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id: lb-lvr-07
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batch: 4
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title: "Neuberechnung der Lohnsteuer durch Aufrollung"
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work: "Lexis Briefings Personalrecht"
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chapter: "Entgelt: Anspruch & Abrechnung"
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topic: lohnverrechnung
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author: "Sabara/Haas"
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stand: 2026-08
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source:
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pdf: ".lexis360/Lexis360_neuberechnung_der_lohnsteuer_durch_aufrollung.pdf"
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text: ".lexis360/md/neuberechnung_der_lohnsteuer_durch_aufrollung.md"
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legal_bases: ["EStG § 77 Abs 3", "EStG § 77 Abs 4", "EStG § 77 Abs 4a", "EStG § 67 Abs 1", "EStG § 67 Abs 2", "EStG § 67 Abs 10", "EStG § 16 Abs 1 Z 3 lit b", "EStG § 63", "EStG § 3 Abs 1 Z 10", "EStG § 3 Abs 1 Z 11", "EStG § 124b Z 449", "Steuerreformgesetz 2020"]
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tags: [aufrollung, lohnsteuer, jahressechstel, kontrollsechstel, sonstige-bezuege, einschleifregelung]
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cross_refs: ["lb-naz-03", "lb-prm-04"]
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# Neuberechnung der Lohnsteuer durch Aufrollung
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*Lexis Briefings Personalrecht, Sabara/Haas, Stand August 2026 (lb-lvr-07).*
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## Zusammenfassung
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- **Aufrollung laufender Bezüge (§ 77 Abs 3 EStG):** Der Arbeitgeber
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**kann** (muss nicht) im laufenden Kalenderjahr durch Aufrollung der
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vergangenen Lohnzahlungszeiträume die Lohnsteuer der zum laufenden
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Tarif zu besteuernden Bezüge neu berechnen — bei ganzjähriger
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Beschäftigung als gleichmäßige Verteilung auf die Zeiträume des
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Kalenderjahres. Nur Zeiträume tatsächlicher Beschäftigung;
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bei unterjähriger Beendigung nur bis zur letzten Lohnzahlung; keine
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Zeiträume bei einem früheren Arbeitgeber und keine Zeiten einer
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begünstigten Auslandstätigkeit (§ 3 Abs 1 Z 10 EStG) oder
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Entwicklungshilfe (§ 3 Abs 1 Z 11 EStG).
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- **Maßgeblicher Stichtag:** Die Neuberechnung erfolgt nach den im
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**Zeitpunkt der Aufrollung** geltenden Verhältnissen — Änderungen bei
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Alleinverdiener-/Alleinzieherabsetzbetrag und Freibetragsbescheid
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(§ 63 EStG) sind rückwirkend zu berücksichtigen oder zu streichen.
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Droht eine Nachzahlung, kann auf die Aufrollung verzichtet werden.
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- **Gewerkschaftsbeiträge (§ 16 Abs 1 Z 3 lit b EStG):** bei Aufrollung
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inklusive Dezemberbezüge nur zu berücksichtigen, wenn der Arbeitnehmer
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ganzjährig „ständig" Arbeitslohn (§ 25 EStG) erhielt, der Arbeitgeber
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keine § 63-Freibeträge berücksichtigt hat und Belege vorgelegt
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werden.
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- **Zeitgrenze:** Die (auch unterjährige) Aufrollung ist bis zum
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Lohnsteuer-Fälligkeitsstichtag der Dezemberbezüge, also bis
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**15. Jänner** des Folgejahres, möglich. Zulässig nur, wenn der
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Arbeitnehmer im laufenden Kalenderjahr **kein Krankengeld** aus der
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gesetzlichen Krankenversicherung bezogen hat.
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- **Kontrollsechstel (§ 77 Abs 4a EStG, neu durch das
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Steuerreformgesetz 2020):** Maximal ein Sechstel der im Kalenderjahr
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zugeflossenen laufenden Bezüge darf als sonstige Bezüge mit den
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festen Steuersätzen des § 67 Abs 1 EStG besteuert werden (klarstellend
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§ 67 Abs 2 EStG; Ausnahme: unterjährige Elternkarenz). Bei Auszahlung
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des letzten laufenden Bezuges (Dezember bzw. Beendigungsmonat) ist
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das **Kontrollsechstel** zu ermitteln und ein Überhang **verpflichtend**
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nach § 67 Abs 10 EStG nachzuversteuern; gilt erstmals für das
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Kalenderjahr 2020. **Ab 2021:** Wurden weniger sonstige Bezüge als
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das Kontrollsechstel mit festen Steuersätzen versteuert, dafür aber
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sonstige Bezüge nach § 67 Abs 10 EStG besteuert, ist der nicht
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ausgeschöpfte Differenzbetrag **verpflichtend** durch Aufrollen nach
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§ 67 Abs 1 EStG zu versteuern (Günstigfall, unabhängig von den
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Ausschlussgründen der Z 1). Bei Nachzahlung laufender Bezüge bis
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**15. 2.** des Folgejahres kann ein bereits nachversteuerter Betrag
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korrigiert werden; unterjährige Sechstelüberhänge sind von der
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nachträglichen Korrektur nicht umfasst. Bei Einkommensverlusten in
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den laufenden Bezügen (Ausschlussgründe nach Z 1) kommt die
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Nachversteuerung nicht zur Anwendung.
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- **Aufrollung sonstiger Bezüge (§ 77 Abs 4 EStG):** Der Arbeitgeber
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**kann** bei ganzjähriger („ständiger") Arbeitslohngewährung im
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Monat des letzten sonstigen Bezugs die Lohnsteuer für die
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zugeflossenen sonstigen Bezüge innerhalb des Jahressechstels neu
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berechnen, wenn das Jahressechstel die Freigrenze übersteigt (Werte
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unten). Die Jahressechstelermittlung darf dabei nicht verändert
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werden. Aufrollungs-Lohnsteuer: **6 %** des € 620 übersteigenden
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Betrags (nach Abzug der Arbeitnehmer-SV-Anteile), **höchstens
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30 %** der € 2.000 übersteigenden Bemessungsgrundlage
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(„Einschleifregelung") — die Differenz zur einbehaltenen Lohnsteuer
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wird erstattet. Anwendbar nur bei sonstigen Bezügen bis zu einem
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Jahressechstel von € 25.000.
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- Die Aufrollungen für laufende und für sonstige Bezüge können
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unabhängig voneinander erfolgen. Praxistipp: § 77 Abs 3 ist bei
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(stark) schwankenden Bezügen zu empfehlen — sie gleicht
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Besteuerungsspitzen wie eine Arbeitnehmerveranlagung aus.
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## Kernwerte & Fristen (Stand 2026-08)
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| Wert / Regel | Detail |
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|---|---|
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| Aufrollung laufende Bezüge (§ 77 Abs 3) | freiwillig; bis zum Lohnsteuer-Fälligkeitstag der Dezemberbezüge (**15. Jänner** des Folgejahres) |
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| Ausschluss | kein Aufrollungs-Jahr mit **Krankengeldbezug** (ausgenommen: verpflichtende Nachversteuerungen nach § 77 Abs 4a) |
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| Kontrollsechstel (§ 77 Abs 4a) | Ermittlung bei Auszahlung des letzten laufenden Bezuges (Dezember/Beendigungsmonat); Überhang verpflichtend nach § 67 Abs 10; ab 2021 verpflichtende Günstig-Aufrollung nach § 67 Abs 1; erstmals KV 2020 |
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| Korrektur nach Abs 4a | bei Nachzahlung laufender Bezüge bis **15. 2.** des Folgejahres |
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||
| Freigrenze Jahressechstel (§ 77 Abs 4) | **€ 2.100**; Veranlagung 2024 bzw. Lohnzahlungszeiträume nach 31. 12. 2023: **€ 2.447**; Veranlagung 2026 bzw. Lohnzahlungszeiträume nach 31. 12. 2025: **€ 2.615** (Stand 2026-08) |
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| Fester Steuersatz | **6 %** des **€ 620** übersteigenden Betrags (§ 67 Abs 1, Freibetrag in KZ 220) |
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||
| Einschleifregelung | höchstens **30 %** der **€ 2.000** übersteigenden Bemessungsgrundlage; 2024: Basis **€ 2.330**; ab Lohnzahlungszeiträumen nach 31. 12. 2025: **€ 2.490** (Stand 2026-08) |
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||
| Anwendungsgrenze § 77 Abs 4 | nur bis Jahressechstel von **€ 25.000** |
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| Arbeitnehmer-SV in den Beispielen | **14,12 %** (Stand 2026-08) |
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## Rechtsgrundlagen
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- **§ 77 Abs 3 EStG** (freiwillige Aufrollung laufender Bezüge),
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**§ 77 Abs 4 EStG** (Aufrollung sonstiger Bezüge), **§ 77 Abs 4a
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EStG** (verpflichtende Sechstel-Kontrollrechnung; geändert mit
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BGBl I 3/2021) — ✅ durchgängig zitiert.
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- **§ 67 Abs 1, 2 und 10 EStG** (feste Steuersätze, Sechstel-Begrenzung,
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Tarifbesteuerung), **§ 16 Abs 1 Z 3 lit b EStG**
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(Gewerkschaftsbeiträge), **§ 63 EStG** (Freibetragsbescheid),
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**§ 25 EStG** (Arbeitslohn) — ✅.
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||
- **Steuerreformgesetz 2020** (BGBl I 2019/103) als Schöpfer des
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§ 77 Abs 4a; **§ 124b Z 449 EStG** (Übergangsrecht, Werte 2024);
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||
Wertanpassung 2026 durch BGBl I 2025/97 (in Kraft ab 1. 1. 2026) —
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||
✅ im Quelltext.
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- LStR 2002 Rz 1189–1193d als Detailquelle (✅ Verweis im Quelltext).
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## Payroll-Relevanz (Odoo)
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- **Neuberechnungslauf als Kernmechanik:** Ein Aufrollungslauf über
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alle Lohnzahlungszeiträume des Jahres mit drei Schritten —
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Abs 3 (laufende Bezüge, optional mit Verzichtslogik bei
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Nachzahlung), Abs 4 (sonstige Bezüge, optional), Abs 4a
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(Kontrollsechstel, **verpflichtend** im Dezember- bzw.
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Beendigungsabrechnungslauf inkl. Günstig-Aufrollung ab 2021).
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- **Jahreswerte versioniert führen:** Freigrenzen (2.100/2.447/2.615),
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Einschleif-Basen (2.000/2.330/2.490), Freibetrag (620) als
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`hr.rule.parameter`-Jahreswerte — niemals hard-coden; Stände im
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Lohnzahlungszeitraum (nicht Veranlagungsjahr) entscheiden.
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- **Vorbedingungschecks:** Krankengeldbezug im Jahr (blockiert Abs 3/4,
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||
nicht Abs 4a), ständige Arbeitslohngewährung (Abs 4), Beleglage bei
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Gewerkschaftsbeiträgen.
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||
- **Konsistenz:** Aufgerollte Werte müssen ins Lohnkonto und in den
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Jahreslohnzettel fließen; bei Nachzahlungen mit der
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Nachzahlungs-Abrechnung (→ lb-naz-03) und den Prämien-/Provisions-
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Lohnabgaben (→ lb-prm-04) abstimmen.
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## Verweise
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||
- **KB-intern:** lb-naz-03 (Nachzahlungen — Lohnsteuer) · lb-prm-04
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(Prämien — Lohnabgaben, Aufrollungs-Kontext § 67 EStG)
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- **Projekt:** `personalverrechnung/RECHTSQUELLEN-Privat.md`.
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- *Hinweis:* In Beispiel 1 des Quelltexts heißt die 2024er
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Einschleif-Basis „für Lohnzahlungszeiträume nach dem 31. 12. 2024
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und vor dem 1. 1. 2025" — nach der Hauptstelle (§ 124b Z 449 EStG)
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korrekt wäre „nach dem 31. 12. **2023**"; Export-/Tippfehler,
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Werte nach der Hauptstelle geführt. |