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id: lb-pap-02
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batch: 7
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title: "Papamonat"
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work: "Lexis Briefings Personalrecht"
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chapter: "Schwangerschaft & Elternkarenz"
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topic: familienzeit
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author: "Sabara"
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stand: 2026-07
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source:
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pdf: ".lexis360/Lexis360_papamonat.pdf"
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text: ".lexis360/md/papamonat.md"
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legal_bases: ["VKG § 1a", "VKG § 2 Abs 7", "VKG § 2 Abs 8", "VKG § 6", "MSchG § 5 Abs 1", "MSchG § 7 Abs 2", "MSchG § 10 Abs 3", "MSchG § 10 Abs 5", "MSchG § 10 Abs 7", "MSchG § 12 Abs 2", "MSchG § 13", "MSchG § 15f", "MSchG § 31 Abs 3", "GlBG § 5a Z 1", "GlBG § 12"]
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tags: [papamonat, freistellung, vkg, kundigungsschutz, dienstzeitanrechnung]
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cross_refs: ["lb-pap-01", "lb-msf-01", "lb-kar-03", "lb-kar-04", "lb-kar-05", "lb-glb-02"]
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# Papamonat
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*Lexis Briefings Personalrecht, Sabara, Stand Juli 2026 (lb-pap-02).*
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## Zusammenfassung
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- **§ 1a VKG** gibt dem Vater (Arbeitnehmer) einen gesetzlichen Anspruch auf
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**Freistellung von einem Monat** zum Zwecke der Kinderbetreuung —
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unbeschadet eines Karenzanspruchs — für den Zeitraum von der Geburt des
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Kindes bis zum Ablauf des Beschäftigungsverbots der Mutter nach
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§ 5 Abs 1 MSchG (bzw. des fiktiven Beschäftigungsverbots, wenn die Mutter
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nicht unselbstständig erwerbstätig ist), sofern er mit dem Kind im
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gemeinsamen Haushalt lebt.
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- Die Freistellung ist **ohne Anspruch auf Entgeltfortzahlung**; die
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finanzielle Unterstützung ist der Familienzeitbonus (FamZeitbG, lb-pap-01).
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Rahmenbedingungen und Voraussetzungen von § 1a VKG und FamZeitbG decken
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sich nicht in allen Punkten.
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- Zeitrahmen: Hat die Mutter keinen Karenzanspruch, endet die
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Inanspruchnahme spätestens mit Ablauf von acht Wochen nach der Geburt
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(bzw. zwölf Wochen bei Früh-, Mehrlings- oder Kaiserschnittgeburten).
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Die Freistellung beginnt frühestens mit dem auf die Geburt folgenden
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Kalendertag; sonstige gesetzliche, kollektivvertragliche oder
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einzelvertragliche Dienstfreistellungsansprüche anlässlich der Geburt
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werden nicht angerechnet (§ 1a Abs 4 VKG).
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- Die Freistellung ist **keine Karenz** nach dem VKG und nicht auf eine
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solche anzurechnen; auf dienstzeitabhängige Ansprüche ist sie aber
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anzurechnen (§ 1a Abs 7 VKG iVm § 15f MSchG, lb-kar-03).
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- **Verfahren:** Vorankündigung an den Arbeitgeber spätestens drei Monate
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vor dem errechneten Geburtstermin mit Bekanntgabe des Termins und des
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voraussichtlichen Beginns (§ 1a Abs 3 VKG); nach der Geburt unverzügliche
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Verständigung und Bekanntgabe des Antrittszeitpunkts spätestens eine
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Woche nach der Geburt (auch bei Frühgeburten). Unbeschadet der Fristen
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kann eine Freistellung (auch) vereinbart werden.
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- Verhinderungskarenz (§ 6 VKG): Bei Verhinderung der Mutter kann der Vater
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auch dann Verhinderungskarenz anschließen, wenn die Verhinderung schon
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während der Freistellung eingetreten ist; dauert sie an, ist die
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Verhinderungskarenz sofort nach Freistellungsende anzutreten
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(§ 1a Abs 5 VKG). Fällt der gemeinsame Haushalt weg, ist das unverzüglich
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bekanntzugeben; der Arbeitgeber kann die Dienstaufnahme verlangen
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(§ 1a Abs 7 iVm § 2 Abs 7 und 8 VKG).
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- Offene Detailfrage ⚠/❓: Ob der Freistellungsanspruch schon ab dem Tag
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nach der Geburt besteht, wenn das Kind noch im Krankenhaus ist (das VKG
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kennt — anders als § 2 Abs 3 FamZeitbG — keine Haushalts-Definition);
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Literaturstreit (Hitz ARD 6660/4/2019 vs. Reissner ASoK 2019, 282 ff).
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- **Kündigungs- und Entlassungsschutz** (§ 1a Abs 6 VKG): beginnt mit der
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Vorankündigung oder späteren Vereinbarung, frühestens vier Monate vor dem
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errechneten Geburtstermin; bei Frühgeburten mit Meldung des
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Antrittszeitpunkts; endet vier Wochen nach dem Ende der Freistellung.
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Entlassung nur mit gerichtlicher Zustimmung aus den Gründen des
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§ 12 Abs 2 MSchG (Tätlichkeiten, erhebliche Ehrverletzungen, gerichtlich
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strafbare Handlungen ausnahmsweise auch nachträglich). Anzuwenden sind
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weiters die MSchG-Bestimmungen zu Kündigungsgründen (§ 10 Abs 3 und 5),
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einvernehmlicher Auflösung (§ 10 Abs 7), § 13 MSchG sowie für Heimarbeiter
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§ 31 Abs 3 und § 7 Abs 2 MSchG.
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- Kollektivvertragliche „Familienzeit"-Ansprüche (am FamZeitbG orientiert)
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werden durch den gesetzlichen Anspruch nicht verbraucht — Doppelkonsum
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ist dem Wortlaut nach möglich (Gesetzesmaterialien IA 576/A 26. GP
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schweigen; Literatur: Hitz) ⚠.
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- Diskriminierung wegen Papamonats (§ 1a VKG) ist seit 1. 11. 2023 über
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§ 5a Z 1 GlBG der Geschlechterdiskriminierung gleichgestellt; Rechtsfolgen
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nach § 12 GlBG; Gleichbehandlungsanwaltschaft/-kommission zuständig.
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## Kernwerte & Fristen (Stand 2026-07)
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| Wert / Regel | Detail |
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|---|---|
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| Dauer der Freistellung | ein Monat |
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| Zeitrahmen | Geburt bis Ablauf des (fiktiven) Beschäftigungsverbots der Mutter (§ 5 Abs 1 MSchG); ohne Karenzanspruch der Mutter max. 8 Wochen (12 Wochen bei Früh-, Mehrlings-, Kaiserschnittgeburten) |
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| Beginn | frühestens der auf die Geburt folgende Kalendertag |
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| Vorankündigung | spätestens 3 Monate vor errechnetem Geburtstermin (Termin + voraussichtlicher Beginn) |
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| Bekanntgabe Antritt | unverzüglich nach Geburt, spätestens 1 Woche nach der Geburt (auch bei Frühgeburt) |
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| Entgelt | keine Entgeltfortzahlung während der Freistellung |
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| Dienstzeit | anzurechnen auf dienstzeitabhängige Ansprüche (§ 1a Abs 7 VKG iVm § 15f MSchG); keine Karenz-Anrechnung |
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| Kündigungs-/Entlassungsschutz | ab Vorankündigung/Vereinbarung, frühestens 4 Monate vor Termin; endet 4 Wochen nach Freistellungsende |
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| Kolbezug mit KV-Ansprüchen | kollektivvertragliche Freistellungen bleiben unberührt (§ 1a Abs 4 VKG) ⚠ |
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## Rechtsgrundlagen
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- **VKG:** § 1a (Abs 3 Vorankündigung, Abs 4 Anrechnungsausschluss,
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Abs 5 Verhinderungskarenz, Abs 6 Kündigungsschutz, Abs 7 Haushalts-
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Wegfall/Dienstzeit), § 2 Abs 7 und 8, § 6 (Verhinderungskarenz).
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- **MSchG:** § 5 Abs 1 (Beschäftigungsverbot der Mutter als Zeitrahmen),
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§ 7 Abs 2, § 10 Abs 3 und 5 (Kündigungsgründe), § 10 Abs 7
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(einvernehmliche Auflösung), § 12 Abs 2 (Entlassungsgründe), § 13,
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§ 15f (Dienstzeitanrechnung), § 31 Abs 3 (Heimarbeiter).
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- **GlBG:** § 5a Z 1, § 12 (Diskriminierungsschutz, Rechtsfolgen;
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Anwendbarkeit ab 1. 11. 2023).
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- Literaturstreit zum Haushaltserfordernis bei Spitalsaufenthalt: Hitz
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(ARD 6660/4/2019) vs. Reissner (ASoK 2019, 282 ff) ⚠/❓.
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## Payroll-Relevanz (Odoo)
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- Der Papamonat ist ein **unbezahlt-freistellender Zeitraum**: keine Bezüge
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im Monat der Freistellung — Entgeltfortzahlung ausdrücklich ausgeschlossen;
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als Work-Entry-Sperre „Papamonat" (eigener Abwesenheitstyp, nicht Karenz)
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abbilden, damit keine Entgelt-/Wochengeld-Spuren entstehen.
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- **Dienstzeitanrechnung** läuft weiter (§ 15f MSchG): Dienstzeit-,
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Dienstjahrszähler (z. B. für Besoldungsstufen/Karenzfolgen) nicht
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anhalten — Anknüpfung an die Anrechnungslogik der Karenz (lb-kar-03).
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- Fristenkette als HR-Prozesspunkte: Vorankündigung (3 Monate vor Termin),
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Bekanntgabe des Antritts (1 Woche nach Geburt), Freistellungsfenster,
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allfällige Verhinderungskarenz (§ 6 VKG) direkt im Anschluss.
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- **Kündigungs-/Entlassungsschutz-Fenster** (bis 4 Wochen nach
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Freistellungsende) muss Beendigungsprozesse sperren (lb-kar-05).
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- Familienzeitbonus als parallel laufende staatliche Leistung (lb-pap-01): dort
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gilt die eigene Antrags-/SV-Logik (Ab-/Anmeldung), die vom arbeitsrechtlichen
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Freistellungsanspruch unabhängig ist.
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## Verweise
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- **KB-intern:** lb-pap-01 (Familienzeitbonus als finanzielle Unterstützung,
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abweichende Voraussetzungen); lb-msf-01 (Beschäftigungsverbot der Mutter
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nach der Geburt als Zeitrahmen); lb-kar-03 (Anrechnung als Dienstzeit,
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§ 15f MSchG); lb-kar-04 (Abgrenzung zur Karenz); lb-kar-05
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(Kündigungs-/Entlassungsschutz-Regime).
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- **Querbezüge:** lb-glb-02 (Diskriminierung, GlBG § 5a Z 1).
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- **Projekt:** `personalverrechnung/RECHTSQUELLEN-Privat.md`.
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- *Hinweis:* PDF-Footer „Erstellt von … 10.9.2026" = Export-Artefakt,
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ignoriert; Muster-Schreiben-Links der Quelle nicht übernommen.
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