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id: lb-brt-34
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batch: 8
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title: "Verständigung des Betriebsrates vor Kündigungsausspruch"
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work: "Lexis Briefings Personalrecht"
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chapter: "Betriebsrat & Betriebsvereinbarungen"
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topic: betriebsrat
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author: "Sabara"
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stand: 2026-07
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source:
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pdf: ".lexis360/Lexis360_verstandigung_des_betriebsrates_vor_kundigungsauss.pdf"
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text: ".lexis360/md/verstandigung_des_betriebsrates_vor_kundigungsauss.md"
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legal_bases: ["ArbVG § 105", "ArbVG § 105 Abs 1", "ArbVG § 105 Abs 2", "ArbVG § 36", "ArbVG § 107", "AMFG § 45a"]
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tags: [verstandigung, kundigungsvorverfahren, allgemeiner-kundigungsschutz, betriebsratspflicht, massenkundigung, arbeitnehmerbegriff]
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cross_refs: ["lb-aug-01", "lb-bnd-38", "lb-bnd-39", "lb-bnd-42", "lb-brt-27", "lb-brt-31"]
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# Verständigung des Betriebsrates vor Kündigungsausspruch
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*Lexis Briefings Personalrecht, Sabara, Stand Juli 2026 (lb-brt-34).*
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## Zusammenfassung
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- **Vor jeder Kündigung:** Der Betriebsinhaber muss den Betriebsratsvorsitzenden des
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zuständigen Betriebsrats von der Kündigungsabsicht verständigen; der Betriebsrat kann
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innerhalb einer Woche Stellung nehmen (§ 105 Abs 1 und Abs 2 ArbVG) und auf Verlangen
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innerhalb dieser Frist beraten werden.
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- **Rechtsunwirksamkeit:** Eine Kündigung ist rechtsunwirksam, wenn sie **vor Ablauf der
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einwöchigen Frist** ausgesprochen wurde (es sei denn, der Betriebsrat hat bereits
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Stellung genommen) oder wenn der Betriebsrat **gar nicht verständigt** wurde.
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- **Persönlicher Geltungsbereich (AN iSd § 36 ArbVG):** Nur für Arbeitnehmer iSd § 36
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ArbVG gilt die Verständigungspflicht: alle im Betrieb Beschäftigten einschließlich
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**Lehrlinge und Heimarbeiter**, vorübergehend Abwesende (Urlaub, Krankenstand, Karenz,
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Präsenzdienst — teils mit besonderem Kündigungsschutz), Auslandsmitarbeiter und
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Entsandte, idR auch **Verwandte des Betriebsinhabers**. Überlassene Arbeitskräfte sind
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ab Beginn der Überlassung (keine Mindestbeschäftigungsdauer) auch Arbeitnehmer des
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Beschäftigerbetriebs — welche Belegschaftszugehörigkeit zählt, ist nach Zweck des
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Mitwirkungsrechts und Sachnähe zu prüfen; beim **Kündigungsschutz ist der Betriebsrat
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des Überlassers** zuständig. **Nicht erfasst:** Organmitglieder juristischer Personen
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(zB GmbH-Geschäftsführer), leitende Angestellte mit maßgeblichem Einfluss, kurzfristig
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zu Schulungs-/Ausbildungszwecken Beschäftigte (zB Volontäre, echte
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Ferialpraktikanten), freie Dienstnehmer.
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- **Vom allgemeinen Kündigungsschutz ausgenommen** sind Arbeitnehmer mit eigenem
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besonderen Schutzregime: Schwangere, Mütter/Väter in Karenz oder Elternteilzeit,
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Präsenz- und Zivildiener, Behinderte und alle **Betriebsratsmitglieder**.
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- **Voraussetzungen des allgemeinen Kündigungsschutzes:** Betrieb **im Inland** mit
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**Mindestbeschäftigtenzahl von fünf Arbeitnehmern zum Zeitpunkt der Kündigung**
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(Mindestzahl während des größten Teils des Jahres). OGH (Fundnote): dauernd nur
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zwischen 3 und 4 Arbeitnehmerinnen, nie gleichzeitig 5 → kein betriebsratspflichtiger
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Betrieb. Gibt es trotz dauernd 5 Arbeitnehmern **keinen Betriebsrat**, entfällt die
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Verständigungspflicht; der Arbeitnehmer kann die Kündigung selbst anfechten
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(§ 107 ArbVG).
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- **Erfasste Kündigungen:** Auch **Änderungskündigungen und Teilkündigungen**. Die der
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**Meldevorschrift bei Massenkündigungen (§ 45a AMFG)** entsprechende Information des
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AMS und des Betriebsrats ersetzt die **besondere Verständigungspflicht vor jeder
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einzelnen Kündigung nicht** — der Betriebsrat muss nochmals vom Einzelfall verständigt
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werden.
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- **Wer wen:** Verständigt der Betriebsinhaber (oder ein bevollmächtigtes Organ wie
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Prokurist/Geschäftsführer) den **zuständigen** Betriebsrat (Arbeiter-, Angestellten-
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oder gemeinsamer). Bei überlassenen Arbeitnehmern ist der **Betriebsrat des
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Überlassers** zu verständigen, nicht jener des Beschäftigers. Adressat ist der
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**Betriebsratsvorsitzende**, nur bei dessen Verhinderung der Stellvertreter — nicht ein
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beliebiges Betriebsratsmitglied; das Zustellungsrisiko trägt der Arbeitgeber. Die
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einwöchige Frist beginnt erst mit der Verständigung des Vorsitzenden; die irrtümliche
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Verständigung des falschen Organs (zB Betriebsausschuss statt Arbeiterbetriebsrat)
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ist **nicht sanierbar** → Kündigung unwirksam.
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- **Form und Inhalt:** Keine besondere Form gebunden (E-Mail möglich), aber eindeutig,
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bestimmt und verständlich; bezogen auf ein **konkretes Arbeitsverhältnis** mit
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**Namensnennung** des Arbeitnehmers; kein Termin erforderlich, die Kündigung aber
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konkret geplant; auch eine nur **bedingte** Kündigungsabsicht genügt. Bei mehreren
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Betroffenen sind idR **alle namentlich** zu nennen; bei Betriebsstilllegung kann die
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Mitteilung „alle Mitarbeiter verlieren ihren Job" genügen, wenn ohnehin bekannt ist,
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wer betroffen ist. War die Verständigung in der Vergangenheit **stets schriftlich**,
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ist der Arbeitgeber daran gebunden; Abkehr nur nach vorheriger ausdrücklicher
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Bekanntgabe. Ein Kontingent global zustimmende Kündigungen („Sozialplan") sind
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**unzulässig**.
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## Kernwerte & Fristen (Stand 2026-07)
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| Wert / Regel | Detail |
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|---|---|
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| Betriebsgrößen-Schwelle | inländischer Betrieb mit mind. **5 Arbeitnehmern** zum Zeitpunkt der Kündigung (während des größten Teils des Jahres) (Stand 2026-07) ✅ |
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| Schwellen-Rechtsprechung | dauernd nur 3–4 AN, nie gleichzeitig 5 → kein betriebsratspflichtiger Betrieb (Fundnote, Stand Juli 2026) ✅ |
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| Rechtsfolge bei Verstoß | vor Fristablauf ausgesprochene Kündigung (ohne frühere Stellungnahme) oder fehlende Verständigung → **rechtsunwirksam** ✅ |
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| Adressat | Betriebsratsvorsitzender (bei Verhinderung Stellvertreter); falsches Organ nicht sanierbar → Unwirksamkeit ✅ |
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| Fristbeginn | erst mit Verständigung des Betriebsratsvorsitzenden ✅ |
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| Form | formfrei (E-Mail möglich); eindeutig, bestimmt, verständlich; AN namentlich nennen; bedingte Absicht genügt ✅ |
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| Vergangenheitsbindung | bisher stets schriftlich → Schriftform bindend; Abkehr nur mit vorheriger Bekanntgabe ✅ |
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| Massenkündigung (§ 45a AMFG) | Information an AMS und BR ersetzt die Einzelverständigung **nicht** ✅ |
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| Betrieb ohne BR | Verständigungspflicht entfällt; AN-Anfechtung nach § 107 ArbVG ✅ |
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| Überlassene Arbeitskräfte | Kündigungsschutz: BR des **Überlassers** zuständig ✅ |
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## Rechtsgrundlagen
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- **§ 105 Abs 1 und Abs 2 ArbVG** (Verständigungspflicht, Stellungnahme- und
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Beratungsrecht) — zitiert ✅
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- **§ 105 ArbVG** (Anfechtungsgründe und -fristen; Rahmen) — zitiert ✅
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- **§ 36 ArbVG** (persönlicher Geltungsbereich des allgemeinen Kündigungsschutzes) —
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zitiert ✅
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- **§ 107 ArbVG** (Selbstanfechtung des Arbeitnehmers im betriebsratspflichtigen
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Betrieb ohne Betriebsrat) — zitiert ✅
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- **§ 45a AMFG** (Meldevorschrift Massenkündigungen; kein Ersatz der
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Einzelverständigung) — zitiert ✅
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## Payroll-Relevanz (Odoo)
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- **Kündigungs-Workflow-Gate:** Odoo 19 sollte für Betriebe mit Betriebsrat vor dem
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Ausspruch (Beendigung am `hr.contract`) die dokumentierte **Verständigung des
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Betriebsratsvorsitzenden** mit Datum erzwingen — sonst Gefahr der unwirksamen
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Kündigung mit Rückabwicklung von **Endabrechnung** und **Meldewesen** (Abmeldung).
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- **5-AN-Schwelle:** Die Betriebsratsschwellen-Logik (Kopfzahl, § 36-Arbeitnehmer, vgl.
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lb-brt-01/02) muss den Zeitpunkt der Kündigung und die „größter Teil des Jahres"-
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Betrachtung reporten können; für überlassene Kräfte den Überlasserbetrieb als
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Schutz-Betrieb führen.
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- **Massenentlassungen:** Der § 45a-AMFG-Meldelauf (→ lb-bnd-42) ist ein separater
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Vorgang, der die Einzelverständigungen **nicht** substituiert — im Workflow als
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parallele Pflicht abbilden.
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- Keine direkte Entgelt-/SV-Logik; die Folgen unwirksamer Kündigungen laufen über
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lb-brt-27 (Anfechtung) und lb-brt-31 (Stellungnahme).
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## Verweise
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- **KB-intern:** lb-aug-01 (Arbeitskräfteüberlassung – Aufgaben von Überlasser und
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Beschäftiger) · lb-bnd-38 (Besonderer Kündigungsschutz) · lb-bnd-39 (Kündigungsausspruch) ·
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lb-bnd-42 (Kündigungsfrühwarnsystem; § 45a AMFG) · lb-brt-27 (Kündigungsanfechtung) ·
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lb-brt-31 (Stellungnahme des Betriebsrates zur Kündigung)
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- **Projekt:** `personalverrechnung/RECHTSQUELLEN-Privat.md`
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- *Hinweis:* Die Arbeitshilfen „Muster – Info an Betriebsrat Kündigungsabsicht" und die
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Checkliste „To Do im Vorfeld eines Kündigungsausspruches" sind im Export als
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Verweisstellen ohne Inhalte übernommen — nicht rekonstruierbar.
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Reference in New Issue
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