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571 Lexis-Briefings (lb-*) + 30 WIKU-Publikationen (wk-*) in 69 Clustern, Frontmatter-Schema als Single Source of Truth; kb.json + INDEX.md generiert. .gitignore für lizenzierte/lokale Corpora (.lexis360, .wiku, .firecrawl, .ris) sowie künftige RAG-Artefakte (data/).
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id: lb-lsd-13
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batch: 4
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title: "Unterentlohnung - Soll-Ist-Vergleich & Sonderzahlungen"
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work: "Lexis Briefings Personalrecht"
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chapter: "Entgelt: Anspruch & Abrechnung"
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topic: lohndumping
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author: "Burger"
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stand: 2026-07
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source:
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pdf: ".lexis360/Lexis360_unterentlohnung_soll_ist_vergleich_sonderzahlungen.pdf"
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text: ".lexis360/md/unterentlohnung_soll_ist_vergleich_sonderzahlungen.md"
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legal_bases: ["LSD-BG § 1 Abs 8 Z 3", "LSD-BG § 3 Abs 4", "LSD-BG § 29 Abs 1", "B-VG Art 18"]
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tags: [lohndumping, lsd-bg, soll-ist-vergleich, sonderzahlungen, unterentlohnung, aliquotierung]
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cross_refs: ["lb-lsd-02", "lb-lsd-06", "lb-lsd-07", "lb-lsd-11", "lb-lsd-12", "lb-son-01", "lb-son-04"]
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# Unterentlohnung – Soll-Ist-Vergleich & Sonderzahlungen
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*Lexis Briefings Personalrecht, Burger, Stand Juli 2026 (lb-lsd-13).*
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## Zusammenfassung
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- **Strafbare Unterentlohnung (§ 29 LSD-BG)** liegt vor, wenn das
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sachlich und zeitlich kongruente (→ lb-lsd-12) tatsächlich gezahlte
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Entgelt unter dem geschützten Mindestentgelt (→ lb-lsd-11) liegt —
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weil zu wenig oder **gar nicht** gezahlt wurde oder weil **zu spät**,
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dh nach Fälligkeit des letzten Teils, gezahlt wurde. Der zivilrechtliche
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Verfall des Anspruchs hindert die Strafbarkeit nicht; der Beweggrund
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(zB wirtschaftliche Schwierigkeiten) ist für den objektiven
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Tatbestand unerheblich.
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- **Typische Abrechnungsfehler** (Prüf-/Fehlerquellenliste des
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Briefings): scheinselbständige „freie Dienstnehmer"/Werkunternehmer
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erweisen sich als Arbeitnehmer; falscher Kollektivvertrag; zu
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niedrige Einstufung im Gehaltsschema („Einstufungskriterien" nur
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klarstellend); missachtete kv-Vorrückungen; Nichtberücksichtigung
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von Vordienstzeiten; zu hoher Überstundenteiler; verspätete
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Entgeltzahlung (zB Banküberweisung erst am 5. des Folgemonats);
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Arbeitszeitfehler — nicht erfasste geleistete Stunden, falscher
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Zuschlag, faktisch gelebte (zu bezahlende) Arbeitsbereitschaft
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während der „unbezahlten" Mittagspause, falsch verrechnete
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Fehlzeiten (Urlaub/Feiertag/Abwesenheit ohne regelmäßig geleistete
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Überstunden), formunwirksame Arbeitszeitmodelle (zB gelebtes
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Gleitzeitmodell ohne wirksame Betriebsvereinbarung → Überstunden,
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wo Normalstunden vermutet wurden). Die Ermittlung des Mindestentgelts
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ist nach dem VfGH zumutbar (§ 29 Abs 1 im Lichte des Art 18 B-VG
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nicht verfassungswidrig).
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- Kv-Ansprüche sind **Bruttoansprüche**: netto-mindernde
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Abrechnungsfehler sind Unterentlohnung. Die sv-Höchstbeitragsgrundlage
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spielt keine Rolle — ab **120 % der monatlichen HBG** ist das LSD-BG
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generell nicht anwendbar (§ 1 Abs 8 Z 3; Zahlenwert → lb-lsd-07).
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- **Sonderfall Sonderzahlungen (§ 29 Abs 1 Satz 9 LSD-BG):** Ob eine
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SZ-Unterentlohnung vorliegt, ist nicht schon mit Fälligkeit der
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Sonderzahlung zu beurteilen, sondern erst mit **31. Dezember des
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Kalenderjahres**: Unterentlohnung liegt nur vor, wenn die
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Sonderzahlung nicht oder nicht vollständig bis dahin geleistet
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wurde. Sonderzahlungen bilden damit einen **gesonderten
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Straftatbestand**, der nicht in die monatlichen
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Lohnzahlungszeiträume einfließt.
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- **Beispiel:** kv-Mindestentgelt € 3.000 monatlich, Urlaubsbeihilfe
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(Sonderzahlung, Ende Juni fällig), vereinbartes Monatsgehalt
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€ 3.600. Wird im Juni weder Gehalt noch SZ gezahlt, liegt die
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Unterentlohnung am laufenden Gehalt mit 1. 7. vor; für die SZ ist
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sie erst mit dem nächstfolgenden 1. 1. feststellbar. Werden im
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zweiten Halbjahr wieder € 3.600 gezahlt, sind die monatlichen
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Überzahlungen von **€ 600** auf die Sonderzahlung anzurechnen
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(€ 600 × 6 = € 3.600) — auch ohne SZ-Ausweis in der Abrechnung;
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mit Ende Dezember liegt keine SZ-Unterentlohnung vor.
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- **Personenkreis:** Die 31. 12.-Regel gilt nur für Arbeitnehmer, die
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dem **ASVG** unterliegen oder ihren gewöhnlichen Arbeitsort in
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Österreich haben. Nicht-österreichisch versicherte entsandte
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Arbeitnehmer haben ohnehin einen **aliquoten SZ-Anspruch je
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Lohnzahlungsperiode** (§ 3 Abs 4 LSD-BG).
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## Kernwerte & Fristen (Stand 2026-07)
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| Wert / Regel | Detail |
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|---|---|
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| SZ-Beurteilungsstichtag | **31. Dezember** des jeweiligen Kalenderjahres — Unterentlohnung nur bei Nicht-/Nicht-vollständiger Leistung bis dahin (Stand 2026-07) |
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| Anrechnung auf SZ | monatliche Überzahlungen über dem kv-Mindestentgelt sind bis zum Stichtag auf die Sonderzahlung anzurechnen, ohne SZ-Widmung in der Abrechnung (Beispiel: **€ 600 × 6 = € 3.600** im zweiten Halbjahr) (Stand 2026-07) |
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| Anwendungsbereich der SZ-Regel | nur ASVG-versicherte Arbeitnehmer oder solche mit gewöhnlichem Arbeitsort in Österreich; entsandte Nicht-ASVG-Arbeitnehmer: aliquoter SZ-Anspruch je Lohnzahlungsperiode (§ 3 Abs 4 LSD-BG) |
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| Gehaltsgrenze | ab **120 % der monatlichen Höchstbeitragsgrundlage** kein LSD-BG (§ 1 Abs 8 Z 3; €-Wert → lb-lsd-07) (Stand 2026-07) |
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| Zu spät gezahlt | Unterentlohnung bereits bei Zahlung nach Fälligkeit des letzten Teils des geschützten Mindestentgelts (Stand 2026-07) |
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## Rechtsgrundlagen
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- **§ 29 Abs 1 LSD-BG** (Tatbestand; Satz 9 Sonderzahlungs-Regel mit
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Stichtag 31. 12.), **§ 1 Abs 8 Z 3** (120-%-HBG-Ausnahme),
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**§ 3 Abs 4** (aliquoter SZ-Anspruch entsandter Arbeitnehmer),
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**Art 18 B-VG** (Zumutbarkeit, VfGH).
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- ⚠ Der Gesetzeswortlaut in Satz 9 zitiert im Briefing „Arbeitnehmer im
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Sinne des § 14 Abs 1 Z 1 und 28" — die Normangabe erscheint im Export
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unvollständig/verstümmelt (❓ welche Paragraphen gemeint sind, hier
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nicht rekonstruiert; vor Implementierung gegen den RIS-Wortlaut des
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§ 29 Abs 1 Satz 9 LSD-BG verifizieren). Der Sachgehalt (ASVG-AN bzw.
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gewöhnlicher Arbeitsort AT) ist im Briefing eindeutig beschrieben.
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- Judikatur (u. a. VwGH 21. 3. 2023 zur Anrechnung von Überzahlungen
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auf die SZ) mit Fundstellen im Quelltext. ✅ übrige §-Zitate
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ausdrücklich genannt.
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## Payroll-Relevanz (Odoo)
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- **Zwei getrennte Deckungsprüfungen:** (1) monatlicher Soll-Ist-Abgleich
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des laufenden Entgelts je Lohnzahlungszeitraum; (2) **Jahres-Check der
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Sonderzahlungen per 31. 12.** — Soll-SZ laut KV (inkl. Fälligkeiten,
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→ lb-son-01/lb-son-04) gegen Ist-SZ **plus** summierte monatliche
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Überzahlungen des Kalenderjahres als Anrechnungsposten.
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- **Aliquotierung:** Der aliquote SZ-Anspruch entsandter Arbeitnehmer
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je Lohnzahlungsperiode (§ 3 Abs 4) rechnet in dieselbe Logik wie die
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zivilrechtliche Aliquotierung (→ lb-son-01) — ein gemeinsamer
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SZ-Rechenbaustein für zivilrechtlichen Anspruch und LSD-Abgleich.
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- **Fehlerquellenliste = Testszenarien:** Einstufung, kv-Vorrückungen,
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Vordienstzeiten, Überstundenteiler, Zuschläge, Fehlzeiten mit
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regelmäßig geleisteten Überstunden, verspätete Zahlung — genau die
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Deckungsprüfungs- und Regressionsfälle für Abrechnungsprüfberichte
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(Soll aus dem KV-Framework, Ist aus dem Payslip).
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- **Zahlungsdatum erfassen:** „zu spät gezahlt" macht die Unterentlohnung
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strafbar — der Zahlungslauf braucht valutierende Zahlungsdaten je
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Periode, getrennt von Fälligkeit (→ lb-lsd-12).
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## Verweise
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- **KB-intern:** lb-lsd-02 (Einführung) · lb-lsd-06 (Strafbemessung nach
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der Differenzsumme; Verjährung) · lb-lsd-07 (Prüfungsschema) ·
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lb-lsd-11 (Soll-Seite: geschütztes Mindestentgelt) · lb-lsd-12
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(Ist-Seite: Kongruenz, Fälligkeit) · lb-son-01 (Aliquotierung von
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Sonderzahlungen) · lb-son-04 (Sonderzahlungen — Steuer)
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- **Projekt:** `personalverrechnung/RECHTSQUELLEN-Privat.md`
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(SZ-Regime General-AT; § 67 EStG-Zuordnung der SZ); GemBG:
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quartalsweise Sonderzahlung außerhalb der kv-SZ-Welt —
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`personalverrechnung/RECHTSQUELLEN-Bgld.md`. |