktober 2025 bereits weniger als 40 Wochenstunden betrug, haben diese Angestellten einmalig die Möglichkeit, bei der Einführung der 38,5-Stunden-Woche eine anteilige Reduktion ihrer Arbeitszeit zu beantragen, sodass das Gehalt unverändert bleibt.
|
||
|
||
c.
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|
||
Der Antrag auf anteilige Reduktion der Arbeitszeit kann bis spätestens 31. Oktober 2025 schriftlich gestellt werden und ist jedenfalls vom Dienstgeber stattzugeben.
|
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|
||
d.
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||
|
||
Die betroffenen Angestellten sind bis spätestens 15. Oktober 2025 vom Dienstgeber über diese Wahlmöglichkeit zu informieren.
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3.
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||
Kollektivvertragliche Mehrarbeit
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||
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||
Mehrarbeit (von 38,5 bis einschließlich 40 Stunden) ist zuschlagsfrei zu behandeln und wird auf das erlaubte Überstundenausmaß nicht angerechnet. Dieser Grundsatz gilt auch bei anderer Verteilung der Normalarbeitszeit mit der Maßgabe, dass jeweils 1,5 Stunden pro Woche über die sich aus der anderen Verteilung der Normalarbeitszeit ergebenden jeweiligen wöchentlichen Arbeitszeit als Mehrarbeit gelten.
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||
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||
4.
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||
Arbeitszeiteinteilung
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||
|
||
Für Angestellte im Schichtbetrieb ist die Arbeitszeiteinteilung derart vorzunehmen, dass die Arbeitszeit abweichend von Z 1 zulässigen Arbeitszeit innerhalb eines höchstens siebzehnwöchigen Durchrechnungszeitraumes so verteilt wird, dass sie im wöchentlichen Durchschnitt die nach Z 1 zulässige Dauer nicht überschreitet ( (https://digital.oegbverlag.at/recht/g/10008238,NOR40090333/Arbeitszeitgesetz/§-4a-Normalarbeitszeit-bei-Schichtarbeit)§ 4a Abs 1 Z 2 AZG). In den Fällen der (https://digital.oegbverlag.at/recht/g/10008238,NOR40090333/Arbeitszeitgesetz/§-4a-Normalarbeitszeit-bei-Schichtarbeit)§§ 4a Abs 4 und (https://digital.oegbverlag.at/recht/g/10008238,NOR40206204/Arbeitszeitgesetz/§-18-Allgemeine-Sonderbestimmungen)18 Abs 2 AZG darf die Tagesarbeitszeit – vorbehaltlich der Zustimmung des Betriebsrates mittels Betriebsvereinbarung zur Ausgestaltung der Rahmenbedingungen – einschließlich allfälliger Überstunden höchstens 12 Stunden betragen.
|
||
|
||
§ 4
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||
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||
##
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|
||
Urlaub, Ruhezeit und Feiertage
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||
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||
1.
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||
|
||
Für den Urlaubsanspruch der Angestellten gelten die Bestimmungen des (https://digital.oegbverlag.at/recht/g/10008069)AngG und (https://digital.oegbverlag.at/recht/g/10008376)UrlG.
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||
|
||
2.
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||
|
||
Soweit nicht eine Arbeitszeiteinteilung im Schichtbetrieb vorliegt, erhalten Angestellte 35 Kalendertage Urlaub pro Kalenderjahr (25 Arbeitstage Urlaub bei 5-Tagewoche).
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3.
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||
|
||
Angestellte, die gemäß gesetzlichen oder betrieblichen Bestimmungen Anspruch auf eine 6. Urlaubswoche haben oder diesen Anspruch bereits erreicht haben, erhalten 42 Kalendertage Urlaub pro Kalenderjahr (30 Arbeitstage Urlaub bei 5-Tagewoche).
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4.
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||
Urlaubsanspruch für Angestellte im Schichtbetrieb
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||
a.
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||
Urlaubsanspruch
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||
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||
Angestellte im Schichtbetrieb erhalten 35 Kalendertage Urlaub pro Kalenderjahr (25 Arbeitstage Urlaub bei 5-Tagewoche).
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||
b.
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||
Urlaubsanspruch bei Erreichen der 6. Urlaubswoche
|
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|
||
Angestellte, die gemäß gesetzlichen oder betrieblichen Bestimmungen Anspruch auf eine 6. Urlaubswoche haben oder diesen Anspruch bereits erreicht haben erhalten 42 Kalendertage Urlaub pro Kalenderjahr (30 Arbeitstage Urlaub bei 5-Tagewoche).
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|
||
c.
|
||
|
||
Zusatzurlaub ab dem zweiten Dienstjahr
|
||
|
||
Ab dem Beginn des zweiten Dienstjahres im Unternehmen erhöht sich der jährliche Urlaubsanspruch um einen zusätzlichen Arbeitstag Urlaub (1 Arbeitstag Urlaub pro Kalenderjahr).
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||
d.
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||
Zusatzurlaub ab dem dritten Dienstjahr
|
||
|
||
Ab dem Beginn des dritten Dienstjahres im Unternehmen erhöht sich der jährliche Urlaubsanspruch um einen weiteren zusätzlichen Arbeitstag Urlaub (2 Arbeitstage Urlaub pro Kalenderjahr).
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||
e.
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||
|
||
Maximaler Anspruch an Zusatzurlaub
|
||
|
||
Der jährliche zusätzliche Urlaubsanspruch erhöht sich ab dem dritten Dienstjahr auf das Maximum und bleibt in allen folgenden Dienstjahren unverändert (2 Arbeitstage Urlaub pro Kalenderjahr).
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f.
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||
Zusatzurlaub bei Erreichen der 6. Urlaubswoche
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||
|
||
Angestellte, die gemäß gesetzlichen oder betrieblichen Bestimmungen Anspruch auf eine 6. Urlaubswoche haben oder diesen Anspruch bereits erreicht haben, behalten die in dieser Regelung vorgesehenen zusätzlichen Urlaubstage. Diese zusätzlichen Arbeitstage Urlaub werden über die gesetzliche 6. Urlaubswoche hinaus gewährt.
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||
5.
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||
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||
Für die Berechnung der Dienstjahre wird das Datum des Eintritts in das Unternehmen herangezogen. Ein Dienstjahr gilt als vollendet, wenn der Angestellte ununterbrochen für die Dauer eines Jahres im Unternehmen, bzw der DHL-Group beschäftigt war. Unterbrechungen von bis zu inklusive einem Monat gelten als ununterbrochen.
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6.
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|
||
Bestehende, für Angestellte günstigere Regelungen bleiben unberührt und gelten weiterhin, sofern sie für die betroffenen Angestellten vorteilhafter sind.
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7.
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||
Angestellte gemäß (https://digital.oegbverlag.at/recht/g/10008253,NOR40149374/Behinderteneinstellungsgesetz/Art-2-§-2-Beguenstigte-Behinderte)§ 2 BEinstG erhalten einen Zusatzurlaub von 3 Tagen pro Urlaubsjahr. Bei Teilzeitbeschäftigung erfolgt eine entsprechende Aliquotierung.
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8.
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||
Das Urlaubsjahr ist das Kalenderjahr.
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9.
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||
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||
Bei unterjährigem Ein- bzw Austritt wird der Anspruch unter Beachtung des (https://digital.oegbverlag.at/recht/g/10008376)UrlG entsprechend aliquotiert.
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10.
|
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||
Im Schichtdienst kann der Sonntag laut (https://digital.oegbverlag.at/recht/g/10008541)ARG, im Hinblick auf die besonderen Betriebsverhältnisse, als Arbeitstag zugelassen sein und kann in diesem Fall als Arbeitstag gelten. Enthält der Dienstplan einer Schichtgruppe keinen arbeitsfreien Sonntag, so gebührt jedem betroffenen Angestellten in jeder Kalenderwoche eine ununterbrochene Ruhezeit von 36 Stunden als Ersatz für die Wochenendruhe; diese Ruhezeit ist der erste in dieser Kalenderwoche anfallende arbeitsfreie Tag, der mindestens eine 36-stündige ununterbrochene Freizeit umfasst. Der wöchentliche Ruhetag ist im Schichtplan zu kennzeichnen.
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11.
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||
Gemäß dem (https://digital.oegbverlag.at/recht/g/10008541,NOR40213419/Arbeitsruhegesetz/§-7-Feiertagsruhe)§ 7 ARG in der jeweils geltenden Fassung sind die gesetzlichen Feiertage:
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1. Jänner (Neujahr)
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6. Jänner (Heilige Drei Könige)
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Ostermontag
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1. Mai (Staatsfeiertag)
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Christi Himmelfahrt
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Pfingstmontag
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Fronleichnam
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15. August (Mariä Himmelfahrt)
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26. Oktober (Nationalfeiertag)
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1. November (Allerheiligen)
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8. Dezember (Mariä Empfängnis)
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25. Dezember (Weihnachten)
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26. Dezember (Stephanstag)
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12.
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Soweit nicht eine Arbeitszeiteinteilung im Schichtbetrieb vorliegt, gelten der 24. und 31. Dezember als halbe freie Arbeitstage. An diesen Tagen wird die Arbeitszeit von 6:00 bis 12:00 Uhr als Normalarbeitszeit gewertet, wobei die Normalarbeitszeit immer um 12:00 Uhr endet. Die Wochenarbeitszeit in den Wochen, in denen der 24. bzw 31. Dezember liegt, reduziert sich automatisch entsprechend.
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§ 5
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##
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Überstunden, Sonn-, Feiertags- und Nachtarbeit
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1.
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Für Überstunden gebührt ein Zuschlag von 50 %. Die Überstundenentlohnung besteht aus einem Grundstundengehalt und einem Zuschlag. Grundlage für die Berechnung des Grundstundengehaltes ist für alle Angestellten 1/155 des Monatsgehaltes für eine Arbeitsstunde.
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2.
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Soweit keine Arbeitszeiteinteilung im Schichtbetrieb vorliegt, wird die an Wochenenden sowie an gesetzlichen Feiertagen geleistete Arbeitszeit zusätzlich zum Grundgehalt mit einem Freizeitausgleich im Ausmaß von 100 % abgegolten. Darüber hinaus gebührt ein Zuschlag in Höhe von 50 % pro geleistete Stunde, für Arbeitsleistungen, die an Wochenenden erbracht werden, sowie ein Zuschlag in Höhe von 75 % pro geleistete Stunde, für Arbeitsleistungen, die an gesetzlichen Feiertagen erbracht werden.
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||
Die Beschäftigung an Sonn- und Feiertagen ist ausschließlich dann gestattet, wenn sie gemäß den Bestimmungen des (https://digital.oegbverlag.at/recht/g/10008541)Arbeitsruhegesetzes (ARG) ausdrücklich erlaubt ist. In allen anderen Fällen ist die Beschäftigung an Sonn- und Feiertagen unzulässig.
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3.
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Übernimmt ein im Schichtbetrieb tätiger Angestellter an einem für ihn planmäßig arbeitsfreien Tag einen Schichtdienst, erhält dieser hierfür eine Zulage in Höhe von 205,00 € brutto pro Schicht. Fällt der übernommene Schichtdienst in die Wochenruhe des Angestellten, ist zusätzlich die entsprechende Ersatzruhe zu gewähren.
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(§ 5 Abs 3 idF ab 1. April 2026, Wert gültig ab 1. Juni 2026)
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4.
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Angestellten, welche im Schichtbetrieb beschäftigt sind, gebührt in der Zeit von 20:00 – 22:00 Uhr ein Nachtzuschlag von 25 % und in der Zeit von 22:00 – 06:00 Uhr ein Nachtzuschlag von 30 % in der Höhe von sich aus dem Bruttomonatsgehalt ohne Sonderzahlung ergebenden Stundenlohn für Angestellte im Schichtbetrieb (= 1/167 des Bruttomonatsgehaltes).
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5.
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Sollten mehrere Zuschläge gemäß Ziffer eins, zwei oder vier für dieselbe Arbeitsstunde anfallen, kommt der jeweils höchste zur Anwendung.
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## Thema: Gehälter, Zulagen und Sonderzahlungen
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§ 16
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##
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Gehaltstabelle
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1.
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Gehaltstabelle ab 01. 04. 2026
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| VG/ VWGJ | 1. VWGJ | 2. VWGJ | 3. VWGJ | 4. VWGJ | 5./6. VWGJ | 7./8. VWGJ | 9./10. VWGJ | 11. bis 13. VWGJ | 14. bis 16. VWGJ | ab 17. VWGJ |
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|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
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| VG A | 2 288,00 | 2 334,00 | 2.380,00 | 2.428,00 | 2.476,00 | 2.526,00 | 2.576,00 | 2.628,00 | 2.681,00 | 2.734,00 |
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||
| VG B | 2.838,00 | 2.895,00 | 2.953,00 | 3.012,00 | 3.073,00 | 3.134,00 | 3.196,00 | 3.261,00 | 3.325,00 | 3.392,00 |
|
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|
||
| VG C | 3.265,00 | 3.363,00 | 3.463,00 | 3.568,00 | 3.639,00 | 3.712,00 | 3.786,00 | 3.862,00 | 3.939,00 | 4.017,00 |
|
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|
||
| VG D | 3.581,00 | 3.688,00 | 3.799,00 | 3.913,00 | 3.991,00 | 4.071,00 | 4.153,00 | 4.235,00 | 4.320,00 | 4.407,00 |
|
||
|
||
| VG E | 4.002,00 | 4.122,00 | 4.245,00 | 4.373,00 | 4.460,00 | 4.550,00 | 4.641,00 | 4.733,00 | 4.828,00 | 4.925,00 |
|
||
|
||
| VG F | 4.623,00 | 4.761,00 | 4.904,00 | 5.051,00 | 5.152,00 | 5.255,00 | 5.360,00 | 5.467,00 | 5.577,00 | 5.689,00 |
|
||
|
||
| VG G | 5.148,00 | 5.148,00 | 5.302,00 | 5.302,00 | 5.461,00 | 5.625,00 | 5.794,00 | 5.968,00 | 6.147,00 | 6.331,00 |
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|
||
| VG H | 6.829,00 | 6.829,00 | 7.034,00 | 7.034,00 | 7.245,00 | 7.462,00 | 7.686,00 | 7.916,00 | 8.154,00 | 8.399,00 |
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(§ 16 idF ab 1. April 2026)
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Kollektivvertrag
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für die kaufmännischen und technischen Angestellten der DHL Air (Austria) GmbH
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In der Fassung vom 1. April 2026
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Redaktionelle Anmerkungen
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Gewerkschaft GPA
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Bei allen personenbezogenen Bezeichnungen in diesem Kollektivvertag gilt die gewählte Formulierung im Sinne des (https://digital.oegbverlag.at/recht/g/20003395)Gleichbehandlungsgesetzes für alle Geschlechter.
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§ 15
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Zulagen- und Gehaltserhöhungen
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a.
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Kollektivvertragliche Mindestgehälter (Gehaltstabelle):
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Das kollektivvertragliche Mindestgehalt ist mit Wirkung zum 1. 4. 2026 wie folgt zu erhöhen und kaufmännisch auf volle Eurobeträge zu runden:
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Verwendungsgruppe A: +3,3 %
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-
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Verwendungsgruppen B bis E: +2,25 %
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-
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Verwendungsgruppen F bis H: +2,0 %
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-
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b.
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IST-Gehälter:
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Für Angestellte, deren Vergütung bereits oberhalb des jeweils angepassten kollektivvertraglichen Mindestgehalts liegt, ist mit Wirkung zum 1. 4. 2026 eine einheitliche Erhöhung um 2,0 % zu gewähren (für Teilzeitbeschäftigte aliquot) und kaufmännisch auf volle Eurobeträge zu runden.
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c.
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Zulagen:
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Die Zulagen sind mit Wirkung zum 1.6.2026 um 2,5 % auf folgende Beträge zu erhöhen:
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Zulagen lt. §5 Abs.3 ab 1.6.2026: 205,00 €
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-
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Zulagen lt.§13 Abs.3 lit. a ab 1.6.2026: 358,75 €
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-
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Zulagen lt.§13 Abs.3 lit. b ab 1.6.2026: 512,50 €
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-
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||
Zulagen lt. § 17 Abs.1 ab 1.6.2026: 71,75 €
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-
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(§ 15 idF ab 1. April 2026)
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§ 13
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Gehaltsregelung
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1.
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Gehaltsauszahlung
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Die Gehaltsauszahlung der Grundbezüge aus dem aktuellen Monat erfolgt jeweils spätestens zum 25. des Monats. Die variablen Bestandteile des Entgelts werden jeweils ein Monat im Nachhinein zur Auszahlung gebracht.
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2.
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Entwicklungseinstufung
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Angestellte der Gruppe D, die keine tätigkeitsbezogene Vorerfahrung haben, können für die Dauer von bis zu 12 Monaten in die Verwendungsgruppe C1 eingestuft werden. Spätestens nach Ablauf eines Arbeitsjahres hat die Umreihung in die gebührende Verwendungsgruppe D1 zu erfolgen.
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Diese Regelung ist ausschließlich bei Angestellten anzuwenden, die nach dem 01. Jänner 2023 in das Unternehmen eingetreten sind.
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3.
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Funktionszulagen
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a.
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Trainer-Zulage
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Für die Funktion des Trainers wird eine Zulage in Höhe von 358,75 € brutto pro Monat für die ausgeübte Funktion zur Auszahlung gebracht. Diese Zulage umfasst alle geleisteten Trainingseinheiten.
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b.
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Zulage für die behördliche Berechtigung zur Ausstellung eines Lufttüchtigkeitszeugnisses
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Angestellte der Verwendungsgruppe F, die zusätzlich zur Definition ihrer Verwendungsgruppe über eine behördliche Berechtigung zur Ausstellung eines Lufttüchtigkeitszeugnisses verfügen, erhalten eine monatliche Zulage in Höhe von 512,50 € brutto. Diese Zulage wird zusätzlich zum jeweiligen kollektivvertraglichen Mindestgehalt ihrer Einstufung gewährt.
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c.
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Deputy-Zulage
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Angestellte, die Vertretungsbefugnisse für Senior Manager übernehmen und nicht der Verwendungsgruppe G oder H angehören, erhalten für die Dauer dieser sogenannten Deputy-Funktion eine Zulage. Diese beträgt 10 % des kollektivvertraglichen Mindestgehalts des 1. Verwendungsjahres, das ihrer jeweiligen Verwendungsgruppeneinstufung entspricht.
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(§ 13 idF ab 1. April 2026, Werte gültig ab 1. Juni 2026)
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§ 10
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Sonderzahlungen
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1.
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Höhe der Sonderzahlungen
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Als Urlaubsgeld sowie Weihnachtsremuneration gebühren jeweils:
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a.
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Das monatliche IST-Gehalt
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b.
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Der Monatswert aller gewährten Zulagen auf der Grundlage des Durchschnittes der letzten 12 Monate.
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2.
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Allen Angestellten ist spätestens mit dem Gehalt für den Monat November eine Weihnachtsremuneration in der Höhe des Novemberentgeltes auszubezahlen.
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3.
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Allen Angestellten ist spätestens mit dem Gehalt für den Monat Mai ein Urlaubsgeld in der Höhe des Maientgeltes auszubezahlen.
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4.
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Beginnt das Arbeitsverhältnis während des laufenden Kalenderjahres, gebühren das Urlaubsgeld und die Weihnachtsremuneration aliquot (1/52 pro begonnene Kalenderwoche). Das aliquote Urlaubsgeld ist gemäß Punkt 3 fällig, spätestens jedoch mit dem Monatsgehalt für den Dezember.
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5.
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Endet das Arbeitsverhältnis während des Kalenderjahres, gebühren das Urlaubsgeld und die Weihnachtsremuneration aliquot (1/52 pro begonnene Kalenderwoche). Wurde das Urlaubsgeld bzw die Weihnachtsremuneration bereits bezahlt, ist der auf den restlichen Teil des Kalenderjahres entfallende Teil bei der Endabrechnung abzuziehen. Wurde das Urlaubsgeld bzw die Weihnachtsremuneration noch nicht oder nur zum Teil bezahlt, ist der fehlende Teil bei der Endabrechnung zu zahlen.
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6.
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Für Angestellte, die während des laufenden Kalenderjahres von einer Vollzeit- in eine Teilzeitbeschäftigung bzw umgekehrt wechseln oder deren Teilzeitbeschäftigungsausmaß sich ändert, sind das Urlaubs- und Weihnachtsgeld auf der Grundlage des durchschnittlichen Beschäftigungsausmaßes während des Kalenderjahres zu berechnen. Wurde das Urlaubsgeld vor der Änderung der Normalarbeitszeit gezahlt, ist die Korrektur mit dem Weihnachtsgeld vorzunehmen (Nachzahlung bzw Gegenverrechnung).
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§ 11
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Bonuszahlungen
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Über die jährliche Bonuszahlung ist eine Betriebsvereinbarung abzuschließen, die unter Anderem folgende Punkte beinhaltet:
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a.
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Die Verteilung der jährlichen Bonuszahlung in der Höhe von 5 % bis 20 % des Jahresbruttogehalts.
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b.
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Die Höhe der jährlichen Bonuszahlung für die Angestellten einzelner Verwendungsgruppen bzw spezifischer Tätigkeiten.
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c.
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Die Feststellung der individuellen Zielerreichung, die jährlich in einem Mitarbeitergespräch festgehalten werden soll.
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d.
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Angestellte der Verwendungsgruppe A können aufgrund des Tätigkeitsprofils von der Bonuszahlung ausgenommen werden.
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§ 17
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Solidaritätszulage
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1.
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Alle Angestellten die zum Stichtag 31. 03. 2025 beschäftigt waren und sich per 1. 10. 2025 in einem aufrechten Dienstverhältnis befinden, erhalten ab 01. 06. 2026 eine monatliche Zulage von 71,75 € (14 x jährlich) auf das jeweilige, tatsächlich zur Auszahlung gebrachte Monatsentgelt sowie auf die Weihnachtsremuneration und das Urlaubsgeld.
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2.
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Diese Zulage soll mit dem jährlichen Kollektivvertragsabschluss valorisiert werden.
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3.
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Diese Zulage kann entsprechend dem vertraglichen Arbeitszeitausmaß aliquotiert werden.
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(§ 17 idF ab 1. April 2026, Wert gültig ab 1. Juni 2026)
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§ 5
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||
Überstunden, Sonn-, Feiertags- und Nachtarbeit
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1.
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Für Überstunden gebührt ein Zuschlag von 50 %. Die Überstundenentlohnung besteht aus einem Grundstundengehalt und einem Zuschlag. Grundlage für die Berechnung des Grundstundengehaltes ist für alle Angestellten 1/155 des Monatsgehaltes für eine Arbeitsstunde.
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2.
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||
Soweit keine Arbeitszeiteinteilung im Schichtbetrieb vorliegt, wird die an Wochenenden sowie an gesetzlichen Feiertagen geleistete Arbeitszeit zusätzlich zum Grundgehalt mit einem Freizeitausgleich im Ausmaß von 100 % abgegolten. Darüber hinaus gebührt ein Zuschlag in Höhe von 50 % pro geleistete Stunde, für Arbeitsleistungen, die an Wochenenden erbracht werden, sowie ein Zuschlag in Höhe von 75 % pro geleistete Stunde, für Arbeitsleistungen, die an gesetzlichen Feiertagen erbracht werden.
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||
Die Beschäftigung an Sonn- und Feiertagen ist ausschließlich dann gestattet, wenn sie gemäß den Bestimmungen des (https://digital.oegbverlag.at/recht/g/10008541)Arbeitsruhegesetzes (ARG) ausdrücklich erlaubt ist. In allen anderen Fällen ist die Beschäftigung an Sonn- und Feiertagen unzulässig.
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3.
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||
Übernimmt ein im Schichtbetrieb tätiger Angestellter an einem für ihn planmäßig arbeitsfreien Tag einen Schichtdienst, erhält dieser hierfür eine Zulage in Höhe von 205,00 € brutto pro Schicht. Fällt der übernommene Schichtdienst in die Wochenruhe des Angestellten, ist zusätzlich die entsprechende Ersatzruhe zu gewähren.
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||
(§ 5 Abs 3 idF ab 1. April 2026, Wert gültig ab 1. Juni 2026)
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4.
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||
Angestellten, welche im Schichtbetrieb beschäftigt sind, gebührt in der Zeit von 20:00 – 22:00 Uhr ein Nachtzuschlag von 25 % und in der Zeit von 22:00 – 06:00 Uhr ein Nachtzuschlag von 30 % in der Höhe von sich aus dem Bruttomonatsgehalt ohne Sonderzahlung ergebenden Stundenlohn für Angestellte im Schichtbetrieb (= 1/167 des Bruttomonatsgehaltes).
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5.
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||
Sollten mehrere Zuschläge gemäß Ziffer eins, zwei oder vier für dieselbe Arbeitsstunde anfallen, kommt der jeweils höchste zur Anwendung.
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## Thema: Verwendungsgruppen und Einstufung
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§ 14
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##
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Verwendungsgruppen
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Verwendungsgruppe A
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Ungelernte Angestellte, welche Arbeiten verrichten, die als einfache Hilfsdienste zu werten sind und schematische oder mechanische Arbeiten nach gegebenen Richtlinien und genauer Arbeitsanweisung verrichten, für die in der Regel eine kurze Einarbeitungszeit erforderlich ist.
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Beispiele: Portier, Hilfskräfte
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Verwendungsgruppe B
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Angestellte die Arbeiten im Rahmen des ihnen erteilten Auftrages nach gegebenen Richtlinien und Weisungen verrichten, für die Kenntnisse über das Aufgabengebiet und/oder Einarbeitungszeit erforderlich sind. Angestellte welche aufgrund ihrer Fähigkeiten, Tätigkeiten in selbständiger Arbeitsweise durchführen können.
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Beispiel: Airline Office Assistant
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Verwendungsgruppe C
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Angestellte mit Fachkenntnissen und/oder praktischer Erfahrung, die Aufgaben und Arbeiten im Rahmen des ihnen erteilten Auftrages selbstständig durchführen, deren Tätigkeit sich nach Vorgaben, Richtlinien richtet. Die Tätigkeit erfordert Einarbeitungszeit ggf Schulungen.
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Beispiele: IT-Expert, HR-Generalist
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Verwendungsgruppe D
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Angestellte mit speziellen Fachkenntnissen und/oder praktischer Erfahrung, deren Aufgaben und Arbeiten im Rahmen des ihnen erteilten Auftrages selbstständig durchführen mit direktem Einfluss auf die Operations. Die Tätigkeit erfordert erweiterte Kenntnisse und Einarbeitungszeit ggf Schulungen.
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Beispiele: Crew-Planner, Flight Operations Officer, MOC Coordinator, Junior CAMO Engineer
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Verwendungsgruppe E
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Qualifizierte Fachkräfte, welche selbstständig in ihrem Verantwortungsbereich Entscheidungen treffen, sowie Angestellte welche innerbetriebliche oder durch den Angestellten zuvor erworbene Ausbildungen und Prüfungen für den Fachbereich aufweisen.
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Beispiele: HR-Business Partner, Communications Specialist, CAMO Engineer
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Verwendungsgruppe F
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Qualifizierte Fachkräfte, welche über die Verwendungsgruppe E hinaus über eine entsprechend behördliche Fachausbildung mit Bescheinigung/Lizenz bzw ein tätigkeitsspezifisches Hochschulstudium verfügen oder Fachvorgesetzte, die mit der Führung von Arbeitnehmern der Verwendungsgruppen bis inklusive D betraut sind.
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Beispiele: FOPS & EFB Engineer, Compliance Auditor, Supervisor OCC, Finance Controller, Senior CAMO Engineer
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Verwendungsgruppe G
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Angestellte, welche über die Verwendungsgruppe F hinaus in einem umfangreichem Aufgabengebiet eingesetzt sind und/oder als Personal führende Angestellte im Auftrag des Abteilungs-Managers tätig sind. Ihre Zuständigkeit umfasst die selbstständige Anleitung, Unterweisung und Beaufsichtigung einer Personengruppe.
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Beispiel: Senior Supervisor OCC, Senior Supervisor Savety
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Verwendungsgruppe H
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Manager ganzer Abteilungszweige die über die Verwendungsgruppe G hinaus sehr hohen Entscheidungsspielraum haben sowie umfassende besonders verantwortliche Aufgabenstellungen. Die ferner mit sämtlichen administrativen Vorgängen und der Führung der ihnen zugeteilten Angestellten ihres Zuständigkeitsbereiches betraut sind.
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Beispiel: OCC Manger, Engineering Manager
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§ 8
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Vordienstzeitenanrechnung und Einstufung
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1.
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Vordienstzeitenanrechnung anderer Arbeitgeber
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a.
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Bis zu 4 Jahre Vordienstzeiten bei anderen Arbeitgebern werden für die Einstufung angerechnet, sofern diese im Hinblick auf die ausgeübte Funktion und Tätigkeit als einschlägig und relevant zu bewerten sind.
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b.
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Der Angestellte hat innerhalb von 3 Monaten nach Beginn des Arbeitsverhältnisses einen schriftlichen Nachweis über die anzurechnenden Vordienstzeiten vorzulegen.
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c.
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Vordienstzeiten werden wie folgt angerechnet.
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Für Eintritte ab
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| 01. 04. 2026 | bis zu 1 Jahr |
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|---|---|
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| 01. 04. 2027 | bis zu 2 Jahre |
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| 01. 04. 2028 | bis zu 3 Jahre |
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| 01. 04. 2029 | bis zu 4 Jahre |
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2.
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Vordienstzeitenanrechnung innerhalb der DHL-Gruppe
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a.
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Bei einem Wechsel innerhalb der DHL-Gruppe sind alle Zeiten als Vordienstzeiten auf alle dienstzeitzeitabhängigen Ansprüche zu 100 % anzurechnen sofern sie ununterbrochen in der DHL-Gruppe verbracht oder vertraglich angerechnet wurden.
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b.
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||
Vordienstzeiten für die Einstufung werden zu 100 % angerechnet, nur wenn diese in Bezug auf Funktion und Tätigkeit als einschlägig zu werten sind und sie ununterbrochen in der DHL-Gruppe verbracht oder vertraglich angerechnet wurden.
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||
c.
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||
Unterbrechungen von bis zu inklusive einem Monat gelten als ununterbrochen.
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3.
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||
Einstufung
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Die Einstufung in das jeweilige Verwendungsgruppenjahr der Verwendungsgruppe erfolgt nach Firmenzugehörigkeit und Vordienstzeiten gem Abs 1. und 2. Bei einem unter-monatlichen Eintritt in das Unternehmen erfolgen die zukünftigen Biennalsprünge bereits mit dem 1. des Monats des Beginns des Dienstverhältnisses.
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||
Der Betriebsrat ist über die Einstufung in die Verwendungsgruppe sowie die Anrechnung von Vordienstzeiten vorab zu informieren und einzubinden.
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§ 12
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##
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Umstufung
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1.
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Bei einer Umstufung in eine höhere Verwendungsgruppe wird der Angestellte dem seinem aktuellen Kollektivvertragsentgelt nächst höherem Verwendungsgruppenjahr (VWGJ) der neuen Verwendungsgruppe (VG) eingestuft.
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2.
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|
||
Eine tätigkeitsbezogene Umstufung in eine höhere Verwendungsgruppe kann ausschließlich über Beförderung und/oder Annahme einer anderen Tätigkeit erfolgen.
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||
§ 13
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##
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||
Gehaltsregelung
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1.
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||
Gehaltsauszahlung
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Die Gehaltsauszahlung der Grundbezüge aus dem aktuellen Monat erfolgt jeweils spätestens zum 25. des Monats. Die variablen Bestandteile des Entgelts werden jeweils ein Monat im Nachhinein zur Auszahlung gebracht.
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2.
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Entwicklungseinstufung
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||
Angestellte der Gruppe D, die keine tätigkeitsbezogene Vorerfahrung haben, können für die Dauer von bis zu 12 Monaten in die Verwendungsgruppe C1 eingestuft werden. Spätestens nach Ablauf eines Arbeitsjahres hat die Umreihung in die gebührende Verwendungsgruppe D1 zu erfolgen.
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Diese Regelung ist ausschließlich bei Angestellten anzuwenden, die nach dem 01. Jänner 2023 in das Unternehmen eingetreten sind.
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3.
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Funktionszulagen
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a.
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Trainer-Zulage
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Für die Funktion des Trainers wird eine Zulage in Höhe von 358,75 € brutto pro Monat für die ausgeübte Funktion zur Auszahlung gebracht. Diese Zulage umfasst alle geleisteten Trainingseinheiten.
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b.
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Zulage für die behördliche Berechtigung zur Ausstellung eines Lufttüchtigkeitszeugnisses
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Angestellte der Verwendungsgruppe F, die zusätzlich zur Definition ihrer Verwendungsgruppe über eine behördliche Berechtigung zur Ausstellung eines Lufttüchtigkeitszeugnisses verfügen, erhalten eine monatliche Zulage in Höhe von 512,50 € brutto. Diese Zulage wird zusätzlich zum jeweiligen kollektivvertraglichen Mindestgehalt ihrer Einstufung gewährt.
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c.
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Deputy-Zulage
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Angestellte, die Vertretungsbefugnisse für Senior Manager übernehmen und nicht der Verwendungsgruppe G oder H angehören, erhalten für die Dauer dieser sogenannten Deputy-Funktion eine Zulage. Diese beträgt 10 % des kollektivvertraglichen Mindestgehalts des 1. Verwendungsjahres, das ihrer jeweiligen Verwendungsgruppeneinstufung entspricht.
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(§ 13 idF ab 1. April 2026, Werte gültig ab 1. Juni 2026)
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## Thema: Kündigung und Beendigung des Arbeitsverhältnisses
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§ 7
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Kündigungen
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Für Kündigungen gilt (https://digital.oegbverlag.at/recht/g/10008069,NOR40198599/Angestelltengesetz/Art-1-§-20-Kuendigung)§20 AngG. Als Kündigungstermin kann der Monatsletzte im Arbeitsvertrag vereinbart werden. Nach einem Monat Probezeit kann das Dienstverhältnis durch den Arbeitgeber unter Einhaltung der gesetzlichen Kündigungsfristen, bis zum Ende des zweiten Dienstjahres mindestens jedoch mit einer Kündigungsfrist von 2 Monaten, gelöst werden.
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§ 2
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Geltungsbeginn und Geltungsdauer
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1.
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Dieser Kollektivvertrag tritt mit 1. April 2026 in Kraft.
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2.
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Dieser Kollektivvertrag, kann unter Einhaltung einer dreimonatigen Kündigungsfrist mittels eingeschriebenen Briefes zum Ende eines Kalenderjahres von beiden Kollektivvertragspartnern schriftlich gekündigt werden.
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(§ 2 idF ab 1. April 2026)
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§ 10
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Sonderzahlungen
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1.
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Höhe der Sonderzahlungen
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Als Urlaubsgeld sowie Weihnachtsremuneration gebühren jeweils:
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a.
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Das monatliche IST-Gehalt
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b.
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Der Monatswert aller gewährten Zulagen auf der Grundlage des Durchschnittes der letzten 12 Monate.
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2.
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Allen Angestellten ist spätestens mit dem Gehalt für den Monat November eine Weihnachtsremuneration in der Höhe des Novemberentgeltes auszubezahlen.
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3.
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Allen Angestellten ist spätestens mit dem Gehalt für den Monat Mai ein Urlaubsgeld in der Höhe des Maientgeltes auszubezahlen.
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4.
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Beginnt das Arbeitsverhältnis während des laufenden Kalenderjahres, gebühren das Urlaubsgeld und die Weihnachtsremuneration aliquot (1/52 pro begonnene Kalenderwoche). Das aliquote Urlaubsgeld ist gemäß Punkt 3 fällig, spätestens jedoch mit dem Monatsgehalt für den Dezember.
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5.
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Endet das Arbeitsverhältnis während des Kalenderjahres, gebühren das Urlaubsgeld und die Weihnachtsremuneration aliquot (1/52 pro begonnene Kalenderwoche). Wurde das Urlaubsgeld bzw die Weihnachtsremuneration bereits bezahlt, ist der auf den restlichen Teil des Kalenderjahres entfallende Teil bei der Endabrechnung abzuziehen. Wurde das Urlaubsgeld bzw die Weihnachtsremuneration noch nicht oder nur zum Teil bezahlt, ist der fehlende Teil bei der Endabrechnung zu zahlen.
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6.
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Für Angestellte, die während des laufenden Kalenderjahres von einer Vollzeit- in eine Teilzeitbeschäftigung bzw umgekehrt wechseln oder deren Teilzeitbeschäftigungsausmaß sich ändert, sind das Urlaubs- und Weihnachtsgeld auf der Grundlage des durchschnittlichen Beschäftigungsausmaßes während des Kalenderjahres zu berechnen. Wurde das Urlaubsgeld vor der Änderung der Normalarbeitszeit gezahlt, ist die Korrektur mit dem Weihnachtsgeld vorzunehmen (Nachzahlung bzw Gegenverrechnung).
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§ 4
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Urlaub, Ruhezeit und Feiertage
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1.
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Für den Urlaubsanspruch der Angestellten gelten die Bestimmungen des (https://digital.oegbverlag.at/recht/g/10008069)AngG und (https://digital.oegbverlag.at/recht/g/10008376)UrlG.
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2.
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Soweit nicht eine Arbeitszeiteinteilung im Schichtbetrieb vorliegt, erhalten Angestellte 35 Kalendertage Urlaub pro Kalenderjahr (25 Arbeitstage Urlaub bei 5-Tagewoche).
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3.
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Angestellte, die gemäß gesetzlichen oder betrieblichen Bestimmungen Anspruch auf eine 6. Urlaubswoche haben oder diesen Anspruch bereits erreicht haben, erhalten 42 Kalendertage Urlaub pro Kalenderjahr (30 Arbeitstage Urlaub bei 5-Tagewoche).
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4.
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Urlaubsanspruch für Angestellte im Schichtbetrieb
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a.
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Urlaubsanspruch
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Angestellte im Schichtbetrieb erhalten 35 Kalendertage Urlaub pro Kalenderjahr (25 Arbeitstage Urlaub bei 5-Tagewoche).
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b.
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Urlaubsanspruch bei Erreichen der 6. Urlaubswoche
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Angestellte, die gemäß gesetzlichen oder betrieblichen Bestimmungen Anspruch auf eine 6. Urlaubswoche haben oder diesen Anspruch bereits erreicht haben erhalten 42 Kalendertage Urlaub pro Kalenderjahr (30 Arbeitstage Urlaub bei 5-Tagewoche).
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c.
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Zusatzurlaub ab dem zweiten Dienstjahr
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Ab dem Beginn des zweiten Dienstjahres im Unternehmen erhöht sich der jährliche Urlaubsanspruch um einen zusätzlichen Arbeitstag Urlaub (1 Arbeitstag Urlaub pro Kalenderjahr).
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d.
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Zusatzurlaub ab dem dritten Dienstjahr
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Ab dem Beginn des dritten Dienstjahres im Unternehmen erhöht sich der jährliche Urlaubsanspruch um einen weiteren zusätzlichen Arbeitstag Urlaub (2 Arbeitstage Urlaub pro Kalenderjahr).
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e.
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Maximaler Anspruch an Zusatzurlaub
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Der jährliche zusätzliche Urlaubsanspruch erhöht sich ab dem dritten Dienstjahr auf das Maximum und bleibt in allen folgenden Dienstjahren unverändert (2 Arbeitstage Urlaub pro Kalenderjahr).
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f.
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Zusatzurlaub bei Erreichen der 6. Urlaubswoche
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Angestellte, die gemäß gesetzlichen oder betrieblichen Bestimmungen Anspruch auf eine 6. Urlaubswoche haben oder diesen Anspruch bereits erreicht haben, behalten die in dieser Regelung vorgesehenen zusätzlichen Urlaubstage. Diese zusätzlichen Arbeitstage Urlaub werden über die gesetzliche 6. Urlaubswoche hinaus gewährt.
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5.
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Für die Berechnung der Dienstjahre wird das Datum des Eintritts in das Unternehmen herangezogen. Ein Dienstjahr gilt als vollendet, wenn der Angestellte ununterbrochen für die Dauer eines Jahres im Unternehmen, bzw der DHL-Group beschäftigt war. Unterbrechungen von bis zu inklusive einem Monat gelten als ununterbrochen.
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6.
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Bestehende, für Angestellte günstigere Regelungen bleiben unberührt und gelten weiterhin, sofern sie für die betroffenen Angestellten vorteilhafter sind.
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7.
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Angestellte gemäß (https://digital.oegbverlag.at/recht/g/10008253,NOR40149374/Behinderteneinstellungsgesetz/Art-2-§-2-Beguenstigte-Behinderte)§ 2 BEinstG erhalten einen Zusatzurlaub von 3 Tagen pro Urlaubsjahr. Bei Teilzeitbeschäftigung erfolgt eine entsprechende Aliquotierung.
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8.
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Das Urlaubsjahr ist das Kalenderjahr.
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9.
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Bei unterjährigem Ein- bzw Austritt wird der Anspruch unter Beachtung des (https://digital.oegbverlag.at/recht/g/10008376)UrlG entsprechend aliquotiert.
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10.
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Im Schichtdienst kann der Sonntag laut (https://digital.oegbverlag.at/recht/g/10008541)ARG, im Hinblick auf die besonderen Betriebsverhältnisse, als Arbeitstag zugelassen sein und kann in diesem Fall als Arbeitstag gelten. Enthält der Dienstplan einer Schichtgruppe keinen arbeitsfreien Sonntag, so gebührt jedem betroffenen Angestellten in jeder Kalenderwoche eine ununterbrochene Ruhezeit von 36 Stunden als Ersatz für die Wochenendruhe; diese Ruhezeit ist der erste in dieser Kalenderwoche anfallende arbeitsfreie Tag, der mindestens eine 36-stündige ununterbrochene Freizeit umfasst. Der wöchentliche Ruhetag ist im Schichtplan zu kennzeichnen.
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11.
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Gemäß dem (https://digital.oegbverlag.at/recht/g/10008541,NOR40213419/Arbeitsruhegesetz/§-7-Feiertagsruhe)§ 7 ARG in der jeweils geltenden Fassung sind die gesetzlichen Feiertage:
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1. Jänner (Neujahr)
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6. Jänner (Heilige Drei Könige)
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Ostermontag
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1. Mai (Staatsfeiertag)
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Christi Himmelfahrt
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Pfingstmontag
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Fronleichnam
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15. August (Mariä Himmelfahrt)
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26. Oktober (Nationalfeiertag)
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1. November (Allerheiligen)
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8. Dezember (Mariä Empfängnis)
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25. Dezember (Weihnachten)
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26. Dezember (Stephanstag)
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12.
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Soweit nicht eine Arbeitszeiteinteilung im Schichtbetrieb vorliegt, gelten der 24. und 31. Dezember als halbe freie Arbeitstage. An diesen Tagen wird die Arbeitszeit von 6:00 bis 12:00 Uhr als Normalarbeitszeit gewertet, wobei die Normalarbeitszeit immer um 12:00 Uhr endet. Die Wochenarbeitszeit in den Wochen, in denen der 24. bzw 31. Dezember liegt, reduziert sich automatisch entsprechend.
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## Thema: Bezahlte Freistellung bei Dienstverhinderung
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§ 6
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Fortzahlung des Entgeltes bei Dienstverhinderung
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In nachstehend angeführten Fällen wird bei Dienstverhinderung jedem Angestellten Freizeit ohne Schmälerung des Entgeltes im folgenden Ausmaß gewährt:
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| Eigene Eheschließung bzw Verpartnerung gemäß Partnerschaft-Gesetz (EPG) | 3 Arbeitstage |
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| Bei Eheschließung bzw Verpartnerung gemäß Partnerschaft-Gesetz (EPG) des leiblichen, adoptierten oder Pflege-Kindes, Geschwistern oder Elternteilen | 1 Arbeitstag |
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| Bei Tod des Ehegatten bzw der Ehegattin, eingetragenen Partners gemäß EPG oder Lebensgefährten, eines Kindes im gemeinsamen Haushalt bzw des eigenen, adoptierten oder Pflege-Kindes | 3 Arbeitstage |
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| Bei Tod des Vaters oder der Mutter bzw Geschwistern | 2 Arbeitstage |
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| Bei Tod der Schwiegereltern oder Großeltern | 1 Arbeitstag |
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| Bei Wohnungswechsel des Hauptwohnsitzes, nachgewiesen durch die Erbringung eines Meldezettels | 2 Arbeitstagepro Halbjahr |
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| Bei Niederkunft der Ehegattin oder Lebensgefährtin sowie Adoption von Kindern unter 15 Jahren | 3 Arbeitstage |
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| Beim erstmaligen Schulantritt sowie bei Schulübertritt von der 4. in die 5. Schulstufe einer Pflichtschule eines Kindes im gemeinsamen Haushalt bzw des leiblichen, adoptierten oder Pflege-Kindes | der jeweiligeArbeitstag |
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Mittels Betriebsvereinbarung können darüberhinausgehende Regelungen getroffen werden, die eine besserstellende Erweiterung dieser Regelung beinhalten.
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