25eb285160
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id: lb-brt-20
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batch: 8
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title: "Freie Betriebsvereinbarung"
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work: "Lexis Briefings Personalrecht"
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chapter: "Betriebsrat & Betriebsvereinbarungen"
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topic: betriebsrat
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author: "Sabara"
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stand: 2026-07
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source:
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pdf: ".lexis360/Lexis360_freie_betriebsvereinbarung.pdf"
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text: ".lexis360/md/freie_betriebsvereinbarung.md"
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legal_bases: ["ArbVG § 29", "ArbVG § 32 Abs 1", "ArbVG § 32 Abs 3", "ArbVG § 97 Abs 1", "ABGB § 863"]
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tags: [freie-betriebsvereinbarung, betriebsvereinbarung, einzelvertrag, betriebsubung, widerrufsvorbehalt, freiwillige-sozialleistungen, betriebsrat]
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cross_refs: ["lb-brt-16", "lb-brt-19", "lb-brt-22", "lb-brt-35"]
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# Freie Betriebsvereinbarung
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*Lexis Briefings Personalrecht, Sabara, Stand Juli 2026 (lb-brt-20).*
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## Zusammenfassung
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- **Begriff:** Schließen Betriebsinhaber und Betriebsrat eine BV **ohne Ermächtigung
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durch Gesetz oder Kollektivvertrag** (§ 29 ArbVG), liegt eine **freie**
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Betriebsvereinbarung (auch unechte, unzulässige oder nichtige BV, „Richtlinienvertrag")
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vor — sie ist keine echte BV und entfaltet **keine normativen BV-Wirkungen**. Ebenso
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unter den Begriff fallen eigentlich echte BV, die an **Form-/Kundmachungsmängeln**
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leiden oder mit einem **unzuständigen Betriebsrat** abgeschlossen wurden.
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- **Wirkung:** Als solche unwirksam; wird die Regelung aber vom Arbeitgeber und von der
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Gesamtheit der Arbeitnehmer **dauernd angewendet bzw tatsächlich beachtet**, wird sie
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**konkludent Inhalt der einzelnen Arbeitsverträge** (schlüssige Vertragsergänzung) —
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das schriftlich Vereinbarte wirkt als „Vertragsschablone", die in die Einzelverträge
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hineinvereinbart wird. Bei bloßen **Vorteilen** kann eine schlüssige Unterwerfung
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ohne Weiteres angenommen werden; bei **ausschließlicher Belastung** des Arbeitnehmers
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ist sie ausgeschlossen. Auch dann müssen Arbeitnehmer **ungünstige Bedingungen**
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(zB Widerrufbarkeit eingeräumter Ansprüche) gegen sich gelten lassen.
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- **Neueintretende Arbeitnehmer:** Eine freie BV gilt auch für sie — unabhängig von
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ihrer Kenntnis; **Stichtagsregelungen** (kein Anspruch für nach einem Stichtag
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Eintretende) sind idR zulässig, wenn **sachliche Gründe** vorliegen (Veränderung der
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Ertragslage, Unternehmensstruktur oder -philosophie).
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- **Abgrenzung zur Betriebsübung:** Nicht schriftlich vereinbarte Leistungen des
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Arbeitgebers an alle Arbeitnehmer oder Belegtschaftsteile, die durch **wiederholte
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Gewährung** einen Rechtsanspruch für die Zukunft begründen; ob freie BV oder
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Betriebsübung vorliegt, hängt allein davon ab, ob **Schriftliches** existiert.
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- **Änderung:** Ist die freie BV einmal Einzelvertragsinhalt, sind **einseitige
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Änderungen** des Arbeitgebers unzulässig; auch Kündigung oder neuerliche Einigung
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zwischen Arbeitgeber und Betriebsrat ändern nichts. Nur **einvernehmliche Änderung
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mit jedem einzelnen Arbeitnehmer** (auch konkludent iSd **§ 863 ABGB**, zB
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fortgesetzte Arbeit trotz bekannter Änderung) ist möglich.
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- **Befristung/Kündigung:** Befristung und Kündigungsregelungen können Einzelvertragsinhalt
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werden, wenn der Arbeitnehmer davon Kenntnis erlangt; der **Zeitablauf** einer
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befristeten freien BV muss **jedem einzelnen Arbeitnehmer gegenüber** erklärt
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werden (Mitteilung in Betriebsversammlungen genügt nicht). Die Kündigungsmöglichkeit
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des **§ 32 Abs 1 ArbVG** betrifft nur echte, v a **fakultative** BV iSd § 97 Abs 1
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**Z 7 bis Z 26** ArbVG. Der OGH hat die **Kündigung einer freien Sonderprämienvereinbarung
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mit Kündigungsklausel** durch den Arbeitgeber für zulässig erachtet; die Literatur
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sieht die Kündigungsmöglichkeit teils als problematisch an (Übersehen der
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**Nachwirkung** des § 32 Abs 3 ArbVG, Widerspruch zum **Verbot der Teilkündigung**).
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- **Widerrufs-/Änderungsvorbehalt:** Werden sie von den Arbeitnehmern — ausdrücklich
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oder konkludent — akzeptiert, werden sie Einzelvertragsinhalt. Widerruf nur nach
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**billigem Ermessen** (dh bei sachlicher Rechtfertigung), **nicht nach freiem
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Ermessen**. Ist ein Abänderungsvorbehalt „im Einvernehmen Arbeitgeber–Betriebsrat"
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vorgesehen, genügt die Abänderungsvereinbarung mit dem Betriebsrat; ihre
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**Ausübung** muss aber jedem einzelnen Arbeitnehmer erklärt werden.
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- **Häufige Praxis-Themen:** Entgeltregelungen (Gehaltsordnungen ohne KV, ergänzende
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Anrechnung von Vordienstzeiten), Zulagen/Zuschläge (Erschwernis, Gefahr, Überstunden,
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Sonn-/Feiertagszuschläge, Dienstalterszulage), freiwillige Prämien, höhere
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Abfertigungen, freiwillige Sozialleistungen (zB Essensbons, Leistungen bei Geburt
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eines Kindes), zusätzliche Sonderzahlungen (zB 15. Monatsgehalt), bezahlte Freizeit
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(zB 24. 12. und 31. 12.), Zusatzurlaub, Treueprämien, Prämien für
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Verbesserungsvorschläge, Abgeltung von Rufbereitschaften, Gesundheitsförderung,
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Impfprämien.
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## Kernwerte & Fristen (Stand 2026-07)
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| Wert / Regel | Detail |
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| Rechtsnatur | keine echte BV iSd § 29 ArbVG — keine normative Wirkung; nur konkludente Übernahme in die Einzelarbeitsverträge ✅ |
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| Konkludente Übernahme | dauernde Anwendung durch AG und Belegschaft; bei bloßen Vorteilen leichte Annahme; bei ausschließlicher Belastung ausgeschlossen ✅ |
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| Neueintretende | grundsätzlich miterfasst; Stichtagsregelungen bei sachlichen Gründen zulässig ✅ |
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| Änderung | nur einvernehmlich mit jedem einzelnen AN; auch konkludent (§ 863 ABGB); keine einseitige AG-Änderung, keine Abänderung durch AG-BR-Einigung ✅ |
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| Befristung | wird Einzelvertragsinhalt bei Kenntnis des AN; Zeitablauf muss **jedem einzelnen AN** erklärt werden (Betriebsversammlung genügt nicht) ✅ |
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| Kündigung | § 32 Abs 1 ArbVG nur für echte BV; OGH: Kündigung einer freien Sonderprämienvereinbarung mit Klausel zulässig; Literatur: problematisch (Nachwirkung § 32 Abs 3, Teilkündigungsverbot) ✅ |
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| Widerruf | nur nach **billigem Ermessen** = sachliche Rechtfertigung erforderlich ✅ |
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| §-Bereichsangabe | ⚠ lb-brt-20 (Stand 2026-07) nennt die fakultativen Ziffern als **§ 97 Abs 1 Z 7 bis Z 26 ArbVG**, lb-brt-22 (Stand 2026-07) zählt die freiwilligen BV-Materien als **Z 7 bis Z 27** auf — Abweichung im Ziffernumfang (Z 27 Telearbeit); vor Umsetzung per RIS zu klären |
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## Rechtsgrundlagen
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- **§ 29 ArbVG** (echte BV und deren Voraussetzungen) — zitiert ✅
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- **§ 32 Abs 1 ArbVG** (Kündigung von BV) und **§ 32 Abs 3 ArbVG** (Nachwirkung) —
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zitiert ✅
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- **§ 97 Abs 1 ArbVG** (fakultative Materien; hier Z 7 bis Z 26, siehe ⚠-Hinweis) —
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zitiert ✅
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- **§ 863 ABGB** (konkludente Vertragsänderung) — zitiert ✅
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- Rechtsprechung im Briefing ua: 8 ObA 167/98m · 8 ObA 99/04y · 8 ObA 170/02m ·
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9 ObA 150/13v (Kündigung der Sonderprämienvereinbarung) — als Belege genannt ✅
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## Payroll-Relevanz (Odoo)
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- **Abgrenzungsflag am BV-Datensatz:** „freie BV" darf **nicht** als normative
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Regelquelle verwendet werden — abhängige Abrechnungsregeln (Zulagen, Prämien,
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Sonderzahlungen) sind als **einzelvertraglich** zu führen; im System sollte die
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Regel-Herkunft (BV/KV/Einzelvertrag) dokumentiert bleiben.
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- **Stichtagslogik:** Stichtagsausschlüsse für Neueintretende bei der Zuteilung von
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Ansprüchen (zB Treueprämien, 15. Gehalt) über `hr.rule.parameter`-Zeiträume bzw
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Vertragsbeginn prüfen; sachliche Gründe sind Rechtsbewertung, kein Systemkriterium.
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- **Widerrufsvorbehalte:** Widerruf nur mit **sachlicher Rechtfertigung** — Widerruf
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nicht als automatischer Vorgang konfigurieren; historisierte Anspruchszeiträufe
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(Entgeltbestandteil bis Stichtag X) abbilden.
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- **Bezahlte Freizeit (24. 12./31. 12.) / Zusatzurlaub:** Typische freie-BV-Inhalte
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mit direkter Abbildung als Work-Entry-/Abwesenheitstypen mit Entgeltfortzahlung; für
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neu eintretende Arbeitnehmer gemäß Stichtagsregelung differenzieren.
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- **Rufbereitschafts-Abgeltung:** Abrechnungsarten aus freien BV unterliegen den
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allgemeinen SV-/Lohnsteuer-Grundlagen (kein Sonderregime) — nur als Hinweis.
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## Verweise
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- **KB-intern:** lb-brt-16 (Betriebsvereinbarung - Begriff und Allgemeines) ·
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lb-brt-19 (Erzwingbare Betriebsvereinbarung) · lb-brt-22 (Freiwillige
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Betriebsvereinbarung; Ziffernumfang-Konflikt s. Kernwerte) · lb-brt-35
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||
(Betriebsvereinbarung - Beendigung und Nachwirkung)
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- **Projekt:** `personalverrechnung/RECHTSQUELLEN-Privat.md` (Betriebsverfassungsrecht
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als Rahmen, unabhängig vom GemBG-Regime) |