25eb285160
571 Lexis-Briefings (lb-*) + 30 WIKU-Publikationen (wk-*) in 69 Clustern, Frontmatter-Schema als Single Source of Truth; kb.json + INDEX.md generiert. .gitignore für lizenzierte/lokale Corpora (.lexis360, .wiku, .firecrawl, .ris) sowie künftige RAG-Artefakte (data/).
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id: lb-asc-15
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batch: 7
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title: "Arbeitsunfall - Entgeltfortzahlung bei Arbeitern"
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work: "Lexis Briefings Personalrecht"
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chapter: "Krankenstand & Arbeitsunfall"
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topic: arbeitnehmerschutz
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author: "Ruß/Radauer"
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stand: 2026-07
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source:
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pdf: ".lexis360/Lexis360_arbeitsunfall_entgeltfortzahlung_bei_arbeitern.pdf"
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text: ".lexis360/md/arbeitsunfall_entgeltfortzahlung_bei_arbeitern.md"
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legal_bases: ["EFZG § 2", "EFZG § 2 Abs 1", "EFZG § 2 Abs 5", "EFZG § 2 Abs 5 S 3"]
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tags: [arbeitsunfall, entgeltfortzahlung, arbeiter, efzg, anlassfallprinzip, sonderkontingent, privatunfall, mehrfachbeschaeftigung]
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cross_refs: ["lb-asc-13", "lb-asc-14", "lb-asc-16", "lb-krs-08", "lb-krs-09"]
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# Arbeitsunfall – Entgeltfortzahlung bei Arbeitern
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*Lexis Briefings Personalrecht, Ruß/Radauer, Stand Juli 2026 (lb-asc-15).*
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## Zusammenfassung
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- **Eigenes Kontingent (§ 2 Abs 5 EFZG):** Wird ein Arbeiter durch einen
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Arbeitsunfall an der Arbeitsverrichtung verhindert, gebührt ihm **ohne
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Rücksicht auf andere Dienstverhinderungen infolge Krankheit** pro
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Arbeitsunfall ein eigener Anspruch auf volle Entgeltfortzahlung (EFZ).
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Ein weiterer Anspruch auf Fortzahlung des **halben** Entgelts besteht
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beim Arbeitsunfall **nicht** (OLG Wien 9 Ra 72/06h).
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- **Voraussetzung:** Der Arbeiter hat den Arbeitsunfall **weder vorsätzlich
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noch grob fahrlässig** herbeigeführt.
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- **Stufen:** bis zum 15. Dienstjahr **8 Wochen 100 % (56 Tage)**; ab dem
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16. Dienstjahr **10 Wochen 100 % (70 Tage)** — je Arbeitsunfall
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(Anlassfall).
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- **Anlassfallprinzip:** Zeiten der Arbeitsverhinderung durch
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Arbeitsunfall dürfen **nicht** auf die Höchstdauer des Krankheits-EFZ
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nach § 2 Abs 1 EFZG angerechnet werden; umgekehrt gebührt der Anspruch
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nach § 2 Abs 5 EFZG auch bei bereits ausgeschöpftem § 2 Abs 1.
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- **Folgeerkrankung:** Steht eine neuerliche Erkrankung mit dem
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Arbeitsunfall in unmittelbarem ursächlichem Zusammenhang, werden die
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Verhinderungen **innerhalb eines Arbeitsjahres** zueinander in Beziehung
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gesetzt → nur **Restanspruch**; mehrere Verhinderungen wegen desselben
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Arbeitsunfalls sind während eines Arbeitsjahres zusammenzurechnen.
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- **Arbeitsjahrwechsel:** Bei durchgehender Verhinderung, die immer auf
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denselben Arbeitsunfall/dieselbe Berufskrankheit zurückzuführen ist,
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entsteht mit dem neuen Arbeitsjahr **kein neuer Anspruch**; ein
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neuerlicher Anspruch setzt zwischenzeitlichen Wiedereintritt voraus
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(8 ObA 44/08s; 9 ObA 174/08s).
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- **Mehrere Arbeitgeber:** Der erhöhte Anspruch entsteht nur gegenüber dem
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Arbeitgeber, bei dem sich der Unfall ereignet hat; gegenüber den übrigen
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gelten die Krankenstand-Ansprüche nach § 2 Abs 1 EFZG. **Ausnahme:** Ist
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die Ursache der Arbeitsunfähigkeit keinem Arbeitgeberbereich eindeutig
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zurechenbar, gebührt der privilegierte Anspruch nach § 2 Abs 5 EFZG
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**gegenüber jedem** der Arbeitgeber (Kallab/Hauser, EFZG⁵ § 2 Erl 27).
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- **Privatunfall:** als „normaler" Krankenstand zu behandeln → Ansprüche
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nach § 2 Abs 1 EFZG (Ausführungen unter Krankenstand, → lb-krs-08).
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- **Melde-Reminder:** Dauert die Arbeitsunfähigkeit infolge des
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Arbeitsunfalls **mehr als drei Tage**, ist die Meldung an die
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Unfallversicherungsanstalt zu beachten (→ lb-asc-13).
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- **Höhe:** wie im Krankheitsfall (Ausfallsprinzip,
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Generalkollektivvertrag — Breadcrumb-Verweis der Quelle auf
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„Krankenstand – Entgeltfortzahlung Arbeiter und Angestellte",
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→ lb-krs-08); zum AUVA-Zuschuss für Kleinbetriebe → lb-krs-09.
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## Kernwerte & Fristen (Stand 2026-07)
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| Wert / Frist | Detail |
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| Anspruch bis zum 15. Dienstjahr | **8 Wochen 100 % = 56 Kalendertage** je Arbeitsunfall (§ 2 Abs 5 EFZG) |
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| Anspruch ab dem 16. Dienstjahr | **10 Wochen 100 % = 70 Kalendertage** |
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| Halbsatz | **keine** zusätzliche EFZ zu 50 % beim Arbeitsunfall |
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| Verschuldensmaßstab | weder Vorsatz noch grobe Fahrlässigkeit |
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| Verhältnis zum Krankheitskontingent | keine Anrechnung auf § 2 Abs 1 EFZG; § 2 Abs 5 auch bei ausgeschöpftem § 2 Abs 1 (Anlassfallprinzip) |
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| Folgeerkrankung | je Arbeitsjahr zusammenzurechnen → nur Restanspruch (Quellbeispiel: 43 + 13 Tage = 56 Tage = Kontingent verbraucht, „kein weiterer Anspruch gem § 2 Abs 5 S 3 EFZG") |
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| Arbeitsjahrwechsel | kein neuer Anspruch bei durchgehender Verhinderung auf denselben AU/dieselbe BK; neuerlicher Anspruch erst nach zwischenzeitigem Arbeitseintritt (8 ObA 44/08s; 9 ObA 174/08s) |
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| Mehrfachbeschäftigung | privilegiert nur beim Unfall-AG; **Ausnahme** bei nicht eindeutig zurechenbarer Ursache: § 2 Abs 5 EFZG gegenüber **jedem** AG |
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| Privatunfall | „normaler" Krankenstand → § 2 Abs 1 EFZG |
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| UV-Meldung | Arbeitsunfähigkeit **> 3 Tage** → Meldung an den UV-Träger (→ lb-asc-13) |
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| Höhe der EFZ | Ausfallsprinzip, Generalkollektivvertrag — wie im Krankheitsfall (→ lb-krs-08) |
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**⚠ Quelltext-Inkonsistenz im Rechenbeispiel:** Das durchgerechnete
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Beispiel (Arbeiter „seit vier Jahren im Unternehmen", aktuelles Arbeitsjahr
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ab 1. 2.) rechnet das **Krankheitskontingent** mit nur **42 Kalendertagen
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(6 Wochen)** voll aus (28 Tage + 14 Tage à 100 %, dann 13 Tage à 50 %) —
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nach der Stufentabelle dieses Briefings und lb-krs-08 (jeweils Stand
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2026-07: 2.–15. Dienstjahr **8 Wochen 100 % + 4 Wochen 50 %**) wären bei
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vierjähriger Dienstzeit **56 Kalendertage** voll. Die Zahlen passen zum
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Kontingent des **1. Arbeitsjahres** (6 Wochen); die **Arbeitsunfall**-Teil
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rechnung (43 + 13 = 56 Tage = 8 Wochen, § 2 Abs 5 S 3 EFZG) ist dagegen
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konsistent. Beide Lesarten hier dokumentiert, nicht aufgelöst —
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Beispielwerte erst nach RIS-Klärung übernehmen.
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## Rechtsgrundlagen
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- **EFZG § 2** mit **Abs 1** (Krankheits-EFZ als Vergleichsmaßstab),
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**Abs 5** (eigenes AU-Kontingent je Anlassfall) und dort **Satz 3**
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(Ausschluss nach Verbrauch des Anlassfall-Kontingents) — ✅ ausdrücklich
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zitiert.
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- Judikatur/Kommentar des Quelltexts: OLG Wien 9 Ra 72/06h = ARD
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5848/2/2008 (kein 50 %-Zuschlag); Kallab/Hauser, EFZG⁵ § 2 Erl 25
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(keine Anrechnung/Parallelität der Kontingente) und Erl 27
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(Mehrfachbeschäftigung); 8 ObA 44/08s = DRdA 2010, 343 (Kozak) =
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ARD 5924/9/2009; 9 ObA 174/08s = ARD 5964/4/2009 = RdW 2009/458
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(kein neuer Anspruch im neuen Arbeitsjahr ohne Wiedereintritt).
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- Der Arbeitsunfallbegriff wird nicht eigenständig normiert — er folgt dem
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UV-Recht (§§ 175 f ASVG, → lb-asc-16).
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## Payroll-Relevanz (Odoo)
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- **Kalendertage-Kontingent je Anlassfall:** AU-Sonderkontingent (56/70
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Kalendertage) als eigenes EFZ-Saldo-Modell neben dem
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Krankheits-Jahreskontingent (→ lb-krs-08) — Work-Entry-Typ
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||
„Arbeitsunfall" mit Anlassfall-Objekt (Unfalldatum, betroffener AG);
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56/70 Tage und die Dienstzeitstufe als `hr.rule.parameter`, nicht
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hard-codieren.
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||
- **Keine Halbsatz-Logik** am AU-Kontingent (keine 50 %-Nachphase wie bei
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Krankheit).
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- **Zusammenrechnungs-Trigger:** Folgeerkrankungen (ursächlicher
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Zusammenhang) je Arbeitsjahr saldieren; Restanspruch recomputen;
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||
Arbeitsjahrwechsel ohne Wiedereintritt begründet **kein** neues
|
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Kontingent.
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- **Mehrfachbeschäftigung:** privilegiert nur beim Unfall-AG; die
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Ausnahme (Ursache keinem AG-Bereich eindeutig zurechenbar → Anspruch
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gegenüber jedem AG) als Sonderfall-Kennzeichen je Anlassfall, keine
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automatische Saldierung über Mandanten.
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- **Privatunfall** routet in die Krankheitskontingent-Logik (kein
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AU-Merkmal am Krankenstand).
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- ⚠ Die inkonsistenten **Beispielwerte des Quelltexts** (42-Tage-Voll
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phase, s. o.) nicht in Testfälle/Regelwerke übernehmen, bevor die
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Stufenfrage geklärt ist.
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## Verweise
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- **KB-intern:** lb-asc-14 (AU-EFZ bei Angestellten — AngG-Pendant) ·
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lb-asc-16 (Begriffe AU/BK) · lb-asc-13 (AG-Pflichten; UV-Meldung
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> 3 Tage) · lb-krs-08 (EFZ-Regime im Krankheitsfall; „Privatunfall =
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normaler Krankenstand" — Breadcrumb-Verweise der Quelle) · lb-krs-09
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(AUVA-Zuschuss zur EFZ für Kleinbetriebe)
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- **Projekt:** `personalverrechnung/RECHTSQUELLEN-Privat.md`;
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`RECHTSQUELLEN-Bgld.md` (GemBG-Besoldete als Angestellte iSd AngG — für
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Arbeiter-Seite des Gleichlaufs seit 1. 7. 2018, → lb-krs-08).
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- *Export-Hinweis:* Der Verweis „Zum Zuschuss der AUVA zur
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Entgeltfortzahlung für Kleinbetriebe **siehe hier**" hat im Export kein
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sichtbares Linkziel — nicht rekonstruiert; thematisch abgedeckt durch
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lb-krs-09 (⚠ Zuordnung per Themenmatch). |